Offenbarung Kapitel vier - Erster Teil (Revelation, Chapter Four - Part 1) gepredigt in Jeffersonville am 31. Dezember 1960 Ich denke, dies ist die Einstellung vieler Menschen, wie die junge Schwester es im letzten Vers so schön zum Ausdruck brachte. Ich habe es sehr geschätzt Wir gehen auf Sylvester zu. Ich meine, du hättest nichts Besseres, Passenderes für diesen Abend singen können. Es sieht aus, als ob wir das neue Jahr gut beginnen. Draußen hat es geschneit, es ist matschig, typisches Indiana-Wetter für diese Jahreszeit. Ich sehe euch aus Georgia hier, aus Ohio. Bruder und Schwester Dauch wissen, wie es ist, denn in Ohio ist es genauso. Aber wir gehen in ein Land, in dem so etwas nicht ist. So ist es. Heute ist Sylvester. Gewiß hat jeder ein Gelöbnis niedergeschrieben, ein Versprechen für dieses neue Jahr, doch übermorgen ist es wieder umgestoßen. So schlagt ihr jedes Jahr eine neue Seite auf, doch am nächsten Morgen kehrt ihr wieder zurück und tut das gleiche. Doch das eine möchte ich sagen, so wie Paulus es tat: Ich vergesse die Dinge, die hinter mir liegen, all meine Fehler, all die Dinge, die ich getan habe, und jage dem vorgesteckten Ziel gemäß der hohen Berufung in Christus zu. Mir tun nur die Fehler, die ich in den vergangenen Jahren meines Lebens getan habe, leid. Demütig bitte ich Ihn um Gnade und eile auf das vorgesteckte Ziel gemäß der hohen Berufung zu. Ich bin sicher, das ist unser aller Zeugnis. So empfinden wir alle. Es tut mir leid, daß heute abend so schlechtes Wetter ist und viele nicht kommen konnten. Ich rief Br. Neville an, denn ich wußte nicht, ob er kommen könnte. Br. Skaggs kam aus Kentucky, wo der Schnee ca. drei Fuß hoch liegt. Er erzählte, wie es ihm erging. Zweimal mußte ihn ein Farmer mit einem Traktor herausziehen und über den Berg schleppen. So dachte ich, solange der Schnee nur zwei bis drei Zoll hoch liegt, sind wir unbesorgt, denn dann sind die Straßen für alle befahrbar. Heute abend hören wir von verschiedenen Predigern, die gekommen sind. Andere werden während dem Abend, vielleicht bis Mitternacht, ankommen. Ich meine, sie werden aufbleiben, während das alte Jahr zu Ende geht und das neue beginnt Gewöhnlich ergeht der Altarruf zum Gebet, indem sie ihre Gelübde vor Gott erneuern und neue hinzufügen. Ich rief Br. Neville an, um zu erfahren, ob er kommt. Ich sagte, falls er nicht komme, würde ich versuchen, mein Bestes zu tun. Falls er auch morgen früh nicht kommen kann, würde ich fortsetzen und in seiner Abwesenheit alles tun, was ich kann. Ich sagte ihm, daß ich heute abend nur eine kurze 15-Minuten-Botschaft bringen werde. Ich sehe, daß einige Prediger hier sitzen und warten. Ich dachte daran, mit dem Buch der Offenbarung fortzufahren und es durchzunehmen, indem ich mit dem 4. Kapitel beginne. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, werden wir das nächste Mal fortsetzen. Und dann gehen wir zum fünften und sechsten Kapitel, wie wir es vermögen. Der HErr helfe uns. Ehe wir beginnen, möchte ich sagen, daß Br. Thoms mit seiner Frau zu Besuch gekommen ist. Ihre Eltern sitzen heute abend hier. Sie sind gerade von Afrika zurückgekehrt, wo sie große Gottesdienste hatten, in denen Seelen gerettet und Kranke geheilt wurden. Ich meine, diese Dame nahm den Platz ihrer Großmutter ein und hatte einen Gottesdienst im Gefängnis, in dem Sünder zum HErrn kamen. Es war wunderbar, wie Gott dieses junge Ehepaar gebrauchte. Jetzt sind sie eine Weile hier, um in Amerika zu evangelisieren. (* Der Abschnitt mit den weiteren persönlichen Bemerkungen über das Ehepaar Thoms wurde nicht übersetzt.) Ist es nicht eigenartig, daß Afrika zu uns nach Amerika Missionare senden muß? Doch hier werden sie mehr benötigt als irgendwo anders. Wieviele sind froh und glücklich, daß der HErr euch ein weiteres Jahr erhalten hat? Wir gehen auf das Ende unseres Weges zu und beten, daß Gott uns alle Sünden und Zukurzkommen vergibt. Ehe ich beginne, möchte ich euch allen sagen, daß ich euch ein erfolgreiches, ein gesegnetes und gesundes neues Jahr wünsche. Gott sei mit euch. Möge es euch leiblich und geistlich, finanziell und materiell Wohlergehen. Ich bitte Gott darum, daß Er euch alles geben möge, was Er zu geben vermag. Auch vor mir steht das neue Jahr. Gott allein weiß, was in der Zukunft liegt. Wir müssen unsere Entscheidungen unverzüglich treffen. Wir sind darauf vorbereitet, die Turnhalle zu mieten und die Einladungen weltweit zu geben. Wir wollen sehen, wie der HErr uns leiten wird. Ich schätze es, wenn ihr alle dafür betet. Betet von ganzem Herzen, daß Gott nie gestattet, daß ich verkehrt geleitet werde. Wenn ich etwas sein möchte, dann ist es aufrichtig zu sein und nie irregeführt zu werden. Ich hatte ein gutes Jahr. Oft mißverstehen mich die Menschen. Sie sagen: "Br Branham, du bist nicht zu den verschiedenen Orten gegangen, wie du es früher getan hast und andere Prediger es tun." Ich habe die Lektion aus der Bibel vom HErrn empfangen, daß Jesus nie eine Schau aufführte. Er hatte nicht die Art eines Schauspielers. Nein, überhaupt nicht. Und ich glaube nicht, daß Seine Jünger eine Schau aufführen. Niemals haben sie sich so aufgeführt. Ich meine, darin verpassen wir in dieser Zeit oft das Boot, wenn wir alles so groß aufbauschen. Ihr wißt weshalb. Ich meine, es kommt alles mehr einer Vorführung gleich als dem Geweihtsein. Habt ihr beachtet, wer den HErrn bei Seinem Kommen aufgenommen hat? Es war Simeon. Niemand hatte je etwas von ihm gehört. Doch er hielt Ausschau nach dem HErrn. - Die blinde Hanna in dem Tempel, Johannes der Täufer in der Wüste. - Johannes ging im Alter von neun Jahren in die Wildnis und erschien nicht wieder, bis er mit dreißig in der Wüste auftrat. Menschen, die in dieser Welt glaubten, verblieben im Hintergrund und warteten auf das Kommen des HErrn. Sie zogen ihre Versammlung nicht groß auf oder gaben sie durchs Fernsehen bekannt. Diejenigen, die es tun wollen, finden es richtig, doch mir erscheint es nicht Christus-ähnlich. Ich weiß, daß Seine Brüder einmal zu Ihm sagten: "Du tust doch all diese Wunder, warum gehst Du nicht nach Jerusalem? Wir gehen hinauf zum Passahfest und werden Kaiphas, den Hohenpriester, und die anderen davon in Kenntnis setzen. Tue das gleiche vor ihnen, damit sie Deine Werke sehen. Denn bis jetzt hast Du Dich nur mit einer einfachen Gruppe von Fischersleuten und der niedrigen Schicht des Volkes dort am Fluß abgegeben. Warum trittst Du nicht dort auf, damit die Welt es sehen kann?" Jesus antwortete: "Eure Zeit ist allewege, Meine Stunde aber ist noch nicht gekommen." Johannes der Täufer trat auf. Die Schrift sprach von seinem Kommen und sagte durch Jesaja ungefähr siebenhundert Jahre, ehe er geboren wurde, voraus, daß er die Stimme dessen, der in der Wüste ruft, sein würde. Er sagte: "Die Berge werden hüpfen wie die Lämmer und die Bäume in die Hände klatschen. Das Hohe soll erniedrigt und das Niedrige erhöht werden." Weissagungen dieser Art - was meint ihr, was die Prediger jener Zeit damit anfangen konnten? Sie müssen gesagt haben: "Wenn dieser große Prophet kommt, wird ihn jeder erkennen. Gott wird einfach das Himmelszelt öffnen, einen Weg bahnen und einen feurigen Wagen in Begleitung von einem Engelchor mit ihm zur Erde heruntersenden." Als er jedoch kam, war er ein Prediger mit einem Stoppelbart. gekleidet in ein Kamelsfell und mit einem ledernen Gurt gegürtet. Vielleicht nahm er nur alle drei Monate ein Bad. Er trat in der Wüste auf, stand teilweise im Schlamm bis an die Knie und predigte: "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." Er ging nie in eine Stadt. Wenn jemand ihn hören wollte, mußte er zum Jordan gehen. Das wollten viele nicht. Was tat er? Er erschütterte die Nation und die Welt. Auch jetzt geht eine Erschütterung vor sich, von der die Menschen nichts wissen. Als Jesus kam, präsentierte Er sich nie unter den Hochangesehenen. Er kam zu den Seinen. Er kam zu denen, die nach Ihm Ausschau hielten. Auf diese Weise geschieht die Erschütterung. Das tut Er auch heute. Der Heilige Geist kommt auf diejenigen, die Gott gerufen hat. Es ist eine große Erschütterung unter den Auserwählten. Eine große, gewaltige Sache geht vor sich, doch die Welt weiß nichts davon. Sie denken, daß all dieses Große und Ausgeschmückte, die weltweiten Radio- Programme, die Fernsehübertragungen, Million-Dollar-Gebäude und dergleichen etwas Großes ist. Es ist Torheit in den Augen Gottes. Gott schaut nicht auf große Dinge. Was Menschen töricht nennen, nennt Gott groß; und was Menschen als groß bezeichnen, bezeichnet Gott als töricht. Es gefiel Ihm, durch törichte Predigt die Verlorenen zu retten. Was meint ihr, was sie von Johannes sagten? "Dort ist ein alter