Das Gemeinde-Zeitalter zu Sardes (The Sardisean Church Age) gepredigt in Jeffersonville am 9. Dezember 1960 William M. Branham [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mittels eines OCR-Systems in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandenen Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen 25.07.2000] Mein Bruder sagte mir gerade, daß diese Taschentücher für jemanden sind, der an Krebs im Sterben liegt. Wir werden gleich darüber beten. Hier sind noch zwei weitere Fürbitten. Ich lege sie her, um darüber zu beten. Jemand kam hier und reichte mir einen Zettel betreffs der morgigen Versammlun- gen. Wir wären froh, wenn alle Besucher morgen nachmittag um zwei Uhr hier sein könnten, denn wir werden eine Tonbandpredigt abspielen. Wenn ihr nichts anderes vorhabt, so kommt, denn es wird eine der Botschaften sein, die ihr vorher noch nicht gehört habt, und wir werden eine Gebetsversammlung ha- ben. Wir erwarten morgen nachmittag um zwei Uhr eine gesegnete Zeit. Für mich wird es ziemlich anstrengend sein, denn ich werde am Sonntag morgen, Sonntag abend und auch morgen abend sprechen, um die gesamte Geschich- te dieser Gemeinden durchzunehmen. Am Sonntag morgen erwarten wir, so der HERR will, eine herrliche Zeit. Erst am Sonntag abend werde ich über das Gemeindezeitalter zu Laodicea sprechen. Am Sonntag morgen werden wir über die törichten Jungfrauen, die Auferstehung und die 144 000 sprechen und all die losen Enden dieser Botschaft zusammenfassen. Der Gottesdienst beginnt um neun Uhr. Stimmt das, Pastor? Am Sonntag morgen werden wir all die Dinge aufgreifen, wie: "Was geschieht mit den törichten und was mit den weisen Jungfrauen? Wann kommen sie zurück?" "Wo erscheinen die 144 000?" Viele dieser Dinge wer- den wir am Sonntag morgen behandeln und versuchen, die Verbindung her- zustellen, denn es steht in direktem Zusammenhang mit dieser Botschaft. Am Sonntag abend werden wir, so der HERR will, über den letzten großen Engel und die Botschaft zu Laodicea sprechen. Am Sonntag nachmittag findet der Tonband-Gottesdienst statt. Bruder Gene sagte mir gerade, daß es morgen um zwei Uhr beginnt. Ihr, die ihr kommen und die Botschaften hören möchtet, könnt nach vor- ne zum Gebet kommen. Besonders diejenigen, die ihr den Heiligen Geist empfangen möchtet oder irgend ein Anliegen habt, werdet eine wunderbare Zeit haben. Die Kapelle ist angenehm und warm, steht offen für jedermann zu jeder Zeit, der hereinkommen möchte, um zu beten und den HERRN zu suchen. Das Gotteshaus ist offen und erwartet euch, und wir erwarten euch morgen nachmittag. Ihr könnt zu jeder Zeit, wann immer ihr es möchtet, hier- herkommen und beten. Sollte es vorkommen, daß die Tür verschlossen ist, mein Bruder, der als Hausmeister hierfür zuständig ist, wohnt direkt gegen- über. Das Gotteshaus wird abends nach der Versammlung geschlossen, damit die Kinder nicht hin und her laufen, Fensterscheiben zerschlagen, usw. Ihr wißt ja, wie die Kinder besonders in dieser Zeit sind. Deshalb schließen wir die Tür. Am liebsten möchten wir das gar nicht tun, damit die Menschen zu jeder Zeit mit ihren Anliegen zum Gebet hereinkommen können, sei es um Heilung oder den Empfang des Heiligen Geistes. Wenn ihr den Heiligen Geist in eurem Leben noch nicht empfangen habt, kommt und bleibt hier, selbst wenn es die ganze Nacht hindurch ist. Wenn ihr wirklich danach verlangt, so bleibt, bis ihr ihn empfangen habt. Wer war es, der vorhin gesungen hat "Gott ist über mir; Gott ist überall"? Ich dachte, die Entrückung hätte bereits stattgefunden. Ich schaute mich um, ob noch alle hier sind. Es war wirklich so wunderbar. Ich schätze es sehr. Ich kam gerade zur rechten Zeit, um es zu hören. Das könnten wir fast zu jeder Zeit vertragen. Ich habe all das gute Singen in diesen Versammlungen verpaßt, weil ich, wie ihr wißt, so beschäftigt war. Menschen kommen per Flugzeug oder mit der Bahn. Man weiß es vorher nicht, aber die Dinge kommen einfach auf einen zu. Das Telefon läutet, und man muß sie abholen und für sie beten. Es ist ein fortwährendes Kommen und Gehen, und dennoch versuche ich mich vorzubereiten. Es ist problematisch. Doch sind wir immer froh, Menschen zu treffen und zu tun, was wir können, denn wir stehen im öffentlichen Dienst als Knechte des HERRN Jesus Christus für Sein Volk in dieser Zeit. Wir möch- ten noch mehr tun, doch wir vermögen es nicht. Ein Prediger mit einem Nervenzusammenbruch eilte heute morgen hier- her. Er war völlig gebrochen, überarbeitet; ein feiner Mensch. Das letzte, woran er sich erinnerte, war, daß sein kleines Mädchen im Schlafanzug in dem Raum stand und sich alles zu drehen begann. Sie brachten ihn schnell hierher. Es war einfach zuviel Arbeit. Vergeßt es nicht, daß ihr Menschen seid; manch- mal meinen wir, die ganze Last ist auf uns gelegt. Doch Gott hat Seine Knechte überall, die für manches sorgen. Wir tun alles, so gut wir es vermögen. Doch ein begnadigter Prediger versucht, in diesen letzten Tagen alles, was in seinen Kräften steht, für seinen HERRN zu tun. Der HERR befreite ihn und stellte ihn völlig wieder her, und er zog seine Straße frohlockend. Heute geschah etwas Großes. Ich möchte mit diesen Dingen gar nicht beginnen. Wißt ihr, ich habe meiner Frau gesagt, daß ein gesetzter, kleiner Mann mit dunklem Haar und dunklen Augen kommen wird, der das Schild gelesen hat: "Bitte ihn doch, hereinzukommen, denn der HERR hat eine Bot- schaft für ihn." Ich öffnete die Bibel und sagte: "Ich lege es mir hier hinein, damit du siehst, daß es genau das ist, was der HERR möchte, daß er es tut." Vor acht Jahren kam ein Mann aus Polen während einer Versammlung auf die Plattform. Der Heilige Geist sagte ihm: "Du bist einfach verwirrt!" Er dachte, ich hatte das gesagt, doch der Heilige Geist hatte es gesagt Es verblieb mit ihm, bis er endlich gestern abend von Kansas hier in das Gebäude kam. Als er dann über die Wassertaufe hörte, geriet er durcheinan- der. Er ging in sein Hotel. Der Heilige Geist sprach: "Erhebe dich jetzt und gehe dorthin!" Jemand wollte mit ihm kommen, doch er lehnte es ab, denn in der Vision kam er allein. Er war ein feiner Herr, las das Schild und wandte sich um. Meine Frau rief mich. Ich ging zur Tür und sagte: "Das ist er. Laß ihn hereinkommen." Er fragte: "Was muß ich tun?" Nachdem er es begriffen hatte, sagte er: "Jetzt sehe ich es." Ich sagte: "Ich möchte dir dieses zeigen, damit du es jetzt erkennst." Ich sagte ihm: "Der HERR hat mir angezeigt, daß du kommen wirst." Ich bat ihn: "Hier ist die Schrift. Lese sie hier; ehe du fortgehst." Nun ist er hier; um auf den Namen Jesu Christi getauft zu werden. Es könnte sein, daß er jetzt gegenwärtig ist. Bist du hier, Bruder? Der polnische Bruder? Ja, dort hinten in der Ecke. Hebe deine Hand, damit sie dich sehen können. Gut. Seht ihr, wie der Heilige Geist wirkt? Das geschieht fortwäh- rend. Viele denken, daß die Visionen nur auf der Plattform kommen. Oh, das ist kaum der Anfang. Wie ist es, Bruder Leo? Es geschieht überall. Hier ge- schieht nur ein wenig. Doch es geschieht fortwährend, bei Tag und bei Nacht. Fragt meine Frau und meine Nachbarn, Bruder Wood und die anderen, die es miterleben. Hier geschieht nur ein wenig; die großen Dinge geschehen dort. Nicht die Hälfte von allem ist berichtet worden. Oh, ich bin so froh, denn ich weiß, daß unser HERR bald kommt, und wir werden dann für immer bei Ihm sein; nicht nur für immer, sondern in Ewigkeit. Ich glaube, am Sonntag ist es eine Woche her, seit der Satan versucht, mir die Grippe zu geben, die hier herumschleicht. Ich hatte einen schweren Kampf, habe sie ihm aber immer wieder zurückgegeben. Vielleicht wird dieser Kampf noch eine Woche andauern. So der HERR will, werden wir am nächsten Sonn- tag in dem Gottesdienst für die Kranken beten. Es sind ernsthafte Fälle, um die wir uns sofort kümmern. Manchmal kommen und gehen die Dinge die ganze Nacht hindurch. Deshalb werden wir am 18. einen richtigen Heilungs- gottesdienst haben. Wenn ihr Angehörige habt, für die wir beten sollen, dann bringt sie mit. Viele aus Jeffersonville sagen mir, daß sie bereits um fünf Uhr hierherka- men und keinen Parkplatz mehr für ihre Wagen fanden, weil so viele Besu- cher, Menschen von überall und viele Prediger, hierherkommen, um Beleh- rung zu empfangen. Wir versuchen, nur die Höhepunkte zu streifen. Ein wenig später werden wir es in einem Buch herausbringen, damit ihr es nachlesen könnt. Darin wird mehr enthalten sein. An den letzten Abenden habe ich meine Stimme zu schonen versucht, um des Höhepunktes willen, dem wir entgegengehen. Ich möchte, daß ihr alle die Offenbarung Jesu Christi in diesem Zeitalter in ihrer Bedeutung begreift. Morgen ist Samstag, ein Geschäftstag für alle, die Einkäufe machen müs- sen. Wir wollen es schon am Tage erledigen, damit wir am Abend hier in der Gemeinde sein können. Wir werden heute abend rechtzeitig aufhören, damit ihr morgen nicht zu müde seid und schon zum Nachmittagsgottesdienst kom- men könnt, wenn die Brüder die Tonbänder abspielen, und ebenfalls zum Abendgottesdienst. Können wir bitte zum Gebet aufstehen. Ehe wir beten, möchte ich fragen, ob jemand mit besonderen Gebetsanliegen hier ist. Bezeugt es durch das Aufheben der Hände. Gott sieht es. Jetzt könnt ihr sehen, ob wir nicht in einer bedürftigen Welt leben, Bruder! Ich meine 95-98% der Versammelten haben ihre Hände erhoben. Denkt daran! Ihr könnt euch nicht bewegen, ohne daß Gott es weiß. Er kennt eure Beweggründe. Er weiß, worum ihr bittet. Wir wollen unsere Häupter beugen. Gnädiger himmlischer Vater, heute abend nahen wir uns Deiner Heiligkeit, Deinem Thron aufgrund Deiner Ver- heißung, daß Du uns erhören wirst. Wenn wir glauben, gibst Du uns, worum wir Dich bitten. Wir bekennen all unsere Fehler. Wir erkennen, HERR, daß wir keiner Deiner Segnungen würdig sind. Wir sind ganz und gar unwürdig. Wir kommen auch nicht, weil wir etwas Großes getan hätten und deshalb würdig wären. O Vater, wenn wir nach Golgatha schauen, wird alles Große von uns ge- nommen. Wir wissen nichts mehr als Jesus Christus, den Gekreuzigten. Wir sehen, daß Er gemäß der Schrift am dritten Tage zu unserer Rechtfertigung von den Toten auferstand. Und vierzig Tage später