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und Maßnahmen

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Festigung des Wissens für CMAS *** ---  Umwelt

  • Empfindliche Biotope sind besonders schützenswert, und es sind alle möglichen Maßnahmen zu treffen und Schäden zu vermeiden!
  • Vor dem Tauchgang hat man sich über die maximale Anzahl der Tauchgänge pro Tag zu erkundigen
  • Die  Auswahl der Gruppenmitglieder muss sich nach deren Ausbildungsstand, insbesondere nach deren Fähigkeiten eines genauen und sicheren Tarierens richten!

mögliche ökologischen Folgenschäden bei
schlechter Tarierung/Unvorsichtigkeit durch: 

  • Grundkontakt
    • Zusedimentieren von festsitzenden Organismen, dadurch erhöhter physiologischer Stress durch notwendige Selbstreinigung bzw. verminderten Zugang zu Wasser / Nährstoff / Licht
  • Berührung von Korallen
    • Abbrechen von Korallen, die zu Boden fallen und absterben
    • mechanische Beschädigung des Korallengewebes, welches auf dem Kalkskelett sitzt (oder auch anderer Organismen), mit der Folge eines möglichen Pilz- oder Bakterienbefalls;
    • Reduzierung des Korallenbestandes am Riff;
    • Verarmung der Artenvielfalt

Probleme durch Anfüttern von Meerestieren

  • Fehlernährung, dadurch Krankheiten oder Schwächung der Tiere
  • Erwartungshaltung größerer Tiere kann Taucher (insbesondere Anfänger) verunsichern
  • Anfüttern kann hohe Populationsdichten erzeugen, wodurch es zu Stress, Aggressionen und in der Folge zu Verletzungen unter den Tieren kommen kann
  • Nichtfüttern kann zu aggressiven Verhalten gegenüber den Tauchern führen.
  • Dies kann sowohl die Taucher verletzen (Bissverletzungen) wie auch die Tiere durch häufiges Anfassen schädigen (Schleimhautschäden)
  • Anfütterungsorte ziehen größere Taucherscharen an, dadurch kann die Unterwasserflora und -fauna stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

„Leitlinien für einen umweltverträglichen Tauchsport“

§1 Nachhaltigkeit des Tauchsports (Schädigung der Lebensräume beim Tauchen vermeiden)
§2 Ausbildung, die die Umweltverträglichkeit des Tauchens sicher stellt
§3 Informationspflicht – Mittel zur Minimierung von Schäden (Informieren, ob, wann und wie getaucht werden darf)
§4 Bereitschaft zum Verzicht (bei Gefahr einer nachhaltigen Schädigung)
§5 Die Verantwortung des Tauchsports bezieht die Ufer mit ein (Belästigungen durch Geräusche, Abgase,...)
§6 Bioindikatoren (Erkennen und deuten können!)
§7 Verantwortung für Andere (Tauchkameraden anhalten, sich umweltverträglich zu verhalten).

d.h. u.a.

  • keine Entsorgung von Abfällen ins Meer oder ans Ufer
  • nichts mitnehmen, sammeln, anfassen belästigen oder gar zerstören.
  • wenn möglich Bojen benutzen und nicht ankern.
  • der Ein- und Ausstieg vom Ufer aus, sollte mit der größtmöglichen Rücksicht auf die festsitzenden Lebewesen erfolgen.
  • nicht Harpunieren
  • auf vorsichtigen Flossenschlag achten


 
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