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Sommerurlaub 2004 - Thailand
Khaolak

Moloch Bangkok erlebt und überstanden. Nun etwas Erholung in Khaolak.
Bangkok - Phuket, 1 Stunde Flug, dann ca. 1 1/2 Stunden Autofahrt nach Khaolak. Unser Hotel "Mukdara Beach Resort" lag etwa 3 km weiter nördlich von Khaolak selbst. Das Hotel ist eine Bungalow-Anlage. Wir hatten ein Doppelbungalow mit ca. 70 qm Wohnfläche. Die Anlage beinhaltet 2 große Poolanlagen, eine davon direkt am Strand, mehrere Restaurants. Ende Juni war aber nichts mit "im Meer baden". Hohe Wellen, Ebbe und Flut machten es unmöglich. Aber die Poolanlagen waren super. Die Regenzeit bescherte uns ein fast leeres Hotel, 5 Bungalows waren belegt. Angenehm ruhig.

Frühstück gab es vom Büffet, jederzeit war man sehr um einen bemüht. Bei den wenigen Gästen wohl auch eher Selbstschutz gegen Langeweile :-).
Das Umfeld, also vor den Türen der Hotelanlagen, war dann aber ersteinmal, sagen wir, gewöhnungsbedürftig. Khaolak ist noch kein Touristencenter, nicht mit Phuket zu vergleichen. Hier lebt man noch selbst neben den Touristen. Und wie beschrieben, es gibt nur "sehr arm" oder "sehr reich" hier. Das Umfeld ist dem ersten zuzuordnen, vieles in der Bauphase. Wir machten uns also Sorgen, da wir nur Frühstück gebucht hatten. Laut Internetaussagen, könne man hier super essen gehen. Wir waren skeptisch. Aber man soll sich nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen.

eine typische Gaststätte
Wenn die Thais etwas können, dann kochen. Wenn auch Stühle und Tische aus Zusammengebasteltem sind oder aus Plastik - das Essen schmeckt super, ist ausreichend, frisch und heiß und preiswert. 2x Essen und 2x Getränke macht zusammen 5 Euro.
Der Charme von Khaolak ist erst auf den zweiten Blick erkennbar. Nette Leute, das sowieso, aber auch viele kleine Läden wie Internet (1 Bath pro Minute), Massage (Thaimassage, 1 Stunde, 250 Bath), Einkaufsläden wie "SevenEleven", kleine Gaststätten, Schneider usw. . Nach Khaolak selbst kommt man mit dem Hoteltaxi (200 Bath pro Fahrt Endrechnung ), zurück dann per Daumen oder Chicken-Taxi (2 Sitzreihen auf der Ladefläche :-) ).

Ganz in der Nähe des Hotels ist ein Italiener - das "Pinoccio", von Ramon geleitet. Er ist eigentlich Tauchlehrer, aber die Familie brauchte ein  neues Standbein. So fährt er vormittags mit den Tauchern und Schnorchlern auf die Similan-Inseln und abend steht er in seinem Restaurant. Freundlich, nett, lebenslustig. Die Pizza übrigens knusprig und individuell belegbar, frisch aus dem Ofen.
 

Was kan man tun hier? Wir entschlossen uns für eine "Phuketrundfahrt". Diese beinhaltet die Fahrt nach Phuket :-). Dazu ein Besuch bei einer Bauernfamilie (Wasserbüffel, Kokusnussernte per Affe, ...), Tempelbesichtigung, Elefantenreiten für 10 min, Cashewnuss-Fabrik, Aussichtspunkte usw. Eine Tagestour also. In der Cashewnuss-Fabrik sieht man, dass jede Nuss einzeln per Hand bearbeitet werden muss. Das geht nicht maschinell. Ich werde die Nüsse in Zukunft "anders" essen :-)

Es gibt noch andere Touren in den Nationalpark, mit Floß oder Kajak (man wird wohl sehr nass :-) ), 1 Stunde Elefantenreiten usw. Mücken inklusive. Wir entschieden uns dann allerdings noch für eine Dschunkentour durch den Nationalpark mit Umsteigen auf Longtailboat, Besuch eines muslimischen Zigeunerdorfes und des "berühmten James Bond Felsen", Mongrowenwäldern, Baden vom Boot usw. Ebenfalls eine Tagestour und erlebnisreich.


 

Am letzten Tag unternahmen wir noch eine ziemlich abenteuerlich Reise nach Burma, der weltältesten Militärdiktatur.

Drei Stunden Fahrt Richtung Norden, dann Ausresie aus Thailand bei den Behörden, suchen des Hafens, Longtail-Boatfahrt aus dem sehr einfachen Hafen, 30 min Fahrt bis zum Einreise-Checkpoint Burma. Die "Beamten" spielten mit Pistole und Maschinenpistole und zielten auf die Einreisenden. 5 Dollar Einreisegebühr pro Kopf locken dann noch 4 weitere "Beamte" mit Waffen ans Fenster. Nun gut, wir durften einreisen. Die Armut dort ist augenscheinlich noch größer, deshalb auch die wache Neugier bei den "Fremden". Wir besichtigten einige Tempel in der Stadt "Victoria-Point" und waren abends wieder froh, die Einreise nach Thailand geschafft zu haben. Insgesamt aber trotzdem sehr interessant.

Fazit : Khaolak ist noch kein Touristenzentrum. Wer Ruhe sucht und schnell zu den Similan will, ist hier richtig. Wer abends was erleben will - nicht. Und in der Regenzeit ist noch weniger los, es sei denn, er unternimmt viel auf eigene Faust oder will wirklich die Ruhe genießen.
Regenzeit hin oder her - es hat nicht viel geregnet. 2x am Tag sehr heftig für 10 Minuten, nachts auch. Anfang Juli war dann fast nichts mehr vom Regen zu sehen.
Wasser im Hotel:: nicht zum Trinken, aber zum Zähneputzen allemal, Wasser aus Flschen dazu unnötig
Strom :  aus Steckdose  :-) 200V, allgemeine Stecker passen
Geld : 20 Bath-Noten als Trinkgeld sollte man haben
Leute : alle sehr nett und freundlich
Essen : der Inhalt zählt, nicht das Äußere - ruhig in die einfachen Gaststätten gehen :-)

 

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