kam Er herab in der Ge- stalt des Heiligen Geistes, um mit uns zu verbleiben, bis zu Seiner sichtbaren Erscheinung am Himmel in der Endzeit. Wir sehen die Endzeit herbeieilen. HERR, wir sind die glücklichsten Menschen um des großen Vorrechtes willen, das Du uns gegeben hast. Ich bin so dankbar, Vater, daß diese Versammlung mit gebeugten Herzen in Andacht zuhört. HERR, ich bete, daß Du meine Lip- pen heute abend heiligst, an jedem Abend, zu jeder Zeit, wenn ich zum Podi- um komme, um zu Deinem Volke zu reden. HERR, laß mich nie etwas Ver- kehrtes sagen. Du hast immer noch die Macht, den Mund zu verschließen, wie Du es bei Daniel in der Löwengrube tatest. Und wenn ich je etwas sagen will, das nicht nach Deinem Willen ist, schließe meinen Mund, daß ich es nicht ausspreche. Stelle meine Gedanken zur Seite und bringe mich in die rechte Stellung, HERR, daß ich nichts spreche als die Wahrheit, denn ich bin mir dessen be- wußt, daß diese Menschen an jenem großen Tage sich darauf stützen - aus- harrend in dem, was ich ihnen durch diesen Dienst gepredigt habe. Wenn Du Deine Sterne, Deine Engel, Deine Diener, Deine Knechte heim- nimmst, werden sie gemäß ihren Botschaften, die sie hier gepredigt haben, zur Verantwortung gezogen werden. Vater, ich bete, daß nicht ein Mensch, sondern der Heilige Geist zu uns spricht. Beschneide unsere Herzen, daß wir Ihn hören. Ich werde hören, Va- ter. Ich bete, daß Du die Kranken und Leidenden heilst. Möge Deine Gnade und Barmherzigkeit mit allen Menschen sein, die irgendwo in Not sind. Ge- währe jede Bitte, die heute abend durch das Aufheben der Hände bezeugt wurde. Im ganzen Lande leiden viele, auch diejenigen, deren Taschentücher hier liegen, worauf ich jetzt meine Hände lege; möge der Heilige Geist die Bitten beantworten, Vater, und die Kranken geheilt werden. Rede jetzt zu uns durch Dein geschriebenes Wort, durch den Heiligen Geist. Wir bitten es in Jesu Namen. Amen. Ihr mögt euch setzen. Wir nahen uns dem großen Gemeindezeitalter zu Laodicea. Heute abend jedoch nehmen wir das fünfte Gemeindezeitalter durch. Ich werde sie heute abend der Reihenfolge nach vorlesen, damit ihr eure Notizen überprüfen könnt. Das erste Gemeindezeitalter war das zu Ephesus von 55-17O n.Chr. Pau- lus war der Stern in dem ersten Gemeindezeitalter. "Werke ohne Liebe" war die göttliche Beanstandung. Die Belohnung war der "Baum des Lebens". Das zweite Gemeindezeitalter dauerte von 170-312 n.Chr. Irenaeus war der Botschafter jenes Zeitalters. Es war eine Zeit der Drangsal, eine verfolg- te Gemeinde. Die Belohnung war: "Die Krone des Lebens". Das dritte Gemeindezeitalter war Pergamon. Martin war der Botschafter jener Gemeinde. Das Zeitalter dauerte von 312-6O6. Der Tadel war: "Fal- sche Lehren, Lügen Satans, die Grundlegung der päpstlichen Herrschaft, das Vereinigen von Kirche und Staat". Die Belohnung war: "Verborgenes Manna und ein weißer Stein". Das vierte Gemeindezeitalter war Thyatira; Columba war der Engel, der Botschafter jenes Zeitalters. Es dauerte von 6O6-152O. Es war das Gemeinde- zeitalter der päpstlichen Verführung, das dunkle Zeitalter. Die Belohnung war: "Macht, über die Heiden zu herrschen, und der Morgenstern". Heute abend beginnen wir mit dem fünften Gemeindezeitalter - Sardes. Der Botschafter dieses Gemeindezeitalters war Martin Luther, der den Bibel- kennern und -lehrern und auch den Laien dieser Zeit bekannter ist. Das Gemeindezeitalter begann 1520 und endete 1750. Wir nennen es "das Zeital- ter der Reformation". Der Tadel war "Der Gebrauch des eigenen Namens", die Belohnung für den kleinen Überrest: "...mit mir in weißen Kleidern ein- hergehen... und Ich werde seinen Namen nimmermehr aus dem Buche des Lebens ausstreichen..." Möge der HERR uns jetzt in unserem Vorhaben seg- nen. Wir beginnen mit diesem Gemeindezeitalter; indem wir den ersten Vers des dritten Kapitels lesen. Es ist die Botschaft an Sardes, die Zeitspanne der Reformation. Nur ein kleiner Überrest der Gläubigen war noch vorhanden; fast erloschen. Ich wiederhole es für die Hinzugekommenen, damit ihr folgen könnt. Manchmal ist es schwer; doch wir werden versuchen, eine Aufzeichnung bis zum Sonntag vorzunehmen, denn jede dieser Gemeinden repräsentiert ein Gemeindezeitalter. Das erste repräsentiert die Pfingstkraft oder die Gemeinde, die zu Pfing- sten war. Am Anfang war es eine große Gemeinde. Doch dann kam ein Geist der Denominationen unter sie und versuchte, die Gemeinde zu beherrschen. Dieses wurde "die Werke der Nikolaiten" genannt. Es war noch keine Lehre. Wir haben dieses Wort zerlegt, um festzustellen, was mit den Werken der Nikolaiten gemeint ist. Für uns ist der Name fremd, deshalb habe ich im Grie- chischen nachgesehen. Niko bedeutet zu besiegen, zu überwältigen, Laiten bedeutet die Laien, die Gemeinde. Es waren Werke, wodurch die Laien über- wältigt wurden. Der Segen sowie das Lesen der Bibel und ihre Deutung wur- de dem Bischof oder einer großen Persönlichkeit in der Gemeinde zugespro- chen. Wir stellten fest, daß im zweiten Gemeindezeitalter noch mehr heraus- gedrängt wurde. Das hier stellt Pfingsten dar und dieses hier die Denomi-- nationen. Im dritten Gemeindezeitalter zu Pergamon war Pfingsten fast ganz hin- ausgedrängt. Aus den Werken wurde nun eine Lehre, die "Lehre der De- nomination". Hier fand die Vereinigung statt. Diese Gruppe hat die Pfingstgruppe überwältigt. Bruder; was ich sage, entspricht den Tatsachen. Das ist gemäß der Kirchengeschichte, der Bücher über das Nizäische Konzil, dem Buch der Märtyrer von Fox und all den alten Schriften. Ich habe einige der ältesten Manuskripte, die es gibt. Wenn ich pfingstlich sage, meine ich damit nicht die Pfingstgemeinde als Organisation in dieser Generation, in der wir leben - denn sie ist genauso schuldig geworden wie alle anderen -, sondern ich meine damit das echte Pfingsten, den echten Geist Gottes mit der ursprünglichen Lehre und den ursprünglichen Segnungen, mit dem ursprünglichen Namen, mit allem ge- nauso wie es zu Anfang in der Bibel war. Wenn wir zu diesem Zeitalter gelangen, könnt ihr sehen, wie weit Pfing- sten reichte. Könnt ihr die Aufzeichnung von ganz hinten sehen? Gestern abend nahmen wir das große Zeitalter zur Zeit Konstantins durch. Er als Heide bat die Christen mit der Lehre der Nikolaiten, daß sie für ihn beten, damit er den Kampf gewinnt. Und er versprach, Christ zu werden. Während der Zeit der Kämpfe hatte er einen Traum, in dem er ein weißes Kreuz vor sich sah, und es hieß: "Dadurch wirst du siegen." Das stimmt. Er weckte seine Armee und ließ weiße Kreuze auf ihre Schilde malen. Da liegt die Geburts- stätte bzw. der Ursprung des katholischen Ordens 'der Kolumbusritter'. Aus der Geschichte könnt ihr nicht ersehen, daß er sich je bekehrte. Er war nichts weiter als ein unehrlicher Politiker. Sein Vorhaben war es lediglich, sein Reich zu vereinigen und es dadurch zu stärken. Er selbst als Heide huldigte den Götzen. Dann sah er; daß die Lehre der Nikolaiten die anderen fast verdrängt hatte, deshalb wandte er dieselbe Strategie an wie Bileam. Jesus hatte es 300 Jahre davor vorausgesagt, daß die Lehre Bileams einge- führt werden würde. Bileam hatte die Kinder Israel zu Fall gebracht, indem er sie dazu brachte, Unzucht zu treiben und Götzenopferfleisch zu essen. In Wirklichkeit bestand darin die Huldigung. Während sie hineingingen, ver- neigten sie sich vor den Götzen. Dann brachten sie Götzen in die christliche Kirche, wie Bileam es dort getan hatte. Er verleitete Israel, Unzucht zu trei- ben und an den großen Götzenfesten teilzunehmen. Konstantin tat das gleiche mit seiner Strategie und formte eine Kirche. Auf dem Konzil zu Nizäa gab er ihnen vieles, wie z.B. große Gebäude, die zu Kirchen eingerichtet wurden. Er ließ einen Marmoraltar errichten, geschmückt mit Gold und Edelsteinen. Darüber ließ er etwas wie einen Thron bauen und bestellte einen Mann als Haupt, der Bischof genannt wurde. Auf diesen Thron wurde Bonifatius III. gesetzt. Er ging nicht einher wie die gewöhnlichen Leu- te, sondern man fertigte ihm prächtige Gewänder an, kleidete ihn wie einen Gott und nannte ihn Stellvertreter oder VICARIUS FILII DEI, welches be- deutet 'anstelle des Sohnes Gottes'. Diejenigen, die Weisheit haben, mögen es niederschreiben: VICARIUS FILII DEI. Rechnet den Zahlenwert aus, und ihr habt genau das Malzeichen des Tieres, die Zahl 666, wie Gott es vorausgesagt hat Ich war in Rom und im Vatikan und sah die dreifache Krone, die den Herrschaftsbereich der Hölle, des Himmels und des Fegefeuers symbolisiert. Ich sah die Krone und das Gewand. Ich sollte den letzten Papst an einem Donnerstag nachmittag um drei Uhr treffen. Baron von Blomberg hatte es für mich arrangiert. Er sagte: "Wenn du nun hingehst, Bruder Branham, mußt du dich als erstes auf dein rechtes Knie niederbeugen und den Ring küssen." Ich sagte: "Es ist erledigt. Vergiß es! Ich habe nichts gegen den Mann. Ich sage nur eines: Ich gebe jedem Menschen seinen Titel. Ist er Geistlicher, Bi- schof, Ältester, Doktor; was immer er sein mag, gern gebe ich ihm die Anre- de, doch einen Menschen anbeten? Ich huldige nur Einem Menschen: Jesus Christus. Er ist der einzige Mensch, vor dem ich niederfalle." Ich sagte: "Vergiß es! Sage es ab! Ich nehme es nicht an." Als ich nach Hause kam, stellte ich fest, daß ein anderer großer Amerika- ner es auch nicht tat: Teddy Roosevelt. Er lehnte es ab. Kennt ihr das aus der Geschichte? Er weigerte sich, dem Papst den Ring zu küssen. Das gleiche tun sie auch mit einem großen Zeh. Nein, niemals! Wir stellten fest, daß die Kirche mit heidnischen Ideen vereinigt wurde und heidnische Götter sich in der Kirche befanden. Den Gott Jupiter, den Sonnengott, den Gott Mars, die Göttin Venus und all die anderen Götzen nahm er herunter und setzte Paulus, Petrus, die Jungfrau Maria und die an- deren an ihre Stelle und sagte: "Hier ist euer Stellvertreter! Denn Jesus sprach zu Petrus: 'Ich gebe dir die Schlüssel...' und er ist ein apostolischer Nachfol- ger." Das ist immer noch katholische Lehre bis zu diesem Tage. Sie stellten Götzen auf. Was taten sie? Sie brachten Götzenhuldigung in das sogenannte Christentum; nicht in das echte Christentum, zu den wenigen Pfingstlern. Denkt