Fanatiker mit einem Stoppelbart-Gesicht, der aus der Wüste gekommen ist mit einem Kamelsfell bekleidet. Dort am Jordan steht er barfuß in dem Schlamm. Dort führt er seine Sache aus. Wer hat je so etwas gehört?" Als Jesus kam, der Messias, wurde Er in einem Stall geboren, dort wo Stroh und Vieh war von einer solchen Mutter, die Ihn schon erwartete, ehe sie verheiratet war. Er ist unehelich geboren. Und der soll es sein? Seht, es war so groß. Sie aber wußten es nicht. Sie erkannten es nicht. Das Evangelium ist heute so groß, es erschüttert wie nie zuvor; doch diese Erschütterung geschieht in dem Überrest. Das stimmt. Sie werden zubereitet. Er kam in Sein Eigentum, doch die Seinen nahmen Ihn nicht auf. Er sagte zu Seinen Jüngern: " Schlagt den Weg zu den Heiden nicht ein, sondern geht allein zu den verlorenen Schafen Israels. Wenn ihr auszieht, nimmt der, der euch aufnimmt, Mich auf. Wenn ihr in eine Stadt kommt, und man euch nicht aufnimmt, so schüttelt den Staub von euren Fußen und geht weiter. Wahrlich, Ich sage euch, es wird Sodom und Gomorrha am Tage des Gerichtes besser ergehen als einer solchen Stadt." Die Städte, die diese Männer abgelehnt haben, liegen heute in Asche. Alle, die sie aufnahmen, stehen da wie Sterne. Das stimmt. Oft dauert es lange, bis Er antwortet, doch seid unbesorgt, Gott antwortet. Wenn ich damit anfange, komme ich nicht zur Offenbarung. Oh, ich möcht' Ihn schauen, sehn Sein Angesicht. Allzeit jubelnd preisen Seine Rettertat, möcht´ auf goldnen Straßen singen hell und klar, nach dem Streit Herrlichkeit, Freude immerdar. Das mag ich. Wir wollen unsere Häupter beugen. Bitte steht vorher auf. Die Bibel sagt: "Wenn ihr dasteht und betet, so Vergebt einander." Wieviele von euch haben ein Anliegen, das sie durch das Heben der Hand bekunden möchten? Denkt daran! Gott sieht es. Er weiß alles darüber. Unser himmlischer Vater, wir nahen uns Deiner göttlichen Heiligkeit in dem Namen des HErrn Jesus, dem Namen, in dem alles einbegriffen ist, der den Menschen hier gegeben wurde. In diesem Namen Jesus ist alles im Himmel und auf Erden benannt. Wir beten, HErr, daß Du unsere Danksagung annimmst, als erstes für das verflossene Jahr, das wir heute mit diesem Gottesdienst beenden. Wir beenden es, indem wir Dich preisen und uns in Dein Wort vertiefen, in dem Bewußtsein, was das: "So spricht der HErr!" bedeutet. Wieviele Dinge könnten wir aufschreiben, für die wir dankbar sein sollten. Oft sind wir in diesem Jahr gerade noch entflohen, wenn Satan unser Leben auslöschen wollte. Du bist noch nicht fertig mit uns. So werden wir fortfahren. HErr, wir glauben, daß wir dazu in diese Welt hineingeboren wurden, Dich zu ehren und zu verherrlichen Vater, wir bitten, vergib uns jede Übertretung, jeden Fehler, den wir auf unserer Reise begangen haben. Gib, daß wir unsere Fehler heute abend vergessen, nachdem wir sie bekannt haben, sie begraben in das Meer der Vergessenheit in dem Namen des HErrn Jesus und sie nie wieder hervorholen, sondern vorwärts eilen, dem vorgesteckten Ziel entgegen, zum vollkommenen Mannesalter in Christus Jesus. Gewähre es heute abend, Vater. Während Deine Knechte sprechen, salbe sie alle heute abend mit dem Geist des Lebens. Mögen sie predigen wie nie zuvor und die Botschaft heute abend der Gemeinde bringen. Wir sind hier unter diesem Dach versammelt, wofür wir dankbar sind, HErr. Wir sind dankbar, in einem gewärmten Raum zu sitzen; denn ein Dach über unserem Haupt ist alles, was wir brauchen. Unsere Schätze sind nicht in dieser Welt, sondern in der zukünftigen. Oh Gott, dort haben wir sie hinterlegt und glauben, daß sie weder Diebe stehlen noch Motten zerfressen können. Denn unsere Schätze sind ewiges Leben. Wir beten, Vater, daß wir es unser ganzes Leben lang wert halten. Mach uns zu tüchtigen Knechten. Nimm alles Böse aus uns, HErr, die ganze Vergangenheit. Mögen die Wurzeln der Bitterkeit und alles Böse aus unserem Leben genommen sein, daß wir demütig und lieblich vor Dir sein können. Gewähre es, HErr. Schenke uns das größte Jahr, das wir je hatten - dieses kommende Jahr. Gewähre es! Gib uns jetzt heute abend Dein Wort, während wir weiter auf Deine Botschaften warten. Wir beten im Namen Jesus. Amen. Für mich ist es schwer, die Uhr vorwärts eilen zu sehen und zu wissen, daß meine Brüder warten. Ich werde mich mit diesem Teil beeilen, so gut ich kann. Wenn wir damit jetzt nicht zum Abschluß kommen, werden wir vielleicht morgen vormittag damit fortfahren, so der HErr will. Wenn Br. Neville nicht kommt, werden wir, so der HErr will, während dem Sonntagschulgottesdienst fortfahren. Vergeßt nicht zu beten. Betet, betet, denn das ist die einzige Möglichkeit den höheren Grund zu erreichen. Betet, betet, das Gebet des Glaubens bringt Gottes Segnungen herab. Nur so wird es euch gelingen. Wir wollen es gemeinsam singen. Es soll jetzt zu hören sein. Wir haben genügend Zeit. Betet, betet, denn das ist die einzige Möglichkeit den höheren Grund zu erreichen. Betet, betet, das Gebet des Glaubens bringt Gottes Segnungen herab. Wenn das Gebet des Glaubens die Segnungen Gottes herabbringt, dann laßt uns anhalten am Gebet. Ich bin so froh, daß wir heute abend neue Gesichter im Reiche Gottes sehen, die im letzten Jahr noch nicht drin waren. Ich bete weiter, daß immer mehr hinzugetan werden. Die Hälfte ist noch nicht gesagt worden von dem, was uns dort bereitet ist. Wir wenden uns jetzt zum 4. Kapitel der Offenbarung. Benötigt jemand eine Bibel? Wir haben welche hier, falls jemand mitlesen möchte. Ich bitte, daß die Ordner sie austeilen. Br. Zabel, laß noch jemand kommen. Jeder möge auf einer Seite denen, die eine haben wollen, austeilen. Ihr könnt Offbg. 4 aufschlagen. Diejenigen, die hinten sitzen und nach vorne kommen möchten, können es tun. Macht es euch bequem. Wir gehen direkt zur Betrachtung über. Wir wollen es gemeinsam lesen und betrachten, während wir zusammen sind. Hier sind noch Sitzplätze. Ich sehe ein Paar hereinkommen. Hier sind zwei Sitze, und dort ist noch ein einzelner Platz. Wieviele haben sich über die Betrachtung der "Sieben Gemeindezeitalter?' gefreut? Danke! Darüber empfinde ich gut. Ich selbst habe daraus auch einen großen Segen empfangen. Nachdem Johannes die Gemeinde zu Laodicea angesprochen hatte, kommen wir heute abend zu dem vierten Kapitel. Das Gemeindezeitalter zu Laodicea war schlimmer durcheinander als all die anderen. Die traurigste Sache finden wir in dem letzten Teil des Gemeindezeitalters zu Laodicea: Jesus steht außerhalb Seiner eigenen Gemeinde. Er wurde hinaus getan, klopft an der Tür und versucht, wieder hereinzukommen. Ist das nicht sündhaft? Ich denke, das ist eine der traurigsten Schriftstellen, die ich je gelesen habe. Jesus steht außerhalb Seiner eigenen Gemeinde, die Ihn hinausgetan hat, und klopft an der Tür. Er wollte wieder hereinkommen, nur um sie zu retten. "...wenn jemand Meine Stimme hört und die Tür auftut, so werde Ich bei ihm eintreten und das Mahl mit ihm halten und er mitt Mir." Ist das Ganze nicht traurig? Der Gott des Himmels, aus Seiner eigenen Gemeinde hinausgetan durch ihre Satzungen und Denominationen und ihre Handlungsweise. Ihn taten sie aus der Gemeinde und nahmen Satzungen an. Es ist das gleiche wie an dem Tage, als Jesus gekreuzigt wurde. Dort war es, daß sie Barrabbas, den Mörder, annahmen und Jesus kreuzigten. Ein erwiesener Mörder wurde unter ihnen freigelassen; Jesus Christus, den Einzigen, der ihnen Leben geben konnte, lehnten sie ab. Dieselbe Sache tat jede Denomination, sogar die heutige Pfingstgemeinde. Sie nähren sich von diesen Denominationen, sterben aber, sobald sie sich organisieren. Niemals in der Geschichte gab es eine Ausnahme. Alle, die sich organisierten, starben unverzüglich. Alle Zeichen, Wunder, Gaben und alles andere wichen von ihnen, sobald sie organisierten. Anstatt den HErrn Jesus, der ihnen das Leben gibt, aufzunehmen, gingen sie zurück und ließen Barrabbas frei. Ist das nicht furchtbar? Kein Wunder, daß Gott aus Seiner Gemeinde hinausgetan wurde und in diesem letzten Gemeindezeitalter dasteht und klopft und versucht, wieder hineinzukommen. Wir stellen fest, daß die Offenbarung in drei Teile aufgeteilt ist. Die ersten drei Kapitel betreffen die Gemeinde, die Botschaft und die Engel der Gemeinde. Nach dem dritten Kapitel erscheint sie nicht wieder bis zum 19. Kapitel, wo sie zurückkehrt. In der Zwischenzeit verhandelt Gott mit den Juden. Er versiegelt das Volk Israel usw, in der Endzeit, ehe die große Stadt Jerusalem herabkommt. Johannes befand sich auf der Insel Patmos. Wieviele wissen, wie weit Patmos vom Festland entfernt war? Ungefähr 30 Meilen. Wieviele wissen, wie groß der Umfang war? Ca. 15 Meilen. Die Römer