Der Gott dieses bösen Zeitalters (The God of this evil age) gepredigt am 1.8.1965 in Jeffersonville, Indiana, USA William M. Branham Wir wollen unsere Häupter beugen. Himmlischer Vater, wir sind heute morgen so dankbar, daß wir glauben können. Das vergossene Blut Deines Sohnes Jesus hat es ermöglicht, daß wir Seiner Gnade teilhaftig, Söhne und Töchter Gottes wurden. Durch Seinen Gehorsam bis zum Tode am Kreuz sind wir durch den Glauben an Ihn und Seine Auferstehung gerechtfertigt. Der Heilige Geist ist jetzt in unsere Herzen ausgegossen. Wir sind dankbar für diese Gelegenheit, heute morgen hierher kommen zu dürfen, um unsere Gedanken miteinander zu teilen und unsere Anbetung darzubringen, sei es in Liedern, Zeugnis- sen, im Lesen von Psalmen, im Lesen Deines Wortes. Wir warten ernsthaft auf den Heiligen Geist, die Botschaft für diese Stunde zu bringen. Gewähre es, Herr! Mögen wir durch unser Hier- sein Gewinn haben, daß wir, wenn wir das Gebäude verlas- sen, sagen können, wie die zu Emmaus: "Brannten nicht unsere Herzen, als Er mit uns an diesem Morgen sprach?" Gewähre uns diese Dinge, ewiger Gott, in dem Namen Jesu Christi. Amen. Guten Morgen, Freunde, alle, die ihr anwesend seid und alle unsere Freunde in der ganzen Nation, von der West- bis zur Ostküste, vom Norden bis zum Süden, die ihr durch die Über- tragung mithört. Heute ist ein schöner Tag in Indiana, leicht bewölkt, kühl, sehr fein. Die Kapelle ist überfüllt bis in den Hof und an den Wänden entlang. Wir sind voll großer Erwartung, daß der Herr uns heute besuchen wird. Wir hoffen, daß Gott euch einen schönen Tag gibt, wo immer Ihr euch befindet. Der heutige Tag ist gut, denn der Herr hat ihn uns gegeben. Wir sind froh, hier zu sein. Wir sind froh darüber, daß wir noch die Gelegenheit haben, unseren Glauben in Jesus Christus der Welt gegenüber auszu- drücken. Wir möchten jede Gelegenheit wahrnehmen, die Er uns gibt, Seine Liebe und das, was Er für uns getan hat, auszu- drücken. Ich möchte Euch allen danken für das, was ihr für mich und meine Familie getan habt. Ich schätze all die kleinen Liebesga- ben. Oft vergesse ich, es zu erwähnen. Ihr wißt, ich bin so be- schäftigt. In meinen Gedanken geht alles rund. Ihr könnt euch vorstellen, es geht ja nicht nur um Menschen aus dieser Ge- meinde, sondern aus der ganzen Welt. Es ist, als drehe ich mich im Kreis herum. Jemand erwähnte Kindersegnungen, Taufgottesdienste usw., das ist sehr gut. Ich wünschte, ich könnte es tun, doch ich habe fast keine Zeit. Ich muß meine Gedanken auf diese Botschaft gerichtet haben. In der Bibel steht es von den Aposteln: "So seht euch nun, ihr Brüder, nach sieben bewährten mit Geist und Weisheit erfüllten Männern aus eurer Mitte um, damit wir sie zu diesem Dienst bestellen." (Apg. 6,3) Billy wollte, daß ich dies- mal das Baby segne, doch es sind so viele, die darauf warten, ihre Kinder segnen zu lassen, daß man dafür einen besonderen Tag einplanen müßte. Das möchte ich tun. Nochmals danke ich allen, die an uns gedacht haben und uns jede Art von Nahrungsmitteln brachten, die man sich denken kann. Geschwister brachten uns einen Truthahn. Ich esse im- mer noch daran. Mit vielen von ihnen konnte ich bereits spre- chen, mit anderen noch nicht. Doch ich tue alles, so gut ich es kann und weiß. Gott sei mit euch. Ich bin dessen gewiß, daß es Einen gibt, der immer mit euch sein wird, das ist Jesus Chri- stus, - Er kann es. Er ist der Einzige, der allgegenwärtig und allmächtig ist. Er kann in jeder Not helfen. Er ist auch allwis- send. Er weiß eure Nöte und was ihr bedürft. Ich möchte euch allen mitteilen, daß ich mein bestes für jeden Einzelnen tun werde. Was ich nicht schaffe, wird der All- mächtige Gott tun. Er wird gemäß dem Reichtum Seiner Herr- lichkeit für all eure Bedürfnisse sorgen. Ich möchte bekanntgeben, daß ich heute abend für die Kran- ken beten werde. Ich vertraue, daß ihr hier sein könnt. Im Na- men des Herrn Jesus grüßen wir alle im ganzen Lande. Gott segne euch an diesem Morgen, sei es in New York, Arizona oder an der Westküste. Gott segne euch beim Zuhören. Es liegt mir schon auf dem Herzen, seit ich hier bin. Wir konnten das Auditorium nicht bekommen. Sie gaben die Einwilligung mit der Einschränkung, daß wir nicht für die Kranken beten soll- ten. Das konnte ich nicht annehmen, denn darin besteht mein Dienst. Ich muß tun, was der Heilige Geist mir sagt. So lehnte ich es ab, denn ich möchte frei sein, um tun zu können, was immer der Heilige Geist mir sagt. Ich dachte, wir können es noch einen Tag in der Kapelle aushalten. Heute morgen ist es ja kühl. Der Herr hat einen schönen Tag für uns gemacht. Da- für sind wir dankbar. Ich nehme diese Gelegenheit wahr, den Menschen meine Über- zeugung und meinen Glauben an Gott zu bekunden und euch dann zu zeigen, in welcher Stunde wir leben. Darin wende ich mich gegen keine Person, Glaubenslehre oder was es sein mag, ich lege es nur dar, wie ich es im Worte Gottes sehe. Am letzten Sonntag hatten wir eine herrliche Ausgießung des Geistes zur Wortverkündigung. Die Predigt dauerte lange. Das war mir unangenehm, aber wir wissen nicht, wann es das letzte Mal sein wird, daß wir zusammenkommen. Ich möchte dastehen und sagen können wie Paulus: "Denn ich habe es an mir nicht fehlen lassen, euch den ganzen Ratschluß Gottes zu verkündi- gen." Jesus sagte, daß er Seinen Jüngern nichts vorenthielt. Auch ich versuche immer, unter der Salbung des Heiligen Geistes zu bleiben, um zu erforschen, was die Botschaft dieser Stunde ist. Manchmal versäume ich es, hinauszugehen und meinen Dienst als ein Knecht Gottes, als Prediger, zu tun. Ich habe einige Männer, die mir helfen, es auszuführen. Ich bin für all meine Prediger-Brüder dankbar. Nun, ich möchte die Menschen nicht aufhalten. Wenn ihr im ganzen Lande diesen Saal heute morgen sehen könntet, die Gän- ge, die Abteilung für die Kinder, draußen, am Radio, die Busse, Wohnwagen, Autos, usw., dann könntet ihr unser Problem ver- stehen. Viele fahren vorbei, weil sie nicht hinein können. Wir benötigen mehr Platz, damit die Menschen sich bequem set- zen können. Wenn eine solch lebenswichtige Botschaft gebracht wird, sollte sich jeder bequem setzen können, damit wir mit unseren Bleistiften, Papier und Bibeln Notizen machen können. Doch jetzt möchte ich auf die Zeit, in der wir leben, hinweisen, auf die Dinge, denen ihr begegnen müßt. Ihr werdet es benö- tigen. Wenn ich oder ein anderer Prediger heute oder an irgend- einem anderen Tage versuchen würde, eine Botschaft an ein sterbendes Volk wie wir es sind, zu richten, während die Zeit so kurz ist, wie ich es glaube, wäre ich ein Heuchler, wenn ich ver- suchte, etwas zu bringen, das ihr wohl gerne hörtet, das jedoch gegen das Wort Gottes wäre. Ich wäre nicht das, wozu ich gesandt wurde, ein Prediger Christi, wenn ich nur eine Volksmenge an- ziehen wollte. Ich möchte etwas bringen, das lebenswichtig für euch ist, nicht um gesehen zu werden, sondern wenn ich heute stürbe, daß es auch morgen in euren Herzen veran- kert wäre, und ihr vorangeht und Gott dient. Ich möchte nun sagen, daß etwas im Begriff ist zu geschehen. Ich weiß es. Viele von euch können sich erinnern, daß Br. Ju- nior Jackson mit einem Traum, den er hatte, zu mir kam, ehe ich nach Arizona ging. Es war sonderbar. Wer erinnert sich noch daran? Der Herr gab uns die Deutung, und es geschah auf den Buchstaben. Jetzt hatte er wieder einen Traum. Es ist seltsam, - ein Mann aus Oregon war vor einigen Tagen hier. Er kannte mich fast gar nicht und hatte den gleichen Traum wie Br. Jackson. Ich kenne die Deutung nicht, ich warte auf den Herrn. Ich weiß, daß es etwas von Gott ist. Denkt daran! Es ist "So spricht der Herr!" Es ist etwas, das von Gott kommt. Ich weiß nicht, was es ist. Es ist sehr treffend. Gemäß den Träu- men, die beide Männer hatten . . . Einer von ihnen, er könnte ein Baptist oder Presbyterianer sein und heute in unserer Mitte sein, ich weiß es nicht, war vor einigen Tagen hier. Ich kenne den Mann nicht, doch er erzählte mir den Traum mit Tränen in seinen Augen. Er kam die lange Strecke aus Oregon, um es zu berichten. In gleicher Weise kam auch Br. Jackson heute mor- gen. Einer kannte den anderen nicht. Sie sind Tausende von Mei- len voneinander entfernt. Beide Träume handelten genau von der gleichen Sache. Doch der Heilige Geist hat mir die Deutung noch vorenthalten. Ich weiß nicht, was ich dem Mann sagen soll. Ich weiß, Gott macht sich auf, etwas zu tun. Es wird herrlich in unseren Augen sein. Ich möchte für die Botschaft heute morgen ein Wort aus dem Galater-Brief lesen. Wenn diejenigen, die einen Sitzplatz haben, mit den Stehenden den Platz wechseln wollen, so wird mich das nicht stören. Seid nur andächtig. Sollten die Kinder weinen, so bitte ich, daß jemand den Müttern in dem Aufenthaltsraum Platz macht. Haltet eure Bibeln und Bleistifte bereit, um die Schriftstellen aufzuschreiben. Ich möchte nicht, daß ihr euch gebunden fühlt, sondern in Freiheit seid und alles studiert. Wenn ihr nicht übereinstimmt, ist das in Ordnung. Doch ich spreche dieses für die ganze Nation an diesem Morgen, damit die Menschen, die der Botschaft für diese Stunde, die der Herr Jesus mir gegeben hat, glauben, erkennen mögen, was geschieht und es mit der Schrift belegen können. Am letzten Sonntag sprachen wir über die "Gesalbten der End- zeit". Seid sicher, daß ihr alle die Tonbandpredigt hört. Es geht nicht um das Verkaufen von Tonbändern. Darum geht es nicht. Es geht allein darum, die Botschaft hinauszutragen. Wenn ihr ein Tonbandgerät habt, holt Menschen zusammen, spielt es ab und hört genau zu. Die Gesalbten! Menschen erheben sich und sagen: "In der Bibel steht: 'In den letzten Tagen werden falsche Propheten auftre- ten und werden große Zeichen und Wunder tun."' Wo gehört das hin? Es muß richtig angewandt werden. So der Herr will, werde ich heute abend über das Thema sprechen: "Gott ge- offenbart in Seinem eigenen Wort." Wie kann man das Auge hintun, wo das Ohr hingehört? Seht, wie die ganze Bibel ge- schrieben wurde. In ihr wird Jesus Christus dargestellt. So der Herr will, werde ich heute abend darüber sprechen. Wenn nicht, dann später einmal. Laßt uns Gal. 1, 1-4 und 2. Kor. 4, 1-6 lesen: "Ich, Paulus, ein Apostel - nicht von Menschen her, auch nicht durch Vermittlung eines Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott den Vater, der ihn von den Toten auferweckt hat -: ich und sämtliche Brüder, die hier bei mir sind, senden den Gemeinden in Galatien unsern Gruß: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus, der sich für unsere Sünden hingegeben hat, um uns aus der gegenwärtigen bösen Welt zu erretten, nach dem Willen unsers Gottes und Vaters. Diesem sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen." Dazu lesen wir aus 2 Kor. 4, 1-6: "Deshalb werden wir, weil wir infolge des uns widerfah- renen Erbarmens dieses Amt zu verwalten haben, nicht mutlos, sondern haben uns von aller schändlichen Heim- lichtuerei losgesagt; denn wir gehen nicht mit Arglist um, verfälschen auch das Wort Gottes nicht, empfehlen uns vielmehr durch die offene Verkündigung der Wahrheit jedem Gewissensurteil der Menschen vor den Augen Got- tes. Wenn trotzdem die von uns verkündigte Heilsbotschaft 'verhüllt' ist, so ist sie doch nur bei denen verhüllt, welche verloren gehen, weil in ihnen der Gott dieser Weltzeit das Denkvermögen der Ungläubigen verdunkelt hat, damit ihnen das helle Licht der Heilsbotschaft von der Herr- lichkeit Christi, der das Ebenbild Gottes ist, nicht leuchte. Denn nicht 'uns selbst' verkündigen wir, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der da geboten hat: 'Aus der Fin- sternis strahlte das Licht hervor!' der ist es auch, der das Licht in unsern Herzen hat aufstrahlen lassen, um die Er- kenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi erglänzen zu lassen." An diesem Morgen ist mein Thema "Der Gott dieses bösen Zeitalters", wie wir es in der Schrift von dem Gott dieser Welt, dieses Zeitalters, gelesen haben. In dieser Botschaft wird das Böse dieses bösen Zeitalters hervorgehoben. Es paßt gemäß der Weissagung in dieses böse Zeitalter. Ich glaube, daß in der Bibel für jedes Zeitalter die Antwort für den Gläubigen des Zeitalters geschrieben steht. Ich glaube, daß alles hier drin steht, was wir benötigen. Es braucht lediglich durch den Hei- ligen Geist geoffenbart werden. Ich glaube nicht, daß jemand auf Erden das Recht hat, seine eigene Deutung dem Worte zu geben. Gott braucht niemanden um Sein Wort auszulegen. Er ist Sein eigener Ausleger. Er sagte, daß Er es tun würde und Er tut es. Wie ich es oft erwähnt habe: "Er sprach: 'Eine Jungfrau wird guter Hoffnung werden."' Das sprach Er durch die Lippen ei- nes Propheten und es geschah so. Niemand braucht das aus- zulegen. Am Anfang sprach Er: "Es werde Licht!" und es wurde Licht. Niemand braucht es zu deuten. Er sagte: "In den letzten Tagen werde ich von meinem Geist auf alles Fleisch ausgießen." Er tat es. Es bedarf keiner Auslegung. Er sagte die Dinge, die in den letzten Tagen geschehen würden voraus, und sie sind hier. Es bedarf keiner Auslegung. Es ist bereits ausgelegt. Gebt genau acht, während wir das Wort studieren, um zu erkennen, was der Gott dieses bösen Zeitalters, in dem wir leben, tut. Es mag uns seltsam und sehr befremdend in diesem Zeitalter der Gna- de vorkommen, daß Gott sein Volk um Seines Namens willen, das ist Seine Braut, in diesem bösen Zeitalter herausnimmt. Das Zeitalter, in welchem Gott ein Volk um Seines Namens willen durch Seine Gnade herausruft, wird ein böses Zeitalter genannt. Wir werden es mit der Bibel beweisen, daß es dieses Zeitalter ist, von dem Er gesprochen hat. Es ist befremdend zu denken, daß Gott in einem bösen Zeitalter wie diesem Seine Braut herausruft. Habt ihr darauf geachtet? Er sagte 'ein Volk' - nicht 'eine Gemeinde'. Weshalb? Sie werden Gemeinde ge- nannt, doch er ruft ein Volk. Eine Gemeinde ist eine Versamm- lung von vielen Menschen aus verschiedenen Prägungen. Doch Gott ruft einen hier und dort. Er sagte nicht: "Ich rufe die Methodisten, Baptisten, Pfingstler." Er sagte, Er ruft ein Volk. Wofür? - Um Seines Namens willen. 