daran! Ich sagte nicht 'Baptisten', ÄMethodisten', 'Presbyterianer', son- dern das echte, wahre, von Gott Gewirkte war; ist und wird immer Pfingsten sein. Dort begann die Gemeinde mit der Pfingstkraft. Jetzt fragt ihr: "Stimmt das, Bruder Branham?" Bitte nehmt die Kirchen- geschichte, verfolgt den Strom der Zeit bis hierher und stellt fest, daß alle echten, wahren Kinder Gottes an dem Pfingstsegen festgehalten haben. Sie sprachen in Zungen und legten aus, hatten Zeichen und Wunder, tauften auf den Namen Jesu Christi; alles, wie es die Apostel taten, taten auch sie bis zur heutigen Zeit. Das ist auch der Grund, daß ich die Geschichte las, Paulus, Irenaeus, Martin, Columba und all die Männer wählte. Bis in dieses Zeitalter hinein hatten sie Zeichen und Wunder. In jenem Zeitalter machte Konstantin diese große Sache und setzte die- sen Mann als zuständigen Bischof über alle Kirchen ein. Er gab ihnen viel Geld usw., versprach, Kirche und Staat zu vereinigen und tat es auch. Er gab der Kirche die Herrschaft über den Staat. Er machte einen großen Mann aus ihm. Das, was Konstantin mit der Kirche tat, finden wir schon in den Tagen Elias, wo das Weib Isebel Gottes Volk untertänig machte. Dies geschah im dunklen Zeitalter. Seht, was Pfingsten jetzt ist! Fast ganz erloschen. In diesen fast 1000 Jah- ren von 606 bis 1520 fanden blutige Verfolgungen statt. Lest die Geschichte. Die Katholiken werden euch sagen, daß sie die christliche Kirche wären. Sie sind die christliche Kirche als Denomination. Doch die wahren Pfingstler wurden herausgedrängt, getötet, gemordet und von den Päpsten und Bischö- fen dem Tode preisgegeben - so blutig, wie es nur sein konnte. Dieses zu sagen kann mich eines Tages das Leben kosten, doch eines ist sicher: ,ich weiß, wohin ich gehe und was ich bin." Es tropft weiter von Blut. Doch die Stunde naht. Nach dem, was in der Nation vor sich geht, wird es nicht mehr lange dauern. Zieht euch nie davon zurück. Das ist die Wahrheit. Bleibt dabei, auch wenn euer Blut zu dem aus jener Zeit hinzugefügt wird. Ihr seht, was dort geschah. Die Lehre der Isebel kam hinein. Isebel war ein heidnisches Weib. Konstantin tat das gleiche, was Ahab tat, der diese Frau heiratete, um sein Reich zu stärken, aber Götzendienst nach Israel hinein- brachte. Genau wie Konstantin es später tat. Und Pfingsten war fast ganz erloschen. Gott erweckte Martin Luther. Bitte beachtet, wie es in diesem Zeitalter fast ganz ausgeht, dann aber bei Luther allmählich wieder hervorkommt. Ich habe mir eine Aufzeichnung gemacht für die große Lektion, die wir am Sonn- tag abend haben werden, so der HERR will. Ich glaube, daß wir jetzt alles wiederholt haben. Hier ist das dunkle Mit- telalter von 606-1520. Diese Gemeinde befand sich in dem dunklen Zeitalter. Die Gemeinde, die wir heute betrachten, ist die lutherische Kirche. Bis dahin waren fast alle ausgestorben. Die Männer wie Irenaeus, Martin und Columba waren verblaßt. Ein jeder kann in der authentischen Geschich- te nachforschen. Wenn sie euch sagen, daß Patrick ein Katholik war, so wis- sen sie nicht, wovon sie sprechen. Patrick protestierte gegen die katholische Kirche, ging nie nach Rom und lehnte ihre Lehre völlig ab. Das stimmt. Geht nach Nordirland, so könnt ihr das gleiche feststellen. Patrick war ein Mann Gottes. Die Legende sagt von ihm, daß er alle Schlangen aus Irland vertrieb. Wie viele von euch haben die Erzählung von Wilhelm Tell gehört oder gelesen, der einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schoß? Das ist eine katho- lische Legende. Nicht ein Wort davon stimmt. Ich war dort, wo es geschehen sein soll. Dort in der Schweiz steht geschrieben: "Eine Legende, dem ist nicht so." Billy und ich befanden uns auf dem Luzerner See, wo es geschehen sein soll. Er erschoß einen Mann, nicht einen Apfel von dem Kopf seines Sohnes. Das ist nur eine Legende - Aberglauben. Niemals war es so. Auch dort ist nichts verzeichnet, daß etwas Derartiges geschehen sei. Es beweist euch die Wahrheit. Die Geschichte berichtet nichts davon. In diesem Gemeindezeitalter erlosch das Echte fast ganz. Danach brach das Reformations-Zeitalter an. Das geschah nach fast 1000 Jahren der Fin- sternis und Dunkelheit. Die Gemeinde hatte Irenaeus vergessen. Er war ein großer; geweihter Mann. In gleicher Weise gab es Hunderte von Geheiligten, die ihr Leben und Blut um Christi willen preisgaben. Sie hielten fest an der Taufe auf den Namen Jesu Christi, dem Zungenreden, der Auferstehung Jesu Christi, der Sein Leben und Seine göttliche Gegenwart in ihnen auslebte, während Menschen, die sich Christen nannten, sie verfolgten. Das stimmt genau. Es ist eine dämonische Legion der Hölle. Ich weiß nicht, was sie ver- dient haben. Sie erhoben sich, machten selbst eine Form, nannten sich eine Prophetin, eine göttliche Auslegerin des Wortes - niemand außer ihnen ver- stand es. Sie bezeichnete sich so, war aber eine Lügnerin. Jedoch zur gleichen Zeit hatte Gott Seinen Engel dort mit der Wahrheit. Die Wahrheit wird uns immer zum Worte zurückbringen. Immer bringt sie uns zum Original zurück, denn Gott weicht nie davon ab. Ehe wir weitergehen, möchte ich, daß es in euren Herzen verankert ist. Gestern abend stellten wir fest, daß Isebel eine Tochter hatte - ein Schatten- bild. Denkt daran! In Offbg. 17 steht, daß die abtrünnige Kirche, Rom, Töch- ter hat. Sie war die Mutter von Dirnen. Stimmt das? Isebel hatte eine Toch- ter; und was tat sie mit ihr? Seht ihr all diese Dinge - das Schattenbild? Isebel verheiratete ihre Tochter mit Joram, dem Sohne Josaphats in Juda Zu der Zeit war Israel geteilt. Hier war Jerusalem, dort war Juda. Ahab war hier und Joram dort. Dieses hier hatte Isebel bereits unterworfen. Ganz Israel trieb Götzendienst, bis auf Elia und die treue Gruppe. Auf dieser Seite war Joram über Juda. Sie nahm die Tochter; die sie mit Ahab hatte, und ver- heiratete sie mit Joram, dem Sohne Josaphats, brachte Götzendienst nach Juda hinein und errichtete heidnische Altäre in Jerusalem. Das gleiche tat die katholische Kirche. Sie hat die Lehre ihrer Denomination verbreitet und mitsamt ihren Töchtern (Lutheranern, Methodisten, Baptisten, Pfingstlern usw.) den Heiligen Geist aus der Gemeinde vertrieben. Genau das tat sie. Die Bibel Sagt, sie ist eine Mutter von Dirnen. Nun, durchforscht die Schrift und die Geschichte. Wenn ihr etwas anderes findet, dann kommt zu mir. Es ist nicht da! Die Denominationen sind das Gift, das wir unter den Protestanten haben. Menschen versuchen die Gemeinde zu beherrschen und machen ein Bildnis, ähnlich dem, der sich auf den Thron setzte, indem sie einen Vorsitzenden, Bischof oder - in der Pfingstgemeinde - Bezirksvorsteher einsetzen. Es heißt: "Oh, laß mich erstmal sehen, welche Lehre er vertritt." "Oh, er tauft auf den Namen Jesu? Er kann hier nicht herkommen. Nein, Bruder!" Ihr lehnt es ab und auch alle anderen müssen es tun. Man gibt zu verstehen: "Niemand von euch gehe zu den Versammunlungen dort. Lehnt es ab! Ganz gleich, wie krank ihr seid, bleibt fern, ungeachtet dessen, was Gott tut. Wenn du nicht durch unsere Brille siehst, dann siehst du überhaupt nicht." Ein Bildnis gleich dem Tiere. Das Bildnis bekam Leben, sodaß es redete. Das stimmt. Wenn ihr meint, daß es nicht sprechen kann, so kommt ihnen nur einmal in die Quere, dann geratet ihr gleich in Schwierigkeiten. Ich erinnere mich, wie ich in Tulsa, Oklahoma, in das Durcheinander der Denominationen geriet. Eines Tages saß ich in einem Gebäude und hatte eine Vision. Ich sah ein hübsches, kleines Kätzchen auf einem seidenen Kis- sen liegen. Ich ging hin, obwohl ich sonst vor Katzen Angst habe, und strei- chelte sie von vorne nach hinten. Sie schnurrte. Ihr wißt, welch ein komisches Geräusch sie machen. Ich streichelte sie und sagte: "Schöne, kleine Katze." Und wieder schnurrte sie sehr fein. Ich schaute, hinter dem Kissen stand geschrieben: "Pfingst-Katze." Ich dachte: "Nun, ist das nicht befremdend?" Und sagte: "Dies ist doch eine Visi- on", und etwas sprach: "Solange du sie in dieser Weise streichelst, ist alles in Ordnung. Wenn du aber sehen möchtest, wie sie wirklich beschaffen ist, dann streichele sie einmal rückwärts." Als ich sie rückwärts streichelte, kamen die grünen Augen hervor; sie stand auf wie ein Monster und spuckte mich an. Seht, streichelt sie nur ein wenig rückwärts. Sagt ihnen: "Die Taufe auf Vater, Sohn und Heiliger Geist ist vom Teufel und von der katholischen Kirche." Gebt acht, was dann mit ihnen geschieht. Sie geraten in Aufruhr. Als ich zurückkam, sage ich zu Bruder Gene und Bruder Leo: "Ich hatte eine echte Vision über die Pfingst-Denominationen." Sardes war eine tote Gemeinde, weil sie schon während dieser Zeit getö- tet wurde. Nur ein wenig Leben war übriggeblieben, wie wir es gleich sehen werden. Von 1520 bis 1750 war das Sardes-Zeitalter. Der Stern in Seiner Hand war der Engel des Gemeindezeitalters. Ist es klar verständlich, daß der Stern ein Engel, ein Botschafter an das Gemeindezeitalter ist? Gut! Das Konzil zu Nizäa haben wir beendet. Sie starben schon dort - Kirche und Staat vereinigten sich und kamen zu Macht und Ansehen. Kann sich je- mand an die Lektion von gestern abend erinnern, daß viele Menschen da- mals dachten, das Tausendjährige Reich habe begonnen? Sie führten das Tau- sendjährige Reich ohne die Wiederkunft Jesu ein. Als erstes findet die Wie- derkunft Christi statt, dann erst beginnt das Tausendjährige Reich. Die Geschichte bezeugt, daß schon in jenen Tagen falsche Christusse auf- traten. Sie dachten sogar, daß der Papst Jesus sei und nannten ihn 'Vicarius' - 'an Stelle des Sohnes Gottes'. Wie ein großer; heiliger Gott saß er dort. Laßt mich euch etwas sagen! In der Bibel steht, daß vor der Wiederkunft Jesu Christi falsche Propheten und falsche Christusse auftreten werden. Darf ich dieses in eure Herzen hineinlegen? Niemals wird Jesus Seine Füße vor der Entrückung Seiner Gemeinde auf diese Erde setzen. Haltet das in eurem Gedächtnis fest, denn falsche Christusse werden auftreten. Jesus wird nicht hier auf Erden sein. Die Posaune wird erschallen, und wir werden Ihm in der Luft begegnen. Er kommt nicht bis auf die Erde herunter; bis die Gemeinde hinweggenommen ist. Die