Die Patmos Vision (The Patmos Vision) Gepredigt am 4.12.1960 in Jeffersonville, lndiana, USA William Marrion Branham Als ich das Gebäude betrat, überwältigte es mich so sehr, daß ich dachte, die Entrückung hat stattgefunden. Doch als ich mich umguckte und andere hier sitzen sah, wußte ich, daß es noch nicht geschehen ist. Oft kommt der Geist des Herrn über uns, und das ist so wohltuend. Wir sind froh, die vielen Freunde im Gebäude zu sehen. Es sind ihrer so viele, daß ich sie nicht namentlich nennen kann. Ich bemerkte gerade, daß Br. Carpenter hereinkam. Er hat uns getraut und ist uns in dieser Gemeinde durch seinen Dienst zum großen Segen geworden. Wir sind froh, daß er und viele andere Prediger unter uns sein können. Gestern abend wurde mir folgende Frage vorgelegt: Bruder Branham, sind die fünf törichten Jungfrauen aus Matth. 25 der Überrest der Gemeinde aus den Nationen? Nach meinem Verständnis sind die fünf törichten Jungfrauen gerettet, müssen aber durch die große Trübsalszeit. Ist das korrekt? Wenn ja, was ist ihr endgültiges Ziel. Können sie die Schafe sein, die gemäß Matth. 25,33-34 von den Böcken geschieden werden?" Ein guter Bibelkenner... Auch ich meine, die törichten Jungfrauen sind der Überrest des Samens das Weibes, die Gottes Gebote beobachten und das Zeugnis Christi haben. Eine Schneiderin legt ein Schnittmuster auf einen Stoff und schneidet heraus, was sie benötigt. Was zurückbleibt ist der Überrest. Es liegt an ihrer Entscheidung, wie sie das Muster schneidet. Was zurückbleibt, ist der Überrest. Gebt acht, es sind fünf kluge und fünf törichte Jungfrauen. Alle sind Jung- frauen und bestehen aus dem gleichen Material. Doch gemäß der Erwählung hat Gott die Braut vor Grundlegung der Welt auserkoren und ihre Namen in das Lebensbuch des geschlachteten Lammes, seit Grundlegung der Welt geschrieben. Der unendliche Gott hatte es vor, ehe die Welt begann. Manch- mal verwenden wir das Wort 'Vorherbestimmung', jedoch ist es in diesem Gemeindezeitalter, in dem wir leben, ein Aufhänger. Während der Zeit der Märtyrer war es für sie ein großer Trost, denn sie glaubten daran. Doch jetzt ist man davon abgewichen und lehrt gesetzmäßige Ideen in der Gemeinde. Es nahm überhand gemäß der calvinistischen Lehre in England, so daß keine Erweckung mehr da war, bis John Wesley auftrat und die Gnade predigte, wodurch die Lehre in das Gleichgewicht gebracht wurde. Gott wird immer das Gleichgewicht herstellen. Den törichten Jungfrauen ging das Öl aus. Ihre Lampen erloschen. Ich glaube, sie werden in die Finsternis geworfen, wo Heulen und Zähneknirschen sein wird. Wenn ihr es vergleicht mit den Anmerkungen , so bezieht es sich auf die große Trübsal. Sie bleiben zurück und gehen durch die große Trüb- sal. Welch eine Lektion. Hätten wir nur die Zeit, darauf einzugehen. Denkt daran! Ich habe gleich zu Anfang einen Hinweis für diejenigen gege- ben, die die Tonbänder hören. Diese Dinge sage ich so, wie ich sie als richtig ansehe und glaube. Sollte es nicht zutreffen, so bin ich mir dessen nicht bewußt. Ich kann nur sagen, was ich glaube. Ich möchte keinen verletzen. Wir müssen alles beiseite legen und das aufnehmen, was gesagt wird und die Schrift durchforschen, ob es so ist. Das ist die beste Art, es zu tun. Be- sonders in dieser Zeit und Nation, wo alles mögliche gelehrt wird, fällt es den Leuten schwer, das Rechte zu erfassen. Anders ist es in einem nicht bearbeiteten Gebiet. Ihnen sagt ihr es, sie glauben es und dabei bleibt es. Jemand kommt mit dieser Idee, ein anderer mit einer neuen, und es gibt un- gefähr 900 verschiedene Glaubensrichtungen und jede steht mit ihrer Lehre im Gegensatz zu der anderen. Wir müssen erkennen, wer recht und wer unrecht hat. Um das feststellen zu können müssen wir alles mit der Bibel ver- gleichen, denn sehr oft geben Menschen ihre eigenen Deutungen. Wir ver- suchen unser Möglichstes, keine menschliche Deutung zu geben. Wir lesen, wie es geschrieben steht und sagen, wie es ist. Ich habe immer festgestellt, wenn ihr das nehmt, was Er sagt, wird es immer in rechter Weise mit der Schrift übereinstimmen. Es ist wie bei der Zusam- mensetzung eines Puzzles. Zuerst müßt ihr das Muster ansehen, ehe ihr es richtig zusammensetzen könnt. Wenn nicht, werdet ihr eine Kuh auf einem Baum haben, die dort Gras frißt. Wir wollen alles dem Heiligen Geist überlassen, der die Bibel geschrieben hat. Männer wurden vom Heiligen Geist getrieben und schrieben die Bibel. Welche Schulung ihr auch habt; ohne den Heiligen Geist könnt ihr es nicht verstehen. Jesus dankte Gott, daß Er es den Weisen und Klugen verborgen und den Unmündigen geoffenbart hat. Die Jünger waren mehr oder weniger ungeschult, bis auf Paulus. Er sagte, daß er alles vergessen mußte, um Christus zu erkennen. Den Korinthern schrieb er: "Ich bin nicht mit überwältigender Redekunst oder Weisheit zu euch gekommen...denn euer Glaube sollte nicht auf Men- schenweisheit, sondern auf der Kraft Gottes beruhen." Durch den Heiligen Geist sollten die Werke des Glaubens gemäß dem Worte Gottes geschehen. Daran halten wir fest. Ehe diese Woche vorbei ist, werdet ihr sehen, daß es der kleine Überrest war, der durch alle Zeiten daran festgehalten hat. Ich wünschte, wir hätten Zeit, die gesamte Offenbarung durchzunehmen. Es ist solch eine herrliche Belehrung darin. Es ist ungefähr zwanzig Jahre her, als die Gemeinde noch in ihrem Anfang war, daß wir einige Monate über das Buch der Offenbarung sprachen. Dann erinnere ich mich, daß wir das Buch Hiob durchnahmen. Ich sprach so lange darüber, bis endlich eine Frau schrieb und mich fragte: "Br. Branham, wirst du Hiob überhaupt nicht vom Aschhaufen herunternehmen?" Ich versuchte herauszustellen, durch welche Schwierigkeiten er ging, bis er zu dem Punkt gelangte, daß der Geist des Herrn über ihn kam. Es blitzte und donnerte, als der Geist über den Pro- pheten herabkam und er das Kommen des Herrn sah. Das wollte ich betonen. Ich wußte, daß es für einige ermüdend war. Auch ich werde nervös, wenn ich jemanden herumspielen höre. Doch vielleicht gebraucht Gott die Person zu einem bestimmten Zweck. Jetzt kommen wir auf den Überrest zurück. Ich hoffe, diese Frage klar genug beantwortet zu haben. Ich glaube, daß auch der Überrest von Gott erwählt wurde. Gott hat alle Dinge vor Grundlegung der Welt aufgrund Seines Vor- herwissens bestimmt. Beachtet die Vorherbestimmung! Es ist den Menschen ein Stachel. Doch Gott hat in Seiner großen Unendlichkeit Jesus Christus und die Gemeinde vor Grundlegung der Welt vorherbestimmt. Er konnte das Ende vor dem Anfang bestimmen. In Seiner Unendlichkeit gibt es nichts was Er nicht wußte. Er wußte von jeder Fliege, die je auf Erden sein würde und wie oft sie die Augen aufschlägt. Es ist unmöglich, Gott in Seiner Unendlichkeit zu beschreiben. Gebt acht! Die Bibel sagt voraus, daß der Antichrist in der letzten Zeit auf Erden offenbar wird. Unser geliebter Bruder Billy Graham predigte am letzten Sonntag eine zeitgemäße Botschaft, jedoch sagte er darin: "Satan verführt sogar die Auserwählten." Nein , so ist es nicht. Die Bibel sagt, daß er die Auserwählten verführen würde, so es möglich wäre, aber es ist nicht möglich, denn Gott hat sie vor Grundlegung der Welt erwählt. Jesus Christus ist das geschlachtete Lamm seit Grundlegung der Welt. Was Gott vorhat und durch das Wort ausspricht, kann nie mehr geändert werden, denn Er ist unendlich und Sein Wort muß sich erfüllen. Die Erde, auf der wir uns befinden, ist durch das Wort Gottes ins Dasein gerufen. "Durch Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort ins Dasein gerufen worden ist; es sollte eben das jetzt Sichtbare nicht aus dem sinn- lich Wahrnehmbaren entstanden sein." (Heb. 11,3) Er sprach: "Es werde!.... und es ward." Wie leicht ist es für Gott, die Kranken zu heilen, wenn Er eine ganze Schöpfung ins Dasein rufen kann. Beachtet Sein Wort! Wenn wir nur Glauben hätten, um zu sehen, was Sein Wort ist. Doch wir sind so erdengebunden, verstrickt in unseren Gedanken. Ich weiß nicht, aber wir hatten so viel verschiedene Belehrung von dieser und jener Seite, daß alles durcheinander geraten ist. Wenn ihr euch je von diesen Dingen loslösen und zurückkommen könnt, um zu erkennen, daß Er Gott ist und daß Sein Wort genauso wenig versagen kann, wie Er selbst. Wenn das Wort versagt, dann versagt Gott und wenn Gott versagt, ist Er nicht Gott. Er kann nicht hier eine Zusage geben und sie da wieder ändern. Er muß bei Seiner ersten Entscheidung bleiben, denn Er ist Gott. Nur eines fordert Er, zu glauben, was immer Er sagt, daß es die Wahrheit ist und Er wird es geschehen lassen. Oh, wie wunderbar! Ihr erwartet, daß etwas spontan geschieht. Manchmal benötigt man nur ein wenig Glauben dazu. Vielleicht geschieht nicht gleich ein Wunder, jedoch wenn ihr daran fest- haltet, wird Er euch hindurchbringen. Bleibet darauf stehen! Er sagte: "Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn...", welches der kleinste Samen ist. Habt ihr jedoch beachtet, daß man ein Senfkorn mit nichts mischen kann? Es kann mit nichts gekreuzt werden. Wenn ihr nur ein wenig Glauben habt, der nicht mit Unglauben oder mit irgendwelchen Kirchendogmen gekreuzt wird, sondern mit Gott verbleibt, daran festhaltet, so wird es euch auch durch den Nebel hindurchbringen. Ja, haltet stand im Glauben! Die Bibel spricht von dem Antichristen in der letzten Zeit. Seht, wie die Kirchen zusammenkommen. Der Antichrist verführt in der letzten Zeit alle auf Erden, deren Namen nicht im Lebensbuch des geschlachteten Lammes seit Grundlegung der Welt geschrieben stehen. Wann wurde euer Name in das Buch des Lebens geschrieben? - Ehe die Welt war, seid ihr erwählt worden, in diesem Zeitalter den Heiligen Geist zu empfangen. Nichts kann uns davon scheiden. Gott nimmt Sein Wort nie zurück. Gott ist unendlich. Er gibt euch doch nicht Seinen Geist und läßt euch dann wieder los. Was für eine Art wäre das? Dieses trifft zu, wenn ihr keine trügerische Erfahrung macht, sondern den Heiligen Geist wirklich empfangen habt. Gebt acht, was die Bibel sagt: "Betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr auf den Tag der Erlösung versiegelt seid." (Eph. 4,30) Bis wann versiegelt? Bis zur nächsten Erweckung? Nein, bis zum Tage der Erlösung. Wenn ein Waggon beladen wird, schließt man nicht eher zu, bis der In- spektor es überprüft hat. Selbst wenn er vollbeladen ist, etwas aber lose darin liegt, muß er neu gepackt werden. Das ist die Ursache, warum viele von uns nicht den Heiligen Geist empfangen. Wenn der Inspektor kommt, findet er vieles lose vor, deshalb kann Er noch nicht versiegeln. Vor einigen Jahren kam ein großer Theologe zu mir und sprach: "Ich möchte dich etwas fragen. Abraham glaubte Gott und das wurde ihm zur Gerech- tigkeit gerechnet." Ich erwiderte: "Das stimmt." "Was hätte er noch mehr tun können als glauben?" Ich antwortete: "Mehr konnte er nicht tun." Er fragte: "Warum bestehst du darauf, daß der Heilige Geist trotzdem empfan- gen werden muß?" Er war Baptist und er fragte: "Was bezweckst du mit dem Heiligen Geist? Wenn jemand glaubt, empfängt er sogleich den Heiligen Geist." Ich sagte: "Nein! Nein! Du bringst einen Widerspruch in die Heilige Schrift, die sich selbst nie widerspricht. Paulus fragte: 'Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, seitdem ihr gläubig wurdet? Es ist wahr, daß Gott Abraham, dem Vater des Glaubens, die Verheißung gab. Er glaubte Gott, und dies wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet., ... das äußere Zeichen der Beschnei- dung empfing er dann als Siegel für die Glaubensgerechtigkeit.'" Wenn Er euch durch den Heiligen Geist noch nicht versiegelt hat, so hat Er euren Glauben an Ihn noch nicht angenommen. Ihr g]aubt, doch irgendwo sind noch lose Enden. Wenn aber alles richtig geordnet ist, versiegelt Er euch mit dem Heiligen Geist bis auf den Tag eurer Erlösung. Es ist Gottes Bestäti- gung, daß Er euren Glauben an Ihn anerkannt hat. Abraham legte das Bekenntnis des Glaubens ab und Gott gab ihm die Be- schneidung als Zeichen, daß Er ihn angenommen hat. Wenn ihr Christus als persönlichen Heiland aufnehmt, an Ihn glaubt und Ihn bittet, euer Leben zu reinigen, wenn Er dann mit dem Heiligen Geist herabkommt und euch das Zeichen des Heiligen Geistes gibt, seid ihr versiegelt bis zu eurer Erlö- sung. Ein Waggon wird korrekt beladen, verschlossen und bleibt bis zu seinem Bestimmungsort versiegelt. Wer immer das Siegel brechen wollte, müßte dafür büßen. Es kann nicht gebrochen werden. Es ist versiegelt bis zum Endziel. Niemand kann unterwegs öffnen und die Dinge hin und her wer- fen. Die Gemeinden sagen: "O, das Dogma! Dies ist nicht gut und jenes ist nicht gut..." Doch wenn Gott euch den Heiligen Geist gibt, ist alles geregelt. Ihr wißt, wo ihr steht und was geschehen ist. Ihr seid versiegelt bis zu dem Tage eurer Erlösung, bis euer Lauf vollendet ist. O, das sollte bewirken, daß jeder Gott glaubt und sich erhebt in der Kraft des Heiligen Geistes. Ihr erinnert euch; die Jungfrauen, denen das Öl in ihren Lampen ausging, hatten den Heiligen Geist nicht. Stimmt das? In der Bibel ist das Öl ein Symbol des Heiligen Geistes. Deshalb salben wir auch die Kranken mit Öl. Es ist ein Sinnbild auf den Heiligen Geist. Weil der Heilige Geist nicht auf sie gekommen war, mangelte es ihnen. Als der Bräutigam kam, fehlte den törichten Jungfrauen das Öl. Seht, sie waren in den Gemeindezeitaltern gute Menschen, aber hatten ihren Docht nicht in das Öl hineingetaucht und standen nicht in dem Licht des Sternes. (Botschafters) Sie hatten sich abgesondert. Ihr Licht ging aus. Schon zur Zeit des Paulus heißt es: "...sie sind von uns gegangen, weil sie nicht zu uns gehörten." Schon in dem Ephesus-Zeitalter begann es und geht bis in dieses hinein. Jedes der Zeitalter erstreckt sich in das andere. Darauf kommen wir noch zurück. Seht, die törichten Jungfrauen werden draußen sein, werden weinen und weh- klagen. Darf ich es euch sagen, meine geliebten Freunde. Wenn ich hierher komme, bete ich gewöhnlich in einem Heilungsgottesdienst für die Kranken, wie ich es im ganzen Lande tue. Doch dies ist die Zeit, welche ich lange vorher angekündigt habe. Versucht es zu erfassen! Wir möchten aufrichtig und ehrlich zueinander sein. Wir sind jetzt in den letzten Tagen. Die teuren 'Nazarener' und 'Heiligkeitspilger' versagten trotz der Heiligung. Wißt ihr, daß Judas Ischariot bis dahin mitging? Judas glaubte an den Herrn Jesus Christus und akzeptierte Ihn als Retter. Gemäß Joh. 17,17 war auch er geheiligt, denn Jesus sagte: "Vater, heilige sie in der Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit." Jesus war das Wort. Gemäß Matth. 