Isfahan

Der Ort war schon in vorachämenidischer Zeit besiedelt. Zur Zeit des letzten Partherkönigs Ardawan V. (213-224) war Isfahan bereits Provinzhauptstadt, später auch noch Münzstätte und Armeesitz. Unter den Seldjuken wurde die Stadt Reichshauptstadt. Die Glanzzeit für die Stadt war die Zeit der Safawiden, die die Stadt erneut zur Reichshauptstadt machten und sie durch viele Gebäude und Gartenanlagen verschönten. Damals zählte die Stadt ca. 600.000 Einwohner. 1722 töteten die Afghanen den letzten Safawidenherrscher Sultan Hossein. Die nachfolgenden Dynastien verlegten den Regierungssitz nach Mashhad, Shiraz und zuletzte Teheran.

Isfahan Mitte des 19. Jh.

Plan des Shah Abbas zur Erweiterung der Stadt Isfahan. Von der Altstadt führt ein lang gestreckter Bazar zum großen Platz von Isfahan. Westlich schloß sich der Palastbezirk an, der bis zur Chahar-Bagh-Allee erstreckte.

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