Erscheinung Jesu Christi ist Seine Wiederkunft. Die Gemeinde aus den Nationen begegnet Ihm in der Luft. Das ist die Schrift. Wir begegnen Ihm in der Luft und gehen hinauf. Erst nachdem die Gemeinde entrückt und heimgenommen wurde zum Hochzeitsmahl, wird Er Seine Füße auf diese Erde setzen und sich dem Überrest der Juden offenba- ren. Das Nizäische Konzil war beendet Die Gemeinde war fast 1000 Jahre unter päpstlicher Herrschaft. Alle, die mit ihnen nicht übereinstimmten, wur- den getötet Entweder habt ihr euch darunter gebeugt oder ihr wurdet getö- tet, wie Isebel es mit Israel tat Der Heilige Geist war fast ganz gewichen und war nur noch auf einigen wenigen in dem Zeitalter, wie bei Elia und dem Überrest in Israel, die ihre Knie vor Baal nicht gebeugt hatten. Wenn ihr wollt, lese ich es euch aus 1 Kön. 19 vor; als Elia in der Felshöhle stand und sagte: "HERR, Deine Propheten haben sie getötet. Ich bin allein übriggeblie- ben. Ich bin allein entronnen." Doch Gott sagte: "Ich will in Israel siebentau- send Übriglassen: alle, deren Knie sich vor Baal nicht gebeugt haben Jetzt beginnen wir mit Sardes. Das Wort Sardes bedeutet im englischen Sprachgebrauch: Die Entronnenen. Die Echten aus Sardes waren entronnen. Das bedeutet Sardes: die Entronnenen. Wir werden es das Zeitalter der Reformation nennen. Es ist sehr zutref- fend. Die Entronnenen kamen zur Zeit der Reformation heraus. Jetzt beginnen wir mit dem 1. Vers: "Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: 'So spricht der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke: du stehst in dem Rufe, daß du lebest und bist doch tot." Das ist die Begrüßung. Hier ist die Rede von den sieben Geistern und den sieben Sternen. Die Geister waren die Engel, die zu den Sternen, den Bot- schaftern, gingen. "Sieben Geister" - siebenmal salbte der Heilige Geist zu verschiedenen Zeiten einen Botschafter, den Stern seiner Zeit Der Geist ist ewig, und der Stern ist zu dem Zweck da, das Licht in die Dunkelheit des Gemeindezeitalters widerzustrahlen. Der Geist war es, der zu dem Stern, dem Engel, ging, und das Licht des Heiligen Geistes wurde durch den Stern in dem Gemeindezeitalter reflektiert. Vielleicht fragt ihr euch, wer die sieben Geister sind. Sie sind in den sieben Botschaftern der sieben Gemeindezeitalter wirksam. Zu der Zeit, wenn der Stern auftrat, kam der Heilige Geist herab, salbte den Stern und erhielt ihn in derselben Weise wie den ersten. Das möchte ich euch bestätigen. Paulus gab uns den Hinweis, wie wir die Art des Sternes erkennen sollen. Vergeßt es nicht! Satan wird 'Stern der Morgenröte' genannt. Beachtet, was Paulus sagte. Glaubt ihr, daß er der Stern der Gemeinde zu Ephesus war? Wenn ihr wissen wollt, ob es wahr ist oder nicht, so höret, was er in Gal. 1, 8 sagte. Er sprach dabei von der Zeit, in der Wölfe kommen würden: "Aber auch wenn wir selbst oder ein Engel aus dem Himmel euch eine andere Heils- botschafi verkündigten als die, welche wir euch verkündigt haben: - Fluch über ihn!" Ihr wißt, dieser Mann, der wie ein Engel aussah - ein angesehener Stell- vertreter-, war im Begriff zu kommen. "Ganz gleich, wer es ist", sagte Pau- lus, "ob ein Engel oder sonst jemand, der kommt und euch das Evangelium anders lehrt, wie wir es getan haben, der sei verflucht." Stimmt das? Paulus war es, der gebot, daß alle, die noch nicht auf den Namen Jesu Christi getauft waren, sich noch einmal taufen ließen. Gemäß Apg. 19,5 lie- ßen sie sich noch einmal taufen, damit sie den Heiligen Geist empfangen konn- ten. Er war es auch, der den Menschen die Hände auflegte, und sie empfin- gen Gaben. Er ordnete alles in der Gemeinde, in der Wunder, göttliche Hei- lung, Gaben, in Zungen zu reden, und die Gabe der Auslegung wirksam wa- ren. Stimmt das? Ihr könnt nachlesen, was Paulus in 1. Kor. 12 sagte. Gott legte die Gaben in die Gemeinde, Paulus ordnete sie ein, damit sie zur Ehre Gottes wirksam sein konnten. Paulus sagte das. Deshalb, wenn ir- gend jemand, ganz gleich, zu welcher Denomination er gehört, euch zu sagen versucht, daß die Tage der Zungenrede und des Auslegens der Zungensprache, der göttlichen Heilung und der Wunder und des Zeugnisses der Taufe des Heiligen Geistes vorüber sind, der sei verflucht. Denn derselbe Geist, der auf Paulus war, kam über das nächste Gemeinde- zeitalter, und wieder auf das folgende. ER ist derselbe bis zu dem letzten Gemeindezeitalter - derselbe Geist, der Heilige Geist. Glaubt ihr das? Habt ihr beachtet, was geschrieben steht? Der Schreiber wußte es. Seht, die sieben Geister! Es gibt nur einen Heiligen Geist Derselbe Heilige Geist kommt siebenmal während der sieben Gemeindezeitalter und bringt dassel- be Licht Begreift es jetzt! Sieben Gemeindezeitalter, siebenmal bringt der Heilige Geist die Botschaft. Der Fluch wurde über jeden ausgesprochen, der es ändert. Seht, es stimmt mit der gesamten Offenbarung überein. Er sagte: "Wer immer von den Worten der Weissagung dieses Buches hin wegnimmt oder da- zutut dessen Anteil am Baume des Lebens geht verloren." Darin ist alles inbe- griffen. Ihr könnt euch in keiner Weise daran vorbeidrängen oder es überge- hen. Das ist es. Das hat Gott gesagt. Das hat der Geist gesagt. Das ist es, was die Gemeinden sagten. Wenn ihr versucht, eine andere Lehre aufzuzwingen, als Paulus sie lehrte, ist es verkehrt. Die Bibel ist korrekt. Jesus sagte:"...dessen Teil wird aus dem Buch des Lebens genommen." Ihr fragt: "Welch ein Teil des Buches des Lebens?" Es gibt viele Menschen, deren Namen im Buch des Lebens stehen, die dennoch versagen werden. Ihr wißt es, nicht wahr? Denkt an die Belehrung vor einigen Abenden! Habt ihr es begriffen? Wir wollen es noch einmal durchnehmen. Ich fühle, es ist noch nicht allen klar genug. Judas Ischariot, ein Sohn Satans, in dem der Teufel sich im Fleisch kund- tat, wie es die Bibel sagt, war als Sohn des Verderbens geboren. Gebt bitte für einen Moment acht! Jesus hing am Kreuz. Zu Seiner Rech- ten und zu Seiner Linken hingen zwei Übeltäter. Jesus war der Sohn Gottes. Manche Menschen sehen nur drei Kreuze, doch es waren vier. Was ist ein Kreuz? Es ist ein Holz. Die Bibel sagt: "Verflucht ist, wer am Holze hängt. Um unseretwillen nahm Er den Fluch auf sich und wurde an das Holz gehängt. Es war das Holz von einem abgehauenen Baum. Stimmt das? Am Fuße des Berges stand jemand anders - Judas, der sich am Baum erhängte. Seht, hier ist der Sohn Gottes, vom Himmel gekommen, zurückkehrend zum Himmel, indem Er den Sünder, der Buße getan hat, mitnimmt. Dort ist der Sohn des Verderbens, aus der Hölle gekommen und dahin zurückkeh- rend, indem er den Sünder, der nicht Buße getan hatte, mitnahm. Seht, der unbußfertige Sünder sprach: "Wenn Du der Sohn Gottes bist, so rette dich selbst und uns." Der andere aber sagte: "Mit uns geschieht, was wir verdient haben, doch dieser Mann ist unschuldig! HERR, gedenke meiner, wenn Du in Dein Reich kommst." Oh, wer war es? Ein wenig sprach ich schon darüber. Der eine ist Gottes Abel, der andere des Teufels Kain. Wie Kain Abel am Altar tötete, so tötete Judas Jesus am Altar. Das stimmt. Der Rauch stieg damals in Eden auf und zieht sich bis hierhin. Oh, es ist herrlich. Dieser alte, gesegnete Weg ist voller Herrlichkeit. Zu dem Engel der Gemeinde zu Sardes sprach Er: "So spricht der, der die sieben Geister Gottes hat ..." Wie viele wissen, daß Gott Geist ist? Das ist wahr - Gott, der Heilige Geist. Gott-Vater und der Heilige Geist sind die- selbe Person, denn Maria wurde schwanger vom Heiligen Geist. Gott ge- brauchte Seinen Heiligen Geist in siebenfacher Weise in den sieben Gemeinde- zeitaltern, um das Licht des Evangeliums hervorzubringen. Ihr sagt: "Gott tut das nicht!" O ja, Bruder. Seht, Er gebrauchte den Geist Elias, der auf Elisa in doppeltem Maße herabkam. Elisa wurde krank und starb. Derselbe Geist jedoch kam auf Johannes den Täufer. Sein wirken war wie das des Elia. Er lebte in der Wüste. Es ist vorhergesagt, daß es sich in den letzten Tagen wiederholen wird. Gott gebraucht denselben Geist bis ans Ende. Jesus war gesalbt mit dem Heiligen Geist, ging umher und tat Gutes. Stimmt das? Derselbe Heilige Geist, der auf Jesus war, kam am Pfingsttage auf die Gemeinde zurück und ging immer auf das folgende Gemeindezeitalter über. Was ist es? Derselbe Heilige Geist! Oh, seht ihr es nicht? Gott über uns als Vater, Gott mit uns im Sohne, Gott in uns durch den Heiligen Geist. Es sind drei Kundgebungen, aber nicht drei Götter. Die drei Titel Vater Sohn und Heiliger Geist gehören zu einem Namen - Jesus Christus. So ist es. Gebt acht, während wir weitergehen. Er, der die sieben Geister hält Mit anderen Worten, der die sieben Botschafter hält, die mit dem Heiligen Geist gesalbt sind, mit dem Paulus gesalbt war: Vom ersten bis zum letzten sind alle in Seiner rechten Hand. Sie empfangen ihre Kraft und ihr Licht von dem, in dessen rechter Hand sie sich befinden. Er ist zur Höhe hinaufgestie- gen. Als Stephanus gesteinigt wurde, sprach er: "Ich sehe die Himmel aufge- tan und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen!" Dieses bedeutet nicht, daß Gott eine große rechte Hand hat, zu der Er sitzt, sondern die rechte Hand bedeutet Macht und Autorität. Von dem Lei- be, den Gott geschaffen hat, sprach Er: "Ich werde nicht zugeben, daß Mein Heiliger die Verwesung sieht, noch werde ich Seine Seele in der Hölle las- sen." Er hat Ihn auferweckt und setzte Ihn an Stelle des Geistes an den Altar. Gebt acht! So wurde Er gesehen am Altar. Er nahm das Buch in Seine Hand, das niemand auf Erden oder unter der Erde zu öffnen würdig war. Doch das geschlachtete Lamm, vor Grundlegung der Welt erwählt, ehe Er das Erlösungs- werk begann, kam und nahm das Buch aus der Hand dessen, der auf dem Throne saß. Seht ihr es? Das ist die Schrift. Es ist herrlich. "Wer da überwindet, wird mit Mir auf Meinem Thron sitzen, wie Ich über- ,wunden und Mich auf den Thron Meines Vaters gesetzt habe." Mit anderen Worten: "In Meinem Leibe wohnt der Heilige Geist. Ich habe alle Dinge der Welt, alle Versuchungen durch den Geist überwunden und über alles gesiegt." In Ihm wohnte die Fülle der Gottheit leibhaftig. "Alle Macht im Himmel und auf Erden ist Mir gegeben", sprach Er. Alle Macht! So wäre