Das Gemeinde-Zeitalter zu Pergamon (The Pergamean Church Age) Gepredigt am 7. Dezember 1960 in Jeffersonville, Indiana, USA William M. Branham [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mittels eines OCR-Systems in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandenen Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen 25.07.2000] Wir sind so froh, heute abend hier im Gottesdienst zu sein. Gestern abend empfand ich so, als sei das lOOOjährige Reich angebrochen. Alle Fragen, die mir überreicht wurden, werde ich so gut ich kann beantworten und für alle Gebetsanliegen beten. Ich weiß nicht ob wir alles, was die Gemeindezeitalter betrifft, je durchneh- men können. Heute sagte ich meiner Frau, daß ich genügend Text für fünfzig Predigten durch das Studieren dieses Sendschreibens habe. Wir können nur die Höhepunkte berühren. Wenn wir das Buch zusammenfassen, werden wir versuchen, mehr hineinzubringen. Ich habe dich vorher nicht gesehen, Bruder West Wie geht es dir? Ich erhielt die gute Nachricht, daß das letzte von neun Kindern der Daultons-Familie gläubig geworden ist. Es war schon unter dem neuen Dienst als der Herr ihm sagte, daß seine Familie gerettet wird. Ich habe für sie gebetet, wußte aber nicht, was ich sagen sollte, als ich dastand. Nicht wissend, was ich sagen würde, sprach der Heilige Geist: "Ich gebe dir deine Familie." Jetzt sind sie alle dazu- gekommen. Seht, wie der Herr es tat! Seine Worte sind vollkommen. Sie ver- sagen niemals. Wir wollen uns jetzt nicht mit der göttlichen Heilung, sondern mit dem prophetischen Teil des Wortes befassen. Heute abend möchte ich den histori- schen Teil des dritten Gemeindezeitalters durchnehmen. Erfreut ihr euch daran? Ich bin damit erfüllt. Ich denke, es ist wirklich wunderbar, wie der Herr Jesus uns gesegnet und diese Dinge gegeben hat. Wir schätzen es von ganzem Herzen. Er weiß das Ende vor dem Anfang. Wir sind so froh darüber. Wir vertrauen, daß der Herr uns segnet. Habt ihr gestern abend beachtet, wie uns der Heilige Geist nach der Predigt drei Botschaften und drei Seelen gab? Als der Geist sprach, wurde in der letzten Auslegung wiederholt: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Ge- meinden sagt." Das sprach der Geist durch die Gaben in der Gemeinde. Oh, daß die Gemeinde dieses in Ehrfurcht behält. Gebt acht! Satan wird versuchen, euch darin aus dem Gleichgewicht zu werfen. Achtet darauf, daß es jedesmal der Heilige Geist ist Wenn es der Heilige Geist ist, wird Er in direkter Verbin- dung zu dem reden, was vor sich geht. Es geschieht zur Auferbauung der Gemeinde. Wenn ihr in Ehrfurcht damit umgeht, wird Gott euch mehr und mehr geben. Immer wieder werde ich gefragt, wann Heilsversammlungen stattfinden. Sobald diese Versammlungen am nächsten Sonntag zum Abschluß kommen, werde ich meine Stimme einige Tage ruhen lassen und so der Herr will, haben wir an dem darauffolgenden Sonntag hier eine Heilungsversammlung. Ich habe nicht oft Gelegenheit etwas über unseren Hirten, Bruder Neville, zu sagen, doch möchte ich, daß ihr ihn alle kennenlernt. Er ist wahrlich ein echter Bruder in Christus. Wir sind froh, einen solchen Bruder zu haben, der aus der Methodisten-Gemeinde kommt, die an Heiligung glaubt. Jeder aus dieser Umgebung kennt Bruder Neville. Niemand kann mit einem Finger auf sein Leben zeigen. Er mag nicht, daß ich das sage, doch lieber reiche ich ihm jetzt eine Rosenknospe, als einen Kranz, wenn er nicht mehr da ist. Jetzt ist die Zeit dafür. Als ich an einem Abend nach der Versammlung das Gebäude verließ, sagte jemand zu mir: "Oh, Bruder Branham, die Predigt war mir sehr wertvoll." Ich bedankte mich. Ein Prediger stand in der Nähe, (das ist jetzt viele Jahre zurück) und sprach: "Preis sei Gott. Ich möchte nicht, daß jemand so etwas zu mir sagt, denn alle Ehre gebührt Gott." Ich sagte: "Natürlich!" Darauf erwiderte ich: "Ich selbst habe es gern. Ich muß ehrlich sein." Er sagte: "Ich möchte nicht, daß Menschen es von mir sagen. Preis sei Gott!" Ich erwiderte: "Zwischen uns beiden besteht nur ein Unterschied. Ich bin in der Sache ehrlich. Du aber nicht." Wenn ihr ein Kind in einer Sache lobt, wird es sich bessern. Gott erkennt bei Seinen Kindern lobend an, was sie richtig tun. Er sagt ihnen auch, was sie verkehrt tun. Weshalb soll man es nicht sagen, wenn sie recht handeln? Gewiß! Ich danke Gott für Bruder Neville, daß er Hirte dieser Herde ist. Er war Methodist und spricht langsam. Er wollte nicht länger im verkehrten Stall essen. Wir sehen, in welch einer Weise der große Heilige Geist durch die Gabe fließend durch ihn spricht, wenn er vom Geiste gebraucht wird, ohne seinen eigenen Verstand. Beachtenswert ist, daß die Auslegung in demselben Rhyth- mus und der gleichen Betonung der Worte gegeben wurde. Ein anderer Bruder hier: Junior Jackson, ich denke er... Gut, Bruder Jackson, ich werde schweigen. Doch danke ich Gott für ihn, denn dieser Bruder hat gewiß eine große Gabe vom Herrn. Bleibt nur immer demütig. Für jeden gibt es in der Gemeinde etwas zu tun. Zieht euch davon nicht zurück, um irgendeiner anderen Sache willen. Laßt es in Übereinstimmung mit der ge- samten Gemeinde geschehen. Tut alle Dinge für Gott - nicht daß jeder in Zungen reden möchte oder daß jeder auslegen möchte. Tut das Gute und handelt recht; seid nicht böswillig, habt keinen Groll und laßt keine Bitterkeit in euch aufsteigen. Wie schlecht jemand sein mag und übel gegen euch redet, denkt nichts Böses gegen ihn in eurem Herzen, denn gerade dort wird der Teufel Fuß fassen und wirksam sein. Haltet alles zugedeckt mit göttlicher Liebe! Be- kennet eure Fehler und bringt alles in Ordnung! Tut Gutes an denen, die euch Böses zufügen! Wenn ihr nur denen Gutes tut, die es euch tun, dann bedenkt! Jesus sagte: "Denn wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Verdienst habt ihr da? Tun das nicht auch die Zöllner? ..." Jeder, auch die Sünder, können zu denen gut sein, die innen Gutes erweisen. Doch erweist denen Gutes, die euch nichts Gutes erweisen und erweist denen Gutes, die euch nichts Gutes tun. Tut etwas für diejenigen, die nichts für euch tun würden. Legt ein gutes Wort für den ein, der böse gegen euch spricht. In dieser Weise werdet ihr alle Bitterkeit aus eurem Herzen fernhalten. Solange ihr in der Liebe seid, werdet ihr stets alle lieben. Ihr sagt: "Sie haben dies oder jenes getan..." Nicht wir, sondern Gott ist der Richter. Ihr möchtet doch nicht, daß der arme Mensch verloren geht. Gewiß nicht. Ganz gleich, wer es sein mag. Das möchtet ihr nicht. So versucht, herzlich zu ihnen zu sein. "Die Liebe deckt der Sünden Menge." Die christliche, göttliche Liebe ist in dieser guten Weise wirksam. Wenn jemand euch als 'Heilige Roller' oder mit anderen Namen bezeichnet, dann geht darauf nicht ein. Wenn ihr es nicht ertragen könnt, so geht einfach hinweg. Doch in eurem Herzen sollte es dahin kommen, daß ihr sagen könntet: "Bruder, wenn du es in gleicher Weise wie ich verstehen würdest, so hättest du das gleiche Empfinden darüber." Seid freundlich zu ihm und geht vorwärts. Auch wenn eure Standpunkte so weit entfernt sind wie der Osten vom Westen, so hat das nichts zu sagen. An einem Abend habe ich bereits meinen Bruder Melvin erwähnt. Er ist blond und von stattlicher Größe. Wir haben keine Ähnlichkeit miteinander, als ob wir nicht verwandt wären. Unser Geschmack und Bestreben ist verschieden, und doch ist seine Mutter meine Mutter und sein Vater mein Vater. Er ist mein Bruder. Wir sind in derselben Familie geboren. Wir unterscheiden uns. Er ist kein Christ. Er mag Baseball (ein nationales Ballspiel), das Pferderennen und Dinge dieser Art. Er ißt gern Schokoladenkuchen. Darin unterscheiden wir uns. Ich mag weder Pferderennen noch Baseball, doch ich liebe das Angeln und Jagen. Darum gibt er gar nichts, wie ich um die Dinge, die er gern tut, nichts gebe. Er ißt seinen Schokoladenkuchen, ich meinen Kirschkuchen. Das soll kein Wink mit dem Zaunpfahl sein. Irgendwo erwähnte ich einmal, daß ich gern Kirschkuchen esse, und schon brachten vier oder fünf Schwestern mir Kuchen. An dem Abend hatten wir ein Freudenfest. Ihr wißt, wie ich es meine. Ich wollte euch zeigen, daß man trotz der Unterschiede einander liebt. Ich liebe ihn, denn er ist mein Bruder. Er ist kein Christ, deshalb sieht er die Dinge in einem anderen Licht Ich sehe die Dinge in dem Licht Christi. Doch kann ich nicht sagen, daß er nicht mein Bruder ist, denn wir sind als Brüder in dieselbe Familie hineingeboren. Nach den euch bekannten Botschaften wurde eine Botschaft an die Gemeinde gerichtet. Darin wurde gesagt, daß etwas Geheimnisvolles in diesen Versamm- lungen geschehen würde, wodurch viele schockiert würden. Gestern abend wurde etwas geoffenbart. Vergeßt es nicht, es ist auf Tonband. Einen Moment zögerte ich, doch bin ich sicher, daß ihr es erfaßt habt, denn der Heilige Geist brachte hervor, daß es gemäß der Bibel keine ewige Hölle gibt. Wenn ihr in der Hölle ewig brennen könntet, dann müßtet ihr ewiges Leben haben, um ewig lebendig zu sein. Es gibt nur eine Art des ewigen Lebens. Das ist Gott. In der (englischen) Bibel steht nie der Begriff 'ewige Hölle', sondern immer 'fortwährende Hölle'. Das mag Millionen von Jahren bedeuten. Ich weiß es nicht. Doch einmal muß es aufhören. Ich hatte es den Gemeinden vorent- halten, doch jetzt mußte ich es bringen, denn die Zeit dafür ist gekommen. Es sind mir noch einige Dinge aufgetragen, die ich in diesen Abenden sagen muß. Beginnt von heute ab geistlich zu denken, damit es durch den Heiligen Geist tief eindringen kann. Wenn ihr es hört, aber damit nicht übereinstimmt, so sagt einfach: "Armer Bruder Branham, er weiß es nicht. Ich werde für ihn beten." Tut das und der Herr wird mir die Wahrheit kundtun. Habt Verständnis für mich und tut mich nicht einfach ab, denn es mag wahr sein. Doch ich freue mich so sehr darüber. Es ist alles in Übereinstimmung. Vielleicht bin ich im Unrecht, vielleicht ist irgendwo etwas unterbrochen. Vielleicht seht ihr es. Betet, daß der Herr es mir zeigt. Vor allem, betet füreinander, daß der Teufel nirgends Bitterkeit hineinlegen kann. Haltet eure Seele rein in dieser Stunde, denn wir befinden uns in den abschließenden Stunden der Weltgeschichte. Freunde, wir sind am Ende. Darüber besteht kein Zweifel. Während wir die Gemeindezeitalter durchnehmen, werden wir sehr viel sehen, vielleicht schon heute abend. Wir haben die Grundlage so weit gelegt, daß schon heute abend geistliche Dinge geoffenbart werden können. Vergeßt es nicht! Ich habe euch gesagt, daß ihr geistlich denken müßt. Gebt acht, denn alles muß genau gemäß der Schrift sein. Es genügt nicht, daß jemand sagt: "Ich bin geschult. Ich war in der Bibelschule oder im College." Das besagt nichts. Die Pharisäer und Sadduzäer hatten das alles aufzuweisen, doch waren sie weit davon entfernt, Jesus zu erkennen. Die Offenbarung der Schrift ist den Weisen und Klugen verborgen und den Unmündigen, die lernen möchten, kundgetan. Laßt uns solche Kinder im Herrn sein, alles von unseren Herzen abladen und sagen: "Herr, rede zu uns, wir wollen hören!" So werdet ihr die geistliche Bedeutung erfassen. Erfaßt die geist- liche Bedeutung der Worte, die von heute abend an gesagt werden, denn wir gehen in ein großes, geheimnisvolles Gemeindezeitalter hinein. An jedem Abend nehmen wir ein anderes Gemeindezeitalter durch. Es wäre so viel darüber zu sagen, daß wir den ganzen Tag und den Abend in Anspruch nehmen könnten. Ich werde jedoch in jeder Botschaft nur die Höhepunkte be- rühren, in die ihr euch dann hineinvertiefen könnt Zuhause könnt ihr nach- lesen. Ich werde für euch beten, betet ihr für mich und Gott wird uns als Seine Ihm glaubenden Kinder zusammen segnen. Ich möchte, daß wir zum Gebet aufstehen und zu unserem Vater im Himmel beten. Vergeht einander! Gideon wählte die 300 Mann, die das Wasser tranken, aber dabei stehen blieben, um wachen zu können. So stehen auch wir zum Gebet Ich glaube ebenfalls an das Niederknien zum Gebet, doch ich meine, wenn wir hier aufstehen und beten, dann hat es irgendwie eine Bedeutung für uns. Wir wollen unsere Häupter und Herzen beugen. Gnädiger Himmlischer Vater, in Ehrfurcht nahen wir uns dem Thron Deiner Gerechtigkeit. Wir bitten Dich nicht, uns Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, denn wir würden alle verzehrt werden. Wir kommen alle und bitten Dich um Barmherzigkeit, Herr. Gieße heute abend Deinen Heiligen Geist über uns aus, nicht weil wir würdig sind. Wir sind unwürdig, das wissen und erkennen wir. Wir kommen nicht in unserem eigenen Namen, denn das reicht nicht aus. Wir haben keine Gerechtigkeit. Selbst unsere tiefste Gerechtigkeit wäre vor Dir wie ein besudeltes Gewand. Wir kommen demütig, in dem Namen des Herrn Jesus, der vor uns steht mit dem Blut Seines Bundes, das unsere Herzen bedeckt, indem wir sagen: "Oh Gott, sei mir Sünder gnädig!" Wir bitten um Gnade in der Stunde der Bedrängnis. Eines Tages wird die letzte Predigt gehalten werden. Wir wissen nicht wann. Dann kommt der Weckruf und wir werden in die Luft hinaufgenommen. Die Bibel wird auf dem Podium ge- schlossen, die Waffen werden niedergelegt. Oh Gott, berge mich im Felsen des Heils in jener Stunde, in der die Sonne untergeht. Wir sehen, daß wir nur durch Dich allem entfliehen können. Wir sehen den Zerfall der Nationen. Die Bibel erfüllt sich. Israel erwacht. Wir sehen die Bot- schaft an die Gemeinde. Die Zeit ist bald vorüber, doch jetzt offenbarst Du uns große Dinge und öffnest die sieben Siegel. Oh Gott, oh Gott, sei uns gnädig. Wir bitten um Gnade. Als Dein Knecht bitte ich Dich, sei jedem heute abend in Deiner göttlichen Gegenwart gnädig. Oh Gott, möge nicht eine Person in un- serer Mitte mit Sünde in der Seele sein. Mögen sie alle jetzt durch das Blut des Herrn Jesus gereinigt werden, daß wir uns alle in dem seligen Ort wieder- treffen. Oh Vater, wenn ich Dein Wort heute abend darbringen soll, so bin ich dazu nicht imstande. Niemand von uns ist dazu in der Lage. Wir geben zu, daß wir nichts wissen, Vater. Wir verlassen uns ganz auf den Heiligen Geist, damit Er es uns offenbart. Durch unser Wissen können wir den geschichtlichen Teil sehen, doch möge der Heilige Geist den geistlichen Teil in unsere Herzen legen. Gewähre es, Vater! Wir warten auf Dich im Namen Jesu, Deines Sohnes. Amen. Ihr mögt euch setzen! Wir schlagen jetzt das zweite Kapitel der Offenbarung auf, um den Text für die dritte Gemeinde zu lesen. (Eine Schwester redet in Zungen) Unser Vater, der Du bist im Himmel: Geheiligt werde Dein Name!... Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde! Vater, wir bitten Dich, sei mit uns. Segne uns und hilf uns, weise Bau- meister in dieser Stunde der großen Bedrängnis der Menschheit zu sein. Wo soviel Verwirrung vorhanden ist, hilf uns, das Beste zu tun, Herr, um Deine Knechte zu sein. Im Namen Christi. Amen. Ich habe das gesagt, damit ihr erkennt und beachtet, daß die Auslegung in Ver- bindung zum Worte nicht kam. Ohne Zweifel war unsere Schwester vom Heili- gen Geist gesalbt, doch sie gab die Botschaft, nachdem mit der Darbringung des Wortes begonnen war. Es weicht von der ordnungsmäßigen Reihenfolge ein wenig ab. Nun gut, teure Schwester, wer immer du sein magst, der Heilige Geist war über dir. Es war so schwer, es aufzuhalten. Was immer du gesagt hast, war gut. Du hast es wahrscheinlich schon so empfunden, ehe wir begonnen ha- ben. Seht ihr, es kommt zurück, wenn der Geist wirkt Der Geist ist den Pro- pheten untertan. Vielleicht wird der Heilige Geist dich noch einmal salben, nachdem die Predigt beendet ist. Gebt acht auf die Auslegung, die dann kommt. Dann wäre es in der rechten Ordnung. Doch jetzt nahen wir uns dem Wort. Das seht ihr. Ich fühle in meinem Herzen, daß es wirklich von Gott war. Es geschah nur nicht zur rechten Zeit. Er hat eine Botschaft an die Gemeinde durch die Schwester. Doch jetzt geht es hier um Seine Botschaft. Er wird nichts in Verwirrung tun. Er ordnet alle Dinge. Ich bin sicher, daß ihr es alle richtig verstanden habt. Wir lesen jetzt aus dem 2. Kapitel der Offenbarung den Text an die Gemeinde zu Pergamon. "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: 'Wer da überwindet, dem soll der zweite Tod nichts anhaben können.'" Mit diesem Text hörten wir gestern abend auf. Schon im ersten Gemeindezeitalter begannen die Nikolaiten. Jesus offenbarte sich als der allmächtige Gott, nicht als jemand anderes, nicht als ein Teil, son- dern Er war Gott allein. Gestern abend sprachen wir über das zweite Gemeindezeitalter. Er tröstete sie in ihrer Armut. Doch Er sagte, daß Er die Werke der Nikolaiten haßt. Gestern abend sprachen wir über die, denen die Märtyrerkrone gereicht wurde. Er sagte: "Fürchtet euch nicht! Seid getreu bis in den Tod..." Er versprach mit ihnen zu sein. Abschließend sagte Er: "Wer da überwindet, dem soll der zweite Tod nichts anhaben können." Von dem einen Tode wissen wir, doch hier ist die Rede von dem zweiten Tod. Den einen Tod sterben wir hier im Fleische, der zweite Tod ist das Sterben des Geistes; der Seele. "Die Seele, die da sündigt, soll des Todes sterben." Wer gestorben ist, existiert für uns nicht mehr. Ein Christ stirbt nicht Es gibt keine Schriftstelle, die besagt, daß ein Christ stirbt, denn er hat das ewige Leben. Wenn ein Sünder stirbt ist es aus mit ihm. Auch seine Seele wird schlußendlich sterben. Wenn ein Christ heimgeht, so wartet er bis Jesus wiederkommt Ich hoffe, daß ich heute abend noch darauf- zurückkommen, damit ihr den Zusammenhang des zweiten Todes seht. Aus unserer Betrachtung heute abend geht dasselbe hervor. Zunächst möchte ich euch wieder den geschichtlichen Teil darlegen, denn ich möchte euch nicht zu lange aufhalten. Wenn ihr nach den Versammlungen noch weitere Informationen haben wollt, so steht Br. Mercier euch zur Verfügung. Ich werde ihm alle Notizen geben. Jetzt lesen wir Kapitel 2 von Vers 12: "Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: 'So spricht der, welcher das scharfe, zweischneidige Schwert hat: Ich weiß, wo du wohnst, nämlich da, wo der Thron des Satans steht; doch du hälst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich auch in den Tagen des Antipas, meines treuen Zeugen, nicht verleugnet, der bei euch ermordet worden ist, dort, wo der Satan wohnt. Doch ich habe einiges wenige an dir auszusetzen; denn du hast dort Leute unter dir, die an die Lehre Bileams sich halten, der den Balak unterwies, die Israeliten zum Bösem zu verführen, nämlich Götzenopferfleisch zu essen und Unzucht zu treiben. So hast auch du solche unter dir, die sich in derselben Weise an die Lehre der Nikolaiten halten. (...die Werke der Nikolaiten wurden nun zu einer Lehre) ...die Werke der Nikolaiten, die ich hasse. Gehe also in dich, sonst komme ich bald über dich und werde jene mit dem Schwert meines Mundes bekämpfen.' Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: 'Wer da überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; auch will ich ihm einen weißen Stein geben, auf dem ein neuer Name ge- schrieben steht, den außer dem Empfänger niemand kennt.'" Möge der Herr Seinen Segen dazu geben und uns helfen. Nun zur Geschichte dieser Gemeinde zu Pergamon. Es ist das dritte Ge- meindezeitalter, welches sich von 312-606 erstreckte. Das Zeitalter brachte falsche Lehren, Satans Lügen, die Grundlegung der päpstlichen Herrschaft und die Vereinigung der Kirche und des Staates. Die Belohnung für die Überwinder war verborgenes Manna und ein weißer Stein. Gemäß dem, wie der Heilige Geist mich leitete und der Offenbarung, die mir gegeben wurde, ist Martin der Stern, der Engel dieser Gemeinde. Ich habe auch über die anderen Heiligen seiner Zeit gelesen. Ich wählte Martin, denn er war ein gottesfürchtiger Mann. Meiner Meinung nach zehnmal mehr ein Apostel als Patrick. Patrick war der Neffe Martins. Martins Schwester war Patricks Mut- ter. Martin lebte von 315 bis 399. Der Grund, weshalb ich ihn unter der lnspi- ration des Heiligen Geistes anderen Heiligen seiner Zeit vorzog ist, um der Art willen, wie er sich verhielt. Die katholische Kirche sprach ihn nicht heilig. Das war ein weiterer Grund, ihn zu wählen. Alle, die das Recht sahen und einen geistlichen Dienst harten, wurden von Anfang an von der Niko- laiten-Kirche abgelehnt. Sie waren geistlich. Ich zeichnete bereits auf, wie die wahre Gemeinde hinausgedrängt wurde, weil die Mehrheit die Lehre der Nikolaiten annahm. Schon immer war die wahre Gemeinde in der Minderhei- Wie ich es bereits sagte, sprach der Herr Jesus: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu ge- ben." Deshalb betrifft es ein geistliches Königreich. Wir gehören zu einem geistlichen Königreich und sind froh darüber denn in diesem Reich ist Einer König. Er ist der König der Heiligen. Er ist ihr König, der sie leitet. Das Leben Martins war im Vergleich zu allen anderen in den Gemeinde- zeitaltern von den größten Wundern erfüllt. Seit der Zeit des Paulus war er einer der geistlichsten Männer. Er war Soldat. Eines der ersten Wunder geschah, als er einen Bettler frierend und zitternd daliegen sah. Alle, die ihm hätten helfen können, gingen an ihm vorbei, wie der Priester und Levit in der Geschichte vom barmherzigen Samariter. Als Martin vorbeikam, wußte er, was seine Pflicht als Gläubiger war. Er besaß einen Mantel, den schnitt er mit seinem Schwert in zwei Teile und gab die eine Hälfte dem Bettler, die andere behielt er. An dem Abend begann seine erfolgreiche Laufbahn, denn Jesus Christus erschien ihm in einer Vision, gekleidet in der zweiten Hälfte seines Mantels. Die Schrift wurde erfüllt: "Was ihr getan habt an einem der Geringsten, das habt ihr mir getan..." Lernet daraus, was immer ihr je- mandem tut, das habt ihr Christus getan. Wir wollen es gemeinsam sagen: "Was ihr anderen tut, habt ihr Christus getan." Was immer jemand über euch denkt, zählt nicht, sondern das, was ihr über den Betreffenden denkt, wird den Segen herabbringen. Das war das erste Wunder und der Beginn seines Dienstes. Es wäre so vieles zu sagen, doch ich möchte euch nicht zu lange hierbehalten, damit ihr jeden Abend zurückkommen könnt. Das nächste Wunder, über das ich heute abend sprechen möchte, ist: er ver- warf das Heidentum völlig und war entschieden gegen die Kirche Roms. Er stimmte absolut nicht mit dem Bischof der römischen Kirche überein. Sie wurden weltlich und dergleichen. Er widerstand dem und war absolut dagegen. Es ist ein Wunder, daß er in jener Zeit überlebte. Eines Tages zerstörte er einen heidnischen Altar, der von Bäumen umgeben war. Neben dem heidnischen Altar stand ein Baum, den sie als heilig be- trachteten. Während er diesen Baum umhaute, standen viele dabei und waren darüber empört. Er sprach: "Wenn ich nicht ein Mann Gottes bin, so bindet mich an diesen Baum und zwar an der Seite, wohin der Baum sich neigt, damit er auf mich fällt. Wenn ich ein Mann Gottes bin, so kann mein Gott den Baum anders hinfallen lassen." Es war eine Herausforderung. Jetzt be- gannen sie den Baum weiter zu fällen. Als der Baum zu fallen begann, schwenkte er herum und tötete eine Anzahl der Zuschauer. Ein Wunder geschah. Gott hat den Baum zur entgegengesetzten Richtung der Neigung fallen lassen. Fortwährend geschahen in seinen Versammlungen Wunder. Ein anderes Wun- der, über das ich sprechen möchte, ist, daß er sich über ein totes Kind legte und es kam zum Leben zurück, nachdem er eine Zeit für dieses Kind gebetet hatte. Ein weiteres außergewöhnliches Wunder geschah mit dem Herrscher, der vor- hatte, einige des Volkes Gottes zu töten, die mit dem Heiligen Geist erfüllt waren. Selbstverständlich war er die rechte Hand des Bischofs der Kirche Roms, der eigentlich zu der Zeit schon Papst war, ohne so genannt zu wer- den. Sein Name war Damasur. Er ließ alle Christen töten, deren er sich bemächtigen konnte. Die Frau des Herrschers war eine Heidin, mit finste- rem Herzen, Als der gottesfürchtige Martin kam, um Fürsprache einzulegen, legte seine Frau ihm nahe, so zu tun, als ob er dafür sorgen würde, daß die Christen nicht getötet werden. Als Martin endlich zum Herrscher gelangte, nützte es nichts, denn dieser war ja die rechte Hand des Papstes. So tötete er die vom Heiligen Geist erfüllten Christen weiterhin. Als Martin zu der Unterredung hineingehen wollte, hielten ihn die Wacht- posten am Eingang fest. Martin fiel auf sein Angesicht, lag dort und betete, bis Gott ihm zeigte, hineinzugehen. Er stand auf, ging auf die verschlossenen. Tore zu, die sich von selbst öffneten. Er ging weiter. Dieses ist geschichtlich festgehalten, nicht was jemand über ihn schreiben würde. Hätte eine Gemeinde das niedergeschrieben, so wären sie vorein- genommen gewesen. Besonders die päpstliche Kirche würde solche Dinge nicht erwähnen. Die Geschichte berichtet die Wahrheit. Martin ging an allen Wachtposten vorbei und kam zum Herrscher. Dieser je- doch wollte den Knecht Gottes nicht respektieren. Das war kein gutes Be- nehmen: Er wandte sich von ihm ab, ohne ihn zu beachten. Wißt ihr, was Gott tat? Als Martin zum Herrscher sprach, der aber sein Angesicht abwandte. sorgte Gott dafür, daß dieser Heide Seinen Knecht respektierte. Der Sessel. auf dem er saß, fing Feuer und versengte ihn. Er mußte aufspringen. Gott weiß, wie Er Dinge tut. Gott ist imstande, dem Abraham aus Steinen Kinder zu erwecken. Vergeßt es nicht Derselbe Gott wohnt heute abend in unserer Mitte. Noch einen Fall möchte ich berichten, den ich gerne mag. Eines Tages befand er sich in seinem Raum im Gebet, während die Menschen schon auf ihn war- teten. Er war ein gesegneter Mann. Er sorgte dafür, daß seine ganze Ge- meinde mit dem Heiligen Geist erfüllt war. Im ganzen Lande geschahen durch die Gläubigen Zeichen und Wunder. Seht, Gott redet zu Seinem Botschafter und der Botschafter spricht zum Volk. Dann geschehen solche Dinge. Der Heilige Geist erhält ihn und die Zuhörer- schaft gleichermaßen in Gott. Seht, der Heilige Geist ergoß sich durch sie alle. Oft, wenn sie den Märtyrertod sterben mußten, stellte man den Prediger unter sie und tötete sie allesamt. Oh, welche Grausamkeiten taten sie diesen Menschen an. Sie verbrannten sie. Männer wurden an Baumstämme genagelt und wilde Hunde wurden auf sie gehetzt, die sie zerfleischten, ehe sie starben. Sie schnitten den Frauen die Brüste ab, ließen sie stehen und man beobachtete das Klopfen ihres Herzens, bis sie tot umfielen. Werdende Mütter wurden aufgeschnitten und ihre Kinder den Schweinen vorgeworfen. Man ließ sie dabei zuschauen. Ihr würdet meinen, daß Leute, die sich zum Christentum bekennen, so etwas nicht tun können. Doch höret! Jesus sagte: "Die Zeit wird kommen, wo sie euch töten werden und meinen, sie haben Gott einen Dienst getan." (Joh. 16,2) Vergeßt es nicht! Derselbe Herr Jesus, der das sagte, hat dasselbe durch den Geist für die Endzeit vorhersagen lassen. Es muß kommen. Wenn alles andere vollkommen mit der Schrift übereinstimmt, so gebt acht, ob nicht alles mit der Schrift und der Geschichte übereinstimmt. Gott sagte, daß es geschehen würde. Die Geschichte beweist, daß es geschah. Was werden wir tun, wenn wir zu dem Gemeindezeitalter von Laodicea kommen und das 'Wehe' sehen, das angekündigt wurde. Er war im Gebet, während die Versammlung wartete. Da klopfte ein Bettler an seine Tür, der ihm sagte, daß er nichts anzuziehen habe und friere. Er schickte ihn zu dem Haupt-Ältesten, der darüber ungehalten war und ihn wegschickte. Der Bettler kehrte zu Martin zurück und erzählte ihm, daß der Älteste ihn abgewiesen hatte. Ungefähr zu der Zeit kam der Älteste und sagte zu Martin in aller Schärfe: "Die Versammlung wartet auf dich. Du hältst sie zu lange hin." Er jedoch verharrte solange im Gebet, bis er fühlte, daß Gott ihn leitete, hinauszugehen. Martin gab dann dem Bettler sein eigenes Gewand und der Älteste mußte ihm ein anderes bringen. So mußte er in jedem Fall ein Gewand holen und es Martin geben, der nun ein geringeres vor der Versammlung trug. Es zeigt doch einfach, daß wir Christus unser alles geben müssen, - das Beste, das wir haben - unser Leben, unsere Zeit usw. Derselbe Geist, der in Christus wohnte, wohnte jetzt in uns. Der Einfluß wird über die Nachbarschaft und alle Menschen kommen, mit denen ihr zu tun habt. Ihr werdet Christus so ähnlich sein, daß die gleichen Werke geschehen, wie Christus sie tat, bis es dahin kommt, daß Menschen in unserem Schatten geheilt werden. Solch eine Macht der Liebe umgibt euch. Man sagte, nachdem Martin mit diesem