'Ein Volk'. Den einen von den Methodisten, den anderen von den Baptisten, von den Lutheranern und Katholiken. Er ruft also nicht eine Kirche als Gruppe, sondern ein Volk für Seinen Namen, die Seinen Na- men annehmen, verbunden, verlobt, in Seinem Namen, hin- gehend zum Hochzeitsmahl, um mit Ihm vermählt zu werden, ein Teil von Ihm zu sein durch Vorherbestimmung. Wie ein Mann die rechte Frau für das Leben wählt, die bestimmt war, ein Teil Seines Leibes zu sein, so ist es mit der Braut Christi, denn sie ist von jeher von Gott dazu bestimmt, ein Teil des Leibes zu sein. O, die Schrift ist so reichhaltig, voll des Honigs. Beachtet! Nicht was jemand sagt, nicht was jemand so bezeich- net, sondern was Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat. Diese Menschen ruft Er in den letzten Tagen. Nicht eine Or- ganisation, sondern ein Volk für Seinen Namen. In diesem bö- sen Zeitalter tut Er es, in diesem Zeitalter der Verführung. Letzte Woche sprach ich über Matth. 24, worin uns von dem verführerischsten aller Zeitalter berichtet wird. Durch alle Zeit- alter hindurch seit dem Garten Eden, ist ein solch verführeri- sches Zeitalter wie dieses nicht gewesen. Falsche Propheten werden auftreten, Wunder und Zeichen tun, wenn es möglich wäre, würden sie selbst die Auserwählten verführen. Die kal- ten, formellen und steifen Kirchen und menschengemachte Theologie beachten die Auserwählten nicht. Doch ist es dort fast so wie die echte Sache. Nur ein Wort auslassen ist alles, was ihr zu tun braucht. Es ist für dieses große Zeitalter voraus- gesagt. Christen, wo immer ihr euch befindet, beachtet die Stun- de, in der wir leben. Schreibt es nieder! Lest und höret genau zu! Weshalb ruft Gott aus diesem bösen Zeitalter ein Volk für Sei- nen Namen? Der Grund ist, Seine Braut zu prüfen. Wenn sie offenbar ist, geprüft wurde, von Satan versucht... wie es am An- fang war, so wird es am Ende sein. Ein Samenkorn wächst aus dem Erdboden hervor. Das Leben wird durch die verschiedenen Entwicklungsstufen hindurchgetragen. Am Ende kommt genau das Samenkorn hervor, das in den Erdboden gelegt wurde. In gleicher Weise wird auch das Samenkorn des Truges, welches in Eden in den Boden fiel, in den letzten Tagen enden. So wie das Evangelium durch eine Denomination zu Nizäa, Rom zu Fall ge- bracht wurde, so endet jetzt alles in einer Super-Organisation. So ist auch der Same der Gemeinde, in der Wunder und Zei- chen geschahen und in deren Mitte der lebendige Christus war, in den Erdboden gefallen und endet in den letzten Tagen unter dem Dienst gemäß Mal. 3, 23, wo alles zurückerstattet wird zu dem Original-Glauben, der einmal gegeben wurde. In diesem bösen Zeitalter wird dem Satan bewiesen, daß die Brautgemeinde nicht wie Eva ist. Sie ist nicht ein solcher Typ von Frau. Sie, die Braut, wird durch das Wort geprüft, wie Adams Braut durch das Wort geprüft wurde. Die Braut Adams glaubte das ganze Wort, verwechselte aber eine Verheißung. (Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.) Sie versagte bei einer Verheißung unter der Versuchung des Feindes von An- gesicht zu Angesicht. Jetzt wird Sein Volk für Seinen Namen her- ausgerufen. Es ist Seine Braut. Sie wird jetzt mit derselben Sache konfrontiert. Es geht nicht um die Wahrheiten, die in den Deno- minationen erlernt werden, sondern um jedes Wort. Schon am Anfang der Bibel wurde den Menschen das Wort Gottes gege- ben, durch welches sie leben sollten. Ein Wort mißdeutet von jemand, genannt Satan, verkörpert in einem Tier, der Schlange, konnte auf diese Weise zu Eva sprechen und ihr das Wort mißdeuten. Es ging verloren. Es muß jedes Wort sein. Dann kam Jesus. Als Er vom Satan versucht wurde, sagte Er: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes ergeht." Gott der Herr läßt uns hier wissen, daß der Gott dieser Welt in den letzten Tagen auftreten wird. Wer immer ein Wort wegnimmt oder dazutut, dessen Teil wird aus dem Buch des Lebens genommen. Gott sei uns allen gnädig. Laßt uns nicht dahingehen, die Brust raus, mit steifem Nacken, den Kopf hoch, alles wissend, denn auch wir waren einst ungehorsam. Laßt uns in Gnade und Barm- herzigkeit, mit Empfinden in unseren Herzen zu Gott, de- mütig vor den Thron Seiner Gnade kommen. Befremdend ist es, daß nach neunzehnhundert Jahren des Pre- digens des Evangeliums, das Welt-System schlimmer ist, als in den Tagen, als Er hier war. Das Welt-System ist bösartiger. Die Welt geht einem großen Höhepunkt entgegen. Das wißt ihr. Der Herr erfüllt überall Sein Wort. Gestern fuhren wir zum Einkaufszentrum, um einzukaufen. Dort kam ein junger Mann zu mir und stellte sich vor. Er war mir fremd. Darauf kam noch jemand. Sie waren beide aus Georgia. Ich fragte sie, ob sie Br. Welch Evans kennen. Wir sprachen ei- nige Minuten. Als ich gehen wollte, sah der junge Mann mich an, während der andere mit seinem Sohn schon wegging. Er schaute auf mich und sagte: "Nur noch eines möchte ich sagen." Ich fragte: "Bist du ein gläubiger Christ?" "Nein", sagte er. Ich vermag nicht die Worte, die er sprach, genau zu wieder- holen. Doch vielleicht war er ein wenig skeptisch. Ich fragte, ob er gehört habe von der Erscheinung des Engels des Herrn. Er sagte: "Ja". Doch war er niemals zu dieser Gemeinde gekom- men. Ich fragte: "Glaubst du es?" Er sagte: "Ja, ich beobachte etwas. Menschen haben mir von den Voraussagungen erzählt. Auf einem Tonband hörte ich dann, wie du vorausgesagt hast, daß Kalifornien abspalten würde." Er sagte: "Als ich dann in der Zeitung darüber las, glaubte ich es." Er sagte: "Heute oder mor- gen komme ich zum ersten Mal." Ich antwortete: "Der Herr segne dich, Sohn!", und reichte ihm die Hand. Darauf sagte er: "Ich möchte dir etwas sagen. Ich bin so verloren, wie man nur sein kann. Ich bin so verloren, wie eine Geldmünze im Sand- haufen." Ich antwortete: "Du brauchst aber nicht so zu bleiben. Einer ist gegenwärtig, der bereit ist, dich aufzunehmen, sofern du dich finden läßt." Er antwortete: "Ich bin bereit." Ich bat ihn: "Wür- dest du dein Haupt beugen?", worauf er erwiderte: "Ich schäme mich nicht." Nicht nur das, er kniete dort auf dem Parkplatz nieder, wo viele Menschen vorübergingen, die ihn von der Straße aus beobachteten. Dort beteten wir mit ihm, bis er sein Herz Gott übergab. Als Sünder kam er dort hin, als Kind Gottes ging er davon. Er kam geistlich tot und ging als lebendig zurück. Ich sagte: "Morgen ist Möglichkeit zur Taufe." "Ein heil'ger Born gefüllt mit Blut, aus Jesu Wunden floß, und wer sich taucht in diese Flut, ist alle Flecken los." Ich sagte: "Stehe auf und lasse dich taufen im Namen Jesu Christi, indem du den Namen des Herrn anrufst. Gott wird dich mit dem Heiligen Geist erfüllen und dir diese großen Dinge zuteil werden lassen, und bewirken, daß du es zu sehen vermagst." Was ist es? Die Welt geht dem Höhepunkt entgegen. Weshalb? Der Geist der Gesetzlosigkeit, des moralischen Zerfalls und der wissenschaftlichen Religion hat alles in den Käfig der un- reinen und verabscheuten Vögel geführt, wie die Bibel es sagt. Laßt uns Offb. 18, 1-5 lesen: "Danach sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel her- abkommen, der eine weitgehende Macht erhalten hatte, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. Er rief mit mächtiger Stimme: 'Gefallen, gefallen ist das große Babylon und ist zur Behausung von Teufeln, zur Unter- kunft aller unreinen Geister und zur Unterkunft aller un- reinen und verabscheuten Vögel geworden! Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrun- ken, und die Könige der Erde haben mit ihr gebuhlt, und die Kaufleute der Erde sind durch ihre maßlose Üppigkeit reich geworden.' Dann hörte ich eine andere Stimme aus dem Himmel ru- fen:'Gehet aus ihr hinaus, ihr mein Volk, damit ihr an ih- ren Sünden keinen Anteil habt, und von ihren Plagen nicht mitbetroffen werdet! Denn ihre Sünden haben sich aufgetürmt bis an den Himmel, und Gott hat ihrer Unge- rechtigkeiten gedacht."' Welch eine Warnung! Das bringt die Gemeinde zu Offbg. 3, 14 zurück, - dem Gemeindezeitalter zu Laodicea. Echt religiös, aber gesetzlos. "Weil du sagst: 'Ich bin reich, ja reich bin ich ge- worden und habe an nichts Mangel', und weil du nicht weißt, daß gerade du elend und erbarmungswert, arm, blind und nackt bist..." Vollkommen übereinstimmend mit der Schrift für dieses Zeitalter. Nicht für die Zeit Daniels, nicht für die Zeit Noahs, sondern für dieses letzte, böse Zeitalter. Beachtet hier! Du bist nackt! Laßt es tief eindringen! Ich weiß, daß viele mit mir in diesem Gedanken nicht übereinstimmen, doch es ist so weit gekommen, daß ein Christ sein Haus fast nicht verlassen kann, ohne in Berührung mit diesem bösen Zeitalter, den ungenügend bekleideten Frauen, zu kommen. Frauen, ich werde etwas sagen und ich möchte, daß ihr zuhört. Männer und Frauen, ihr mögt damit nicht übereinstimmen, doch ich fühle mich geleitet, es zu sagen. Habt ihr gewußt, daß eine Frau, die sich in der Weise entkleidet, nicht bei rech- tem Verstand ist? Wißt ihr, daß sie eine Dirne ist, ob sie es glaubt oder nicht, obwohl die Frau ihre Hand vor Gott erhe- ben und einen Eid ablegen könnte, daß sie nie von einem an- deren Mann als ihrem Ehemann berührt wurde? Das mag tat- sächlich wahr sein, dennoch ist sie eine Dirne. Jesus sagte: "Wer immer eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat mit ihr in seinem Herzen die Ehe gebrochen." Die Bibel sagt, sie ist nackt und weiß es nicht. Der Geist, der sie salbt, solche Dinge zu tun, ist ein böser Hurengeist. In ihrer äußeren Erscheinung, ihrem Leib, ihrem Fleisch, mag sie rein sein. Sie mag keinen Ehebruch begehen und auch vor Gott dies als wahrhaftig bezeugen, doch ihr Geist ist ein Hurengeist. Sie wurde geblendet von dem Gott dieser Welt, der Mode, sie kleidet sich so sexy und geht hinaus. Vor einigen Tagen brachten Br. Wood und ich unser Boot in den Fluß. Ich sollte für kurze Zeit flußaufwärts gehen. Wo immer man hinging, fand man Frauen mit Bikinis vor. Das ist eine Schande. Eine Frau, die so etwas anzieht, kann nicht bei rechtem Verstande sein. Sie ist von einem Hurengeist besessen. Nun, ihr Frauen, regelt das mit Gott. Ihr werdet einmal erkennen, daß es die Wahrheit ist. Wie könnt ihr als Frauen, wissend, daß euer Leib geheiligt ist, ihn den lust- und sündvollen Teufeln, die in dieser Zeit auf den Straßen wandeln, entblößen. Wenn die Söhne Gottes immer noch Söhne Gottes wären, und euer Ehemann ein Sohn Gottes ist, entweder würde er euch dazu bringen, euch richtig zu klei- den oder er würde euch verlassen. Wenn jemand ein Sohn Gottes wäre, würde er etwas Derartiges gar nicht heiraten. Ihr sagt: "Das sagst du von dir aus..." Nein, ich sage euch die Wahr- heit. Eines Tages werdet ihr dem gegenüberstehen. Ehebreche- risch und nackt, doch wissen sie es nicht. Ihr sagt: "Ich schwöre, daß ich das Ehegelübde meines Mannes nicht übertreten habe." Dein Mann würde dich dafür richten, wenn du es getan hast. Doch Gott wird euch gemäß dem Geiste richten, den ihr in euch habt, und nicht nach dem Leibe, sondern nach dem Geist, - dem inneren Menschen. Der äußere Mensch wird physisch durch fünf Sinne regiert. Der innere Mensch ist ein Geistesmensch, der ebenfalls durch fünf Sinne kontrolliert wird: Gewissen, die Liebe, usw. Der äußere Mensch kann sehen, schmecken, fühlen, riechen und hören. Doch das Innere des Geistes ist die Seele, die durch den freien Willen regiert wird. Ihr könnt annehmen, was Gott gesagt hat oder was der Teufel sagt. Das entscheidet, welch ein Geist in euch ist. Wenn es der Geist Gottes ist, nährt er sich von den Dingen Gottes und hat keinen Anteil an den Dingen der Welt. Die Schrift sagt: "Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so wohnt die Liebe zum Vater nicht in ihm." In dem Fall hat die Liebe Gottes euer Innerstes noch nicht durchdrungen. Satan hat euch verführt. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes kommt." Die Welt ist in dem bösesten Zeitalter, das je war. Sie ist nackt, liederlich und entblößt. In keinem Zeitalter haben Frauen sich so benommen, außer in der Zeit vor der Sintflut. Jesus sprach davon. Wir werden uns darauf noch beziehen. Hat Gott die Herrschaft verloren oder gestattet Er nur, daß eine andere Macht sie ausübt, frage ich mich. Nach meiner Mei- nung liegt die Antwort darin, daß zwei gegensätzliche Geister in der heutigen Welt wirksam sind. Es können nicht mehr als zwei Herrscher sein. Einerseits ist der Heilige Geist am Werk, andererseits wirkt der Geist des Teufels in den letzten Tagen durch Verführung. Hiervon möchte ich in meinen Gedanken für den Rest des Textes in dieser Botschaft ausgehen. Die beiden Geister - einer ist der Heilige Geist. Der andere, der Geist des Teufels, wirkt durch Verführung. Die Menschen auf Erden treffen jetzt ihre Wahl. Der Heilige Geist ist hier, um die Braut für Christus herauszurufen. Er tut es, indem Er ihr Sein Wort der Verheißung für dieses Zeitalter bestätigt und zeigt, daß es Christus ist. Wenn der Finger dazu bestimmt ist, sich in diesem Zeitalter zu bewegen, dann wird er sich bewegen. Wenn der Fuß dazu bestimmt ist, in diesem Zeitalter bewegt zu wer- den, dann wird er sich bewegen. Ist das Auge dazu bestimmt, dann wird das Auge sehen. Der Geist Gottes bewirkt das Wachs- tum zu dem vollen Ebenbild Gottes. In dem Zeitalter, in dem wir jetzt leben, bestätigt der Heilige Geist die Botschaft dieser Stunde. Der Heilige Geist tut dieses, damit die Menschen, die Gott glauben, aus diesem Chaos herausgerufen werden. Der un- heilige Geist des Teufels ist hier und ruft seine Kirche wie ge- wöhnlich durch Irrtum, durch Verdrehung des Wortes Gottes, wie er es von Anfang an tat. Seht, es kommt zu der Aussaats- zeit zurück. Seit Eden ist es da. In den anderen Zeitaltern ge- hörte man zu dieser oder jener Denomination. Was geschah mit dem Halm der Denominationen? Er trocknet aus. Der Geist verläßt ihn und geht weiter, bis es zum Höhepunkt in dem Samen kommt. Ihr seht, durch die Versuchung kommt beides zu seinem Ur- sprung zurück. Vergeßt das nicht! Schon Johannes sprach von dem Geist der Täuschung (1. Joh. 4, 6). Eva ging nicht willentlich weg und sagte: "Ich glaube nicht an Gott!" Nein, sie glaubte dem Irrtum - der Täuschung. Satan kam nicht und sagte: "O, das ist doch gar nicht Gottes Wort." Er gab zu, daß es Gottes Wort war, doch er gab demsel- ben seine eigene Deutung. Gott hatte ihnen klar