benutzten sie als ein Exil für ihre Gefangenen. Weshalb war Johannes dort? Was hatte er getan? Hatte er etwas gestohlen? Nein. Brachten sie ihn dorthin, weil er die Menschen in Unruhe versetzte oder weil er etwas Böses getan hatte? Nein. Weshalb war er dort? Um des Wortes Gottes und des Zeugnisses willen; weil er das Evangelium predigte. Kann einem Christen etwas widerfahren, ohne daß es ihm zum Besten dient? Nein, nein. Weshalb hat ihn Gott dort allein auf die Insel genommen? Um uns dieses Buch der Offenbarung zu geben. Gott kann dem Teufel jederzeit die Augen zuhalten, wenn Er es möchte. Nicht wahr? Er kann es einfach. Ich liebe Ihn. Ich brauche nicht klug zu sein. Wenn ich klug wäre, würde ich dennoch all mein Wissen vergessen, denn niemand kann so klug sein wie Er. Was immer ich habe, ich lege mich Ihm ganz hin und tue das, was Er mich zu tun heißt. Das ist alles. Manchmal ist es im Gegensatz zu meiner Meinung, doch ich weiß, daß Er weise ist und mich leitet Er weiß, was Er tut - ich nicht. Deshalb überlasse ich es Ihm zu tun. So ist es, Br. Neville. Jawohl. Überlaßt es Ihm. Er weiß, was Er tut. Ich nicht. Ich versuche gar nicht, etwas Großes, Geschmücktes zu haben. Ich demütige mich und sage: "Hier bin ich, Vater, wann immer Du mich benötigst." So gehe ich vorwärts, und es ist immer richtig. Wir hätten kein Buch der Offenbarung, wenn Johannes nicht auf die Insel gebracht worden wäre. Das war der Weg Gottes, uns das Buch der Offenbarung zu geben. Ich meine, er war dort ungefähr drei Jahre und schrieb das Buch der Offenbarung. Wir waren als letztes beim 3. Kapitel der Offenbarung, wo Er im 22. Vers sagt: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Jetzt beginnen wir mit Kapitel 4. "Hierauf hatte ich ein Gesicht: ich sah, wie eine Tür im Himmel offen stand, und die erste Stimme, die ich wie Posaunenschall mit mir habe reden hören, rief mir zu: 'Komm herauf, hierher, so will ich dir zeigen, was hernach geschehen muß.'" Wir werden einen Vers nach dem anderen durchnehmen. Ich habe mir in einem Buch die Schriftstellen notiert. Ich weiß nicht, wie weit wir damit kommen werden. Möge der HErr uns leiten. Gebt acht, was das Wort sagt. "Hernach..." - nach den Gemeindezeitaltern - Alles, was hiernach geschieht, betrifft die Zeit nach der Entrückung der Gemeinde. Seht ihr, nach der Entrückung! Darin wird Israel wieder erfaßt, nachdem die Gemeindezeitalter vorüber sind. Die Gemeinde erscheint dann erst wieder in Kapitel 19, wenn sie mit ihrem Bräutigam zurückkehrt. Dank sei Gott für die Hochzeit. Laßt uns darüber lesen. Möchtet ihr die Schriftstellen lesen, während wir sie durchnehmen? Dann wollen wir Kap. 19 von Vers 7 lesen. "Laßt uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und Seine Braut hat sich bereitet." Darüber könnte ich bis Mitternacht predigen, ohne die Hälfte gesagt zu haben. Seht: "Seine Braut hat sich bereitet. Das ist es, worüber ich vor kurzem mit einigen Brüdern gesprochen habe. Seht, als Elia seinen Mantel auf Elisa warf, hat er ihn wieder zurückgenommen und getragen, bis er den Jordan überquerte und im feurigen Wagen hinaufgenommen wurde. Dann ließ er ihn fallen. Wenn ein Christ gerettet wird, ist sein Glaube auf Christus gerichtet. Dann muß er selbst etwas tun. Als nächstes muß er sich heiligen von allen unsauberen Gewohnheiten, alles ablegen und sich selbst zubereiten. Die Braut macht sich selbst bereit. Es erinnert mich an eine kleine Geschichte. Ich muß sie erzählen, ehe wir weitermachen. Es war vor vielen Jahren, daß die große "Armour-and-Swift-Packing Company" im Westen Vieh und Landgüter aufkaufte, die von großen Wert waren. Sie kauften all die kleinen Viehfarmen auf, so daß sie Millionen von Hektar besaßen und das Herford-Vieh in den verschiedenen Umzäunungen frei herumlaufen lassen konnten. Sie hatten ihre eigenen Eisenbahnverbindungen um das Vieh von einer Weide auf die andere zu bringen. Der Oberaufseher dieser Armour-and-Swift-Company hatte vier oder fünf Töchter. Sie hörten, daß der Sohn von den Armour-Brüdern dort zu Besuch kommen würde. Er war ein junger, unverheirateter Mann. All diese Mädchen waren sicher, daß sie diesen Jungen eingarnen würden, wenn er kommt. Sie bereiteten sich darauf vor. Sie wollten ihm in einer besonderen Western-Tracht begegnen. Jedes dieser Mädchen wollte diesen Jungen haben. Sie hatten eine Kusine, deren Eltern gestorben waren. Sie wurde dort von allen anderen fast wie eine Sklavin behandelt. Sie mußte die schmutzige Arbeit tun, Geschirr spülen usw. Sie hatte keine gute Kleidung, sondern nur abgetragene. Als die Zeit der Ankunft des Jungen nahte, begaben sie sich zu der Station, ihn zu empfangen. Sie schossen mit ihren Pistolen, die Pferde schnauften, und sie brachten ihn auf die Ranch. An dem Abend hatten sie eine große Festlichkeit. Sie gingen hinaus zum Heuschober, setzten sich auf den Zaun, sangen und tanzten die Nacht hindurch. Er blieb dort zwei bis drei Tage. Ich möchte hier einen Vergleich ziehen. Unsere Kusinen sind wohlgekleidet, haben feine Kirchen mit großen Türmen, und es sieht aus, als ob man alles Verkehrte und alle Schimpfnamen den Pfingstlern anhängen kann. Auch die andern tun manches Verkehrte, doch davon hört man nichts. Sie sind standesgemäß, deshalb hört man nichts davon. Aber wenn ein Pfingst-Prediger einmal einen Fehler tut, Bruder, ich sage es dir, die Zeitungen werden es im ganzen Lande verbreiten. Wenn ein Pfingstbruder für ein Kind betet, und es stirbt, wird es jede Zeitung im Land verbreiten unter dem Titel: "Göttliche Heilung ist Fanatismus." Warum veröffentlicht man nicht jeden Fall, der den Ärzten daneben geht? "Was auf die Gans zutrifft, trifft auch auf den Gänserich zu." Wenn sie das täten, hätten sie nicht genügend Platz in den Zeitungen, von all den Toten zu schreiben. Wenn ich hier auf dem Friedhof ginge und sagte: "Alle, die je unter göttlicher Heilung starben, stehet auf", und dann sagen würde: "Alle, die je unter medizinischer Behandlung starben, stehet auf", so wäre der Vergleich eins zu einer Million. Das stimmt genau. Wenn man also einen kritisiert, sollte man auch die anderen kritisieren. Sie töten jährlich Millionen durch Medizin und Operationen, und ihr hört kein Wort darüber. Dieses Mädchen mußte all die schwere Arbeit verrichten. Eines Abends, als man gegessen hatte und tanzte - jedes dieser Mädchen hatte sich schön gemacht, wißt ihr, dieses arme Mädchen aber hatte ein altes, abgetragenes Kleid an-, setzte sie sich nach dem Festessen in die Halle, nachdem sie das Geschirr gespült hatte. Sie brachte das Spülwasser hinaus und kam in die Nähe der Umzäunung, wo er stand und sich auf den Zaun lehnte. Er sagte: "Hallo." Sie schämte sich sehr, denn das war der Sohn des Eigentümers. Sie ließ schnell die Schüssel fallen, damit er nicht bemerken konnte, daß sie so erbärmlich aussah. Sie ging einige Schritte rückwärts mit ihren bloßen Füßen und schaute zurück. Er kam auf sie zu und sagte: "Fürchte dich nicht vor mir. Ich möchte dir etwas sagen. Ich bin zudem einen Zweck hierhergekommen, eine Frau zu finden. Ich habe mich überall umgesehen. Ich wollte kein Mädchen aus der Stadt heiraten. Ich wollte eine haben, die eine wirkliche Frau ist. Von allen, die ich gesehen habe, bist du mir aufgefallen. Durch die Dienerschaft erfuhr ich, daß du eine Kusine bist." Sie antwortete: "Das stimmt, Herr." Er sagte: "Ich möchte dich etwas fragen. Wirst du mich heiraten?" Sie war so befangen. Sie wußte nicht, was sie diesem Mann antworten sollte. Ich kann mir vorstellen, wie sie empfunden hat. Ihr sicher auch. Einst sprach Jesus Christus zu mir, einem Sünder, der zu nichts tauglich und das Kind eines Trunkenbolds war: "Ich möchte dich als Mein Eigentum." Wie konnte Er sich je zu jemandem wie mich herabneigen? Wie konnte Er je sagen: "Ich gebe dir eine Heimat im Himmel!"? Wie konnte Er je sagen: "Ich errette dich!"