Das Gemeinde-Zeitalter zu Laodicea (The Laodicean Church Age) gepredigt in Jeffersonville am 11. Dezember 1960 William M. Branham [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandenen Rechtschreibfehler bitt ich zu entschuldigen. 01.08.2000] Er hat das nicht beendet. Ich sagte: "Ich kam zu spät zu meiner Hochzeit. Schon ein wenig zu spät geboren und etwas zu spät zu meiner Hochzeit. Wenn ich nur zu meiner Beerdigung zu spät sein könnte. Da möchte ich wirklich so spät wie möglich sein." Ich hatte zu Hause Telefonanrufe und konnte nicht fort. Nachdem meine Frau und die anderen frühzeitig gegangen waren, hatte ich noch so viele Din- ge zu tun; ich mußte für Menschen an den verschiedenen Orten beten und bin gerade hereingekommen. Und die Offenbarung des HERRN kam für ei- nen Bruder und eine Schwester dort, die krank sind. Ihr wißt, was ich meine. Es ist ein fortwährendes Eilen. Ich kam noch nicht dazu, einige meiner Freunde aus Georgia und anderen Orten und aus Kanada zu begrüßen. Ich bedauere, daß ich euch noch nicht einmal begrüßen konnte. Wo befindet sich Fred Sothman heute abend? Fred, erinnerst du dich dar- an, daß du mich damals von Kanada angerufen hast und kommen wolltest? Ich sagte dir; daß du nicht mit dem Auto kommen sollst. Trotzdem kamst du damit und hattest einen Unfall. Dein Wagen wurde fast auseinandergerissen und beinahe wäre deine Frau und Familie getötet worden. Du brachst deine Nase, und alle wurden ins Krankenhaus gebracht. Als ich vor kurzem gegen Mittag weggehen wollte, stand Br. Ben dort und kam dann auf mich zu, und Rosella kam dorthin und sagte: "Ich fahre nach Hause." Ich sagte: "Rosella!" Sie antwortete: "Was ist, Br. Branham?" Ich sagte: "Ich habe darüber ein sonderbares Empfinden." Sie fragte: "Wird irgend et- was geschehen?" Ich antwortete: "Ich weiß nicht. Es ist mir, als hätte mich etwas gewarnt." Vor einigen Minuten rief sie mich an. Sie hatte einen Unfall. Niemand wurde verletzt, doch es war die Hand des HERRN. Sie schleuderte, denn im Norden ist Glatteis. Bei Indianapolis kam sie ins Schleudern und rutschte mit hoher Geschwindigkeit über die Straße, und sie schrie auf: "O HERR, hilf mir!" Der Wagen schleuderte zurück auf die rechte Bahn und fuhr normal weiter. Sie fuhr auf der Straße weiter und sagte: "O wie dankbar bin ich, daß ich dem entgangen bin!", denn andere Wagen kamen auf der gleichen Fahrbahn sehr schnell auf sie zu. Sie überquerte die Straße und blieb stehen, um wohl eine Tasse Kaffee zu trinken. Doch ehe sie aussteigen konnte, stieß ein Wagen hinten auf ihr Auto auf, und ein anderer wieder auf ihn und noch einer auf den. Alle waren ineinander verkeilt. Sie sagte, daß sie ein wenig erschüttert war; aber nicht sehr. Doch sie wollte dem HERRN danken, hat angerufen und der Gemeinde sagen lassen, daß auch sie dem HERRN danken soll, daß ihr nichts passiert ist. Sie bat darum, daß die Gemeinde weiter für sie beten möch- te, daß sie gut nach Hause kommt. Sie ist ein Anfänger; hat gerade ihren Führerschein bekommen. Ich bin so dankbar. Es macht sich immer bezahlt, die Warnungen des HERRN ernst zu nehmen. Sie sagte: "Ich versäume einen Arbeitstag." Was ist ein Arbeitstag? Es kostet mehr, den Wagen reparieren zu lassen. Am besten ist es, wenn ihr mit dem HERRN verbleibt. Ist dem nicht so? Wenn Er uns etwas sagt, sollten wir uns daran halten, denn Er hat immer recht. Nicht wahr? ER hat immer recht. Dies war eine solch wunderbare Woche. Ich weiß nicht, wie ich es Gott gegenüber und vor euch Menschen ausdrücken soll. Es waren einige der glück- lichsten acht Tage meines Lebens, in denen ich gepredigt habe. Das ist wahr. Ich habe so viel über den HERRN gelernt und über Seine liebliche Barmher- zigkeit und alles, was Er für uns getan hat, und habe sehen dürfen, wie Sein Geist wieder in der Gemeinde wirksam ist. Ich bin so froh darüber; daß die Gaben wieder in der Gemeinde betätigt werden. Nun, wenn man einmal weg ist, scheint es, als käme jemand tatsächlich herein, um es zu verunreinigen, wißt ihr, indem sie anfangen, etwas zu tun. Wenn ihr diese Gaben entehrt, so wird Gott euch entehren. Das stimmt. Ihr müßt sie in rechter Weise betätigen. Wir wollen, daß in der rechten Weise und Ordnung in Zungen geredet wird; nicht, daß nur Schriftstellen zitiert werden, sondern etwas vorausgesagt wird, das geschehen wird. Wenn ihr da- mit in Ehrfurcht verbleibt, so ist der Anfang gemacht. Wenn jemand in der Gemeinde aus der Ordnung gerät, wird der Heilige Geist es kundtun und sagen, wer es ist. Sie werden sich gezüchtigt fühlen und zum Altar kommen. Dazu sind diese Gaben. Wir sehen hier Br. Neville, unseren Pastor. Er war scheu und zurückhal- tend. Und ich sage euch, es sah so aus, als ob er es, was Pfingsten betrifft, nie erfassen würde. Doch man sieht, wie er aufsteht, Zungenreden auslegt und weissagt. Ich sage euch, er hat einen weiten Weg zurückgelegt. Laßt uns für unseren Pastor beten. Seht, die Gaben beginnen in die Gemeinde zu kommen. Noch ein anderer demütiger Bruder müßte auch irgendwo hier sein. Ich meine, er ist immer hier. Er ist ein sehr demütiger Mann, der früher zum Vorstand hier in der Gemeinde gehörte. Br. Higginbotham, ein kostbarer; gottgeweihter Mann. Zu sehen, daß er die Gabe, in Zungen zu reden, empfangen hat - wer hätte je gedacht, daß das mit Br. Higginbotham geschehen würde! Ein scheuer, zu- rückhaltender; einfacher Mann, der nicht bekannt werden wollte. Schweigend hält er sich zurück. Doch seht, Gott kann einen solchen Mann nehmen und ihn gebrauchen, denn er will von vornherein gar nichts tun. Wenn er es tun wollte, wäre er nur ein Wichtigtuer. Doch solange er die Einstellung hat, daß er es nicht tun möch- te, kann Gott ihn in dieser Weise gebrauchen. Junior sitzt hier wahrscheinlich hinter der Säule. Eines möchte ich sagen: Ich habe viele Menschen in Zungen reden hören. Ich meine, es kommt alles von Gott, denn ihr könnt keinen Ton aussprechen, ohne daß es für irgend jemand irgendwo etwas bedeutet. Ihr wißt, die Bibel sagt, es gibt nichts ohne Bedeutung. Es gibt keinen Ton, der nicht etwas bedeutet; ihr könnt nichts aussprechen, ohne daß es etwas bedeutet. Ich habe mich oft gefragt, wie es damit ist, bis ich nach Afrika ging und all die Geräusche hörte und feststellte, daß es die Stimme von irgend jemand war. Manchmal ist es eine Engelstimme. Junior Jackson ist ein scheuer, zurückhaltender Landprediger dort in der Methodisten-Kirche in der Nähe von Elizabeth, Indiana; weit abgelegen. Er ist still und zurückhaltend und sagt nichts. Manchmal, wenn ich ihn sehe, möchte ich ihn nehmen und schütteln, damit er etwas sagt. Junior sitzt dort stille und schaut mich an. Wir setzen uns im Wald auf einen Baumstumpf und er sagt: "Nun,...ich ...glaube..., es ist alles in Ordnung." Ich sage: "O Junior; ich habe das Ge- fühl, daß ich es an deiner Statt sagen sollte. Du bist mir zu langsam." Gott gab ihm eine Gabe des Zungenredens. Ich habe in meinem Leben keine Sprache deutlicher gehört. Beachtet ihn in der Gemeinde! Seht die kleine Frau, die heute morgen sprach, ohne die andere Frau zu kennen. Sie kannten einander nicht, doch die Stimmen beider erklangen in demselben Tonfall. Die Auslegung war in derselben Tonlage, die gleichen Selbstlaute und Satzzeichen. Es wurde in derselben Weise wiedergegeben. Die Botschaft an die Gemeinde war vollkommen. Seht, wie es ist. Wir sollten Gott danken. Brüstet euch nicht damit. Wenn ihr das tut, kommt ihr zu Fall. Der Teufel wird euch erfassen. Seid demütig und sagt: "O HERR, halte mich zurück. Laß mich niemals vor der Zeit aufstehen." ER wird euch nie aus der Ordnung geraten lassen. Wenn es euch doch passiert, sorgt euch nicht, denn der Pastor hier wird es euch sagen. Seht, die Gaben sollen nicht betätigt werden während des Predi- gens. Gewöhnlich, wenn die Gaben ordnungsgemäß in der Gemeinde wirk- sam sind, versammelt ihr euch schon lange, bevor der Gottesdienst beginnt. laßt dort den HERRN durch euch wirken. Seht, dann wird es diesen Teil über- haupt nicht unterbrechen. Wenn wir in der Versammlung sind, müßt ihr euch manchmal ein wenig zurückhalten, doch wenn Gott eine Botschaft hat, wird Er sie irgendwie hervorbringen. Überlaßt es nur Ihm, doch laßt es gemäß der biblischen Belehrung geschehen. vielleicht wird Br. Neville über diese Dinge lehren. Wir werden es versuchen. Ich werde versuchen, ihm dabei zu helfen, so daß wir es zusammen herausstellen und euch zeigen, wie es betätigt wer- den muß. Fühlst du dich besser, mein polnischer Bruder? Das ist fein. Oh, wie hat der HERR ihn gesegnet! Vor acht Jahren sagte ich ihm, was geschehen würde. Er war ganz durcheinander, ein echter; strikter Trinitarier. Vor einigen Tagen sagte der HERR: "Ein gesetzter Mann wird kommen, der dunkles Haar und braune Augen hat. Weise ihn nicht ab. ICH sende ihn zu dir" Ich nahm die Schriftstelle, die ihn verwirrte, schrieb sie auf ein Stück Papier und legte es mir hin. Nach einer Weile kam er. Meine Frau sagte: "Dort ist ein Mann, der dich sprechen möchte." Ich sagte: "Das ist er, laß ihn herein." Er sagte mir, was ihm unter der Inspiration des Heiligen Geistes gesagt worden war, und daß er immer die Botschaft glaubte und daran festhielt unter seinem Volk. Obwohl er kritisiert wurde, blieb er dabei. Er sagte, daß ich vor einiger Zeit in einer Versammlung zu ihm sprach und seinen Namen nannte. Ich weiß nicht, wie ich den Namen je aussprechen konnte. Er sagte, daß ich ihn buch- stabieren mußte. Er hatte damals ein Kind auf seinem Arm, welches einen Ausschlag im Gesicht hatte, und das kleine Kind wurde völlig rein. Ich sagte: "Was du jetzt tun mußt, ist, zur Gemeinde zu gehen, um auf den Namen Jesu Christi getauft zu werden." Vor kurzem traf ich ihn oben auf dem Berge. Er kam herab und wurde auf den Namen Jesu Christi getauft. Jetzt geht er froh nach Hause. Ich hoffe, daß er mich eines Tages in Polen und Deutschland und anderen Orten übersetzt. Der HERR segne dich, mein Bru- der. Unser HERR tut viele große, herrliche Dinge. Wenn wir nur Seine Barm- herzigkeit sehen, wie er im Osten, Westen, Norden und Süden Seine gelieb- ten Kinder leitet, sie zieht, zusammenführt und aufrüttelt! So viel könnte ge- sagt werden. Vergeßt es nicht. So der HERR will, werden wir am nächsten Sonntag vormittag einen Heilungsgottesdienst haben. Ich sage das aus dem Grunde, damit ich noch den Sonntag abend habe, auf den ich zurückgreifen kann, falls es am Sonntag morgen zu viele sind. Doch wenn ich sie alle am Sonntag mor- gen erreichen kann, ist es gut. Am Mittwochabend ist die Gebetsversammlung. Diejenigen, die ihr hier Zuhause seid, versammelt euch zur Gebetsstunde. Versäumt sie nicht, son- dern nehmt daran teil. Betet, um Gott näher zu kommen. Laßt keinen Fana- tismus unter euch aufkommen. Es gibt genügend vom Echten, nehmt nichts Falsches an. Stellt euch nicht auf die verkehrte Seite. Bleibt dort! Ich hörte ein bekanntes Amen, das ich seit Jahren von Br. Russel Creech höre. Man sagte mir, daß Patty es war; die vor einigen Tagen in Zungen ge- sprochen hat. Patty, wo befindest du dich? Bist du hier? Ich würde sie nicht erkennen, auch wenn ich sie sehe. Ich glaube, ich habe sie als Kind in den Armen gehalten und sie hier dem HERRN geweiht. Meda sagte mir, daß sie jetzt ein erwachsenes, hübsches junges Mädchen ist. Die Kraft des Heiligen Geistes ruht auf ihr, sie spricht in Zungen. Russel, du bist ein reicher Mann. Jawohl. Wo ist Schwester Creech? Ich habe sie noch nicht gesehen. Ist sie auch hier? Dort hinten. Schwester Creech, ich bin so dankbar! Du weißt, sie befin- det sich in dem Alter, in dem die jungen Mädchen kichern und lachen und dergleichen und viel Unsinn mit den Jungen, mit ihrer Haarfrisur und der- gleichen tun; doch dieses kleine Mädchen mit der Kraft des Heiligen Geistes spricht in Zungen. Oh, wie viele Männer, Pfingst-Prediger, würden ihr ganzes Leben einsetzen, wenn das mit ihrer jugendlichen Tochter, die an den Rock- 'n'-Roll-Parties teilnimmt, geschehen würde. Schätze das, Bruder. Ich weiß, was du an der "Interstate" tust. Ich habe das gleiche getan, viele Tage schwer gearbeitet, um die Kinder großzuziehen, Bruder. Doch denke daran, Gott ist treu, Er belohnt. Ja gewiß. "Ich werde es belohnen." Gott