gesagt, daß sie es nicht tun dürfen. Was folgt daraus? - Ein kräftiger Irr- tum, so daß die Menschen der Lüge glauben, wodurch sie ver- dammt werden. Wenn ihr das nachlesen wollt, es ist in 2. Thess.2,11-12. Ich habe eine Anzahl Schriftstellen, die wir nicht alle lesen können, nur eine hin und wieder, auf die ich mich bezie- hen möchte. Sollte es euch befremdend vorkommen und ihr habt über etwas eine Frage, so schreibt es euch auf und lest es zu eurem eigenen Nutzen nach. In kräftige Irrtümer verfallend, von denen die Bibel in 2. Thess. spricht, wie der Mensch der Sünde auftreten, sich in den Tempel Gottes setzen und sich selbst für Gott ausgeben wird, wodurch er verursacht, daß die Menschen in kräftige Irrtümer verfallen und der Lüge glauben, wodurch sie verurteilt werden. Dasselbe tat er mit Eva. Er sagte ihr nicht, daß das Wort nicht stimmt, doch er gab ihr einen kräftigen Irrtum und sie glaubte der Lüge. Der Geist der Täuschung ist vom Teufel, der jetzt in den Kindern des Ungehorsams wirksam ist. Worin ungehorsam? Worin sind die Kinder in dieser Zeit ungehorsam? - Dem wahren Worte Gottes gegenüber, wie es mit Eva am Anfang war. Laßt uns Eph. 2, 1-2 lesen: "So hat er auch euch, die ihr tot waret durch eure Übertre- tungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet, abhängig vom Zeitgeist dieser Welt, abhängig von dem Machthaber, der die Gewalt über die Luft hat, dem Geist, der gegen- wärtig in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist..." (Die Kinder des Ungehorsams) Wenn der Antichrist am Anfang durch Ungehorsam begann, was wird es erst sein, wenn der Höhepunkt in der Person des Antichristen erreicht ist? Wie verführerisch wird es sein. Wieviel stärker ist die Verführung durch einen Erwachsenen als durch ein unschuldiges Kind. Und es steht geschrieben: "Der Geist der Täuschung ist wirksam in den Kindern des Un- gehorsams", - ungehorsam dem Worte. Mit diesem Thema, 'Kinder des Ungehorsams' wollen wir uns noch befassen. Wußtet ihr, daß euer Anfang weiter zurück- liegt? Ich kann es euch mit dem Worte Gottes beweisen. Ihr wart schon lebendig in eurem Urgroßvater. Ihr seid von eurem Großvater her durch euren Vater gekommen. Das wißt ihr. Die Bibel sagt in Heb. 7, 9-10: "Weiter: in der Person Abrahams ist gewissermaßen auch vom Zehntenempfänger Levi der Zehnte erhoben worden, denn er (Levi) befand sich noch in der Lende seines Stammvaters, als Melchisedek diesem entgegenging." Abraham zeugte Isaak, Isaak zeugte Jakob, Jakob zeugte die Erzväter. Hier seht ihr Vorherbestimmung vollkommen ins Blickfeld gerückt. In diesen Botschaften möchte ich die Dinge hervorheben, die ich euch in der Botschaft des Abendlichtes bringe, von dem Gott gesprochen hat, daß es auf Erden sein würde. Gebt acht! Der Mann, das Tier, welches auf Erden auftreten sollte, würde alle verführen, deren Namen nicht seit Grundlegung der Welt im Lebensbuche des geschlachteten Lammes geschrieben ste- hen. (Offbg. 13, 8) Gott, der große Geist, war schon Gott, ehe der Anfang war. Wißt ihr, daß ihr schon damals in Ihm wart? Wenn ihr jetzt Christen seid, wart ihr damals in Ihm. So ist die gesamte Gott- heit leibhaftig offenbar geworden in der Person Jesu Christi. Als Jesus am Kreuze starb, bin ich mit Ihm gestorben, denn ich war damals schon in Ihm. Er war die Fülle des Wortes geof- fenbart, wissend, daß wir später offenbar würden. Auf Golgatha waren wir mit Ihm, wurden mit Ihm begraben und sind durch Seine Auferstehung mit Ihm auferstanden. Durch Seinen Geist sind wir hinaufgenommen zu dem Thron der Gnade und mit Jesus Christus in himmlische Orter versetzt. Denn wie der natürliche Lebenskeim befruchtet und von Va- ter zu Vater weitergetragen wird, so ist das Leben Christi in uns befruchtet. So gebraucht Gott den Geist des Elias fünf ver- schiedene Male. Was ist es? Es ist ein Weiterreichen. So wie die natürlichen Charaktereigenschaften des Menschen weitergegeben werden durch die natürliche Geburt, so ge- schieht es durch den Geist Gottes in denjenigen, die vor Grund- legung der Welt vorherbestimmt waren. Als die Fülle des Wortes Gottes in einen menschlichen Körper kam, genannt Jesus Christus, wurde in Ihm für meine Sünden vor Gott bezahlt. Durch die Auferstehung bin ich mit Ihm auferstanden. Durch Ihn haben wir jetzt Macht und Autorität über jeden Teufel O, wenn ihr nur glauben könntet, was Gott gegeben hat. Wenn ihr nicht mit Ihm hineinversetzt seid, habt ihr es nicht. Und wenn ihr mit Ihm hineinversetzt wurdet, jedoch nicht glaubt, son- dern euch fürchtet, werdet ihr keinen Gebrauch davon machen. Doch wenn ihr hineinversetzt wurdet, werdet ihr Gebrauch davon machen, denn ihr seid dazu bestimmt, zu tun, was ihr tut. Die Bibel sagt, daß Pharao einen bestimmten Zweck zu er- füllen hatte. So war es mit Judas Ischariot, dem Sohn des Ver- derbens. Gebt acht auf die großen Wahrheiten, denen wir uns jetzt na- hen. Wir sehen, daß die Gemeinde es ablehnte, die Herrschaft des Wortes Gottes anzunehmen. So nahmen sie statt dessen Ba- rabbas an. Ihr könnt es in der Schrift in Matth. 27, 15-23 nach- lesen. Was wurde dadurch bewirkt? Denkt darüber nach! Die organisierte Kirchenwelt mit ihrem Licht gerechter und heiliger Männer, wie sie es von sich meinten und es auch in den Augen der Menschen waren, kreuzigte Jesus und sagte: "Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche." Jesus war die Fülle des Wortes Gottes. In Joh. 1 wird das aus- gedrückt. Doch sie sagten: "Wir wollen nicht, daß dieses Wort Gottes über uns herrsche." Er war das Wort, doch ihre Augen waren geblendet betreffs dessen, was Er war. Er war die direkte Antwort auf jede Weissagung, die in Ihm erfüllt werden sollte. Das glauben wir alle, denn wir schauen zurück, wie es geschah. Doch wenn die jetzige Welt, dieses gegenwärtige böse Zeitalter, zu jener Zeit gewesen wäre, hätten sie dasselbe getan, was sie heute tun, denn es ist dasselbe Wort für dieses Zeitalter, welches offenbar wurde. Sie tun es. Etwas anderes vermögen sie nicht. Sie sind Kinder des Ungehorsams. Ihnen sind kräftige Irrtümer gegeben worden. Sie glauben der Lüge, wodurch sie verdammt werden. Gebt acht! Die Kirchenwelt akzeptierte Jesus - das geoffenbarte Wort jener Zeit - nicht. Weshalb? Sie hatten es anders gedeutet. Sie hätten wissen müssen, daß Er das Wort war, denn alles, was Gott gesagt hatte, daß Er tun würde, tat Er. Er sprach zu ihnen: "Forschet in der Schrift für diese Stunde. Wenn ich nicht den Qualifikationen dessen, was ich tun soll entspreche, dann glaubt mir nicht." Sie antworteten: "Wir glauben Mose." Er sprach: "Wenn ihr Mose geglaubt hättet, so würdet ihr auch mir glauben, denn er sprach von Mir." Noch immer sahen sie es nicht. Der Gott des Himmels starb am Kreuz und rief diesel- ben Worte aus, die der Prophet schon gesagt hatte, und doch sa- hen sie es immer noch nicht. Sie waren nicht von Seiner Art. Sie waren nicht das Wort, jedoch waren sie sehr religiös. Sie waren aber nicht das Wort, sonst hätten sie erkannt, was zu jener Stunde geschah. Seht, wie wunderbar die Schrift für jedes Zeitalter miteinander verbunden ist. Als die Kirchenwelt nicht gestattete, daß das Wort Gottes über sie herrsche, nahmen sie den Mörder Barabbas an. Was geschah dadurch? Satan, der Gott dieses bösen Zeitalters, wurde erhöht auf den Platz, den er schon immer wollte. Nun höret! Satan wird in diesem bösen Zeitalter als der Gott dieser Welt be- schrieben. Er wird nicht als der Gott des Zeitalters Noahs be- schrieben. Er wird auch nicht als der Gott des Zeitalters Mose, noch des Zeitalters Elias bezeichnet; doch in diesem bösen Zeit- alter ist er es. O, verfehlt es nicht! Er ist der Gott dieses bösen Zeitalters, dem von Millionen und Milliarden von Menschen gehuldigt wird, ohne daß sie es wissen. Doch die Schrift soll ihn heute morgen entblößen. Laßt uns Sehen, damit ihr erkennt. Möge die Schrift es tun, wie in den Versammlungen durch die Gabe der Unterscheidung der Heilige Geist durch das Wort jemanden herausruft und sagt: "Du hast kein Recht, mit dieser Frau zu leben." "Warum hast du das vor zehn Jahren getan, als du mit der Frau eines anderen Mannes davongelaufen bist?" Was tut der Heilige Geist? Er entblößt ihn, stellt Satan bloß, der den Mann gebunden hat oder die Frau, die mit dem Manne einer anderen Frau lebt, oder die Sünden, die sie taten. Was bewirkt es? Er wird bloßgestellt. Die Ärzte haben ihre Instrumente und versuchen, eine Krank- heit festzustellen. Doch sie vermögen es nicht. Wir können es nicht. Dann aber kommt der Heilige Geist und offenbart, was er ist und entblößt ihn. Das bewirkt das Wort Gottes. Es ist ein Licht, das in der Finsternis leuchtet. Wenn ein Geräusch sich im Raum geheimnisvoll anhört, irgend etwas tätig ist, ihr aber nicht wißt, was es ist, dann schaltet das Licht an, und all die Grillen, usw., die Geschöpfe der Finsternis, entfliehen alle, wenn das Licht aufblitzt. "Sie sind von uns gegangen, denn sie ge- hörten nicht zu uns", sagt die Schrift. Sie können nicht in dem Licht der Welt leben, denn der Gott des Himmels hat Sein Licht gesandt in diesen letzten Tagen, um den Weg für Seine Kinder zu erhellen, so daß sie nicht im Dunkel wandeln und stolpern, auf daß sie im leuchtenden Lichte Jesu Christi wandeln. Er, derselbe gestern, heute und derselbe in Ewigkeit. Amen. Satan ist in besonderer Weise der Gott dieses bösen Zeitalters. Von Anfang an war es seine Absicht zu sein wie Gott. Laßt uns darüber in Jes. 14, 12-14 lesen: "O, wie bist du vom Himmel ge- fallen, du Glanzgestirn, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Besieger der Völker, der du dachtest in deinem Sinn: 'In den Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten, will auf dem Berge der Zusammenkunft mich niederlassen im äußer- sten Norden! Ich will über die Wolkenhöhen hinauffahren, will mich dem Höchsten gleichmachen!"' Es war Satans Bestreben, angebetet zu werden wie Gott. Er erhob sich über die Sterne des Himmels, predigte ihnen und ver- führte ein Drittel von ihnen. Seht, das ist sein Bestreben. Nun ist er bereit, mit seiner sorgfältig erkorenen, geschulten Braut, durch sein eigenes Wissen; alle angestrichen mit seiner Verführung, in großen Gebäuden, großen Denominationen, gefärbt durch ihr Wissen und Theologie, klug und intellektuell, gebildet, die ganze Welt zu verführen und ihr Gott zu sein. Das hat er getan. Alles ist zusammengefaßt in der Person des Antichristen, der schon als der Stellvertreter Gottes durch seine weltliebende, wissenschaftliche Braut gekrönt ist. Pompös gekleidet, intellek- tuell, religiös geschult. Sie ist so religiös wie er, durch seine ei- gene Deutung des Wortes Gottes wie er es bei Eva und seinem Sohn Kain tat. Nun, ihr sagt: 'Satans Sohn?' Zeigt mir eine Schriftstelle, wo Kain jemals Sohn Adams genannt wird. Die Bibel sagt, er war der Sohn des Bösen, der Same der Schlange. Nun, Brüder, die Decke ist weggezogen worden. Die Pyramide ist geöffnet, wie es offenbart wurde. Gebt acht, wie er seinen Gedanken durch- führt. Er dachte schon im Himmel, daß Gott in weltlicher Schön- heit wohne. Die Sünde begann nicht im Garten Eden, sondern im Himmel, wo Luzifer, der Sohn der Morgenröte, sich in Schönheit erhöhte und einen schöneren Herrschaftsbereich ha- ben wollte wie Michael. Er dachte, Gott wohnt in Schönheit. Beachtet! Kain wollte kein Blutopfer. Er brachte die schönen Früchte des Feldes auf seinem Altar dar. Sehr religiös, tat alles wie Abel, brachte das Opfer dar, fiel vor Gott nieder, Ihn an- zubeten. Gehorsam in jeder Weise, jedoch ohne die Offenba- rung des Wortes. Der Plan Gottes war von Anfang an das Wort. Durch Offenbarung tat Gott kund, was Er bestätigte und als richtig bekräftigte. Nicht Religion, nicht einen Altar, nicht die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde, nicht die Darbringung ei- nes Opfers, nicht die Ehrlichkeit, sondern die Offenbarung des Wortes Gottes. Gott offenbarte Abel, daß seine Mutter nicht einen Apfel gegessen hatte, den eine Schlange ihr gab, son- dern sie hatte eine geschlechtliche Beziehung mit dem Satan in der Gestalt eines Tieres, nicht ein Reptil, (Kriechtier) sondern das klügste und listigste des Feldes, dem Menschen am ähnlich- sten. Das einzigste, dessen Same sich vermischte. (Die Wissen- schaft versucht das herauszufinden. Niemals werden sie es fin- den, denn jeder Knochen seines Körpers wurde verändert. Die Bibel sagt aus, daß es so ist. Gebt acht, was er jetzt tut. Er wird sich in den Tempel Gottes, die Kirche (Gemeinde) setzen, und sich als Gott gebärden. Ihr könnt es in 2. Thess 2 und Offbg. 