? Solch ein erbärmlicher Mensch wie ich, wie konnte es je sein? Doch Er tat es. Sie sagte: "Ich bin es nicht würdig. Ich passe doch nicht als Frau zu einem Mann wie dir. Du bist an große Dinge gewöhnt, von denen ich nichts kenne. Ich bin arm." Er sprach: "Du bist meine Auserwählte." War es nicht herrlich, als Jesus dir das sagte? Du wußtest, du warst nicht würdig, ein Christ zu sein. Es war nichts, das du dazu tun konntest, doch Er hat dich erwählt. Es ist Seine Güte und Barmherzigkeit, daß Er dich erwählt hat. Nicht ihr habt Ihn, sondern Er hat euch erwählt. Das stimmt. "Schaue nicht auf deine Kleidung, denn ich schaue nicht darauf. Ich schaue darauf was du bist. Willst du mich heiraten?" Sie trafen die Vereinbarung. Er sagte: "Von heute in einem Jahr komme ich zurück. Sei bereit, im Hochzeitsgewand gekleidet, denn ich werde zurückkommen und dich hier auf diesem Grundstück heiraten. Danach nehme ich dich in die Gegend Chikagos, dort wirst du in einem Palast wohnen. All das Geschirrspülen und die anderen Dinge werden vorüber sein." Als die Schwestern, ihre Kusinen, davon hörten, sagten sie: "Du kleiner, armer, unerfahrener Narr! Der Mann hat das doch nicht gemeint." Ist es nicht genau das gleiche, was sie heute sagen? Wie könnte eine Gruppe von Heiligen Rollern, eine Gruppe von Menschen, die kaum ihren Namen schreiben können, wie können sie die Gemeinde sein? Wie könnte es eine solche Gruppe je sein? Doch so ist es, denn wir sind mit Ihm verlobt und haben den Verlobungskuss Jesu Christi in unserem Herzen empfangen. Alle unsere Sünde ist hinweggenommen. Etwas sagt uns, daß Er eines Tages zurückkommt Sie arbeitete schwer das ganze Jahr hindurch und sparte die paar Groschen, die sie täglich verdiente. Sie sparte ihr Geld um sich dafür ihr Hochzeitskleid zu kaufen und alles vorzubereiten. Oh, all ihre Gedanken waren darauf gerichtet, sich vorzubereiten. "Sie hat sich bereitet." Sie kaufte ihr Hochzeitsgewand, während ihre Kusinen sie auslachten und verspotteten. Doch endlich kam der letzte Tag. Sie kleidete sich in ihr Hochzeitsgewand. Sie machte sich fertig und reinigte sich. Ihre Kusinen kamen daher, verbeugten sich vor ihr und sagten: "Törichtes, kleines Ding. Er hat das doch nicht gemeint. Er würde mit solch einem Mädchen nicht sprechen, geschweige es heiraten." Doch sie machte sich trotz allem fertig. Es wurde später Abend, und sie verspotteten und verhöhnten sie. Sie stellte sich an die Tür und wartete. Sie fragten: "Um wieviel Uhr wollte er hier sein?" Sie antwortete: "Er hat es nicht gesagt Doch an jenem Abend, als er mir den Verlobungsring gab, sagte er, daß er mich in einem Jahr holen würde. Ich habe noch eine Stunde Zeit" Amen. Sie wartete weiter. "Ich habe noch eine Stunde, dreißig Minuten, zehn Minuten übrig." Sie lachten und verspotteten und beschimpften sie. Doch endlich, zur entscheidenden Stunde, hörte man das Rollen der Räder auf dem Sand, die Pferde kamen. Welch ein Anblick, die kleine Braut, die sich bereitet hatte, zu sehen, wie sie aus der Tür sprang, den mit Rosen bepflanzten Weg hinunter lief, um in die Arme des Mannes, den sie liebte, zu eilen, der ihr Ehemann werden sollte, sie mitnehmen würde, um sie zu heiraten. Bruder, wie werden diejenigen, die sich belustigen und uns "Heilige Roller" und "Pfingstler" und dergleichen nennen, an einem dieser Tage dastehen? Wir warten, wir haben noch ein wenig Zeit. Sie sagen: "Es besteht kein Unterschied." Wir haben noch ein wenig Zeit übrig. In dem Moment wird Er gemäß Seiner Verheißung hier sein. Eines Tages werden wir davonfliegen und hinweggehen. Seid nur bereit Behaltet das Hochzeitsgewand an! Entfernt alle Hartherzigkeit von euch. Höret, was die Schrift hier sagt: "Laßt uns fröhlich sein und jubeln und Ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und Seine Braut hat sich bereitet, und ihr ist verliehen worden, sich in glänzende weiße Leinwand zu kleiden; die Leinwand nämlich, die bedeutet die Rechttaten der Heiligen. -Dann sagte Er zu mir: 'Schreibe: Selig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind!' Weiter sagte Er zu mir: 'Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.'" (Offbg. 19, 7-9) Bald wird eine Begegnung dort oben in der Luft stattfinden. Seid bereit! Haltet euch bereit! Reinigt eure Herzen von allem bösen Denken. Habt Glauben an Gott, ganz gleich wie dunkel es aussieht, ob ihr verlacht oder verspottet werdet und man sagt: "Ihr habt einen Fehler getan." Lebt weiter heilig für den lebendigen Gott. Geht vorwärts. Die Stunde wird kommen. Nach den Gemeindezeitaltern steht: Hierauf hatte ich ein Gesicht: ich sah, wie eine Tür im Himmel offen stand..." Denkt daran! Johannes befand sich auf Patmos. Nachdem er alle Gemeindezeitalter sah: "Ich sah, wie eine Tür im Himmel offen stand..." Was ist die Tür? In Kap. 3, 8 steht: "Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine offene Tür vor dir angebracht, die niemand zuzuschließen vermag." Er ist die Tür. Christus ist die Tür. In Joh. 10 sagt Er. "Ich bin die Tür für die Schafe..." Dort in Palästina treibt der Hirte die Schafe hinein. Nachdem er sie alle gezählt hat, legt er sich direkt in die Tür. Der Wolf kann nicht hineinkommen, ohne ihn aufzuwecken, und die Schafe können nicht hinaus, ohne über ihn zu steigen. Oh, wie sicher fühlen sich die Schafe, weil der Hirte in der Tür liegt. Noah stand in der Tür der Arche. Ach höret, ich möchte hier etwas sagen. Er stand in der Tür und predigte Buße und Gerechtigkeit den Menschen, die ihn verlachten. Dieselbe Tür, in der er stand, war es, durch die jeder hineinkommen mußte, denn die Arche hatte nur eine Tür. Es gibt nur einen Weg, Brüder. Es gibt nur einen Weg, um in den Leib Jesu Christi hineinzukommen. Es ist nur eine Tür zu der Gemeinde des lebendigen Gottes. Jesus ist die Tür. Er spricht: "Ich bin die Tür. Wenn jemand durch Mich eingeht, wird er gerettet werden, wird ein und ausgehen und Weide finden." Zu diesem Gemeindezeitalter sagte Er: "Ich habe eine offene Tür vor dir gegeben." Er sagte es dem Methodisten-Gemeindezeitalter (Philadelphia). Sie wandten sich davon ab und machten eine Organisation. "Doch Ich habe vor euch eine offene Tür gegeben." Nachdem sie die Heiligung empfangen haben, sprach Er: "Ich gebe euch eine offene Tür - welches der Heilige Geist ist" Durch einen Geist sind wir alle in den Leib Christi hineingetauft worden. Er setzte die Botschaft der Gemeinde zu Philadelphia vor. Sie aber wandten sich davon ab. Sie gingen bis zur Heiligung, lehnten aber den Heiligen Geist ab. Denkt daran! Die offene Tür. Wie kommen wir in Christus hinein? Durch einen Geist, den Heiligen Geist, welches der Geist Christi ist, sind wir hineingekommen. Nicht durch einen Händedruck, nicht durch Besprengung, sondern durch die Taufe des Heiligen Geistes sind wir alle in einen Leib hineingetauft und haben Anteil an diesem Leibe. Durch die eine Geistestaufe in die offene Tür. Diese Tür war im Himmel geöffnet. Als er aufschaute, sah er den HErrn Jesus. Gebt acht auf den weiteren Teil! Die Tür - der HErr Jesus. "...Ich sah, wie eine Tür im Himmel offen stand, und die erste Stimme, die ich wie Posaunenschall mir mir habe reden hören, rief mir zu..." Die Szene wechselt. Johannes gab acht auf Patmos. Jetzt schaute er hinauf. Weshalb? Zunächst sah er, was während den sieben Gemeindezeitaltern auf Erden geschah. Nachdem er das gesehen hatte und die Gemeindezeitalter zum Abschluß kamen, hörte er eine Stimme. Er schaute auf zum Himmel. Er sah eine offene Tür. Die erste Stimme, die er hörte, ertönte wie Posaunenschall. Die Szene auf Patmos wechselte von der Erde zum Himmel. Es war dieselbe Stimme dessen, der unter den sieben goldenen Leuchtern wandelte. Dieselbe Stimme, die sich nicht verändert. Wo war die Stimme zu hören, als er Sie zum ersten Mal vernahm? Wieviele erinnern sich an das erste Gemeindezeitalter? "Da geriet ich durch den Geist in Verzückung am Tage des HErrn und hörte hinter mir eine Stimme, gewaltig wie Posaunenschall ... Da wandte ich mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete; und als ich mich um gewandt hatte, erblickte ich sieben goldene Leuchter und in der Mitte der Leuchter Einen, der wie ein Menschensohn aussah." (Offbg 1, 10). Nachdem Er ihm das ganze Geheimnis der sieben goldenen Leuchter gezeigt hatte, und er die Sterne in Seiner rechten Hand, Sein Haupthaar wie schneeweiße Wolle, Seine Füße wie Erz, Seine Augen wie Feuerflammen gesehen hatte, hörte er die gleiche Stimme vom Himmel her. Er schaute auf und sah die offene Tür. Eine offene Tür zum Himmel. Wie kommt ihr hinein? Durch Jesus Christus, die eine Tür, der eine Weg. Es gibt keinen anderen Weg. Wer anderswo hineinsteigt, ist ein Dieb und ein Räuber. In dem Gleichnis wird berichtet, daß jemand zum Hochzeitsmahl kam ohne ein Hochzeitsgewand anzuhaben. Er wurde als schuldig befunden, gebunden und in die Finsternis hinausgeworfen. Es gibt nur einen Weg, zum Hochzeitsmahl zu gelangen. Ich glaube, ich habe hier vor nicht langer Zeit darüber gesprochen. Wenn im Orient ein Mann heiraten wollte, mußte er die Einladung selber geben und die Kleidung zur Verfügung stellen. Wieviele erinnern sich an das Gleichnis, als Er diesen Mann dort am Hochzeitsmahl traf? Natürlich alle, die in der Bibel lesen. Dort fand Er jemanden am Tisch ohne ein Hochzeitsgewand. Was ist es? Der Bräutigam steht an der Tür, um die Geladenen zu empfangen. "Niemand kommt zum Vater als durch Mich. Alle, die der Vater Mir gegeben hat, die Eingeladenen, werden zu Mir kommen." Die Einladung erging. Der