segne dich, Patty. Ich nehme an, daß ich dich nicht erkennen würde, wenn ich dir begegne. Doch verlasse nie den geraden Pfad. Gestatte dem Teufel nicht, etwas in dich hineinzulegen, vortäuschend, es sei ein goldener Apfel, denn es wird eine Zitrone sein. Laß es fallen und habe nichts damit zu tun. Richte dein Augenmerk auf Christus am Kreuz. Gehe vorwärts, denn die Stunde ist nahe. Viele Dinge der Ermahnung könnte ich sagen und über die Segnungen Gottes sprechen. Ich war nicht imstande, viele zu besuchen. In dieser Woche habe ich für fast fünfzig Menschen gebetet. Sie kamen und gingen. Notfälle usw. wurden gebracht, doch ich habe mich im Lesen vertieft. Aber nächsten Sonntag werden wir für die Menschen beten und den HERRN bitten, sich her- abzuneigen und uns große Kraft zu geben und sich uns selbst zu offenbaren, so Er will. Ich mag überhaupt nicht mit diesem Zeitalter beginnen, denn ich weiß, es ist das letzte. Hierin werden die sieben Gemeindezeitalter zusammengefaßt. Habt ihr euch daran erfreut? Denkt daran, ich sage jetzt am Ende, was ich zu Anfang gesagt habe. Es mag viele Dinge geben, über die ihr grundsätzlich anders denkt als ich, doch haltet es nicht gegen mich. Liebt mich trotzdem! Es macht nichts aus, was ihr tun oder sagen würdet, ich werde dennoch in derselben Weise von euch denken und euch noch höher schätzen, denn ich liebe euch. Gott weiß das. Es gibt keinen Menschen, der den Namen Jesu Christi nennt, den ich nicht lieben würde. Ich möchte keine Bitterkeit oder Gleichgültigkeit, auch wenn wir ernsthaft nicht übereinstimmen würden. Wenn wir am Tisch sitzen, und der eine einen anderen Kuchen ißt als der andere, wäre es genauso wie hier. Wenn es um die Gemeinschaft untereinander geht, so lieben wir einander. Wenn wir das noch nicht tun, so sollten wir es tun. Wir werden mit Gott nicht weitergehen können, bis wir das tun. Vergeßt es nicht! Vergeßt es nicht, daß die größte aller Gaben die Liebe ist. "Auch wenn ich mit Menschen- oder Engelzungen redete und meinen Leib als Opfer verbrennen ließe, alle Erkenntnis hätte usw., so wäre ich nichts... Doch wenn das, welches vollkommen ist, die Liebe..." Wenn nicht alle Gei- stesgaben mit dem Mörtel der Liebe verbunden sind, wird es nicht standhal- ten. Jeder andere Mörtel wird abbröckeln: "Die Liebe hört nimmer auf" Seht, das ist 1. Kor. 13. Heute abend beginnen wir dieses große Gemeindezeitalter. Es mag bis viertel nach neun dauern. Es tut mir leid, daß wir nicht genug Sitzgelegenheit haben, doch eines Tages wird es vielleicht soweit sein. Ich möchte euch bit- ten, mir einen Gefallen zu tun. Ihr kennt meinen Stand und wißt, was es mich eines Tages kosten wird. Die Stunde ist nahegekommen. Ich möchte, daß ihr immer für mich betet. Denkt daran, ich bin so aufrichtig gewesen, wie ich nur konnte. Es ist mir klar, daß ich nicht mehr jung bin; ich bin 51 Jahre alt. Ich kann nicht eher gehen, bis Gott mich ruft. Ich werde in der Art und Weise gehen, wie Er es möchte. Dann ist es zu Ende. Doch ich muß aufrichtig sein und die Wahrheit rückhaltlos sagen. Ich weiß, daß es oft ein einsamer Weg ist, doch wenn Er mit mir ist, was macht es dann aus. Ehe wir uns mit diesem großen Gemeindezeitalter befassen, möchte ich, daß wir kurz zum Gebet aufstehen. Ihr könnt euch aufrichten und werdet euch besser fühlen. Wie viele möchten in diesem abschließenden Gottesdienst, daß ihrer vor Gott gedacht wird? Erhebt eure Hände zu Gott. Gedenke mei- ner, O HERR, am Ende des Zeitalters und wenn mein Leben zu Ende ist. Ge- denke meiner. Unser himmlischer Vater, wir haben nicht genügend Zungen, um Dir die Dankbarkeit auszudrücken für die Gegenwart des lebendigen Gottes, die während der letzten Woche in unserer Mitte war, und für die Dinge, die wir von Dir gelernt haben. Wie hast Du Dich uns durch die Zeit hindurch geoffenbart und uns Dein Wort so klar gemacht! Wie haben wir Deiner ge- wartet und versucht, Dir unsere Liebe zum Ausdruck zu bringen, weil Du uns gerettet und einen Hunger nach Dir gegeben hast! Wir vermögen es nicht, HERR, denn menschliche Zungen können es nicht. Im Worte heißt es: "Selig sind, die da hungern..." Es ist ein Segen, wenn man hungert. "...die da hun- gern und dürsten nach Gerechtigkeit." Du hast den gewaltigen Ausspruch ge- macht: "Sie sollen gefüllt werden." Wir glauben das, HERR. Vergib unser Zu- kurzkommen. Wenn wir heute abend in dieses letzte Gemeindezeitalter zu Laodicea hin- eingehen, erkennen wir, nachdem wir die Schrift und die Geschichte in voller Übereinstimmung gesehen haben, den Ausspruch Deiner großen Weissagung für dieses letzte Zeitalter. Es wird alles in Erfüllung gehen, wie es in den an- deren sechs Zeitaltern geschah. Vater, ich bitte Dich, laß den Heiligen Geist heute abend zu uns kommen und segne uns jetzt, während wir weiter Deiner harren. In Jesu Namen. Amen. Ihr mögt euch setzen. So der HERR will, werden wir das Buch so schnell wie möglich haben. Br. Leo entnimmt es dem Tonband durch Kurzschrift. Dann wird es abgeschrie- ben und als Buch herausgebracht. Nebenbei möchte ich bemerken, daß Rosella ihr Buch "Ein Alkoholiker gerettet" bald fertig haben wird. Ihr alle kennt ihre Geschichte, wie der Heilige Geist sie in der Versammlung rief. Vier der größten Alkoholiker-Institute hatten sie aufgegeben, und die Krankenhäu- ser in Chicago lehnten sie ab. Aber der HERR Jesus nahm in einem Moment alles von ihr. Sie geht heute in Gefängnisse und andere Orte, um den Men- schen zu sagen, daß Gott frei machen kann. Sie redet mit den Alkoholikern usw. Durch ihr Zeugnis hat sie viele Menschen für Christus gewonnen. Wer von euch kann mir sagen, welches das erste Gemeindezeitalter war? Ephesus. Das zweite? Smyrna. Das dritte? Pergamon. Das vierte? Thyatira. Das fünfte? Sardes. Das sechste? Philadelphia. Das siebente? Laodicea Das erste, Ephesus, erstreckte sich von 55 bis 170 n.Chr. Smyrna von 170 bis 312. Pergamon von 312 bis 606. Thyatira von 606 bis 1520. Sardes von 1520 bis 1750. Philadelphia von 1750 bis 1906. Damit begann das Zeitalter zu Laodicea, es griff über. Gestern abend nahmen wir das "Hinübergreifen" durch. Heute abend sprechen wir über das Ende von Laodicea. Wir glauben, daß dieses Gemeindezeitalter zu Laodicea im Jahre 1906 begann. Ich sage voraus - nun denkt daran (besonders ihr, die ihr die Ton- bänder hören werdet): ich sage nicht, daß es so sein wird, ich sage lediglich voraus, daß es bis 1977 zu Ende gehen wird. Die Gemeinde wird zum völligen Abfall übergehen und aus dem Munde Gottes ausgespien werden. Das zwei- te Kommen Christi, oder die Entrückung, kann jederzeit statffinden. Ich kann es um ein Jahr verfehlen, um zwanzig oder hundert Jahre. Ich weiß es nicht, ich sage es nur voraus. Ich sage das voraus gemäß einer Vision, die Er mir zeigte. Den Fortschritt der Zeit in Betracht ziehend sage ich, daß es irgend- wann zwischen 1933 und 1977 sein wird. Zumindestens wird diese große Na- tion von einem Krieg betroffen werden, wodurch sie in Stücke zerschlagen wird. Nun, das ist sehr nahe, furchtbar nahe. Ich könnte verkehrt sein. Ich sage nur voraus. Haben das alle verstanden? So bestätigt es mir durch ein Amen. (Die Versammlung sagt Amen.) Der HERR zeigte mir 1933 in einer Vision ein großes, mächtiges Weib. Es ist niedergeschrieben worden, wie Roosevelt mit dazu beitragen und verur- sachen würde, daß die Welt einen Krieg beginnen wird; wie Mussolini seine Invasion in Äthiopien machen und es einnehmen, doch ein schmachvolles Ende nehmen würde; und wie drei Systeme, Nazismus, Faschismus und Kom- munismus, aufkommen und im Kommunismus aufgehen würden. Wie viele sind hier, die daran denken, daß ich euch aufstehen ließ, um zu wiederholen: "Gib acht auf Rußland! Gib acht auf Rußland, den König des Nordens. Gib acht auf Rußland, den König des Nordens! Gib acht auf Ruß- land, den König des Nordens!"? Wie viele haben mich das wieder und wieder sagen hören? - ihr Älteren, die ihr von Anfang an in der Gemeinde seid? Ich stand hier und wiederholte immer wieder: "Beachtet Rußland, den König des Nordens!" Seht, was sie tun werden, denn all diese Systeme werden in Rußland zusammengefaßt. Dann sagte ich: "Diese Nation wird schließlich gegen Deutschland in den Krieg ziehen. Deutschland wird einen Beton-Wall errichten" - die Maginot-Linie. Das war elf Jahre, ehe er gebaut wurde. Ich sagte: "Die Amerikaner wer- den dort eine schwere Niederlage hinnehmen." Einige dieser Brüder waren dort, Br. Roy Roberson und andere. Fragt sie, was geschah. Sie haben es mit- erlebt. Ich sagte: "Doch schließlich werden wir sie überwinden und einer der Sieger sein in dem Krieg zwischen uns und Deutschland." Ich sagte: "Nach der Zeit wird die Wissenschaft große Fortschritte ma- chen." Das taten sie. Sie bauten die Atombombe und alles mögliche. Ich sag- te: "In ihrem Fortschritt werden sie Autos bauen, die wie ein Ei abgerundet sind." Ihr erinnert euch an die Motorhaube von 1933 und an das Heck, das so gewölbt war, mit dem Ersatzreifen daran. Seht, wie es jetzt ist, stromlinien- förmig wie ein Ei. Ich sagte: "Schließlich werden sie ein Auto erfinden, das kein Steuerrad benötigt." Ich sah eine Familie dahinfahren auf etwas, was man als Straße bezeichnete, in einem Wagen, der ein Glasoberteil hatte. Gro- ße, fein aussehende Straßen und ein feines Auto. Sie saßen sich gegenüber. Der Wagen fuhr von selbst, fuhr die Kurven richtig aus. Sie haben den Wagen jetzt bereits erfunden. Ich sagte damals, wie die Wissenschaft zu der Zeit fort- schreiten würde. Ich sagte, daß mir gezeigt wurde, daß den Frauen gestattet würde zu wäh- len. Durch die Wahl würden sie eines Tages den verkehrten Mann wählen. Ihr tatet es bei der letzten Wahl. Es waren die Stimmen der Frauen, die Ken- nedy wählten. Ihr wißt das. Es geschah durch die manipulierten Maschinen. Das FBI hat es entdeckt. Warum hat niemand etwas dagegen unternommen, etwas gesagt? Man fürchtet sich, seinen Job zu verlieren. Seht ihr, es ist nur Politik, zutiefst verdorben. Mehr nicht. Es gibt weder Heil für diese Nation, noch gibt es Heil in irgendeiner Nati- on. Das Heil ist einzig und allein in Jesus Christus. Das stimmt Ich bin dank- bar für Amerika Ich wohne lieber hier als irgendwo in der Welt, außer Kana- da. Kanada und die Vereinigten Staaten sind Zwillinge. Das wissen wir, es sind Nachbar-Nationen. Wunderbare Orte. Ich möchte lieber hier wohnen als irgendwo, denn es ist mein Zuhause. Ich bin froh, daß ich Amerikaner bin, und dankbar dafür. Doch sage ich euch, es bedarf einer Gegen-Erwek- kung. Dessen bedarf sie gewiß, doch sie wird sie nicht empfangen. Nein, sie wird sich nie wieder erheben. Nein, sie ist dahin. Erinnert ihr euch, daß ich vor fünf Jahren in Chicago sagte: "Entweder werden sie es in diesem Jahr annehmen, oder sie werden immer tiefer fal- len."