13 nachlesen. Beide Propheten, Johannes und Paulus sprachen davon, was er in der letzten Zeit sein würde. Ihr könnt es nachlesen. Die Bibel spricht von der Zeit, in der wir jetzt leben, als von dem Tag des Menschen. Dies ist nicht der Tag Gottes. Gott ist nicht der Gott dieser Erde. Die Bibel sagt, daß Er es ist. Er ist der Gott des Himmels. Dies ist nicht Gottes Tag, dies ist der Tag der Wahl. Entweder lebt dem 'Heute' und sterbt, oder erwählet Gott und lebt. Gott ist das Wort. Das Wort ist das Wort offenbart für die Stunde und die Zeit. Beachtet, was Paulus in 1. Kor. 4, 3 sagt: "Doch was mich be- trifft, so ist es mir etwas Geringes, ob ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof ein Urteil empfange..." Seht, dies ist der Tag des Menschen. Weshalb bezeichnen wir ihn so, fragt ihr. Es ist der Tag, an dem Menschen durch ihre Erkenntnis wirksam sind und der Mensch verherrlicht wird. Seht all die Großtuerei! Man will sich auf den Mond begeben, doch Gott ist dabei, Menschen in den Himmel zu bekommen. Doch seht, wie Billionen von Dollar für dieses Vorhaben verschwendet werden. Wenn sie dort ankommen, werden sie nichts vorfin- den. Was ist mit ihnen los? Mir ist es nicht um den Mond zu tun, ich möchte am Mond so schnell vorbei, daß ich ihn kaum wahrnehme, und höher hinaufgehen. Ich möchte an der Milchstraße vorbei, weiter hinaufgehen. Gewiß. Die heutige Welt hat sich der Erkenntnis hingegeben, die vom Satan kommt. Der Mensch ist in seinem Tage verherrlicht, nicht durch das Wort Gottes, sondern durch sein Wissen. Laßt es tief eindringen. Wenn ihr die Tonbandpredigt noch einmal hört, dann bleibt bei diesem Punkt stehen und denkt eine Weile nach. Die Werke des Menschen sind über dem Worte und den Wer- ken Gottes erhoben. Es ist die Weisheit Satans, die er Eva am Anfang gab. Höret her, verpaßt es nicht! Die Weisheit Satans ist auf den Thron erhöht, ihr wird mehr gehuldigt in dem Menschen, als dem bestätigten Worte Gottes für diese Stunde. Unsere Gemeinden beweisen das durch ihre Seminare und Aus- bildungsschulen. Sie meinen, mehr gelernt zu haben, wie Got- tes Wort darüber weiß. Doktor soundso, Professor soundso, Lehrer soundso, sie alle erhöhten ihr sogenanntes eigenes Wis- sen vom Satan über die Wahrheit der bestätigten Verheißung Gottes, die klar vor ihren Augen ist. Doch Menschen fallen dar- auf rein. Durch seine wissenschaftlichen Errungenschaften versucht er, Gottes Wort als verkehrt hinzustellen. Denkt nur darüber nach! Seine menschliche Theologie erklärt den Menschen das Wort Gottes und macht es wirkungslos, wie es in jenem Denomina- tions-Zeitalter war, als Jesus auf Erden wandelte. (Mark. 7, 9) Jesus sagte: "Ihr Heuchler, ihr habt eure Überlieferungen wei- tergeben und das Wort Gottes vor den Menschen wirkungslos gemacht." Dasselbe tun sie heute. Das Wort hat nicht mehr die Wirkung für sie. Beachtet, die Menschen erhöhen ihn über alles, was Gott genannt wird. Steht es nicht in 2. Thess., daß sie es tun würden? Es geschieht durch die Autorität der denominatio- nellen Kirchen, denen die Menschen mehr glauben als Gott, und Gott ist das Wort. Sie glauben den Satzungen der Denomina- tionen mehr als dem Worte. Dadurch wird er über alles erhöht, was Gott genannt wird. Es gibt nur einen Gott - das ist das Wort. Dieser jedoch erhöht sich über alles und setzt sich als Gott in die Gemeinde Gottes, zeigend, daß er Gott ist, denn die Men- schen huldigen ihm. Gott ist das Wort.Doch er erhöht sich über alles, das Gott genannt wird. Es gibt nur einen Gott. Gott ist das Wort. Der Gott dieses Zeitalters hat sich selbst erhöht über das wahre, bestätigte Wort Gottes, über alles, das Gott genannt wird. Er selbst setzt sich als Gott mit Autorität in den Tempel Gottes. Er wird dafür gepriesen. O Gott, laß die Menschen diese Verführung sehen. Die Men- schen dieses bösen Zeitalters glauben ihm ehrfürchtig und prei- sen ihn dafür. Seht ihr nun den Gott dieses bösen Zeitalters und seine Diener? Gebt acht, wie es offenbar wird! Er sagt, er macht eine bessere Welt durch seine Erkenntnis, damit sie darin leben können, doch ohne das niemals versagende Wort Gottes. Er bringt alles zusammen, die Denominationen mit ihren Satzungen, die In- tellektuellen und Wissenschaftler, usw., für die er eine bessere Welt machen will, indem er aber die Verheißung Gottes igno- riert, die bessere Welt erst im tausendjährigen Reich herzustel- len. Nach meiner Meinung schuf er eine bessere Welt zum Sündigen, als darin zu leben. Wie hat er es getan? Er hat die Sünde legalisiert; das Trinken von Whisky und das Zigarettenrauchen. Die Gemeinden befür- worten, daß Frauen mit kurzem Haar Gemeindemitglieder sein können. Sie trägt kurze Hosen, malt sich an und gehört trotzdem zu seiner religiösen Gruppe, welches absolut im Gegensatz zum Worte Gottes ist. Er aber sagt, es ist in Ordnung. Seht ihr sein Wissen? Was hat es mit einer Frau zu tun? Genau das gleiche, wie das Nehmen der verbotenen Frucht. Das ist es. Gott sagt, daß es nicht getan werden darf, doch er tut es. Sie glaubt ihm und liebt ihn dafür. Sie haßt Gott. Ihre eigenen Handlungen beweisen das. Obwohl sie bekennt, Ihn zu lieben, liebt sie Satan. Sie huldigt dem Mode-Gott, dem Gott dieser Welt, den Holly- wood-Göttinnen. Sie liebt ihn, jedoch haßt sie das wahre Wort Gottes, welches der einzig wahre Gott ist. Die Gemeinden erklären es als legal und harmlos. Sie gestatten den Frauen, alles zu tun. Doch in die Gegenwart des lebendigen Gottes können sie nicht kommen, es sei denn, sie tun Buße. Seht, er ist der Gott weltlicher Schönheit. Sie möchte schön aussehen. Er ist der Gott der Schönheit von Anfang an. Durch sein Wissen und seine Wissenschaft und das zur Verfügung ste- hende Material hat er es erreicht, sie hübsch für dieses Mode- zeitalter zu machen, für dieses moderne, böse Zeitalter hat er die Schönheit gemacht. Beachtet! Seit Anfang gingen Seth und seine Kinder nicht auf dem wissenschaftlichen Wege. Wir möchten noch ein wenig über die Wissenschaft sprechen. Ich sage dies und entschuldige mich meiner Unwissenheit wegen nicht. Doch alle, die das Wort Gottes leugnen, sind eine Gruppe von Unwissenden. Es ist be- achtenswert, daß die Kinder Seths nicht auf dem wissenschaft- lichen Wege gingen. Sie waren demütige Hirten, Bauern, usw. Doch die Kinder Kains taten es. Sie waren inspiriert durch ihren Vater, den Teufel. Kain und sein Same waren durch seinen Vater, den Teufel, inspiriert. Gebt acht, wie der Same Gottes durch jedes Zeitalter kam und in diesen Tagen zu einem Höhepunkt kommt. Christen, echte Christen, geben nicht viel um wissenschaftliche Errungenschaf- ten. Wir kommen noch darauf zurück. Doch die Nachkom- men Kains hatten die Natur ihres Vaters, des Teufels, voll welt- licher Erkenntnis, Schönheit, Wissenschaft, usw. Die Kinder Kains waren wissenschaftlich und gelehrt. Sie verstanden sich auf das Spielen von Instrumenten, wie ein moderner Elvis Pres- ley. Sie erbauten Städte, machten die Frauen hübsch für ihre Lust, wie der Teufel den Frauen die Schminke verabreicht, und daß sie ihr Haar kurz schneiden, kurze Hosen tragen und der- gleichen mehr. Es ist um der eigenen schmutzigen Lust willen. Das ist klar ausgesprochen, doch ich weiß nicht, wie ich es an- ders sagen sollte. Das Evangelium Satans ist ein Evangelium der Wissenschaft und des Fortschritts. Er predigte es in Eden; nicht Gott - Satan tat es durch Wissenschaft und Fortschritt. Wissen und Fort- schritt sind Satans Evangelium. Seht, wohin er uns in der heuti- gen Zeit damit geführt hat! In Eden predigte er es der Braut Adams. Sie fiel darauf herein. Er verführte sie, daß sie ein Wort Gottes in Frage stellte. Er mag gesagt haben: "Es ist nicht wissen- schaftlich bewiesen, daß man in dieser heiligen Gemeinde stirbt." Oder: "Du wirst geschult und ausgebildet und wirst nicht an so etwas Unvernünftiges wie den Tod glauben. Ich gebe nichts darum, ob Gottes Wort es so sagt, es ist unvernünftig. Seht ihn euch heute an! Er sagt: "Gott ist ein guter Gott. Ihr seid in Seiner heiligen Gemeinde. Ihr könnt nicht sterben!" Doch Gott sagte es und damit ist es erledigt. Seht, was er heute sagt: "Wenn ihr zur Gemeinde gehört und gute Mitglieder seid..." "Das Haar nicht schneiden dürfen, keine kurzen Hosen tragen, keine Schminke benutzen, nicht zum Tanz gehen, das ist Un- sinn. Hin und wieder Bier trinken kann nicht schaden, solange ihr es nicht übertreibt." Damit gab man den Kindern die Frei- heit, daß sie es selber feststellen sollen oder nicht. Da ist er, der Gott dieses bösen Zeitalters. Es macht mich krank, zu hören, "Gott ist ein guter Gott." Gott ist auch ein gerechter Gott. Er ist kein Großvater, dessen Enkel ihn herumschieben können, als hätten sie keine Sünde. Er ist ein Gott der Gerechtigkeit und Heiligkeit. Er hat es seinen ersten Kindern im Garten Eden bewiesen. Überquert einmal die Linie Seines Wortes und ihr seid tot. Dasselbe trifft heute zu. Er pre- digte schon der Braut Adams das wissenschaftlich-fortschrittliche Evangelium. Sie glaubte es. Er war mit denselben Argumenten unter der sogenannten Braut Christi erfolgreich. "Um Gottes willen, ihr werdet nicht sterben. Gott ist zu gut, um das zu tun. Solange ihr zur Gemeinde gehört und glaubt..." Die Teufel glauben auch und zittern, sind aber nicht gerettet. Es genügt nicht, zu sagen: "So du glaubst..." Er sagt der zweiten Braut des zweiten Adams dasselbe wie der ersten. Zum Beispiel: "Göttliche Heilung gibt es nicht mehr, das können wir beweisen. Noch kein Fall ist bewiesen worden und diese Taufe im Namen Jesus . . . wißt ihr nicht, daß wir als Ge- meinde die Autorität sind", sagt er. "Das haben wir schon zu Nizäa, Rom, festgelegt, als diese drei unreinen Geister aus dem Munde des Drachen, des Tieres und des falschen Propheten her- vorkamen. Es heißt: "Wir glauben an eine Trinität Gottes." O, meine Güte, das ist so heidnisch, wie es nur sein kann. Kommt niemals vor Gott mit einer solchen Sache und versucht, in Seiner Gegenwart zu stehen. Es heißt: "Es kommt nicht darauf an, ob man in die Titel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' getauft wird. Welch ein Unterschied macht es?" Der Unterschied war so groß, daß Paulus den Gläubig- gewordenen zu Ephesus gebot, nochmals getauft zu werden auf den Namen Jesu Christi, ehe der Heilige Geist auf sie kommen würde. Es veranlaßte den Apostel auszurufen: "Auch wenn ein Engel vom Himmel käme und euch das Evangelium anders pre- digt, der sei verflucht." Gewiß macht es einen Unterschied. O ja! "In diesen Tagen gibt es keine Taufe des Heiligen Geistes mehr. Das ist vorbei. Es war nur für die Apostel bestimmt. Und so et- was wie Propheten? - Es ist noch nicht einmal bekannt. Wun- der? - Sie sind nicht wissenschaftlich. Maleachi 3,23? - Ach, das war für ein anderes Zeitalter. Joh. 14, 12? - O, das hat Jesus nicht so gemeint! Lukas 17, 3? - Ach, das ist nur eine Sage." Seht ihr? Es ist falsch ausgelegt. Es war nicht im Original. Wie furchtbar, wo doch der allmächtige Gott in unsere Mitte kommt und es bestätigt. Wenn Er sagt, Jesus Christus ist der- selbe gestern, heute und in Ewigkeit, dann bestätigt Er es auch. Ich gebe nichts um das, was jemand darüber sagt, Gott legt Sein eigenes Wort aus. Er sagte, daß Er dies in den letzten Tagen tun wird: "Es würde Licht sein zur Abendzeit." Und es ist Licht ge- worden für das Offenbarwerden des Sohnes Gottes. Dieselbe Sonne, die im Osten aufgeht, geht im Westen unter. Der Prophet sprach: "Es wird ein Tag sein, der weder hell noch dunkel ist, ein betrübter, bewölkter Tag, der das Angesicht der Sonne ver- deckt." Doch er sprach: "Zur Abendzeit soll es Licht werden." Dieselbe Sonne, Er ist Alpha und Omega. Es ist vorausgesagt, daß dieselbe Sonne, die im Osten aufging, in der letzten Zeit, ehe der Tag zu Ende geht, wieder erstrahlen wird. Ich weiß nicht, wie sie es deuten, doch Gott legt Sein eigenes Wort aus. Er beweist es: dies ist die Abendzeit. Es ist traurig, doch die Braut Christi ist wieder auf das verstan- desmäßige Wissen der Seminare und Prediger hereingefallen, anstatt das reine, bestätigte Wort Gottes zu glauben. Nun, ihr Prediger, wo immer ihr euch befindet, ihr mögt mit diesem nicht übereinstimmen, ich möchte euch auch nicht verletzen. Ich spreche jetzt hier zu meiner Gemeinde. Wenn ihr ebenfalls kommen wollt, so wäre ich froh, wenn ihr es hört. So gebt auch ihr acht! Ich spreche über das zu ihnen, was sie gesehen haben und zeige es ihnen. Gott beweist, daß es richtig ist. Dies ist die Stunde. Er braucht niemand, der es deutet. Euer weltliches Wis- sen hat damit nichts zu tun. Ihr mögt sogar eine akademische Auszeichnung haben. Das bedeutet noch nichts. Gott selbst legt Sein Wort aus. Er hat es verheißen. Hier ist es. Doch durch die Erkenntnis der Seminare und denominationellen Predigten wurde versucht, daß die ganze Welt sich über das Tier wundert, dessen Todeswunde durch den Übergang vom Heidnischen zum Päpstlichen geheilt wurde. Seht ihr, wo es alles hinführt? Sie glauben es. Sie glauben der Erkenntnis, die er ihr sagt. Nun gebt acht! Beide glaubten Satans Lüge im Gegensatz zum Worte Gottes. Die Braut Adams glaubte die Erkenntnis Satans, entgegen dem Worte Gottes und die Braut Christi hat der Erkenntnis Satans geglaubt in diesem intellektuellen, bösen Zeitalter, im Gegensatz zum Worte Gottes. Eva glaubte es im Natürlichen, und durch sie ist die ganze Menschheit dem Tode preisgegeben. Ehe Adam, der natürliche Mensch der Erde, seine Braut als Weib zu sich nahm, hat sie die ganze Menschheit dem Tode preisgegeben. Ob das wissen- schaftlich ist oder nicht, wir sterben trotzdem, denn so hat Gott es gesagt. Ob ihr in dem heiligen Eden, einer heiligen Gemeinde oder heiligen Denomination seid, oder was immer es sein mag, Ihr werdet an dem Tage sterben, an dem ihr ein Wort Gottes nicht als die Wahrheit glaubt, nachdem es bestätigt und vor euch bewiesen ist. Das ist der Tag, an welchem ihr euch von Gott trennt. Es geht nicht um einen ganzen Satz - um ein Wort. Wann immer ihr ein Wort dazufügt oder davonnehmt, das ist der Tag, an dem ihr sterbt. Die Braut Adams verursachte den natürlichen Tod für die ganze Menschheit. Die Braut des zweiten Adams, die Verlobte Christi, hat die ganze Welt in einen denominationellen Tod geworfen, um das Malzeichen des Tieres durch wissenschaftliche, intellek- tuelle, große Denominationen anzunehmen. Es heißt: "Wir sind Baptisten, wir sind Presbyterianer, wir sind Pfingstler, usw." Wir haben unser eigenes Besitztum. Wir sind vom Staat aner- kannt. Wir sind auf der ganzen Welt vertreten und all diese Dinge. Die Angesehensten, der Bürgermeister der Stadt, usw., kommen zu uns. Der Präsident kommt zur Messe zu uns. Die gesamte Kirchenwelt wurde in einen geistlichen, denomina- tionellen Tod hineingeworfen. Sie ist tot. Ihr sagt: "Du umschließt ein großes Gebiet." Jesus sprach: "Wie es war in den Tagen Noahs, (wo acht Seelen gerettet wurden), so wird es sein, wenn der Menschensohn kommt." In den Tagen Lots wurden drei aus Sodom herausge- führt. Doch vergeßt es nicht! Eine Gruppe war bereits drau- ßen. (Mit Abraham) So wie es damals war, wird es sein, wenn der Menschensohn sich offenbart. Achtet genau darauf, in wel- cher Zeit wir leben. Sie hat verursacht, daß die ganze Welt die wissenschaftliche Führung der Schulungsprogramme Satans unter dem Namen einer Kirche oder Gemeinde annahm. Ich stelle euch den Gott dieser Welt dar. Sie hatte, wie Eva, das volle Wort Gottes zur Verfügung. Sie hätte das Wort Gottes nehmen können. Doch was tat sie damit? Anstatt auf die Taufe des Heiligen Geistes zu warten, ließ sie es sich durch Wissenschaft beweisen, daß der Heilige Geist nur für die Jünger war. Anstatt die göttliche Hei- lung zu erleben, wo selbst die Toten jetzt auferweckt und große Wunder geschehen sollten, gestattet sie, daß Satan durch die Herrschaft religiöser Männer, die das Wort Gottes nehmen, sagen läßt, daß es für eine andere Zeit bestimmt ist. Und sie glaubt es, obwohl Jesus sagte: "Die Werke, die ich getan