Bräutigam sah, daß alle das gleiche Aussehen hatten. Das ist das Gute an dem altertümlichen Erlebnis des Heiligen Geistes. Dadurch sehen alle gleich aus. Ob arm oder reich, ob Sklaven oder Freie, schwarz oder weiß, männlich oder weiblich, sie alle sind eins in Christus Jesus. Der Bräutigam stand an der Tür und empfing die Eingeladenen. Er gab ihnen allen das Gewand. Reiche und Arme sahen gleich aus. So ist es in dem Reiche Gottes. Es gibt keine Kleinen und keine Großen, sie alle sind eins in Christus. Denkt nur, der Bräutigam kam hinein und sah jemanden dort sitzen ohne ein Hochzeitsgewand. Er sprach: "Freund, wie hast du hierherkommen können? "Er war sprachlos. Das zeigt, daß er auf einem anderen Wege und nicht durch die Tür hineingekommen war. Er kam durch ein Fenster oder eine Hintertür. Er nannte ihn Freund, welches anzeigt, daß er zur Kirche gehört. "Freund, wie hast du hierher kommen können, ohne ein Hochzeitsgewand anzuhaben?" Jesus hat dieses selbst gesagt. Er rief einen Diener und sagte: "Faßt ihn an Händen und Füßen!", und er wurde in die Finsternis hinausgeworfen, wo Heulen und Zähneknirschen sein wird. Das sind die Worte Christi. Er wurde hinausgeworfen Dadurch ist bewiesen, daß er nicht durch die Tür, sondern anderswo hineinkam, weil er kein Hochzeitsgewand hatte. Wenn er durch die Tür eingegangen wäre, hätte er ein Hochzeitsgewand empfangen. Oh, höret dieses! Wenn nun das Hochzeitsgewand die Taufe des Heiligen Geistes ist, wie können wir dann in anderer Weise dargestellt werden? Wenn das erste Gemeindezeitalter durch die Tür, Christus Jesus, kommen mußte, auf den Namen Jesu Christi getauft werden und die Taufe des Heiligen Geistes empfangen mußte, um das Hochzeitsgewand anzuziehen, wie könnten wir anders hineinkommen? Wenn ihr durch die Methodisten -,die Baptisten -,die Pfingstler - oder irgendeine andere Denomination kommt, so werdet ihr gebunden und in die Finsternis hinausgeworfen werden. Ihr müßt durch Christus Jesus, den Weg, die Tür, die Wahrheit, das Leben, hereinkommen. Amen! Dieselbe Stimme spricht in Offbg. 1, 10 und 13. Ich möchte, daß ihr beachtet: die Stimme, die zu ihm sprach, hatte die Klarheit einer Posaune. Ihr kennt den Klang einer Posaune, sie gibt einen schrillen Ton. Was bedeutete eine Posaune in der Bibel? Krieg. Jedesmal, wenn in Bibelzeiten eine Posaune ertönte, bedeutete es Krieg, oder eine besondere Offenbarung wurde gegeben. Etwas geschah. Nachdem die Gemeindezeitalter zum Abschluß gekommen waren, ist alles für das vierte Kapitel bereit Er hatte die Erde verlassen. Seht ihr? Denkt daran! Die Stimme, die er hinter sich gehört, die unter den sieben goldenen Leuchtern gesprochen hatte, ist dieselbe Stimme, die nach Vollendung des Werkes vom Himmel spricht. Was war es? Er hatte Sein Volk erlöst Sein Werk auf Erden war vollendet Er war in der Herrlichkeit und rief johannes zu: "Komm herauf hierher!" Amen. Das macht, daß ich zu Sylvester jauchzen kann. Seht ihr's? Bereit, hinaufzukommen. Krieg! Dies ist die Entscheidung des großen Kampfes; Menschen, die Gottes Botschaft ablehnten, lehnten den Heiligen Geist, den Botschafter der sieben Gemeinden, ab. Demjenigen, der diese Botschaft Seiner Gnade abgelehnt hatte, blieb nichts übrig als das Gericht. Während Er die Vorbereitung traf, die Plagen auf Erden auszugießen, rief Er: "Komm herauf, hierher, so will Ich dir zeigen, was hernach geschehen soll." Gottlose Sünder, die Christus abgelehnt haben, über sie werde Ich Meinen Zorn ausgießen. Seht die Aufstellung! Während dem Abend werdet ihr mehr und mehr sehen. Wir können nicht alles auf einmal sagen, wir müssen immer wieder auf verschiedene Stellen Bezug nehmen. Es wird etwas Furchtbares sein für diejenigen, wenn die letzte Posaune erschallt und der letzte Kampf entschieden ist, wenn die letzte Predigt gehalten, das letzte Lied gesungen ist, und wir vor dem Richterstuhl Christi stehen. Dort werdet ihr gefragt: "Warum habt ihr es nicht angenommen? Was habt ihr mit dem Leben getan, das Ich euch gab?" Ihr werdet den Grund angeben müssen. Was dann? Ihr habt mich das Lied singen hören: Was dann, was dann? wenn das große Buch geöffnet wird, was dann? Wenn diejenigen, die die Botschaft abgelehnt haben gefragt werden, aus welchem Grunde, was dann? Ihr werdet dort stehen, so gewiß dies Buch geschrieben ist. Seht, ihr werdet dort stehen und den Grund angeben müssen. Oh Brüder und Schwestern, es macht sich bezahlt, es ziemt uns als Söhnen und Töchtern Gottes, uns jede Stunde des Tages zu prüfen. Paulus sagte: "Ich sterbe täglich. Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir." Prüft euch, denn ihr wißt nicht, zu welcher Stunde ihr abberufen werdet um dort oben Rechenschaft zu geben. Er hörte die Stimme gleich einer Posaune. Beachtet, was Johannes in dem letzten Teil des ersten Verses sagte: "...die erste Stimme, die ich wie Posaunenschall mit mir hatte reden hören, rief mir zu: 'Komm herauf, hierher.'" "Ich habe dir die Gemeindezeitalter auf Erden gezeigt; jetzt komm herauf Ich möchte dir zeigen, was hier geschieht." Christus hatte die Erde verlassen. Er war zur Herrlichkeit eingegangen. Die Gemeindezeitalter waren beendet. Der Heilige Geist hatte Sein Werk vollendet. Er war zur Herrlichkeit hinaufgegangen und rief Johannes hinauf. Er zeigte ihm, was noch geschehen sollte. 'Komm herauf, hierher!" Im 2. Vers sagte Johannes: "Sogleich geriet ich durch den Geist in Verzückung..." Wenn ich mich auch eigenartig benehme, fühle ich dennoch gut. Johannes "...war sogleich im Geiste." Wenn ihr hört, daß die Stimme Gottes zu euch redet, geschieht etwas. Amen. Oh, ist es mit euch so geschehen? Mit mir geschah es vor 31 Jahren. Seitdem bin ich nicht mehr der gleiche. Er sprach: "Komme: herzu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch Ruhe geben." Er hat mich verwandelt. Johannes sagte: (Sogleich war ich im Geist Welcher Geist? Der Heilige Geist!) "Sogleich geriet ich durch den Geist in Verzückung; und siehe, da stand ein Thron im Himmel, und auf dem Thron saß Einer." Johannes verließ die Erde und kehrte in seinen Leib zurück. Christus hatte in Gestalt des Heiligen Geistes die Erde verlassen und war wiederum in den Leib zurückgekehrt. Sein Leib ist heute dort als Gedächtnis des dargebrachten Opfers. Sein Geist kam zur Gemeinde zurück um in ihr zu leben, um in uns zu leben. Unverzüglich, nachdem Er Sein abgeschlossenes Werk hier auf Erden gezeigt hatte, ging Er in den Himmel hinauf und sagte: "Ich werde dir zeigen, was hernach, nach den Gemeindezeitaltern, geschehen soll. Johannes, dort unten kann Ich nicht mit dir reden, denn Ich bin hinaufgenommen. Komm herauf, hierher zu Mir." Amen! "Ich werde dir zeigen, was hernach geschehen soll." Oh, hinaufgenommen in der Vision, hinaufgenommen in die Herrlichkeit! Sein Erlebnis muß dem ähnlich gewesen sein, wovon Paulus in 2. Korth. 12, 2-4 berichtet. Paulus wurde in einer Vision hinaufgenommen. Habt ihr das gewußt? Er sah Dinge, worüber er nicht sprechen konnte. Vierzehn Jahre hat er es gar nicht erwähnt. Doch seht den Unterschied zwischen ihnen. Dem Paulus war nicht gestattet, das weiterzugeben, was er gesehen hatte. Ich glaube nicht, daß er es tun konnte. (Eines Tages durfte auch ich eine kleine Reise machen. Das werde ich nie vergessen.) Er sah Dinge, über die er nicht sprechen konnte. Er wurde in den dritten Himmel hinaufgenommen. Ich meine, ihm fehlten die Worte, es auszudrücken. Es war anders, als Johannes hinaufgenommen wurde und Jesus sah. Ihm wurde gesagt: "Was du zu sehen bekommst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden." Dem Paulus war nicht gestattet, darüber zu sprechen. Dem Johannes wurde geboten, es sogar in ein Buch niederzuschreiben, damit alle Zeitalter es hätten. Jetzt ist es geoffenbart, denn es sollte in diesen letzten Tagen kund werden. In jener Zeit wurde es nicht geoffenbart. Es ist jetzt geschehen. Gebt acht, Johannes wurde nach Beendigung des Gemeindezeitalters unverzüglich hinaufgenommen - ein Sinnbild auf die entrückte Gemeinde. Wenn das Gemeindezeitalter zu Laodicea abgeschlossen ist, kommt die Entrückung. Die Gemeinde wird hinaufgenommen in die Gegenwart Gottes, sowie Johannes. Oh, das bewegt meine Seele. Hinaufgenommen bei der Entrückung der Gemeinde! Dieser Teil des Buches der Offenbarung bezieht sich auf die Zeit nach den Gemeindezeitaltern. Jetzt habe ich etwas, das ich klären möchte, womit schon seit langer Zeit die Christen nicht fertig wurden. Während ich mich heute vertiefte und mir Schriftstellen aufschrieb, verschiedene Namen fand usw., dachte ich, wir werden nach einer Zeit auch den Regenbogen und andere Symbole durchnehmen. Ich habe mir diese Schriftstellen notiert, damit ich mich darauf beziehen kann. Wenn ich über etwas Derartiges spreche, dann versuche ich, es dem Herzen nach zu begreifen. Wenn jedoch die Zeit so kurz bemessen ist, muß ich es durch die ganze Schrift hin und her durchnehmen. Laßt uns Matth. 