? Es ist auf Tonband. Sie taten es. Sie werden es weiter tun, bis sie ihrem Ende begegnen. Doch es wird eine mächtige Frau da sein. Denkt daran, (es ist auf Ton- band) eine mächtige, große Frau. Sie wird entweder eine Präsidentin sein oder als Weib die katholische Kirche repräsentieren. (Ich meine, daß sie es ist.) Sie wird eines Tages hier überhandnehmen und dieses Land beherrschen. Dies ist eine Frauen-Nation. Die Flagge wurde von einer Frau gemacht mit der Zahl 13. Es begann mit dreizehn Sternen, dreizehn Streifen, dreizehn Kolonien. Alles ist dreizehn, dreizehn, dreizehn von Anfang an. Dreizehn Sterne auf ihrem Silber-Dollar. Alles ist die Zahl dreizehn, und sie erscheint im dreizehnten Kapitel der Offenbarung. Fortwährend dreizehn. Alles ist "Frau, Frau, Frau" von Anfang an. Sie haben all die Büros übernommen. Sie haben Hollywood eingenommen. Sie haben die Nation eingenommen. Sie haben die Posten übernommen. Sie haben alles übernommen. Gleichberech- tigt mit den Männern, wählen mit den Männern, fluchen wie ein Mann, trin- ken wie ein Mann und alles andere. Einfach ein Köder für die katholische Kirche für die Huldigung einer Frau. Sie huldigen bereits einer Frau. Eine unmoralische Frau ist der beste Köder, den der Teufel je hatte. Sie ist schlimmer als all die Bars, die je waren. Sie kann mehr Seelen zur Hölle schik- ken als all die Bars im Lande. Eine gute Frau ist wie ein Juwel in des Mannes Krone, sagte der weiseste Mann auf Erden. Ein Mann sollte eine gute Frau ehren, doch eine üble ist wie Wasser in seinem Blut. Sein Blut ist sein Leben. Ihr Männer, die ihr gute Frauen habt, wißt nicht, wieviel Dank ihr Gott schuldig seid für eine gute Frau. Wenn Gott einem Mann etwas Besseres als Gehilfin hätte geben kön- nen, hätte Er es getan. Die Frau ist die beste Gehilfin, die Gott einem Mann geben konnte. Sie war es, die Satan im Garten Eden als sein Werkzeug aussuchte. Er nahm nicht den Mann, er nahm das Weib. Warum ging er nicht zu Adam und bot ihm die Leidenschaft? Er kam zum Weibe und gab sie ihr, denn sie war es, die er aussuchte. Gott nahm den Mann, Satan nahm das Weib. Seht es euch an bis zum Ende. Als Babylon aufgerichtet wurde - ein Weib. So berichtet es Hislop in seinem Buch "Zwei Babylons." Wenn es nun in dieses Zeitalter gelangt, be- endet es die Zeit der Nationen. So fing Babylon an, so endet es: mit der Hul- digung eines Weibes - Maria in der Kirche. Welch ein Tag ist es, in dem wir leben! Nun zu dem Laodicea-Zeitalter. Die Bezeichnung bedeutet "lauwarm". Reich geworden und denkt, sie haben nichts nötig. Doch die Bibel sagt: "Du bist erbärmlich, blind, arm und nackt." Welch eine Verfassung! Die Belohnung für die Überwinder in diesem Gemeindezeitalter ist, mit dem HERRN auf Seinem Throne zu sitzen. Der Stern, der Engel-Botschafter dieses Gemeindezeitalters ist unbekannt. Nun, wer war der Botschafter im ersten Gemeindezeitalter? Paulus zu Ephe- sus. Smyrna - Irenäeus. Pergamon - Martin. Thyatira? Kolumba. Sardes? Luther. Philadelphia? Wesley. Zu Laodicea wissen wir es noch nicht und wer- den es wohl nicht wissen, bis alles vorüber ist. Ich möchte meinen Hinweis geben, was dieser Engel, auf den wir warten, sein wird. Ist es euch recht? Wir haben dafür ein wenig Zeit. Ich schrieb mir ein Zitat nieder. Der Engel der Laodicea-Gemeinde kommt, es zu beendigen. Gemäß der Bibel wird er am Ende des Zeitalters da sein, wie es auch mit den übrigen war. Er wird am Ende des Zeitalters sein, nicht am Anfang, sondern am Ende desselben, denn der Engel kommt immer, damit er sie zurechtweist für das, was sie getan haben. "Dem Engel der Gemeinde zu Laodicea schreibe..." "Dem Engel der Gemeinde zu Smyrna schreibe..." Jedesmal ist es am Ende des Zeitalters an den Engel gerichtet. Paulus kam am Ende jenes Zeitalters. So geht es weiter bis zum Ende. Dadurch wird der Übergang geschaffen. Dem Engel wurde gesagt, worum es ging. Das eine reicht zum anderen hinüber. Am Ende des Zeitalters empfing der Engel die Botschaft. Seht, es wird hier aufgegriffen, greift ineinander wie hinaufführende Stufen - die sieben Gemeindezeitalter. Nun, der Engel, der an diesem Tage kommt ... Ich möchte sagen, was ich hier niedergeschrieben habe. Ich möchte es lesen. Er wird bekannt werden im letzten Teil des Zeitalters. Weil wir dem Licht-Zeitalter so nahe sind, be- findet er sich vielleicht schon jetzt auf Erden. Seht, man kennt ihn nicht. Er wird ein mächtiger Prophet sein, der von der Kirchenwelt abgelehnt wird, denn sie werden in ihren Sünden verharren und schließlich aus dem Munde Gottes gespien werden, hinweg von der Gegenwart Gottes. Ich glaube, es wird jemand sein wie Elia. Ich werde das begründen. Laßt uns für einen Mo- ment das Buch Maleachi aufschlagen. Ich werde euch sagen, weshalb ich den- ke, daß es einer sein wird, der gesalbt ist mit dem Geiste Elias. Ich möchte, daß ihr mit der Gnade überkleidet werdet. Maleachi, das letzte Kapitel - nun höret, während ich lese, und lest ihr mit in euren Bibeln. Seid für die nächsten Minuten recht aufmerksam, ehe wir in das Gemeindezeitalter hin- eingehen. "Denn wisset wohl: es kommt der Tag, brennend wie ein Ofen, da werden alle Übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein, und verbrennen wird sie der Tag, der da kommt" - so hat der HERR der Heer- scharen gesprochen - "so daß von ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig- bleibt!" (Vers 19). Was sagt Er? ER spricht von einem Tag, der kommen wird. Stimmt ihr damit überein? Der Tag des Kommens des HERRN. Gebt acht! Hier redet Er zu Israel. Was sagte Er? "Denn wisset wohl es kommt der Tag, brennend wie ein Ofen" "Euch aber die ihr Meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtig- keit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln; und ihr werdet ausziehen und hüpfen wie Jungvieh und werdet die Gottlosen zertreten; denn sie sollen zu Staub werden unter euren Fußsohlen an dem Tage, wo Ich es vollführe!- so hat der HERR der Heerscharen gesprochen." (An dem Tage, an welchem Er die Erde verbrennen wird, werden wir auf ihre Asche treten. Das ge- schieht im Tausendjährigen Reich.) "Bleibt eingedenk des Gesetzes Meines Knechtes Mose, dem Ich am Horeb Satzungen und Verordnungen für ganz Israel aufgetragen habe. Wisset wohl: Ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und furchtbare Tag des HERRN kommt; der wird das Herz der Väter den Söhnen und das Herz der Söhne ihren Vätern wieder zuwenden, damit Ich nicht kommen muß und das Land mit dem Bannfluch schlage!" Jesus nahm hierauf Bezug in Matth. 17, 10. Alle Juden warten auf den kommenden Elia. Gebt acht, was Jesus darüber in Matth. 17, 10 sagte. Wir beginnen mit dem 9. Vers. "AIs sie dann von dem Berge hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: 'Erzählt nie- mand etwas von der Erscheinung...'" (Sagt nichts. Ihr habt es erkannt, doch behaltet es für euch.) "'Erzählt niemand etwas von der Erscheinung, die ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt worden ist' Da fragten Ihn die Jünger: 'Wie können denn die Schriftgelehrten behaupten, Elia müsse zu- erst kommen?'" (Sollte nicht Elia erst kommen, ehe Christus, die Sonne der Gerechtigkeit, kommen sollte? "Weshalb sagen sie das? DU bist be- reits hier, doch die Schriftgelehrten sagen, daß Elia zuerst kommen soll.") Gebt acht! "Ergab ihnen zur Antwort: 'Elia kommt allerdings und wird alles wieder in den rechten Stand bringen. Ich sage euch aber: Elia ist bereits gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt (ER sagte nicht, wer er war), sondern sind mit ihm verfahren, wie es ihnen beliebte. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie zu leiden haben!' Da verstanden die Jünger daß Er von Johannes dem Täufer zu ihnen gesprochen hatte." (Johannes der Täufer war der Elia, der da kommen sollte.) Gebt acht, ich gehe zurück zu dem letzten Kapitel des Maleachi. Denkt daran! Er sagte hier, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt, werde Er uns den Propheten Elia senden. "Wisset wohl: Ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und schreck- liche Tag des HERRN kommt." Wo finden wir den "Tag des HERRN"? Am Ende des Zeitalters, wenn die Welt verbrannt wird. Ihr erinnert euch, wie wir es durchgenommen haben und Ihn mit dem weißen Haupt sahen. Um die Brust hatte Er einen goldenen Gürtel. Ihr erinnert euch daran. Wir haben mit der Bibel bewiesen, daß es weder der Sabbat-Tag noch der Sonntag war, sondern der Tag des HERRN. Stimmt das? Das ist der Tag, an dem Er als Richter kommen und die Erde mit dem Fluch schlagen wird. Nicht wahr? "...Ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt..." Beachtet das mehrfache Kommen des Elia. Beachtet, Schriftstellen ha- ben eine mehrfache Bedeutung, doch es ist verborgen vor den Augen der Weisen und Klugen und den Unmündigen geoffenbart. Glaubt ihr das nicht? Haltet das Wort aus Maleachi fest. Nun laßt uns zu Lukas 2 gehen. Der Heilige Geist kam in dem Raum über mich, und ich beeilte mich, es niederzuschreiben. Ich hatte eine herrliche Zeit. Ich suche die Stelle: "Aus Ägypten habe Ich Meinen Sohn gerufen." Vielleicht kann mir jemand helfen, sie zu finden. Laßt uns zunächst aus Lukas 1 von Vers 14 lesen: "Du wirst Freude und Jubel darüber empfinden, und viele werden sich über seine Geburt freuen, denn er wird groß vor dem HERRN sein; Wein und be- rauschende Getränke wird er nicht genießen..." Dieser Mann, der auftreten wird, ist von Geburt an gelehrt worden, nicht zu trinken oder mit derartiger Sünde zu tun zu haben. Habt ihr es begriffen? und mit Heiligem Geist wird er schon von Geburt an erfüllt werden. Viele von den Söhnen Israels wird er zum HERRN, ihrem Gott, zurückfüh- ren; und er ist es, der vor Ihm einhergehen wird im Geist und in der Kraft des Elia, um die Herzen der Väter den Kindern wieder zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten, um dem HERRN ein wohl- bereitetes Volk zu schaffen." Wir erkennen, daß von ihm geweissagt war, und Johannes war diese Per- son. Stimmt das? Johannes war der Elia jenes Tages, der da kommen sollte. Wir wissen auch, daß die Schrift manchmal eine zweifache Bedeutung hat. Zum Beispiel, wie ich bereits sagte, berichtet Matthäus "Aus Ägypten habe Ich Meinen Sohn gerufen." Wenn ihr unter dem Begriff "Sohn" nachschlagt, gelangt ihr zu dem Propheten Hosea, wo nicht Jesus, sondern Israel "Sein Sohn" genannt wird (Hos. 11, 1). Es hatte eine mehrfache Bedeutung und eine größere Einsicht im Hinblick auf das Kommen Jesu, der größer war als Israel, das Er herausgerufen hatte. Wir stellten fest, daß Sein erstes Kommen nicht in Verbindung mit dem "Tag des HERRN" stand. Stimmt das? Nun zurück zu Maleachi, um dieses klarzumachen. Das Kommen des Tages des HERRN - beachtet Sein mehrfa- ches Kommen, Sein erstes und Sein zweites Kommen. Habt ihr euer geistli- ches Denken bereit? Er wird Elia senden, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. Wir erkennen, daß es nicht Johannes war, denn weder war damals der schreckliche Tag des HERRN, noch wurde die Erde verbrannt. So kann es nur ein Hinweis auf das zukünftige Kommen des Elia sein. Stimmt das? Er sagte: "ICH sende euch Elia und werde dann die ganze Erde verbrennen und werde sie reinigen, und ihr werdet auf ihrer Asche gehen." Das wird dann im Tau- sendjährigen Reich sein, das wissen wir. Nachdem die Atombombe sie ver- wüstet hat, wird die Erde wieder in Ordnung gebracht. Es wird ein großer Tag hier auf Erden sein. Die Gemeinde wird mit Jesus tausend Jahre auf Erden regieren. Stimmt das? "Doch vor diesem großen und schrecklichen Tag des HERRN, an dem sie zerstört wird, sende Ich euch den Propheten Elia." Stimmt das? Deshalb konn- te hier nicht Johannes der Täufer gemeint sein, denn der schreckliche Tag des HERRN war damals nicht. Er war noch zweitausend Jahre entfernt. Beachtet den nächsten Vers. Ich hoffe, daß ihr jetzt wirklich geistlich seid. Dies ist ein Liebesbrief, und ihr müßt zwischen den Zeilen lesen, um es rich- tig zu begreifen. Ihr wißt, was ich meine. Denkt an die Schriftstelle: Jesus dankte Gott, daß Er es den Weisen und Klugen verborgen und den Unmün- digen geoffenbart hat. Wie ich es oft an dem Vergleich illustriert habe, wenn meine Frau mir einen Brief schreibt. Ich sehe, was im Brief steht, doch ich lese zwischen den Zeilen, um zu wissen, was sie meint, denn ich liebe sie. Ich kenne ihr Wesen. Ihr müßt das Wesen Gottes kennen und Ihn lieben, dann habt ihr das rechte Verständnis der Schrift. ER offenbart es. Beachtet den nächsten Vers: "...der wird das Herz der Väter den Söhnen wieder zuwenden... (gebt nur acht!)