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Sommerurlaub 2004 - Thailand
Tauchen

Tauchen in der Regenzeit in Khaolak - eine Katastrophe bahnte sich an.
Khaolak ist DER Ausgangspunkt zu den Similan-Inseln, die mit die schönsten Tauchreviere der Welt sein sollen. Nur hinkommen muss man. In Khaolak gibt es ca. 16 verschiedene Tauchbasen mit fast 30 Büros. Alle hatten dicht :-(
Mai bis Oktober geschlossen stand fast überall.
Fast alle - "Sea-Dragon" fand ich offen. Die fuhren aber zu einer 3-Tagestour zu den Similan-Inseln bei 3 bis 4 m Wellen. Ungünstig zu diesem Zeitpunkt für mich.

Nach intensiver Suche, immer schlechterer Stimmung bei mir, fand ich dann "IQ-Dive". Ernst, der dort im Büro saß, war also mein Retter. "Was kann ich für Dich tun?" - "Lass mich einfach tauchen, biittteee". Das hat er dann auch. Die Basis fuhr selbst zu diesem Zeitpunkt nicht raus. Aber er loggte mich bei anderen Basen in Phuket ein und organisierte über die eigene Basis die Fahrt. Allerdings somit alles Tagestouren. Die erste Tour ging mit "Sea Bees" zum "Racha Yai", ca. 1 1/2 Stunden mit dem Boot von Phuket. Das Boot, die "Excalibur" war ein sehr großes, sehr sauberes, luxuriöses Boot - und gelb. Das hat beim Auftauchen Vorteile, man sieht es schnell :-)
Die Sichtweiten waren eher bescheiden, ca. 10m, manchmal 15m. Nicht wie im Mittelmeer oder im Roten Meer. Getaucht wurde mit 12 l Aluflasche, maximal 60 min, die Tiefe auf 40m begrenzt, allerdings nicht erreichbar, da der Grund zu hoch :-). Für meine ersten Versuche mit der UW-Videoanlage aber gerade richtig. Schöne Barakuda-Schwärme, Geister-Pfeifen-Fische, Kugelfische, Muräne, Thun, Fransendrachenkopf, ... Es war also nicht schlecht, wenn man sich Zeit lässt. Und dies ging ganz gut, keine Gängelung. Der Guide hatte nur uns 2.


Der zweite Tagesausflug führte mich an die "Phi Phi Inseln", 3 Stunden Fahrt von Phuket. Basis war "Dive Asia", großes Boot, nicht so schön wie bei "See Bees", Flaschenfüllung an Bord - aber 27 Taucher. Einfach zu voll.
Da ich mit einer Berliner Familie aus Khaolak angereist war, wurde ich dort zugeordnet und wir 4 bekamen eine Guide. 12 l Aluflasche, 60 min Tauchbegrenzung, Tauchplatzwahl beinhaltete maximal 30m Tiefe. Abtauchen, Strömung, Plankton, 3m Sicht. Na toll. Wir machten unseren Tauchgang wie wir ihn wollten - langsam. Nachdem der Guide 4x zurück zu uns musste, zügelte auch er sein Tempo und tauchte nach genau 60 min wieder mit uns auf. Was gab es dort : Höhle, Drachenkopf, Seepferdchen, Barakuda, Leopardenhai, ...


Die Aufnahmen hier sind  aus dem Video, die Qualität demzufolge etwas schlechter, zeigen allerdings die Sichtweiten.

Nun wurde die See auch in Khaolak wieder ruhiger und Ernst bot uns an, mit dem Doppelrumpfboot (500 PS) zu den Similan-Inseln zu fahren. 1 Stunde 20min bei ruhiger See und endlich Sichtweiten! 4 Taucher und 4 Schnorchler, für jede Gruppe ein Guide. Meine Frau als Nichttaucher war über das Schorchelangebot der Basis sehr angetan, zumal diesmal ein Tagesausflug mit mir zusammen erfolgen konnte. Die Schorchler gingen mit uns ins Wasser und kamen nach einer Stunde ebenfalls mit uns wieder raus. Gesehen haben sie u.a. neben Muränen und Schwarzspitzenriffhaien auch eine Seeschlange.
Wir tauchten mit 12l Alu, 50 min Begrenzung, die überzogen wurde. Sichtweite 40m, Seeschlange, Wrack, knapp 2m Leopardenhaie, Muränen, schöne Weich- und Hartkorallen - super Tauchrevier.



 

 

 GELBLIPPEN-SEEKOBRA (Laticauda colubrina)  


 

 

 LEOPARDENHAI - (Triakis semifasciata)

 
Die Aufnahmen hier sind  aus dem Video, die Qualität demzufolge etwas schlechter.
Kurzvideo 1,2MB Mpeg

Dank "IQ-Dive" war mein Urlaub dann doch gerettet. LINK zur Homepage

 

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