geringen Gewand herauskam und predigte, daß die gesamte Versammlung einen Lichtschein um ihn sah. Seht, er hatte recht gehandelt. Tut immer das Rechte - es ist eure Pflicht vor Gott. Denkt richtig - das seid ihr euch selber schuldig, und es wird alles recht werden. Das stimmt. Es wird so sein. Wir wollen jetzt beginnen, die Richtlinien aus diesen Erklärungen aufzu- zeichnen. Es wird sehr ernst. "Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: 'So spricht der, welche das scharfe, zweischneidige Schwert hat.'" Beachtet, daß Er sich erneut in Seiner Gottheit vorstellt. In jedem Gemein- dezeitalter wird Er in einer Seiner göttlichen Offenbarungen dargestellt. Er hat die sieben Sterne in Seiner rechten Hand, ein zweischneidiges Schwert geht aus Seinem Munde hervor, Seine Füße sind wie Erz, Seine Augen wie Feuerflammen. Er stellt sich in Seiner Gottheit vor. Ihr fragt: "Worin liegt hier die Gottheit?" - in Seiner Darstellung mit dem zweischneidigen Schwert, das aus Seinem Munde hervorgeht. Nun, das Schwert ist das Wort. (Heb. 4,12) Wir haben es bereits erwähnt. "Das Wort Gottes ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert." Gebt acht auf die Erläuterungen. Geht diesem Begriff nach! In Joh. 1 steht: "Im Anfang war das Wort." Durch das Wort ist Himmel und Erde geschaffen worden. Das stimmt. Und das Wort war Gott. Es wurde Fleisch und wohnte unter uns. Er steht hier als der, der am Anfang war und spricht dieses zu dem Engel der Gemeinde zu Pergamon: "Ich bin das Wort Gottes." Weiter sehen wir Ihn, in der Offenbarung, kommend mit einem Gewand in Blut getaucht, eine Krone auf Seinem Haupt, auf einem weißen Pferd reitend. Sein Name lautet: 'Das Wort Gottes'. Oh, das liebe ich. Er ist das Wort Gottes. Er hat sich gleich zu Anfang in Seiner Gottheit, als das Wort, vor- gestellt. Wenn Er das lebendige Wort ist, so ist jedes geschriebene Wort der Bibel ein Teil von Ihm. Wenn ihr dieses aufnehmen könnt und das Wort durch den Glauben in euch hineinkommt, wird es lebendig. Begreift ihr das? Das Wort kommt in euch hinein und wenn der Heilige Geist in euch ist, wird es lebendig, sobald es hereinkommt und jede Verheißung wird wahr. Jesus sagte: "Wer zu dem Berge dort sagt: 'Hebe dich empor und stürze dich ins Meer' und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er ausspricht, in Erfüllung geht, dem wird es auch zuteil werden." Dann ist es Gott, der durch euch redet. Die Bibel sagt es, ihr glaubt es. Was immer ihr aussprecht, geschieht, so ihr nicht zweifelt. Wenn alles Weltliche aus euch herausgenommen wird, ihr dem Heiligen Geist gestattet, euch zu echten Söhnen und Töchtern zu machen, nichts Weltliches, keine Verurteilung, keine Zweifel übrigbleiben - was ist dann? Dann seid ihr es nicht mehr, sondern Gott in euch. Dann nehmt ihr Sein Wort als eine Verheißung und sagt: "Vater, es ist Deine Verheißung. Satan, weiche!" - und es muß geschehen. Dies kann erst geschehen, nachdem Gott euch die Sache geoffenbart hat, wie sie sein soll. Wenn ihr wißt, was in einem bestimmten Fall geschehen soll, dann könnt ihr es sagen wie Jesus. Er war das Wort. Jesus, als Mensch als Wohnstätte, sagte: "...der Sohn vermag von sich selber aus nichts zu tun, als was er den Vater tun sieht..." Es wird erst das lebendige Wort für euch, nachdem es euch kundgetan wurde. Das begreift ihr. Kein Wunder, daß die Manschen sagen, daß die Tage der Wunder vorbei sind. Das Wort ist ihnen nicht geoffenbart. Kein Wunder, daß sie nicht an den Heiligen Geist glauben. Das Wort ist ihnen nicht ge- offenbart. Kein Wunder, daß sie die Offenbarung der Taufe auf den Namen Jesu Christi nicht erkennen. Das Wort ist ihnen nicht geoffenbart. Sie haben nicht eine Schriftstelle, auf die sie sich stellen könnten, denn nirgends wird berichtet, daß jemand anders getauft wurde. Vom Heiligen Geist wird in der Bibel gesagt: "... und keiner vermag zu sagen: 'Jesus ist der Herr!´ - außer im Heiligen Geist." Dann gibt es Men- schen, die sagen, daß der Heilige Geist nicht im Recht ist. Seht, es ist ihnen nicht zugänglich gemacht. Jesus sagte: "Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, mein Vater ziehet ihn zuerst. Und alle, die der Vater mir gegeben hat, kommen zu mir." Ist das nicht herrlich? Alle, die der Vater mir gegeben hat, kommen zu mir. Keiner von ihnen wird verloren sein, außer dem verlorenen Sohn, der zu dem Zweck geboren war, "...und ich werde sie am Ende der Tage auferwecken..." Unsere Namen sind in das Lebensbuch des Lammes vor Grundlegung der Welt geschrieben worden. Ist das nicht herrlich? Wie können wir zweifeln? Oh Gott, nimm alle Zweifel unter uns hinweg. Beschneide unsere armen, mensch- lichen Herzen, bis kein Zweifel mehr unter uns vorhanden ist Herr, Wälze alle Zweifel hinweg! Laß mich in Lieblichkeit und Demut wandeln, wie Du als Lamm Gottes auf Erden wandeltest. Laß mich so wandeln wie Er. Laß mich reden, wie Er redete. Mögen meine Motive die Seinen sein, auf daß andere in mir Jesus sehen. Ich möchte mich selbst aufgeben, um alles in Dir zu finden, oh Herr, völlig in Dir eingehüllt, von Dir umgeben, daß kein Raum für Zweifel übrigbleibt. Wir glauben nur, was Du sagst. Geht nicht von hier und sagt: "Ehre sei Gott, Halleluja! Preis sei Gott! Seht, was ich tun kann. Ehre sei Gott!" Dann habt ihr es noch gar nicht begriffen. So hat Er es nicht getan. Er hat sich nicht in die Brust geworfen und gesagt: "Seht, was ich tun kann! Ich bin der Sohn!" Nie hat Er Lob für sich in Anspruch genommen. Er gab Gott die Ehre, wandelte in Demut und Freund- lichkeit. Alles war so lieblich um Ihn her, daß Menschen in Seiner Nähe verweilen wollten, bis auf Seine Feinde, die Er ebenfalls liebte und für sie betete. Er war euer und mein Vorbild, auf daß wir an anderen tun, wie Er an uns getan hat. "Ich weiß, wo du wohnst, nämlich da, wo der Thron des Satans steht; doch du hälst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet..." Obwohl sie wohnten, wo der Satan seinen Sitz hatte, hielten sie dennoch an dem Namen Jesu fest, und haben Seinen Glauben nicht verleugnet. Welch einen Glauben gab Er ihnen? - Den Pfingstglauben des Anfangs. Sie bauten eine Gemeinde als Organisation, die auf den Glauben der Nikolaiten ge- gründet war. Eine Kirchengemeinde wurde als Organisation ins Leben gerufen. Doch Er sagte: "Ihr hasset es und auch ich hasse .... Du hast meinen Na- men nicht verleugnet" Du bist ihrem Kult und den Dingen nicht nachgelaufen und hast standhaft an Meinem Namen festgehalten. Ihr habt immer noch Meinen Glauben, wie er am Anfang war. O, das liebe ich. "...doch du hälst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich auch in den Tagen des Antipas, meines treuen Zeugen, nicht verleugnet, der bei euch ermordet worden ist, dort, wo der Satan wohnt." Hierbei möchte ich ein wenig verweilen. "...wo der Satan wohnt" Wir wollen uns mit diesen Dingen ein wenig befassen. ich möchte, daß ihr es begreift. "Der Sitz Satans." Von Anfang an war der Sitz Satans in Babylon. In der Offenbarung finden wir das gleiche bestätigt Beachtet ! Aus dem heidnischen wurde ein päpst- liches Babylon. Ehe geschah, was wir jetzt betrachten, befand sich der Sitz Satans unter den Chaldäern, genannt Priesterkönig. Die Hierarchie Babylons wechselte ihren Sitz, als die Perser diesen Priester namens Attalus zwangen, Babylon zu verlassen. Als die Perser Babylon besetzten, vertrieben sie die Chaldäer. Attalus, ihr Priesterkönig floh und nahm seinen Wohnsitz in Pergamon, Deshalb heißt es: "...Wo du wohnst, befindet sich der Thron Satans." Deshalb betrachten wir die Kirchengeschichte, um zu wissen, was damit ge- meint war als Er sagte: "Ich weiß, du wohnst, wo der Thron des Satans steht" Ich frage mich, wo kann der Sitz Satans sein? Dann stellte ich fest, daß dieser Priesterkönig vor den erobernden Persern floh, wie Daniel es in der Vision gesehen hatte. Zunächst kam er nach Pergamon, dann nach Rom, und schlug sein Hauptquartier dort auf. Satan verlegte sein Hauptquartier von Babylon nach Pergamon, wo er in Zukunft das neue Babylon begann. Darin seht ihr die Vorgeschichte dessen, wo wir uns jetzt befinden. Dort ermordete er diesen geliebten Bruder Antipas. Später änderte er seine Methoden. Zunächst war er ein Verfolgter der Christen. Oh, wie er das Christentum haßte. Er war ja selbst ein Priesterkönig, heidnisch in seiner Natur und Lebensweise. Dann änderte er seine Einstellung und einigte sich mit Konstantin. Konstantin wurde seit jeher als Begründer des katholischen Ordens 'Knights of Columbus' angesehen, die den blutigen Schwur leisteten. Mit Achtung und Respekt möchte ich sagen: nachdem, was ich aus der Ge- schichte gelesen habe, war er gar nicht bekehrt. Er hatte einen Traum von einem Kreuz, durch welches er den Kampf gewinnen würde. In dem Falle versprach er, den Christen Erleichterung zu gewähren. Er war bereit selbst Christ zu werden, wenn sie für ihn beteten, daß er den Kampf gewönne. Ich stand an der anderen Seite der Brücke, wo er den Traum hatte. Nach seinem Erwachen ließ er ein weißes Kreuz auf die Lanzen seiner Krieger zeichnen. Dort hat dieser Orden begonnen, welcher der römisch-katholischen Kirche unterstellt ist. Niemals tat er etwas Religiöses. Das einzige wovon die Ge- schichte berichtete ist, daß er ein Kreuz in der St. Sophia-Kirche anbringen ließ. Er war ein Politiker und der Herrscher Roms zu jener Zeit. Er vereinigte sich mit diesem heidnischen Priester und daraus entstand die lauwarme Kirche, genannt die Nikolaiten - eine Art Christentum zu der Zeit, das zu einer Priesterschaft in der Kirche neigte. Wir haben über die Nikolaiten bereits im Ephesus und Smyrna-Gemeindezeitalter gesprochen. Jetzt waren es nicht mehr die Werke der Nikolaiten wie zu Anfang, sondern eine Lehre. Zu- nächst versuchten sie durch Werke Fuß zu fassen, doch im dritten Gemeinde- zeitalter wurde es eine Lehre. Man hatte Hohepriester, angesehene Männer. Noch nannte man sie nicht Papst, sondern Erzbischöfe, große berühmte Per- sönlichkeiten. Ihre Lehre war formell und starr. Sie entfernten sich von der geisterfüllten, geistgeleiteten Gemeinde. Diese bleiben in der Minderheit, wurden Ketzer genannt, weil sie nicht mit ihnen übereinstimmten, eine große Denomination zu haben. Die wahre Gemeinde wollte ausschließlich- unter der Kraft des Heiligen Geistes verbleiben, wie Christus es ihnen verheißen hatte. Er war mit ihnen als ihr König - ihr König. Die wahre Gemeinde hat ihre Einstellung nie geändert. Sie wollte sich von keinem Vorstand beherrschen lassen. Ich weiß nicht, wie man sie jetzt bezeich- net. Es sind Kardinäle, Bischöfe und unfehlbare Päpste. Wir glauben, daß nur der Eine unfehlbar ist. Er ist unser König. Er ist Jesus Christus, der jetzt mit uns ist in der Gestalt des Heiligen Geistes. Gott in uns, unter uns wohnend, leitet und führt uns zu dem Wasser des Lebens, der sich selbst zu erkennen gibt, wie Er es am Anfang unter den Heiligen und Märtyrern tat - als Gott, der Herr der Schöpfung. Er heilte die Kranken, weckte die Toten auf, zeigte Visionen und trieb Teufel aus. Nicht ein einziges Mal berichtet die Geschichte, daß durch die Bischöfe der Nikolaiten-Kirche, aus der die römische Hierarchie geformt wurde, oder den Papst, je Tote auferweckt wurden und etwas in dieser Art geschah. Denn Christus, die Auferstehung, war nicht in ihren Herzen. Sie vereinigten sich, wichen ab, formten eine Denomination und verkauften ihr Erstgeburtsrecht. Jedoch die Gemeinde des lebendigen Gottes hatte die Kraft Christi. Die an- dere Gemeinde hatte Würdenträger. Die wahre Gemeinde blieb im Geiste. Versteht ihr das? Nun, in dieser Weise schmiedete Konstantin sein Reich zusammen. Er nahen die Nikolaiten, die eine Form des Christentums darstellten und ging zu ihnen. Habt ihr das klar verstanden? Sie waren sogenannte Christen, beken- nende Christen ohne den Heiligen Geist. Oh, ich wünschte, daß es euch nie- mals wieder losläßt. Es waren denominationelle Christen ohne den Heiligen Geist. Sie waren Christen dem Namen nach. Sie waren Christen gemäß ihren Zusammenkünften. Sie nahmen das Abendmahl und befolgten die Anweisungen, doch lehnten sie die Führung des Heiligen Geistes ab. Unter ihnen gescha- hen keine Wunder und Zeichen. Sie meinten, diese Dinge gehörten der Ver- gangenheit an. Sie bauten eine Gemeinde auf, die herrschen würde. Gleich werden wir betrachten, welch eine Art von Herrschaft es war. Von solchen Dingen hielt die vom Heiligen Geist geleitete Gemeinde sich fern. Alles war an den Engel der Gemeinde zu Pergamon gerichtet, denn er trug die Verantwortung dafür. Es war seine Pflicht, es zu tun. Konstantin war am Christentum nicht interessiert. Er wollte die heidnischen Sitten seiner Vor- fahren in diese Gemeinde bringen. Die Nikolaiten waren mit Rom verwurzelt und trugen etwas Großes zur Schau. Viele dieser Menschen waren sogenannte, formell gläubige Christen. Die wahre Gemeinde war in der Minderheit. So ist es immer gewesen. Das soll tief in euch eindringen. Denkt daran! Die echte Gemeinde war schon immer eine winzig kleine Gruppe, die von den anderen Gemeinden hinausgestoßen wurde. Die wahre Gemeinde organisiert sich nie, denn sie ist der Organismus des geistlichen Leibes Jesu Christi auf Erden wohnend, in deren Glieder der Heilige Geist wirkt. Christus könnt ihr überhaupt nicht organisieren. Haltet das fest, bis wir zum Laodicea- Gemeindezeitalter kommen. Denkt daran! Haltet es fest! Jedes Wort das ich spreche, ist auf Tonband aufgenommen. Bewahrt es in eurem Gedächtnis! Die wahre Gemeinde Gottes wurde nie organisiert. Die katholische Kirche ist die erste Organisation, die der Welt bekannt ist. Vorher gab es keine Organisation. Sie ist die Mutterkirche. So sagen es die Katholiken selber. Sie ist die Mutterkirche aller organisierten Kirchengemeinden. Das ist unan- fechtbar, denn die Bibel sagt es von ihr. Wenn gesagt wird, daß sie die Mut- terkirche ist, dann ist sie es. Sie wird in Offgb. 