10 empfingen sie die Kraft Kranke zu heilen, Tote aufzuerwecken und die Teufel auszutreiben. Sie zogen Im ganzen Lande umher, trieben die Teufel aus und frohlockten und priesen Gott. Jesus sagte ihnen: "Freuet euch nicht darüber, daß euch die Teufel untertan sind, sondern freuet euch, daß eure Namen im Lebens- buch geschrieben stehen." Judas war mit ihnen. Nicht lange danach wurde Jesus gekreuzigt. Ehe Pfingsten kam und der Heilige Geist herabfiel, zeigte Judas sein wahres Gesicht. Er verleugnete Jesus und wurde zum Verräter. Daher kommt dieser Geist; obwohl Luther und Wesley die Gemeinde zur Heiligkeit führten, sie rein und heilig lebten, die feinsten Menschen sind, denen ihr begegnet, doch wenn es um den Empfang des Heiligen Geistes, um das Zungenreden geht, dann sagen sie: "Das ist vom Teufel." Dadurch lästern sie den Heiligen Geist und schließen sich für immer aus. "Denn wer gegen den Menschen- sohn lästert, dem soll es vergeben werden, wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nie vergeben." Denkt daran Alle Jünger sprachen in Zungen. Als Jesus Christus am Kreuze starb, sprach Er in Zungen. Wenn ihr mit denjenigen hier nichts gemein- sam habt und nicht freundlich mit ihnen sein könnt, wie soll es dort sein? Wenn diese vom Teufel sind, waren sie es damals auch. Seht ihr, wo er seine Farbe gezeigt hat? Da sind sie, die Jungfrauen, mit einem reinen Leben wie die anderen. Ich nehme jetzt Bezug auf die alten Gemeinden, die wirklich an die Heiligung glaubten. Ihr könnt mit keinem Finger auf ihr Leben zeigen, denn sie sind so rein, wie sie nur sein können. Es wäre gut, wenn wir alle so leben würden. Das stimmt. Ihr müßt es. Wir wissen, daß unter den Pfingstlern viele Nachahmer sind. Das stimmt. Doch so lange es einen nachgemachten Dollar gibt, wissen wir, daß es einen echten geben muß, von dem der andere nachgemacht wurde. Es gibt den Heiligen Geist in Echtheit, der in Zungen redet und Wunder und Zeichen wirkt. Seit Pfingsten ist es bis jetzt so gewesen. Doch auch die Nachahmer müssen da sein. Verrufene Frauen müssen da sein, um die echten Frauen zur Geltung zu bringen. Wir müssen die schwarze Dunkelheit der Nacht ha- ben, um uns des herrlichen Sonnenlichtes zu erfreuen. Ihr müßt krank gewesen sein, um euch der guten Gesundheit zu erfreuen. Das sind die be- stehenden Gegensätze. Diese Dinge sind immer gewesen und werden so lange sein, wie die Zeit wehrt. Die Gemeinde hat sich in diesen Zustand hineinbewegt. Jesus sagte in Matth. 24 von den letzten Tagen, daß die beiden Geister so eng nebeneinander und ähnlich sein werden, daß, wenn möglich, sogar die Auserwählten ver- führt würden. Doch alle vor Grundlegung der Welt Erwählten haben ewiges Leben. Ewiges Leben könnt ihr nicht verlieren, Es ist ewig wie Gott. Ihr könnt nicht aufhören zu bestehen, wie Gott es nicht kann, denn ihr seid ein Teil Gottes. Ihr seid Söhne und Töchter Gottes. Euer Leben ist ver- wandelt worden. Ihr seid ein Teil Gottes und habt ewiges Leben. O, ich liebe Ihn. Tut ihr es auch? Jemand hat mir einen Zettel mit einer Frage überreicht. Ich werde mein Bestes tun, sie zu beantworten, denn sie ist wichtig. Die Frage lautet: "Ist es verkehrt, wenn Frauen Zeugnis ablegen, singen, in Zungen reden, Botschaften geben oder in der Gemeinde weissagen?" Nein, es ist nicht verkehrt, solange es in der rechten Weise und Ordnung geschieht. Die Gemeinde hat eine Ordnung. Die richtige Art für diejenigen, die in Zungen reden oder Botschaften bringen, ist, daß es vor der Predigt geschieht. Niemals während dieser Zeit, denn der Heilige Geist wirkt nicht zur gleichen Zeit an zwei Plätzen. Paulus hatte es alles geordnet. Doch Frauen haben die Gabe der Weissagung, die Gabe in Zungen zu reden und die der Auslegung. Das alles haben sie, doch das Predigen bleibt ihnen vorenthalten. Sie dürfen keine Prediger sein. Es ist ihnen verboten, in der Gemeinde zu predigen oder zu lehren. Doch was die Gaben betrifft, so können die Frauen irgendeine der neun Geistesgaben gemäß 1. Korth. 12 betätigen. Sie sind nicht in Knechtschaft, daß sie ihre Botschaft nicht bringen könnten. Seht, jede Botschaft kommt zur rechten Zeit. Ist jemand, der in Zungen redet, ohne daß ein Ausleger da ist, so soll er schweigen. Diese Botschaften werden gewöhnlich vor der Predigt gege- ben. Dann tritt der Prophet oder Prediger auf und Gott wirkt durch ihn. Nachdem er geendet hat, kommen wieder Botschaften wie vorher. Immer in dieser Ordnung, aber eine Frau hat das Recht. Ihr habt die Schlagzeilen in der Zeitung gelesen, daß katholische, protestan- tische und jüdische Gelehrte an einer gemeinsamen Übersetzung arbeiten, auf die man schon lange gewartet hat. Es sind noch einige Dinge, die ich studieren möchte, ehe ich darüber etwas sage. Das ist es, wovon wir bereits gesprochen haben und wie die Schrift es für die letzten Tage voraussagt. Sie vereinigen sich, um das Malzeichen des Tieres zu formen. Sie versuchen es, sie arbeiten daran und haben jetzt die beste Möglichkeit, um es zu empfehlen. Es steht alles zu ihrer Verfügung. Das ist der Grund, weshalb ich diese prophetischen Botschaften bringe, denn ich meine, sie sind zeitgemäß. Kommt bitte jeden Abend rechtzeitig, damit wir früh genug aufhören können. Morgen abend beginnen wir mit dem Sendschreiben zu Ephesus und werden an sieben Abenden bis zum nächsten Sonntag über alle Sendschreiben spre- chen. Wir wissen, daß kostbare Juwelen bereitliegen. Es fällt mir so schwer zu warten, bis die Zeit gekommen ist. Ich sehe sie und der Geist speist das Volk. Es bewirkt, daß ich springen und es schon gleich sagen möchte, doch muß ich es zurückhalten und alles zur rechten Zeit, für das rechte Zeitalter sagen. Wenn ihr nicht hier sein könnt, so laßt euch die Tonband- aufnahmen geben, denn ich möchte, daß es überall hinausgeht. Ich tue dieses weil ich so vom Heiligen Geist geleitet werde. Das ist der einzige Grund, daß ich es tue. Ich bin davon überzeugt, daß es der Gemeinde in diesen Tagen helfen wird. Denkt daran! Die Stunde wird bald kommen, wo wir diese Versammlungen nicht mehr haben können. Es muß jetzt getan werden, wo die Zeit dafür ist. Wir wissen nicht, wann diesem Einhalt geboten wird. Die Vereinigung unter den Kirchen wird stattfinden und sie werden das Haupt des Weltkirchenrates formen. Es gibt bereits das große UN-Gebäude, in dem jede Denomination vertreten ist. Ihr werdet zu einer dieser De- nominationen gehören müssen, andernfalls werdet ihr hinausgeworfen. In der Zeit werden wir Farbe bekennen müssen. Wir müssen die Gewißheit haben, nicht raten, sondern das 'So spricht der Herr!' haben, für das, worauf wir stehen. Die Gemeinde war immer in der Minderheit. Die kleine Herde zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel hindurch. Doch sie ist die Gemeinde. Vergeßt das nicht! Nur noch etwas, ehe wir zu lesen beginnen. Heute morgen haben wir die erhabene Gottheit Jesu Christi betrachtet. Gott hat Ihn uns heute morgen in Seiner Gottheit geoffenbart, - Der große 'ICH BIN', nicht der 'Ich war' 'ICH BIN' allezeit. Wir haben beachtet, um welche Offenbarung es im ersten Kapitel geht, - um Jesus Christus. Als erstes offenbart Er sich hier als der Gott des Himmels. Nicht als ein dreieiniger Gott, sondern als EIN GOTT. So offenbart Er sich am Anfang der Offenbarung. Viermal spricht Er es im ersten Kapitel aus, damit uns kein Fehler unterlaufen kann. Als erstes müßt ihr das erkennen. Er ist nicht ein Prophet, nicht ein geringerer Gott, Er ist nicht ein zweitrangiger Gott; Er ist Gott. Deshalb ist die Offenbarung gegeben worden. Heute abend werden wir die siebenfache Darstellung Seines Wesens betrachten. Ach, daß Gott uns helfe, während wir dieses Wort betrachten. Ich habe den geschichtlichen Teil studiert, jedoch gewartet, bis ich auf dem Podium die Inspiration empfange, denn wir sind in Christus Jesus in himmlische Örter versetzt. Euer Geist, ihr selber, werdet von dem Feuer des Heiligen Geistes angezündet, daß von einem auf den anderen übergreift, so daß der große Leib Jesu Christi davon angezündet wird. Darin ist Offenbarung. Genau da hat die Gemeinde versagt und ist in ein Chaos geraten. Man hat der Versammlung das Geweihtsein genommen und es nur auf das Podium ver- legt. Doch Gott ist Gott über die ganze Versammlung. Er wirkt in jedem Einzelnen und wohnt in jedem Herzen, in das Er einzieht. Er schenkt den Menschen Gaben und wirkt durch sie. Wenn der Teufel nicht mit einer Sache durchkommt, findet er etwas anderes und würfelt es so durcheinander, daß die Menschen sich zerstreuen. Paulus sagte: "Wenn ihr zusammen kommt und alle in Zungen reden und Ungläubige hereinkommen, werden sie da nicht sagen, 'Ihr seid von Sinnen, - töricht?'" Wenn jemand in Zungen redet und dieses und jenes nicht ordentlich zugeht, bleibt es ohne Wirkung. Er sagte: "Wenn aber alle weissagen und dann ein Ungläubiger hereinkommt, werden die Gedanken seines Herzens offenbar. Er wird auf sein Angesicht fallen, Gott anbeten und offen bekennen, daß Gott wirklich mit euch ist. Wenn jemand in Zungen redet durch Offenbarung und die Auslegung gegeben wird, so wird die ganze Gemeinde auferbaut." Gott spricht in Sprachen, die uns unbekannt sind, doch jemand gibt die Auslegung; etwas Bestimmtes wird vorausgesagt, daß dann so geschieht, wie es durch den Geist des Herrn unter euch verkündet wurde. Laßt uns danach streben, Freunde, und das Feuer brennend erhalten. Laßt uns beten, ehe wir weiter fortfahren. Allmächtiger Gott, der Du den Herrn Jesus von den Toten wiedergebracht und Ihn uns dargestellt hast als den unfehlbaren Gott des Himmels. Wir danken Dir dafür, denn Seine Gegenwart ist mit uns Tag für Tag. Wir sind so froh, in der Stunde der Verwirrung, wo die Welt nicht aus noch ein weiß. Sie wollen sich schützen, indem sie Atom-Bunker bauen. O Gott, vor Deinem Zorn können sie sich nicht schützen. O Herr, es gibt nur ein Heilmittel. Wir sind so froh, es angenommen zu haben. "Wenn ich das Blut sehe, werde ich schonend an euch vorübergehen." Wir sind so froh für den allumfassenden Schutz des Blutes des Lammes Gottes, der als Hohepriester in der Herrlichkeit aufgrund unseres Bekenntnisses für uns eintritt. Wir sind so froh, daß Er heute abend mit uns ist, als der Redende, der gewaltige Heilige Geist, der Geber des ewigen Lebens und der Salbung. Herr, unser Gott, ich habe die Menschen unter diesem Dach zusammenge- rufen, nicht in dem Namen eines Menschen, sondern in dem Namen Jesu Christi. Möge der Geist, der Seinen Leib und Seine Gesinnung beherrschte, heute abend herabkommen und das Wort durch die Predigt darreichen und es unseren hungrigen Herzen geben. Wir warten Seiner. Wir bitten es in Seinem Namen zu Seiner Ehre. Amen. Heute morgen haben wir in der Predigt das Fundament der Gottheit Jesu Christi gemäß der Offenbarung gelegt, daß Gott in Christus geoffenbart wurde. Wieviele glauben es? Gott wurde in Christus geoffenbart. Jehova in Christus geoffenbart! Wo offenbart Gott sich jetzt? In Seiner Gemeinde, unter Seinem Volk, in uns. Derselbe Geist, dieselben Werke, dieselben Kund- gebungen, dieselbe Liebe, dieselbe Vergebung, dieselbe Langmut, Geduld, Friede und Freude; alles, was in Christus war, ist in der Gemeinde. Haltet das fest! Alles, was in Gott war, ergoß Er in Christus. In Ihm wohnte die Fülle der Gottheit leibhaftig. Alles, was Christus war, ergoß Er in die Gemeinde, Gott kundgetan in dreifacher Weise als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Offenbarung zeigt, daß es nicht drei Götter sind, noch ist Er in drei Stücke zerhackt. Er ist ein und derselbe Gott, der sich als Vater kundtat. Er war es in den Tagen der Sohnschaft, Er ist es im Zeitalter des heiligen Geistes. Nicht drei verschiedene Personen, sondern eine Person. Manche Menschen sagen, Er besteht nicht aus drei Personen, aber aus drei Persönlichkeiten. Ihr könnt aber keine Persönlichkeit sein, ohne eine Person zu sein. Das könnt ihr nicht voneinander trennen. Eine Person ergibt eine Persönlichkeit. Er ist eine Person, eine Persönlichkeit, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Alpha und Omega, der da ist und der da war und der da kommt. Er ist alles. Das liebe ich. Beachtet Seine Natur, Sein Leben, Seine Werke! Es sollte in dieser Kapelle offenbar werden, wie in Seinen Tagen. Nicht nur hier, sondern in der gan- zen Welt. Ich bin froh, daß es so ist. Wir wissen, worauf wir gegründet sind, denn derselbe Geist wirkt in uns und läßt uns wissen, daß Er hier ist. Nicht wir sind es, Er ist es. Wir könnten diese Dinge nicht tun. Es ist Gott. Darüber hinaus hat Er für die wissenschaftliche Welt gestattet, daß die Aufnahme gemacht wurde. Er ist mit uns, in uns, um uns, über uns und durch uns wirksam. O, das ist wunderbar! O, welch eine wunderbare Offenbarung! Denkt daran! Sie kommt nicht durch Theologie, sondern nur durch Offenbarung. Die Wassertaufe auf den Namen Jesu Christi zu vollziehen, kann nur durch Offenbarung geschehen. Daß Gott und Jesus dieselbe Person ist, kann uns nur durch Offenbarung zuteil