habe, werdet auch ihr tun..." " Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." Noch sind wir Ge- schöpfe. "Die Zeichen werden denen folgen, die da glauben." Doch das alles leugnet sie. Sie leugnet all das Übernatürliche und vertauscht es mit seiner intellektuellen Deutung der Bibel. Der sogenannte heilige Va- ter, Priester, Bischöfe, Erzbischöfe, Gebietsvorsteher, usw. ga- ben ihre eigene Deutung darüber. Gott hat sie tot sitzenlassen. Die Uhr schlug 12 für sie. Übrig geblieben sind in diesen letzten Tagen nur noch Pfingstgemeinden mit viel Musik und schnellem Rhythmus, man läuft den Gang herunter, spricht in Zungen und jauchzt. Die Form der Gottseligkeit ist noch da, die Kraft des Wortes aber wird verleugnet. Sagt ihnen, daß sie im Namen Jesu Christi getauft werden müssen, und sie lachen euch ins Angesicht. Doch Gott geht trotzdem weiter und beweist Sein Wort. Satan erreichte, daß Eva von dem Baum der Erkenntnis des Gu- ten und Bösen nahm. Es war ein gemischter Baum. Seht auf den Tag, in dem wir leben. Während Christus die Braut heraus- Ruft, hat er eine Gemeinde, die den Anspruch stellt, Gutes zu tun, während es böse ist, weil sie das Wort leugnet. Ein ge- mischter Baum. Natürlich haben sie große Vereine, sind hilf- reich, das Rote Kreuz unterstützt es. Doch seht her! Ein Wort zu leugnen, das genügt, um zu sterben. Ungeachtet, wie in- tellektuell oder gut es sein mag. Jesus sagte: "Ein wenig Sauer- teig durchsäuert den ganzen Teig." Ein Wort Gottes an die verkehrte Stelle gesetzt, verdirbt das ganze Bild. Was würde sein, wenn mein Arm wäre, wo mein Fuß sein sollte? Oder mein Ohr, wo die Hand hingehört? Ein wenig Sauerteig ver- dirbt den ganzen Teig. Ihr fragt: "Wie weißt du, was richtig ist?" Gott beweist es als richtig. Er bestätigt es. Er hat es hier im Worte gesagt. Darin beweist Er es. Dadurch wissen wir, ob es richtig ist oder nicht. Nur ein Wort zu leugnen genügt, um zu sterben. Dasselbe Resultat ist in diesem bösen Zeitalter -- geistlicher Tod; in derselben Weise wie der physische Tod über die Menschheit kam. Gebt acht, wie Satan in dem wissenschaftlichen Zeitalter Noahs veranlaßte, daß sie sich auf ihr eigenes Verständnis verließen. Die Bibel sagt uns in Sprüche: "Verlaß dich nicht auf deinen Verstand." "Laßt jedes Menschen Wort Lüge und Gottes Wort die Wahrheit sein." Doch Satan erreichte durch seine Erkennt- nis, beginnend vom Garten Eden, daß die Menschen sich auf ih- ren eigenen Verstand verließen. Und ihr wißt, durch seine gro- ßen Errungenschaften machte er die Frauen so hübsch, welches verursachte, daß die Söhne Gottes in Sünde fielen und sie heirateten. Die Frauen waren so hübsch, so schön. Nun, nehmt eine durchschnittliche Frau der heutigen Zeit und vergleicht sie mit Pearl O'Brien, die vor meiner Zeit als schön- ste Frau der Welt galt. Doch heute ist jedes Schulmädchen doppelt so schön wie sie damals war. Warum ist es so? Die Schönheit der Frauen kommt in den letzten Tagen zum Vor- schein. Sie haben ihr Haar geschnitten. Sie ziehen Kinderkleider an, tragen kurze Hosen, Bikinis, usw. Sie schminken sich, röten ihre Wangen und all diese Dinge, und machen aus sich, was sie nicht sind. Doch durch wissenschaftliche Erkenntnis waren sie imstande, dieses zu erreichen. Wißt ihr, daß in den USA doppelt so viel für Frauen-Kosmetik ausgegeben wird, wie für Nahrungsmittel? Gebt acht! Die Söhne Gottes sahen die Töchter der Menschen nicht die Töchter Gottes -, die Menschentöchter - daß sie schön waren. Es verursachte, daß die Söhne Gottes der Täu- schung verfielen und sie sich diese Art von Frauen nahmen und sie heirateten. Und es war ein ehebrecherisches Zeitalter wie das der heutigen Zeit. So wie es in Sodom war, so wurde es für diese Zeit vorausgesagt, so daß sogar Ehepartner ausgetauscht werden. Wenn immer sie eine Frau nicht mögen, lassen sie sich scheiden, gehen irgend woanders hin und heiraten wieder. Die Frauen sind so hübsch, daß sie fast unwiderstehlich sind. Was ist es? Der Teufel, Satan, steckt noch immer in der Schön- heit. Gebt acht! Gebt acht! Die Sünde wurde ihnen nie verge- ben. Jenes schöne, wissenschaftliche, böse Zeitalter war es, wel- ches Gott zerstörte und vom Erdboden hinweg vertilgte. Jesus sagte, daß es wieder so sein wird vor dem Kommen des Menschensohnes. Er sprach: "Wie es war in den Tagen Noahs, so wird es sein bei dem Kommen des Menschensohnes." Be- achtet! Die Söhne Gottes heirateten die Töchter der Menschen. Gott hat es ihnen nie vergeben. In derselben Weise verursachte die Lehre Bileams, daß die hüb- schen, intellektuellen, wissenschaftlichen Frauen Moabs mit ihren flirtenden Augen, ihrer Schminke und Puder, ihren fei- nen Parfüms, die Söhne Gottes betörten gegen ihre eigenen Frauen, die schwer arbeiteten, aber kein Make-up trugen. Sie wurden verführt und sprachen: "Wir wollen untereinander heiraten, denn wir sind ja alle dasselbe Volk." Das war eine Lüge. Es war eine Lüge, wodurch der Teufel erreichte, daß die Söhne Gottes die Töchter der Menschen heirateten. Es war die Lüge des Teufels, durch Bileam, den falschen Propheten, der gegen Mose auftrat und weissagte und die Völker zu- sammenbrachte, indem er sagte: "Wir alle glauben an densel- ben Gott. Wir bringen dieselben Opfer dar. Wir tun alles in gleicher Weise." So ähnlich, daß womöglich auch die Auserwähl- ten verführt würden. Menschen, wendet euch von ihr ab! Ihr habt nichts mit ihr zu tun. Gebt acht! Gott hat die Bedeutung Seines Wortes nicht der bö- sen Nachkommenschaft Kains gegeben. Ihnen legte Er Sein Wort nicht aus. Durch Wissen wurde eine so schöne, wissen- schaftliche, sündige Welt geschaffen, die Er zerstören mußte. Würde Gott die Welt und Seine Töchter so schön machen, wür- de Er sie so sexy kleiden, daß Seine Söhne nach ihnen gelüsten würde, um mit ihnen Ehebruch zu treiben? Würde Gott das tun? Diese nackten, entblößten Laodicäer, die dem Gott dieser Welt durch ihre Ethik, Bildung, Klugheit und Schönheit hul- digen. "Kommt aus ihr heraus!" sagt die Bibel, "und habt keinen Anteil an ihren Sünden, daß ihr von ihren Plagen nicht empfanget." Gott wird Hagelsteine vom Himmel regnen las- sen - pfundschwere - und wird sie steinigen, wie Er es in Sei- nem Worte, Seinem Gesetz sagte. Würde Gott Menschen wie diesen Sein Wort offenbaren, dann wurde Er Sein eigenes Vor- haben bekämpfen. Gott handelt nicht töricht. Er ist der Ur- sprung aller Weisheit. So wißt ihr, woher das alles kommt. Es kam vom Satan und ist es heute noch. Die Gemeinde hat es geglaubt. Nun seht, Frauen, ich versuche mein Bestes, euch das Wort Gottes zu zeigen. Die Bibel sagt: "Wenn eine Frau ihr Haar schneidet, entehrt sie ihr Haupt, welches ihr Mann ist." Das Haupt des Mannes ist Christus. So entehrt sie Gott und ihren Mann. Es beweist, wer das Haupt des Weltkirchensystems ist. Es zeigt, wer das Haupt ist - Satan, in der Gestalt eines supermenschen des Wissens, einer Super-Erkenntnis. Er weiß mehr, als alle anderen. Ungeachtet dessen, was das Wort sagt, hat er immer seine eigene Auslegung dafür; die Deutung für dieses böse Zeitalter. Seht seinen Plan, eine superdenominationelle Gemeinde, den Weltkirchenrat, zu bauen. Eine Super-Denomination, so daß die ganze Welt ihn, das Tier, unter dem Namen 'Vereinigtes Christentum' anbetet. Ihr könnt es in Offbg. 13 nachlesen. Es ist ein moderner Turmbau zu Babel. Wißt ihr nicht, wie Nimrod, der Heuchler, den großen Turm baute und alle an- deren Städte ihm Tribut zahlen mußten? Babel und Babylon ist dasselbe. Jetzt ist Rom Babylon, und die ganze Welt wird nach Babylon gebracht, und zwar durch den Weltkirchenrat. Dieser wird erreichen, daß sich alle vor ihr beugen. Somit habt ihr das Malzeichen des Tieres angenommen, ohne zu wissen, was ihr getan habt. Doch die Auserwählten werden das Wort hören und herauskommen. In welch einem Gegensatz stehen doch Denominationen zum Worte Gottes. Nie hatte er eine, nie bediente Er sich einer. Ich möchte, daß mir ein Historiker zeigt, wo je ein Prophet aus einer Gemeinde kam. Zeigt mir, wo Gott jemals eine Gemeinde segnete, nachdem sie organisiert war. Sie wurde beiseite gelegt und starb mit der intellektuellen Weisheit des Teufels durch ihre Führer und lehnte das Wort Gottes ab, welches in das Wachstum des vollen Mannesalters Christi kam. Jetzt kommt es zum Hauptabschluß. Ihr Kinder des Abendlichtes trennt euch von der ungläubigen Eva. Satan, der Gott dieses bösen Zeitalters, hat durch seine Erkenntnis den Menschen von dem gemischten Baum des Guten und Bösen gegeben. Satan hat erreicht, daß die Menschen durch seine Erkenntnis von dem Baume des Guten und Bösen essen. Er verspricht eine größere, christliche Zivilisation durch seine Erkenntnis über Gut und Böse zu bauen. Doch die Wort-Jungfrau, die kleine Herde, die Braut, gibt nichts um sein Wissen. Sie hält sich fern von ihm. Jetzt möchten wir ein wenig über sie sprechen. Sie als die Wort- Braut wartet auf ihren Herrn und freut sich auf das Zusammen- sein mit ihm, dem Wort-Bräutigam, im Tausendjährigen Reich. Wissen und Zivilisation haben nichts mit wahrem Christentum gemeinsam. Zivilisation ist auf Wissen gegründet. Das erken- nen wir. Es geht zurück bis zu dem, was er in Eden predigte. Wissen bewirkt den Tod. Ist das richtig? Was brachte den Tod im Garten Eden? Erkenntnis. Es kann nicht von Gott sein, sondern nur vom Teufel. Erkenntnis, Wissenschaft, Bildung, ist das größte Hindernis, das Gott je hatte. Es ist vom Teufel. Darüber werde ich Briefe bekommen. Das weiß ich. Ich warte darauf. Seht, wohin die Kultur uns gebracht hat. Seht, was geschah. Wo sind wir? Wir lehnten uns an diese Dinge durch unser Verständnis der Wissenschaft. Ihr mögt sagen: "Wie steht es mit Gott? Meinst du, Er ist unwissend?" Nein, niemals! Gott wird Seine eigene Zivilisation auf Erden haben, wenn Er sie übernimmt. Dies ist Satans Welt; er ist der Gott dieser weltlichen, wissenschaftlichen Erkenntnis. Doch Gott wird Sei- ne Zivilisation haben. Es wird nicht so sein wie jetzt. Denkt daran! Es wird nicht solch eine Zivilisation sein, wie wir sie heute haben. Nein, niemals! Es wird gemäß Seinem Worte und Seinem Beschluß sein. Der Gott dieses gegenwärtigen, bösen Zeitalters wird vertilgt und sein Königreich mit ihm. Dieses moderne, die Erkenntnis liebende Zeitalter könnte kei- nen besseren Führer als den gegenwärtigen haben; Satan, den Verdreher des Wortes Gottes, der schon im Garten Eden damit begann. Ein religiöser Mensch, der sich auf sein eigenes Wissen verläßt, braucht einen Gott, denn er ist Mensch. Doch Sprüche 3,5 sagt uns: " ...verlaß dich nicht auf eigene Klugheit." Als wir hierher kamen, fanden wir die Indianer vor, die Götter anbeteten, die Sonne und vieles mehr. Als Mensch benötigen wir einen Gott. Dies große, intellektuelle Zeitalter muß einen Gott haben. Deshalb wurde das Wissen, Denominationen, die Wissenschaft, eine Form der Gottseligkeit (aber die Kraft ver- leugnen sie), zum Gott dieser Welt. Denkt daran! Ihr Gott macht sie zu dem, was sie sein möch- ten. Sie gelüsten nach dem Fleisch, und das gibt er ihnen. Sie möchten Bikinis anziehen; mögen sie sie tragen. Seht ihr? Wenn sie dies oder jenes tun möchten, laßt sie es tun. Es kann ja nicht schaden; sie gehen zur Kirche! Ihre Mutter war Methodist, Baptist, Pfingstler, Presbyterianer. Laßt sie in Ruhe! Das ist der Gott dieses bösen Zeitalters, klug, weise, wissen- schaftlich, keinen Glauben benötigend. Ihr braucht nichts zu beweisen. Es ist bereits durch ihre Erkenntnis bestätigt. Sie sagen: "Wir haben die größte Kirche in der Stadt. Unser Pastor hat eine akademische Auszeichnung." Wozu ist Glaube nötig? Man verläßt sich auf das Wissen. Alle können leben wie sie wollen, solange sie kommen und ihm huldigen in ihren Deno- minationen und Satzungen. Seht hin! Dort ist das große schwar- ze Auge. Man lacht über Gottes Wort, sagt Dinge, die im Ge- gensatz zum Worte stehen. Sie versuchen, durch ihre Wissen- schaft zu beweisen, daß das Wort nicht wahr ist. O, welch ein Zeitalter ist es, in dem wir leben. Seht ihr den Gott dieses Zeitalters? Gott wartet darauf, bis die Bosheit der modernen Amoriter voll ist. Seid unbesorgt! Er wird Seinen Mose zu der Zeit bereit haben. Der Auszug in das verheißene Land wird stattfinden. Es wird jemand wie Mose auftreten und ausrufen: "Der Glaube der Kinder soll zu dem der Väter zurückerstattet werden." Es wird in diesen Tagen geschehen. Ihr sagt: "Schau doch, welch einen Fortschritt wir machen." Sicher, aber die Bosheit der Amoriter ist noch nicht voll. Bald wird es geschehen, daß sie sich selber zerstören. Durch Wissen und Zivilisation ist Gottes Wort nach ihrem eigenen Geschmack verdreht worden. Jede Deno- mination tut das gleiche. Dadurch predigt Satan in seiner Ge- meinde das Evangelium des Wissens. Nur von zwei Arten Menschen ist im Neuen Testament die Rede: den Kindern Gottes und den Kindern des Teufels. Wußtet ihr das? Wollt ihr euch die Schriftstelle merken? 