16, 13 gemeinsam lesen, damit wir sicher sind, es genau zuhaben. "Als Jesus dann in die Gegend von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte Er Seine Jünger: 'Für wen halten die Leute den Menschensohn?' Sie antworteten: 'Die einen für Johannes den Täufer, andere Für Elia, noch andere für Jeremia oder sonst einen von den Propheten.' Da fragte Er sie weiter: 'Ihr aber--für wen haltet ihr Mich?' Simon Petrus gab Ihm zur Antwort: 'Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!' Da gab Jesus ihm zur Antwort: 'Selig bist du, Simon, Sohn des Jona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern Mein Vater droben im Himmel. Und nun sage auch Ich dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will Ich Meine Gemeinde erbauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Ich will dir die Schlüssel des Himmelreiches geben, und was du auf der Erde bindest, das soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde lösest, das soll auch im Himmel gelöst sein!' Hierauf gab Er den Jüngern die strenge Weisung, sie sollten es niemand sagen, daß Er Christus sei!" Gebt acht! Ich möchte noch einen weiteren Vers lesen. Den Rest könnt ihr lesen, wenn ihr nach Hause kommt. "Wahrlich Ich sage euch: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in Seiner Königsherrschaft haben kommen sehen." (Vers. 28) Bedenkt! "Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in Seiner Königsherrschaft haben kommen sehen. "Welch ein Ausspruch. Die Kritiker greifen dies gerne auf und beweisen damit, wie unwissend sie sind. Sie nehmen immer gern Bezug darauf, Es ist erfüllt worden, ohne daß sie etwas davon wissen. Nach dem Bekenntnis des Petrus, von dem wir wissen, daß es ein Felsen- Bekenntnis war... Auf diesem Felsen würde Er Seine Gemeinde bauen. Nicht - wie es die römische Kirche zu sagen versucht - auf Petrus, welches ein kleiner Stein bedeutet, sondern auf dem Bekenntnis der Offenbarung, die er empfing - darauf ist die Gemeinde gegründet. Gott wird es offenbaren. Nicht ein Bekenntnis dieses Mannes, der später zurückrutschte (Christus verleugnete); nicht nur das Bekenntnis, daß Er der Sohn Gottes ist, denn sie wußten, daß Er der Sohn Gottes ist. Petrus hat es lediglich ausgesprochen. Doch es ging darum, daß die Offenbarung vom Himmel her kundgetan wurde, daß Er der Sohn Gottes war "...denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater droben im Himmel. ... und auf diesem Felsen (auf dem Felsen-Bekenntnis) will Ich Meine Gemeinde erbauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen." Ich hoffe, daß wir noch genügend Zeit haben, uns darin zu vertiefen. Wir möchten wahrnehmen, wie es sich in die Menschen ergießt. Es ist eine herrliche Beschreibung, wenn wir es nur erfassen können. Ja, das Felsen-Bekenntnis, welches Petrus empfing. Auf dieser Offenbarung, die Petrus bezeugte, baute Er Seine Gemeinde. Er sprach: "Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in Seiner Königsherrschaft haben kommen sehen." Denkt daran! Er sagte "Einige". In jedem Fall bedeutet es mehr als einer. Doch seht, all Seine Jünger standen dort. Er fragte sie alle: "Was denkt ihr darüber? Was haltet ihr davon?" Er sprach: "Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in Seiner Königsherrschaft haben kommen sehen." Oh, welch ein Ausspruch! Denkt nur, vor zweitausend Jahren ist er gemacht worden. Gewiß. Ist Gottes Wort unfehlbar? Jedes Wort, das Er ausgesprochen hat, muß sich erfüllen. Laßt uns dazu Matth. 17 aufschlagen. Hier ist der Text. Sechs Tage später nahm Er Petrus, Johannes und Jakobus mit auf den Berg, gesondert, um Zeugen zu sein. Petrus, Jakobus und Johannes. Sie sahen das Königreich Gottes in Kraft kommen. Sie sahen das Kommen des Königreiches Gottes im voraus. Amen. Oh, sie wurden hineingeführt und beobachteten das Königreich Gottes, ehe es kam, ehe das Tausendjährige Reich aufgerichtet wurde. Sie sahen es wie in einer Vorschau. Vor einiger Zeit hat Cecil B. DeMille, der den Film "Die zehn Gebote" schrieb, verschiedene Prediger, Oral Roberts und Br. Shakarian einbegriffen, zusammengerufen. Jeder Prediger konnte in das Studio kommen, um die Aufführung zu sehen, ehe der Film freigegeben wurde. Der Eintritt kostete fünfundzwanzig Dollar pro Ticket. Er sagte: "Seht euch die Erstaufführung an, damit ihr eure Meinung äußern könnt, ob eine Kritik daran zu finden ist, oder was darüber gesagt werden kann." Sie sahen den Film, ehe die Öffentlichkeit ihn sehen konnte. Jesus sagte: "Einige von denen, die hier stehen..." Amen. "werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Königreich Gottes in Kraft oder den Menschensohn in Seiner Königsherrschaft haben kommen sehen." Einige Tage später nahm Er Petrus, Jakobus und Johannes und ging auf den Berg hinauf. Dort wurde Er vor ihren Augen verwandelt. Die Strahlen der Sonne konnten mit dem Glanz Seines Gewandes, das ER anhatte, nicht verglichen werden. Wie oft haben wir es in einem Gleichnis in der ganzen Bibel durchgenommen. Mit einer Schriftstelle könnt ihr die ganze Bibel verbinden. Jawohl. Nirgends sickert etwas durch. Alles ist mit der Kraft Gottes verdichtet. Der Teufel könnte nicht durchdringen, auch wenn er es wollte. Er kann nicht in die geheiligten Menschen eindringen, die ihr Zeugnis abgelegt und an das Königreich Gottes geglaubt haben. Sie nahmen jede Schriftstelle und verdichteten sie mit der Kraft des Heiligen Geistes, gewaschen im Blute des Lammes. Die Welt kann nicht hineindringen. Der Teufel kann nicht hereinkommen. Sie sind tot. Ihr leben ist mit Christus in Gott verborgen, versiegelt durch den Heiligen Geist. Wie könnte der Teufel sie aufhalten? Da seht ihr sie, in diesem Zustand. Dort sahen sie das Kommen in einer Vorschau. Was sahen sie als erstes? Bei dem Kommen erschien ihnen Moses zuerst, der die verstorbenen Heiligen, die auferstehen wurden, repräsentierte. Dann stand Elia dort. Oh, ich möchte, daß ihr beachtet, was geschehen wird. Zuerst erschien ihnen Moses, der die sechs Gemeindezeitalter repräsentierte, in denen die Gläubigen entschliefen. Doch auch Elia war dort, der Botschafter der letzten Zeit mit seiner Gruppe, die verwandelt und entrückt wird, die in Zukunft das Kommen erwartet. Nicht alle waren mit Ihm dort versammelt. Oh, was war es? Seine Verheißung wurde an Petrus, Jakobus und Johannes erfüllt. Das stimmt. Denn Er hatte gesagt: "Einige, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn in Seinem Königreich haben kommen sehen." Sie sahen die Vorschau. Verwirklicht wird es nach der Auferstehung. Ich möchte euch noch etwas anderes mitteilen. Nachdem Jesus gestorben und begraben war, gemäß Joh. 21,20 haben sich Kritiker schon gleich zu Anfang damit befaßt. Während wir nun einmal dabei sind, wollen wir auch dies klar stellen. Jesus war mit Seinen Jüngern zusammen und speiste sie mit Brot und Fischen. Während sie am Ufer waren, lehnte sich Johannes an Seine Brust, und Petrus stellte die Frage: "Was wird mit diesem geschehen?" Jesus liebte Johannes, Johannes war ein Mann voller Liebe. Petrus fragte: "Was wird mit ihm geschehen? Was wird ihm zuteil werden? Wie wird seine Zukunft sein?" Jesus antwortete ihnen: "...Wenn es Mein Wille ist, daß er bis zu Meinem Kommen bleibt, was geht das euch an?" Die Jünger machten den Fehler zu verbreiten, daß Jesus gesagt habe, er werde bis zu Seinem Kommen leben. Jesus hat aber keinen Fehler gemacht. Hier im 4. Kapitel der Offenbarung hat Christus Sein Wort gehalten. Er nahm Johannes in den Himmel hinauf und zeigte ihm alles. Ehre sei Ihm. Er sah die Vorschau. Er sah es, als lebte er auf Erden während die Gemeindezeitalter verwirklicht wurden. Er sah das Kommen des HErrn, das ganze Buch der Offenbarung. Seht ihr, wie unfehlbar Seine Verheißungen sind? Weder Jakobus noch die anderen, nur Johannes, noch nicht einmal Paulus sah es oder konnte etwas darüber sagen. Er sprach: "Was geht das dich an, wenn er bleibt, bis Ich komme?" Sie verbreiteten das. Er hat Johannes erwählt, nahm ihn hinauf und zeigte ihm alles, was geschehen sollte, ehe er starb, als hätte er es miterlebt. Er zeigte ihm, was es sein würde. Seht, Er nahm ihn hinauf. Der 2. Vers im 4. Kapitel beweist es. Er zeigte ihm was ist, was war und was noch sein wurde. Er zeigte ihm die Gemeindezeitalter, das Hineinkommen der Juden, die Entrückung, die Wiederkunft, die Plagen, das Tausendjährige Reich und das ewige Heim Seiner Geretteten; als hätte er das alles miterlebt, so sah er es geschehen. Er nahm ihn hinauf und zeigte es ihm, als sähe er das Abrollen eines Filmes. Er sah alles im voraus. Er nahm ihn hinauf und erfüllte Seine Verheißung in Offbg. 