... und das Herz der Söhne ihren Vätern." Johannes kam als Elia, wendete die Herzen der Israeliten, die seine Bot- schaft annahmen, den Kindern zu. Doch wenn er diesmal kommt, wird er das Herz der Gemeinde zurückwenden zu den pfingstlichen Vätern. Es ist jetzt genau umgekehrt. Habt ihr es erfaßt? Lest es. Und er wird das Herz der Väter den Kindern zuwenden..." Er sagte den alten, orthodoxen Priestern: "Gott ist imstande, dem Abra- ham aus den Steinen Kinder zu erwecken." Denkt nicht, daß ihr etwas ver- mögt. Er sollte damals die Herzen der alten, abgestumpften, orthodoxen Prie- ster zu dem Glauben der Kinder wenden; alle diejenigen, die sich taufen lie- ßen und auf den kommenden Messias warteten. "Ihr Schlangenbrut, wer hat euch gewarnt daß ihr dem kommenden Zorn entfliehen werdet?" Ihr seht, er hat das Herz der Väter den Kindern zugewandt. Doch es sollte auch das Herz der Kinder den Vätern zugewandt werden. Jetzt, wenn dieser große Elia am Ende dieses Zeitalters kommt, wird er die Pfingstbotschaft nehmen und das Herz der Kinder zu dem Glauben der Vä- ter wenden. Er wird sie zurechtweisen, weil sie nicht an demselben Glauben, der zu Anfang war, festgehalten haben. Amen. Ich glaube, daß wir jetzt sehr wohl erkennen, daß es Elia sein wird. Nicht wahr? Wir wissen es jetzt. Seht, es ist noch nicht geschehen. Der schreckliche Tag des HERRN ist noch nicht gekommen. Oft fragte ich mich, ob dieser Mann nur ein Prediger sein wird. Elia tat Wunder, ohne zu predigen. Als derselbe Geist auf Johannes ruhte, hat er nur gepredigt, ohne Wunder zu wirken. Weshalb? Jesus würde ihm folgen, Er würde die Wunder tun. Die Sonne der Gerechtigkeit sollte aufgehen mit Heilung unter ihren Flügeln. Es war nicht notwendig, daß Jo- hannes Wunder tat. Er gab lediglich das Kommen Christi bekannt. Vergeßt nicht, dieser Elia, der da kommen soll, wird mißverstanden sein. Er wird solch ein großer; mächtiger Mann vor dem HERRN sein, daß Men- schen denken werden, er sei tatsächlich der Messias. Damals sagten die be- sten Freunde zu ihm (Johannes): "Bist du der Messias?" Er antwortete: "Ich bin nicht wert, die Riemen Seiner Schuhe auf: zulösen. ER ist es, der nach mir kommt." Damals waren sie voller Erwartung, den Messias zu sehen. Sie meinten, der Messias kommt. Als sie dieses große Phänomen unter sich aufkommen sahen, meinten sie, er sei der Messias. Johannes antwortete: "Ich bin es nicht ER wird nach mir kommen" Habt ihr es erfaßt? Seine engen Freunde werden denken, er sei der Messias. Beachtet, noch etwas anderes wird in ähnlicher Weise geschehen. Er wird kurz vor dem Tag des HERRN kommen. Die Erde verbrannte nicht in den Tagen des Johannes. Es ist immer noch zukünftig. Bei dem ersten Kommen predigte er nur. Beim zweiten Mal ist es beides, das Predigen und die Zei- chen, die Jesus Christus verheißen hat. Laßt uns jetzt die Natur dieses Pro- pheten, der kommen wird, betrachten. Wie wird er sein? Nun, wir sind zufriedengestellt, daß der Engel dieses letzten Gemeinde- zeitalters schon im Alten Testament vorausgesagt wurde. Mit den übrigen war es nicht der Fall - Paulus, Irenäeus, sie waren nicht vorausgesagt. Doch dieses letzte Zeitalter - das Ende, die Vernichtung, das Ende der Welt-, es ist eine solch gewaltige Zeit, die kurz vor uns ist. Der Engel dieses Zeitalters wurde schon in der Schrift, im Alten Testament vorausgesagt, bezugnehmend auf das Ende dieses Zeitalters. Es ist der gesalbte, mächtige Elia. Gebt acht! Welch ein Wesen wird Elia haben? Erstens wird er ein mächti- ger Prophet sein, der treu zum Worte Gottes steht, denn Elia ist treu gewe- sen, ebenso Johannes. Er wird Wunder und Zeichen tun und die Herzen der Kinder zu dem Glauben der Pfingstväter zurückwenden. Er wird Denomi- nationen hassen wie Elia. Ich meine, wir haben jetzt die Sache für ihn begon- nen. Es ist an der Zeit, daß er kommen muß. Er wird Denominationen has- sen. Elia haßte sie. Auch Johannes haßte Denominationen. Johannes sagte: "Kommt nicht und denkt: 'Wir haben Abraham zum Va- ter', ihr Pharisäer und Sadduzäer, ihr Schlangenbrut. Denn ich sage euch, Gott ist imstande, dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken." Elia sagte: "Sie sind alle irre gegangen. Niemand ist übriggeblieben als ich allein." Er wird auch die aufgemachten Frauen hassen. Elia tat es: Isebel. Stimmt das? Johannes tat es: Herodias. Diese beiden Propheten hatten den Geist, denselben Geist. Sie haßten die Denominations-Welt, die Kirchenwelt. Sie haßten auch aufgemachte, schlechte Frauen. Etwas in ihrem Geiste wider- stand der Sache. Isebel war hinter dem Haupt des Elia her und trachtete ihm nach dem Leben. Herodias ließ Johannes enthaupten. Dieser Prophet wird die Wildnis lieben wie Elia, der allein in der Wildnis lebte. Auch Johannes lebte allein in der Wildnis. Wir wissen, so wird es mit Elia sein. Dieser Prophet wird es sein, der auf dem wahrhaftigen Worte Got- tes verbleiben wird. Ja, er wird mit dem ganzen Worte verbleiben. Weshalb? Um den Glauben zurückzuerstatten, wie er im Ephesus-Gemeindezeitalter war und durch die Zeit verlorengegangen ist - den Glauben in der Gemein- de, dem eine offene Tür gegeben wurde; doch man lehnte ihn ab. Er wird keine gelehrte Person sein. Elia, der Thisbiter, war nicht gelehrt. Johannes war nicht gelehrt. In Lukas 1, ab Vers 67 wird uns gesagt, wer er sein würde. Schon als Kind ging er in die Wüste und blieb daselbst bis zu dem Tage, da er vor Israel auftrat (Lukas 1, 80). Dieser Prophet wird auf eine Art ein launenhafter Mann sein. Nachdem Elia eine große Versammlung hatte, konnte niemand mit ihm auskommen. Elia hatte seine bestimmten Zeiten. Er ging hin, rief Feuer vom Himmel her- unter, das auf den Altar fiel und alles verbrannte, rechnete mit den Baalspriestern ab, rannte dann in die Wüste und sagte: "HERR, ich bin nicht besser als meine Väter. Laß mich sterben." Nach der großen Erweckung saß er unter einem Ginsterstrauch und wollte sterben. Als man Johannes wegen der üblen Frau ins Gefängnis geworfen hatte, wurde er launenhaft. Ich glaube, es war Pembermann, der von ihm sagte: "Über sein Adlerauge legte sich im Gefängnis ein Film." Er sandte einige seiner Jünger. Warum?. Er hatte erklärt: "Das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde hinwegträgt." Johannes sah die Feuersäule über Ihm hängen, wie eine Taube herabkommend und auf Ihm bleibend; er legte von allem Zeugnis ab und sagte: "Das ist das Lamm Gottes" und sprach: "Ich müßte von Dir getauft werden. Weshalb kommst Du zu mir?" Jesus antwortete: "Laß es für diesmal geschehen." Als man ihn ins Gefängnis tat, war er sehr schnell niedergedrückt. Seht, es war sehr schwer, ihn aufzurütteln. Als es ihnen gelang, sagte er: "Gehet und fragt Ihn, ob Er es ist, oder ob wir eines anderen warten sollen." Ihm erging es genauso wie Elia. Seht, eine Art launenhafter Mann. Wir tragen Leid für ihn, denn wir wissen, was es ist. Nun, wie verhielt sich die Gemeinde bei seinem Auftreten? Das möchte ich lieber nicht berühren. Wenn er bekannt wird, dieser mächtige Elia, den Gott uns senden wird, wenn er sich selbst vorstellt, wie Elia es tat, ist die Gemeinde bereit, befreit zu werden, befreit aus den Händen des Heiden- tums. Als Elia dort auftrat und sagte: "Es soll offenbar werden, wer der wahre Gott ist" befreite er die Gemeinde. In derselben Weise tat es Johannes. Als er Jesus sah, sprach er: "Er muß wachsen, ich muß abnehmen. "Johannes be- gann zu predigen und wurde vor dem Kommen des HERRN bekannt. Am Ende fand die Offenbarung statt. Wir stellen fest, was Elia diesem Gemeindezeitalter bedeutet. Wir wollen beweisen, daß es Elia ist. Elia brachte die Weissagung. Er brauchte nicht zu sterben. Er wurde verwandelt und in den Himmel hinaufgenommen. Ein Sinn- bild auf die Gemeinde am Ende, wenn dieser Elia kommt. Am Ende seiner Zeit wird die Gemeinde entrückt, ohne durch die Schatten des Todes zu ge- hen. Das wird die Entrückung sein. Ich glaube, der große Elia, der kommen soll, wird der gesalbte Elia sein, von dem für diese letzte Zeit geweissagt wur- de. Amen! Ich meine, wenn er kommt, wird er der Engel-Botschafter der Gemeinde in den letzten Tagen sein, eines verworfenen, erniedrigten Volkes; in diesem Zustand befindet sich die Gemeinde bereits. Ich meine, Elia ist in der Bibel verheißen worden. Das können wir verstehen. Elia ist es, der in der Bibel verheißen wurde und in diesen Tagen kommen wird. Glaubt ihr das? Jetzt wenden wir uns Laodicea zu, um zu erfahren, was der HERR uns heu- te zu sagen hat. Der Gruß an die Gemeinde: "Und dem Engel der Gemeinde in Laodicea schreibe: ,So spricht der, wel- cher das Amen ist, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöp- fing Gottes..." Oh, das würde für den ganzen Abend genügen, wenn der HERR uns dieses offenbart, der das "Amen" ist, der "Letzte". Während der ganzen Zeit er- schien Er auf verschiedene Weise. Hier im letzten Gemeindezeitalter heißt es: "Ich bin... der Letzte." Dies ist der Abschluß. Um zu zeigen, daß Er auch der "Erste" war, der "Ich war". ER ist der Anfang der Schöpfung Gottes. Oh, habt ihr das erfaßt? Wie konnte Gott ge- schaffen sein, wenn Er Geist ist? Wie könnte Er es, wenn Er ewig ist? Er wurde nie geschaffen und wird nie geschaffen werden, denn Er ist Gott von Anfang an. Doch der, welcher der Anfang der Schöpfung Gottes ist, ist Jesus Christus, als Er offenbar wurde und Gott in Ihm wohnte. ER ist Gottes Schöp- füng. Der Erste und der Letzte. Das Amen - der Anfang der Schöpfung Gottes. Gott hat sich selbst einen Leib bereitet. ER kam herab und wohnte darin. Das ist der Anfang der Schöpfung Gottes. Oh, ist Er nicht wunderbar? Wir stellen fest, daß Er zuerst Seine Gottheit offenbart. "Ich bin der All- mächtige. Ich bin der da war der ist und der kommt, der Allmächtige." Der Gemeinde zu Ephesus sagte Er es dreimal. Zu Laodicea hinübergreifend sagt Er: "Ich bin das Amen. Am Anfang war Ich der Erste, hier bin Ich der Letzte. Ich bin der Anfang der Schöpfung Gottes. Während den Gemeindezeitaltern sollt ihr begreifen, daß Ich Gott bin. Gottes Schöpfung in menschlicher Ge- stalt. Ich bin der Anfang der Schöpfung Gottes." Amen. Darüber könnte sogar ein Presbyterianer jauchzen. Denkt nur daran! Der Anfang der Schöpfung Gottes! Oh, das mag ich. "Die Schöpfung Gottes", als Gott geschaffen wurde, als Gott Fleisch wurde in Jesus Christus und unter uns wohnte. Im nächsten Vers sprach Er den Gemeinden das Lob aus, doch diese Ge- meinde lobte Er nicht. ER hatte einen Tadel für sie, kein Lob. Für nichts konnte Er dies Laodicea-Zeitalter loben. Mit all dem Licht, das sie hatten, gingen sie dennoch zurück. Sie bedurften keines Lobes. Sie benötigten eine Zurechtweisung, und sie empfingen sie. ER hatte eine Beanstandung, aber kein Lob für diese Gemeinde. Jetzt möchte ich den 15. und 16. Vers lesen: "Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. O, daß du kalt oder heiß wärest! So aber, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, will Ich dich aus Meinem Munde auspeien." Ist das ein Lob? Es ist eine Zurechtweisung dieses gottlosen Laodicea- Zeitalters, dem schlimmsten von allen. Die anderen befanden sich unter Qual und mancherlei Dingen. Sie hatten nichts, waren von Armut geschlagen, wan- derten umher in Schaf- und Ziegenfellen, waren heimatlos, wurden zersägt, verbrannt, getötet, den Löwen vorgeworfen und so weiter. Sie hielten fest am Glauben. Doch diese Gruppe ist reich und bedarf gar nichts. Sie hat alles. Eine Dirne, das stimmt. Wir empfangen eine große Lektion. Ich hoffe, der HERR hilft uns dabei. ER sprach: "Weil du weder heiß noch kalt; sondern lau- warm bist..." Es ist wie mit der Milch. Gute, kalte Milch ist bekömmlich, nicht wahr? Heiße Milch tut euch gut. Doch lauwarme Milch wird euch erbrechen lassen. Ich erinnere mich, in einer Nacht krank geworden zu sein, dort am Fluß, vor ungefähr 25 Jahren. Ich befand mich in einem kleinen Boot und wohnte dar- in. Ich wurde krank. Sie besuchten mich. Mein Schwager brachte mich zu Dr. Isler, der mich fragte: "Was ist los?" Ich sagte: "Mir ist so übel in meinem Magen." Er sagte: "Trink ein Glas warme Milch." Oh, Bruder, die lauwarme Milch machte mich so krank, daß ich alles von mir gab. Gott sagte: "Oh, daß du heiß oder kalt wärest" Eins oder das andere. Aber nicht lauwarm. So ist diese Gemeinde vor Gott. Sie macht Ihm Beschwerden. Seid nicht lauwarm. Seid entweder glühendheiß oder eiskalt. Die Kälte der anglikanischen Kirche in den Tagen John Wesleys trieb ihn dazu, seine Versammlung anderswo abzuhalten, denn dort war es kalt und kühl. Die Kühle der Methodisten-Gemeinde veranlaßte William Booth, ein glühendheißer Heils-Prediger zu werden. Seht, Gott sagte: "Wenn du nicht in dich gehst und Buße tust, werde Ich kommen und den Leuchter von seiner Stelle rücken und ihn anderswo aufstellen." Die Methodisten-Gemeinde nahm die Heiligung, die John Wesley predigte, an. William Booth kam direkt hin- terher mit der Heilsarmee und ging vorwärts. Weshalb? Sie hatten sich orga- nisiert. Sie hatten eine Organisation daraus gemacht, und Gott sprach: "Das ist Mir verhaßt" William Booth trat auf und erfaßte es. Doch was tat die Heilsarmee? Das- selbe. Er wandte sich um und organisierte sich auch. Nach ihm trat Campbell auf, und sie