1. Joh. 3,10. In Eph. 2,2 werden sie als die Kinder des Ungehorsams be- zeichnet, gleich Eva, ungehorsam dem Worte Gottes. Die Kin- der des Gehorsams und des Ungehorsams haben nichts gemein- sam. Wie kann somit die Braut Christi teilhaben an einer De- nomination, wenn die einen ungehorsam und die anderen gehorsam sind? Die einen haben das Wort, die anderen das verdrehte Wort. Wie kann eine Prostituierte mit einer reinen Frau übereinstimmen und wandeln. Das ist nicht möglich. Sie haben keine Gemeinschaft. "Kommt aus ihrer Mitte!" Es ist vom Teufel; es ist das Malzeichen des Tieres. Dahin gehen jetzt alle Denominationen. Ich gebe nichts darum, welche es ist. Gott nimmt nicht eine Denomination, sondern ein Volk um Seines Namens willen. Eine Denomination wird diese Wahr- heiten nicht annehmen. Nur die Einzelnen können Gott erken- nen, Sein Wort betrachten und es glauben. Sie gehören zu keiner Organisation, sondern leben für Gott; nicht für eine Organisation oder intellektuelle Weisheit, die irgendein Bischof gelehrt hat. Das stimmt. Die Kinder des Gehorsams haben nichts gemeinsam mit den Kindern des Ungehorsams. Die einen wandeln auf dem Wege des Lichtes, die andern in der Nacht und Dunkelheit. Es ist ein böses Zeitalter der Finsternis - Nachtklubs, Tänze - doch gehören sie einer Gemeinde an. Es ist übereinstimmend mit ihrem Gott. Sie empfinden keine Verurteilung darüber. Nichts hindert sie. Eine Frau sagte: "Ich fühle mich nicht verurteilt, mein Haar zu schneiden. Es verletzt mein Gewissen nicht." Sie hat gar kein Gewissen mehr, wie auch eine Schlange keine Hüften hat. Natürlich nicht. Sie weiß nicht mehr, was ein Ge- wissen ist. Das Brandmal ist so schlimm, daß sie es nicht mehr merkt. Das stimmt. Sie gehen über das Wort Gottes hinweg und sagen: "Das sind alte Ansichten. Geht dort nicht hin! Sie sind nur eine lärmen- de Gruppe." Sie wissen von Gott so wenig, wie ein Hottentotte Afrikas von einer ägyptischen Nacht. Es ist wahr. "Sie haben die Form der Gottseligkeit, aber verleugnen die Kraft." Von solchen wendet euch ab, denn diese sind es, die von Haus zu Haus gehen und leichtfertige Frauen betören." O, ihr seht in eurem Bikini so hübsch aus. Ihr tut alles mögliche. Es heißt, eine Zigarette schadet nicht. Ich gehöre ja zur Gemeinde, und unsere Denomination ist genauso angesehen wie die anderen. Glaubt nicht dem alten angemalten Lügner, der euch belügt. Das stimmt. Sie handeln im Einverständnis ihres Gottes. Er meint, so etwas ist wunderbar. Sie lieben ihn dafür. Sie werden mit euch streiten. Sie treten gegen euch auf. Nun sicher, Satan trat gegen Jesus Christus, das Wort, auf und versuchte zu sagen. "Es steht geschrieben!" Er, das bestätigte Wort Gottes stand da und erwiderte: "Satan, weiche hinter mich!" Tut das gleiche und geht voran. Wie jemand zu mir sagte: "Wenn du glaubst, daß die Taufe des Heiligen Geistes richtig ist und du glaubst, daß du sie hast, so schlage mich mit Blindheit." Das war ein Prediger. Er sagte: "Schlage mich mit Blindheit." Paulus schlug auch einen mit Blindheit. Ich antwortete: "Prediger, wie kann ich dich mit Blindheit schlagen, wenn du schon blind bist. Wie könnte ich dich töten, wenn du bereits tot bist?" Er sagte: "Mein Sehver- mögen ist bestens." Ich antwortete: "Das bezieht sich nur auf den physischen Teil, doch geistlich bist du blind." Es ist unmög- lich, die Dinge der Bibel zu deuten. Wir sagen nur das, was die Bibel sagt. Andernfalls sind wir stille. Seht, zur Zeit Elisas war die syrische Armee in Dothan. Der Knecht kam zu ihm und sprach: "O, mein Vater, mein Vater, die Syrer haben uns umgeben." Elisa antwortete: "Auf unserer Seite sind mehr als mit ihnen." Er sprach: "Ich sehe nieman- den." Der Prophet antwortete: "O Gott, öffne seine Augen!" Seht, er war blind. Dann aber sah er in das Gebirge und nahm die feurigen Wagen und Rosse wahr. Die Bibel sagt, er hatte die Syrer mit Blindheit geschlagen, so daß sie ihn nicht er- kannten noch kannten. Er ging zu ihnen und sprach: "Wen sucht ihr?" Sie antworteten: "Wir suchen Elisa." Er erwiderte: "Kommt, ich führe euch zu ihm." Elisa führte sie zu Elisa. Sie waren blind. Ich antwortete ihm: "Weißt du, was ich dir sagen muß? Das gleiche, was mein Herr deinem Vater sagte: 'Weiche hinter mich!"' Seht, die Kinder des Gehorsams und des Ungehorsams haben nichts gemeinsam. Die Ungehorsamen dienen ihrem Gott. O, sie sagen: "Wir glauben der Bibel." Ja, aber es ist ein gemischter Baum. Sie fügen weltliche Erkenntnis dazu. Satans gemischter Baum. Sie nahm von dem Baum Satans, der Erkenntnis des Guten und Bösen. Man sagt: "O, wir glauben das Wort." Warum aber nicht alles? Auch Eva glaubte das Wort, doch gestattete sie, daß Satan es ihr ein wenig verdrehte. So ist es. Wer immer ein Wort davon tut oder dazu... Er ist immer noch derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Seht, dieses böse Zeitalter der Finsternis - man gehört zur Gemeinde. Sie lieben ihren Gott, weil er ihnen alles gestattet. Sie empfinden keine Verurteilung. Nichts hindert sie, solange sie zur Gemeinde gehören. Bileam lehrte der Gemeinde das gleiche: "Wir wollen uns vereinigen; wir sind ja alle gleich." Es war der letzte Trick. Gott hat ihnen nie vergeben, weil sie solch einer Lüge glaubten. Denkt daran! Dreimal in der Bibel ist von unvergebbarer Sünde die Rede für jemand, der ein Wort eigener Deutung dem Worte Gottes hinzufügte, nachdem es als die Wahrheit bestätigt wur- de. Im Garten Eden verursachte ein hinzugefügtes Wort den Tod. Als Bileam das Wort hinzufügte: "Wir sind alle gleich", hat Gott es Israel nicht vergehen. Sie alle kamen in der Wüste um, außer den dreien, die Gott herausbrachte. Jesus sprach: "Sie alle sind gestorben." Das bedeutet 'ewig getrennt'. Sie sind dahin, ohne Vergebung. Es ist eine unvergebbare Sünde. O, Kinder des Abendlichtes, fliehet dem! Seht ihr jetzt, wer der Führer dieses modernen, religiösen, bö- sen Zeitalters ist? Es ist der Teufel, der den Baum der Erkennt- nis des Guten und Bösen anbietet, indem er seine schöne Braut- Kirche dem ökumenischen Konzil zur Hochzeit gibt; eine schöne wissenschaftliche Kirche mit allen Auszeichnungen, die es gibt; den Baptisten, Presbyterianern, Pfingstlern und all den anderen, um sie alle mit ihrer dekorierten Kleidung und ihren großen Kirchen zum ökumenischen Konzil zu führen. "Wir sind eins." Niemals wird es ihnen vergeben werden. Die Bezeichnung ei- ner Denomination zu tragen bedeutet, das Malzeichen des Tie- res anzunehmen. Wir haben das schon durchgenommen. Flieht dem, Kinder, flieht! Seht ihr, eine große, schöne Kirche zu der ökumenischen Hochzeit, die sein Zeichen trägt, kurze Hosen, (gewiß), weltliche Kleidung, sexy, geschminkt, wahrhaft gute Jünger des Teufels, um die Söhne Gottes mit einer Widerspen- stigen zu verheiraten. Das stimmt. Er sagt: "Was hat das Schneiden der Haare damit zu tun?" Laßt mich hier einen Moment stehen bleiben. Ich fühlte, daß jemand dem widersteht. Es könnte unter denen sein, die mich durch die Übertragung hören. Das Haar ist für die Frau das Weihegelöbnis. Dem Simson war es ein Weihegelübde. Wenn eine Frau ihr Haar schneidet, so leugnet sie absolut ihr Weihe- gelöbnis, eine Braut Christi zu sein. Durch dieses eine verdirbt sie das ganze Bild. Ein Nasiräer (Geweihter) ist jemand, der für einen besonderen Zweck bestimmt ist, nicht wahr? Simson war zu seiner Zeit einem Zweck geweiht. Deshalb hatte er langes Haar. Eine Frau, die ein Kind Gottes ist, läßt ihr Haar wachsen, um zu zeigen, daß sie jedem Worte Gottes ergeben ist. Wenn sie es schneidet, gebe ich nichts darum, ob sie tanzt, singt, in Zun- gen redet, oder was immer sie tut, sie ist tot. Das ist "So spricht der Herr!" im Wort Gottes in 1. Kor. 11. Sie hat das Gelübde einer Geweihten verleugnet und sich dem Gott dieses modernen Zeitalters preisgegeben. Schämt euch, Frauen, wenn ihr das tut. Wirkliche Einfänger der Söhne Gottes, wie Jesus es von der Zeit Noahs erwähnte. "So wird es sein in den Tagen, wenn der Menschensohn wiederkommt." Ihr Gott denkt, es ist großartig, schön und wissenschaftlich. Wissen - Hollywood-Moden mit allem was dazu gehört - ist in seiner eigenen Werkstatt angefertigt. Seine Gemeinde liebt ihn um deswillen. Man sagt: "Ich gebe dir zu wissen, daß ich Methodist bin, daß ich Presbyterianer bin. Unser Pastor ist zu gescheit, um so etwas zu sagen." Dann ist er nicht gescheit genug, um die Dinge zu sagen, die Gott gesagt hat. Die Ge- meinde huldigt dem, sie liebt es. Es ist das, was sie wollte. Doch die Braut Christi wird sich mit derartigen Dingen nicht vereinigen. Sie wird sich nicht wie die modernen Isebels be- nehmen. In ihr ist eine andere Natur. Wie könnt ihr etwas anderes sein? Wer könnte seiner Größe eine Elle zufügen? Wenn für euch bestimmt ist, fünf Fuß groß zu sein, dann werdet ihr nicht sechs Fuß groß sein. Es gibt keine Streckmaschine. Nun, ihr Jugendlichen, hört mich an! Wenn ihr als Mann ge- boren seid, dann handelt wie ein Mann. Warum laßt ihr euer Haar gelockt die Stirne herunterhängen um Sex-Appeal zu haben? O, ihr verkehrtes Geschlecht, ihr Schlangenbrut, was ist nur mit euch los? Mein Gott wird diese Nation eines Tages durch Feuer heimsuchen. Er wird sie im Ozean versenken. Die Stunde Seines Gerichts ist nahe. Die ganze Welt wird fallen. Religiöse Verkehrtheit, menschliche Verderbtheit. Männer und Frauen wissen nicht mehr, zu welch einem Geschlecht sie ge- hören. Frauen tragen Männerhosen, kurze Hosen, Kleidung, in der man die Form ihres Körpers und jede Bewegung erken- nen kann, und nennen sich Christen. Sie ist nicht einmal eine Dame, wieviel weniger ein Christ. Sie ist eine Straßendirne, vom Satan inspiriert, um die Söhne Gottes zur Hölle zu schicken, um das Wort Jesu Christi zu erfüllen. Ich hatte nicht vor, das zu sagen, doch Er hat es trotzdem gesagt. Seht ihr, woher der religiöse Geist - der gemischte Baum kommt? Ihr mögt sagen: "Was ist mit langen Hosen verkehrt?" Die Bibel sagt, es ist ein Greuel vor Gott, wenn eine Frau Männer- kleidung trägt. Das ist 'So spricht die Bibel!' Eine Frau, die ihr Haar schneidet, entehrt ihr Haupt. Es ist sündig, wenn eine Frau mit kurzem Haar betet. Gemäß der Bibel darf sie so nicht öffentlich beten. Ihr sagt: "Ich trage einen Hut." Ihr Heuchler. Ihr lehrt den Frauen solche Dinge, während die Bibel sagt, daß ihr langes Haar ihr zur Bedeckung gegeben ist. Nicht ein von Menschen gemachter Hut. Nehmt das, was die Bibel sagt. Ich bin dafür nicht verantwortlich. Ich trage nur die Verantwortung, euch die Wahrheit zu sagen. Seid nicht entehrt, wie es die Bibel sagt und handhabt das Wort Gottes nicht verführerisch, um den Wünschen dieser Frauen zu entsprechen. Schon die Schulkinder haben Transistor-Radios bei sich, um die Musik der Schlagersänger zu hören. Vor kurzem wurde mein Haus angestrichen, und auch dabei haben sie fortwährend Mu- sik gehört. Das machte mich so nervös. Ich ging hin und sagte ihnen: "Entweder ihr macht die Arbeit ohne diese Musik oder ihr geht nach Hause. Dieser Ort ist Gott geweiht. Wir wollen diese unsinnige Musik nicht hören. Schaltet sie aus oder macht euch davon!" Natürlich sind sie religiös, gehen zur Kirche, stehen in den Vorräumen und hören solche Musik. Nicht nur den Antichristen, sondern auch die Wort-Braut Christi sehen wir zu einem Höhepunkt kommen. Damals nahm es den Anfang und kommt jetzt zum Abschluß. Der ökumenische Rat wird einen Geistlichen als Haupt einsetzen. Die kleine Gemeinde, die Wort-Braut Christi, ist ebenfalls durch die Zeit- alter gekommen und erreicht jetzt den Höhepunkt. Sie wird mit dem Bräutigam vereinigt. Die Kirchen und alles andere muß sich vereinigen. Der Weizen und alles andere kommt zu dem anfänglichen Ursprung zurück, wie Kain und Abel. Die Wort- Braut erreicht den Höhepunkt in dem Worte Gottes, welches offenbar wird in diesem bösen Zeitalter, in dem wir leben. Ihr seht, wohin es alles führt. Satan wird bald seine verstandes- mäßige Braut nehmen und den Antichristen erhöhen, die Hierar- chie und ihn auf den Thron setzen, und die ganze Welt wird sich über ihn wundern. Dann aber wird Christus kommen. Zwei können nicht zur gleichen Zeit existieren. Sein Reich wird ihm genommen. Er wird zerstört und Christus, das Wort Got- tes, bleibt bestehen. Die Frau ist ein Teil des Mannes. Sie sind nicht zwei, sondern eins. Die Braut, die Wortgemeinde, die von überall Heraus- gerufenen um Seines Namens willen, werden in dem Leibe Jesu Christi vereinigt. Das Reich des Antichristen wird ihm entris- sen und zerstört. Christus wird den Thron besteigen - den Thron Seines Vaters David - und tausend Jahre auf Erden regieren. Er wird die Gemeinde Gott darstellen, ohne Flecken und ohne Runzeln. Jetzt möchte ich die Braut Christi darstellen. Gebt acht; das lange Haar - dem Worte geweiht. Wir haben den Antichristen dargestellt, die religiösen Systeme, die Wissenschaft, usw., jetzt wollen wir über die kleine, demütige Braut Christi sprechen. Sie glaubt einfach jedes Wort, wo immer sie sich befindet. Es sind die Einzelnen. Ich hoffe und vertraue, daß viele von ihnen hier gegenwärtig sind und zuhören. Ich hoffe, daß ich selbst und jeder von euch ein Teil der Braut ist; alle, die dazu bestimmt sind, werden dazu gehören. Es ist in ihrer Natur. Das Wort kann nur das Wort anerkennen. Es wird keine Denomination und Verdrehung anerkennen. Sie wissen es besser. Es geht um jedes Wort. Nichts anderes werden sie anerkennen. Weizen kann nichts anderes sein als Weizen. Es beginnt als Weizen und wird wieder zu Weizen. Unkraut kann niemals Weizen werden, auch wenn es denselben Regen und dieselbe Salbung empfängt. Doch Weizen kann es nicht werden. Wie ich vor kurzem über die verschiedenen Zweige an dem Baum sprach. Das lange Haar einer Frau ist ihre Weihe. Sie ist Gott ergeben. Sie ist eingehüllt in das herrliche Gewand Seines verheißenen Wortes für das Zeitalter, in dem sie lebt. Er selbst bestätigt sich ihr gegenüber mit Heb. 13,8: "Jesus Christus derselbe gestern, heute und derselbe in Ewigkeit." Denn sie ist ein Teil des Wort-Bräutigams, Ihm treu in jedem Punkt. Wenn eine verheiratete Frau hingeht und ein Verhältnis mit einem anderen Mann hat und wieder zu ihrem Mann zurück- kommt, sollte er sie hinauswerfen. Stimmt das? Sie muß ihm treu sein, denn sie hat ein Gelübde abgelegt. Und die Braut Christi ist Christus geweiht und Er ist das Wort. Eine Frau soll- te keinem anderen Mann zublinzeln - niemals nach der an- deren Seite zwinkern. Sie sollte ihm gegenüber niemals eine Gefühlsbewegung oder Zeichen machen, denn sie ist absolut nur die Braut eines Bräutigams. Wir möchten eure vermischten Bäu- me, eure Denominationen nicht. Bewahrt Christus, dem Wort, die Treue. Er wird es als Wahrheit bestätigen. O nein! Kein Anzeichen der Zuneigung oder Liebe ihm gegen- über, sich nicht mit ihm auf eine Stufe stellen oder derglei- chen, noch umarmen lassen oder sich in seine Obhut begeben oder mit euch über derlei Dinge sprechen - ihr hört nur auf eine Stimme. Jesus sagte: "Meine Schafe hören meine Stimme, einem Fremden werden sie nicht folgen." Was ist Seine Stimme? Die Stimme eines Menschen ist sein Wort. Das ist es. Seine Stimme ist die Bibel. Nicht ein Wort, das hier weggenommen und da zugefügt wird, sondern das Bleiben in Seinem Worte ist das Folgen Seiner Stimme. Einem Fremden, einer Deno- mination, werden sie nicht folgen. Sie ist ein Teil des Bräuti- gams; treu in jeder Weise, wartend auf die Hochzeit. Nicht vereinigt im ökumenischen Rat, sondern durch die Begegnung in der Luft, hin zum Hochzeitsmahl. Ihr wurde die Offenba- rung der Geheimnisse der sieben Siegel in der Bibel gegeben. Sie sieht die Torheit des Betrügers, so nahe der