werden. Die ganze Bibel ist auf Offenbarung aufgebaut. Jesus sagte: "Auf diesem Felsen (der geistlichen Offenbarung) werde ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Wir fordern jeden heraus, uns zu zeigen, wo jemand in der Schrift oder zu Anfang der Kirchengeschichte je auf die drei Titel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' ge- tauft wurde, außer in der katholischen Kirche bis zur Zeit Martin Luthers. Dann übernahmen es die protestantischen Kirchen. Gebt acht; während wir in die Gemeindezeitalter eingehen. Alles Böse, das in der ersten Gemeinde war, ging auf das nächste über. Es ging weiter, bis es schlußendlich zum totalen Abfall in den letzten Tagen kommt. Alles Böse ist durch alle Zeitalter hindurchgegangen. Mose berichtet, daß am Anfang beides zu wachsen begann. Es ist durch die Gemeinde gekommen und wird in den letzten Tagen offenbar. Kein Wunder, daß die Bibel sagt, daß sie selig sind, welche in den letzten Tagen allem entfliehen. Während wir über Offenbarung sprechen, bittet Gott, euch hierüber die Offenbarung zu geben, denn nur durch Offenbarung könnt ihr es erkennen. Nur durch Offenbarung könnt ihr gerettet werden. Auch wenn ihr ein ver- standesmäßiges Wissen habt, könnt ihr erst gerettet werden, wenn es euch geoffenbart ist. Niemand kann Jesus den Herrn nennen, als nur durch den Heiligen Geist. So sagt es die Bibel. (1. Kor. 12,3) Niemand kann sagen, daß Jesus Christus der Herr ist, bis er den Heiligen Geist empfangen hat. Er mag sagen, was der Prediger, die Bibel oder die Gemeinde sagt, und es summt. Doch ihr selber, wißt es erst, wenn es euch durch den Heiligen Geist geoffenbart wurde und Er Wohnung in euch nahm. Nicht durch verstandes- mäßiges Wissen, sondern allein durch den Heiligen Geist können wir Jesus Christus den Herrn nennen. Jetzt arbeiten sie an einer Bibel, die den Juden, Katholiken und Protestan- ten paßt, obwohl sie voneinander abweichen, wie der Tag von der Nacht. Die Juden müßten es besser wissen. Doch es ist wohl die Stunde, daß es geschehen muß, und alles dem großen Abfall verfällt. Wir können all diese Dinge nicht aufhalten. Wir können jedoch das Licht hinaustragen, auch wenn wir den Märtyrertod sterben müßten, wenn es erforderlich wird. Viele werden es tun müssen. So ist es in der Bibel festgelegt worden und so geschieht es. In dem ersten Kapitel beginnt es mit der Offenbarung Jesu Christi, wer Er ist. Jesus Christus ist der allmächtige Gott. Das wissen wir. Wieviele glauben es? Sagt Amen! Danke. Er ist der allmächtige Gott. Er hat einen Namen. Dieser Name ist der ein- zige unter dem Himmel, wodurch wir selig werden können, 'Jesus Christus.' Ich frage mich, warum sie sich vor Ihm bei der Wassertaufe fürchten. Es ist, weil sich dieser Geist schon im Smyrna-Zeitalter einschlich und sich bis in das dunkle Zeitalter durchschlängelte. Es wurde zur Lehre gemacht, die bis in unsere Zeit hinein besteht. Beachtet während dieser Woche, wie diese Dinge durch die Bibel und die Geschichte ans Licht gebracht werden. Als nächstes wurde es dem Johannes von Christus durch einen Engel gege- ben, der Gemeinde zu offenbaren: Die sieben Sterne in Seiner rechten Hand sind die sieben Boten für die sieben Gemeinden. Jeder, der je eine Botschaft empfängt, wird dieselbe wahre Botschaft, die am Anfang war, haben. Wir werden weiterhin betrachten, wie Gott wirkte und in wunderbarer Weise diese Dinge herausbrachte. Ihr werdet jauchzen. Als ich las, mußte ich unter- brechen, weinen und hin und hergehen. Ich war so froh, dieses zu erken- nen. Wie ist Gott uns doch so gnädig und läßt uns in dieser Stunde, in der wir leben, diese Dinge sehen. Es ist wie Jesus sagte: "Ein Mann verkaufte alles, was er hatte, um die kostbare Perle zu kaufen." Ihr gebt die Welt mit all ihren Dingen preis und vergeßt alles andere, um dieses zu erlangen. Ihr habt euren Anker darin festgemacht. Es ist der Anker für unsere Seele, die Offenbarung Seines Wortes zu sehen. Gesegnet sind, die da lesen. Wenn ihr nicht lesen könnt, dann seid ihr gesegnet, wenn ihr die Worte der Weissagung dieses Buches hört. Es be- ginnt mit dem Segen für diejenigen, die bereit sind zu hören, wenn vor- gelesen wird. Doch der Fluch kommt über jeden, der versucht, etwas hin- wegzunehmen oder hinzuzutun. Die Bibel offenbart Jesus klar als den all- mächtige Gott. Wehe dem, der dieses davontut, denn es ist eine Offen- barung. Die gesamte Zusammenfassung der Offenbarung Gottes ist in dem letzten Buch. Es sind Seine letzten Worte. Jede Offenbarung, die im Ge- gensatz dazu steht, ist eine falsche Weissagung und nicht von Gott, denn dieses ist die Wahrheit. Denkt daran! Dieses ist das einzige Buch der Bibel, das Christus selbst unterzeichnet. Denkt darüber nach! Es ist das einzige Buch Seiner Selbstoffenbarung, das einzige Buch, auf das Er Sein Siegel setzte, Seinen Segen oder Fluch aussprach. Segen für die, welche es anneh- men, Fluch für diejenigen, die es nicht annehmen. Wir werden gleich vom 9. Vers lesen. Der Titel unseres Themas ist die 'Patmos-Vision', die zwischen den Jahren 95 und 96 nach Chr. gegeben wur- de. Die Insel Patmos befindet sich ungefähr 50 km von der Küste Kleinasiens entfernt im Ägäischen Meer. Die Insel lag der Stadt Ephesus gegenüber, an welche die erste Botschaft gerichtet wurde. Johannes war ihr Hirte. Wenn er von der Insel aus ostwärts schaute, sah er seine Gemeinde, die das erste Gemeindezeitalter repräsentierte und an die die erste Botschaft gerich- tet wurde. Johannes empfing die Vision zu der Zeit, als er Hirte der Ge- meinde zu Ephesus war. In welcher Verfassung war die Insel in jener Zeit? Gemäß der Geschichte war sie als felsig und voller Schlangen und Skorpione bekannt. Sie mißt etwa 50 km im Umkreis. Zur Zeit des Johannes wurde sie von den Römern dazu benutzt, die schlimmsten Verbrecher dorthin wie in einem Gefängnis zu verbannen. Sie wurden auf die Insel gebracht und blieben dort bis zu ihrem Tode. Nun die Frage: "Aus welchem Grunde war Johannes dort? - ein gottgeweih- ter und gerechter Mann, mit einem guten Leumund, einem guten Charakter, der sich nie etwas zuschulden kommen ließ. Warum war er dort? Die Bibel sagt: "Um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu willen..." Man nahm Johannes, den letzten Jünger, der noch übriggeblieben war und der einzige, der eines natürlichen Todes starb. Ehe man ihn dorthin brachte, wurde er beschuldigt, ein Hexenmeister zu sein. Er wurde 24 Stunden in einem Ölbehälter gekocht, ohne zu verbrennen. Ihr könnt den Heiligen Geist, Gott selber, aus keinem Menschen herauskochen. Ihm hat es nicht geschadet. Die Römer sagten: "Er hat sogar das Öl verhext." Was kann nur der Men- schenverstand erdenken! Nun, ihr seht, jetzt bezeichnen sie uns als Ge- dankenleser, Wahrsager und Beelzebub. Seht ihr, woher dieser alte Geist kam? Ihr seht aber auch, daß der wahre Geist durch alle Zeitalter bestehen blieb. Vierundzwanzig Stunden wurde Johannes in heißem Fett gekocht, ohne daß es ihm schadete. O, Gott hat ihn durch den Heiligen Geist um- geben. Sein Werk war noch nicht getan. Für zwei Jahre wurde er auf die Insel verbannt. Er war dort allein mit Gott. Während der Zeit schrieb er das Buch der Offenbarung, wie der Engel des Herrn es ihm kundgetan hat. So- bald er damit fertig war, kam er zurück nach Ephesus. Dort starb er und wurde begraben. Zu der Zeit war die Gemeinde einer großen Verfolgung ausgesetzt. Im 9. Vers schreibt Johannes: "Ich, Johannes, euer Bruder und Genosse, der ich mit euch teilhabe an der Drangsal und an der Königsherrschaft und an standhaftem Ausharren in Jesus - ich war auf die Insel namens Patmos gekommen um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen." Er nahm das Wort Gottes und bewies es als solches. Christus bezeugte, daß es richtig war. Dort seht ihr es! Gottes Wort wurde ihm geoffenbart; ein Beweis, daß er Gottes Knecht war. Das konnten sie nicht leugnen. Deshalb sagten sie ihm nach ein Hexenmeister zu sein, daß er nicht nur das Öl, sondern auch die Menschen, die geheilt wurden, verhext hatte und daß er ein Wahrsager sei. Sie bezeichneten ihn als schlechten Menschen mit einem bösen Geist. Deshalb verbannten sie ihn dorthin. Sie meinten, er sei für die Gesellschaft gefährlich. Er jedoch führte nur den Willen Gottes aus. Doch mit all diesen Umständen verfolgte Gott einen Zweck. Solange die Heiligen in der Verfolgung mit allen Dingen zu ihm kamen und ihn befragten, konnte Gott ihn nicht ausschließlich gebrauchen. Johannes war ein Prophet. Das wissen wir. Sie stellten ihm Fragen. So ließ Gott es zu, daß er von der römischen Regierung auf die Insel verbannt wurde. Er sprach: "Ich will dir zeigen, was in Kürze geschehen soll." Er war als letzter Apostel übriggeblieben, um darüber zu berichten. In den Jahren 95-96 n. Chr. war er auf Patmos und schrieb alles nieder." Ich bin euer Bruder und Mitge- nosse in der Drangsal..." Er sprach nicht von der großen Trübsal, denn das war sie nicht und kommt nicht, solange die Gemeinde hier ist. Die große Trübsal kommt über die Juden, nicht über die Gemeinde. Es handelte sich nicht um die große Trüb- sal. In Vers 10 steht: "Da geriet ich durch den Geist in Verzückung am Tage des Herrn und hörte hinter mir eine Stimme, gewaltig wie Posaunenschall." "Ich war im Geiste am Tage des Herrn..." Wenn ihr nicht im Geiste seid, könnt ihr nichts ausrichten. Gott kann euch nicht gebrauchen, Alle eure Anstrengungen sind vergeblich, bis ihr im Geiste seid. Paulus sagte: "Ich will singen im Geiste und ich will beten im Geiste." Wenn etwas Gutes durch euch geschieht, ist es auch durch den Geist geoffenbart und wird durch das Wort und die Resultate bestätigt. Wenn nun im Wort verheißen ist, daß wir Buße tun sollen und uns taufen lassen auf den Namen Jesu Christi, so werden wir die Gabe des Heiligen Geistes empfangen, dann müs- sen wir als erstes Buße tun. Es wird uns geoffenbart, daß es wahr ist. Dann lassen wir uns taufen auf den Namen Jesu Christi. Das Resultat ist dann, daß wir den Heiligen Geist empfangen. Wenn jemand krank ist, so hat Er verheißen, daß die Ältesten der Gemeinde über ihn beten und ihn mit Öl salben sollen, und das Gebet wird dem Kranken helfen. "Herr, ich glaube es. Ich folge Deiner Anweisung und lasse die Ältesten über mir beten und mich salben. Damit ist es getan. Mir ist geholfen." Ihr sagt: "Ich fühle noch keine Besserung." Doch Jesus ist das geschlachtete Lamm Gottes, vor Grundlegung der Welt dazu bestimmt. Für Gott ist alles schon getan. Obwohl ihr und ich noch nicht hier waren, sind unsere Namen seit Grundlegung der Welt im Buch des Lebens geschrieben. Was Gott sagt, muß geschehen. Wenn ihr die Bedingungen Gottes erfüllt, wird Gott sich offenbaren und für den Rest sorgen. Ihr könnt vorwärts gehen, denn das Werk ist vollbracht. Ist das nicht wunderbar? Sagt es nur Gott, und Gott ant- wortet: "Tut dieses!", so tut ihr es. Wenn Er sagt "Tut jenes!", so tut ihr es. Der Teufel sagt: "Er verzögert!" Auch das macht nichts aus. Daniel betete einundzwanzig Tage, bis der Engel zu ihm kam. Er war nicht entmutigt. Er wußte, daß er kommt. Er wartete einfach, bis es geschah. So ist es, wenn ihr Glauben empfangen habt. Wenn wir so weiter machen, können wir bald einen Heilungsgottesdienst des Glaubens haben. Doch wir möchten einen Heilungsgottesdienst unserer Seele, damit das Innere ge- sund werde, denn das wird bleiben; das ewige Leben. Das ewige Leben ver- geht nicht, es bleibt für immer. Johannes geriet in den Geist, ehe etwas geschah. Er berichtet, auf der Insel Patmos als erstes eine Stimme gehört zu haben. Dann sah er all die ande- ren Dinge. Ehe etwas geschah, geriet er in den Geist. Gebt acht, wie die Bibel es betont. Er geriet in den Geist. O, das ist wunderbar. "Ich war im Geist am Tage des Herrn." An welchem Tage? - am Tage des Herrn. Dar- über wird diskutiert. Das wollen wir gleich klären. Wie wir heute morgen bereits sagten, gibt es diejenigen, die da meinen, daß die Offenbarung aus dem Matthäus-Evangelium sich auf Petrus bezog und daß die Gemeinde auf Petrus als dem ersten Papst auferbaut wurde. Wie hat er der erste Papst sein können, wenn er verheiratet war? Man sagt, Petrus ging nach Rom und wurde dort begraben. Zeigt mir eine Stelle, worin die Geschichte berichtet, daß Petrus je nach Rom ging. Paulus war dort, aber nicht Petrus. Wir sehen, welche Dinge sich einschlichen. Noch heute gibt es Orte, wo man sagt: "Da befindet sich ein Nagel, der in Seiner Hand war." Wißt ihr, daß sie nach authentischen Berichten neunzehn Nägel haben? Sie haben Ge- beine und Kleidungsstücke, die sie berühren und handhaben. Diese Dinge brauchen wir nicht. Christus ist lebendig. Er ist in uns. Nicht ein Nagel oder ein Kleidungsstück oder ein Knochen, Er ist der lebendige Gott, jetzt in uns wohnend und sich offenbarend. Nur das Abendmahl haben wir als Gedächtnis Seines Todes. Soweit es Christus selber betrifft, ist Er mit uns und in uns. Das ist es, was wir vor der Welt hochhalten wollen, die Herr- lichkeit des Heiligen Geistes. Das werden wir hervorheben, bis das Licht ausgeht. Seht, wir haben diese Seite des Weges gewählt. Ich habe immer versucht, diese Einstellung zu haben, und der Herr hat es mir immer geoffenbart. Es gibt das eine und das andere Extrem, doch auf der Mitte des Weges liegt die Wahrheit. Habt ihr beachtet, was der Pro- phet Jesaja in Kapitel 35 sagte: "Und es wird einen gebahnten Weg geben, die 'Heilige Straße' wird man ihn nennen: kein Unreiner wird auf ihr wan- deln - selbst Einfältige werden auf ihr nicht irre gehen." Seht, es wird nicht nur ein gebahnter Weg sein, sondern eine 'Heilige Straße'. Es ist der Hoch- weg, - die Heilige Straße. Jede Straße, die korrekt gebaut wurde, ist in der Mitte höher und an den Seiten tiefer, damit der Schmutz hinuntergewaschen werden kann. Wenn je- mand wirklich zu Christus kommt, dann