existierten für eine Weile. Dann kam John Smith mit den Bapti- sten. Danach kamen die Nazarener, und danach die Pfingstler. Was taten die Nazarener? Errichteten es in derselben Weise und machten eine Denomination daraus. Was kam zu der Zeit hervor? Zwei kleine Zwei- ge, die Gemeinde Gottes usw, wuchsen daraus hervor. Was taten sie? Auch sie organisierten sich. Laßt sie nur gehen. Dann kamen die Pfingstler mit dem Segen des Spätregens. Was taten sie? Sie organisierten, und Er ließ sie gehen. Jetzt kommen wir hier zum Ende. Ihr werdet etwas sehr Kräftiges in we- nigen Minuten empfangen. In Ordnung! Er will euch glühendheiß oder ganz kalt haben, eins oder das andere. Seid nicht lauwarm. Gebt nichts vor, das ihr nicht habt. Seid feurig für Gott oder geht zurück in die Organisation. Seid nicht lauwarm. Jetzt ist es dasselbe. Das gleiche geschieht jetzt in diesen Gemeinden. ER möchte, daß ihr kalt oder heiß seid. ER will nicht, daß ihr lauwarm seid. In diese lauwarme Verfassung sind die Pfingstler geraten. Ab und zu setzt sich jemand ans Klavier, sie haben einige Trommeln, schlagen darauf herum und machen genügend Musik. Vielleicht erhebt sich dann jemand und sagt: "Preis dem HERRN! Hallelujah." Die Musik läßt nach. Ja, Gott ist dessen überdrüs- sig. Sie geben vor, als geschähe vieles, als fände eine glühendheiße Erwek- kung unter ihnen statt. Sie haben den Mechanismus in dieser Gemeinde. Seht ihr? Sie sind reich. Sie kamen zusammen, hatten große Versammlungen und dergleichen. Sie hatten eine gute Zeit in dieser Gemeinde. Das ist alles wahr, doch es ist alles nur eine mechanische Maschinerie. Es ist keine Wärme des Heiligen Geistes dort. Seht, was Er hier sagte: "Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. O, daß du kalt oder heiß wärest! So aber, weil du lau bist, will Ich dich aus Meinem Munde ausspeien!" Oh, daß du heiß oder kalt wärest. Doch weil du lau bist, muß Ich Mich deiner entledigen, dich aus Meinem Munde ausspeien. Nun, sie haben genü- gend Geld, große Gebäude, große Dinge in ihrem Programm, aber sie haben nicht die Wärme des Heiligen Geistes. Oh, sie haben die Maschinerie, sie haben eine vereinigte Gemeinde zusammenbekommen, sie haben die größ- ten Gebäude, die sie je hatten, und große Dinge gehen vor sich, aber sie ha- ben nicht den Heiligen Geist Doch das ist's, was Gott für die Gemeinde sandte -- den Heiligen Geist. Wir fahren gleich mit dem 16. Vers fort Sie haben alle Arten von Komitees. Oh, wir haben dabei großen Betrieb. Die Gesellschaft der alten Damen, die Spiele der jungen Männer, das Glücks- spiel am Freitagabend, Basketball am Sonntagnachmittag, Baseball-Spiele usw. Sie haben die Männer-Schwatz-Gesellschaft. Oh, wir haben alle Art von Dingen. Ich sage euch, sie ist schwer beladen mit Gesellschaften, Klubs, Ver- sammlungen und dergleichen mehr. Aber keine Wärme des Heiligen Geistes ist da. Seht, ihr habt eine große Maschinerie, doch ihr habt nichts, dieselbe zu erwärmen. Ihr erwärmt euch für die Welt, aber nicht für Gott. Aus diesem Grunde sind sie lauwarm. Natürlich habt ihr mehr Mitglieder, als ihr je hattet. Die Baptisten sagten: "Wir haben eine Million im Jahre 1944 dazu- gewonnen." Doch was habt ihr? Eine große Maschinerie. In derselben Ge- meinde, in der ich jene Bemerkung hörte, mußten sie fünfzehn Minuten Pau- se einlegen, damit der Pastor und die Diakone und alle anderen nach drau- ßen gehen konnten, um zu rauchen und dann wieder hereinzukommen. Seht ihr es? Die Bibel verurteilt solche Sachen eindeutig. Wer diesen Leib be- schmutzt... Die Ärzte verurteilen es auch und sagen: "Die Zigaretten sind voller Krebs." Im Radio sagen sie dann: "Der Filter eines denkenden Men- schen." Wie Billy Graham sagte: "Wer so denkt, ist ein Tor." "Der Filter eines denkenden Menschen." Ein denkender Mensch raucht überhaupt nicht. So ist es! Ihr denkt, ehe ihr handelt. Doch man sagt den Frauen, daß sie dadurch sehr schlank werden, so daß sie die neue Art von Kleidern tragen können. Das gibt Verkaufserfolge. Jetzt rauchen mehr Frau- en als Männer. Die Frauen rauchen dreimal so viel wie die Männer, denn sie mochten schlank werden. Sie begreifen nicht, daß es TB und Krebs ist und dergleichen, wodurch sie so werden. Ganz harmlos dringt es in sie hinein und frißt sie in dieser Weise auf und tötet sie. Nichts als Böses ist daraus entstan- den. Das stimmt. Und das ist der Filter eines denkenden Menschen! Nein! Nun, ihr sagt: "Br. Branham, dagegen gehe ich an. Wir haben große Versammlungen! Schau doch, was Billy Graham im ganzen Lande hatte." Oh, sicher, eine große Maschinerie, bezahlte Evangelisten, bezahlte Gesangs- leiter. Sie mieten ihre Evangelisten: "Wieviel werdet ihr mir geben, wenn ich komme und eine Erweckung abhalte? Wenn ihr nicht soundso viel tausend Dollar zur Verfügung stellen könnt, werde ich nicht kommen." So ist es. "Und wer wird den Gesang leiten? Gehe, und miete Den-und-den, er ist ein großer Solist. Miete auch ihn. Die Hälfte der Zuhörer wird schon um seinetwillen kommen." Bezahlte Solisten, bezahlte Evangelisten. Es ist dahin gekommen, daß Seelengewinnung zu einem Geschäft wurde. Seelengewinnung ist nicht ein Geschäft der Gemeinde, es geschieht durch die Kraft des Heiligen Gei- stes in der Gemeinde. Seelengewinnung ist Gottes Sache. Ihr kauft sie nicht mit Geld. Nein, das alles sind Werke. Bezahlte Evangelisten, bezahlte Gesang- leiter; bezahlte Chöre usw. Das will Gott nicht. Es sind alles Werke. Gott will solche Werke nicht. ER möchte, daß der Heilige Geist in euch wirkt. "Weil du sagst: 'Ich bin reich, ja reich bin ich geworden und habe an nichts Mangel', und weil du nicht weißt, daß gerade du elend und erbarmens wert, arm, blind und nackt bist." Die Pfingstler in diesem letzten Gemeindezeitalter dachten, sie waren reich. Äußerlich sind sie es. Sie sind reich. Denkt nur daran, wie es der Gemeinde noch vor einigen Jahren erging: Sie standen irgendwo an der Straßenecke, mußten von einem Versammlungslokal zum anderen gehen und hatten es schwer. Jetzt aber haben sie einige der größten Gebäude, die es gibt. Ihr seht die Assemblies of God. Sie hatten ihre Versammlungen in einem gewöhnlichen Holzgebäude, ähnlich wie dieses hier; und jetzt erstellen sie ein Sechs-Millionen-Dollar-Gebäude, obwohl sie sagen, Jesus Christus kommt sehr bald. Eure Werke beweisen, daß ihr das nicht glaubt. Heuchelei! Ein Sechs-Millionen-Dollar-Gebäude und derlei Dinge und sagt: "Jesus kommt sehr bald," - und arme Missionare sind auf dem Missionsfeld ohne Schuhe an ihren Füßen, echte, gottesfürchtige Missionare, ohne Schuhe an den Fü- ßen, bekommen zwei Reis-Rationen in der Woche und tragen auf diese Wei- se das Evangelium in den Dschungel und bringen es ihren Brüdern. Und hier wird ein Sechs-Millionen-Dollar-Gebäude erstellt! Eine Kirche mit großen, bunten Fensterscheiben. Dafür verwenden sie es. Oh, sie haben oft so viel Geld, daß sie manchmal Leihgesellschaften in ihren Kirchen haben. Der Arzt begutachtet ihre Evangelisten und Missionare. Wenn jemand aufs Missionsfeld gehen möchte, muß er sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen, bzw. einen Psychiater aufsuchen, damit seine Intelligenz gete- stet wird. Das begutachtet der Heilige Geist, dazu braucht ihr keinen Psychia- ter. Man sagt: "Wir sind reich und bedürfen nichts." Sicher, ihr habt viel Geld. Äußerlich sehr reich, habt große Gebäude, getönte Fensterscheiben, rede- begabte Prediger! Oh, ich sage euch, sie sind wirklich redebegabt. Sie stehen da und sprechen den ganzen Abend und sagen nichts. Ich sage das, weil sie sich mit Dingen befassen, die sie gar nicht sagen sollten. Sie stehen da und sprechen über dieses und jenes. Ihr wißt ja, wie es mit bezahlten Sängern ist. Das stimmt. Dann betreten die redebegabten Prediger das Podium, und wenn sie nicht einen Smoking-Anzug mit umgedrehtem Kragen anhaben, dann brin- gen sie ihre Zuhörerschaft in Verlegenheit. Und diese Sänger treten auf, die Frauen mit kurzgeschnittenem Haar wie Isebel und genügend Schminke auf ihren Angesichtern, um einen Stall anzu- streichen. Sobald sie ihre Chorgewänder ablegen, tragen sie kurze Hosen und Männerkleidung, obwohl die Bibel sagt, daß es ein Greuel vor Ihm ist, wenn eine Frau Männerkleidung anzieht. Sie gehen mit erhobener Nase auf der Straße. Würde es regnen, müßten sie ertrinken. Schlauberger, arrogante, schnell aufgeregte Isebels! Das ist der Grund, weshalb wir uns in keiner Er- weckung befinden. Sie haben das große Werk einer Maschinerie. Oh, sie mögen eine Stimme haben wie ein Erzengel. Gott wird euch dafür zur Verantwortung ziehen. Diese Elvis Presleys, Ernie Fords usw., wie immer sie genannt werden mit den feinen Stimmen; die sie für den Teufel gebrau- chen. Gott sagte, daß Er es von ihnen fordern wird. Der Grund, weshalb ich die blinde Fanny Crosby respektiere, ist, weil sie ihre Gabe nie der Welt verkaufte. Sie erhielt sie für Gott. Viele dieser Men- schen, begabte Sänger, redegewandte, große Männer usw., anstatt daß sie ihr Talent für Gott gebrauchen, hat der Teufel sie verdreht, und sie wirken dort für ihn. Persönlichkeiten am Radio und Fernsehen verkaufen sich selbst der Welt anstatt es Gott zu übergeben. Manche von ihnen kommen zur Gemein- de; sind in schöne Gewänder gekleidet, singen dort und gehen dann zurück und singen am nächsten Abend Rock 'n' Roll. Bekannte Sänger gehören zu gewissen Gemeinden, stellen sich dann für diese Aufnahmen zur Verfügung, die für Filme verwandt werden. Dort singen sie ihren Rock 'n' Roll. Sie sind die Könige des Rock 'n' Roll und stellen den Anspruch, religiös zu sein. Es ist ein Trick des Teufels. Einer hatte genug Überlegung. Er wollte Prediger werden, würde am Sonn- tagmorgen predigen, danach wurde er hingehen, um über Radio Rock 'n' Roll zu singen und dergleichen. Endlich nahm er eine Pistole und erschoß sich. Ich respektiere den Mann, aber er hatte genausoviel Verstand wie die Schweine, in die der Satan reingefahren war, und die dann ins Wasser stürz- ten und ertranken. Manche haben nicht einmal so viel. Ich kenne euch und mag nicht so hart sein, doch Bruder, Schwester, man muß die Sache tief eindringen lassen. Dies ist der Tag, in dem wir leben. Es war wohl Jesus, der Herodes einen alten Fuchs nannte. Johannes nannte sie Schlangenbrut. Sie haben große Gebäude, bunte Glasscheiben, redebegabte Prediger, bezahlte Sänger. Doch was haben sie drinnen? Nichts vom Heiligen Geist. Sie stehen dort, singen im Chor, gehen hinaus und tragen Shorts. Ihr misera- blen Heuchler! Und du, Prediger, der du in eine Versammlung gehst, weil du dort mehr Geld bekommst als an der anderen Stelle, du Schurke, dir steht es gar nicht zu, das Podium zu betreten. Geld! "Wenn man nicht so viele tausend Dollar zusammnbkommt, dann können wir nicht kommen. Unsere Manager wer- den vorbeikommen. Wenn ihr das Geld zusammenbekommt, werden wir kom- men. Wenn ich nicht volle Mitarbeit mit allen habe, komme ich nicht. Wenn nicht alle Gemeinden voll mitarbeiten, damit ich genügend Geld bekomme, um meine Schulden zu bezahlen, komme ich nicht." Bruder, ein echter Mann Gottes würde hingehen, wenn der Heilige Geist ihn leitete, auch wenn er Wasser aus dem Bach trinken müßte. Ich würde lieber Salzgebäck essen und Bachwasser trinken. Das stimmt. Nur der ist ein wirklicher Knecht Gottes. Doch Menschen gehen Verpflichtungen ein mit Radio- und Fernseh-Sen- dungen und mancherlei Dingen der Welt, so daß sie das Geld unbedingt ha- ben müssen. Das ist nicht von Gott. ER sagte: "Du bist reich und bedarfst nichts..." Doch gerade das, was du benötigst, hast du nicht. Du hast es aber nicht gewußt. "Reich, und haben nichts nötig." Sie werden bezahlt, um die Dinge zu tun, die sie ausführen. Spielen Karten. "Oh", sagt ihr, "wir haben große Zusammenkünfte." Natürlich. "Wir haben die größte Versammlung. Wißt ihr; der Bürgermeister der Stadt kommt zu unserer Gemeinde. Weißt du, wenn der und der zur Stadt kommt, dann kommen sie zu unserer Kirche. Wir haben all die Persönlichkeiten in unserer Kirche." Wenn aber die armen, geheiligten Bedürftigen zur Versammlung kom- men, schämt ihr euch ihrer. Ihr wollt sie dort gar nicht. Ihr fürchtet euch, daß jemand Amen sagt, während ihr predigt. Ich las einmal