Wahrheit, daß er fast die Auserwählten verführen würde. Doch sie sieht es. Seht ihr die beiden entgegengesetzten Geister in diesem bösen Zeitalter wirken? Könnt ihr es sehen? Beide sehr religiös, Kain und Abel, die Geister kommen wieder zum Höhepunkt, wie es am Anfang war. Einer huldigt durch Schönheit und Wissen, Schulung und Wissenschaft und der Ethik; der andere durch den Glauben, die Offenbarung des Wortes Gottes. Beide von ihnen befinden sich heute morgen in diesem Gebäude. Das stimmt. Der wahre, echte Christ hat die Offenbarung und den Glauben und stellt keinen Anspruch auf Wissen. Sie werden gefragt: "Hast du eine Doktor-Auszeichnung?" Den Anspruch stellen sie nicht. "Ich glaube Seinem Wort." Andere Ansprüche stellen sie nicht. Sie gehören zu keiner Denomination, zu keiner Par- tei oder Sekte, sondern allein zu Christus. Sie sind Seine Braut- gemeinde, nicht eine Kirchengemeinde - sie ist eine Dirne. Die Bibel spricht von der Hure und ihren Töchtern. Sie alle sind gleich. Eine solche Frau ist ihrem Ehemann untreu. Sie stellt den Anspruch, daß Christus ihr Ehemann ist, gehört aber zu einer Denomination. Solch ein Unsinn! Ihr gehört zu Christus, lebt im Gehorsam wie eine treue Frau, als die Braut, dem Worte Gottes glaubend und gehorsam, in Liebe darauf war- tend, daß die Verheißung des Zeitalters bestätigt wird. Sie hält danach Ausschau. Sie ist ein Teil des Wortes. Sie gibt acht, daß das Wort durch ihr Leben offenbar wird. Brüder, könnt ihr das nicht sehen? Ich hoffe, daß es nicht über eure Köpfe hinweggeht. Der Leib, durch das Wort zusammengefügt, wartet darauf. Das Leben, welches der Geist ist, wird es als lebendig bestätigen. Darauf wartet sie. Kein anderes Leben kann in ihr wirksam sein. Sie kann nicht auf eine andere Weise zum Leben gebracht werden. Sie spürt es schon, sie weiß, daß es geschehen wird, - und es geschieht. Sie ist aufgewacht. Gott sprach: "Es soll geschehen!" Und sie ist hervorgekommen, wie am Anfang. Kinder des Ungehorsams bedeuten Auflehnung. Ich habe es im Wörterbuch nachgelesen, um sicher zu sein. Auflehnung gegen was? Gegen das geoffenbarte Wort Gottes. Kain lehnte sich gegen Abels Offenbarung auf, die von Gott als gerecht be- stätigt wurde, und erschlug seinen Bruder. Die Pharisäer mit ihrem eigenen denominationellen Wissen über das Wort Got- tes, sorgfältig ausgesuchte Männer, lehnten sich gegen das be- stätigte Wort Gottes auf, das in jener Zeit offenbar wurde. Sie lehnten sich gegen Jesus Christus auf und töteten Ihn. Das sind die Kinder des Ungehorsams, - in Auflehnung gegen Got- tes Wort. Seht, wohin sie kommen. "Die Tage der Wunder sind vorbei! Jesus Christus ist nicht mehr derselbe. Die Taufe des Heiligen Geistes gibt es nicht mehr. Das alles ist Unsinn!" Seht die Auflehnung! Sie brauchen nicht zwei Dinge zu nennen; eins genügt. Schon das ist eine Auflehnung. Ihr müßt den gan- zen Leib nehmen, das ganze Wort, - nicht nur die Augen und die Ohren. Der Heilige Geist ruft ihr zu: "Sondert euch ab! Kommt heraus, ihr mein Volk! Habt keinen Anteil an ihren Denominationen und Dogmen!" Sie verlachen und verspotten das Volk Gottes für diese Zeit. "Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spot- ten." Denkt daran, es wird sie treffen. Seid unbesorgt! Es steht geschrieben: "Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten: denn was der Mensch säet, das wird er ernten." (Gal. 6,7) Wenn sie spotten und sich über diese Dinge lustig machen und alles mögliche sagen, werden sie nicht davonkommen. Es wird auf sie zurückkommen, wie das Brot auf dem Wasser zurückkehrt. Sie ist des Teufels Braut, religiös eingehüllt, die Sünde liebendes Wissen in diesem gegenwärtigen bösen Zeitalter, euch zu ver- führen. Ganze Denominationen sind wie eine Clique durch verführerische Geister verführt in dieser modernen Zivilisation und stellen den Anspruch, eine größere und bessere Welt zu erreichen, in der ihr leben könnt. Feine Kirchen wurden ge- baut, Ausbildungsstätten, Schulen, Hospitäler, Büchereien - alles vorübergehende Hilfen für den Menschen ohne Gottes Wort. Das taten sie. Sie haben es unter Beweis gestellt. Die Menschen sind darauf hereingefallen. Sie sind besser gekleidet, besser genährt. Ich stehe lieber Schlange, um Brot zu bekom- men und bin mit Gott in Ordnung, als dreimal am Tag ge- bratene Hähnchen zu essen und einer von diesen Dirnen an- zugehören. Denkt daran! Die Stunde ist nahe, wo das Malzeichen kommt. Entweder werdet ihr drinnen oder draußen sein. Es wird kom- men wie ein Dieb in der Nacht, und ihr werdet darin über- rascht. Es gibt dann für euch kein Herauskommen mehr. Dann habt ihr es angenommen. "Danach sah ich einen anderen En- gel aus dem Himmel herabkommen, der eine weitgehende Macht erhalten hatte, und die Erde wurde von seiner Herrlich- keit erleuchtet... Er rief mit mächtiger Stimme, die die Erde erschütterte: 'Kommt aus Babylon heraus, denn sie ist gefal- len. Habt keinen Anteil an ihren Plagen, mein Volk. Geht her- aus aus ihr! Geht heraus!'" (Offbg. 18) Haben wir es nicht vor kurzem aus dem Wort gelesen? Ein Engel ist ein Botschafter, der herunterkam. Gebt acht, was der Heilige Geist sagt: "Kommt heraus aus ihr und habt keinen Anteil an ihren Sünden." Sie hat alles mögliche gebaut - große Kirchen, Ausbildungsstät- ten, Schulen - um die Menschheit in eine bessere Zivilisation hineinzuschulen. Dadurch wurden sie alle in die Grube des Todes geworfen, durch ihr Wissen, entfernt von Gott und Seinem Worte. Seht ihr nicht den geschmiedeten Plan? Seht ihr es, Gemeinde, und ihr, die ihr mich durch die Übertragung hört in euren eigenen Gemeinden? So sagt Amen. Die anderen werden wissen, welch ein Stand ihr eingenommen habt. Das alles taten sie. Es ist der Gott dieser Welt. Universitäten wurden gebaut, Hospitäler, Büchereien. Alles als vorübergehende Hilfe für die Menschheit. Genug, um sie zu verführen und vom Worte Got- tes hinwegzuziehen. Wohin sind sie gebracht worden? Die ganze Kirchenwelt ist in den Tod gestürzt, denn Gott hat gesagt, daß Er die Hure und ihre Kinder mit ewigem Feuer verbrennen wird: "Kommt her- aus, ihr mein Volk! Fliehet von den Dingen, so schnell ihr es könnt, damit ihr nicht darin eingefangen werdet." Sie tut alles durch ihre wissenschaftliche Erkenntnis, ohne Gottes Wort. Gott hat uns nicht geboten, Schulen oder Hospitäler zu bauen. Sie sind gut. Er hat uns nie geboten, Büchereien zu bauen. Nein, gewiß nicht. Er sprach: "Predigt das Evangelium!" Das Evange- lium demonstriert und offenbart die Kraft des Heiligen Geistes. Paulus sagte: "Das Evangelium kam nicht in Worten allein, sondern in der Kraft und Beweisung des Heiligen Geistes." Paulus kam nicht mit hohen Worten menschlicher Weisheit, nicht als Doktor soundso, sondern er trat auf, um die Kraft des Heiligen Geistes unter Beweis zu stellen, damit unser Glau- be nicht auf Menschenweisheit, der Weisheit dieser Welt, son- dern in der Kraft der Auferstehung Jesu Christi gegründet ist. Er lebt und ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Gott helfe uns, das gleiche zu glauben. Gott hat in gleicher Weise bestätigt, wie Er es getan hat. Er hält euch durch seine Schulen, Büchereien, Literatur, Hospi- täler, usw. fern von der wahren Offenbarung und Glauben des Wortes Gottes, welches heute offenbart und bestätigt wird. Seht ihr? Er hält euch davon fern. Auch heute legt er es aus wie bei Pharao. Er hält euch von der Bedeutung des bestätig- ten Wortes ab, welches für die Verheißung dieses Zeitalters des Abendlichtes bestätigt und bewiesen ist. Er tut es durch sein Wissen und Schulen, besser geschulte Menschen, Ethik usw., so daß ihr es nicht seht. Irgendetwas, damit ihr nicht dort hin- seht und erkennt, daß es Jesus Christus ist. Wie könnt ihr er- kennen, daß es Jesus Christus ist? Er ist das Wort. Er ist das Wort für dieses Zeitalter. Es wurde für dieses Zeitalter bestimmt, und es geschieht jetzt. Seht ihr? Er tut sein Bestes, damit ihr es nicht sehen könnt. Er behaftet sie mit allen schmutzigen Namen, die er kennt. Er nennt sie 'Heilige Roller' und vieles mehr. Er nannte Jesus 'Beelzebub'. Wenn sie den Herrn des Hauses Beelzebub nannten, wieviel mehr werden sie es mit Seinen Jüngern tun. Er versucht, euch davon abzuhalten, die wirkliche Bedeutung des Wortes zu sehen. Er legt es aus und sagt: "Es bedeutet dies oder jenes." Gott aber sagt: "Ich habe euch durch den Prophe- ten Maleachi verheißen, was in den letzten Tagen geschehen wird." Das bedarf keiner Deutung. Er hat es getan. Er sprach: "Wie es war in den Tagen Lots, in den Tagen Sodoms, so wird es sein in der Zeit, wenn der Menschensohn sich offen- bart." Es gibt jede Art von Nachahmung, aber wir haben auch das Echte. Er sprach, der Antichrist wird auftreten (viele falsche Christusse), um womöglich auch die Auserwählten zu verführen. Doch wir lassen sie gewähren. Ihr Unverstand wird offen- bar werden. Der Wort-Test beweist alles. Wenn ihr zum Worte kommt, dann seht ihr was gewesen ist. Ihr könnt nicht mehr sagen: "Ich glaube nicht, daß es sich mit dem Schlangensamen so verhält, ich glaube dies oder jenes nicht." Dann ist es euch noch nicht offenbart worden. Seht, er hält euch zurück von der wirklichen Bedeutung des Wortes für dieses Zeitalter, in dem das Abendlicht leuchtet. Was bedeutet es? Die Zeit des Aus- zuges ist da. Der Herr kommt, um sie heimzuholen, so gewiß die Welt besteht. Jetzt möchte ich euch eine Frage stellen. Habt ihr den Gott dieser Welt in seinem Tun gesehen? Glaubt ihr es? Seht wie es ist! Eine Kirche, intellektuell, wissenschaftlich, die ganze Welt gehört zu den Denominationen. Wenn man fragt: "Bist du ein Christ?", sagen sie gleich: "Zu welcher Denomination gehörst du?" Nun, wenn ich zu einer Denomination gehören würde, glaube ich nicht, daß ich ein Christ wäre. Das ist ein großes Wort, doch es stimmt. Ich habe bereits gesagt, daß Wis- sen, Gelehrsamkeit und echtes Christentum nichts gemeinsam haben. Das eine ist vom Teufel, das andere von Gott. Alles, was Gottes Wort leugnet, davon haltet euch fern. Die Bibel ruft die Christen in den letzten Tagen aus allem heraus, hinweg von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Sicher, sie hat auch Gutes. Kann jemand etwas gegen Hospitäler einwenden? Gegen Büchereien? Gegen Aus- bildung? Nein, nicht im Geringsten. Doch das alles reichen sie dar ohne das Wort. Deshalb ist es so verführerisch. Sie stellen eine Kirche zur Verfügung, um darin anzubeten, aber ein Gott sitzt auf einem Thron, wie die Bibel es vorausgesagt hat. Nun, wozu von diesen beiden gehört ihr? Immer hat es zwei verschiedene Dinge auf Erden gegeben. So wird es sein, bis Jesus kommt und das eine zerstört wird. Ihr gehört zu einem dieser beiden Körper. Dem einen seid ihr beigetreten, in den anderen seid ihr hineingeboren. Ihr seid darin und habt Anteil daran, weil ihr hineingeboren wurdet. Könnte ich meinen Arm Leugnen? Genauso kann ich das Wort Gottes nicht leugnen, wenn ich ein Teil Gottes bin. Ich, William Branham, bestehe aus verschiedenen Gliedern und jedes ist ein Teil von mir. Mein Geist, meine Seele, mein Leben, alles muß dem Worte Gottes entsprechen. Wenn meine Ideen im Gegensatz dazu stehen, dann wohnt der Geist Gottes nicht in mir. Das stimmt. Ich kann nicht ein Wort leugnen. Ihr gehört zu einem von diesen Körpern. Anders kann es nicht sein. Entweder ist es der Leib Gottes durch das Wort oder der Leib Satans durch die Kirche - Gemeinde. In der ganzen Welt müssen sie einer Gemeinde angehören und irgendeinen Gott anbeten. Entweder werden sie dem Gott des Wissens huldigen und dem, was sie durch Erkenntnis gehört haben oder sich durch den Glauben auf das Wort Gottes verlassen, darauf war- tend, daß Er es als wahr bestätigt. Das ist die wirkliche Ge- meinde Gottes. Br. Branham singt... O Menschen der Vereinigten Staaten und wohin diese Botschaft kommen wird, fliehet allem Wissen und aller Gelehrsamkeit dieses Zeitalters, in dem wir leben, so schnell ihr könnt. Flieht zum Worte Gottes! Ihr und ich wissen, daß wir es nicht be- weisen können. Gott selbst bestätigt es. Niemand hat das Recht zu deuten, weder ich noch sonst jemand. Gott selbst gibt Seine eigene Auslegung. Er gab die Verheißung. Er sagte, daß Er dies in den letzten Tagen tun würde, auch daß der Gott dieses bö- sen Zeitalters die Augen der Menschen durch sein intellektuel- les Wissen, gemischt von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, in diesen letzten Tagen verblenden würde. Immer noch reicht er es den Menschen dar. Jetzt kommt es zu einem Höhepunkt in allen Denominationen seit dem dunklen Zeit- alter, durch diesen Supermann Satans, von dem gesagt ist, daß er sich über die Sterne (die Söhne Gottes), erhöhen wird. Sie werden auf ihn hören, und er setzt sich als Gott in den Tempel Gottes. Die Söhne Gottes werden darauf reinfallen. Warum sagst du "die Söhne Gottes"? Nun, von den Söhnen Gottes steht es geschrieben. Ein Mann, wer immer er sein mag, ist im Bilde Gottes zur Ehre Gottes geschaffen. Die Frau ist ein Nebenprodukt aus dem Manne, für den Mann bestimmt. Es steht geschrieben: "Als die Söhne Gottes die Töchter der Men- schen sahen, daß sie schön waren, nahmen sie sich diejenigen zu Frauen, die ihnen am besten gefielen." (1. Mose 6,2) Wie es war in den Tagen Noahs, so soll es sein, wenn der Men- schensohn sich offenbart. Nun seht her, in welch einem Stadium die Gemeinde sich befindet. Das könnt ihr an dem Benehmen der Frauen sehen. Sie sind ein Merkmal für die Gemeinde. Be- achtet, was sie in diesem bösen, ehebrecherischen Zeitalter tun. Doch seht, wie niedrig, schlecht, bösartig und ehebrecherisch Nazareth war, und gerade daraus hat Gott die Jungfrau erwählt. Man sagte: "Kann etwas Gutes aus Nazareth kommen?" Aus diesem bösen Zeitalter, worin der Gott dieser Welt die Augen der Menschen durch Dogmen und Denominationen geblendet hat, dieses Zeitalter ist es, aus dem Gott ein Volk für Seinen Namen erwählt. Br. Branham singt... Ich werde alt, meine Tage nehmen ab, mein Augenlicht wird trübe, die Flamme meines Lebens nimmt ab. Ich fürchte die Finsternis nicht, ich rufe mit Paulus aus: "Ich habe ihn erkannt und die Kraft seiner Auferstehung." Wo immer sie mich beer- digen mögen, ob ich ins Meer geworfen oder im Feuerofen ver- brannt, von Löwen gefressen werde, Er wird mich mit Namen