Gott machtlos, wenn Er eine andere Person wäre, denn Jesus sagte gemäß der Bibel nach Seiner Auferstehung: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Er- den." Jesus wird vom Himmel wiederkommen mit tausendmal Zehntausenden Seiner Heiligen. "Und es ward eine Stille im Himmel, wohl eine halbe Stun- de." Wo ist der große Gott? Er ist in Christus. Gewiß! Wenn wir durch den Heiligen Geist überwinden wie Er, werden wir mit Ihm über die ganze Erde herrschen, wenn Er auf Erden den Thron Davids besteigt, wie Er es dort getan hat, in Macht und Autorität. Die Erde seufzt und wartet auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes, denn Gott wollte, daß der Mensch auf Erden herrscht. Wer ist Gott auf Erden? Der Mensch. Das ist sein Herrschafts- bereich. Alles auf Erden ist dem Menschen untertan. Durch Sünde ist er ge- fallen. Durch die erlösende Kraft Christi ist er zurückgebracht worden. Die Erde gehört dem Menschen. Sie ist ihm als Herrschaftsbereich zugewiesen. Die ganze Schöpfung seufzt und wartet auf die Zeit, wenn die Söhne Gottes offenbar werden. Das Offenbarwerden der Söhne Gottes! Darauf wollen wir jetzt nicht näher eingehen. Die Botschafter waren in Seiner Rechten. Wo immer Er sie hinsendet, werden sie dasselbe sagen; denn derselbe Heilige Geist, der in Christus war, ist in ihnen. Ehe Er hinwegging, sprach Er: "Eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber werdet Mich sehen." Denominationen und was sonst noch da ist, werden Mich nicht mehr sehen, ihr aber, die Gemeinde, die Gläubigen, werdet Mich sehen, denn Ich (niemand anderes), Ich werde mit euch und in euch sein bis an das Ende der Welt. "Jesus Christus derselbe gestern, heute und derselbe in Ewigkeit." Es war der Heilige Geist Christi, der am Pfingstage herab kam, der die Dinge tat. Es ist der Heilige Geist Chri- sti, der später hinausgedrängt wurde. Es ist der Heilige Geist Christi, durch den man immer bis ans Ende am Rechten festhält. Derselbe Heilige Geist, der Paulus erfüllte und die Dinge durch ihn tat, erfüllte Irenaeus, Martin und alle anderen. Auch ihr werdet mit demselben Heiligen Geist erfüllt. Es ist der Pfingstsegen, der durch alle Gemeindezeitalter bestehen bleibt; Alpha und Omega, der Anfang und das Ende, alles, Wurzel und Sproß Davids, der Morgenstern, die Rose Sarons, die Lilie im Tale und alles, was Er sonst noch ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist; Er, der war, der da ist und der da kommt, der Erste und der Letzte, alles in allem. Alles, im Himmel und auf Erden, ist in diesem universellen, gesegneten, vom Heiligen Geist erfüllten, vom Heiligen Geist ausgesprochenen, vom Heiligen Geist geborenen Namen zusammengefaßt. Das stimmt. Vor Gott im Himmel wird alles, was im Himmel und auf Erden ist, jedes Knie und jede Zunge diesen Namen bekennen, denn es ist kein anderer Name den Menschen unter dem Himmel gegeben, in dem sie selig werden können. Nicht nur, daß sie selig werden können, sondern daß sie müssen. Oh, das lie- be ich. So ist es! Nun, erkennt ihr, daß es eine Pfingstgemeinde ist, in der die Kraft, Zei- chen und Wunder bis zum Ende wirksam sind? Im Mittelalter war es fast ganz erstickt. Laßt uns jetzt den ersten Vers lesen. "Ich kenne deine Werke: du hast einen Namen, daß du lebest, und bist doch tot" In dem folgenden Sendschreiben steht:"...hast aber Meinen Namen nicht verleugnet." An diese Gemeinde heißt es: "Du hast einen Namen, daß du lebest..." Gebt acht! Diese Gemeinde und die darauf folgenden Gemeinden hielten fest an Seinem Namen. Dann ging die Gemeinde durch das Mittelal- ter, wo nichts mehr darüber erwähnt wird. Als sie danach zum Leben wieder hervorkamen, nämlich die Entronnenen, die durch Luther herausgezogen wur- den, heißt es: "Du hast einen Namen, daß du lebst, und bist doch tot." Welch einen Namen gebrauchten sie, nachdem sie aufhörten, den Namen Jesu zu verwenden? Vater, Sohn und Heiliger Geist. Diese Verwendung ent- behrt jeder Grundlage. Es ist eine tote Theologie. Sagt nur, ist Vater ein Name? Wie viele Väter sind hier? Erhebt eure Hände! Wessen Name von euch ist Vater? Wie viele Söhne? Wie viele Menschen? Das ist die Bezeichnung, was ihr seid. Heiliger Geist ist kein Name, sondern die Bezeichnung dessen, was es ist. Es ist der Heilige Geist. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind Titel - Bezeichnungen. Ihr seht, es ist so unbegründet wie die 'ewige Sohnschaft'. Etwas Derarti- ges wie eine 'ewige Sohnschaft' gibt es nicht. Ein Sohn ist geboren. Ewig hat keinen Anfang. So etwas wie eine ewige Hölle gibt es nicht. Ich habe bereits darüber ge- sprochen. Wie kommt ihr zu dem Begriff 'Ewige Hölle'? Dann wäre die Höl- le ja schon von Ewigkeit her gewesen. Die Bibel aber sagt, daß sie für den Teufel und seine Engel bereitet wurde. Wenn die Hölle von Ewigkeit her ist, würde sie in Ewigkeit sein. Wer hatte für die Hölle eine Verwendung, als Er noch der in sich selbst existierende Elohim war, als noch nichts anderes be- stand? Dann hätte die Hölle schon damals mit Ihm sein müssen. Jedoch wur- de die Hölle geschaffen für den Teufel und seine Engel, und alle Bösen wer- den hineingeworfen. Sie waren von Anbeginn dafür verurteilt Sie haben nie- mals die Erleuchtung empfangen. Sie waren von vornherein tot. Sie brauch- ten nicht erst sterben, sie waren tot Sie werden einfach hinweggerafft. Laßt uns jetzt den nächsten Vers lesen: "Wache auf und stärke die übrigen, die nahe am Sterben waren! denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen vor meinem Gott erfun- den." Hier spricht Er zu Luther. Wir alle geben zu, daß dieses das lutherische Zeitalter war, die Zeit der Reformation. Was hat Er gesagt? "Du hast einen Namen, daß du lebest, und bist doch tot" Was taten sie? Sie brachten alles wieder zurück in eine Denomination. Der Topf kann dem Kessel keinen Vorwurf machen, daß er schwarz sei. Hal- tet es nicht fortwährend den Katholiken vor, denn ihr seid selbst wieder zu- rückgegangen und gebraucht eure Satzungen und Dinge. Luther hat vieles aus dem Katechismus der katholischen Kirche übernom- men und hat euch eine eigene Bezeichnung gegeben. Seht, "du hast einen Namen, daß du lebest...", hervorgekommen nach den 1000 Jahren. Und ihr haltet immer noch an der Bezeichnung fest. "Du hast einen Namen..." Den Beweis, daß dies stimmt, finden wir in den anderen Sendschreiben, wo es heißt:"...du hälst meinen Namen fest..." In diesem Zeitalter verloren sie ihn. Sie kamen mit einem anderen Namen hervor; hatten den Ruf, daß sie leben, obwohl sie tot waren. Oh, ihr Methodisten, Baptisten, Presbyterianer, Lutheraner und Pfingstler, tut Buße und laßt euch auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sün- den taufen! Kommt heraus aus den alten, toten Glaubenssatzungen, die der katholischen Kirche gehören, die mitsamt ihren Töchtern verzehrt wird. Niemand kann widerlegen, daß Vater Sohn und Heiliger Geist Titel sind. Sie nennen das Ganze 'Heilige Trinität' - 'Dreieinigkeit'. Ich möchte, daß mir jemand das Wort 'Dreieinigkeit' in der Bibel findet, dann kommt und sagt es mir. Es befindet sich nicht darin. Etwas Derartiges gibt es nicht "...stärke die übrigen, die nahe am Sterben waren!" Haltet fest, was ihr habt! Durch Luther wurdet ihr herausgerissen. Haltet es fest, denn es ist wieder im Begriff zu sterben. Sie werden euch wieder zu- rück hineinstürzen. Haltet fest, stärkt die Sterbenden. "...denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen vor Meinem Gott erfunden." Ist das nicht herrlich? Oh, ich liebe es. Nicht vollkommen! Warum? Sie waren lediglich gerechtfertigt, denn Luther predigte die Rechtfertigung. Dazu kommt die Heiligung und das Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist. Dann gehört man nicht mehr sich selbst, sondern ist vollkommen durch den Heili- gen Geist, der in einem wohnt. Nicht die Christen sind vollkommen, sondern der vollkommene Heilige Geist in ihnen. Wie ich bereits sagte: "Es ist nicht der heilige Berg, sondern der Heilige Gott auf dem Berge. Nicht die heilige Gemeinde, nicht das heilige Volk, sondern der Heilige Geist in der Gemein- de und in dem Volk." Das ist das heilige daran. "...denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen vor Meinem Gott erfunden." Sie waren noch nicht zur Vollkommenheit gelangt. Wir stellten fest, daß sie lediglich die Rechtfertigung erlebt hatten. Rechtfertigung unter Luther; danach die Heiligung und darauf der Heilige Geist. Diese drei Bestandteile waren in den drei Gemeindezeitaltern wirksam. Sie sind dazu notwendig, die Wiedergeburt voll hervorzubringen. Sie wurden aufgenommen, wie der klei- ne Keim im Mutterschoß. Der Heilige Geist bewirkt die Wiedergeburt. Ich möchte euch etwas fragen. Was kommt als erstes bei einer natürlichen Geburt hervor? Wasser. Als nächstes? Blut. Danach der Geist (das Leben). Was kam aus dem Leibe Jesu Christi, als Er starb? Sie durchstachen Seine Seite, Wasser und Blut kamen heraus. Und Er sprach: "In Deine Hände be- fehle ich Meinen Geist." Wasser, Blut, Geist. "Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt worden sind, so haben wir Frie- den mit Gott durch unseren HERRN Jesus Christus." (Röm. 5, 1). Rechtferti- gung. Dann Heiligung: "Deshalb hat auch Jesus, um das Volk durch Sein eige- nes Blut zu heiligen, außerhalb des Stadttores gelitten." (Heb. 13, 12). "Und wisset wohl Ich sende das Verheißungsgut Meines Vaters auf euch herab; ihr aber bleibt hier in der Stadt, bis ihr mit Kraft aus der Höhe ausgerü- stet worden seid!" (Luk. 24,49) "...und ihr werdet Zeugen für Mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria..." (Apg. 1,8). Nicht wenn wir zum Bischof ernannt oder Diakon werden, nicht wenn wir Pastor oder Papst werden, sondern nachdem der Heilige Geist auf uns ge- kommen ist, werden wir Seine Zeugen sein. Wenn ihr nur Diakon, Pastor oder Papst seid, werdet ihr Zeugnis von dem Glaubensbekenntnis eurer Kir- che ablegen. Ihr bezieht euch auf Glaubenssatzungen. Wenn aber der Heilige Geist auf euch kommt, bezeugt ihr Ihn. Die Werke, die Er getan hat, werdet auch ihr tun, denn Sein Leben ist in euch. Oh, das mag ich. Jawohl! Oh, Bru- der, ich habe hier mehr davon, als ihr dort, glaube ich. Ich fühle mich damit so wohl. Es