hat er sein Augenmerk auf Ihn ge- richtet. Wenn er gefühlsbetont ist, wird er zum Fanatiker. Ist er etwas kalt, schwenkt er auf die andere Seite über. Er ist wie eine Gurke. Er überlegt mit dem Verstande. Doch es geht um die Hauptsache, auf der Mitte des Weges zu bleiben, mit so viel Geist in euch, daß Er euch warm erhält und vorwärts bewegt, in dem Bewußtsein, daß ihr im Gehorsam des Geistes bleibt und im Geiste vorwärts geht. Nicht früher und nicht später, sondern wie der Geist euch bewegt. Die katholische Kirche sagt, daß Petrus die Felsoffenbarung war. Die pro- testantsche Kirche sagt, es war Christus. Doch die Bibel lehrt, daß es die Offenbarung war, die Gott ihm über Christus gab. "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." "Da gab ihm Jesus zur Antwort: 'Selig bist du, Simon, Sohn des Jona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater droben im Himmel.'" Von keinem Men- schen, in keinem Seminar, in keinem Kloster oder sonst wo ist es dir gelehrt worden, sondern mein Vater im Himmel hat es dir geoffenbart. "Und nun sage auch ich dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen (es steht nicht 'auf dir'), sondern auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Auch hierüber gibt es zwei verschiedene Ideen. Wenn ich im Unrecht bin möge Gott mir vergeben, doch ich kann mit den Adventisten nicht überein- stimmen, wenn sie sagen, der siebente Tag sei der Tag des Herrn. Viele von den Adventisten-Brüdern bestehen darauf, daß der Sabbat der 'Tag des Herrn' genannt wird. Die christliche Gemeinde nennt den Sonntag, den ersten Tag der Woche, den 'Tag des Herrn'. Wir beobachten, wie oft in den pro- testantischen Gemeinden der Sonntag als 'Tag des Herrn' bezeichnet wird. Das ist nicht schriftgemäß. Sonntag ist gemäß der Bibel der erste Tag der Woche, nicht der 'Tag des Herrn', noch ist es der Sabbat. Es ist unmöglich, daß einer von diesen beiden Tagen der 'Tag des Herrn' ist, denn Johannes brauch- te zwei Jahre, um die Offenbarung niederzuschreiben. In der Zeit sind viele Sabbate und Sonntage vorübergegangen. In den Jahren 95-96 n. Chr. wur- de die Offenbarung geschrieben. Johannes war an den 'Tag des Herrn' versetzt. Der 'Tag des Herrn' ist genau das, was darüber gesagt wird. Johannes war im Geiste am 'Tag des Herrn'. Dies ist der 'Tag des Menschen'. Der 'Tag des Herrn' wird kommen. In der Schrift finden wir, daß er im Geiste an den 'Tag des Herrn' hinauf- genommen wurde. Amen Das stimmt. Seht, er befand sich am 'Tage des Herrn'. Die Bibel spricht an vielen Stellen über den 'Tag des Herrn'. Das werden wir noch betrachten. Uns ist nicht geboten, den Sabbat oder einen anderen bestimmten Tag zu halten. Wir haben kein Gebot im Neuen Testament, den Samstag als Sabbat zu halten, und wir haben im Neuen Testa- ment kein Gebot, den ersten Tag (den Sonntag), als Sabbat zu halten. Wir lesen in Heb. 4,8: "...wenn Josua sie wirklich in die Ruhe eingeführt hätte, so würde er nicht von einem anderen, späteren Tage reden." Das stimmt. "Somit bleibt dem Volk Gottes eine Sabbatruhe..." Denn wir, die wir glau- ben, sind in Seine Ruhe eingegangen und ruhen von unseren Werken, wie Johannes von den seinen ruhte. Gebt acht! O, Preis dem Herrn! Ich fühle so gut, daß ich vorauseile. Gott schuf die Erde in sechs Tagen und ging am siebenten Tage in die Ruhe ein und kehrte nicht noch einmal zurück, um eine Welt zu schaffen. Er gab dies den Menschen zu einem Gedächtnis, denn ihr könnt es jetzt nicht halten. Wenn hier Sabbat ist, so ist auf der anderen Seite der Erde Sonntag. Es war den Menschen, dem Volke Israel, für eine Zeitspanne gege- ben. Doch für das Volk Gottes ist noch eine Sabbatruhe vorhanden. Ich lese aus Heb. 4,6-10: "Da also das Eingehen einiger in die Ruhe bestehen bleibt, andererseits die, welche zuerst die beglückende Botschaft empfangen haben, infolge ihres Ungehorsams nicht hineingelangt sind, so setzt Gott aufs neue einen Tag fest, ein 'Heute', indem er nach so langer Zeit durch David, wie schon vorhin gesagt worden ist, verkündigt: 'Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!' Denn wenn Josua sie wirklich in die Ruhe eingeführt hätte, so würde nicht von einem anderen, spä- teren Tage geredet. Somit bleibt dem Volk Gottes eine Sabbatruhe noch vorbehalten; denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist damit auch seinerseits zur Ruhe von seinen Werken gelangt, geradeso wie Gott von den seinigen." Wir beginnen nicht jede Woche wieder von neuem, sondern sind in die Ruhe eingegangen. Jesus sagte in der Bergpredigt: "Ihr habt gehört, daß den Alten geboten worden ist: 'Du sollst nicht töten', wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich dagegen sage euch: Wer seinem Bruder auch nur zürnt, der soll dem Gericht verfallen sein..." (Matth. 5) Das ist bereits töten. "Ihr habt gehört, daß den Alten geboten worden ist: 'Du sollst nicht ehebrechen!' Ich dagegen sage euch: Wer eine Ehefrau auch nur ansieht, ihrer zu begehren, hat damit schon in seinem Herzen Ehebruch an ihr begangen." All diese Dinge waren Hinweise, bis die Wirklichkeit kam. Jesus rief den Menschen zu: "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben für eure Seelen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig: so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht." Ihr, die ihr jahrelang mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben. Ich nehme die Last der Sünde von euch, nehme Wohnung in euch und gebe euch vollkommene Ruhe und Zufriedenheit. Was ist diese Ruhe? Das möchten wir wissen. Manche sagen: "Trete einer Gemeinde bei!" Nein! An- dere sagen: "Werdet Mitglied bei uns!" Nein! Irgendeine Taufe? Nein! Was ist es dann? Möchtet ihr es jetzt wissen, oder dauert es euch zu lange? Ihr möchtet wissen, was Johannes sah. An welch einen Tag wurde er versetzt? Wohin ging Jesus, als Sein Werk auf Erden vollendet war und Er starb? Laßt uns zu Jes. 28,8 gehen und sehen, was der Prophet siebenhundertzwölf Jahre vorher geweissagt hatte. Wieviele möchten wissen, was der wahre Sabbat ist, die wahre Ruhe? Hier ist es. Der Prophet sagte es, und ich werde euch zeigen, wann es geschah. (Jes. 28,8) "Denn alle Tische sind voll von Gespei, Unflat bis auf den letzten Platz! 'Wem will der denn Erkenntnis beibringen und wem Offenbarungen deuten?'" Wem könnt ihr heute Erkennt- nis lehren? Wer hat die wundervolle Predigt Billy Graham's heute gehört? Er sagte, daß Menschen die Lüge glauben, und daran festhalten und sich selbst rechtfertigen, indem sie annehmen, daß sie das Rechte tun. Er sagte: "Die amerikanische Öffentlichkeit hat folgenden Werbespruch: 'Der Filter eines weisen Mannes und die Zigarette des Rauchers!'" Sie nehmen die Lüge des Teufels an, anstatt ihn zum Toren zu machen, was er in Wirklich- keit ist. Anstatt dessen atmen sie es in ihre Lungen ein. Sie sind Toren, nicht weise Männer mit einem Filter. So etwas gibt es nicht. Ein weiser Mann raucht überhaupt nicht. Man sagt, das Leben ohne eine gewisse Zigarettenmarke ist nichts. Ich sage, es gibt kein Leben außer in Christus. Das ist das wahre Leben. Warum trinken und rauchen Männer und Frauen? Sie versuchen, den Durst zu stillen den Gott in sie hineingelegt hat, nach Ihm zu dürsten. Sie versuchen, ihn zu stillen mit den Dingen dieser Welt. Deshalb haben wir all diese Sachen. Die Menschen benehmen sich so, weil sie den Durst, der in ihnen nach Gott ist, zu stillen versuchen. Der Teufel gibt ihnen den Tod anstatt das Leben das sie suchen. Alle Tische sind voll Gespei. Selbst die Prediger sprechen: "Es ist nicht schlimm, sich ein wenig zu belustigen." So etwas gibt es nicht. "Wem kann Erkenntnis gelehrt werden und wer wird die Lehre begreifen? Diejenigen, die noch Milch zu sich nehmen und sich an der Brust nähren." "Da heißt's immer: 'Tu du dies, tu du das! Mach mal dies, mach mal das. Hier ein bißchen, da ein bißchen!' Jawohl, durch Menschen mit stam- melnden Lippen und mit fremder Zunge wird er zu dem Volke reden, er, der zu ihnen gesagt hat: 'Dies ist die Ruhestätte: schaffet Ruhe den Müden, und dies ist der Rastort!' Doch sie haben nicht hören wollen." Nicht den Sabbat halten, sondern die Ruhe für die Müden, wie Jesus sagte: "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben für eure Seelen." Dies ist die Erfrischung, doch sie wollten nicht hören. Wann ist dies geschehen? Hunderte Jahre später, am Tage des Pfingstfestes, als der Heilige Geist herabfiel und sie mit stammelnden Lippen in anderen Zungen sprachen und der Heilige Geist ihr Leben erfaßte. Sie hörten auf mit allen weltlichen Dingen und gingen ein in die Ruhe Christi. So steht in Heb. 4,10: "...denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist damit auch seinerseits zur Ruhe von seinen Werken gelangt, geradeso wie Gott von den seinigen." Er ruhte und wir sind mit Ihm in Seine Ruhe eingegangen und sind mit unseren weltlichen Werken zu Ende. Da habt ihr euren echten, wahren Sabbat! Johannes wurde emporgehoben und kam in den Geist des Sabbats und wurde vom Heiligen Geist bis hin an den Tag des Herrn versetzt. Weshalb haben wir noch Kriege und mancherlei Schwierigkeiten? Warum ist Nation gegen Na- tion? Jesus, der Fürst des Lebens, ist gekommen, doch Ihn töten sie. Immer wieder hört man die Geschichte vom Weihnachtsmann und all diesen Dingen, welche nichts als heidnische Bräuche sind. Es stammt aus der katho- lischen Kirche. Menschen tauschen untereinander wertvolle Geschenke aus. Das ist heidnisch. Weihnachten ist ein Tag der Anbetung. Nebenbei gesagt, Christus ist nicht im Dezember geboren. Das konnte nicht sein. Wenn ihr in Judäa gewesen seid, dann wißt ihr, daß die Berge zu der Zeit mehr als hier mit Schnee bedeckt sind. Er ist im April geboren, wenn alle Natur her- vorkommt. Es ist ihre traditionelle Überlieferung. Warum tun wir es denn? Weil wir den Überlieferungen der Menschen folgen, anstatt den Geboten Gottes. Sie machen einen Tag voller Zeremonie daraus. Es ist eine Schande, solches zu tun. Eine heidnische Zeremonie. Wann hat der Weihnachtsmann etwas mit Jesus Christus zu tun gehabt? Wann haben Osterhasen oder Eier etwas zu tun gehabt mit der Auferstehung Jesu Christi? Seht ihr nicht, daß es alles Geschäftemacherei ist? Das ist auch der Grund, weshalb sie all diese Rock- und Roll-Platten und schmutzigen Bilder den Menschen verkaufen, die nach diesem Unsinn Verlangen tragen. Es ist, weil in ihrem Herzen etwas verkehrt ist. Sie sind noch nicht in die Ruhe Gottes eingegangen und des- halb haben sie mit diesen Dingen nicht aufgehört. Wenn sie hineinkommen und den Heiligen Geist empfangen, dann hören sie mit allen weltlichen Dingen auf. Gott nahm Johannes hinauf. Ich glaube nicht, daß er wie Paulus in den dritten Himmel entzückt war, als er diese Dinge sah. Der Heilige Geist gestattete es mir vor einigen Wochen. Ich fürchtete mich vor dem Tode. Der Heilige Geist nahm mich hinüber und zeigte mir, was es ist. Ihr habt mein Zeugnis gehört. Als ich zurückkam, konnte ich ausrufen.. "Tod, wo ist dein Stachel?" Ich wurde hinübergenommen, um hinter den Vorhang der Zeit zu schauen, Er ließ mich zurückkommen, damit ich euch berichte, daß wir dort nicht wie Gespenster oder Geister sein werden, sondern Männer und Frauen, für immer jung, niemals sterben, niemals krank. Es wartet unser hinter dem Vorhang. Der Tod kann nicht mehr an euch ausrichten, als euch hinüberzubringen. Johannes wurde von der Insel Patmos im Geiste an den 'Tag des Herrn' versetzt. Dies ist der 'Tag des Menschen'. Jetzt wird noch gekämpft. Doch der 'Tag des Herrn' kommt, wo alle Königreiche dem Herrn Jesus Christus untertan sein werden. Das große 1000jährige Reich wird stattfinden. Der Tag des Herrn, der Tag Seines Kommens, Seines Gerichtes, - das wird der 'Tag des Herrn' sein. Dies ist der Tag des Menschen. Deshalb gehen sie mit euch um, wie es ihnen beliebt. Doch die Zeit wird kommen, wo sie euch nicht mehr Fanatiker und Heilige Roller nennen werden, wie sie es jetzt tun. Sie werden schreien und wehklagen und euch zu Füßen fallen. Gemäß Mal, 3 werden die Gerechten auf der Asche der Gottlosen dahingehen, von denen weder Wurzel noch Zweig übrigbleibt. So sagt es die Bibel. Im Geiste war er am Tage des Herrn. Was geschah als erstes, als er im Geiste an den 'Tag des Herrn' versetzt war? "...und ich hörte hinter mir eine Stimme, gewaltig wie Posaunenschall..." Als erstes müßt ihr im Geiste sein. Wie können diese Offenbarungen uns zuteil werden? Kommt in den Geist! Wie könnt ihr den Heiligen Geist em- pfangen? Kommt hinein in den Geist! Seid im Geiste! Als ihr als Sünder zum Tanzen gingt, wart ihr in diesem Geiste. Ihr habt in die Hände geklatscht, eure Füße bewegt. Ihr habt euren Hut abgelegt und es ging rund und rund. Ihr benahmt euch töricht. Ihr wart in dem Geiste der Sache. Könnt ihr euch Vorstellen, daß ein Feind des Tanzes dort hingeht und sagt: "Nun, wir wer- den eine angenehme Zeit haben." Sogleich würde man ihm sagen: "O, du Mauerblümchen, mach, daß du fortkommst!" Wenn ihr ein Baseballspiel beobachtet und jemand einen 'Vier-mal-Lauf' beendet, so sitzt ihr nicht ge- lassen da und sagt: "Nun, das war ziemlich gut." Dann wäret ihr kein Baseballfan und wäret nicht im Geiste des Spieles. Wenn jemand ein Tor schießt, dann springt ihr auf und schreit aus voller Kehle: "Wir gewinnen!" Selbst wenn anderen dabei der Hut heruntergeschlagen wird, sagt niemand ein Wort darüber. Wenn jemand in der Gemeinde in den Geist gerät, sich erhebt und ruft: "Glorie, halleluja, preist den Herrn!", dann macht jemand anderes, der da sitzt, die Bemerkung: "Heilige Roller!" Der Herr segne uns alle. Ich möchte euch etwas fragen. Wenn wir 'Heilige Roller' genannt werden weil wir das tun, dann sind die Außenstehenden 'Unheilige Roller'. Ich aber möchte lieber ein heiliger als ein unheiliger Roller sein. Ganz gewiß. Er war im Geiste