4,2. Vor seinem Tode wurde er im Geist hinaufgenommen und sah die Dinge, als hätte er zu der Zeit gelebt. Er sah sie im voraus. So sah er in Visionen genau das, was von der Zeit an auf Erden geschehen würde bis zum Kommen des HErrn Jesus. In Visionen wurde es ihm gezeigt. Weder die Jünger noch jemand anders konnte sagen, daß er in dem Zeitalter zurückkommen würde. Er hatte nur gesagt: "Wenn Ich will, daß er bleibt bis Ich komme, was geht es dich an?" Dann nahm Er ihn hinauf und zeigte ihm alles, was geschehen würde. Oh, das liebe ich. Gebt acht: "Sogleich geriet ich durch den Geist in Verzückung; und siehe, da stand ein Thron im Himmel, und auf dem Thron saß Einer..." Eine Stimme rief ihn. Oh, diese Stimme! Das läßt mich nicht los. Die Stimme dessen, die er hinter sich hörte. Zunächst zeigte Er ihm all die Gemeindezeitalter, denn Er stand mitten unter den sieben goldenen Leuchtern. Dann hörte er die Stimme, nachdem die Gemeindezeitalter zu Ende waren. Die Stimme hatte die Erde verlassen und ging hinauf. Als er zur Herrlichkeit hinaufgenommen wurde, hörte er Ihn sagen: "Komm herauf, hierher! Ich werde dir zeigen, was hernach geschehen soll!" Diese Stimme! Laßt uns heute abend über diese Stimme sprechen. Ich habe mir einige Bibelstellen notiert. Laßt uns zu 1. Thess. 4 gehen und höret, was diese Stimme sagen wird. Wir alle wissen schon, was sie sagen wird, ehe wir es lesen, nicht wahr? Wir wissen, was geschehen wird. Die Posaune Gottes wird ertönen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Stimmt das? So findet ihr es in 1. Thess. 4. "Die Stimme!" Es war die Stimme Christi, nicht wahr? Die Stimme Christi. "Denn der HErr selbst wird, sobald Sein Weckruf ergeht, sobald die Stimme des Engelfürsten erschallt und die Posaune Gottes ertönt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; darauf werden wir, die wir noch leben und übriggeblieben sind, zusammen mit ihnen auf Wolken dem HErrn entgegen in die Luft entrückt werden; und alsdann werden wir allezeit mit dem HErrn vereinigt sein." (Vers 16-17) Die Stimme, die Johannes hinaufgerufen hat, ist dieselbe Stimme, die eines Tages die Gemeinde hinausrufen wird. Amen. Dieselbe Stimme, die Johannes hinausgerufen hatte, ist dieselbe Stimme, die Lazarus aus dem Grabe rief. Dieselbe Stimme des Erzengels (Christus ist die Stimme des Erzengels). Oh, die Stimme Christi, gleich einer Posaune, rief Johannes hinauf. Dieselbe Stimme rief Lazarus heraus. Habt ihr beachtet, am Grabe des Lazarus rief Er mit lauter Stimme. Er sprach nicht nur, Er rief: "Lazarus komme heraus!" Er wurde von den Toten zurückgerufen. Er konnte antworten: "Hier bin ich." Er kam von den Toten heraus, nachdem sein Leib schon in Verwesung übergegangen war. Dieselbe Stimme sagte zu Johannes: "Komm herauf, hierher. Ich will dir zeigen, was hernach geschehen soll." Dieselbe Stimme wird ertönen, wenn die Toten in Christus auferstehen. Die Posaune wird erschallen. Was ist eine Posaune? Die Stimme Christi. Dieselbe, die ihn hinaufgerufen hat. Er hörte die Stimme gleich einer Posaune. Er sprach: "Komm herauf, hierher!" Seht, wie die Auferstehung sein wird. In einem Augenblick, in einem Moment wird sie geschehen. Die klar ertönende Stimme wird die Gemeinde hinaufrufen, denn er kam aus ihr heraus. Der große Aufruf dieser Stimme! Gott helfe mir, sie an jenem Tage zu hören. Wie ich oft gesagt habe, als Sterblicher weiß ich, daß eine große, dunkle Tür vor mir steht, genannt der Tod. Jeder meiner Herzschläge bringt mich dieser Tür einen Herzschlag näher. Eines Tages muß ich hineingehen. Ich möchte es nicht tun als ein Feigling, schreiend und rufend. Ich möchte eingekleidet in das Gewand Seiner Gerechtigkeit hineingehen, wissend, daß ich Ihn in der Kraft Seiner Auferstehung kenne. Wenn Sein Ruf an jenem Tage ergeht, wenn Er mich ruft, hinaufzukommen, werde ich aus den Toten hervorkommen. Die Posaune Gottes wird ertönen, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen. Wäre ich am Leben, würde ich in einem Augenblick verwandelt werden und mit den Übrigen hinaufgehen, dem HErrn in der Luft zu begegnen. Die Posaune Gottes wird laut und klar erschallen. So wird es bei Seinem Kommen sein. Es wird kein undeutlicher Ton sein. Es war nichts Ungewisses für Johannes, als er die Stimme sagen hörte: "Komm herauf, hierher!" Amen. Als Lazarus tot im Grabe lag und seine Seele vier Tage aus ihm gewichen war - ich weiß nicht, wo sie sich befand, das weiß niemand von uns. Doch wo immer sie war, machte keinen Unterschied. Er rief einen Mann, dessen Leib den Würmern preisgegeben und in Verwesung übergegangen war. Die klar ertönende Posaune sagte: "Lazarus, komme heraus!" Ein toter Mann, der Verwesung preisgegeben, richtete sich auf und kam heraus. Nichts Ungewisses war daran, Bruder, keine Ungewißheit. Heute abend ist es das gleiche. Wenn eine klar ertönende Stimme sagt: "Sünder, tue Buße, Ich werde dir ewiges Leben geben. Tut Buße, und so lasse sich ein jeder von euch auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Das ist der Aufruf. Es gibt nichts Ungewisses daran. Ich bin dessen Zeuge, daß es wahr ist In der ganzen Welt gibt es Millionen von Zeugen in der heutigen Zeit, die bezeugen können, daß es die Wahrheit ist. Wenn die Bibel verkündigt wird, das Wort Gottes, ist jedes Wort Gottes wie eine Posaune. Jeder Klang des Wortes ist wie eine Posaune, die Posaune des Evangeliums. Wenn sie ertönt, ist es die Wahrheit. Wenn gesagt wird: "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit", ist nichts Ungewisses dabei. Ja, Er ist derselbe. "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf dem Namen Jesu Christi, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Darin ist nichts Ungewisses. "Wer Meine Worte hört und an den glaubt, der Mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Wer an Mich glaubt, wird leben, ob er gleich stürbe. Wer da lebt und an Mich glaubt, wird nimmermehr sterben." Glaubst du das? Nichts Ungewisses ist daran. Er wird leben. "Wer Mein Fleisch ißt und Mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und Ich werde ihn am jüngsten Tage auferwecken." Nichts Ungewisses ist daran. Es ist ein sicherer Klang. Oh, ich weiß es. Eines Tages hörte ich den Klang in meinem armen irischen Herzen. Ich, ein armer Sünder. Wie könnte es je für mich da sein? Ich glaubte es, denn es war ein deutlicher Ton. Ich habe es angenommen. Ich bin ein Zeuge dessen, daß es wahr ist Eines Tages wird Er wieder rufen, und wir werden aus der Welt herausgenommen, denn es ist keine Ungewißheit am Klang der Posaune. Nie ist ein undeutlicher Klang dagewesen. Heute ertönt der Klang, wenn Er uns ruft. Es ist das gleiche, wenn Er uns etwas sagt Wir kommen jetzt zu dem 2. Vers: "Und siehe, da stand ein Thron im Himmel, und auf dem Thron saß Einer ..." Beachtet "den Thron". Er saß auf dem Thron. Er war nicht mehr unter den sieben goldenen Leuchtern auf Erden. Die Entrückung hatte stattgefunden. Er war in der Herrlichkeit, saß auf Seinem Thron. Ich möchte, daß ihr beachtet: auch im 4. Kapitel findet ihr, daß es nicht der Gnadensitz war. Es war nicht mehr der Thron der Gnade, sondern der Thron des Gerichts. Nicht der Thron der Gnade, sondern der Thron des Gerichts, denn Feuer, Blitze und Donnerschläge kamen hervor. Keine Gnade mehr. Die Zeit war vorüber, das Gemeindezeitalter beendet. "Wer unrecht tut, möge noch weiter Unrecht tun und der Schuldbefleckte sich weiterhin beflecken; aber auch der Gerechte möge weiterhin Gerechtigkeit üben und der Heilige sich weiterhin heiligen!" Es war nicht mehr der Thron der Gnade. Heute ist das Blut noch auf dem Thron, deshalb ist es der Gnadenthron für jeden Sünder, der Gnade sucht. Doch an jenem Tage ist es nicht mehr der Gnadenthron, sondern der Gerichtsthron eines zornigen Gottes, der sich darauf setzt. "Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird da der Gottlose und Sünder sich zeigen?" Wenn Er wiederkommt in der Wolke Seiner Herrlichkeit, werden die Berge von ihrer Stelle rücken und man wird sich zu verbergen suchen. Wie werden wir dann dastehen? Oh, kostbar ist die Flut, macht allen Schaden gut. Hier meine Seele ruht in dem Blut des Lammes Jesu. Oh, welch eine Lektion! Kein ungewisser Klang. Er setzte sich auf Seinen Thron... Nun, noch etwas anderes. Das beweist, daß die Gemeinde vor der großen Trübsal hinaufgenommen wird. Weshalb? Hier ist Er auf dem Thron in der Herrlichkeit. Die Gemeinde wird hinweggenommen, und die Trübsal setzt ein. Das habe ich immer gesagt. In den Tagen Noahs befand sich Noah in der Arche, ehe