17 beschrieben. Konstantin hatte die Absicht sein Reich zu festigen. Das tat Rom immer, um den Schlüssel zur Welt festzuhalten. Er brachte seine heidnischen Ideen, nahm die christlichen dazu und brachte sie irgendwie zusammen, um sich selbst ein Reich zusammenzuschmieden, dem kein zweites gleich käme. Dadurch würde er zum größten Herrscher der Welt gemacht. Was seine Bekehrung betrifft, so war er ein Politiker, aber nicht ein geheilig- ter Gottes, wie es manche aus ihm zu machen versuchen. Er war es nicht. Meiner Meinung nach tat er nichts, das mit dem Christenturn etwas zu tun hatte. Wohl ließ er ein Kreuz an eine Kirche der Nikolaiten anbringen. Weiter findet man nichts, das er getan hätte das dem Christentum ähnlich war. Ich habe es nicht gefunden. in jener Nacht, als er den Traum hatte, ließ er die Waffenrüstung seiner Krieger mit Kreuzen bemalen und die Christen beteten für ihn, daß er den Krieg gewinne. Dadurch sollte sein Reich gestärkt werden. Dann brachte er heidnische Bräuche in die Kirche der Nikolaiten herein. Ich bezeichne sie als die formelle, denominationelle Kirche, die geformt wurde. Er brachte heidnische Zeremonien in die Nikolaiten-Kirche hinein, und so fand die Geburt des Katholizismus statt. Nun Brüder, ich zitiere aus der Geschichte. Ich habe Tausende von katholischen Freunden. Sie sind genauso meine Freunde wie die Protestanten. Doch ihr Protestanten, erhebt eure Stimme nicht. Wartet, bis dieser Abend um ist. Ihr werdet sehen, daß sie dieselbe Sache taten. Seht, ein Topf kann dem Kessel nicht vorwerfen, er sei fettig. Seht ihr, es ist dieselbe Sache, derselbe Geist, der unter sie gekommen ist. Ihr werdet sehen, weshalb ich diese Sache immer verurteile, denn sie ist verkehrt. Selbst wenn ich es zu unterdrücken ver- suche, ruft der Geist in mir es aus. Ich kann darüber nicht schweigen. So war es schon immer. Große Männer, große religiöse Führer, sagten mir: "Du ruinierst Deinen Dienst Bruder Branham, wenn du Dinge sagst, die nicht deine Angelegenheit sind. Dich hat Gott berufen, für die Kranken zu beten." Gott hat mich beru- fen, mehr zu tun, als für die Kranken zu beten. Die Heilung der Kranken er- weckte die Aufmerksamkeit der Menschen - mehr nicht. Das Gebet für die Kranken ist von geringerer Bedeutung. Die Botschaft ist es, wovon wir spre- chen. Ein Geheilter kann wieder krank werden und sterben. Doch wenn je- mand aus dem Geiste Gottes geboren ist, hat er ewiges Leben. Gott heilt nicht nur die Kranken in dieser Weise. Krankenheilung ist eine Geistesgabe, die in einer lokalen Gemeinde vorhanden ist. Die Gaben sind in der Ge- meinde wirksam. Doch es geht um mehr. Ich hoffe, daß ihr es erfaßt. Christen und Heiden wurden zusammengeschmiedet und die katholische Kirche wurde herausgeboren. Ich wünschte, ich hätte den Zettel hier, der mir an einem Abend gereicht wurde. Ich vergaß ihn mitzubringen, weil soviele Dinge in meinem Studier-. zimmer herumliegen. Sie tun in dieser Zeit das gleiche. Begonnen hat es mit der Wahl des letzten Mannes, den ihr gewählt habt. Sie arbeiten jetzt an einer gemeinsamen Bibel, die weder den Katholiken, Juden noch Protestanten verletzt. Sie werden eine Bibel machen, die dem Ganzen entspricht. Könnt ihr die List eines anderen Konstantin sehen? Die Geschichte wiederholt sich. Ihr habt gehört, als ich es euch an jenem Abend vorlas. Nicht wahr? Ich habe den Abschnitt zuhause. Sie arbeiten schon lange daran. 1962 soll sie fertig- gestellt sein. Beachtet, wie Papst Johannes XXIII. alle Tochterkirchen aufg- fordert hat, zur Mutterkirche zurückzukehren! Seid unbesorgt, es wird ge- schehen. Es ist bereits so weit. Sie brauchen nicht erst, denn sie sind schon da. Ich erwähnte bereits, daß man in diesem Lande sagte: "Wenn Mr. Kennedy gewählt wird, werden die Katholiken alles übernehmen." Übernehmen? Sie haben es schon lange getan, ohne daß ihr etwas davon wußtet. Wer bezahlt ihre Lehrer, überhaupt ihre Schulen, in denen der Katholizismus gelehrt wird? Ihr Steuerzahler bezahlt dafür. Es geschieht vor eurer Nase. Oh, wie ist er wirksam gewesen. Die Bibel sagt, daß es ihm durch Schmeicheleien gelinge- wird - und so geschah es. Seht, sie zahlen für nichts Steuern. Vieles könnte hier darüber gesagt werden. Doch ich muß mich davon abwenden und zu unserem Thema zurückkehren. Damit Konstantin alles erreichte, was er sich vorgenommen hatte, mußte er weltliche Unterhaltung bieten, um die Aufmerksamkeit der Heiden und der Christen für seine Kirche gleichermaßen zu gewinnen. Seid ihr geistlich ge- sonnen? Seid ihr nachdenklich? Ist das nicht die Botschaft dieser Stunde? Die Kirchen haben jede Art von Veranstaltungen, in denen alles zusammen- gemischt ist. Diese Macht wird erneut zusammengeschmiedet, bis sie zuschlagen werden. Es ist bereits soweit. Das entnehmen wir der Geschichte, die nicht beschliffen wurde, sondern lediglich wiedergibt, was geschah. Doch damals geschah es. Er schmiedete die Nikolaiten-Kirche zusammen, durch weltliche Unterhaltung und Darbietungen. Vergeßt nicht, die wieder- geborene Gemeinde konnte er nicht antasten. Nein, nicht einen einzigen von ihnen. Doch die formelle Nikolaiten-Kirche fiel darauf herein. In unseren protestantischen Kirchen haben wir die verschiedensten Veranstaltungen. Das ist wahr. Freunde, was Gottes Wort sagt, ist die Wahrheit. Alle protestanti- schen Kirchen sind schuldig. Nie war es Gottes Plan, Festessen, Tänze und Vergnügungen im Keller des Gotteshauses zu veranstalten, um aus dem Erlös die Pastor und andere Dinge zu bezahlen, Mehr wird nicht benötigt, als daß die Menschen gelehrt werden, den Zehnten zu geben. Das ist im Plane Gottes. Doch Menschen wollen immer ihren eigenen Plan durchführen, obwohl sie dadurch den Plan Gottes durchkreuzen. Nun, als sie das taten, vereinigten sie sich und formten dadurch die katho- lische Kirche. Als ich vom großen 'Nizäischen Konzil' las, fiel ich auf meine Knie nieder. Im Jahre 325 fand das große ,Nizäische Konzil' statt, an dem Bischöfe und Väter des christlichen Glaubens teilnahmen. Ungefähr 1500 Delegierte nahmen an dieser Zusammenkunft oder dem Konzil teil, Die Laien übertrafen die Zahl der Bischöfe um fünf zu eins. Doch durch die Nikolaiten gelang Konstantins politischer Plan, denn sie überstimmten die wahre Ge- meinde und gewannen den Sieg. Sie entfernten den Heiligen Geist aus der Versammlung und setzten Bischöfe, Kardinäle, Päpste und so weiter ein. Dieselbe krumme Sache wurde während dem letzten Wahlkampf von den Demokraten gemacht. Die Republikaner sind nicht besser. Ich spreche nur von dem, was von Edgar Hoover in Kalifornien und anderen Orten bewiesen wurde. Sie hatten Wahl-Maschinen aufgestellt, so daß wenn man für Nixon wählte, man gleichzeitig seine Stimme für Kennedy abgab. Deshalb hatte er keine Chance. Warum tun sie jetzt nicht einmal etwas dagegen, nachdem es als Betrug erwiesen wurde? Wir leben in der Stunde - wir sind in der End- zeit. Sie wissen, daß es Betrug war, und doch unternehmen sie nichts dagegen. Auch damals war es eine krumme Sache und hier wird es wieder hervorg- boren, damit ein gewisser Mann hereinkommt und eine bestimmte Lehre hervorbringt. Die Lehre der Nikolaiten bestand zuerst in Werken und dann wurde sie zur Lehre. In den Tagen von Al Smith waren es Werke, jetzt ist es eine Lehre. Ich habe keinen Zweifel daran, daß er ein prima Präsident sein wird. Während seiner Amtszeit wird er die Heiden und christlichen Formellen zusammenschweißen. Man arbeitet an der Bibel, um alles zusammenzubringen Päpste und Kardinäle. Ich begrüßte vor einiger Zeit den Erzbischof von Canterbury/England. Ich traf ihn während meines England-Besuchs und sprach zu ihm. Er war eigenartig gekleidet. Auch er ging hin, den Papst zu besu- chen - das erste Mal nach Hunderten von Jahren. Was ist es? Wir befinden uns in der letzten Stunde. Deshalb stehe ich heute abend hier und nicht irgendwo anders auf einer Plattform, wo ich predigen und für die Kranken beten würde. Ich kann dort nicht alle erreichen. Das ist der Grund, weshalb wir alles auf Tonband aufnehmen und in alle Welt hinaussenden, damit die Menschen gewarnt werden und zum Glauben zurückkehren. Judas schrieb als letzter jenes ersten christlichen Zeitalters vor dem Buch der Offenbarung: "...ich fühle mich gedrungen, in meiner Zuschrift die Mahnung an euch zu richten, für den Glauben zu kämpfen, der den Heiligen ein für allemal übergeben worden ist." Nach dem Tode des Herrn Jesus begannen sie, davon abzuweichen. Auf dem Konzil zu Nizäa im Jahre 325, an dem etwa 1500 Delegierte teilnahmen, wur- den die Laien in dem neblig, stürmischen Konzil überstimmt, so daß die Nikolaiten überhandnahmen. Die gesamte Kirche wurde der Aufsicht der Bischöfe und Päpste unterstellt. Man nahm die Machtbefugnis von der Ge- meinde und übertrug sie dem Bischof, daß er über die Gemeinde herrsche. Sie waren die einzigen, die das Sagen darüber behielten. Beachtet es noch heute in der katholischen Kirche! Ihr dürft die Bibel nicht lesen, ihr seid nicht befugt, sie auszulegen. Das steht dem Bischof zu. Seht Ihr, woher es kam? Ihr könnt die Nikolaiten in ih- rem Säuglingsalter sehen, ehe sie schreien und kriechen konnten. Dort wurde es geboren. Das stimmt. Es war eine Form von Christentum und ist es immer noch. Die Protestanten ahmen ihnen nach. Die Bibel beschreibt in Offbg. 17 die Mutter mit den Töchtern. So der Herr will, nehmen wir es später noch durch. heute ist es das gleiche. Sie übernahmen es. Konstantin bediente sich der Strategie Bileams. Nun höret genau zu, was Er in der Bibel sagt: "Haltet fest an meinem Glauben..." "Doch ich habe einiges wenige an dir auszusetzen; denn du hast dort Leute unter dir, die an die Lehre Bileams sich halten, der den Balak unterwies, die Israeliten zum Bösen zu verführen, nämlich Götzenopfer- fleisch zu essen und Unzucht zu treiben." Konstantin benutzte die gleiche Strategie wie Bileam. Nach diesem Konzil hatten sie eine Zusammenkunft, in der die Bischöfe über die Gemeinden gesetzt wurden, um über sie zu herrschen und den Laien jedes Recht zu ent- reißen. Sie hatten keine eigene Meinung mehr, noch hatten sie das Recht, die Schrift auszulegen. Nur die Priester hatten das Recht, die Schrift zu deuten. Nach einer Zeit bestimmten sie jemand zum Haupt-Priester, als einem Stell- vertreter, welches der Papst war. Sie gelangten dahin, daß das Verständnis nur den Priestern zugesprochen wurde. Die Zuhörerschaft brauchte die Bibel nicht mehr zu lesen oder sonst etwas anderes tun, bis ihnen die Bibel völlig vor- enthalten wurde. Sie haben es erneut übernommen und hineingewählt, denn es sah gut aus. Es sah gut aus - sie waren reich und so weiter. Als Konstantin diese große Versammlung einberief, versprach er den Bischöfen schöne Gebäude. Er hatte Geld zur Verfügung, um große Einrichtungen zu schaffen, die er dann der Kirche übergab, um sie als Kirchengebäude zu benutzen. Oh, es waren ansehn- liche Gebäude. Alles schön dekoriert und so weiter. So übergab er sie der Kirche. Dann kleidete er die Bischöfe in prächtige Gewänder, eingeschlossen die Un- terkleider. Er ließ für sie einen erhöhten Platz schaffen, auf den sie wie ein Abgott gestellt wurden. Er ließ ihnen Altäre aus Marmor bauen. Das tat er alles, indem er heidnische Ideen umwandelte und in das Christentum herein- brachte, indem er einen Bischof einsetzte. Seht, den Götzen nahmen sie herunter und setzten den Bischof an dessen Stelle. Sie bauten ihm einen Altar und machten aus ihm einen Gott. Sie erhöhten den Bischof, kleideten ihn, daß er wie ein Gott aussah und hatte das Sagen. Anstatt ihn zu behan- deln wie die heidnischen Götter, kleideten sie ihn in ein Gewand wie Jesus es getragen hatte. Er saß da wie ein Abgott. Ihr könnt euch vorstellen, was die Heiden dazu sagten: "Damit sind wir einverstanden, denn jetzt haben wir jemand, der uns antwortet. Solange spra- chen wir zu einem Götzen, doch dieser Mann kann zu uns reden." Die Christen dachten: "Das ist einfach fein. Jetzt können wir alles tun, denn dort haben wir unseren Gott. Wir können zu ihm sprechen und er kann sagen, was wir tun sollen. Wenn wir sündigen, sagen wir es ihm, geben ihm etwas dafür, tun ein wenig Buße und danach ist alles wieder in Ordnung. Wir können hinausgehen und uns frei fühlen. Wir brauchen uns um nichts mehr zu sorgen." Das sah gut aus. Das tut es immer noch für die fleischlich Gesinnten. Doch nie könnt ihr das einem wiedergeborenen Kinde Gottes eintrichtern. Das werdet ihr niemals können, denn sie wissen, an wen sie glauben und sind überzeugt, daß Er imstande ist, ihnen das anvertraute Erbteil bis auf jenen Tag zu bewahren. "...Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt, und jage, das vorgesteckte Ziel im Auge, nach dem Siegespreis, den die in Christus Jesus ergangene himmlische Berufung Gottes in Aussicht stellt." Amen. Oh, ich bin so dankbar dafür. Die Kirchen waren sehr fein geschmückt, hatten einen Marmoraltar. Sie waren schön gekleidet. Dieselbe Sache könnt ihr noch heute sehen - mit Gold überzogen, mit Edelsteinen verziert. Juwelen befanden sich an diesem Altar. Sehr schön. Oh, es paßte den Nikolaiten und den Heiden. Seht, was er tat! Er verwandte die heidnischen Zeremonien und Ideen, nahm das Christentum, die kalten, formellen, die es nicht besser wußten und den Heiligen Geist nicht hatten, der sie anders geführt hatte. Er machte ihnen einen Gott hier auf Erden, baute einen Altar für sie und setzte einen Gott darauf, der ihnen die Sünden vergab. Seid ihr geistlich? Versteht ihr, was ich meine? Seht ihr, was es ist? - Auf Erden die Sündenvergebung weiterreichend. Ich zitiere das nicht aus meinem Gedächtnis, sondern aus der Geschichte. Ich kann euch die Stellen der unbestechlichen Geschichte angeben, in der gleichen Weise, wie berichtet wird von George Washington, Abraham Lincoln und dem Kampf von Gettysburg. Gewiß sind all die Dinge, die ich zitiere, aus der Geschichte. Es paßte ihnen, aber nicht der wiedergeborenen Gemeinde. Nein, niemals! Sie bestimmten einen Mann als Haupt-Bischof, der die Zeremonien aufsagte und dadurch wurden die Menschen des vollen Evangeliums hinausgetrieben. Noch heute ist es so. Die Dinge der Zeitalter wurden mit hinübergenommen in anderer Form, in anderer Zeit. Sie erhöhten die Würdenträger, die ihre Zeremonien aufsagten, wie einen Gott. Beachtet, daß die Heiden zu ihren toten Vorfahren beteten. Wie kann eine protestantische Kirche dastehen und aufsagen: "Ich glaube an die heilige römisch-katholische Kirche und an die Gemeinschaft der Heiligen. Ihr Me- thodisten, Presbyterianer und Lutheraner, verbergt euer Angesicht Alles, was mit den Verstorbenen zu tun hat, ist Spiritismus. Doch jetzt können die Protestanten über die Katholiken nicht lachen, denn sie tun das gleiche, indem sie das allgültige Bekenntnis ablegen, an dieselbe Sache zu glauben. Die Taufe vollzieht ihr gemäß der katholischen Kirche, verspot- tet und lehnt diejenigen ab, die versuchen, in rechter Weise zu leben. Wenn ihr die Menschen in einer Gemeinde unter der Kraft Gottes jauchzen hört, steht ihr draußen und spottet darüber. Seht, Menschen sterben, aber nicht die Geister. Der Heilige Geist kann nicht sterben. Er ruhte auf Jesus. Jetzt ist Er in der Gemeinde und wird solange bleiben, bis Jesus für die Seinen wiederkommt, die ein Teil von Ihm sind. Die Verfolger verspotteten sie damals und sie sind immer noch hier. Gott nimmt die Seinen von der Erde, doch nicht Sei- nen Geist Der Teufel nimmt die seinen, doch sein Geist bleibt auf Erden. Die Priester, die den Tod Jesu billigten, die Ihn als Wahrsager und als vom Teufel bezeichneten, waren so religiös wie man nur sein kann. Sie kannten die Schrift, doch sie erkannten die wahre Bedeutung derselben nicht. Sie hatten ihre eigenen Ideen und hörten auf nichts anderes. Sie sahen Jesus. Wie war es möglich, daß sie nicht erkannten, daß Jesus alles, was die Pro- pheten von Ihm vorausgesagt hatten, erfüllte? Sie waren blind. Gott hatte sie verblendet zu dem Zweck, daß wir das Heil empfangen könnten. Die Bibel sagt voraus, daß wir in diesem Pfingstzeitalter nackt, arm, blind und bloß sind und es nicht wissen. Sie haben eine kirchliche Tradition. Oh ihr formellen Baptisten, Presbyterianer und Pfingstler! Ich spreche nicht nur zu denen, die hier sitzen. Es wird auf Tonband aufgenommen. Ich weiß, wohin es alles führt. Tut Buße! Kommt zur Bibel zurück! Kommt zu Christus zurück! Es geschah, daß das volle Evangelium hinausgedrängt wurde. Die Wunder und Zeichen wurden aus der Gemeinde verbannt und die vom Heiligen Geist erfüllte Gruppe wurde hinausgeworfen. Danach leugneten sie, daß es je so etwas gegeben hat. Genau das gleiche tun sie heute. Könnt ihr diesen Geist nicht erkennen? Wie ich euch zu Anfang gesagt habe, zieht euer geistliches Denken an! Gestattet Gott, euer Herz zu öffnen. Seid nicht voreingenom- men! Sitzt und hört und sagt: "Heiliger Geist, offenbare es mir, damit ich es sehe." So ist es Ob bei Baptisten, Presbyterianern und sogar bei Pfingstlern ist es eine reli- giöse Zeremonie geworden. Wohl können sie noch auf die Tasten des Kla- viers hauen, auf und ab springen. Doch sobald die Musik aufhört, gehen sie hinaus, betrügen, stehlen, lügen und tun alles andere. Sie sind oft so zornig, daß sie es mit einer Kreissäge aufnehmen könnten. Sie reden über jedermann und tun andere Dinge, nicht nur die Methodisten, Baptisten, Presbyterianer, Katholiken, sondern auch die Pfingstgemeinden in dem Laodicea-Gemeinde- zeitalter. Warum kehrt ihr nicht zu dem zurück, was eure Vorväter hatten? Warum kommt ihr nicht zu dem echten Pfingsten zurück, wodurch ihr geheiligt und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdet, daß uns zu Christus zurückbringt. Das benötigen wir noch heute. Das Wort Pergamon bedeutet 'ehelichen'. Das formelle Christentum der Nikolaiten vereinigte sich mit dem Staat und den heidnischen Zeremonien. Das war die Geburt der katholischen Kirche. Jeder weiß, daß die katholische Kirche durch das nizäischen Konzil ins Dasein gerufen wurde. Vorher wurden sie von Gott Nikolaiten genannt. 'Niko' bedeutet zu besiegen und die Laien zu unterdrücken. Als sie das taten, wollten sie nicht, daß Gott unter den Men- schen wirksam ist und keine Pastoren, welches Hirten bedeutet, die vom Geiste Gottes geleitet waren. Ihr fragt: "Kann ein Priester kein Hirte sein?" Welch eine Art von Speise gibt er euch? Habt ihr dieselben Resultate wie zu Pfingsten? Gewiß nicht. Hat man zu Pfingsten von einem 'Ave Maria' gehört, von Bußübungen, vom Besprengen, vom Begießen, der Anwendung der Titel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist?' Wo findet ihr das zu Pfingsten? Petrus sagte: "So möge denn das ganze Haus Israel mit Sicherheit erken- nen, daß Gott ihn zum Herrn und zum Christus gemacht hat..." Woher sind die anderen Dinge gekommen? Am Anfang waren es die Nikolaiten, die in den Katholizismus mündeten. Nun sagt ihr: "Ich freue mich, nicht zu ihnen zu gehören!" Seid dessen nicht zu sicher! Christenturm - Nikolaiten! Könnt ihr das Gesamtbild sehen? Höret genau zu! Ich möchte, daß ihr es heute erfaßt, auch wenn wir bis Mitternacht hier- bleiben müßten. Denn seht, es geht um eure Seele. Ihr mögt sagen: "Ich ge- höre zu dieser oder jener Gemeinde..." Darum geht es nicht. Brüder, wenn ihr nicht den Heiligen Geist habt, dann könnt ihr zu vielen Gemeinden gehören und seid trotzdem verloren Wenn ihr nicht vom Geiste Gottes durch die Taufe des Heiligen Geistes wiedergeboren seid, dann seid ihr verloren und habt das ewige Leben nicht empfangen. Allein das ewige Leben wird Gott auferwecken, denn es ist das einzige Leben, das Bestand haben wird. Wer von euch kann sich noch an Br. Spurgeon, den Methodisten-Prediger aus Henryville erinnern? Er ist ein hervorragender, alter Mann. Wir saßen einmal im 'Red Furnish Cafe' zusammen, aßen Eis und sprachen über eine Versamm- lung, die ich hatte. Der Eigentümer hatte das Radio angeschaltet und wir hörten die 'Stunde der Landwirtschaft' aus Louisville. Es wurde gesagt, daß der '4H Klub' eine Maschine hat, die Getreidekorn in derselben Zusammen- stellung hervorbringt wie das echte Korn. Es sah genauso aus wie das Original. Die Wissenschaft hat es dermaßen vervollständigt, daß wenn man eine Hand- voll von dem, das im Felde gewachsen war aus einem Sack herausnahm, und die andere Handvoll aus dem Sack, das die Maschine hergestellt hat, kein Unter- schied bestand. Es ergab dieselbe Art von Kornflakes und Brot. Ihr könntet es zum Labor bringen, aufschneiden lassen und das eine nicht vom anderen unterscheiden. Alle Bestandteile, Kalcium, Feuchtigkeit, usw. in dem einen wie in dem anderen. Es wurde gesagt: "Der einzig sichere Weg zu erfahren, welches auf dem Felde gewachsen war und welches von der Maschine hergestellt wurde ist, daß man je eine Handvoll in den Erdboden tut. Beide verwesen, aber das von der Maschine hergestellte kommt nicht wieder hervor. Doch das, wel- ches Gott wachsen ließ, kommt zum Leben hervor. Das andere hat keinen Keim. Ihr mögt aussehen wie ein Christ, handeln wie ein Christ, jede gute Tat vollbringen, eurer Gemeinde treu sein; doch es zählt nur, wenn ihr vom Heiligen Geist befruchtet worden seid und das Leben Gottes habt ewiges Leben in euch kommt nicht durch ein Bekenntnis, sondern durch die Gabe des Heiligen Geistes. Wie empfangt ihr es? Petrus sagte am Pfingsttage und es ist wie ein Arztrezept aufgeschrieben worden: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher von euch auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sün- den taufen, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Die Gabe des Heiligen Geistes ist ewiges Leben. Das ist das Einzige, das Gott auferwecken wird. Nur was Leben in sich hat, wird auferstehen. Das ist da,- einzige, was hinaufgenommen werden kann. Ich hoffe, daß es klar ist. Gott gebe, das es verständlich ist. Die Nikolaiten waren formell und vereinigten sich mit den Heiden und formten eine Kirche. Die heidnischen Altäre wurden zu christlichen Altären gemacht. Aus dem heidnischen Gott wurde einer gemacht, der sprechen konnte, in Gestalt eines Bischofs. Er wurde erhoben und saß dort in seinen Gewän- dem, gekleidet wie ein Gott. Seht ihr, es kommt nicht auf das Äußere, sondern auf das Innere an. Die beiden Samenkörner sahen gleich aus. Nicht was äußerlich sichtbar war, sondern was im Inneren war, unterschied sie von- einander. Seht, innen ist das Leben. Wir sehen jetzt, wie damals die katholische Kirche herausgeboren wurde. Sie ist die Mutter aller Denominationen und Kirchen. Ihr sagt jetzt: "Br. Branham, solange ich kein Katholik bin..." Nein, einen Augenblick bitte. Laßt uns Offbg. 17 aufschlagen. Dies ist die Offenbarung Jesu Christi an Seine Gemeinde. Höret zu, während ich lese! "Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hat- ten, redete mit mir und sagte: 'Komm, ich will dir das Gericht über die große Buhlerin zeigen, die an vielen Wassern ihren Sitz hat...'" Wieviele können bezeugen, daß sie wissen, daß in der Bibel die Gemeinde symbolisch als Weib dargestellt wird? Wieviele wissen, daß die große 'Hure' dieses Kapitels die große Stadt ist, die auf sieben Bergen gebaut wurde. Wi- viele wissen, was die 'Wasser' bedeuten? Sie saß an 'vielen Wassern', - nicht ein Wasser, sondern vielen Wassern, welches Menschen bedeutet. In Vers 15 steht: "...Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Buhlerin thront, sind Völker und Scharen, Völkerschaften und Sprachen..." Dieses Weib war abtrünnig. Dies ist Belehrung. Ihr müßt euer verstandes- mäßiges Denken zurücklassen. Das verdorbene Weib wird 'Hure' genannt. Es ist ein Weib, das ihrem Ehegelöbnis untreu wird. Die katholische Kirche stellt den Anspruch, die Braut, das Weib Christi zu sein. Die Nonnen lassen sich scheren und wollen an nichts Gefallen finden, ihre ganze Zuneigung gilt Christus. Nicht wahr? Ich bin katholischer Herkunft. Ich habe ihr Buch "Tatsachen unseres Glaubens" und andere ihrer Bücher gelesen, sowie die der Protestanten und der Baptis- ten über das, was sie glauben. Ich habe sie in meinem Studierzimmer. Ich lese darin noch, damit ich antworten kann, wenn ich von jemandem zur Rede gestellt werde. Die Stunde ist gekommen, daß dieses ,bekannt wird. Als erstes wirkte Gott in der ganzen Nation. Es geschahen Wunder und Zei- chen, damit die Menschen davon Kenntnis erhalten. Die Schafe Gottes kennen Seine Stimme. Sie kennen sie genau. Ihr könnt nicht ausziehen, ohne zuerst bekanntgeworden zu sein, sonst richtet ihr viel Schaden an. Doch Gott sorgt für alles. "Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen..."' Sie war ein Weib, das vorgab, etwas zu sein, aber Ehebruch verübte. Wenn hier die Rede von einer Kirche ist, so hat sie Ehebruch gegen Gott getrie- ben. Dieser Ehebruch besteht in geistlicher Hurerei. Sie lehrt die Menschen Dinge, die nicht im Worte Gottes stehen. Stimmt das? Sie lehrt etwas, das nicht auf Wahrheit beruht. Das sind die Nikolaiten. Seht ihr, wie es aufkam? Man setzte Priester und Päpste ein. Der Heilige Geist wurde vertrieben. Man sagte: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden." Sie jedoch sagen: "Vater, Sohn und Heiliger Geist." Sie besprengen und begießen. Gebt acht, was dieses Weib tat: "...mit der die Könige der Erde gebuhlt haben und von deren Un- zuchtewein die Bewohner der Erde trunken geworden sind." 'Trunken' - sie töten, geben dem Tode preis, erschießen, und alles andere, Bruder. Sie sind absolut trunken von dem allen, dem Wein, den sie aus- teilt, ihrem Wein der Unzucht. Laßt mich euch etwas sagen. Meine Mutter war Katholikin. Ihr sagt, so etwas ist furchtbar. Nun wartet einen Moment, ihr Protestanten. (Ich spreche zu deren, die die Tonbänder hören werden). "So entführte er mich denn im Geist in eine Wüste; und ich sah dort ein Weib auf einem scharlachroten Tier sitzen." Was bedeutet das Wort 'scharlachrot'? Es bedeutet königlich, fürstlich, präch- tig, wie bei Königen und so weiter. "...das mit gotteslästerlichen Namen übersät war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte." Die sieben Häupter deuten auf die sieben Berge hin, auf denen die Stadt war. Dieses Weib befand sich in der Stadt. Das wissen wir. "Das Weib war in Purpur und Scharlach gekleidet..." Das Tier war scharlachrot, das Weib war in Purpur und Scharlach gekleidet. Habe ich euch nicht gewarnt, daß es drei Vorhänge gibt? Ich weiß nicht, wie lange ich noch leben werde, doch denkt daran, daß ich euch schon vor Jahren sagte; "Gebt acht auf Rußland!" Es gibt drei Vorhänge: den 'Eisernen Vorhang, den 'Bambus-Vorhang’ (Rot-China) und es gibt den 'Purpur-Vor- hang'. Auf den gebt acht, denn das ist der Verführer! "Das Weib war in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edel- steinen und Perlen reich geschmückt! (Erinnert ihr euch daran, als wir von dem ersten Altar der Nikolaiten sprachen?) ... in ihrer Hand hielt sie einen goldenen Becher, der mit Greueln und mit dem Schmutz ihrer Buhlerei gefüllt war." Das ist es, was sie den Menschen darreicht. Sie schlucken es herunter und werden trunken davon. Iren oder Franzosen würden vor nichts zurück- schrecken, wenn ihr etwas gegen diese Kirche sagt. Gewiß nicht. "und auf ihrer Stirn stand ein Name geschrieben, ein Geheimnis: 'Groß- Babylon, die Mutter der Buhlerinnen und der Greuel der Erde.'" Satan verlegte seinen Sitz von Babylon nach Pergamon. Ich wünschte, wir könnten durch die ganze Offenbarung gehen, damit ihr es seht. "...Groß-Babylon, die Mutter aller Dirnen und der Greuel auf Erden." Was war sie? - eine Mutter von Dirnen, nicht von Söhnen. Bezeichnet die Bibel die Kirche nicht als Babylon? Seht in ihren eigenen Büchern nach. Sie war eine Hure und wurde Mutter, denn sie hatte Töchter. Als Töchter waren sie Kirchen - Gemeinden. Woher kommt die protestantische Kirche. