backbuttonrunter  Die Synthese-Formen

Kurze Erläuterung der theoretischen Prinzipien


runteranfang Additive Synthese

Man addiert viele Töne, und steuert ihren zeitlichen Verlauf (mit Hüllkurven), das heißt dann additive Synthese. Die additive Synthese ist vom Prinzip her die Umkehrung der Fourier-Analyse, und bietet theoretisch die Möglichkeit jeden Klang zu erzeugen. Um aber einen beliebigen Klang mittels der additiven Synthese zu erzeugen, bedarf es einer riesigen Menge an Parametern, die eingestellt werden können und müssen! Das bedeutet, jeder einzelne Teilton (von hunderten!) muß mit einem eigenen Oszillator erzeugt und einer mehrstufigen Hüllkurve, nebst dynamischem Verstärker, in seiner Dynamik gesteuert werden.

runteranfang Modulationssynthesen

Man moduliert Schwingungen dynamisch, das ergibt ohne Filter schon sehr komplexe Klänge und heißt Frequenz-Modulation (FM) oder Phasen-Modulation, je nach Modulations-Ziel.

runteranfang Subtraktive Synthese

Man nimmt eine möglichst obertonreiche Schwingung und filtert einen dynamisch veränderlichen Oberton-Bereich heraus. Dieses Verfahren nennt sich subtraktive Synthese, und bildet die Grundlage für die meisten Synthesizer.

runteranfang Physical Modeling

Man nimmt sich die Natur zur Vorlage, analysiert die funktionalen Bestandteile der Klangkörper, und versucht deren klangbildendes Verhalten in einem Computer zu simulieren. Das heißt, aus einem solchen virtuellen Abbild (Modell) versucht man einen Schwingungs-Verlauf zu errechnen. Diese Synthese nennt sich Physical Modeling, je nach Vorbild wird sie auch Virtual-Analog-, oder Virtual Acoustic Synthese genannt.


anfangRundgang © T.Paul Fischer