und sah im Geiste die Dinge geschehen und er hörte eine Stimme wie eine Posaune. Eine Posaune gibt immer etwas Herannahendes bekannt. Wenn ein König kam, ertönte die Posaune. Wenn Jesus kommt, wird eine Posaune ertönen. Stimmt das? Wo immer Joseph hinkam, ertönte die Posaune vor ihm her. Jetzt kommt etwas hervor. Johannes geriet in den Geist und hörte eine Posaune. Er wandte sich um und schaute, was hinter ihm war, als er die Posaune hörte, nachdem er in den Geist geraten war. Vielleicht hüpfte er auf der Insel herum und freute sich, denn er war im Geiste. Vielleicht hört es sich herabwürdigend an, doch so meine ich es nicht. Ich glaube, er hatte eine angenehme Zeit im Geiste und pries Gott. Genau das gleiche geschah, als der Heilige Geist zu Anfang fiel. Als der Heilige Geist damals herabkam, benahmen sie sich wie Trunkene, daß die Menschen von ihnen sagten: "Diese sind voll süßen Weins." So benahmen sie sich, als der Geist zu Anfang fiel. Der Geist kam auch über Johannes, der sich womöglich in der gleichen Weise benahm. Daran ist nichts Neues. Dies ist die Religion der alten Zeit. Er war im Geist am 'Tag des Herrn'. Was geschah mit ihm? Er wurde von der Insel im Geiste an den 'Tag des Herrn' gebracht. Sogleich hörte er eine Stimme wie Posaunenschall. Was bedeutete es? Jemand nahte sich. Jemand von Bedeutung nahte sich. Die Posaune ertönte. Er sah hin. Halleluja. Ehe der Herr zu ihm sprach, stellte Er sich ihm vor: "Ich bin das Alpha und Omega, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Die größte aller Offenbarungen ist die der erhabenen Gottheit des Herrn Jesus Christus. Ihr könnt den Lauf nicht beginnen, ehe ihr das glaubt. Deshalb sagte Petrus: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi (erkenne die Gottheit!), zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Als erstes müßt ihr die Gottheit Jesu Christi erkennen. "Ich bin Alpha und Omega. Ich bin alles von A bis Z. Niemand ist außer mir. Ich war am Anfang. Ich bin am Ende. Ich bin es, der da war, der da ist und der da kommt, der Allmächtige." So lautet der Posaunenton. Johannes, gib acht! Du bist jetzt im Geiste. Dir wird etwas geoffenbart. Als erstes der Posaunenton: "Ich bin Alpha und Omega." Die erste aller Offenbarungen. (O Sünder, beuge dich, tue jetzt Buße, ehe es zu spät ist.) "Ich bin Alpha und Omega." Das hat Er ihn als erstes wissen lassen. Jesus nahte sich als König, als Gott, im Heiligen Geiste. Er ist alles in allem. Das A bis Z. Der Unsterbliche, der Ewige. Ein wenig später sehen wir Ihn in Seinem siebenfachen Wesen, Beachtet Ihn darin! "Ich bin der Anfang und das Ende, Alpha und Omega, der Erste und der Letzte. Ich war vor allem und werde nach allem sein." "Was du zu sehen bekommst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Per- gamon ,und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodicea." Die erste aller Offenbarungen ist die erhabene Gottheit Jesu Christi. Wenn ihr Seine Stimme hört, müßt ihr wissen, wer Er ist. Dieselbe Stimme, die auf dem Berg Sinai und auf dem Verklärungsberge zu hören war, ertönte wie die eines Menschensohnes. Wir gehen heute nicht auf die Gemeinden ein. Johannes empfing die Bot- schaft und das, was ihm gezeigt wurde für die Gemeinde. Wer war der Redende, der Erste und der Letzte? Der Höchste? Der Allmächtige? Johannes empfing die sieben Botschaften für die sieben Gemeinden und schrieb sie auf. Die Gemeinden in Asien hatten die Charakter-Merkmale der kommenden Gemeindezeitalter. "Da wandte ich mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete; und als ich mich umgewandt hatte, erblickte ich sieben gol- dene Leuchter..." (Vs. 12) "Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden... inmitten der sieben Leuchter sah ich Einen, der wie ein Menschensohn aussah." Mit diesem Wort ist ein Lichtständer gemeint. Nicht alle Übersetzungen haben das richtige Wort dafür gebracht. Das ist aber die korrekte Bedeu- tung des Urtextes. Sieben goldene Leuchter stellten die sieben Gemeinden dar. Seht, wenn es Kerzen gewesen wären, wären sie bald verbrannt. Kerzen wären nach einigen Stunden verbrannt und ausgegangen. Ich möchte dazu noch aus Sach. 4 lesen: "Da kam der Engel, der mit mir redete, zurück und weckte mich auf wie einen, der aus seinem Schlaf auferweckt wird, und er fragte mich: 'Was siehst du?' Ich antwortete: 'Ich sehe, da steht ein Leuchter ganz von Gold, und ein Ölbehälter befindet sich oben darauf, und sieben Lampen sind an ihm und sieben Gießröhren für die Lampen, die sich an ihm befinden'" Es war Olivenöl, das in diesen Lampen brannte, die sich auf dem Leuchter befanden. "Er gab mir folgende Auskunft: 'So lautet das Wort des Herrn an Serubbabel: 'Nicht durch Heere und nicht durch Gewalt, sondern durch meinen Geist!' - so spricht der Herr der Heerscharen.'" Erkennt die herrliche Bedeutung des goldenen Leuchters. Johannes wandte sich um und sah einen, der wie ein Menschensohn aussah, mitten unter den sieben goldenen Leuchtern, welches ein Hinweis auf die sieben kommenden Gemeindezeitalter war. Jede Lampe war durch das Ölrohr mit dem großen Ölbehälter verbunden. Von dort kam das Öl herunter und wurde vom Docht aufgesaugt. Diese Lampen brannten Tag und Nacht. Sie brauchten nie neu angezündet zu werden, weil sie niemals ausgingen. Man hat nur das Öl nachgefüllt. Der in das Öl eingetauchte Docht holte sich aus diesem die Lebensenergie. Es ist ganz anders wie mit einer Kerze. Es ist ein Leuchter, in den das Öl hineingeleitet wird. Im Alten Testament wurde der Leuchter angezündet. Wenn sie die erste Lampe angezündet hatten, nahmen sie nicht dasselbe Feuer, um die näch- ste Lampe damit anzuzünden. Man nahm die angezündete Lampe und brachte damit das Feuer zu der nächsten und setzte sie wieder hin. So ging es weiter bis zur letzten Lampe und das Feuer des Anfangs wurde weiterge- tragen. Ich hoffe, das geht nicht über eure Köpfe hinweg. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und derselbe in Ewigkeit. Dasselbe Feuer des Heiligen Geistes wurde in allen Gemeinden neu angezündet. In Joh. 15 sagte Jesus: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben..." Der Weinstock trägt nicht die Frucht, sondern die Reben. Doch ihr könnt an einem Orangenbaum jede Art von Zitrus-Frucht einpfropfen, die sich von demselben Leben ernährt. Doch wenn der ursprüngliche Baum von selbst neue Zweige hervorschießen läßt, wird er Orangen tragen und nichts anderes. Es wird dasselbe Leben in ihm sein, das von Anfang an in den Wurzeln des Orangenbaumes war. Doch die Eingepfropften können davon leben und bringen die Frucht ihrer Art hervor. Jedoch die Original-Frucht können sie nicht bringen, weil sie nicht aus dem Original sind. So ist es mit der Gemeinde. Sie haben in den Weinstock Presbyterianer, Methodisten, Baptisten und viele andere eingepfropft, die alle ihre eigene Frucht tragen, obwohl sie am Weinstock hängen. Zu Pfingsten wurde der Original-Weinstock gepflanzt. Man sprach in Zungen, hatte die Kraft Gottes, Zeichen des auferstandenen Chri- stus geschahen. Weshalb? Weil sie sich aus der Fülle, in die sie hineinge- pflanzt wurden, nährten. In der Tat war es nicht nur ein Pflanzen, sondern ein Hineingeboren werden. Alle anderen sind eingepfropft worden in den Baum und tragen ihre eigene Art von Frucht. Sie nehmen dies nicht an und glauben das nicht. Sie wissen nichts davon. Doch wenn sie aus dem- selben Leben, das in dem Weinstock ist, geboren wurden, dann können sie nur die gleiche Frucht tragen, denn es ist das Leben des Original-Wein- stocks. Der Leuchter wird aus dem großen Ölbehälter durch die sieben Gießröhren versorgt. Jede Lampe erhielt ihr Leben und sog aus der Hauptquelle. Ihr Leben wurde erhalten, weil ihr Docht in das Öl getaucht war. O, welch ein herrliches Bild im Hinblick auf die sieben Sterne, mit Seinem Leben und dem Feuer des Heiligen Geistes. Durch Glauben brennt das Feuer des Heiligen Geistes und Sein Leben wird offenbar, denn der Docht ist in das Öl des Heiligen Geistes eingetaucht, und dadurch empfangen wir das Leben aus Gott und das Licht für Seine Ge- meinde. O, welch ein Bild für die wahren Gläubigen. Welches Licht strahlen wir aus? Dasselbe Licht, das bei dem ersten Leuchter angezündet wurde. Es begann mit dem ersten Gemeindezeitalter zu Ephesus, dessen Engel und Stern Paulus war. Die sieben Sterne bedeuten sieben Engel, sieben Bot- schafter. In dieser Woche werde ich aus der Schrift und der Geschichte beweisen, daß es sich in jedem Zeitalter bewahrheitet hat und jeder Engel dasselbe Licht hatte. Während dieser Zeitalter wandelte der Große und Erhabene. Die Ölzufuhr für das Licht kommt aus dem Hauptölbehälter. Das Leben ist in Christus eingetaucht. Ihr seid gestorben und euer Leben ist zusammen mit Christus in Gott verborgen. Ihr seid durch den Heiligen Geist versiegelt. Nichts kann euch davon scheiden. Wie könnte es auch? Niemand kann euch davon abbringen. Bis zum Ende eures Lebens seid ihr ein Licht, angezündet durch den Heiligen Geist, denn euer Leben ist in Christus hineingetaucht. Mit Ihm seid ihr begraben. Christus, der Heilige Geist, hält alles von euch zurück. Der Teufel kann euch nicht antasten. Er macht zwar viel Geschrei doch nicht einmal der Tod kann euch etwas anhaben." Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" Dank sei Gott, der uns den Sieg gegeben hat durch Jesus Christus, unseren Herrn. Laßt uns den letzten Teil dieses Verses lesen: "...und als ich mich umgewandt hatte, erblickte ich sieben goldene Leuchter; und in der Mitte der Leuchter Einen, der wie ein Men- schensohn aussah." Habt ihr es beachtet? Der goldene Leuchter, die Lampen, die Sterne! Was bedeutet es? Die Zeitspanne, in der wie leben, wird als Nacht bezeich- net. Sterne, Lampen, Lichter sprechen von der Nacht. Wozu ist ein Stern da? Er strahlt das Licht der Sonne wider, bis sie zurückkehrt. Gepriesen sei der Name des Herrn. Ein wahrer Knecht Gottes reflektiert nicht das Licht einer Taschenlampe, eines Streichholzes oder brennender Spreu, er reflektiert die goldenen Strahlen Christi in der Gemeinde, denn Er ist der- selbe. Er ist lebendig und scheint auf mich herab. Amen. Dieses Licht reflektiert er. Die Sterne reflektieren das Licht der Sonne. Wir reflektieren das Licht des Sohnes Gottes. Wir tun dasselbe wie Er, indem wir Licht weitergeben. Welches Licht? Das Licht des Evangeliums. "... und in der Mitte der Leuchter Einen, der wie ein Menschensohn aussah; er war mit einem Talar angetan und um die Brust mit einem goldenen Gürtel gegürtet." Hier ist ein weiterer Beweis der Richtigkeit dieser Lehre, daß es sich um den Tag des Herrn handelt. Habt ihr auf Ihn achtgegeben? Er war zu der Zeit weder Priester noch König, sondern Richter. Wenn ein Hoherpriester in das Heiligtum ging, um den Dienst darin zu verrichten, gürtete er sich um die Hüften, niemals um die Brust. Doch hier sehen wir Ihn mit einem goldenen Gürtel um die Brust. Was bedeutet es? - ein Richter. Über der Brust ge- gürtet, nicht wie ein Priester um die Hüfte. Das zeigt, daß Er zu der Zeit keinen Priesterdienst verrichtete. Johannes sah Ihn schon als Richter kommen, am Tage des Herrn. Glaubt ihr, daß Er Richter ist? Wir lesen Joh. 5,22: "Denn auch der Vater ist es nicht, der jemand richtet; sondern er hat das Gericht ganz dem Sohne übertragen." Er ist der höchste Richter. Johannes sah Ihn in den Tagen Seiner Weissagung nicht als Prophet, noch während der Zeit Seiner Königsherrschaft, sondern Als Richter am Tage des Herrn. Wieviele wissen es, daß ein Priester um die Hüfte gegürtet ist, wenn er den Dienst verrichtet? Wer das Alte Testament gelesen hat, weiß es. Doch als Richter war Er um die Brust gegürtet, Jetzt werden wir von der siebenfachen Herrlichkeit Seiner Person lesen. Ich jauchze schon, ehe ich damit beginne. Es ist so wunderbar. Gebt acht! "...sein Haupt aber und seine Haare waren so weiß wie schneeweiße Wolle und seine Augen wie eine Feuerflamme; seine Füße glichen dem Golderz, als wären sie im Schmelzofen glühend gemacht, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser. In seiner rechten Hand hatte er sieben Sterne; aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor, und sein Angesicht leuchtete, wie wenn die Sonne in ihrer Kraft scheint." Welch eine Vision! Was sah er hier? Den verherrlichten Sohn Gottes, sym- bolisch dargestellt. Als erstes fällt uns auf, daß Sein Haupt und Sein Haar weiß wie Wolle war. Es bedeutet nicht, daß dieses wegen Seines hohen Alters so war. Das ist nicht der Grund. Er ist nicht alt geworden. Er ist der Ewige und wird nicht alt. Versteht ihr das? Es spricht von Seiner Weisheit, von Seiner Erfah- rung... Wir wollen dazu noch Daniel 7 aufschlagen, um das gesamte Bild zu sehen. Alle Bibelleser wissen, worauf wir jetzt hinauswollen. "Ich schaute zu, bis Stühle hingestellt wurden und ein ehrwürdiger Greis Platz nahm. Sein Gewand war weiß wie Schnee und sein Haupt- haar wie reine Wolle; sein Thron bestand aus Feuerflammen und hatte Räder von loderndem Feuer. Ein Feuerstrom ergoß sich und ging von ihm aus; tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehn- tausende standen dienstbereit vor ihm. Der Gerichtshof setzte sich, und Bücher wurden aufgeschlagen." Jeder weiß, daß man in früheren Zeiten wie die englischen Richter weiße Pe- rücken trug. Johannes war versetzt an den Tag des Herrn. Er sah Ihn als Richter, nicht als Priester, König oder Prophet, sondern als Richter. Gemäß Kap. 5,22 ist Ihm alles Gericht übergeben. Er wird die Völker richten. O, was wird es sein, wenn ihr Ihn so erblickt. Sein Haar weiß wie Schnee. Daniel sah Ihn als den ehrwürdigen Greis. Beachtet, wie diese beiden Schriftstellen miteinander übereinstimmen! "...Der Gerichtshof setzte sich, und Bücher wurden aufgeschlagen ... Ein Feuerstrom ergoß sich und ging von ihm aus; tausendmal Tausende dienten