von einer Frau, die in eine Gemeinde kam. Sie hatte ihre Kinder in einer altertümlichen Gemeinde, die abgelegen lag, gottesfürchtig erzogen. Ein junger Mann kam eines Tages und heiratete ihre Tochter. Er gehörte in der Stadt einer Gemeinde derselben Denomination an. Er sagte der Mutter, daß er Christ ist. Er heiratete die Tochter und nahm sie dorthin. Mit der Zeit hatte er sie endlich entwöhnt von dem, was sie dort in der klei- nen, alten Land-Gemeinde in den Bergen hatte im Vergleich zu dieser gro- ßen, feinen Gemeinde mit derselben Benennung. Doch dort hatten sie den Heiligen Geist, hier hatten sie nichts. Eines Tages entschloß sich die Mutter; ihre Tochter dort zu besuchen. Sie fragten sich, was sie wohl mit ihr anfangen sollten. Als sie dort hinkam, wirk- te sie wie jemand aus einem Märchenbuch. Das Kleid bis zum Hals zu, lange Ärmel, ihr Haar glatt zurückgekämmt, das Gesicht sauber. Als sie dort an- kam, sagte sie "Hallelujah, Liebling. Wie geht es euch allen?" Sie sagte: "Mor- gen ist Sonntag. Ihr geht doch alle zur Versammlung, nicht wahr?" Der Mann sagte: "Was werden wir mit ihr tun? So, wie sie ist, können wir sie dort nicht hinnehmen." Sie sagte: "Ich weiß nicht, was zu tun ist." Er sagte: "Mutter; ich möchte dir sagen..." Sie aber antwortete: "Aber Liebling, ich kann von der Gemeinde nicht fernbleiben. Hier ist doch sicher eine Gemeinde in der Nähe. Ich habe doch dort auf der Ecke eine gesehen." Er meinte: "Dann müssen wir es wohl tun." Sie gingen hinein, ließen sie vorgehen, schämten sich ihrer. Sie ging über die Straße mit ihrem langen Kleid. Sie trug ihre Bibel unter ihrem Arm. Bruder, vielleicht stand ihr Name nicht auf der Namensliste der Großen, doch ich glaube, ihr Name stand im Lebens- buch des Lammes. Das war die Hauptsache. Sie ging in den Saal hinein und setzte sich hinten hin, nahm ihren Platz ein, schlug ihre Bibel auf und begann zu lesen. Alle begannen sich umzu- schauen und dachten, jemand Altmodisches sei von irgendwo hereingekom- men. Sie sahen sich um. Sie alle waren feingekleidet, typische Laodicäer, mit ihren feinen Kleidern usw, schauten sich um und sahen diese alte Mutter da- sitzen, mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht ihre Bibel lesend. Dann kam der Pastor. Nachdem sie mit all den anderen Dingen zu Ende waren, blieben ungefähr fünfzehn Minuten für die Predigt. Er stand auf und sagte: "Der HERR ist gut." Sie sagte: "Preis sei Gott, das stimmt. Hallelujah." Alle reckten die Hälse wie ein Gänserich, schauten umher, wer das wohl war. Nach einer Weile räusperte er sich und sagte: "Christen in jedem Zeitalter sollten groß und tapfer und feine Christen sein ..." Sie sprach: "Preis Gott, das ist recht." Wieder schauten alle umher. Er blickte zu den Diakonen. Sie erfaßten sofort seinen Gedanken, gingen nach hinten, nahmen die kleine Frau beim Arm, führten sie vor die Tür und sagten: "Du unterbrichst den Pastor." Ihr seid tot und wißt es nicht. Was werden euch die bunten Fensterschei- ben nützen? Was wird mit euren feinen, gepolsterten Sitzreihen, was wird mit eurer großen Versammlung werden? Sie gehen geradewegs zur Hölle wie ein Marder in seinen Käfig. Denn wenn ihr nicht den Geist Gottes habt, seid ihr verloren. Es sei denn, ihr seid wiedergeboren, sonst könnt ihr das Reich Got- tes nicht sehen. Das ist bitter. Es ist, wie es mir erging beim Einnehmen des Rizinusöls. Ich sagte: "Mama, ich kann es nicht ertragen." Sie sagte: "Wenn es dir davon nicht übel wird, kann es dir auch nicht guttun." Ich meine, so ist es auch hiermit Oh, wenn ihr zu ihnen in den feinen großen Gebäuden sprechen wolltet! Wenn ihr zu ihrer Gemeinde geht, werden sie euch bald sagen: "Ihr seid wohl Pfingstler?" "Ja, wir sind Pfingstler." "Ihr glaubt an die Wiedergeburt?" "Ja." "Dann möchte ich euch etwas zeigen. Schaut dieses Gebäude an! Wieviel hat dies Gebäude wohl gekostet? Es zu errichten koste- te eine dreiviertel Million Dollar. Ihr wißt, wir hatten es früher nicht so. Wir befanden uns dort auf der Gasse." Wenn man sich umschaut, welche wertvol- len Dinge sie sich angeschafft haben! Dann sprechen sie von all diesen gro- ßen Dingen, aber sie haben keine Bürde für die verlorenen Seelen. Sie wol- len euch immer zeigen, welch ein Gebäude sie haben. Man sagt: "Schaut auf die Anzahl unserer Sonntagsschul-Besucher, wie groß sie ist." Was nützt es ihnen, wenn sie den Heiligen Geist nicht haben? "Reich in allem, haben nichts mehr nötig." Das sagte Er. So denkt ihr; wißt aber nicht, daß ihr arm, elend, blind und nackt seid. Wißt es nicht. "Natür- lich", sagen sie: "Weißt du was? Denkt ihr noch an die kleine Kirche, die wir benutzt haben? Dies ist jetzt die große." Doch ich sage euch: Sie haben keine Bürde für Seelen, doch sie müssen darauf achten, daß all die anderen Dinge in Ordnung sind. Die Frauen-Hilfe und all die anderen Dinge, für all das muß gesorgt werden, aber keine Bürde für verlorene Seelen. O Mensch, wo ist diese Gemeinde hineingeraten? Sie hatten keine Bürde für Seelen, doch sie hatten die Bürde des Reich- tums. Sie hatten die verkehrte Bürde. Sie hatten eine Bürde des Reichtums aber keine Bürde der verlorenen Seelen. Die Schrift sagt: "Sie wissen nicht, daß sie erbärmlich, elend und blind sind." Sie meinen, Geld nehmen zu kön- nen um die Welt zu bekehren. Oh, wenn wir nur ein Programm bekommen könnten, wodurch wir viel Geld einnehmen, ich glaube, dann können wir die Welt bekehren", so sagt man "Wenn manche der reichen Leute in unsere Gemeinde kämen, Br. Branham, wenn wir sie nur dahin bringen könnten, daß sie tief in die Tasche fassen ich glaube, dann könnten wir eine Gesellschaft gründen und die Welt bekehren. Wir könnten Flugzeuge nehmen und Literatur in Afrika und über- all abwerfen, wenn wir nur das Geld hätten", sagt man. Bruder, die Welt wird nicht mit Geld bekehrt. Die Welt wird durch den Heiligen Geist bekehrt, durch das kraftvolle Predigen des Heiligen Geistes und des Kreuzes. Dadurch allein kann die Welt bekehrt werden. Das Pro- gramm Gottes ist nicht Geld, sondern der Heilige Geist. Das ist Gottes Pro- gramm für das Laodicea-Gemeindezeitalter wie in jedem anderen Zeitalter. Sie benötigen den Helligen Geist. Sie sagen: "Wir haben Gold." Es ist Gold aber nicht die rechte Art. Genügend Gold haben sie, aber nicht das rechte. Deshalb wurden sie von Jesus getadelt. "Ich kenne deine Werke und weiß daß du reich bist und meinst, du bedarfst nichts mehr. Ich rate dir, daß du Gold von Mir kaufest, das im Feuer geläutert ist." Das ist eine andere Art von Gold, im Schmelzofen bewährt, hindurchgegangen durch den Tod, durch Golgatha, und hervorgekommen. Viel von diesem Gold, das ihr jetzt habt, beschlägt und verdirbt. Wollt ihr euch bitte Jakobus 5,1-4 merken. Darnn werdet ihr wissen, was ich sagen wollte. "Ihr Reichen, weinet und jammert über die Leiden, die euch bevorstehen! Euer Reichtum ist vermodert, und eure Gewänder sind ein Fraß für die Motten ge- worden, euer Gold und Silber ist vom Rost an gefressen, und ihr Rost wird ein Zeugnis gegen euch sein." Diese Art von Gold verdirbt. Doch das Gold, wel- ches Jesus gibt, ist der Heilige Geist. Das goldene Öl des Geistes fließt in euer Herz. ER gibt euch den Rat: "Kommt und kaufet Gold von Mir, wenn ihr wirklich reich werden möchtet." Sie waren auch blind. Es ist schlimm, so zu sein. Ich meine, diese Christen waren nicht blind, sie waren kurzsichtig. Das einzige, was sie sahen, waren ihre großen Gebäude und ihre große Ver- sammlung. Sie sahen nur ihren wohlgekleideten Chor mit all den großen Ge- wändern und dergleichen. Ich meine, sie waren nur kurzsichtig und konnten kaum über ihre eigene Nase schauen. Sie waren wohl nicht ganz blind, son- dern nur kurzsichtig. Sie konnten nur sehen, daß sie da oder dort hingehör- ten, ihre große Denomination, ihre große Versammlung, viele Mitglieder; ihre Sonntagsschulen und ihre feinen Gebäude. Doch sie benötigten den Heiligen Geist, sagte Jesus. Sie benötigten den Heiligen Geist. Der HERR sagte zu ih- nen: "Eure Augen sind so schlecht. Ihr seid so kurzsichtig, könnt nichts ande- res als eure großen Gebäude sehen und die große, feine Versammlung. Der Bürgermeister eurer Stadt kommt zu eurer Kirche und die Berühmten, doch Mich habt ihr vergessen." "Wenn ihr so blind seid, und eure Augen tun euch weh, so verkaufe Ich euch Augensalbe." Es ist befremdend, aber die Doktoren der Theologie hatten sie nicht. Sie hatten viel Parfüm und ausreichend Theologie, doch sie benötigten Augen- salbe - Gottes Heiligen Geist, um ihre Augen zu massieren, damit sie Aus- schau halten können nach dem Kommen des HERRN, damit sie in die Bibel hineinschauen können, damit sie das Wort sehen. Sie wissen, wie sie ihr 'Amen' richtig auszusprechen haben. Sie hatten das Parfüm, sie hatten verschiedene Salben, doch sie benötigten Augensalbe, sagt die Bibel. "Ihr benötigt Augen- salbe, damit eure Augen sich öffnen." Ich habe euch bereits gesagt, wie es mir erging, als ich klein war. Es kommt mir jetzt in den Sinn. Ich wurde groß in den Bergen Kentuckys. Wir wohnten in einem alten Holzhaus. Oben hatten wir einen kleinen Raum mit Strohma- tratzen. Wir deckten uns mit einem Federbett zu. Ich weiß nicht, ob ihr über- haupt wißt, was das ist. Wir waren eben sehr arm. Papa und Mama hatten ihr Bettgestell unten. Wir kletterten eine kleine Treppe hinauf. Mutter legte Zelt- tuch über die Betten, denn wenn wir uns legten, konnten wir die Sterne zäh- len. Uns genügte das Mondlicht. Es waren große Löcher im Dach. Bei Schnee oder Regen versteckten wir Kinder uns unter dem Zelttuch, damit wir nicht naß wurden. Manchmal entstand ein Durchzug. Uns war kalt und unsere Augen wurden entzündet. Am Morgen rief die Mutter uns herun- ter. Ich sagte: "Mama, ich kann nicht kommen, denn meine Augen sind voll Eiter." Ich hatte mir die Augen erkältet, konnte sie nicht öffnen. Wir Kinder versuchten alle, unsere Augen zu öffnen, vermochten es aber nicht. Mein Großvater stellte Fallen für Biber. Das Biberfett war das Allzweck- Heilmittel des Hauses. Damit fetteten wir die Schuhe ein. Wenn wir eine Halsentzündung hatten, wurde etwas dazugemischt, und wir mußten es schluk- ken. Wann immer unsere Augen so entzündet waren, nahm Mutter dieses Zeug und sagte: "Einen Moment mal, Liebling." Sie lief in die Küche, holte diese große alte Tasse mit Biberfett, setzte sie auf und machte sie heiß. Sie kam herauf und massierte unsere Augen, bis die Wirkung da war. Nach einer klei- nen Weile konnte ich meine Augen öffnen und sehen. Ich sage euch, wir hatten einen furchtbaren Durchzug, eine furchtbare Kälte fegte durchs Land. Die Baptisten sagten: "Die Tage der Wunder sind vorbei. So etwas wie den Heiligen Geist gibt es nicht mehr. Kein Zungen- reden, keine Taufe auf den Namen des HERRN Jesus." Oh, jede Art von Durch- Zug. Dadurch sind viele Augen geschlossen worden durch irgendeine Art der geistlichen Kälte. Brüder, es bedarf mehr als Biberfett, um die Augen zu öff- nen. Es bedarf einer frischen Taufe des Heiligen Geistes. Dadurch werden eure Augen massiert und gereinigt. Die Kurzsichtigkeit wird euch genom- men, und ihr könnt das Wort Gottes als Wahrheit sehen. So ist es recht. "Ich rate dir, Augensalbe von Mir zu nehmen." Die Art, die eure Augen salbt. Die Doktoren der Theologie haben ihre eigene Theologie. Sie haben ihre Parfüms, doch es bedarf mehr als das. Man bedarf des Heiligen Geistes, um den geistlichen Blick zu bekommen und die himmlische Kraft wirksam zu sehen. Der Heilige Geist, die Salbe des Heiligen Geistes. Eine Salbe ist ein heißes Öl. Das wissen wir. So ist der Heilige Geist das Öl Gottes. Alle Theologien und Parfüms: "Oh, teurer Bruder, du bist in Ord- nung. Mit dir ist nichts verkehrt. Alles ist gut. Wir haben die größte Kirche in der Stadt." - Das Parfüm bewirkt nichts. Ihr werdet nur vor euch hinschau- en und sagen: "Ja, wir haben die größte Kirche." Was aber wird beim kom- menden Gericht geschehen, wenn Gott euch zur Rechenschaft zieht, ihr Gemeindeglieder zu Laodicea? Ich spreche nicht nur für hier, sondern meine Tonbänder gehen in alle Welt. Deshalb spreche ich eigentlich zu mehreren Millionen Menschen zu dieser Zeit. So Ist's mit Laodicea: lauwarm, zurückgefallen, kurzsichtig und