Die Stadt entstand nach der islamischen Erorberung. Sie war Hauptstadt der Saffariden im 9. Jh. und der Buyiden-Dynastie im 10. und 11. Jh.. Im 13. und 14. Jh. war die Stadt Zentrum der persichen Literatur. Während der Einfälle der Afghanen im 18. Jh. wurde die Stadt gründlich verwüstet. Karim Khan Zand (1750 - 1779) machte Shiraz zur Hauptstadt und zu einem Handelszentrum.
Shiraz war auch einst Zentrum des persischen Weinbaus. Dort wurde (so. lt. Brockhaus, 7. Aufl, 1830) der beste Wein des ganzen Morgenlandes hergestellt. Aus dieser Gegenstand stammt auch die Shiraz-Weintraube.
Grabmal des Saadi (1193-1292), einem der berühmtesten persischen Dichter.
Mausoleum des Dichters Hafiz (1320-1389), dessen Werk Goethe zum Verfassen des Westöstlichen Diwans inspiriert hat.
Die Zitadelle von Shiraz. Sie war Regierungssitz und Wohnpalast des Karim Khan Zands.
Das Korantor befindet sich am nördlichen Eingang zur Stadt. Das Tor wurde im 10./11. Jh. errichtet und von Karim Khan Zand restauriert. Zum Schutze der Stadt ließ er ein Exemplar des Korans in einem Raum des Tores deponieren.
Bagh-e-Eram, der heutige botanische Garten der Stadt