rufen und ich werde antworten. Amen. Ist jemand hier unter dem Schall dieser Botschaft oder sonst irgendwo im Lande, sei es in Gemeinden, Gruppen oder in Hallen, wo immer ihr euch befindet, oh, daß ich euch als Pre- diger des Evangeliums überzeugen könnte. Ich bitte euch im Namen Jesu Christi, fliehet dem Zorn dieses bösen Zeitalters. Dient nicht dem Gott dieses gottlosen Zeitalters. O, ich weiß, daß ihr sagt: "Es ist gut und fein." Ich sage euch, es ist ein ge- mischter Baum. Ihr könnt Erkenntnis mit dem Worte Gottes nicht mischen. Das Wort muß im Glauben erfaßt werden, nicht durch Wissen. Ihr versteht es nicht, ihr nehmt es an und sagt: es stimmt. So lebt ihr dadurch im Glauben. Mehr fordert Er von euch nicht. Wenn jemand hier in der Versammlung ge- genwärtig ist oder unter denen, die durch die Übertragung hören, wenn jemand irgendwo Ihn noch nicht erkannt hat, so kommt jetzt. O Frauen, ich habe euch heute morgen zurechtgewiesen, nicht ich, sondern das Wort, das ich brachte. Ob kurzes Haar, das Tragen der kurzen Kleidung, indem ihr euch sexy kleidet, er- kennt ihr nicht, welcher Geist euch dazu treibt? Ihr mögt so rein sein, teure Schwestern, was euren Leib betrifft, doch wie steht es um eure Seele. Habt ihr erkannt, was euch festhält? Würde Gott Seine Töchter so kleiden, daß Seine Söhne nach ihnen gelüsten, damit sie beide an jenem Tage des Ehebruchs schuldig sind? Würde Er das tun, Schwestern? Stellt euch diese Frage selbst. Nein, zehn Millionen mal nein. Unterstellt es Ihm nicht. Bruder, hast du den Geist dieser Welt empfangen, daß du nicht erkennst, was verkehrt ist? Sind deine Augen verblendet durch die Ethik der Gemeinde, der Denominationen, Satzun- gen usw., daß du nicht sehen kannst, daß Gott Sein Wort als wahr bestätigt? Hat deine Arbeit, dein Chef, deine Frau, deine Kinder, deine Gemeinde oder irgend etwas anderes dich vom Worte Gottes getrennt, von dem einzigen Ursprung des Le- bens? Fliehe dem allen, mein Bruder. Ich liebe euch mit gött- licher Liebe. Ich schätze euch alle als meine Brüder. Das habe ich unter Beweis gestellt. Ich sage diese Dinge nicht, um euch zu erzürnen. Ich sage sie nur, weil sie im Worte Gottes sind. Als ein Knecht Gottes, mit der Liebe Gottes in meinem Her- zen, sage ich euch diese Dinge, damit ihr sie seht und versteht. Vielleicht wüßtet ihr es nicht, wenn ich es euch nicht gesagt hätte. Wollt ihr dem allen heute entfliehen? Wollt ihr alle, hier und über der ganzen Nation, eure Häupter zum Gebet beugen. Teurer Gott, vor mir liegen Taschentücher von kranken Men- schen. Ich lege meine Hände darauf, heile Du die Kranken. Ich vertraue, Herr, daß heute abend ein großer Gottesdienst stattfindet, in dem die Kraft Gottes offenbar wird. Wie wir es aus den letzten beiden Versammlungen hörten, geschahen große Wunder und Zeichen. Ich bete, teurer Gott, daß Du uns heute abend ein doppeltes Maß gibst. Ich bete mit aufrichtigem Her- zen, Herr. Es ist meine Liebe zu Dir, Deinem Wort und diesen Menschen. Gewähre es, teurer Gott. Wenn nun hier oder über der ganzen Nation Kranke und Leidende sind, wo immer sie sich befinden mögen, begegne Du ihnen. Ich bete, daß Du sie heilst. Und nun, Herr, geht es um die größte aller Heilungen. Wenn Du ihren physischen Leib vom Krebs, von TB, Lungenentzündung oder einer ande- ren Krankheit heilst, können sie dennoch wieder krank werden, wenn sie noch lange leben, denn ihre Leiber sind immer noch der Sünde, dem Fluch, unterworfen. Doch mögen sie die wirk- liche, göttliche Heilung, die Heilung der Seele, empfangen, wo- durch sie eine neue Schöpfung werden, vom Tode ins Leben hinübergehen, in dieser alten Leibeshülle, wartend auf den Tag der Erlösung des Leibes, nachdem die Seele erlöst wurde. Gewähre es, Herr. Mögen sie von allen Denominationen und Satzungen fliehen. O Gott, überall unter ihnen habe ich feine Brüder getroffen. Wie kann ich es sagen, daß sie sehen und dem Worte folgen? Ich bin besorgt, doch wiederum weiß ich, daß Du gesagt hast: "Niemand kann zu mir kommen (ob sanftmütig, gut oder demütig), es sei denn, mein Vater ziehet ihn. Und alle, die der Vater mir gegeben hat, werden kommen." Herr, ich fühle meine tiefe Verantwortung, ihnen die Wahrheit zu sagen. Um mit Paulus zu sprechen, habe ich das Wort Gottes nicht mit Täuschung verkündigt, nicht mit Denominationen und Dogmen gemischt, nicht von dem gemischten Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen dargereicht, sondern mit einem offenen Her- zen, gefüllt mit dem Heiligen Geist. Bewirke es, O Gott, rette jeden Einzelnen. Während wir unsere Häupter geneigt und unsere Augen ge- schlossen halten, bitte ich euch darum, eure Hände zu Ihm zu erheben. Ich liebe euch, auch wenn ich so scharf gesprochen habe. Wie Paulus damals sagte: "Was wünscht ihr? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und im Geiste der Sanftmut?" (1. Kor. 4,21) Das sagte er, weil er sie liebte. Auch Jesus mußte zurechtweisen und dennoch starb Er für sie. Er betete: "Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun." Wenn man bedenkt, daß Menschen das Rechte zu tun versu- chen und im Recht sein möchten, sehen wir, daß es der Teufel ist... Ich bin gegen ihn. Er hat die Augen der Menschen ge- blendet. Diese Nation sollte von der Herrlichkeit Gottes glü- hen, wenn wir erkennen, was in diesen letzten Tagen geschah. Warum brach diese Erweckung nicht in den alten Ländern aus? Dies ist die West-Küste. Weiter könnt ihr nicht gehen. Die Sünde hat jedes Maß überschritten, die Unterhöhlung an der West-Küste findet statt, und sie wird sinken, Orte - Los Angeles, Hollywood usw. - sinken allmählich, nichts kann es aufhalten. Zu jeder Zeit könnte der Aufruf ertönen. Niemand möge jetzt umherschauen. Wenn ihr es in eurem Herzen er- kannt habt, dann bitte ich euch (ich weiß zwar nicht, was in euch vorgeht, es sei denn, Gott offenbart es mir), wenn ihr nun sehen könnt, daß ihr nicht so seid, wie ihr vor Gott in Seinem Worte im Glauben sein solltet, dann hebt eure Hände und sagt zu Ihm: "Herr, hilf Du mir!" O Gott, in dieser überfüllten Ge- meinde haben Hunderte ihre Hände gehoben. Ich danke euch für eure Aufrichtigkeit. Herr Jesus, laß nicht einen von ihnen verloren sein. Als Dein Knecht stehe ich zwischen den Lebenden und den Toten, habe sie zum Worte Gottes gewiesen. Ich kann sie nicht retten, Herr. Doch sie möchten gerettet werden. Vater, wie ich oft ge- sagt habe, die Sonne geht morgens auf, scheint über die Erde. Du hast sie gesandt, um das Korn zur Reife zu bringen, um na- türliche Nahrung für das natürliche Leben zu geben. O Gott, Du hast gesagt: "Denen, die meinen Namen fürchten, ihnen wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung unter ihren Flügeln." Laß die Sonne der Gerechtigkeit, das Wort Got- tes, in den Herzen der Menschen aufgehen. Mögen die Hei- lungsstrahlen durch den Glauben an das Wort jeden Einzelnen von allem Ungehorsam dem Wort gegenüber heilen. Bringe sie in die ganze Fülle hinein als Söhne und Töchter Gottes. Sie sind Dein, Herr. Im Namen Jesu Christi. Hier und wo immer sie sich befinden, ich übergebe sie Dir. Sie haben ihre Hände erhoben zu Dir, um das Heil ihrer Seelen zu empfangen. Amen. "Hin zum Kreuz, hin zum Kreuz, all mein Sehnen gehe, bis vor Gottes Throne ich triumphierend stehe." Reicht einander die Hände und wünscht euch Gottes Segen. Fühlt ihr Seine Gegenwart, ob hier oder durch die Übertra- gung zuhörend? Reicht einander die Hände und sagt: "Gott segne dich, gläubiger Christ!" Hier haben wir die Taufmöglichkeit im Becken. Er wird Men- schen heimholen, die Seinen Namen tragen. Wenn ihr nicht in dem Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden ge- tauft wurdet, das Taufbecken, die Taufgewänder und die Brü- der, die taufen, stehen bereit. Ihr seid herzlich willkommen, wenn ihr in Wahrheit Jesus als euren Erlöser angenommen und geglaubt habt, daß es die Wahrheit ist. Vergeßt es nicht! Nie ist eine Person in der Bibel oder danach bis zur Entstehung der römischen Kirche je anders getauft wor- den, als auf den Namen Jesu Christi. Weder in der Schrift noch in der Kirchengeschichte ist je eine Person in der Gemein- de des lebendigen Gottes in die Titel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' getauft worden. Das ist ein katholisches Dogma und nicht eine biblische Lehre. Bei einem Interview fragte ich einen Priester danach. Er sagte: "Das ist wahr, doch wir sind die Kirche. Wir können es abend- dern, wenn wir es wollen. Diese Vollmacht ist in der Kirche, denn Gott ist in der Kirche." Ich sagte: "Gott ist in Seinem Wort." Ich sagte: "Gott ist das Wort. Und wenn eine Kirche im Gegensatz zum Worte ist, dann glaube ich ihr nicht." Laß jedes Menschen Wort Lüge sein, er sei Priester, Papst oder sonst jemand, und Gottes Wort allein die Wahrheit. Paulus forderte, daß alle, auch wenn sie vorher getauft waren, wenn es nicht im Namen Jesu Christi geschah, wieder getauft würden. Sogar nachdem die Gläubiggewordenen den Heiligen Geist empfangen hatten, sprach Petrus: "Kann wohl jemand diesen Leuten, die den Heiligen Geist ebenso wie wir empfan- gen haben, das Wasser versagen, daß diese nicht getauft wür- den? So befahl er denn, daß sie im Namen Jesu Christi getauft würden." (Apg. 10, 47, 48) Obwohl sie den Heiligen Geist schon empfangen hatten, gebot Petrus, der die Schlüssel des Himmel- reichs hatte, daß sie auf den Namen Jesu Christi getauft würden. Ihm wurde gesagt: "Was immer du auf Erden bindest, wird auch im Himmel gebunden sein." So hat er das Geheimnis auf- geschlossen, denn er hatte den Schlüssel. Als Jesus sagte: "Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", wurden die Ungläubigen geblendet. Gebt acht! Warum hat Petrus diese Worte nicht genauso wiederholt. Wenn näm- lich jemand in die Titel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' getauft worden ist, ist er im Grunde genommen nicht getauft, weil der Name nicht ausgesprochen wurde. 'Vater' ist kein Name, 'Sohn' ist kein Name und 'Heiliger Geist' ist kein Name. Der Heilige Geist ist eine Bezeichnung. Ich, zum Beispiel, bin Mensch. Vater ist ein Titel. Ich bin ein Vater. Sohn ist ein Titel; ich bin ein Sohn. Mensch ist eine Bezeichnung; das bin ich auch. Doch mein Name ist William Branham. Wenn es also lautet: "Auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", so ist es der Name 'Jesus Christus'. Jesus sagte: "Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen." Welches ist der Name des Vaters? Jeder Sohn trägt den Namen seines Vaters. So ist auch der Name des Vaters Jesus. Seht ihr die Bedeutung? Wenn ich euch sagen würde, mir etwas zu bringen in dem Namen des Bürgermeisters unserer Stadt, wieviele von euch kennen ihn? Er ist mein guter Freund Richard Vissing. Ihr geht nicht einfach hin und sagt: "Wir kommen im Namen des Bür- germeisters der Stadt." Ihr beruft euch auf den Namen Richard Vissing. Ihr Leute aus Jeffersonville kennt ihn. Das ist der Grund, weshalb Er den Auftrag gab, im Namen des 'Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes' zu taufen. In Ihm wohnte die Fülle der Gottheit leibhaftig. Petrus stand da mit der Offenbarung, auf welcher die Ge- meinde gegründet wurde. Er wußte, wer Jesus war und sprach: "Tut Buße und lasse sich ein jeder von euch auf den Namen Jesu Christi taufen." Das galt im Himmel und auf Erden, denn er hatte die Schlüssel. Es ist kein anderer Name den Men- schen unter dem Himmel gegeben, in dem sie selig werden können. Ihr fragt: "Warum taufst du auf den Namen Jesu Christi; zur Vergebung der Sünden?" "Wem ihr die Sünden erlasset, dem sind sie erlassen." Doch wenn ihr meint, daß jemand nicht würdig ist, getauft zu werden, so tut es nicht. Denn wenn ihr es tut, ist es geschehen. Habt ihr begriffen, was ich meine? Br. Branham singt... Wir wollen nochmals unsere Häupter beugen. Teurer Gott, das Taufbecken ist vorbereitet. Spreche jetzt zu den Herzen, Herr. Mögen sie Christus, das Wort, hören, der sie ruft, und mit Ihm den ganzen Weg gehen. "Ich geh mit Ihm durch den Garten, ich geh mit Ihm durch das Wasser. Ich nehme Seinen Namen an. Ich möchte zu den Menschen gehören, die Er um Seines Namens willen ruft. Ich glaube Seinem Wort. Ich werde Ihm folgen. Niemals werde ich mit der Welt liebäugeln. Ich werde eine treue, anvertraute Braut sein, nicht ein Jota von Seinem Worte hinwegnehmen. Jeder Forderung werde ich als echte, treue Braut nachkommen. Was Er von mir fordert, werde ich tun. Wenn mein Bräutigam will, daß ich mein Haar wachsen lasse, so tue ich es. Wenn Er möchte, daß ich das Make-up weglasse, so tue ich es. Wenn Er mir sagt, es ist vom bösen Geist, zu flir- ten und die sexy aussehende Kleidung zu tragen, so will ich gehorsam sein und alles ablegen. Wenn Er möchte, daß ich aus der Gruppe der Ungläubigen, unter denen ich mich befinde, herauskomme, so tue ich es, ob ich dann noch mein Brot ver- diene oder nicht. Er hat verheißen, mich nicht zu verlassen und nicht zu versäumen. Ich werde alles für Ihn tun. Ich gehe mit Ihm den ganzen Weg. Wenn Er will, daß ich in Seinem Namen getauft werde, so möchte ich es tun. Herr, so hast Du es in Deinem Worte verlangt und verheißen. Mögen es alle sehen und sich vor Dir, O Herr, in Lieblichkeit und Demut darunter beugen. Ich bete im Namen Jesu. Amen. Ihr gehört Gott an. Möge Gott diese wenigen, stammelnden Worte nehmen und sie euch klar machen, ist mein aufrichtiges Gebet. Das Taufbecken ist bereit, wer immer kommen möchte. Der Prediger wird später noch Einzelheiten bekanntgeben. Wer Buße getan hat und getauft werden möchte auf den Namen des Herrn Jesus Christus; ihr seid willkommen. Alles ist bereit. Was immer wir tun können, um euch zu helfen, für Gott zu leben, werden wir tun. Dafür sind wir hier. Gott segne Euch. Laßt uns aufstehen und gemeinsam singen. "Ich liebe Ihn, ich liebe Ihn, denn Er liebte mich zuerst..." Mit gebeugten Häuptern und Herzen: O Gott und Vater, sei uns armen Geschöpfen gnädig, Herr Stärke uns für das Werk, das vor uns liegt. Hilf mir, O Gott, hilf mir. Ich empfinde, daß etwas bevorsteht. Vater, hilf mir, die Wahrheit zu erkennen. Segne diese Menschen, treuer Gott. Leite sie. Ich bete es in Jesu Namen. Amen. [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandene Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 06.01.2001]