was sonst noch. Maulesel. Ein Maulesel ist eine Kreuzung, von vornherein fehlt ihm der Mumm. Wenn ihr zu ihm sprecht, richtet er seine grossen Ohren auf und sagt "Ha, ha, ha!" Er hat keine Freundlichkeit. Er ist eine Kreuzung zwi- schen Pferd und Esel. Tut Nikolaiten und Laodiceäer zusammen, und ihr habt wieder einen Maulesel. Sie haben kein Verständnis. Sprecht mit ihnen über göttliche Heilung, die Taufe auf den Namen Jesu, so sagen sie: "Ha, ha! Mein Pastor lehrt das nicht. Wir als Presbyterianer glauben das nicht." Man kann sie als unwissend bezeichnen. Was sind sie? Ich mag keine Maulesel. Doch ich sage, ich mag ein gutes, angenehmes, reinrassiges Pferd, das könnt ihr etwas lehren, wie es sich verbeugen soll; ihr könnt es zum Zirkus bringen und wie einem Menschen etwas beibringen. Sie begreifen etwas. Sie sind reinrassig. Ein Maulesel weiß nicht, wer sein Vater oder seine Mutter war, kann sich selbst nicht reproduzieren. So ergeht es manchen der alten, kalten, formellen Denominationen. Sie können sich nicht wieder erheben. Deshalb ist die Gemeinde in die Denominationen gegangen,. ist tot und steht nicht wieder auf. Was ist es? Es ist eine Kreuzung. Martin Luther war in Ordnung, doch was tat er, als er organisierte? Die Methodisten waren in Ordnung. Was geschah, als man organisierte? Die Pfingstbewegung war in Ordnung. Was habt ihr getan, als ihr sie organisier- tet? Ihr habt sie gekreuzt, zurückgebracht in die katholische Nikolaiten-Kir- che. Genau das habt ihr getan - habt ihre Art der Taufe übernommen, ihre Handlungsweise, und die Bibel sagt, ihr seid Töchter einer Hure, eine Toch- ter der Dirne. Ein gutes, reinrassiges Pferd ist umgänglich. Oh, es ist gut, ich mag es. Es legt seinen Kopf auf eure Schulter, ist liebevoll und angenehm. Es weiß, wer sein Großvater und dessen Vater ist. Man kann seine Rasse zurückverfolgen. Es ist reinrassig. Ich mag einen echten, reinrassigen Christen - nicht jemand, der sein Empfehlungsschreiben in einer Woche zu den Methodisten, in der nächsten zu den Baptisten, in der folgenden zu den Pfingstlern und dann zu den Heiligkeits-Pilgern bringt. Ein solcher weiß nicht, wer sein Vater oder seine Mutter ist. Doch laßt mich euch sagen, ist jemand vom Geiste Gottes gebo- ren, so kann er sich zurück bis hin zum Pfingsttage berufen. Er ist ein reinras- siger Pfingstler. Amen. Ich möchte Pfingstler sein vom Kopf bis zur Fußsoh- le. Damit meine ich nicht die Pfingst-Denomination. Ich meine die echte Kraft des auferstandenen Christus und die echten pfingstlichen Segnungen. Augensalbe, damit wir zurückblicken können, um zu sehen, woher es kommt. Ihr seht nur; was die Gemeinde heute ist, doch schaut zurück und seht den Anfang. Dann macht euch auf, um Gott zu begegnen, und ihr wer- det dem entkommen. Ich habe noch etwas anderes bemerkt. Sie sind nackt und wissen es nicht. Nackt und wissen es nicht! Ein solcher Mensch ist in einem furchtbaren Zustand, wenn er elend, blind, erbärmlich und nackt ist. Nun, wenn er es weiß, wird er sich selbst helfen. Doch wenn er es nicht weiß, hat der arme Kerl seinen Verstand verloren. Das war sehr stark. Er ist nicht zurechnungsfähig. Er begreift nicht genug, um sich selbst zu helfen. Wenn ihr jemand die Straße entlangkommen seht, erbärmlich, blind, elend und nackt, und ihr sagt: "Bruder, du bist nackt." "Oh, bin ich es? O Bruder; hilf mir irgendwo hinein, hilf mir, mich zu kleiden." Doch geht zu ihnen und sagt: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, seitdem ihr gläubig wurdet?" "Was bist du, ein heiliger Roller? Was meinst du? Sprich nicht so zu mir; ich bin Presbyterianer; ich bin Baptist, ich komme da und da her." Nackt und wissen es nicht. Ich habe das nicht gesagt. Die Bibel sagt das von diesem Zeitalter. Nackt und wissen es nicht. "Kommt und nehmt Kleidung von Mir; weiße Gewänder." Die weißen Gewänder gehören den Heiligen. Es ist die Gerechtigkeit der Heiligen Nackt! Gewiß. Ihr sagt: "Br. Branham, aber nicht unsere Gemeinde. Es ist die bestgekleidete Gemeinde in der Stadt." Daran zweifle ich nicht. Die letz- te Mode, aus dem besten Material geschnitten, wie es die Hollywoodstars gerade tragen, so sexy, daß sie die Aufmerksamkeit eines jeden Mannes auf der Straße auf sich lenken. Eine Dame sagte mir: "Br. Branham, meinst du, mir das sagen zu müssen? Wir kaufen diese Kleider hier im Geschäft, etwas anderes bekommen wir nicht." Ich erwiderte: "Sie verkaufen noch immer Stoff und Nähmaschinen. Das ist also keine Entschuldigung." Die Bibel sagt: "Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, hat die Ehe mit ihr gebrochen." Das stimmt. Wenn nun eine Frau sich so sexy kleidet und sich so vor den Männern präsentiert, wer ist schuldig? Die Frau. Sie hat es bewirkt. Das stimmt genau. Ihr mögt eurem Mann gegenüber so rein sein wie eine Lilie. Ihr mögt ein junges Mädchen sein, das nie im Leben etwas Verkehrtes getan hat, und jung- fräulich sein, wenn ihr euren Mann heiratet. Wenn ihr euch aber so kleidet und verursacht, daß Männer euch in der Weise ansehen, haben sie Ehebruch mit euch in ihrem Herzen begangen. Der Sünder sah euch an. Als Christen mögt ihr die bestgeschneiderte Kleidung in der Stadt tragen, die besten Wollstoffe. Doch es ziemt sich für die Heiligen Gottes nicht, sich so zu kleiden. Es gehört sich für ein Gotteskind nicht. "O nein", sagen sie. "In unserer Gemeinde sind alle wohlgekleidet." Das sagen sie: "Wir sind reich und bedürfen nichts." Sicher! Sie sagen: "Sogar unser Pastor erscheint in einem großen Talar. Der gesamte Chor ist in Ge- wänder gekleidet" - und der Teufel ist da drunter. So ist es. Das werde ich lieber nicht sagen. All diese großen Dinge. Chöre in Gewändern, bezahlte Chöre, die ihr für das Singen bezahlen müßt. Dem Prediger müßt ihr so und soviel bezahlen, sonst sucht er sich eine bessere Stelle. Er ruft den Vorstand zusammen und sagt: "Brüder; ihr wart hier sehr nett zu mir. Ihr habt mir so und so viel in der Woche gegeben, aber die Presbyterianer; die Pfingstgemeinde oder was im- mer es sein mag, dort drüben, haben mir so viel mehr geboten." Was bleibt den armen Heiligen übrig? Welche Chance haben sie? Welch eine Chance hat eine arme kleine Gemeinde, erfüllt mit dem Heiligen Geist? Sie konnten sich etwas Derartiges nicht leisten. Der HERR selbst erwählt euch jemand. Amen. Den, den Er selbst aussucht, erfüllt Er mit dem Heiligen Geist und setzt ihn als Aufseher über euch. ER sagte: "Ich rate dir, komme und kaufe weiße Kleider von Mir." Die Bibel sagt: "...die weiße Leinwand ist die Gerechtigkeit der Helligen." (Offbg. 19, 8). Laßt uns zu Vers 20 gehen und hiermit zum Schluß kommen. Seid stille und andächtig und höret gut zu: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn jemand Meine Stimme hört und die Tür auftut, so werde Ich bei ihm eintreten und das Mahl mit ihm halten und er mit Mir. Wer da überwindet, dem werde Ich verleihen, mit Mir auf Meinem Thron zu sitzen, wie auch Ich überwunden und Mich mit Meinem Vater auf Seinen Thron gesetzt habe. 'Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.'" Dies ist einer der wichtigsten Aussprüche, die ich im Neuen Testament gefunden habe. Ich möchte, daß ihr beachtet: "Ich stehe vor der Tür und klopfe an." Allgemein wird dieses Zitat an die Sünder gerichtet, nicht wahr? Wir sagen den Sündern: "Jesus steht vor der Tür und klopft." Doch hier klopft Er an die Gemeindetür; denn einst wandelte Er unter ihnen, doch sie haben Ihn durch ihr Organisieren hinausgetan. ER befindet sich außerhalb der Gemein- de. Denkt daran! Zu Anfang der Gemeindezeitalter wandelte Er mitten un- ter den sieben goldenen Leuchtern. Stimmt das? Bei welcher Gemeinde fin- den wir Ihn am Ende draußen? Der Gemeinde zu Laodicea. Draußen, man hatte Ihn hinausgetan. ER stand draußen und versuchte, hineinzukommen. Welch ein trauriges Bild! Der Heiland der Welt steht außerhalb der Gemein- de, die Er durch Sein eigenes Blut erkauft hat. Schande über sie! "Ich stehe vor der Tür und klopfe an." Nachdem Er hinausgetan wurde, versucht Er zurückzukommen und klopft an die Tür. Kein Bericht im Neuen Testament ist so treffend wie dieser. Ich meine, nichts kann trauriger sein als dieses. Der Retter der Welt, hinausgetan aus Seiner eigenen Gemeinde zu Laodicea, nachdem Er ihnen vor Augen geführt hatte, was sie getan hatten, ihren Reichtum, ihre Lauheit und derglei- chen. ER brauchte sie nicht erst auszuspeien, sie hatten Ihn ausgespien, und trotzdem klopfte Er immer noch an die Tür und versuchte, wieder hereinzu- kommen. Weshalb? Um ihnen das ewige Leben zu geben. ER versuchte so- gar die Seelen derer zu retten, die Ihn auf Golgatha töteten. Es ist das trau- rigste Bild, das ich je in meinem Leben sah oder an welches ich dachte. Ausgeschlossen! Wovon wurde Er ausgeschlossen? Nun höret, Freunde, ob dies nicht treffend ist Erfaßt das Bild und laßt es in euer Herz eindringen. Als unser Erlöser auf Erden war; wurde Er von Seinem eigenen Volk verwor- fen. ER wurde verstoßen, Er wurde ausgeschlossen. Die Welt lehnte Ihn ab und kreuzigte Ihn. Jetzt ist Er von Seiner eigenen Gemeinde ausgeschlossen. Nirgends ist Er erwünscht. Man braucht Ihn nicht. Sie haben eine Denomi- nation. Ihn benötigen sie nicht Sie haben einen Papst, wozu brauchen sie Ihn noch? Sie haben einen Erzbischof, einen Vorsteher bzw. Aufseher. Sie bedür- fen des Heiligen Geistes nicht mehr. Das brauchen sie nicht mehr. Christus, den Heiligen Geist, brauchen sie nicht mehr. Ich glaube nicht, daß sie Ihn bewußt hinausgeworfen haben, denn sie hat- ten Ihn ja gar nicht vermißt. Sie vermißten Ihn nicht, denn sie sangen immer noch von Ihm. Der Prediger sprach weiterhin von Ihm, so daß sie Ihn nicht vermißten. In ihrer Verweltlichung und ihren Organisationen sagen sie: "Die Tage der Wunder sind vorbei. Solche Dinge gibt es nicht mehr." Ich frage euch Historiker: Haben diese Kirchen je eine Erweckung erlebt? Es geschah immer außerhalb der Organisationen. Jeder; durch den eine Erweckung be- gann, stand außerhalb der Organisationen. Jedesmal wenn eine Erweckung begann, hatten sie Wunder und Zeichen, Zungenreden und Heilungen. So- bald der Begründer starb, organisierten sie und machten eine Organisation daraus und starben. Gott bediente sich ihrer nicht mehr. Hier im letzten Gemeindezeitalter befindet Er sich draußen und Klopft an die Tür; der allmächtige Gott. Es bricht mein Herz, daran zu denken. Mein HERR steht draußen vor der Tür Seiner eigenen Gemeinde, nachdem Er durch Verweltlichung, Kälte, Denominationen und Gleichgültigkeit hinausgescho- ben wurde. ER steht draußen vor der Tür und klopft an, versucht zurück hereinzukommen. Als ich vorhin daran dachte, lehnte ich mich über meinen Tisch und begann zu weinen. Oft dachte ich daran, wie Jesus in dem Hause des Pharisäers saß und nie- mand sich um Ihn kümmerte, als Er mit schmutzigen Füßen hereinkam. Ihn empfingen sie nicht an der Tür, um Seine Füße zu waschen und Ihn zu salben. ER war auf Straßen voller Unrat gewandelt. Sein Gewand streifte den Erd- boden, wodurch der Geruch der Straße an Ihm blieb. Es war ihre Sitte, im- mer zuerst die Füße zu waschen. Der Fußwascher befand sich am Eingang. Wenn jemand eintrat, wurden die Füße gewaschen. Man reichte ihm ein Paar Sandalen zum Anziehen. Man salbte sein Haupt um des guten Geruches wil- len, und damit der Sonnenbrand in seinem Nacken gelindert würde. Das Haar wurde gekämmt. So ging er hinein. Das Willkommenheißen der Gäste geschah in folgender Weise. Pat, stehe doch bitte auf. Ich möchte zeigen, wie es gemacht wurde. Sie umarmten ein- ander etwa in dieser Weise. Dadurch war der Betreffende willkommen ge- heißen. Doch als Jesus zu dem Fest kam, geschah es wie zu diesem Pfingst- fest; man hat Ihn übersehen. Sie waren so mit ihren Angelegenheiten be- schäftigt, die Bischöfe usw. waren anwesend. Jesus war auch eingeladen, doch niemand wusch Seine Füße. ER saß dort in einer Ecke. Sie bemerkten kaum, daß Er anwesend war. Seine Füße rochen vor Schmutz, und Er war ganz be- staubt. Dann kam eine arme Dirne des Weges dorthin. Sie hatte nur ein wenig Geld im Beutel. Sie schaute hinüber und sah Jesus mit ungewaschenen Fü- ßen dasitzen. Ihr Herz brach. Sie sagte: "Das ist der Mann, der