ihm..." "...Ich schaute unverwandt hin wegen des Lärms der vermessenen Reden, die das Horn führte; ich schaute zu, bis das Tier getötet und sein Leib vernichtet und zum Verbrennen dem Feuer übergeben wurde. Auch den übrigen Tieren wurde dann ihre Macht genommen und ihnen ihre Lebensdauer auf Jahr und Tag bestimmt." Das ist das Ende der heidnischen Königreiche, die fallen werden. "Während ich noch in das Anschauen der Nachtgeschichte versunken war, sah ich, wie mit den Wolken des Himmels Einer kam, der wie eines Menschen Sohn aussah; dieser gelangte zu dem ehrwürdigen Grei- se und wurde vor ihn geführt. Ihm wurde dann Macht, Ehre und Herrschaft verliehen, so daß alle Völker, Volksstämme und Zungen ihm untertan waren. Seine Macht sollte von ewiger Dauer und unvergäng- lich sein und sein Königreich ein solches, das niemals vernichtet wer- den kann." Er kam zu dem Ehrwürdigen, dessen Haupthaar wie reine Wolle war. Jo- hannes sah Einen, der wie ein Menschensohn aussah. Er stand mitten unter den sieben goldenen Leuchtern, mit schneeweißem Haar, als Richter. Nicht um die Hüfte gegürtet, sondern als Richter um die Brust gegürtet. Er stand da mit einem reinen, goldenen, geläuterten Gürtel in Seiner Gerechtigkeit. Er war mit einem Gewand bis zu den Füßen bekleidet. Gebt acht auf die siebenfache Offenbarung Seiner verherrlichten Person. "Sein Haar war weiß wie Schnee und Seine Augen wie Feuerflam- men..." Denkt darüber nach! Diese Augen, die einst mit menschlichen Tränen ge- trübt waren, sind wie zu Feuerflammen geworden. Er steht da als ein zor- niger Richter. Warum habt ihr Ihn abgelehnt? O Sünder, denkt darüber nach! Ihr laugewordenen Gemeindeglieder, denkt darüber nach! Ihr Katholiken, Baptisten, Presbyterianer, Pfingstler, denkt darüber nach! Katholiken, eure Jungfrau Maria mußte zu Pfingsten den Heiligen Geist empfangen und be- nahm sich mit allen anderen wie eine Trunkene. Die Mutter Christi konnte nicht ohne dieses Erlebnis in den Himmel eingehen. Wie wollt ihr Frauen dort eingehen, ohne es empfangen zu haben? Denkt alle darüber nach! Ich möchte, daß ihr auf Seine Augen achtet, die einst mit Tränen getrübt waren, als Er auf Erden war. Er weinte am Grab des Lazarus, voller Mitleid als Mensch. Als Gott war Er in menschliches Fleisch eingehüllt, damit Er alle Sünde hinwegnehmen konnte. Doch hinter dem Menschlichen war etwas verborgen, daß in die Herzen der Menschen schauen und alles über sie er- kennen konnte, obwohl Er in sterbliches Fleisch gehüllt war. Sie erkannten Ihn nicht. Er sagte: "Wenn ihr nicht glaubt, werdet ihr in euren Sünden sterben. Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht. Wenn ich sie aber tue und ihr mir nicht glaubt, so glaubt doch um der Werke willen." O, wie versuchte Er ihnen die Botschaft, die Offenbarung zu bringen. Er schaute in das Herz eines Menschen und wußte alles über ihn. O, wenn ich daran denke. Die Augen, die einst über die Berge schauten und die Leidenden ansahen und wie die eines jeden Menschen weinen konnten, doch der Geist Gottes war dahinter verborgen. Visionen geschahen und alle Dinge wurden offenbar. Das, was gewesen ist, was da war und was zukünftig ist. Er konnte das Ende vor dem Anfang voraussagen, denn Gott war in Menschengestalt. Laßt Gott in euer Leben kommen und euch beherrschen. Er wird euch das Zukünftige offenbaren. Ihr seid es dann nicht mehr, sondern der Heilige Geist in eurem Leben, der das Menschliche durchschaut und Dinge ans Licht bringt. O, Ehre sei Gott! "Und danach wird es geschehen, daß ich meinen Geist über alles Fleisch ausgieße, so daß eure Söhne und eure Töchter prophetisch reden, eure Greise Offenbarungen in Träumen empfangen, eure jungen Leute Gesichte schauen... ja auch über die Knechte und Mägde will ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen." Oft muß Gott euch einschlafen lassen, damit Er durch eure Augen sehen kann, aber sicher wird Er euch vieles zeigen. Auf alles Fleisch, über alle, die es empfangen wollen, werde ich meinen Geist ausgießen. Ihr wundert euch, warum ich das so laut ausgesprochen habe. Wir kommen in den Gemeinde- zeitaltern noch darauf. Die einst von Tränen getrübten Augen werden im Gericht alles sehen. Sie sind wie Feuerflammen, die über die ganze Erde hin und herlaufen. Nichts geschieht, von dem Er nicht weiß. Es ist alles aufgenommen. Seine Augen bewegen sich hin und her auf Erden, achten auf alles. Jeder Gedanken wird aufgenommen, und alles, was wir tun. Auch die Beweggründe des Herzens und das, was ihr vorhabt zu tun. Er weiß alles. Er weiß, ob ihr Ihn liebt. Er weiß, ob euer Vorhaben, Ihm zu dienen, richtig ist. Er weiß alles über euch. Was wird es sein, wenn alle Sünde vor Ihm aufgedeckt ist und Er steht dort im Gericht vor dem weißen Thron? O Gott, verschone mich vor dem Ort. Ich möchte das nicht miterleben, wenn der zornige Gott mit Seinen Flammenaugen herauskommt; in Seiner Gerechtigkeit mit weißem Haar. Er weiß alles, auch die Gedanken eures Herzens und was ihr je zu tun vorhattet. "Berge mich in dem Felsen des Heils", so singen wir es. "Wenn diese Welt in Flammen aufgeht, stehe mir bei. Stehe mir bei und laß Deine Brust mein Kissen sein. Schütze mich in Dir, Fels des Heils." O Gott, ich möchte Dein Gericht nicht. Ich möchte Deine Barmherzigkeit, o Herr. Schenke mir Gnade, nicht Dein Gericht. Gib mir Deine Gnade, nicht Dein Gesetz. Sei mir gnädig, Herr. Um mehr bitte ich nicht. Nichts habe ich zu bringen. Ich bin nicht gut. Ich halte mich fest an Dein Kreuz, Herr. Mehr weiß ich nicht. Du kamst und nahmst meinen Platz ein. "...Seine Augen sind wie Feuerflammen, Sein Haupt weiß wie Schnee und seine Füße glichen dem Golderz, als wären sie im Schmelzofen glühend gemacht..." Sein Haupt, Seine Augen, - bis hin zu den Füßen wird Er beschrieben. Seht den Gegensatz dessen, wie Johannes Jesus sah und in welch einer Weise Daniel die Bildsäule der Weltreiche sah. Die Füße von Erz. Was hat das zu bedeuten? Erz spricht von göttlichem Gericht. Es zeigt, daß Sein gesamtes Vorhaben hier auf Erden zur Durch- führung kommt, wie Gott Fleisch wurde, um für uns sterben zu können und dadurch die Gerichte Gottes von uns zu nehmen. Er wird ein standhaftes Königreich haben, das unbeweglich ist. Erz spricht von dem stattgefundenen, göttlichen Gericht. Wir denken an die eherne Schlange in der Wüste. Was stellt sie dar? Die Schlange selbst stellt Sünde dar. Das Erz, das die Sünde bereits verurteilt ist. In den Tagen, als man Elia, den Propheten, ablehnte, (ein Faden, der sich seit jeher durch die Gemeinde zog) - in der Zeit, als sie Elia ablehnten, regnete es dreieinhalb Jahre nicht und der Himmel war wie Erz. Göttliches Gericht über die Nation, weil sie Gott abgelehnt und auf Isebel gehört hatten. Erz spricht vom göttlichen Gericht. Die Opfer wurden auf dem ehernen Altar getötet. Die Fundamente waren aus Erz, - das Gericht. Wir lesen jetzt aus Offbg. 19 von Vers 12: "Seine Augen aber sind eine Feuerflamme; auf seinem Haupt hat er viele Königskronen, und er trägt an sich einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt; bekleidet ist er mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name lautet 'das Wort Gottes'. Die himmlischen Heerscharen folgten ihm auf weißen Rossen und waren mit glänzend weißer Leinwand angetan. Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit dem er die Völker schlagen soll, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden, und er ist es, der die Kel- ter des Glutweins des Zornes des allmächtigen Gottes tritt." Der Zorn Gottes war über uns als Sünder. Niemand konnte sich selber retten. Nichts konnten wir tun. Wir waren alle in Sünde geboren... Was tat Er? Er kam zur Erde herab. Halleluja. Der gesamte Zorn des allmäch- tigen Gottes kam über Ihn. "Du bist würdig, o Lamm Gottes, denn du hast dich für uns schlachten lassen. Hast die Sünden der Welt auf dich ge- nommen und unsere Sünden getragen, um deswillen der Zorn Gottes über uns ausgeschüttet war." "Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünden willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten; und durch seine Wunden sind wir geheilt." Kein Mensch starb wie Er. Er litt, bis sich Blut und Wasser voneinander schieden. Vor Seinem Tode fiel Schweiß wie Blutstropfen von Seiner Stirn. Er ist es, der die Zorneskelter des allmächtigen Gottes tritt. Wenn Er als Richter kommt, wird Er den Antichristen und all Seine Feinde mit Seinen Füßen aus Erz in Seiner Gerechtigkeit zermalmen. Halleluja. Er wird auf Erden mit eisernem Stabe herrschen, Amen. O Sünder, Freunde, tut Buße, solange noch die Möglichkeit zur Buße ist. Ihr versucht es aufzuschieben und denkt, es ist eine Geschichte, die nicht geschehen wird. Es wird ge- schehen. Ihr meint, mich wird es nicht treffen. Doch, auch euch wird es packen. Mit Füßen von Erz wird Er Seine Feinde zertreten. Er litt und hat die Zorneskelter Gottes getreten und unsere Sünden bezahlt. Und wir, schul- dige, arme, erbärmliche Würmer, die wir sind, heben unsere Nasen hoch, lesen irgendein atheistisches Buch und versuchen zu denken, daß es keinen Gott gibt, und sagen, es gibt kein kommendes Gericht. Mit Füßen von Erz wird Er Seine Feinde treten und den Antichristen zerstampfen. Er wird die abgefallene Kirche in die Ewigkeit, in das verzehrende Feuer hinein- schleudern, wo sie verschlungen werden und verschwinden. Er und Seine Gemeinde werden auf Erden für immer herrschen. Sein Haupthaar weiß wie Wolle. Gerechtigkeit, Erfahrung, Weisheit, Alles in Allem. Das "Weiß" spricht von Alter und Weisheit. Er weiß, was er tut. Er ist die Quelle aller Weisheit. Er ist die Quelle jeder Erfahrung. Er ist der Ursprung alles Guten. Er offenbarte sich als der Menschensohn. Sein Haupt- haar war weiß wie Wolle. Daniel sah Ihn Hunderte von Jahren vorher als alten Greis, zu dem der kam, der wie ein Menschensohn aussah, dem die Macht über alle Völker und Sprachen gegeben wurde; und Er hielt Gericht. Ich möchte euch etwas fragen, denn ich spreche zu euch laugewordener Ge- meinde. Zehn Jungfrauen gingen aus, dem Herrn entgegen. Fünf waren klug, fünf waren töricht. Wir haben bereits über die Eingepfropften gesprochen. Als sie hingingen, dem Herrn zu begegnen, wurde es offenbar. Daniel schreibt, daß die Bücher geöffnet wurden. Da geht es um das Buch der Sünder. Doch auch ein anderes Buch wurde geöffnet, das Buch des Lebens der Gemeinde. Zehn- tausende mal Zehntausende dienen Ihm. Seine Braut, Sein Weib, Seine Ver- mählte, die Gemeinde, wird mit Ihm kommen. Gericht wurde abgehalten. Die Bücher wurden geöffnet und ein anderes Buch wurde geöffnet, - das Buch des Lebens. Darin befinden sich auch die törichten Jungfrauen. Alle werden gerichtet, nach dem, was in den Büchern steht. Ihr werdet gefragt, aus welchem Grunde ihr es nicht angenommen habt. Ihr wißt es jetzt. Vielleicht habt ihr es vorher nicht gewußt. Doch von jetzt ab wißt ihr es. "Wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo soll der Gottlose und Sünder er- scheinen?" Wer ablehnt, tut es gegen besseres Wissen. Wo werden sie er- scheinen? Er hält Gericht. "Seine Füße sind Erz, und seine Stimme ist wie das Rauschen vieler Wasser." Was bedeuten die Wasser? Wenn ihr es euch merken wollt, so schlagt Offbg. 17, 15 auf: "... Die Wasser, die du gesehen hast. sind Völker und Scharen, Völkerschaften und Sprachen." Seine Stimme! - wie furchtbar für die dahintreibende Seele auf dem Meer des Lebens. Niemand geleitet sie. Sie werden von den Wellen dahingetrieben. Ihr Geschrei ist groß. Wie furchtbar ist es für die Seele, die dahingetrieben wird. "Seine Stimme ist wie die von vielen Wassern..." Seine Stimme ist die des Gerichtes. Die Stimme der Prediger, die die Menschen durch den Heiligen Geist in ihrem Zeitalter riefen. Die Stimme von vielen Völkerschaften und Sprachen. Die Stimme der sieben Sterne in Seiner Hand, die in jedem Zeitalter die Taufe des Heiligen Geistes, die Taufe auf den Namen Jesu Christi, das Zungenreden, die Kraft Gottes, die Auferstehung Jesu Christi, Seine Wiederkunft und gött- liches Gericht verkündigt haben. Von dem, der wie ein Menschensohn aussah, ergingen viele Stimmen wie große Wasser. Wie werdet ihr empfinden, zu wissen, daß ihr als dahintreibene Seele in der Versammlung gesessen habt und hörtet, daß ihr alles mit Gott in Ordnung brin- gen und den Heiligen Geist empfangen müßt, die Stimme des Gerichtes in den Versammlungen hörtet, indem euch die Gerichte Gottes gepredigt wurden, doch lehntet ihr es ab. Der große Wasserfall ist vor euch der Strudel, der euch zur ewigen Verdammnis herabziehen wird. Eine der siebenfachen Wesensbeschreibungen ist Seine Stimme, die vielen Wassern gleicht. Wie wollt ihr entkommen, wo ja alles aufgenommen wurde? Auch die Stimme heute abend ist aufgenommen. Eure Stimme wurde aufge- nommen, eure Gedanken wurden aufgenommen. So wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er. Vergeßt es nicht! Eure Gedanken sind im Himmel lauter als eure Worte auf Erden. Gewiß, so ist es. Gott weiß alles. Er weiß die Gedanken und Beweggründe eures Herzens. Er sagte zu den Pharisäern. "Ihr Heuchler, wie könnt ihr Gutes reden, denn wes das Herz voll ist, geht der Mund über. Ihr nennt mich guter Meister. Ich kenne euch, ich durchschaue euch und sehe, daß ihr Heuchler seid. Ihr meint nicht, was ihr sagt. O, was wird es sein, wenn die Stimme, die vielen Wassern gleicht, wie Donner zu hören ist und die Gemeindezeitalter zum Vorschein kommen. Nun möchte ich euch, die ihr nicht gerettet seid, etwas sagen. An alle Seelen, die ihr in diese oder jene Abzweigung abgetrieben werdet, paßt auf! Es wird etwas Schreckliches sein, zu erfahren, daß es dann keine Rettung mehr für euch gibt. Dann könnt ihr nicht mehr gerettet werden und wißt, daß eure Ver- urteilung bevorsteht, wenn ihr nur noch die Minuten zählt, ehe die Stimme er- tönt: "Weichet