war wieder im Begriff zu sterben. Im 3. Vers steht: "Denke also daran, wie du empfangen und vernommen hast, halte dar- anfest und gehe in dich! Willst du aber nicht wachsam sein, so werde Ich wie ein Dieb kommen, und du sollst sicherlich nicht wissen, zu welcher Stunde Ich über dich kommen werde." (Offb. 3,3). Haltet fest an eurer Rechtfertigung! Laßt euch das von den Menschen nicht wegnehmen, was ihr gehört und empfangen habt. Sie lasen dieselbe Bi- bel, die wir lesen. Sie nahmen aber nicht alles an, weil es ihnen nicht geoffenbart worden war. Es war nicht für ihr Zeitalter. Deshalb werden sie trotzdem in der Auferstehung hervorkommen. Sie wandelten in dem Licht, das sie hatten, und werden hervorkommen. Ich habe viele Pfingstleute, die die Taufe predigen, sagen hören: "Die aus der Zeit Luthers usw. werden nicht hervorkommen." O ja! Ich erinnere mich an eine kleine Geschichte mit Dr. Haggery, der mich fragte: "Was sind wir?" wie ihr wißt, haben sie dort das große, lutherische Seminar 'Bethany' in Minneapolis. Er fragte: "Was haben wir Lutheraner eigentlich?" Ich erwiderte: "Ich glaube, ihr habt Christus." Er antwortete: "Wir möch- ten aber den Heiligen Geist. Denkst du, daß wir ihn haben?" Ich antwortete: "Im Keim ja. Ihr glaubt daran." Er fragte: "Was meinst du damit?" Sie haben dort Tausende Morgen Land, auf denen die Studenten arbei- ten, die ihr Studium nicht bezahlen können. Sie gaben mir ein Essen in ihrem Seminar. Dort sind feine Männer. Dr. Haggery saß dort und Br. Jack Moore setzte sich neben mich, damit er mir; falls hohe Worte fallen sollten, diese erklären könnte. Ich wollte ihn mit dem Fuß anstoßen, wenn ich etwas nicht verstehen sollte. Nachdem wir uns gesetzt hatten, sagte er: "Wir möchten etwas ausfindig machen. Wir hungern nach Gott. Wir haben ein pfingstliches Buch über die Geistesgaben gelesen und sind mit einer Gruppe von Brüdern nach Kalifor- nien geflogen, um mit dem Schreiber des Buches zu sprechen." Ich kenne diesen. Dr. Haggery sagte weiter: "Wir wollten einige der Gaben in Tätigkeit sehen. Der Schreiber aber sagte: 'Ich besitze keine von ihnen. Ich habe nur darüber geschrieben.' Nachdem wir zurückkamen und das hier sahen, sind wir hungrig geworden, wir möchten Gott." Ich wollte ihm auf seinem Boden begegnen und sagte: "Ein Mann ging hin, um den Samen zu säen. Zunächst aber pflügte er das große Feld. Er nahm alle Wurzeln und alles andere heraus und pflanzte Getreide. An jedem Mor- gen ging er hinaus, um zu sehen, ob das Korn schon aufgeht. Eines Morgens kamen zwei Blätter heraus. 'Oh', sagte er, 'Preis sei Gott für mein Getreide- feld!' Hatte er ein Feld mit Korn?" Br. Haggery sagte: "In gewisser Weise." Ich erwiderte: "Ja, aber noch unentwickelt." Ich sagte: "Das wart ihr Lu- theraner zur Zeit der Reformation, als die kleinen Blätter hervorkamen. Dann aber wuchs das Korn." Ich sagte ihm nichts von dem Abfallen. Seht, ich ließ ihn nur wissen, daß das Korn im Wachstum begriffen war. Nach einer gewissen Zeit kam der Halm hervor, der dann auf die Blätter herunterschauen konnte und sagen: "Ihr habt nichts, ihr alten formellen Lu- theraner! Wir sind es, durch die es hervorgebracht wird" - die große Missions- zeit. Der Wind wehte und die Halme neigten sich in der Heiligung zur Zeit Wesleys. Das war das größte Missionszeitalter, das wir hatten. In diesem Missionszeitalter verbreitete es sich. Sogar die Natur legt von diesen drei Stufen Zeugnis ab. Gott hat es am Anfang so bestimmt. Auch wenn ihr die Bibel nicht hättet, so könntet ihr aus der Natur sehen, wo ihr euch befindet. Später kam die Ähre hervor, welches die Pfingstler sind, worin dann später das Korn entsteht. Die Pfingstgruppe ist in derselben Art, wie die Gruppe, die damals hervorkam. Zunächst waren die beiden Blätter des Kornes - Luther. Dann der Halm - Wesley, bis es dann zu dem Korn in der Ähre kommt, wie es am Anfang war. Dieselbe Sa- che. Was war es hier? Die Pfingsler sagen: "Ihr Methodisten und Lutheraner seid unbrauchbar." Doch dasselbe Leben, das in den Blättern und in dem Halm war, ist später in der Ähre und im Korn. Seht ihr, es ist alles im Pro- gramm Gottes. Sie hatten den Heiligen Geist teilweise. So war es mit Wesley unter der Heiligung. Heute aber ist das Zungenreden und die Wiedererstat- tung, wie es am Anfang war; zurückgebracht. Es ist derselbe, echte Heilige Geist. Seht ihr es? "Haltet fest, was ihr gehört habt, damit es nicht stirbt" "Du hast jedoch einige Namen in Sardes die ihre Kleider nicht befleckt haben; diese sollen mit Mir in weißen Kleidern einhergehen, denn sie sind dessen würdig." Macht keine Denomination daraus. Das darf nicht geschehen. Habe ich den verkehrten Vers gelesen? Nein, es stimmt In Sardes haben sie ihre Klei- der nicht beschmutzt. Es waren einige da, die sich nicht darunter gebeugt haben. Sie erhielten sich rein und sauber. Sie gingen auf dem alten Pfad, der zu Pfingsten begann; die Geisterfüllten. Zur Zeit Luthers begannen schon viele mit der Denomination. Was taten sie? Sie begaben sich zurück, wie die Bibel es sagt, und handelten wie ihre Mutter. Sie begaben sich zurück und begannen ihre Denomination. Doch einige wenige blieben aufrecht stehen, machten nicht mit, sie traten für Gott ein. Er sagte: "Du hast jedoch einige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben, diese sollen mit Mir in weißen Kleidern einhergehen." Macht keine Denomination. Übernehmt nicht die Lehre der Nikolaiten. Beginnt nicht wieder eine neue Denomination. Bleibt frei in Gott. Laßt euch vom Heiligen Geist leiten und gehet vorwärts. Einige sind übriggeblieben. "Wer da überwindet, der wird mit weißen Kleidern angetan werden, und Ich werde seinen Namen nimmermehr aus dem Buche des Lebens aus- streichen und werde seinen Namen vor Meinem Vater und vor Seinen Engeln bekennen." Einige Namen, ein kleiner Überrest war geblieben, die aus der katholi- schen Lehre herausgekommen waren. Jetzt wollen wir über die Reformation sprechen. Ich habe hier die Ge- schichte Luthers bringen wollen. "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt" Gott versuchte sie zu warnen, dem Nikolaitentum fernzubleiben. "Haltet euch fern davon und erhaltet eure Kleider unbefleckt von den Dingen der Welt. Bleibt frei in Ihm, und Er wird euch führen und leiten." Das ist der Anfang. In der Reformation beziehe ich mich auf die Entronnenen der Sardes- Gemeinde. Versteht ihr; was ich meine? Die aus der furchtbaren Sache Her- ausgekommenen. Morgen abend werden wir es aufgreifen und bis in dieses Pfingstzeitalter verfolgen und es euch genau zeigen. Wir werden darüber spre- chen, wie sie entronnen sind. Wir müssen es noch einmal aufgreifen, um es zusammenhängend zu bringen. Wenn es nicht geschieht, werden die Men- schen es nicht sehen. Es muß mit Nachdruck dargelegt werden. Ihr müßt es genauso darlegen, wie die Bibel es uns vermittelt. Hier spricht Er von den Entronnenen. Damit meint Er die kleine Gruppe, die in der Rechtfertigung lebte. Sie kamen heraus. Sie sahen das Licht. Lu- ther hatte sich dem Rechten zugewandt. Nach seinem Tode, also nicht er selbst, sondern diejenigen nach ihm machten eine Organisation. Wesley formte nie eine Organisation. Es waren diejenigen, die nach ihm kamen. Die alten Be- gründer der Pfingsterweckung machten keine Organisation, es war die Grup- pe nach ihnen. Die in der zweiten Generation hervorkommen, tun es. Der echte Engel des Lichtes wird nie eine Organisation machen. Ihr werdet se- hen, was am Ende dieses Pfingstzeitalters aus der Organisation wird. Der Heilige Geist wird es uns offenbaren. Er sagte: "Ihr habt ein wenig Licht übrig. Es ist im Begriff zu sterben. Es schwindet dahin." Sie hatten nur die Rechtfertigung und wurden hin und her geschwenkt. Noch konnte das Leben nicht hervorbrechen. Sie gebrauchten den verkehr- ten Namen. Sie waren zufrieden, herausgerissen worden zu sein. Sie waren der römischen Kirche entkommen. Ihr seid all den Dogmen entronnen und seid wenigstens so weit gekommen. Ihr lest dieselbe Bibel, die uns über den Heiligen Geist belehrt. Jedoch verurteilte Er sie nicht für das, was sie hatten. "Haltet an dem fest, bis ich komme... Haltet einfach daran fest!" Das Gemeindezeitalter begann 1520, als die universelle Kirche Roms die ganze Machtausübung innehatte. Der entscheidende Tag war der 31. Okto- ber 1517, als Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schloßkirche zu Wittenberg in Deutschland nagelte. Seitdem war die Reformation im Gange. Habt ihr euch die Daten gemerkt? Es war der 31. Oktober 1517, als Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schloßkirche zu Wittenberg nagelte. Von dem Datum an setzte die Reformation ein, und das Feuer verbreitete sich. Er protestierte gegen die katholische Kirche und stand da mit der Feder in der Hand und sagte betreffs des Abendmahles: "Dies ist nicht der heilige Leib Christi Es ist Brot und ein wenig Wein." Er warf es um. Er protestierte gegen die katholische Kirche. Eine kleine Gruppe kam dann heraus. Es war alles in Bewegung. Jedoch war der Kampf mit politischer Macht vermischt und diente nicht ausschließ- lich der wahren Gemeinde und dem echten Christentum Sie kämpften um politisches Recht, kamen heraus aus der einen Kirche und formten eine an- dere. Sie reformierten nicht mit dem Ziel, nach dem Herauskommen aus der katholischen Kirche den Heiligen Geist und die Kraft in die Gemeinde zu- zurückbringen, denn sie verleugneten sie. Seht ihr, es war eine politische Auseinandersetzung. Deshalb ist es so zutreffend: "Du stehst in dem Rufe, daß du lebest und bist doch tot." Mit anderen Worten: Er hat nur die prote- stantische Denomination herausgebracht. Er brachte eine Tochter aus der Kirche heraus. Er brachte eine Dirne aus der Hure heraus. Genau das ge- schah. Er brachte Athalja aus Isebel heraus. Ein jeder, der über die Reformation liest, weiß, daß er alte Reliquien, Verordnungen und Zeremonien zerstörte, jedoch nicht den Heiligen Geist in die Gemeinde zurückbrachte, wie es zu Anfang war. Es war mehr ein politi- scher; als ein geistlicher Kampf. Es war Politik anstatt des Heiligen Geistes, der noch nicht in die Gemeinde zurückgekehrt war. O Bruder, Er war noch nicht zurückgekommen, Er kommt erst hier zurück. Es