ein Tropfen Regen fiel. Lot kam aus Sodom heraus, ehe das Feuer fiel. Die Gemeinde wird in der Herrlichkeit sein, ehe die Atombomben fallen. Das stimmt. Ehe die Atombomben fallen. Ihr fragt: "Was ist mit der ersten?" Das kam über die Heiden, nicht über die Christen. Gebt acht! Er hat Sein Werk auf Erden vollendet und Seine Gemeinde hinaufgenommen. Darauf sendet Er das Gericht. Die Welt hat Ihn abgelehnt, Er sendet Sein Gericht. Er und Seine Gemeinde sind zur Herrlichkeit eingegangen. Auf der Insel Patmos empfing Johannes die Offenbarung für die Gemeinde, ein Sinnbild auf die Gemeinde, die zur Herrlichkeit hinaufgenommen wird. Ihr wurde zugerufen: "Komm herauf, hierher!" Ihr fragt: "Er repräsentierte die Gemeinde?" Johannes repräsentierte jeden, der dieses Wort hört. Johannes repräsentierte die durch das Blut Jesu Christi Erkauften und legte Zeugnis ab von dem Wort. Er war ein Zeuge der Taufe des Heiligen Geistes. Er war in persönlicher Gemeinschaft mit Christus. Er hat die ganze Gemeinde repräsentiert. Jeder Mann, jede Frau, jeder Junge, jedes Mädchen, die je an Christus glaubten und Ihn auf derselben Grundlage annahmen, werden eines Tages gerufen werden: "Kommt herauf, hierher!" Sie werden hinaufgenommen, ehe die Trübsal beginnt. Denkt daran! Die Trübsalszeit hat noch nicht begonnen. Dies ist die Zeit, in der das Gericht vorbereitet wird. Dem Johannes wurde gezeigt, was nach den Gemeindezeitaltern geschieht. So war es. Gebt noch einmal acht! "und siehe, da stand ein Thron im Himmel, und auf dem Thron saß Einer..." Derselbe Geist, derselbe Jesus, der auf Erden war, verließ sie und ging zur Herrlichkeit ein. ER setzte sich auf den Thron und ist heute abend in Barmherzigkeit mit uns. "und der dort Thronende sah wie Jaspis - und Korneolstein aus, und den Thron umgab rings ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah." Ich werde zum Schluß kommen, weil noch andere Brüder predigen werden. Vielleicht, werde ich am Morgen fortsetzen. "...der wie ein Smaragd aussah..." Es gibt Menschen überall, deren Herzen entflammt sind (Liebt ihr das?) mit dem Feuer, das zu Pfingsten fiel, das sie reinigte und läuterte. Oh, es brennt in meinem Herzen, Ehre Seinem Namen! Ich bin so froh, einer von denen zu sein. Johannes, der vom HErrn Jesus hinaufgerufen wurde, hatte die Verheißung empfangen, daß er das Kommen des Menschensohnes sehen würde. Petrus, Jakobus und Johannes und andere waren gegenwärtig, als Jesus zu ihnen sprach und sagte; "Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen." Er sagte nicht alle, sondern einige. Wenige Tage später gingen sie hinauf auf den Verklärungsberg und sahen die Art und Weise des Kommens des HErrn und die Auferstehung im voraus. Moses repräsentierte die verstorbenen Heiligen, die auferweckt werden. Elia repräsentierte die Verwandelten. Moses, dem die Feuersäule erschien, kam zuerst, und dann Eila. Elia sollte der Botschafter der letzten Tage sein. Mit ihm und seiner Gruppe nahen wir uns der Auferstehung und der Entrückung. Moses repräsentierte die Auferstehung und Elia die Verwandlung - die entrückte Schar. Beide von ihnen wurden dort dargestellt Nach einer Weile sahen und stellten sie etwas fest. Petrus sagte: "Laßt uns drei Hütten bauen. Eine für die unter dem Gesetz, eine für die anderen unter Elia, - und eine für den Rest" Während er noch sprach, erscholl eine Stimme und sagte: "Dies ist Mein geliebter Sohn, höret auf Ihn." Als sie aufschauten, sahen sie Jesus allein. Alles mündete In dem Einen. Er war der Weg, die Wahrheit und das Leben, das Licht, die Tür - der Regenbogen war über Ihm. Für morgen haben wir eine große Lektion, so der HErr will. Morgen sprechen wir über das Gericht und über die verschiedenen Steine - Karneol, Jaspis, etc. Wir werden Bezug nehmen auf Moses, Hesekiel, bis hin zur Offenbarung und diese Steine mit ihren Farben in der Bibel miteinander verbinden. Das alles werden wir zusammenfassen, und ihr werdet sehen, ob es stimmt, ob nicht die verschiedenen Stellen von derselben Sache sprechen. Derselbe Heilige Geist, derselbe Gott wirkt dieselben Wunder und Zeichen, tut dieselben Dinge, die Er verheißen hat. Er sprach zu Petrus, Jakobus, Johannes und all Seinen Jüngern, die dabei standen: "Einige von euch werden den Tod nicht sehen bis ihr den Menschensohn in Seiner Königsherrschaft habt kommen sehen." Petrus sagte: "Was wird mit diesem geschehen?" Er sprach: "Was geht es dich an, wenn er bleibt bis Ich komme?" Er blieb am Leben und sah es. Nachdem die Übrigen entschlafen waren, sah Johannes das Kommen des HErrn in Kraft in einer Vorschau. Er sah den ganzen Verlauf von seiner Zeit bis die Gerichte vorüber sind und das Tausendjährige Reich beginnt. Johannes sah das alles, den Anfang des Königreiches, das Tausendjährige Reich und was danach ist. Er hält Sein Wort, nicht wahr? Laßt uns unsere Häupter beugen. Wieviele in dieser Gemeinde heute abend, ob Bruder oder Schwester, sind sich dessen bewußt, daß sie eines Tages zur Verantwortung gerufen werden, ob sie darauf vorbereitet sind oder nicht. Ihr werdet gerufen, Gott zu begegnen. Die Posaune wird ertönen. Wenn das geschieht, wird es entweder Verdammnis für euch bedeuten, so daß ihr nie zum Leben hervorkommt, sondern in der Hölle des Teufels vielleicht Millionen von Jahren gequält werdet, oder ihr werdet nach oben gerufen, den verherrlichten Heiligen zu begegnen. So gewiß Gott Sein Wort dem Petrus, Jakobus und Johannes hielt, so gewiß Er Sein Wort dem geliebten Johannes, der die Offenbarung empfing, hielt, so gewiß Er Seine Verheißung durch die Gemeindezeitalter hielt, so gewiß ist es, daß Er verheißen hat, daß Er in diesen letzten Tagen den Spätregen senden und denselben Geist auf Erden wirken lassen wird. Das Licht kommt zur Abendzeit mit derselben Kraft, denselben Zeichen, und alles, was Er zu Seiner Zeit tat, tut Er wieder während der Zeit der offenen Tür in diesen letzten Tagen. Hier ist es! Wir haben es jetzt mit uns. Der Heilige Geist, Jesus Christus, ist derselbe gestern, heute und derselbe in Ewigkeit. Es wird euch gepredigt. Es ist Belehrung für euch. Es ist an euch gerichtet, damit ihr das Richtige und das Verkehrte unterscheiden könnt. Es ist der Heilige Geist selbst, der durch menschliche Lippen spricht Wirksam unter den Menschen, versucht Er Gnade und Barmherzigkeit zu erweisen. Ihr, die ihr Ihn bis jetzt noch nicht angenommen habt, wollt ihr es nicht an diesem Sylvester-Abend tun, eure Hände zu Gott erheben und sagen: "Oh Gott, laß mich die Kraft empfangen, die in Johannes war, der die Offenbarung empfing, damit ich, wenn ich abberufen werde, vor Dir in Frieden erscheinen kann wie er" Erhebt eure Hände! Gott segne euch. Gott segne euch im ganzen Saal. Gott segne euch. Auch ich möchte bereit sein, wenn ich abberufen werde. Unser himmlischer Vater An diesem Sylvester-Abend sind es nur noch zwei Stunden, und das alte Jahr ist zu Ende und ein neues bricht an. Was wir in diesem Jahr getan haben, liegt hinter uns. Vieles, was ich tat, dessen schäme ich mich. Ich tue Buße darüber, oh HErr. Vieles tat ich, das viele meiner Brüder nicht verstanden. Viele meiner Brüder auf dem Missionsfeld verstehen nicht, warum ich es tat. Doch Vater, ich tat es, weil ich so geleitet wurde. Ich bete, Vater, daß ich mich Deiner Leitung nie schäme. Doch führe mich weiter, HErr, daß ich fernerhin so tue, wie Du mich leitest. Hilf mir, oh Gott, denn ich möchte Deinen Willen aufrichtig erkennen, damit ich ihn tun kann, wie Du mir vor vielen Jahren gezeigt hast, als ich von dieser Gemeinde auszog, das Brot des Lebens den Menschen der Welt zu bringen. Ich sah einen großen Berg von Brot und weißgekleidete Heilige, die von der ganzen Erde kamen, dieses Brot des Lebens zu essen. Oh Gott, laß mich nie versagen, die Menschen mit diesem Brot des Lebens zu speisen. Segne die hungrigen Seelen, die gerade ihre Hände erhoben haben. Sie suchen nach der tieferen Erfahrung des Lebens. Ich bete, HErr, daß Du jeden Einzelnen von ihnen mit dem Heiligen Geist erfüllst. Oh Gott, schenke es. Segne sie. Hilf unseren Brüdern überall. Segne unsere dienenden Brüder, die gleich nach mir sprechen werden. Wir bitten, daß auch sie uns das Brot des Lebens heute abend austeilen. Vater, während wir in Andacht Deiner Stimme genau zuhören, gewähre es, segne uns! Möge dieses neue Jahr mit einer neuen Hoffnung anbrechen, uns neue Gedanken vermitteln, neue Offenbarungen, neue Kraft und alles andere. HErr, möchte uns alles erneuert werden. Deine Segnungen, deine Verheißung. Wir befehlen uns mit Gebet in Deine Hände. Im Namen Jesu Christi. Amen. [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandene Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 21.05.2001]