von mir, ihr Übeltäter, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist." Ihr werdet euch an diese Versammlungen erinnern, wenn ihr die Donnerstimme, die wie großes Wasserrauschen ist, hören werdet. O, es wird wie ein furchtbarer Alptraum sein. Laßt es euch nicht wider- fahren Tut Buße! Bringt jetzt mit Gott alles in Ordnung, solange ihr die Mög- lichkeit dazu habt. Ich möchte euch fragen: Gibt es etwas Lieblicheres für einen Menschen, der seinen Anker festgemacht hat und im Schatten des "Immergrüns" an einem plätschernden Bache weilt? So ergeht es der Gemeinde des lebendigen Gottes, die in himmlische Orter versetzt ist und die Stimme Gottes wie liebliches Säuseln, das zu ihnen spricht, vernimmt. Seht ihr, worum es geht? Die Verurteilung erwartet den Sünder, der Segen die Geretteten. Ein Mensch, der sein Lebensschiff an dem Felsen Jesus Christus verankert hat, kann aus- ruhen und hört dem Säuseln zu. Gehet ein in diese Ruhe! Wie sehne ich mich danach, das Wasser rauschen zu hören. Selbst wenn ich zum Angeln gehe, versuche ich, das Rauschen des fließenden Wassers zu hören. Es beruhigt euch so sehr. Es ist, als rede es fortwährend zu euch. Ist es nicht herr- lich, wenn ihr eure Seele in Christus verankern könnt, so daß ihr stille werdet vor Ihm und Seine Stimme zu euch reden hört? Ich bin der Herr, dein Arzt. Ich bin der Herr, der dir ewiges Leben gibt. Ich liebe dich, Ich habe dich vor Grundlegung der Welt erkannt. Ich habe deinen Namen in das Buch geschrie- ben. Du gehörst mir. Fürchte dich nicht. Ich bin es. Habe keine Angst! Ich bin mit dir. Dann kann man singen: "Meine Seele ist verankert im Hafen der Ruh..." Dieselbe Stimme, die lieblich zu euch redet, wird den Sünder verurteilen. Die- selbe Flut, die Noah rettete, zerstörte die Sünder. Seht ihr, was ich meine? Seine Stimme ist wie viele Wasser. Sein Haupthaar wie weiße Wolle und Seine Au- gen wie Feuerflammen. Seine Füße wie Erz, Seine Stimme wie viele Wasser. In Seiner rechten Hand hat Er sieben Sterne. "Was das Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rech- ten Hand gesehen hast, sowie die sieben goldenen Leuchter; Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden." Dem Johannes wurde es erklärt, damit kein Deutungsfehler unterlaufen konnte. Ein Engel, - Botschafter - für jedes Gemeindezeitalter. Es wird herrlich sein in dieser Woche, wenn wir anhand der Geschichte die Engel sehen und den Dienst betrachten, den sie hatten. Sie hatten denselben Dienst in der kleinen Gemeinde, durch alle Zeitalter. Jemand sagte... "Die katholische Kirche muß die rechte sein, denn sie hat standgehalten durch die Zeiten." Ich sagte: "Das ist kein Geheimnis, denn sie hatte ja die Regierungen und alles andere hinter sich stehen." Er meinte, sie hielt stand in den Stürmen. Für mich liegt das Geheimnis darin, daß die kleine Minderheit in allen Stürmen bestehen blieb. Sie wurden zersägt, den Löwen vorgeworfen, gefoltert, verbrannt und erlitten jede Art von Verfolgung. Und doch überlebten sie. Es zeigt, daß die Hand Gottes mit ihnen war. Noch heute brennt ihr Licht. Amen In Seiner rechten Hand waren sieben Sterne, die sieben Botschafter der sieben Zeitalter. O, es ist herrlich! Wir werden betrachten, wer die Botschaft an das Ephesus-Gemeindezeitalter brachte und bis zum Tode daran festhielt, bis das Gemeindezeitalter zu Smyrna begann. Dann nehmen wir Smyrna, Pergamon, ja alle Gemeinden bis zu diesem Zeitalter durch. Es waren die Knechte, die das Licht festhielten und es brachten. Sie erhielten es in dem Original des Anfangs und trugen das Licht immer weiter. Er hielt sie in Seiner rechten Hand. Es erinnert uns, daß Christus zur rechten Gottes sitzt, bedeutet aber nicht, daß Gott eine rechte Hand hat, denn Gott ist Geist. Es war die Rechte Seiner Kraft, - Christus. Vergeß es nicht! Die sieben Sterne sind in Seiner Rechten. Sie empfingen alles, auch ihr Licht, von Ihm. Sie waren völlig unter Seiner Kon- trolle, in Seiner Rechten. So ist es mit jedem wahren Knechte Gottes. Wer kann ihnen Leid zufügen? Das Wort "Engel" bedeutet Botschafter. Paulus sagte: "Was kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die da ist in Christus, unserem Herrn. Vermag es Krankheit, vermag es Trübsal oder Entbehrung, das Schwert oder der Tod?" Paulus war so überzeugt und rief aus: "Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes in Christus." Wir sind Seiner Rechten völlig ergeben. Wenn jemand zu ihnen sagt: "Heiliger Roller", oder "religiöse Fanatiker", stört es sie nicht. Sie hören es gar nicht. Sie sind völlig ergeben und empfangen ihr Licht und Leben aus der Hand dessen dem alle Macht gegeben ist. Sie bringen die Ernte ihres Lebens ein in Sanftmut, in Freundlichkeit und Geduld. Wunder und Zeichen begleiten sie. Mag die Welt es Hexerei nennen oder was sie wollen, es macht uns nichts aus, denn wir wissen, daß wir Ihm ergeben in Seiner Rechten sind. Ist das nicht wunderbar? Als letztes dieser Beschreibung Seiner Person steht: "In seiner rechten Hand hatte er sieben Sterne; aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor . Eine Stimme wie viele Wasser. Aus Seinem Munde ging ein zweischneidiges Schwert hervor. In Seiner Rechten hatte Er sieben Sterne." Wißt ihr, was die Bibel über das zweischneidige Schwert sagt? Ihr findet es in Heb. 4,12: "Denn lebendig ist das Wort Gottes und wirkungskräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert: es dringt hindurch, bis es Seele und Geist, Gelenke und Mark scheidet, und ist ein Richter über die Regungen und Gedanken des Herzens." Dann wird man als Gedankenleser bezeichnet. Es ist Gottes Wort geoffenbart in Seiner Gemeinde. Schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Ich denke jetzt noch an Offbg. 19,11: "Dann sah ich den Himmel offen stehen und erblickte ein weißes Roß; der auf ihm sitzende Reiter heißt 'Treu und Wahrhaftig'; er richtet und streitet mit Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme; auf seinem Haupt hat er viele Königskronen, und er trägt an sich einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt; bekleidet ist er mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name lautet 'das Wort Gottes'. Die himmlischen Heerscharen folgten ihm auf weißen Rossen und waren mit glänzend weißer Leinwand angetan. Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit dem er die Völker schlagen soll, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden, und er ist es, der die Kelter des Glutweins des Zornes des allmächtigen Gottes tritt. An sei- nem Gewande, und zwar an seiner Hüfte, trägt er den Namen geschrie- ben: 'König der Könige und Herr der Herren'!" Was ging aus dem Munde dieses Reiters hervor? - Ein zweischneidiges Schwert, - das Wort. Wenn dieses Wort in allen Söhnen Gottes offenbar wird, dann zer- tritt Er die Nationen und schlägt sie mit dem Schwert Seines Mundes, Seinem Wort. "... aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert her- vor, und sein Angesicht, wie wenn die Sonne in ihrer Kraft scheint." Aus Seinem Munde ging ein zweischneidiges Schwert hervor, - das Wort Gottes. Was tut es? - es offenbart die Gedanken und Beweggründe des Herzens, bis es Seele und Geist, Mark und Bein voneinander scheidet und alles durchdringt. Das tut das Wort Gottes. "Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns." Jetzt ist das Wort Fleisch in Seiner Gemeinde und wohnt unter uns. Seine Engel in Seiner Rechten dienen Ihm. Gott verläßt sich auf Seine Gemeinde. Gott ver- läßt sich auf uns in dieser Zeit, daß wir das Licht des Evangeliums, den Ster- benden, von Dämonen Gebundenen und der traditionsbedachten Welt bringen. Gott hat diese Verantwortung auf mich und euch gelegt. Wehe uns, wenn die Heiden sterben, ohne es gewußt zu haben. O, man verteilt religiöse Schriften, hat ihnen lesen, schreiben und rechnen ge- lehrt und sie so zu Proselyten gemacht. Ich meine, das Evangelium soll gepredigt werden. Paulus sagt: "Das Evangelium und das Reich Gottes besteht nicht in Worten allein, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes." Das Wort wird durch den Geist lebendig gemacht. Wenn das Wort ins Herz gepflanzt wurde, dann wird der Heilige Geist hervorbringen, was das Wort gesagt hat. Das Wort unter- scheidet die Gedanken des Herzens, und offenbart dessen Beweggründe." Aus seinem Munde geht ein zweischneidiges Schwert hervor." Ihr Heiden erwachet! Etwas muß bald geschehen. Sein Name war das Wort Gottes. Das Wort wurde offenbar. Seht, Jesus sagte in Markus 16 in Seinem letzten Auftrag an die Gemeinde, ehe Er sich in ihr offenbarte: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur." Was bedeutet es? Daß gemäß dem Wort die Kraft des Heiligen Geistes unter Beweis gestellt wird. Beachtet, es geht nicht nur darum, das Wort zu lehren. Er gebot das Wort zu lehren und das Evangelium zu predigen. "Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen... in mei- nem Namen werden sie böse Geister austreiben, in Zungen reden, werden Schlangen aufheben und wenn sie etwas Todbringendes trinken, wird es ihnen nicht Schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden." "Sie aber zogen aus und predigten überall, wobei der Herr mitwirkte und das Wort durch die Zeichen bestätigte, die dabei geschahen." In dieser Weise ist das Evangelium kundgetan worden. Wie lange sollen die Zeichen folgen? In jedem Zeitalter bis an das Ende der Welt. Das trifft auf die kleine Minderheit zu, die das Licht hochgehalten hat. Kein Wunder, daß Jesus sagte: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde. Es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben." Es ist die kleine Herde, immer die Minderheit, nicht die Mehrzahl. Noch ein Zitat aus Matth. 17: "Sechs Tage später nahm Jesus den Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie abseits auf einen hohen Berg. Da wurde er vor ihren Augen verwandelt: sein Antlitz leuchtet wie die Sonne, und seine Kleider wurden hellglänzend wie das Licht." Er wurde verwandelt in der Weise, in der Er an jenem Tage wiederkommen wird. Kurz vorher hat der Herr Jesus noch gesagt: "Wahrlich, ich sage euch: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in seiner Königsherrschaft haben kommen sehen." Danach nahm Er Petrus, Jakobus und Johannes, als drei Zeugen, mit auf den Ver- klärungsberg, denn schon im Alten Testament mußte alles auf dem Wort von zwei oder drei Zeugen bestätigt werden. Was sahen sie als erstes, nachdem der Herr Jesus sie auf den Verklärungsberg nahm? Er wurde vor ihren Augen verwandelt. Sein Antlitz leuchtete wie die Sonne in all ihrer Kraft und Sein Gewand wurde hellglänzend wie das Licht. "Und siehe! Es erschienen ihnen Mose und Elia und besprachen sich mit ihm..." (Matth. 17) In dieser Weise wird der Menschensohn kommen, nachdem Mose und Elia erschienen sind. Doch beachtet, ehe Jesus wiederkommt die Brautge- meinde heimzuholen, wird derselbe Geist, der auf Elia ruhte, zurückkehren, um die Herzen der Kinder zu den Vätern zu wenden. So sagt es die Bibel. Die Apostel sahen Jesus in der verherrlichten Weise als Menschensohn, in der Er wiederkommen wird. Verherrlicht kommt Er zurück. Sie sahen Moses und Elia, die zu Israel, die das Gesetz beobachten, zurück- kehren werden. Sie sahen den verherrlichten Menschensohn. Seht ihr die Rei- henfolge Seines Kommens? Durch den Zeugen in den letzten Tagen, der im Geiste des Elia auftritt, wird Er in Kraft offenbar. Danach werden die 144000 aus Israel gerettet werden. Es ist die älteste Na- tion der Welt mit der ältesten Fahne. Sie sind zu einem selbständigen Staat geworden, mit allem, was dazu gehört. Sie gehören der UNO an. Jesus sagte nicht, daß sie für immer verworfen wer- den, sondern bis alle Dinge erfüllt sind. Es ist geheimnisvoll; die Juden, die überall verfolgt und hinausgetan wurden, wie es auch der Gemeinde erging, und doch sagte Jesus von ihnen: "Wenn ihr sehen werdet, daß der Feigen- baum Knospen gewinnt, daß die Juden zurückkehren und zu einer Nation werden, dann ist die Zeit nahe und steht vor der Tür. Er sprach: "Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles erfüllt ist." Auch dies Volk soll nicht vergehen. Hitler, Stalin, Mussolini und andere versuchten sie zu töten, doch niemals werden sie von der Erde vertilgt werden. Sie sind ein Volk und eine Nation. Amen. Zu ihnen werden Moses und Elia kommen. Ich hoffe, daß ihr es versteht. Nun: "Sein Antlitz leuchtete wie die Sonne." Sein gesamtes Aussehen war verwandelt. Gemäß Offbg. 