war eine große politi- sche Auseinandersetzung, doch ging es nicht tief genug in die Heilige Schritt hinein durch den Heiligen Geist. Es war eine politische Angelegenheit, je- doch entledigte er sich der Reliquien, des Kruzifixes, des Aufsagens des 'Ave Maria' und dergleichen. Er aber brachte einen Katechismus heraus und führ- te die Konfirmation zur Osterzeit ein. Ihr wißt, daß der Pastor ihnen gleich "Frohe Weihnachten" wünschen kann, denn er sieht sie bis dahin nicht mehr. Sie werden konfirmiert und nehmen zum erstenmal am Abendmahl teil. In der Bibel ist von einer solchen Konfirmation nichts erwähnt. In der Bibel gibt es nur eine Konfirmation - Bestätigung: wenn Gott Sein Wort durch mitfolgende Zeichen und Wunder bestätigt. Das ist die Bestätigung (Konfirmation). Nicht eine Bestätigung der Zugehörigkeit zu einer lutheri- schen Kirche. Es ist Gott, der Sein Wort in euch bestätigt Der HERR Jesus wirkt gemäß Markus 16 mit denen, die glauben, und bestätigt Sein Wort durch mitfolgende Zeichen. Das ist die Bestätigung der Pfingstgemeinde. Gott selbst bestätigt sich in der Gemeinde als der lebendige, wunderwirkende Gott durch Zungenreden und durch Auslegung der Zungen. Es geschieht das gleiche, was damals am Anfang geschah. Beachtet, sie brachten die Heilige-Geist-Erweckung nicht zurück, son- dern ein neues Gemeindezeitalter. Die Herausgerissenen, die der römischen Hierarchie entflohen waren, kamen hervor und machten später eine prote- stantische Hierarchie. Mehr taten sie nicht. Sie sprangen aus der Pfanne in das Feuer. Isebel gebar eine Tochter. Denkt nicht, ich sage dies, um mich klug zu gebärden. Ich sage dieses, weil die Bibel es sagt In Offbg. 17 wird von der Mutter und den Dirnen gesprochen. Deshalb ist hier der Vergleich mit ihr und Isebel gegeben. Aus ihr kamen Töchter hervor, die das saubere Land verunreinigten. Das hat Protestantentum mit dem wirklichen Geiste Gottes getan Sie verunreinigten alle und brachten es in einer neuen Organisation zusammen. So Gott will, werde ich euch am Sonntag morgen zeigen, daß dem Tiere ein Bildnis gemacht wird, und das Tier ist Rom. Sie machen ein solches Bild- nis. Was ist es? Eine Organisation. Oh, ihr Menschen, ich hoffe, daß es tief in eure Herzen eindringt. Ihr fragt euch, warum ich mein ganzes Leben lang gegen die Organisation gekämpft habe. Ich wußte es selbst nicht. Etwas in mir schrie auf. Ich konnte dem nicht widerstehen. Ich fragte mich immer, warum ich seit jeher die Frauen zurechtweisen mußte. Das war so mein gan- zes Leben hindurch. Ich meine damit nicht die echten Frauen. Ich meine die- jenigen, die es sein sollten. Jede Faser der Moral ist ihnen abhanden gekom- men. Sie habe ich damit angesprochen. Schon in meiner Jugend beobachtete ich Frauen auf der Straße, die wuß- ten, daß ihr Mann bei der Arbeit ist, und sich mit einem betrunkenen Kerl abgaben. Sie selbst waren so betrunken, daß man sie die Straße auf und ab führen mußte, damit sie nüchtern wurden, um nach Hause gehen und ihrem Mann das Abendbrot zubereiten zu können. Ich sagte, daß sie keinen Schuß Pulver wert sind. Ich sagte, daß sie sich unter die Tiere erniedrigen; wenn sie etwas Derartiges tun. Als ich 17-18 Jahre alt war und sah, daß ein Mädchen mir auf derselben Straßenseite entgegenkam, ging ich zur anderen Straßenseite hinüber und sagte: "Widerliche Schlange". Ich wäre wohl voller Haß gewesen, doch als ich Gott in meinem Herzen aufnahm, ließ Er mich wissen, daß Er darunter noch einige Juwelen hat. Er hat noch echte Damen. Sie werden sich nicht alle in solcher Weise verunreinigen. Dank sei Gott dafür. Als ich in Afrika, in der Schweiz und in Rom war, wurde ich gefragt: "Sage uns, Bruder Branham, habt ihr in Amerika überhaupt keine vernünftigen Frauen? Jedes Lied, das hier herüberkommt, enthält etwas Schmutziges über eure Frauen." Ich erwiderte: "Das sind die Amerikaner! Doch dort existiert noch ein anderes Königreich; das Königreich Gottes, und darin sind die Frauen bis in das tiefste Innere echte Damen." Sie sind es. Die Bibel berichtet im Propheten Jesaja, wie die Töchter Zions sich an jenem Tage benehmen werden: "Weil die Töchter Zions hoffärtig geworden sind und mit hochgerecktem Halse einhergehen und freche Blicke um sich werfen, immer tänzelnd einherschreiten..." (Jes. 3, 16). Gesegnet sind die Töchter Zions, die in dieser Zeit den Dingen entrinnen. Es ist vorausgesagt, wie sie es heute tun würden. Sie tragen Männerkleidung, welches ein Greuel vor Gott ist. Vor einiger Zeit sah ich eine religiöse Gesellschaft, die abends bei einem fröhlichen Zusammensein war. Die Frauen hatten Knickerbocker; oder wie immer sie bezeichnet werden, an. Ihr sagt, es ist anständiger, wenn eine Frau sich so anzieht, anstatt einen Rock zu tragen. Gott aber sagte: "Es ist ein Greuel vor Mir, wenn eine Frau Männerkleidung anzieht." Dasselbe trifft zu, wenn eine Frau ihre Haare schneidet. Gott möchte, daß die Frauen sich wie Frauen benehmen und klei- den. ER will nicht, daß ein Mann sein Haar an beiden Seiten tief ins Gesicht herunterwachsen läßt, als säße eine Ente auf seinem Hinterkopf. Er möchte, daß sie wie Männer aussehen. Jawohl. Sie kleiden sich so fraulich, daß man nicht mehr weiß, zu welchem Geschlecht sie gehören. Es ist traurig mit den Beatles und all den anderen Dingen dieser Zeit. Es ist nicht verwunderlich, denn wir leben in der Endzeit. Für die Welt bleibt nichts mehr übrig, als daß Gott Seinen Zorn ausgießt und sie verbrennt. Ein heiliger und gerechter Gott kann nichts anderes tun. Sie haben das Blut Jesu Christi verschmäht. Sie sind dogmatisch und orga- nisieren sich. Ein sogenannter 'Heiliger Vater', ein Junggeselle mit umgedreh- tem Kragen, kommt hervor und sagte: "Meine gesegneten Kinder!" Das be- sagt überhaupt nichts. Ich sage euch, was wir heute benötigen, Bruder, ist ein 'Zurück' zur Bibel und dem Heiligen Geist, damit die Kraft der Auferstehung Jesu Christi in der Gemeinde wirksam ist durch Zeichen und Wunder. Amen. Das ist das Evangelium. In jener Erweckung geschahen wunderbare Dinge, doch der Heilige Geist hat nicht durchdringen können. Erst in diesem Gemeindezeitalter zu Laodicea, in diesem Pfingstzeitalter; ist Er durchgedrungen. Die Erweckung bewirkte das, was Er sagte. Laß es nicht sterben, sondern stärke es und füge noch mehr hinzu. Die Bibel wurde der Bevölkerung zugänglich. In der Zeit Luthers beka- men alle den freien Zugang zur Bibel. Man begann zu drucken und gab der Welt die Bibel. Gott segne die Lutheraner dafür, jawohl! Den Laien wurde die Bibel zurückgegeben. Bis dahin hatten die Priester sie allein. Die anderen konnten sie noch nicht einmal ansehen. Es galt nur, was der Papst sagte. Er war wie ein Gott. Was immer er sagte, taten sie. Was wollten sie in der luthe- rischen Kirche stärken? Jetzt habt ihr die Bibel in eurer Hand! Legt sie nicht auf die Ablage und sagt: "Wir haben eine Bibel." Dann wird sie euch nichts nützen. Es gibt zu viele dieser Art unter den Pfingstlern der heutigen Zeit. sie lassen die Bibel liegen und halten sich an das, was irgend jemand darüber sagt. Brüder, lest das Wort. "Forscht in der Schrift, denn sie ist's, die von Mir zeuget", sagte Jesus. Darin meint ihr, das ewige Leben zu haben. Das solltet ihr tun: das Wort lesen! Haltet daran fest! Laßt es nicht los! Daran sollten sie mit letzter Kraft, die ihnen zur Verfügung stand, festhalten. Als zweites wurde in der Erweckung Luthers die Lehre der Rechtfertigung ans Licht gebracht. Die Katholiken nehmen die Rechtfertigung nicht an. Sie stützen sich auf die katholische Kir- che. Wie der Priester, der über Radio sprach und darin aufhören mußte, denn er sagte: "Es gibt kein anderes Heil außer in der katholischen Kirche." Das Heil ist in Christus, nicht in der katholischen Kirche, auch nicht in der protestantischen Kirche. Das Heil ist in Christus. Die Katholiken kümmern sich nicht um das, was die Bibel sagt, sondern um das, was die Kirche sagt. Es gibt für niemand eine Grundlage, mit ihnen zu sprechen. Sie lassen nicht mit sich reden, oder sie sagen euch, was in ihrem Katechismus oder dergleichen steht. Wenn es auf die Bibel ankommt, dann verwerfen sie es. Bei ihnen gilt, was die Kirche sagt. Das ist Lästerung. Jesus selbst sagte betreffs dieser Sache: "Wenn jemand etwas davon tut oder hinzufügt, dessen Teil wird vom Baum des Lebens hinweggenommen werden." Gott ist wahrhaftig, obgleich ein jeder Mensch ein Lügner ist. Sein Wort ist die Wahrheit. Himmel und Erde werden vergehen, aber Sein Wort wird niemals vergehen. Oh, das ist es, Bruder. Ich glaube an Gottes Wort - und nicht nur das Wort, durch welches Gott hier spricht, sondern ich bitte jetzt den himmlischen Vater, mir den Heiligen Geist zu geben, damit das Wort bestätigt wird und Christus als lebendig, wohnend in mir erwiesen ist. Ich weiß, daß ich das ewige Leben habe. Nicht weil ich es verdient hatte, sondern um Seiner Gnade willen hat Er es mir gegeben. Das ist der Felsen. Auf die- sem Felsen will Ich meine Gemeinde erbauen, sagte Er. Rechtfertigung ist in Ordnung. Es war etwas hervorgebracht, das nicht wieder sterben sollte. Sie hatten die Bibel wieder in ihrer Hand. Das geschah durch die Lutheraner. Und weiter betonten sie die Lehre der Rechtfertigung durch den Glauben. Das lehrte Luther. Jeder weiß, daß es seine Lehre war. Könnt ihr sehen, wie vollkommen es ist? Danach trat Wesley mit der Heiligungslehre auf. Darauf folgte die Pfingsterweckung mit der Taufe des Heiligen Geistes. Es ist einfach vollkommen. "Du hast nur einige wenige. Halte daran fest! Laß es nicht sterben. Wenn du nicht daran festhälst, werde ich kommen wie ein Dieb, und ihr werdet zurückgehen in die Denominationen." Das taten sie. Genau das. Sie gingen zurück hinein, und gelangten wieder zu den Nikolaiten, denn sie wurden eine Denomination. Haltet fest! lest die Bibel! Bleibt in der Rechtfertigung und geht vorwärts! Doch ein kleiner Überrest kam heraus. Ein kleiner Überrest. Zunächst trat Luther auf, dann Zwingli, Calvin usw., bis zu Wesley. Doch es war ein kleiner Überrest, der herauskam und die Heiligung lehrte. Aus der Heiligungs-Erweckung blieb ein Überrest da, der vorwärts ging und die Tau- fe des Heiligen Geistes erlebte. Betrachtet den Überrest, der