Hamadan ist die am höchsten gelegene Provinzhauptstadt des Iran (1.800 m) und die älteste kontinuierlich besiedelte Stadt des iranischen Hochlandes. Angeblich soll der Ort von dem legendären König Djamshid gegründet worden sein (nach dem auch die Achämenidenkönige ihre Königsresidenz (Persepolis = tacht-e-djamshid) benannt haben.
Hamadan war die Hauptstadt des Reichs der Meder (715 550 v. Chr.), damals Hagmatana (griechisch: Ekbatana) genannt. Von hier aus führte die älteste asiatische Handelsstraße nach Baghdad. Zur Zeit der Achämeniden war Hamadan neben Persepolis und Susa Verwaltungssitz des persischen Reiches. In parthischer und sasanidischer Zeit war die Stadt Sommerresidenz der Könige.
Mausoleum der biblischen Ester und Mordechai. Das Bauwerk wurde im 13. Jh. errrichtet. Ester war Gattin des Königs Xerxes und verhinderte einen Anschlag auf das jüdische Volk.
Sang-e-shir (steinerner Löwe), welches angeblich im 4. Jh. v. Chr. Alexander der Große als Denkmal für seinen gefallenen General Hephaistion errichten ließ.
Gandj-Nameh (Schatzbrief) trägt eine Keilinschrift in Altpersisch, Neuelamisch und Neubabylonisch (die beiden weiteren Fotos zeigen die an Ort und Stelle angebrachten englischen Übersetzungen der Texte). Vor Entzifferung der Inschriften vermuteten die Leute, daß dieser den Ort eines großen Schatzes angaben und gaben diesen daher ihren noch heutigen Namen.
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Grabmal des berühmten Gelehrten Avicinna (gestorben 1037). Zu seinen Lebzeiten war er der berühmteste Wissenschaftler und Mediziner. Seine medizinischen Erkenntnisse beeinflußten auch noch Jahrhunderte nach seinem Tode die westlichen Wissenschaften. Das Baba-Tahir-Mausoleum ist zu Andenken des gleichnamigen großen Gnostiker (11. Jh) der Ahl-e-Hagh-Sekte errichtet worden. Der Borj-e-Qorban ist ein zwölfseitiger Turm aus dem 13. Jh.; im Innern befindet sich ein Grabstein aus der Safawidenzeit. |
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Gonbad-e-Alavian ist ein Grabbau aus mittelalterlicher Zeit (11. 14. Jh).