21, 23 ist das Lamm das Licht der Stadt des neuen Jerusalems: "Auch bedarf die Stadt nicht der Sonne und nicht des Mondes zu ihrer Er- leuchtung; denn die Herrlichkeit Gottes spendet ihr Licht, und ihre Leuchte ist das Lamm. Die Völker werden in ihrem Lichte wandeln, und ihre Leuchte ist das Lamm." ER ist das Lamm - das Licht. Seid ihr nicht froh darüber? Nicht nur das, Johannes sah Sein Licht. Seid ihr nicht froh darüber? Nicht nur das, Johannes sah Sein Kommen am Tage des Herrn, Er sah Ihn als die Sonne der Ge- rechtigkeit. Zunächst möchte ich euch eine kleine Geschichte von meiner geliebten Frau erzählen, die hier sitzt, der ich es vor unserer Hochzeit schwer machte. Nach- dem wir geheiratet hatten, habe ich es gutzumachen versucht. Ich wußte nicht, ob ich wieder heiraten sollte. Sie war darüber zerbrochen. Ich dachte, sie ist ein gutes Mädchen. Ich wollte sie nicht hinhalten und meinte, irgendein guter Mann sollte sie heiraten und für sie sorgen. Ich dachte, ich bin ihrer nicht wür- dig. Ich bin ihrer Liebenswürdigkeit nicht wert. Sie war zerbrochen und wußte nicht, was sie tun sollte. Das liegt jetzt viele Jahre zurück. Sie weinte Tag und Nacht. Ich versuchte, mich von ihr zurückzuziehen. Nicht weil ich sie nicht geliebt hätte, nein, ich wollte nur nicht ihre Zeit verschwenden und meinte, jemand anders sollte sie nehmen. Irgendein guter Mann, denn sie war ein gutes Mädchen. Ich wollte sie in dieser Weise gehenlassen und sie nicht länger hin- halten. Ich wußte, daß sie mich liebte und auch, daß ich sie liebe. So entschloß ich mich, eine Verabredung mit einem anderen Mädchen zu treffen, damit sie schlecht gegen mich empfindet. Darüber war sie zerbrochen. Hinterher tat es mir furchtbar leid. Ich sagte ihr: "Du bist ein gutes Mädchen, ich möchte deine Zeit nicht länger in Anspruch nehmen. Sie antwortete: "Ich liebe dich trotzdem Bill. Du bist der einzige, den ich lieben kann." Sie sagte: "Ich habe dich seit jeher geliebt." Ich sagte: "Ich schätze es. Du weißt, ich bin ein Einsiedler und so möchte ich mein Leben verbringen. Ich werde überhaupt nicht mehr heiraten." Sie aber meinte es ernsthaft. Sie ging dann hinaus in den Schuppen, kniete nieder und sprach: "Herr, ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich möchte Dir nicht ungehorsam sein und doch liebe ich Bill, weiß aber nicht, was ich tun soll. Herr gib mir doch einen kleinen Trost. Hilf mir ein wenig. Niemals habe ich Dich in meinem Leben um eine solche Sache gebeten und ich hoffe, daß ich Dich nie wieder darum bitten muß", sagte sie. "Hilf mir doch und laß mich die Bibel öffnen und gib Du mir daraus die Antwort, denn ich habe gehört, daß Du anderen in dieser Weise geholfen hast." Als sie die Bibel öffnete, fielen ihre Augen auf den Vers des Propheten Maleachi: "Siehe, ich sende dir den Propheten ... ehe der große furcht- bare Tag des Herrn kommt." Sie sagte: "Ich erhob mich zufrieden und wußte, daß wir heiraten werden." "Denn wisset wohl: es kommt der Tag, brennend wie ein Ofen, da wer- den alle Übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein, und verbrennen wird sie der Tag, der da kommt - so hat der Herr der Heerscharen gesprochen -, so daß von ihnen weder Wurzel noch Zweig übrigbleibt! Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln ..." Die Sonne scheint in ihrer Kraft. Die Kraft des Sohnes Gottes erstrahlt heute abend in unserer Mitte. Er steht mitten unter den sieben goldenen Leuchtern in Seiner siebenfachen Darstellung Seines Wesens als Richter. Er ist es, der für uns litt und für uns starb. Er hat das göttliche Gericht auf sich genommen. Er hat die Zorneskelter Gottes getreten. Für den Sünder, dessen Seele ohne Halt auf dem Meer des Lebens dahintreibt, ist Er furchtbar. Doch für die Gemeinde ist Er der geliebte Erlöser. Verankert, zur Ruhe gekommen, hört ihr das leise Plätschern des Baches, während ihr vollkommen zufrieden in Christus ruht. Welch eine Zeit! Seine warmen Strahlen scheinen auf uns herab: "Fürchtet euch nicht! Ich bin's, der da ist, der da war und der da kommt, der Allmächtige. Außer mir gibt es keinen. Ich bin Alpha und Omega. Und wen da dürstet, dem werde ich aus der Lebensquelle Wasser des Lebens geben." O, welch eine Verheißung! Welch ein Liebesverhältnis!" Die Stadt bedarf keines Lichtes, denn das Lamm mitten darin ist die Sonne der Gerechtigkeit mit Heilung unter ihren Flügeln. "Er die Lilie im Tale, Er der helle Morgenstern, Er, der Schönste von Zehntausend, gib dein Herz Ihm heute gern." "In Trübsal und in Leiden, steht Er mir nimmer fern, Auf mich wirf die Sorgen alle, spricht der Herr. Er die Lilie im Tale, der helle Morgenstern, Auserkoren unter Tausenden ist Er." Der Morgenstern kündigt den Tag an, als ob er sagen wollte: "Der Tag ist im Begriff anzubrechen." Die Sonne naht sich und kommt unter den Sternen hervor, mit Heilung unter ihren Flügeln. Zurück zu unserer Botschaft! Sein Aussehen zeigt Ihn als Richter, wie Er am Tage des Herrn sein wird. Das glaubt ihr. Johannes war an den Tag des Herrn versetzt. Nicht als Priester oder König, sondern als Richter. Ihr glaubt, daß Er der Richter ist. Die Bibel sagt es. Er war als Richter gekleidet und zeigte damit an, was Er dem Sünder ist. Auch hat Er gezeigt, was er dem Christen ist. Er steht da. Seine Stimme ist wieder die von vielen Wassern. "... Sein Angesicht leuch- tete, wie wenn die Sonne in ihrer Kraft scheint. Bei seinem Anblick fiel ich wie tot ihm zu Füßen nieder ..." Der Prophet konnte es nicht ertragen, was er zu sehen bekam. Seine Kraft schwand und er fiel zu Seinen Füßen, wie tot. "...da legte er seine rechte Hand auf mich und sagte: 'Fürchte dich nicht! Ich bin's, der Erste und der Letzte, und der Lebende; ich war tot, und siehe ich lebe in alle Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreiches.'" Hier sprach nicht ein Prophet, sondern Gott. "Ich bin der Erste und der Letzte. Ich bin am Anfang der Offenbarung und am Ende der Offenbarung. Ich bin's, der da war, der da ist und der da kommt. Fürchte dich nicht!" Warum sollten wir uns fürchten? Warum versäumt die Gemeinde über Sein Wort nachzudenken? Warum soll die Gemeinde sich fürchten? Was hat Er ver- heißen, daß Er nicht auch vor uns offenbar gemacht hätte? Warum solltet ihr ihr euch vor Strafe oder dem Jenseits fürchten? Er spricht: "Fürchte dich nicht! Ich bin's, der da war, der da ist und der da kommt! Ich bin der Erste und der Letzte. Ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle! Ich habe für euch Hölle und Tod besiegt und habe alles überwunden, - das Grab, die Hölle, den Tod." Viele haben sich vorgenommen, zu besiegen. Wißt ihr das? Napoleon hatte im Alter von 33 Jahren vor, die Welt zu besiegen. Das gelang ihm. Dann aber wurde er selber vom Alkohol besiegt und starb. Andere hatte er besiegt und selber wurde er besiegt. Seine Niederlage erlebte er zu Waterloo. Ich war dort und habe die Überreste gesehen, die an der Kampfstätte aufbewahrt werden. Als junger Mann schlug er den verkehrten Weg ein, um zu siegen. Er starb in Schande. Doch wir wissen von einem anderen jungen Mann, der in die Welt gekommen ist, der im Alter von 33 Jahren starb, der alles überwunden und besiegt hat. Als Er auf Erden war, löste Er von Gebundenheiten, vom Stolz. Er besiegte die Krankheit, die Dämonen. Als Er starb, besiegte Er den Tod. Als Er aufstand, war die Hölle besiegt. Er hat alles besiegt, was gegen die Menschheit gerichtet war und hat die Zorneskelter Gottes getreten. Er hat alles zermalmt und besiegt, den Tod, die Hölle, das Grab, die Krankheit, und alles formelle Wesen. Er ist am dritten Tage auferstanden, hat den Luftbereich besiegt, ist gen Himmel gefah- ren und hat die Verbindung zwischen Gott und Menschen hergestellt und alles durchbrochen, was dazwischen war. Ehre sei Ihm! Er steht da als der mächtige Überwinder, der den Vorhang zerriß. Er hat die Schlüssel des Todes und der Hölle. "...da legte er seine rechte Hand auf mich und sagte: 'Fürchte dich nicht! Ich bin's, der Erste und der Letzte und der Le- bende; ich war tot, und siehe! ich lebe in alle Ewigkeit'..." Er hat den Men- schen alle Hindernisse beseitigt, daß sie in die Gemeinschaft zurückkehren kön- nen, wie im Garten Eden. Ich wollte es herunterschlucken, doch ich werde es sagen. Den Menschen steht die Allmacht zur Verfügung. Vielleicht glaubt ihr es nicht. Ein Mensch, der Gott völlig ergeben ist, dem steht die Allmacht zur Verfügung. Hat Er nicht in Mar- kus 11, 23 gesagt: "Wahrlich ich sage euch: 'Wer zu dem Berge dort sagt: 'Hebe dich empor und stürze dich ins Meer!' und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er ausspricht, in Erfüllung geht, dem wird es auch erfüllt werden.'" Was geschieht, wenn die Allmacht uns begegnet? Wenn Gott und Mensch darin vereinigt werden, dann muß etwas geschehen. Was immer ihr aussprecht in der schöpferischen Kraft des allmächtigen Gottes, in dem Bewußtsein, daß Er es verheißen hat und es in Seinem Worte gesagt, dadurch entsteht eine Kraft, durch die alle Dinge möglich werden. Was noch nicht da ist, betrachten wir als wäre es schon da, denn wir sind der Allmacht begegnet. So sehen wir Ihn da- stehen. Ist Er nicht wunderbar? Als Johannes Ihn sah, fiel er wie tot hin. Das konnte er nicht ertragen. Seine menschliche Kraft versagte. Er vermochte es nicht. Der Herr war der Sieger, der alles überwunden hat. Er gibt den Auftrag: "Schreibe nun auf, was du gesehen hast, und was jetzt schon ist und was danach noch geschehen wird. Was das Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du in meiner rechten Hand gesehen hast, sowie die sieben goldenen Leuchter. Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden." O, es ist atemberaubend, Freunde, Ihn erhöht in Seiner erhabenen Gottheit zu sehen. Er ist Richter, König, Priester, Lamm, Löwe, Alpha und Omega, der Vater, Sohn und Heilige Geist. Der da war, der da ist und der da kommt. Er hat die Zorneskelter Gottes getreten, und hat durch das Kreuz Genüge getan. Er rief aus: "Es ist vollbracht!" Er war wohlgefällig vor Gott. Der Geist, der Ihn bei der Kreuzigung verließ, erweckte Ihn am Ostermorgen zu unserer Rechtfer- tigung. Johannes sah Ihn mit Füßen von Erz, mit Augen wie Feuerflammen, die die ganze Erde durchstreifen. Daniel sah Ihn ca. 700 Jahre vorher in derselben Weise, als den alten Greis, zu dem Einer kam, der wie ein Menschensohn aussah, dem das Gericht übergeben wurde. Er steht da im Gericht vor dem weißen Thron. Wenn wir uns diese Dinge vor Augen führen, welche Menschen müßten wir dann sein, Freunde? Gott segne euch, ist mein Gebet. Liebt ihr Ihn, Glaubt ihr Ihm? Ist eure Seele in Ihm verankert? Wollen wir unsere Häupter neigen und in Andacht singen: "Ich habe gefunden den Hafen der Ruh..." Möchtet ihr, daß Sein Leben in euch ist, wodurch Seine Gegenwart sich wider- spiegelt? Wenn ihr es möchtet und es noch nicht empfangen habt, würdet ihr bitte zum Gebet aufstehen? - Alle, die in dies Gebet mit eingeschlossen werden möchten. Himmlischer Vater, viele sind aufgestanden, die Dich aufnehmen möchten. Sie sind es müde, hin und her getrieben zu werden von den Wellen des Lebens. Sie sind sich dessen bewußt, daß auch ihr Herz zu jeder Zeit zu schlagen auf hören könnte. Dann kommt der große Fall für die dahintreibende Seele. Sie leb- ten sich selbst, gingen mit dieser Welt mit, doch jetzt möchten sie Dir ähnlich werden, O Herr, Nimm sie auf in Dein Reich. Sie gehören Dir, Vater. Du kennst ihre Herzen und ihre Beweggründe. Du hast es selber ausgesprochen und nieder- schreiben lassen: "Wer mein Wort hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben." Herr, Du hast auch gesagt: "Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung dieses Buches...", denn die Zeit der Erfüllung ist nahe. Sie erkennen das. Sie können sich nicht länger umhertreiben lassen. Herr, wirf ihnen das Rettungsseil entgegen. Ziehe sie zu Dir, O Herr. Mögen sie von jetzt ab das Licht Jesu Christi widerstrahlen. O Gott und Vater, Dir übergebe ich sie im Namen Jesu Christi. Mögen sie dir an dieser Stätte in der Taufe folgen. Möge der Heilige Geist auf ihrem Leben ruhn, damit sie den Rest ihres Lebens Jesus ähnlich sind. Das bitten wir in Seinem Namen. Amen. "Zu sein wie Jesus, zu sein wie Jesus..." Reicht denen, die in eurer Nähe sind, die Hand und dankt Gott für ihre Seele. Fühlt ihr euch jetzt wohl? Seid ihr nicht froh, Christen zu sein? Reicht denen die Hände, die in eurer Nähe sind. Laßt uns gemeinsam singen: "Wir wandeln in dem Licht, dem herrlichen Licht..." Nachdem der Heilige Geist zu Anfang auf die Gemeinde gefallen war, kam die- selbe Botschaft nach Smyrna. Irenäus, der große geheiligte Gottesmann trat auf. Er sprach in Zungen. Die Kraft Gottes wurde offenbar, die Toten standen auf, die Kranken wurden geheilt. Er wandelte in dem Licht. Nach ihm trat Columba auf, der große gewaltige, geheiligte Gottesmann. Viele andere geheiligte Gottes- männer haben die Botschaft zu ihrer Zeit getragen, wandelten in dem Licht, dem Licht des Evangeliums, demselben Licht, das zu Pfingsten leuchtete. Christus wandelte inmitten Seines Volkes unter den sieben goldenen Leuchtern. Seine Ausstrahlung war wie die der Sonne zur Mittagszeit. "Wir wandeln in dem Licht..." Niemals werdet ihr euch den Dingen der Welt zuwenden. Ihr seid der Welt gestorben und sie ist für euch tot. Ihr wandelt nur noch in Christus, geleitet durch den Heiligen Geist. Ich liebe Ihn, denn Er hat mich zuerst geliebt. Er gießt Seine Segnungen über uns aus. Er reicht uns die Hand und nimmt uns auf in Seine Gemeinschaft, in Sein Reich. Wir sind jetzt Söhne und Töchter Gottes. Noch ist es nicht offenbar geworden, was wir einst sein werden. Doch wenn es erscheinen wird, werden wir Ihm gleich sein und einen verherrlichten Leib haben. Denn wir werden Ihn sehen, wie Er ist. "Dann werden wir in dem Licht wandeln, dem herrlichen Licht..." Liebt ihr Ihn? Nach einer einschneidenden Botschaft höre ich es gern, wenn Menschen in Anbetung singen und huldigend im Geiste vor Ihm verweilen. Nichts ist herrlicher als die alten Gesänge. Das stimmt, Ich liebe die gute, altertümliche Pfingstart des Singens, nicht die geschulten Stimmen, die den Ton so lange ausdehnen, bis sie im Gesicht blau werden. Dann weiß man nicht mehr, was sie singen. Ich höre gern diejenigen, die den Ton nicht halten können, wenn sie nur den Pfingstsegen empfangen haben. Sie singen dann davon. Wie herrlich sind die Gesänge und Melodien vom Kreuz. Laßt uns noch in Andacht singen: "O wie süß klingt Jesu Name! O wie heilt Er allen Schmerz! Und wie bringt Er Fried und Freude, jedem kindlich gläub'gen Herz! Chor: O wie süß es erklingt, wenn ein Herz von Jesu singt! O wie süß, es erklingt, wenn ein Herz von Jesu singt! Welch ein teurer Nam' ist Jesus, O, wie Er so hoch beglückt; Daß Sein Volk, erlöst von Sünde, Ihm entgegenjauchzt entzückt. Singt mit Macht in Jesu Namen, Seinen Ruhm mit Mut bezeugt, Bis wir zu der Schar gelangen, die gekrönt sich vor Ihm neigt." O wie süß es erklingt, wenn ein Herz von Jesu singt! O wie süß es erklingt, wenn ein Herz von Jesu singt! [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandene Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 12.05.2001]