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Hure und einer Dirne? - Dieselbe Sache. - Stimmt das? Martin Luther kam heraus. Der wahren Gemeinde wurde eine Chance gegeben. Später geschah es durch Wesley, bis in die Pfingsterweckung hinein. Doch alle von ihnen gingen zurück zu der nikolaitischen Idee und wurden zur Organisation mit allgemeinen Aufsehern und mit allem, was dazu gehört und gingen direkt zurück zu der gleichen Taufe, derselben Form, derselben Ze- remonie. Viele von ihnen haben den Katechismus, das apostolische Glaubens- bekenntnis. Zeigt mir ein solches apostolisches Glaubensbekenntnis in der Bibel, Brüder. Wenn es eine apostolische Verordnung gibt, dann ist es die in Apg. 2,38. Da wurde geboten, was jeder zu tun hat. Wo habt ihr je gehört, daß ein Apostel eine Satzung festlegte, in der es heißt: "Ich glaube an die heilige römisch-katholische Kirche. Ich glaube an die Gemeinschaft der Hei- ligen." Petrus war es, dem die Schlüssel übergeben wurden. Es gibt nur einen Mittler Zwischen Gott und den Menschen. Das ist Christus Jesus. Schaut auf die protestantischen Kirchen! Was taten sie? Sie waren nicht zufrieden. Jede von ihnen kam hervor mit einem Pfingstsegen. Das stimmt genau. Sogar Martin Luther sprach in Zungen. Er entschuldigte sich und sagte: "Oh Gott, was sind das für eigenartige Worte, die ich ausspreche? Ich weiß doch nicht, was ich sage." Sicher, er glaubte daran. Durch die Zeitalter hatten sie den Geist, doch immer wieder zogen sie sich zurück und formten Organisationen, nachdem die Gründer heimgegangen- waren. Hätte man die lutherische Kirche gewähren lassen und nicht organi- siert, wäre es eine Pfingstgemeinde geworden. Was ist die Pfingstgemeinde? Ich meine das echte Pfingsten, nicht die Denomination. Damit kommen wir wieder zum Topf und Kessel zurück. Sie taten das gleiche und dadurch ka- men sie in das Nikolaitentum zurück, wie sie es am Anfang taten. Wieviele sehen das? Sagt Amen. Danke! Das stimmt. Ich wollte nur eure Bestätigung. Seht, sie war eine Mutter von Dirnen. In welcher Weise sind sie Dirnen? Sie begehen geistliche Hurerei gegen das Wort Gottes. Wenn das Wort Gottes sagt: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher auf den Namen Jesu Christi taufen..." und alle, von denen die Bibel berichtet, wurden auf den Namen Jesu Christi getauft, und ihr statt dessen die Formel ,Vater, Sohn und Hei- liger Geist' anwendet, so ist das Hurerei Stimmt das? Wenn das biblische Taufen durch Untertauchen geschah, welches aus dem Grundtext klar hervorgeht, woher habt ihr dann das Besprengen und Begie- ßen? Wo könnt ihr einfügen, daß ihr den Heiligen Geist durch die Han- reichung oder durch das Einnehmen der Hostie oder durch etwas anderes empfangt? Damals kam der Heilige Geist vom Himmel herab, wie das Brausen eines mächtigen Windes und alle wurden erfüllt und begannen in Zungen zu reden und zu jauchzen, benahmen sich, als wären sie trunken. Ihr ersetzt das mit einem Händedruck oder mit einem Empfehlungsschreiben an eine Gemeinde. Wie wollt ihr entkommen, wenn ihr geistliche Hurerei treibt? Nun stellt euch selbst die Frage! Öffnet eure Herzen und laßt nicht euren Verstand wirksam sein. Seid aufrichtig, Brüder! Wir befinden uns am Ende des Weges. Diese Versammlungen sind nicht vergeblich anberaumt worden. Sie wurden von Gott bestimmt. Das glaube ich so gewiß, wie ich hier stehe. Ihr glaubt, daß ich Gottes Knecht bin. Ich sage das im Namen Jesus, daß Gott es auf mein Herz gelegt hat, hierher zu kommen. Ich bekomme keinen Pfennig dafür, Ich könnte sonst irgendwo sein, um für die Kranken zu beten oder irgendetwas anderes tun. Ich könnte angeln gehen und würde trotzdem mein Gehalt von der Gemeinde bekommen. Doch Gott legte es auf mein Herz. Es ließ mich nicht mehr los. Der innerliche Schrei war einfach da. Ich tue alles, was ich kann. Ich bin hier im Namen des Herrn, um alles zu tun, so gut ich es weiß. Laßt es nicht an euch vorübergehen. Protestanten, seht ihr nun, was ich mit dem Vergleich von katholischen und protestantischen Kirchen meine? Die eine ist genau wie die andere. Das stimmt. Pergamon bedeutet 'Vereinigung’. Laßt uns noch etwas anderes durchnehmen: "Doch ich habe einiges wenige an dir auszusetzen; denn du hast dort Leute unter dir, die an die Lehre Bileams sich halten..." Haben wir noch Zeit? Ich werde mich beeilen. Wieviele möchten noch ein wenig länger zuhören? Ich weiß, es ist sehr heiß. Wenn euch beim Sitzen heiß ist, was meint ihr, wie ich hier beim Sprechen empfinde? Doch wir möchten dem Ort entrinnen, der wirklich heiß ist. Uns geht es um die ewigen Dinge. Was geschah, als sie die Kirche in dieser Weise gründeten? Höret gut zu, meine Kinder! Was geschah? Der Heilige Geist wurde aus der Gemeinde ver- drängt. Kein Wunder, daß durch keinen von ihren Bischöfen Tote auferweckt wurden und Wunder geschahen. Heilige, von denen sie in ihrer Kirche reden, haben gegen sie protestiert. Doch jetzt stellen sie den Anspruch auf sie. Ich denke an Johanna von Arc. Ich frage euch Katholiken und Protestanten, ob Johanna von Arc nicht in ihrer Zeit in Frankreich unbedeutend war, denn die katholische Kirche hat die Heiligen immer unterdrückt. Gott wirkte an dem Mädchen. Sie hatte den Heiligen Geist. Was tat sie? Sie sagte Dinge voraus, die der Herr ihr in Visionen zeigte. Sie betete für die Kranken. Sie betete für ein kleines totes Kind, das zum Leben zurückkam. Das ist pfingstlich. Was tat die katholische Kirche mit ihr, weil sie dagegen protestier- te? Ihr wurde ein Prozeß gemacht und man verbrannte sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen. Jetzt nennt ihr sie 'Heilige Johanna'. Ungefähr 200 Jahre später stellte die Kirche fest, was sie getan hatte, und daß sie wirklich geheiligt war. Sie taten Buße, in dem sie die Gebeine der Priester, die ihren Tod auf dem Gewissen hatten, ausgruben und Sie in den Fluß warfen. Meint ihr, daß dadurch das Blut je von ihren Händen ge- waschen wird? Die Bibel sagt, daß das Blut aller Märtyrer in ihr gefunden wurde. Das sprach der Engel des Herrn von Babylon. Jeder Mord, der an den Märtyrern, die in Christus geheiligt waren, begangen wurde, ist seit dem Zeitalter der Nikolaiten in ihr gefunden worden. Denkt darüber nach! Die christliche Kirche verehelichte sich mit Babylon. Pergamon bedeutet 'verehelichen'. Nun, zu der Lehre Bileams: "...denn du hast dort Leute unter dir, die an die Lehre Bileams sich halten..." O, ich liebe diese Dinge. Könnten wir uns mit einem Thema nur länger be- fassen, damit ihr es begreift und dann erst weiter gehen. Es ist alles voller Goldstücke. Ich bin wie ein Mineralschürfer. Man muß jede dieser Kostbar- keiten polieren. Jedes einzelne Goldstück reflektiert Jesus Christus. Er ist Alpha und Omega - jeder Karat des Goldes in dem Goldstück. Das stimmt. Er ist alles. Er ist Gott selbst, der aus diesem Grunde Fleisch unter uns wurde. So Gott will, möchte ich heute abend noch etwas anderes darlegen. Ich mochte, daß ihr morgen 4. Mose 22 bis 25 lest. Wir lesen es jetzt nicht. Ihr könnt es selbst nachlesen. Wir wissen, daß Israel das auserwählte Volk Gottes war. Sie waren Pfingst- ler. Der Geist war unter ihnen. Erinnert ihr euch noch an die Botschaft von gestern abend? Als Mose das Rote Meer durchzog und es hinter sich zurück- gelassen hatte, welches das Blut repräsentierte, blieben alle Zwangsherren, die die Kinder Israels je geschlagen hatten, zurück. Moses erhob seine Hände und sang im Geiste. O, jeder von uns kann ein Mose sein. Wenn wir in das Blut des Herrn Jesus hineinschauen, haben wir alles zurückgelassen. Jeder Trunkenbold,jede alte Flasche, jede unanständige Frau und alles andere, das wir je in unserem Leben taten, alles ist tot in dem Blute des Herrn Jesus. Das bewegt uns, im Geiste zu Singen. Die Zigaretten, Tabak und all unsere schlechten Angewohnheiten, ja alles andere ist tot in dem Blute des Herrn Jesus. Dann können wir unsere Hände erheben und im Geiste singen. Seht, was Miriam die Prophetin, tat! Denkt daran! Sie war eine Prophetin. Sie nahm die Handpauke, spielte darauf und tanzte im Geiste. Die Töchter Israel folgten ihr am Ufer und spielten auf Handpauken und tanzten im Geiste. Es waren die echten Pfingstler. Gebt acht, was geschah. Als sie gen Moab kamen, begegneten sie der Lehre Bileams, wie wir hier in der Schrift lesen. Moab war Israels Bruder. Wieviele wissen, woher Moab stammte? Ich würde Moab eine Kreuzung nennen, denn Moab stammte von den Töchtern Lots. Lot hatte zwei Kinder von seinen eigenen Töchtern. Einer von ihnen war Moab, aus dem der Stamm Moab hervorging. Lot wiederum war der Neffe Abrahams. Es ging zu derselben Linie zurück. Das wissen wir. Bitte beachtet, daß sie keine Heiden waren, wie es heute oft in einem Stück dargestellt wird. Denkt daran, sie waren gläubig. Dann kam Israel des Weges, um in das verheißene Land zu ziehen. Sie muß- tein durch das Land Moab ziehen. Sie sandten Botschafter hin zu Moab und sprachen: "Laßt uns durch das Land ziehen, denn wir sind Brüder." Moab reprasentierte die Nikolaiten. Ihr werdet das gleich sehen. Israel re- präsentiert die wahre Gemeinde. Bileam war einer ihrer Bischöfe oder Päpste, vergleichbar mit fleischlich gesinntem Christentum. Ohne Zweifel hatte er Gaben. Viele von ihnen sind feine Redner - Doktoren der Philosophie - große Männer. Das könnt ihr nicht leugnen. Sie haben die Form der Gottseligkeit, aber verleugnen die Kraft. Kehrt zu dem ursprünglichen Pfingsten zurück. Entfernt euch nie davon! Wenn ihr das tut, so seid ihr verloren. Verbleibt mit dem Segen - dem Segnenden alles Segens. Beachtet ihre Weiterreise! Sie kamen zu dieser formellen, gekreuzten Kirche und sagten: "Wir sind auf dem Wege zu einer Erweckung! Wir gehen hin- über in das verheißene Land. Gestattet uns, hindurchzuziehen. Wenn unser Vieh von eurem Gras frißt oder von eurem Wasser trinkt, so werden wir auch dafür bezahlen." Was geschah? Der König Balak erregte sich. Eine solche Versammlung wollte er nicht in seiner Kirche noch in seinem Land. Er sandte sofort zum Papst oder dem Bischof Bileam, einem gedungenen Propheten, der das Geld mehr liebte als Gott. Der König Balak sagte ihm: "So komm nun doch her und verfluche mir dieses Volk..." und ich werde dich belohnen. Gott sprach zu Bileam. Ich frage mich wieviele Bileams es heute in dieser Welt gibt - Metho- disten-Prediger, Baptisten-Prediger, katholische Priester. Gnade! Sie wissen, daß Gott... Lest die gleiche Geschichte wie ich, so werdet ihr es verstehen. Bileam! Er sprach zu Bileam: "Komm herab und verfluche mir dieses Volk!" Bileam antwortete: "Bleibt diese Nacht hier, dann will ich euch Bescheid geben, je nachdem der Herr mir Weisung erteilt" "Gott aber sagte zu Bileam: 'Du darfst nicht mit ihnen gehen! Du darfst das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet.'" Das ließ er am nächsten morgen dem König berichten: "Da sandte Balak noch einmal Fürsten ab..." Bileam befragte Gott zum zweitenmal. Gott antwortete: "...Mache dich auf und gehe mit ihnen! ..." Seht was geschieht, wenn ihr der Wahrheit nicht folgt. Ihr Nikolaiten denkt, weil Gott etwas für euch tut, ist euer Handeln gerechtfertigt Es gibt die ursprüngliche Wahrheit, ihr aber nehmt Gottes zugelassenen Willen, und Sagt: "Gott gibt uns den Heiligen Geist", oder "Er segnet uns, auch wenn wir im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hei- ligen Geistes taufen." Ihr Bileams! Seht ihr die Lehre Bileams? Nachdem er so arrogant war, ließ Gott ihn gehen, doch er verstrickte sich selbst Ihr müßt zur Wahrheit, zu der grundlegenden Wahrheit zurückkehren. Zurück zur Bibel ! "O, Er hat uns gesegnet" Ich weiß, daß Er es getan hat Er sprach zu Bileam: "Gehe hin! Du bist an den Weg deiner Organisation gebunden." Bileam sattelte seine Eselin und machte sich auf den Weg. Der Engel des Herrn stellte sich ihm in den Weg. Doch wißt ihr, dieser Prophet, dieser Papst, Bischof, Kardinal oder was immer er war, war in geistlichen Dingen so verblendet. Er dachte an seine Beförderung. Er lebte nahe dem Euphrat-Strom und dachte vielleicht an eine Erbschaft wie: "Auf diesem Fel- sen will ich meine Gemeinde bauen, Petrus. - Oder einem Felsen, der in Rom war." Doch der Engel stellte sich ihm mit dem gezückten Schwert in den Weg. Er war so verblendet und sah ihn nicht. Die Eselin jedoch preßte dabei den Fuß Bileams gegen die Mauer. Doch er ritt weiter. Der Engel stellte sich ihm abermals in den Weg. Gott wird jeden Durchgang blockieren. "Als nun die Eselin den Engel des Herrn erblickte, legte sie sich unter Bileam auf den Boden nieder. Da geriet Bileam in Zorn, so daß er die Eselin mit dem Stock schlug." Ich will euch zeigen, was ihn veränderte und es wurde ihm gesagt, worin er verkehrt handelte. Gott ließ die Eselin in Zungen reden. Es war kein Maulesel, sondern eine Eselin. Ein Maulesel hätte es nicht empfangen kön- nen, weil er eine Kreuzung ist. Seht, sie war Original-Same. Für Moab waren Zeichen und all diese Dinge in der Vergangenheit, doch Israel folgte den Zei- chen nach. Die Eselin wandte sich um und sprach: "Bin ich nicht Zeit deines Lebens deine Eselin gewesen?" Der verblendete Bischof aber schlug weiter auf sie ein, während er auf ihr saß. Sie aber sprach weiter zu ihm in unbekannten Zun- gen. Er antwortete: "Ja, du bist meine Eselin." "Bist du nicht bis auf den heutigen Tag auf mir geritten. Nie habe ich dir meinen Dienst versagt." Nein, aber hätte ich ein Schwert, so würde ich dich töten und diese Ver- sammlung verhindern. Ich bin doch unterwegs, um diese Gruppe von Helligen Rollern daran zu hindern, durch dies Land zu ziehen. Jetzt gebe ich es dir!" Dann aber schaute er sich umher und dachte: "Ist es nicht eigenartig, die Eselin reden zu hören." Oh Bileam! Sieh, Gott hat schon immer zu Men- schen in unbekannten Zungen gesprochen. Er tat es zu verschiedenen Zeiten. Ihr sagt: "Es geschah nur zu Pfingsten." Oh nein! Bei dem Fest des Belsazar erschien die Handschrift an der Wand in unbekannter Sprache. Sie hatten einen Mann dort, der die Gabe der Auslegung besaß. Er legte es ihnen aus und sagte, was es bedeutete. Das gleiche geschieht heute. Dort aber war kein Ausleger, deshalb ließ Gott den Kardinal Bileam da- durch wachrütteln, um zu begreifen, worum es geht Wißt ihr, daß dieser verblendete Mann einfach weiter ging? In gleicher Weise machen sie es noch heute. Die Moabiter, die Nikolaiten gehen dahin. Nun gebt acht! Wenn Gott den fundamentalen Glauben anerkannt hätte, Wäre er verpflichtet gewesen Moab zu segnen, denn auch Bileam baute sieben Altäre. Das stimmt Die Zahl 7 - sieben Gemeindezeitalter. Seht doch die geistliche Anwendung! Haltet an der geistlichen Anwendung fest. Wir wer- den gleich in harter Weise darauf kommen. Seht die geistliche Bedeutung! Sieben Stiere und sieben Widder (reine Tiere), wiesen auf das Kommen Christi hin, hunderte Jahre im voraus. Sie glaubten. Was glaubten Sie? Sie glaubten an Jehova Gott. Was glaubten sie noch? Sie glaubten an die Darbringung reiner Opfer. Sie stellten den An- spruch, an das Kommen des Messias zu glauben, in dem sie die Widder als Opfer darbrachten. Befaßt euch mit den Baptisten und ihr werdet feststellen, daß sie dasselbe tun. Worin besteht der Unterschied? Israel befand sich im Tal, brachte die glei- chen