immer festhielt und es am Leben erhielt. Doch drittens brachten sie viele der heidnischen Lehren mit hinüber, zum Beispiel: Denomination, verkehrte Taufe. Sie besprengten in der Formel 'Va- ter, Sohn und Heiliger Geist'. Sie gaben den Katechismus heraus. Wahrlich, die Beschreibung trifft auf sie zu, die Jesus hier gab: "Du stehst in dem Rufe, daß du lebst bist aber tot" Das stimmt. Viertens ist es wahr, daß durch die Reformation viele der polierten Reli- quien hinausgefegt und die Zeremonien beseitigt wurden. Doch als Gemein- de versagten sie und brachten die Wiedererstattung nicht bis zur Auferbauung hervor. Sie versagten in der Wiedererstattung der Lehre des vollen Evangeli- ums mit nachfolgenden Zeichen. Die lutherische Kirche hatte es niemals. Auch in der Zeit Wesleys hatten sie es nicht. Erst am Ende dieses Zeitalters von Laodicea wird es wieder da sein. Wenn wir darauf zurückkommen, werden wir in der Schrift nachforschen und euch genau zeigen, was verheißen ist. Damals wurde die Erweckung durch den Heiligen Geist nicht zurückerstattet. Sie wandten sich von den Götzen ab. Das ist wahr. Sie nahmen die Götzen aus den Kirchen: Maria, Joseph, Petrus und Paulus, sie alle. Sie wandten sich von den Götzen ab, aber wand- ten sich dem auferstandenen Christus nicht völlig zu. Luther kehrte sie von den Götzen ab, doch es war mehr eine politische Denomination und Organi- sation, die sie daraus machten, indem sie versuchten, die Mehrheit durch die- se Denomination zu erreichen. Immer noch besteht dieser Kampf. Die Me- thodisten möchten alle zu Methodisten machen, und die Lutheraner möch- ten, daß alle Baptisten und Methodisten Lutheraner werden. Die Pfingstler möchten, daß alle Baptisten, Lutheraner und wer sonst noch da ist, Pfingstler werden. Man will lediglich zur Denomination hinzufügen. Doch das war von Anfang an nicht im Plane Gottes. Gottes Programm für die Wiedererstattung ist, alles das zurückzubringen, was von Anfang an gewesen ist. Seht, es muß auferweckt werden. Wenn dieses Buch zu Boden fällt und man nimmt ein anderes Buch an dessen Stelle, dann ist es weder Wiedererstattung noch Auf- erweckung. Er muß dasselbe hervorbringen. Amen. Wenn die Gemeinde während der Zeit des dunklen Mittelalters starb und völlig heidnisch wurde, dann muß eine Wiedererstattung stattfinden und nicht nur eine Reformati- on. Es geht nicht darum, reformiert zu werden, sondern wiedergeboren zu sein. Das sind zwei verschiedene Dinge. Sie brachten die Reformation, wandten sich von vielem, besonders von den Götzen ab, doch brachten sie nicht den Heiligen Geist in die Gemeinde zurück. Oh, gepriesen sei der Name des HERRN. Brüder und Schwestern, könnt ihr es sehen? Sie brachten den Heiligen Geist nicht zurück, denn das kann erst geschehen, nachdem einer das echte und wahre Licht des Evangeliums hervorbringt. Beachtet es! Der Engel an die letzte Gemeinde bringt das wahre Licht des Evangeliums hervor. Das werdet ihr am Sonntag sehen. Es kam immer mehr Licht in das Christentum, doch gehen sie alle wieder zurück in die Organisa- tion. Doch einer wird gegen sie auftreten und er wird einen Überrest von ihnen dort herausreißen, so gewiß ich hinter diesem Rednerpult stehe. Er wird geradewegs zum Anfang zurückgehen. Ich werde die Schriftstellen des Alten und des Neuen Testamentes nehmen und euch beweisen, daß er es tun wird - der Engel der Gemeinde zu Laodicea. Er wird direkt zum Original zurückgehen und die ganze Sache hier auferwecken. An diesem Tage wird diese Auferweckung stattfinden. Luther riß die Gemeinde heraus; die Entronnenen. Der erste Schritt war gemacht - Rechtfertigung. Sie kamen aus dem Heidentum heraus. Das ist gut. Das nächste Mal kamen sie mit beiden Füßen heraus. Habt ihr es in der Bibel gelesen, wo das Wasser aus dem Tempel hervor- fließt? Zuerst ging es bis an die Knöchel, dann bis an die Knie und dann bis an die Hüfte und dann konnte man darin schwimmen. Sofern es über sein Haupt kam, mußte er schwimmen. Seht, er mußte schwimmen. Wir kommen jetzt dahin, daß wir entweder schwimmen oder untergehen. Ihr werdet untergehen und davonlaufen oder hereinkommen. Deshalb schwimmt oder geht unter! Hallelujah! Oh, ich bin so froh über den Heiligen Geist. Seid ihr es auch? Br. Branham singt: Ich bin so froh, einer von denen zu sein... Gehen sie auf Seminare? Nein! Manche von ihnen können kaum ihren eigenen Namen schreiben. Petrus konnte es nicht. Die Bibel sagt, er war un- geschult und unwissend Doch sie mußten auf sie hören und anerkennen, daß sie mit Jesus zusammen gewesen waren. Seid ihr nicht froh darüber? Ich bin so froh, zu denen zu gehören. Ich möchte lieber einer von denen sein, als der Präsident der USA oder der König über die Welt. Wenn der HERR Jesus kommen und hier sagen würde: "Ich werde dich in das Alter von zwanzig Jahren zurückversetzen und zu einem Vorsteher, einem König der ganzen Welt machen und dir 10000 Lebensjahre auf dieser Erde gewähren, indem du immer 20 Jahre alt bleibst, niemals sollst du einen Tag krank sein, kein Herzeleid haben, es wird alles nur Freude sein, und du bist der König der ganzen Erde und kannst 10 000 Jahre lang leben - oder möchtest du lieber zu denen gehören und dich durchkämpfen müssen, wie du es jetzt tust?" Ich würde sagen: "Ich bin so froh, daß ich bezeugen kann, einer von denen zu sein, denn was wäre mit mir nach den 10000 Jahren?" Seht, hier geht es um die Ewigkeit. Wie wurde es uns zuteil, Brüder? Oh, es geschah durch das Blut. Das stimmt. Es ist von weit her gekommen. Es kam durch Gott, der selbst Fleisch wurde und unter uns wohnte. Br. Branham singt: Oh, Christus, der Gekreuzigte von Golgatha... Oh ich bin so froh darüber. Seid ihr es auch? Ich bin so froh, daß ich zu diesem Born, so reich und lieblich, kommen darf und meine Seele zu den Füßen meines Retters ausschütten kann. Ich erinnere mich, als ich 18 Jahre alt war, floh ich vor dem HERRN. Ich ging zum Westen. Mein Vater war ein Reiter; und ich wollte junge Pferde einreiten. Ich hatte einfach einen Hunger in meinem Herzen. Ich ging zu dem Baptisten-Prediger. Der sagte: "Erhebe dich und sprich: Jesus ist der Sohn Gottes und wir werden dich aufnehmen." Das stellte mich nicht zufrieden. Ich ging zu Dr. Barker, einem feinen Bru- der der Sieben-Tage-Adventisten, er sagte: "Billy, komm und nimm des HERRN Sabbat an!" Ich dachte: "Ach, auch das kann es nicht sein." Ich ging zum Westen. An jenem Abend brachte man das Vieh zusammen. Wißt ihr, man nahm den Sattel und die Campingtasche herunter und breitete sie aus und benutzte den Sattel als Kissen. In der Nacht schlief ich unter den alten Fich- ten. Ich hatte Tagesdienst, und die des Abends Arbeitenden brachten das Vieh herein. Dort war ein alter Mann namens Slim aus Texas. Er hatte eine Gitarre und spielte: "Ehre sei Seinem Namen..." Ein anderer hatte einen Kamm mit einem Papier darüber und spielte mit. Vorher hatten sie andere Lieder gesungen: Cowboy-Balladen. Dann sangen sie: "Dort an dem Kreuze, wo Jesus starb." Ich drehte mich um, zog die Decke über meinen Kopf und schaute wieder heraus. Es sah aus, als hingen die Sterne ganz nahe über den Baumspitzen und den Bergen. Dieses fortwährende Rauschen der alten Fichten! Ich konn- te Ihn rufen hören: "Adam, wo bist du?" Drei Wochen später ging ich zur Stadt, und alle diese Jungen betranken sich. Ich trank nicht. Ich mußte sie alle nach Hause bringen und lud sie auf den Wagen. Sie schossen aufeinander; d.h. auf die Zehen und so weiter. Es war gefährlich und unsicher. Sie konnten nicht mehr geradeaus gehen. Sie wetteten miteinander für 5 Dollar, daß sie dennoch auf einer geraden Linie gehen konnten. So ging es immer, wenn sie ihr Geld bekamen. Ich befand mich dort, während sie alle tranken. Ich ging abseits und setzte mich. Das war vor ungefähr 35 Jahren. Ich setzte mich abseits. Damals war Phoenix noch ein kleiner Ort. Man kam aus Wickenburg dorthin. Ich setzte mich, und ein kleines spanisches Mädchen kam herein. Ich saß dort, hatte meinen großen Hut auf. Beim Vorbeigehen ließ sie ein kleines Taschentuch fallen. Ich sagte: "Hallo, du hast ein Taschentuch verloren." Ich war nicht interessiert. Dann hörte ich ein Geräusch auf der Straße und ging hin. Dort hatte sich ein alter Mann, der im Stall arbeitete, bekehrt Sein ganzes Gesicht war von Pocken gekennzeichnet Die Tränen liefen ihm herunter. Er sang und spielte auf der Gitarre: "Ehre sei Seinem Namen." Oh, wie liefen die Tränen seine Wangen herunter. Er hielt an und sagte: "Bruder, du weißt nicht, was es bedeutet, es sei denn, du hast diesen wunderbaren Christus angenommen." Ich nahm meinen Hut ab und ging davon. Oh, ihr könnt euch vor Ihm nicht verbergen. Kommt hervor und bekennt es! Oh, Er ist wunderbar. Ja, Er ist es. Bruder Branham singt: Ehre sei Seinem Namen... Ehre sei Gott! Laßt uns aufstehen. Ich möchte, daß ihr darauf hört. (Eine Schwester spricht in Zungen. Ein Bruder gibt die Auslegung.) Sollte jemand hier sein, der nicht weiß, was das ist: das ist Pfingsten. Der Heilige Geist redet. Jesus sagte: "Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Denen aber, die zum Glauben gekom- men sind, werden diese Wunderzeichen folgen: sie werden ...in neuen Zun- gen reden ...;Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden ge- sund werden." All diese Dinge, die Er ausgesprochen hat, sollen geschehen. Oh, ich bin so froh. Seht, wie der Heilige Geist kommt und das Wort be- stätigt. Ein Licht! Nehmt es an! Zweifelt nicht daran! Nehmt es an und Er wird weiterhin mit euch reden wie mit Kindern und euch hindurchbringen. Ist die Gegenwart des Heiligen Geistes nicht herrlich? Der Heilige Geist ist über uns. Ich erinnere mich, daß in der Bibel berichtet wird, wie der Heilige Geist Weisungen gab und genau das sagte, was getan und wohin man gehen sollte. Der Feind nahte sich. Sie gingen hin, und Gott brachte das Heer in Verwir- rung und es wurde geschlagen. Oh, wir leben immer noch in den Tagen der Bibel. Nicht wahr? Jawohl, immer, solange der Heilige Geist hier ist. Laßt uns aufstehen und singen: "O wie süß klingt Jesu Name, O wie heilt er allen Schmerz, und wie bringt er Fried' und Freude jedem kindlich gläub'gen Herz. O, wie süß es erklingt, wenn ein Herz von Jesu singt..."