Opfer dar wie jene es taten und betete zu demselben Gott. Könnt ihr nicht die Kreuzung der Nikolaiten sehen? Seht ihr nicht die wahrhaft geistlich Gesinnten? Worin unterschieden sie sich? Den einen folgten Zeichen, die. anderen hatten eine Form. Dasselbe geschah hier mit den Nikolaiten, dem formellen Christentum in dem Konzil zu Nizäa. Der Heilige Geist spricht hier: "Doch ich habe einiges wenige an dir auszusetzen; denn du hast dort Leute unter dir, die an die Lehre Bileams halten..." Mir sind die Werke und Lehren der Nikolaiten verhaßt, denn es ist die Lehre Bileams, wodurch die Kinder Israel zu Fall gebracht wurden. Wie tat er es? Er machte sich auf, um das Volk zu fluchen. Gott aber hielt seine Zunge fest, daß er nur aussprechen konnte, was Er ihm gestattete: "...Du darfst das Volk nicht verfluchen, denn ich habe es gesegnet." Seht euch diesen Heuchler an. Darüber könnte viel gesagt werden. Seht euch den alten König Balak, das Haupt an, der diesen falschen Propheten rufen ließ, daß er hin- gehe und auf dieses Volk herabschaue. Das gleiche möchten auch die großen Kirchen mit der kleinen Minderheit Gottes tun. Sie sagten: "Wißt ihr was? Ich kenne einen von ihnen. Wißt ihr, was er getan hat? Er tat dieses und jenes. Das sind die Pfingstler!" Doch wußtet ihr die Wahrheit über sie! Aber darüber schweigen die Zeitungen. Doch wenn ein Pfingstler etwas Unrechtes tut, dann wird im ganzen Lande darüber geredet. Gebt acht! Er wies sie auf ihre Schwächen hin. Bileam sah auf ihre Rück- seite, auf das Schlechte, das sie taten. Bileam sagte: "Ja, ich werde nur auf ihre Rückseite, auf all die schlechten Dinge blicken, auf die Böswillig- keiten und unschicklichen Dinge." Wenn er nur auf das Gute gesehen hätte, so hätten sie nichts aufzuweisen. Das stimmt. Sie hatten jede Sünde began- gen, von der geschrieben steht. Doch er sah nicht, daß in ihrer Mitte der geschlagene Felsen und die eherne Schlange war. Unter ihnen war Freude, denn ihr König war in ihrer Mitte, Heilungen, Zeichen und Wunder, die Feuersäule hing über ihnen. Der verblendete Prophet sah es nicht. Er wollte nur die nachteiligen Dinge herausstellen: "Ich weiß, daß einer von ihnen die Frau eines anderen hat. Ich kenne jemanden, der Geld gestohlen hat." Das stimmt. Das gebe ich zu. Doch dasselbe war unter ihnen, ohne daß sie etwas darüber sagten. Er zeigte ihnen nur das Nachteilige. Gott aber sprach "...aber du darfst nur Sagen, was ich dir sagen werde. Bileam geriet im Geiste in Verzückung. Anstatt sie zu verfluchen, segnete er Israel. Amen. Wenn Gott die Fundamentalen, Bibelschulen, Seminare, die Doktorauszeich- nungen anerkennen würde, so hätte er es damals respektieren müssen. Doch Er hatte dieses Volk anerkannt und bereits gesegnet, denn der Geist, der König war unter ihnen. "...der Herr, sein Gott, ist mit ihm, und Königs- jubel erschallt in seiner Mitte." Der König der Heiligen. Freudenrufe ertönten. Es war ein anderes Königreich. Ich werde euch beweisen, daß sie keine Denomination waren. Wollt ihr, daß ich es tue? Ich habe mir eine Schriftstelle dafür notiert. Laßt uns 4. Mose 23,9 lesen: "Ja, vom Felsengipfel erblicke ich es, (Sein Auge achtet auf den Sper- ling, und Er achtet auch auf mich), und von den Höhen herab erschaue ich es; ein Volk zeigt sich mir, das für sich abgesondert wohnt und sich nicht zu den übrigen Völkern rechnet." Damit ist es bewiesen, daß sie keine Denomination waren. Abgesondert von den übrigen Völkern, einherwandernd, in Zelten wohnend, in Gassen, auf Straßenecken hatten sie ihre Mission aufgeschlagen. Wenn sie nicht bezahlen konnten, wurden sie hinausgeworfen. Sie waren Pilgrimme. Gott wollte, daß sie woanders hingehen sollten. Als ich vor kurzem in Jamaika war, begegnete ich einem feinen Pfingst-Bru- der, einem Doktor der Theologie. Ich sagte: "Wie hat doch der Herr die erste Pfingstgemeinde gesegnet. Sie besaßen nichts." Ich sagte: "Sie zogen einfach umher." Er sprach: "Oh Bruder Branham, ich möchte dir zeigen, worin sie verkehrt gehandelt haben." (Er ist ein feiner Bruder. Ich liebe ihn). Ich antwortete: "Oh wirklich, Bruder? Ich bin so froh, denn ich möchte immer wissen, worin ich im Unrecht bin. Gott weiß, daß ich nicht verkehrt sein möchte." Ich sagte: "Wenn ich im Unrecht bin, so möchte ich es wissen, Bruder. Ich danke dir." Er sagte: "Du lobst immer die Pfingstgemeinde des Urchristentums." Ich erwiderte: "Jawohl!" Er sprach: "Sie taten ihren schlimmsten Fehler, als sie ihr Besitztum verkauften. Als die Verfolgung ausbrach, hatten sie noch nicht einmal Häuser, in die sie hineingehen konnten. Sie hatten keinen Ort und mußten umherwandern." Ich sagte: "Genau das war der Wille Gottes." Er fragte: "Warum?" Ich er- widerte: "Wenn sie ein Haus gehabt hätten, wären sie zurückgegangen. Doch sie mußten hinausgehen, um die Nachricht zu verbreiten, daß der Heilige Geist herabgekommen war." Sagt mir nicht, daß Gott einen Fehler macht. Er macht nie einen Fehler. Er weiß, wie es gemacht werden soll. Sie verkauften Ihr Besitztum und wurden Wanderer, verbreiteten überall die gute Nachricht. Die Botschaft wurde in der damals bekannten Welt verbrei- tet. Sie gaben alles preis, um den Heiligen Geist zu haben. Die Menschen ge- hörten nicht zu einer Denomination. Denkt daran! Gott bezichtigt die Denominationen, die Lehre Bileams über- nommen zu haben. Wißt ihr was Bileam tat, als er die lsraeliten in diese Denomination nicht hineinbekam? Höret gut zu! Wir nahen uns dem Schluß. Was tat Bileam? Er tat dasselbe, was sie später im Konzil zu Nizäa taten. Das ist der Grund, weshalb gesagt wurde: "Doch ich habe einiges wenige an dir auszusetzen; denn du hast Leute unter dir, die an die Lehre Bileams sich halten und an die der Nikolaiten." Die Nikolaiten waren Menschen, die sich zurückzogen, um eine Organisation zu formen. Wieviele wissen, daß es stimmt? So entstehen Organisationen. Das ist die Wahrheit Gottes. Schlußendlich entstand die größte Organisation der Welt - die katholische. Das Wort 'katholisch' bedeutet 'universell'. Eine weltweite Organisation. All die kleineren müssen in diese eine große Kirche hineinkommen. Gebt acht! Was war Babylon? Wer gründete es? - Nimrod. Was tat er? Er baute eine große Stadt und einen großen Turm. All die umliegenden Städte mußten Tribut zahlen - Organisation. Das ist die Vorgeschichte. Es schlich sich in die Gemeindezeitalter hinein, wieder wurde organisiert und man brachte alle Nationen hinein. Hier steht geschrieben, daß die Bewohner der Erde von ihrem Unzuchtswein trunken wurden. Ihr Ehebruch bestand darin, daß sie den Anspruch stellte christlich zu sein, und dennoch Dinge herausgab wie den Katechismus, Gebetsbücher und dergleichen mehr. Die Protestanten kamen heraus und folgten direkt ihren Fußstapfen. Laßt uns nun ein wenig weiter gehen. Er sagte: "Dies ist die Lehre Bileams." Was tat Bileam, als er feststellte, daß er Israel nicht fluchen konnte? Er gab Balak den Rat, diese Menschen zu einem gemeinsamen Fest Ihres Gottes einzuladen. Ein großes Fest sollte veranstaltet werden. Es wurde das Fest des 'Baal-Peor' genannt, - ein Fest der Anbetung. Bileam sagte zu Balak: "Ich mache dir einen guten Vorschlag! Sieh nur ein, daß Gott sie nicht verfluchen wird. Deshalb rate ich dir, was du tun sollst. Wir werden sie nicht los. Des- halb lade sie ein, damit du sie auf deine Seite herüberbekommst.- Genau das gleiche tat Konstantin. Deshalb ist hier die Rede von der Lehre Bileams. Was taten sie? Die Lehre Bileams verbreitete sich unter dem Volk Israel. Alle Israeliten wurden zu diesem großen Fest, den größten Festlichkeiten, eingeladen. Oh, welch ein großes Fest sie hatten! Daselbst sahen die Israeliten die sexy ge- kleideten Frauen der Moabiter. Sie waren nicht so wie Ihre einfach geklei-. deten Frauen. Sie sahen so hübsch aus, waren von schöner Gestalt und konn- ten sich präsentieren. Sie fielen darauf herein und begingen Ehebruch. Bileam wußte, daß Gott sie nicht verfluchen lassen würde. Deshalb nahm er sie hinüber auf die Seite der Denomination, wodurch der Zorn Gottes ent- brannte und viele getötet wurden. Wenn er sie nur von dem Wege der Wahrheit herunterbekäme, würde Gott sie von selbst töten. Sobald Ihr euch einer Gemeinde anschließt, anstatt die Taufe des Heiligen Geistes zu empfangen, seid ihr gestorben. Nicht für euch allein, sondern bei allen soll es eindringen. Tot! "Du hast den Namen, daß du lebst,...", wurde zu Luther im Gemeindezeitalter zu Sardes gesagt. Das Wort Sardes bedeutet 'tot'. "Du hast den Namen, daß du lebst, bist aber tot" So sagt es Gott Als sie geistliche Hurerei betrieben und die Gemeinde sich von der Taufe des Heiligen Geistes abwandte und zu einer Denomination verband, starben sie. Da seht Ihr es! So sagt es die Bibel. So spricht Gott zu den Gemeinden. Ich möchte euch noch etwas vorlesen. Was tat Gott? Als sie dieses Übel begingen, befanden sie sich im Ehebruch und Gott tötete 23000. (1. Korth. 10,8) Wovon ist nun hier in der Gemeinde die Rede? - Von dem geistlichen Ehe- bruch, daß Ihr bekennt Christen zu sein und doch wie die Welt lebt. Oh Brüder, empfanget den Heiligen Geist! Entfernt euch von den alten Satzungen und Dingen. Sie sind tot, wie das Aufsagen des Apostolischen Glaubens- kenntnisse und anderer Satzungen, aufgeschriebene Gebete und dergleichen. Jesus hat niemals Seinem Volke gesagt, daß sie ein Gebet aufsagen sollten. Er sagte: "Betet! Betet!" Konstantin veranstaltete ein Fest wie Bileams heidnisches Fest. Die zu Per- gamon waren eingeladen. Ich habe hier etwas niedergeschrieben, werde jetzt aber nicht darauf eingehen. Pergamon war eingeladen. Sie waren zu dem Fest, dem Nizäischen Konzil, eingeladen. Sie waren zu dem Fest der Sonnenanbe- tung eingeladen, welches für einen heidnischen Gott am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, veranstaltet wurde. Diese Zeit dauerte an bis zum 25. Dezember. Die Heiden feierten den Geburtstag des Sonnengottes, der auf den 21.12., den kürzesten Tag des Jahres, festgelegt war. Wer sich in der Geschichte auskennt weiß, daß die Heiden an diesem Tag anbeteten. Es war eine große Festfeier. Die Römer hatten Ihre Belustigungsspiele - den römischen Zirkus. In dem Film 'Ben Hur' zeigten sie diese Wettrennen. Der römische Zirkus begann an dem Gedächnistag des Geburtstages des Sonnengottes. Sie veranstalteten ein großes Fest und luden die Nikolaiten dazu ein. Ist das nicht genau die Lehre Bileams, die sie übernommen haben? Seht, er zeigte Pergamon was sie hatten - die großen Wettrennen. Die Nikolaiten dachten: "Das ist fein! Dieses große Fest wird jährlich gefeiert!" "Jawohl!" Dann erging die Einladung an den sogenannten Erzbischof oder was immer er da- mals war. Sie machten daraus eine sich wiederholende Sache. Sie brachten Unzucht und Ehebruch mit hinein und formten die katholische Kirche, deren Mitglied jede protestantische Denomination ist. Gott hat keine Organisation. Er haßt sogar den Namen derselben. So sagt es die Bibel. Als sie das taten, mußten sie dem allen einen christlichen Anschein geben. So änderten sie den Geburtstag Jesu Christi, des Sohnes Gottes, vom April auf den 25. Dezember. Jeder gute Gelehrte und wer immer die geistliche Offenbarung hat weiß, daß Er zu der Zeit geboren wurde, wenn alle Natur hervorkommt; die Lämmer und so weiter - im April. Man huldigt immer noch dem Weihnachtsfest mitsamt dem Weihnachtsmann und St. Nikolaus. Noch weitere Feste wurden hinzugefügt. So ist es. Bileam lud sie ein. "...Ihr habt die Lehre Bileams unter euch." Seht Ihr es? Oh Gott und Vater, offen- bare es ihnen. Sie verschoben den Geburtstag vom April auf Weihnachten. Die Historiker bestätigen, daß alle Anhaltspunkte zeigen, daß Jesus im April geboren wurde, wenn alles Leben hervorkommt. Sie aber verlegten es auf den 25. Dezember, fünf Tage nach dem Fest des Sonnengottes. Somit legten sie Ihre heidnischen und christlichen Festlichkeiten zusammen. Der Katholizis- mus ist nichts anderes in der Welt als heidnischer Aberglauben und christ- liche Abarten zusammengetan. Das ist wahr. Und die Protestanten, die sich darunter stellen, sind die Töchter der Mutter der Dirnen. Gott helfe uns, echte Protestierer gegen alles zu sein, das nicht göttlich ist. Um die geistliche Anwendung zu rechtfertigen sagte der Bischof: "Wir ha- ben das Recht dieses zu tun, denn Er ist die Sonne der Gerechtigkeit." Sie fanden ein Schlupfloch, wie mit der Formel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' aus Matth. 28,19. Sicher fanden sie eine Art Schlupfloch, denn sie mußten die geistliche Anwendung rechtfertigen. Doch die Bibel lehrt, daß alles auf der Aussage von zwei bis drei Zeugen bestätigt sein muß. Gott hat es dreimal gesagt. Als Gott etwas anderes bestätigte nahm Er Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Für alles was Er tat, hatte Er immer zwei bis drei Zeugen. Das findet man in der ganzen Schrift bestätigt. Doch diese Kleinigkeiten müssen da sein, damit sie sie aufgreifen können. Gott wußte es vor Grundlegung der Weit. Sie gaben der Sache einen religiösen Anschein. Weil Er der Sohn Gottes ist, nahmen sie den Geburtstag des Sonnengottes und machten Ihn zum Geburtstag des Sohnes, denn Er ist die Sonne der Gerechtigkeit. Wißt ihr, daß Protestanten immer noch darauf hereinfallen? Sie entnehmen etwas der Schrift und wenden es anders an. Noch einen Augenblick bitte! Ich möchte noch schnell den letzten Vers lesen, um nur die Höhepunkte zu streifen. "Gehe also in dich, sonst komme ich bald über dich und werde jene mit dem Schwert meines Mundes bekämpfen. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden..." Konstantin ließ dieses große Fest veranstalten. Ehe ich weiterlese fühle ich, daß der Heilige Geist mich darauf zurückbringt. Deshalb habe ich es gesagt, denn es wurde mir gesagt: 'Halte das nicht zurück!" Hier ist es. Ich möchte es euch sagen, damit Ihr feststellt, was geschah. Als sie diese große Sache festlegten meinten sie, das Tausendjahrige Reich hätte begon- nen. Die Kirche war mittlerweile so reich geworden, wie sie nur sein konnte, Sie übte die Macht über den Staat aus. Der Staat und die Kirche waren ver- einigt. Jetzt war es Gott mit einem Königreich. Hatte nicht Satan den An- spruch gestellt, als er mit Jesus sprach und ihm alle Reiche dieser Welt zeigte, daß sie ihm gehörten und er damit tun könne, was er will. So wollte man Gott und den Teufel vereinigen. Oh, das könnt ihr nicht tun. Gewiß nicht. Das ist ihre organisierte Verfassung. Gott ist nicht in diesen Orga- nisationen. Gewiß nicht. Das geht nicht. Damals hatten sie es. Sie wurde die christliche Kirche genannt. Sie war ver- einigt mit der Nation, mit dem gesamten römischen Reich. Der erhabene Bischof war über alles gesetzt. Später wurde er Papst genannt, doch damals war er noch ein Bischof. So bekamen sie Ihren ersten Papst. Als Papst wurde er über alles gesetzt. Nun hatten sie einen Gott in Menschengestalt Sie hat- ten einen großen Altar und viele Reichtümer. Ihre gewaltigen Marmoraltäre waren mit Edelsteinen geschmückt. Sie hatten große Kirchen, beherrschten den Staat. Und wißt ihr was? Es wurde verbreitet, daß das l000jährige Reich begonnen hatte und alle Verheißungen, die den armen Juden gegeben wa- ren, seien von Ihnen genommen und Gott habe sie verlassen. Doch Gott wird Israel nie vergessen. Sie versuchten, das l000jährige Reich vor der Wiederkunft des Herrn Jesus einzuführen. Das l000jährige Reich kann erst beginnen, nachdem Jesus wie- derkommt. Da wurde die Lehre vom Beginn des 1000 jährigen Reiches geboren. Das ist auch der Grund, weshalb die Katholiken bis zu diesem Tage die Wiederkunft Jesu nicht lehren. "Wir haben alles in der Kirche. Wir befinden uns im l000jährigen Reich." Die Kirche besitzt alles. Das ist es. Seht, ein l000jähriges Reich ohne die Wiederkunft Jesu Christi. Dieses dauerte an, bis Konstantin ermordet wurde. Das betraf das Zeitalter, welches von 312-606 andauerte. Dann wurde der universelle Bischof zum Papst der universellen Kirche gemacht. Ich glaube, wir kommen mit diesem Vers zum Schluß. Preis sei Gott. Wir lesen noch den 17. Vers: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: 'Wer da überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; auch will ich ihm einen weißen Stein geben, auf dem ein neuer Name ge- schrieben steht, den außer dem Empfänger niemand kennt.'" Himmlischer Vater, ich bitte Dich in dem Namen des Herrn Jesus, gib diesen Menschen das Verständnis, auf daß sie alle, auch wohin die Tonbänder kom- men mögen, verstehen, damit sie erkennen, daß ich dieses sage, weil Du mir die göttliche Auslegung darüber gegeben hast. Amen. "...wer da überwindet." Als erste mochte ich, daß ihr beachtet, daß jede dieser Botschaften nicht an die Gemeinde, sondern an den Engel der Gemeinde gerichtet wurde. Es begann mit dem ersten Engel an die Gemeinde zu Ephesus: "...Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe...." Im 8. Vers steht: "Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe..." In Vers 12 steht: "Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe..." Seht ihr? Die Botschaft wurde an den Leiter der Gemeinde gerichtet. Gott helfe dem- jenigen, der sich von dieser Botschaft zurückzieht. Sie wurde an den Engel gerichtet, der als Stern in Seiner Rechten war. Er war völlig unter Seiner Kontrolle. Er bekam das Licht und seine Kraft von Ihm, aus Seiner Rech- ten. Seine rechte Hand bedeutet, daß sie in höchster Autorität stehen, während sie hier auf Erden sind, denn sie sind Sein ausstrahlendes Licht und geben dem Gemeindezeitalter das Licht weiter. Jede Botschaft wurde an den Engel, an den verantwortlichen Stern des Gemeindezeitalters gerichtet. Der Engel der Gemeinde wird verantwortlich sein, wenn er das Wort nicht predigt. Der Engel wird es im Gericht zu verantworten haben. Wieviele erinnern sich an die Vision, die ich hatte? Als ich auf dem Bett lag, kam der Heilige Geist herab. Ich schaute mich um, sah meine Frau dort und auch ich lag da und wurde in jene Gegenwart hinaufgenommen. Und ich sah all die Menschen. Ihr alle erinnert euch daran, daß ich es euch erzählt habe. Ich fragte: "Wer sind diese alle?" Er antwortete: "Sie gehören dir!" Ich fragte: "Sind es alles Branhams?" Er antwortete: "Nein!" Es waren ihrer Millionen. Er sagte: "Es sind die durch dich Bekehrten." Ich fragte: "Bekehrte?" Er sprach: "Die Frau, über die du so erstaunt bist - jung und schön. Sie war über neunzig, als du sie zu Chri- stus führtest." Ich sagte: "Vor diesem habe ich mich 'gefürchtet?" Er antwortete: "Wir warten hier auf das Kommen des Herrn." Ich sprach: "Ich möchte Ihn sehen." Die Antwort lautete: "Jetzt kannst du Ihn nicht sehen, doch bald wird Er kommen und du wirst gemäß dem Evangelium, das du gepredigt hast, gerichtet werden und wir werden dir angehören." Darauf sagte ich. "Meinst du, daß ich für sie alle verantwortlich bin?" Die Antwort lautete: "Für uns alle!" Ich fragte: "Wird ein jeder es sein?" Er ant- wortete: "Du wurdest als Führer geboren." Ich sagte: "Wird jeder verantwort- lich sein?" Er antwortete: "Jeder Führer!" Ich fragte: "Was ist mit Paulus?" Er erwiderte: "Für sein Zeitalter wird er verantwortlich sein." Darauf antwortete ich: "Nun, ich habe dasselbe Evan- gelium gepredigt." Millionen von Stimmen ertönten: "Darauf ruhen wir aus." Da habt ihr es: "Ausruhen." Der Engel Gottes, der Botschafter der Gemeinde ist verantwortlich, wenn er das Wort nicht predigt. "Das verborgene Manna". Wir wollen die beste Deutung darüber geben. Was versinnbildlicht verborgenes Manna? Das verborgene Manna wurde an einem Orte aufbewahrt, oder die Schaubrote in der Bibel, die nur für die Priester da waren. Wieviele wissen das? Es gab Brot für die Versammlung, doch er gab ein besonderes Brot für die Priester. Stimmt das? Dies ist ein beson- deres Brot. 'Verborgenes Manna'. Wer ist unser Manna? - Christus. In Joh. 6,48-5O sagte Jesus: "Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind dann doch gestorben; hier dagegen ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit man davon esse und nicht sterbe." Was ist das 'verborgene Manna'? Es ist das Manna, das nicht der ganzen Versammlung, sondern als Offenbarung des Wortes dem Engel der Gemeinde zuteil wird. Die Offenbarung des Wortes wird dem Engel des Zeitalters gegeben. Allen anderen bleibt es verborgen. Es wird ihm geoffenbart, weil es jeweils an den Engel der Gemeinde gerichtet ist. Habt ihr es erfaßt? Es ist eine etwas höhere Berufung, die eine größere Offenbarung Jesu Christi mit sich bringt. Ich frage mich ob Luther es erkannte, oder ob Wesley es in seiner Zeit erkannte, oder Martin und Irenäus? Ihr wißt, die Kirche hat diese Männer nicht heilig gesprochen. Für sie waren es keine Heilige. Aber ihnen folgten die Zeichen. Sie sprachen lediglich ihre eigenen Bischöfe und derglei- chen heilig. Vor kurzem ging eine Frau ins Büchergeschäft, um die Lebensgeschichte von Martin zu kaufen. Die Person nahm es heraus und sagte: "Er ist nicht gut bekannt in der Geschichte. Er wurde bis zu diesem Tage nicht heilig gespro- chen." Doch Gott hat seinen Namen. Er weiß, wer er ist. Das ist der Unter- schied. Die einen wollen Ihren Namen in Verbindung mit etwas Großem. Doch das Volk Gottes meidet alles derartige. Sie wollen nichts Großes, sie wollen demütig und bescheiden sein. Der Weg hinauf geht durch die Tiefe. "Wer sich aber selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst ernie- drigt, wird erhöht werden." Demütigt euch! Versucht nicht, etwas Großes zu sein. Versucht gering zu sein. Seid, was ihr seid. Kommt euch gering vor Gott vor und gering vor euch selbst. Seht jeden als höher an. Wer der Größte unter euch sein möchte, sei euer aller Diener. Wer könnte größer sein als Jesus Christus, der sich schürzte und Seinen Jün- gern die Füße wusch? Der Gott des Himmels, der Schöpfer Himmels und der Erde, erniedrigte sich als Diener und wusch die Füße der Fischer, die voller Dreck und Staub waren. Er wurde zum Diener, indem Er ihnen die Füße wusch und wir meinen, etwas zu sein. Wir müssen einen Doktortitel, usw., haben. Das ist nicht nach dem Vorbild Christi. Dadurch wird die Lieb- lichkeit Jesu Christi nicht offenbar. Er wurde aller Diener. Das stimmt. Er lehrt uns, daß wir einander tun wie Er an uns getan hat. Oh, das ist mein Herr. Er wurde so erhöht, weil Er sich so erniedrigt hatte. Dadurch war Er es. In meinem Leben hatte ich das Vorrecht, einigen bedeutenden Männern zu begegnen. Ich hatte auch das Vorrecht Männern zu begegnen, die von sich dachten, groß zu sein. Ein wirklich großer Mann versucht euch den Eindruck zu vermitteln, daß er nichts, ihr aber groß seid. Ich lernte Könige und große Persönlichkeiten kennen. Ich lernte auch wahre, vertrauenswürdige Christen mit geflickter Kleidung kennen. Andere kamen zum Podium, elegant ge- kleidet. Verborgenes Manna ist etwas Besonderes. Was ist das Besondere? Die Seg- nungen des Heiligen Geistes? - Nein! Die sind für die ganze Versammlung. Das verborgene Manna war eine besondere Offenbarung, die er anderen leh- ren mußte. Eine tiefere Erkenntnis der Schrift, die er anderen lehrte. Dazu ist er gesetzt. Stimmt das? Euer geistlicher Stand wird über den eures Hirten nicht hinausgehen. Denkt daran! Denn er ist der Hirte, der euch speist. Ist er ein Hirte, so muß er wissen, wo das Manna sich befindet, um die Schafe zu speisen. Stimmt das? Etwas Besonderes. Beachtet die Offenbarung! - Das verborgene Manna. "...auch will ich ihm einen weißen Stein geben..." Das ist ein Stein (Fels) - Reinheit. Er begegnete einem Menschen namens Simon, verwandelte seinen Namen zu Petrus - Fels. Weshalb? Er hatte die Schlüssel. Stimmt das? Er änderte seinen Namen und machte ihn zu einem Felsen. Petrus war es, der die Schlüssel des Himmelreiches hatte. Ein neuer Name in diesen Stein hineingeschrieben.. den niemand außer ihm selbst kennt. Er weiß wer er ist, kann es aber anderen nicht sagen. Nur derjenige seiner weiß es. Petrus wußte, daß er die Schlüssel hatte. Man hörte aber nicht, daß er darüber prahlte. Diejenigen, die sich selbst rühmen, etwas zu sein, sind gewöhnlich nichts. "...einen weißen Stein, auf dem ein neuer Name geschrieben steht..." Nicht sein eigener, sondern ein anderer neuer Name, den nur er selber kennt. (Die -Überwinder bekommen einen weißen Stein - einen neuen Namen.) Die Gemeinde wird mit einem besonderen Manna gespeist. Denkt daran! Zu derselben Zeit, als dieses der Gemeinde gesagt wurde, hatten die Nikolaiten ein Haupt in ihre Kirche gesetzt - einen Papst, und stellten ihm einen weißen Altar aus Stein, einen Marmoraltar, zur Verfügung. Denselben schmückten sie mit Edelsteinen und dergleichen, welche ihm sehr kostbar waren. Doch dieser Engel des Herrn wußte durch die Offenbarung Jesu Christi, wer er war - ein Sohn Gottes. Als die Nikolaiten ihren Führer erhöhten und ihm einen Marmorstein zu Füßen setzten, setzte Gott Seinen geisterfüllten Leiter, Seinen Engel für Seine geisterfüllte Gruppe ein, brachte ihm ein Siegel an und gab ihm einen Namen, den er nicht offenbaren durfte. Er mußte es für sich behalten. "...den außer dem Empfänger niemand kennt." 'Verborgenes Manna', ein weißer Stein, ein neuer Name, den niemand außer dem Empfänger kennt. Alles war an den Engel der Gemeinde gerichtet. Ich frage mich, ob Luther, Wesley und die anderen großen Engel-Botschafter es wußten. Und ich frage mich heute, ob in... Bald in die Welt kommend, der große Engel des Lichts, der zu uns kommen und uns herausführen wird, der große Heilige Geist, die kommende Kraft, und uns zu dem Herrn Jesus Christus führen wird. Er wird es vielleicht nicht wissen, doch eines Tages wird er hier sein. Gott wird ihn bekanntmachen. Nicht er selbst wird es tun müssen, Gott wird ihn bekanntmachen. Gott wird das Seine bestätigen. So war es, als Jesus hier war und sie Ihn nicht erkannten. Er sprach: "Wenn ich die Werke meines Vaters nicht tue, so glaubet mir nicht; wenn ich sie aber tue, so glaubt, wenn auch nicht mir selbst, so doch meinen Werken, damit Ihr immer gewisser zu der Erkenntnis gelangt." Oh, ist Er nicht wunderbar? Das Buch der Offenbarung! Seht ihr jetzt, wo die Gemeinden sich befinden? Seht, wie sie hinausgestoßen wurden! Seht, welch einen Ausgang die Gemeinde hatte. So der Herr will, sprechen wir mor- gen abend über das nächste Zeitalter. Verzeiht mir, daß ich euch so lange hier behalten habe. Ich hoffe, daß ihr etwas gelernt habt. Sicher habt ihr euch Notizen gemacht. Ich habe hier noch einige Dinge niedergeschrieben, drei bis vier Seiten, doch ich habe keine Zeit, mich damit zu befassen. Es ist schon spät geworden. Im Buch werden wir sie verwenden. Wieviele lieben Ihn von ganzem Herzen? Wieviele glauben Ihm von ganzem Herzen. Meint ihr ich würde hier so dastehen und diese Dinge sagen, nur weil wir keine Organisation sind? Brüder, versteht ihr jetzt, weshalb ich mein Leben lang gegen diese Sache gekämpft habe? Es war der Heilige Geist Ich verstand es selbst nicht. Erst seit einigen Tagen weiß ich es. Ich wußte nicht was mich bewegte, so zu handeln. Ich wußte nicht, warum ich immer gegen verkehrt lebende Frauen sprechen mußte, und die anderen Dinge. Ich wußte es nicht, doch jetzt weiß ich es. Der Herr weiß um alle Dinge, die nicht recht sind. Hier haben wir sie der Geschichte entnommen. In der Bibel wird vorausgesagt, was geschehen würde. Jetzt wissen wir es. Wir nehmen die Geschichte des bestimmten Zeitalters durch und stellen fest, daß genau das geschah, was die Bibel vorausgesagt hat Stimmt das? Wenn wir zu unserem Gemeindezeitalter gelangen, werden wir feststellen, was für unser Gemeindezeitalter verheißen ist. Alles wird in derselben Weise geschehen, wie Gott es gesagt hat Glaubt ihr das? O ich möchte schauen, den der für mich starb, allzeit jubelnd preisen, Seine Rettertat. Möcht' auf goldenen Straßen, singen hell und klar, nach dem Streit, Herrlichkeit, Freuden immerdar. Während Ihr einander die Hände reicht, Ihr Methodisten, Baptisten, Presby- terianer, wer immer ihr seid... Wir wollen aufstehen. Freudig singend gehe ich... Ich liebe ... Wunderbar, wunderbar, Jesus ist der Herr. Wunderrat, starker Gott, Friedefürst ist Er, rettet mich, schützet mich, vor der Sünde Macht. Wunderbar ist Jesus, der mir Sieg gebracht. Laßt uns Ihn gemeinsam preisen. "Preis sei Seinem Namen." Bis morgen abend. "O wie süß klingt Jesu Name..." Wir beugen unsere Häupter und singen gemeinsam: Singt mit Macht in Jesu Namen, Seinen Ruhm mit Mut bezeugt, bis wir zu der Schar gelangen, die gekrönt sich vor Ihm neigt.