jener Frau die Sünden vergab. Das ist der Mann, von dem ich hörte, daß Er viele geheilt hat. Warum beachten sie Ihn nicht?" Weil die Bischöfe und all die anderen anwe- send waren, taten sie Ihn ab. Sie hatten Ihn eingeladen zu kommen. So tun auch wir es. Wir laden Ihn zu unseren Versammlungen ein. Doch wenn Er kommt, schämen wir uns Seiner. Man erwartet nicht, daß jemand "Preis dem HERRN!" sagt: "O nein, Schwester Jones würde denken, ich bin ein heiliger Roller." Du Heuchler. Man sagt: "Ich fürchte mich, in Zungen zu reden, denn sie werden mich Zungen-Mensch nennen." Du bist elend und erbärmlich. Seht, das alles geht vor sich. Ihr seid arm, elend, blind und bloß und wißt es nicht. Jesus saß da mit ungewaschenen Füßen. Eine Straßendirne sehe ich des Weges daherkommen. Wir wollen einen Augenblick über sie sprechen. Ich kann sie zum Geschäft gehen sehen. Sie sprach, während die Tränen ihr das Angesicht herunterliefen: "Das kann ich nicht tun. Wenn ich dies hier kaufe, wird Er wissen, woher ich das Geld habe. ER weiß, wie ich es bekam, doch es ist das einzige, was ich habe." Mehr verlangt Er nicht. Mehr möchte Er nicht. Ihm ist es gleich, kommt nur! "Nichts habe ich zu bringen Sie kaufte Salböl und brachte es, ging dorthin und dachte: "Oh, wenn ich Ihn nur sehen könnte!" Sie schlüpfte unbemerkt hinein. Noch hatten sie Ihn nicht willkommen geheißen. Sie nahm die Alabaster-Flasche, öffnete sie und salbte Seine Füße und wusch sie. Sie weinte: "Oh, dies muß Er sein, von dem ich schon immer in der Bibel las. Ich weiß, Er wird es anerkennen." Welch ein herrliches Wasser für Seine Füße, Tränen der Buße fallen auf sie herab. Sie hatte kein Tuch, um Seine Füße zu trocknen. Sie ließ ihr Haar herunter, die schönen Locken, Tränen liefen ihr Angesicht herunter; sie wusch Seine Füße, die sie immer wieder küßte. Jesus mit schmutzigen Füßen, doch niemand beachtete es. Heute trägt Er den schmutzigen Namen eines "heiligen Rollers" oder etwas ähnliches. Men- schen haben nicht den Mut, für Ihn einzustehen. Br. Branham singt: Dieses geweihte Kreuz werde ich tragen, bis der Tod mich befreit, Ich gehe den Weg mit den wenigen Verachteten des HERRN. Ich habe mit Jesus begonnen, o HERR, bringe mich hindurch. (Bringe mich hindurch, HERR, was immer auch der Preis.) Wenn ich wie Jakob nur einen Stein als Kissen habe, was macht es aus? Oh, was tat Er alles für mich! Diese arme Dirne weinte dort. Dann stand Simon auf, der angesehene Mann, der Ihn eingeladen hatte, und dachte: "Das zeigt, ob Er ein Prophet ist oder nicht, denn dann wüßte Er; welch ein Weib das ist." Der Heuchler! Jesus bewegte Seine Füße nicht, bis sie zu Ende war. ER saß dort und sah ihr zu. Das mag ich. Es sind nicht die großen Dinge, die wir tun, sondern die kleinen die wir manchmal ungetan lassen. ER beobachtete sie und saß stille. Niemand schenkte Ihm Beachtung, bis sie endlich hineinkam und weinend Seine Fuße wusch. Erst dadurch wurden die Menschen aufmerksam. ER schau- te ihr zu, ohne ein Wort zu sagen. Der alte Simon stand dort und sagte: "Ihr seht, ob Er ein Prophet ist oder nicht. Ich habe es euch doch gesagt. Wenn Er ein Prophet wäre, wüßte Er, was das für ein Weib ist. Seht, wir sind hier die große Gemeinde. Wir hatten es erkannt. Wir wissen, daß Er kein Prophet ist, denn dies hätte Er wissen müssen" Ich glaube, nachdem sie damit fertig war, die Tränen der Buße ihr Ange- sicht herabgeflossen und die Füße Jesu gewaschen waren, fühlte Er sich ein wenig erfrischt. O Gott, ich hätte da sein mögen. Ich hätte sie noch einmal gewaschen. O ja! Heute hätten die Frauen es schwer, die Füße mit ihrem Haar zu trocknen. Sie müßten kopfstehen, um es zu tun. Sie haben es abgeschnitten. Jesus saß dort, verachtet, unbeachtet, mit schmutzigen Füßen, doch sie wusch sie. Nachdem sie fertig war, schaute Er auf sie, als wollte Er sagen: "Alles ist gut." Er schaute hinüber und sagte: "Simon, Ich habe dir etwas zu sagen. Du hast Mich eingeladen, hast Mich aber nicht am Eingang begrüßt. Du hast Mir kein Wasser gegeben, um Meine Füße zu waschen. Du hast Mein Haupt nicht gesalbt, als Ich hereinkam, damit Mein Sonnenbrand gelindert werde. Du hast Mir keinen Willkommenskuß gegeben, doch dieses arme Weib, die Au- ßenstehende, eine Straßendirne, sie hatte kein Wasser, Meine Füße zu wa- schen. Das tat sie mit ihren Tränen. Sie hatte nichts, um sie abzutrocknen - sie nahm ihr Haar und trocknete sie und hat sie fortwährend geküßt. Nun möchte Ich dir sagen: Ihrer Sünden waren viele, doch sie sind ihr vergeben." Ihm konnte Er das nicht sagen. "Ihrer Sünden waren viele, doch sie sind ihr vergeben..." Heute steht Jesus draußen an der Tür der Pfingstorganisationen, der Bapt- tisten- und Methodisten-Organisationen, und versucht, wieder mit Pfingsten hereinzukommen. Doch die Leute gehen an Ihm vorüber. Eure Verwelti- chung und andere Dinge haben Ihn aus der Gemeinde geschoben. ER steht da, weinend, und versucht wieder hereinzukommen. Oh, es ist das Traurig- ste, das ich je in meinem Leben sah. Sie bedürfen Seiner nicht. ER steht drau- ßen, klopft und versucht hereinzukommen. Das gleiche versucht Er jetzt noch zu tun, denn Er ist draußen. Sie haben Ihn nicht herausgeworfen. Sie sangen weiter von Ihm, predig- ten über Ihn, haben Ihn nie in ihrer Gegenwart vermißt. Sie machten weiter. Sie waren kurzsichtig, schauten auf ihre großen Gebäude. Sie waren reich, sahen die großen Organisationen, zu denen sie gehörten, versuchten sie wei- ter auszubauen, mehr Mitglieder hereinzubekommen. Sie vermißten Ihn nicht. Nein, sie vermißten das Zungenreden nicht. Sie vermißten die großen, gewal- tigen Botschaften Gottes nicht, welche durchdringen und die Beschneidung am Herzen vollziehen, wodurch die Dinge der Welt hinweggerissen werden wie die Spreu vom Korn. Wenn ihr so in ihrer Gemeinde predigen würdet, täten sie euch hinaus. Aber in dieser Weise hat der Heilige Geist gepredigt. Jesus sagte: "Ihr Schlan- genbrut!" Johannes, der gesalbte Mann, tat das gleiche. Immer wurde ihnen "das Fell heruntergezogen." Doch sie vermißten Ihn nicht, denn sie hatten das alles nicht. Sie hatten schöne Redensarten, klopften ihnen auf den Rük- ken und sagten: "Ihr könnt beitreten, euren Namen hier einschreiben lassen, und wir neh- men euch als Mitglieder auf. Bringt euer Empfehlungsschreiben von der an- deren Gemeinde, und wir nehmen euch auf. Wieviel verpflichtet ihr euch, pro Jahr zu geben?" Seht, das ist es. Reich, bedürfen nichts. Doch ihr bedürft der größeren Dinge, die ihr nicht habt. Jesus steht drau- ßen und versucht, mit Pfingsten hereinzukommen. Was meint ihr, was wohl in der Methodisten-Kirche geschehen würde, wenn der Heilige Geist auf sie fiele, sie anfingen zu jauchzen, zu springen, in Zungen zu reden und sich wie Trunkene zu benehmen? Eine solche Methodisten-Gemeinde würde durch einen Konferenzbeschluß ausgeschlossen werden. Das wißt ihr. Was würde in der Baptisten-Gemeinde geschehen? Dasselbe! Ebenfalls mit den Pfingstlern. Vielen von ihnen ist dasselbe widerfahren. Mit etwas Derartigem wollen sie nichts zu tun haben. Sie hatten Angst, daß die neuen Teppiche dadurch beschädigt würden. Sie sind eine erbärmliche Gruppe. Nun, einst war Er mit ihnen. ER wandelte mit ihnen inmitten der sieben goldenen Leuchter. Doch hier ist die Antwort: Die Denominationen mit ihren weltli- chen Dingen, ihren Bischöfen, Kardinälen und all ihrer Verweltlichung ha- ben Ihn hinausgetan, ohne Ihn je zu vermissen. Was müssen wir tun, um Ihn wieder hereinzubekommen? Wenn Er jetzt außerhalb der Pfingstgemeinde ist, was müssen wir tun, um Ihn wieder her- einzubekommen? Bedarf es einer einstimmigen Wahl der Menschen, Ihn zu- rückzubringen, oder der Wahl eines neuen Papstes, eines neuen Kardinals, oder die Gründung einer neuen Denomination? Dadurch wird es nie gesche- hen. Eine neue Denomination vermag es nicht, ein neuer Kardinal auch nicht. Ein neuer Pastor oder gutbezahlter Evangelist auch nicht. Nichts in der Welt vermag es, nur ihr selbst. Wie bekommen wir Ihn hinein? Nicht, indem wir Jesus zurück hineinwählen, so wird Er nicht hineinkommen. Hört, hier ist es: "Wenn jemand Meine Stimme höret und die Tür öffnet..." Wir wissen, was die Tür ist. "So jemand Meine Stimme höret und die Tür öff- net..." Nicht, wenn es eine Gemeinde oder Organisation tut. Mit ihnen be- faßt Er sich nicht. Sie sind tot und erledigt. Es war Ihm immer verhaßt. ER sagte daß Er es haßt. ER tut es noch heute abend. "So aber jemand" -- ob Methodist, Baptist, Presbyterianer, Katholik, Gemeinde Gottes, Nazarener, Pfingstler -- "so jemand Meine Stimme höret und die Tür öffnet, zu dem werde Ich einkehren und mit ihm das Mahl halten und er mit Mir." Das ist die Botschaft an die Pfingstgemeinde. Nicht daß man versucht, die Pfingst-Organisation wieder zu erwecken, sondern daß der pfingstliche Segen in den Herzen der einzelnen wieder erweckt wird. Das ist die einzige Möglichkeit. "Und Ich werde das Mahl mit ihm halten und er mit Mir." Was lehrt uns der Botschafter durch die Botschaft an die Gemeinde? Sie hatten kein Wachstum im Geiste, denn das Geistliche ist fortwährend zurück- gegangen. Die Botschafter der Gemeinden und die Botschaften an die Ge- meinden haben in jedem Zeitalter Denominationen verurteilt. In jeder Bot- schaft an die Gemeinde ließen sie nach und wollten nicht hören. Die Bot- schaft an die Gemeinde ließ die Denominationen unbeachtet, denn sie mach- ten gekreuzte Christen, sogenannte Christen, die weder Gott noch den Heili- gen Geist erfahren hatten. Das ist so wahr, wie ich heute abend hier auf der Plattform stehe. Die feinen, lauwarmen Glieder werden nur aus Seinem Mun- de gespien werden. Paulus warnt die Heiden als eingefügter Zweig. Ihr könnt es in Röm. 11, 15-27 nachlesen. Nun höret, während wir mit den Gemeindezeitaltern zum Abschluß kom- men. Paulus sagte: "Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, so wird Er auch dich nicht verschonen" -- um des Unglaubens willen. Aus welchem Grunde wurden sie abgeschnitten? Weil sie Pfingsten ab- lehnten. Am Pfingsttage machten sie sich lustig und lästerten den Heiligen Geist. Als Jesus auf Erden war, nannten sie Ihn Beelzebub, sagten, Er sei vom Teufel, ein Wahrsager und anderes mehr. Er sprach: "Ich vergebe euch, doch wenn der Heilige Geist gekommen ist, und ihr dagegen sprecht, wird es euch nie vergeben werden." Denkt daran! Als Jesus Seine Jünger aussandte, sprach Er: "Gehet nicht zu den Heiden, son- dern allein zu den verlorenen Schafen Israels." Wie verurteilten sie sich selbst? Indem sie den Heiligen Geist lästerten und den Geist Gottes als unrein be- zeichneten. Sie machten sich lustig über Ihn, als man am Pfingsttage im Gei- ste tanzte usw. In derselben Stadt, in der sie sich darüber lustig machten, wur- den sie noch im gleichen Jahrhundert von Titus getötet, und ihr Blut lief zu den Toren hinaus. Sie aßen ihre eigenen Kinder. Das stimmt. Eine der größ- ten Nationen der Welt wurde zur niedrigsten und in die vier Winde der Erde zerstreut. Weshalb? Unglaube! Das war der Original-Baum - Israel. Was sagt Paulus dort? Wer von euch hat die Bibelstelle aufgeschlagen? Pat, stehe auf und lese von Vers 15: "Denn wenn schon ihre Verzweiflung zur Versöhnung der Welt geführt hat, was wird da ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten? Wenn aber das Erstlingsbrot heilig ist, so ist es auch die Teigmasse; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind es auch die Zweige. Wenn nun aber einige von den Zweigen herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie ein gepfropft worden bist und dadurch Anteil an der Wurzel ,die dem Ölbaum die Fettigkeit schafft, erhalten hast, so rühme dich deswe- gen nicht gegen die Zweige! Tust du es dennoch, so bedenke wohl: nicht du trägst die Wurzel sondern die Wurzel trägt dich. Du wirst nun einwenden: 'Es sind ja doch Zweige ausgebrochen worden, weil ich eingepfropft wer- den sollte.' Ganz recht! Infolge ihres Unglaubens sind sie ausgebrochen worden, (Höret, Unglaube!) und du stehst infolge deines Glaubens. Sei nicht hochmütig, sondern sei auf deiner Hut! Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, so wird Er auch dich nicht verschonen. Darum beachte wohl die Güte, aber auch die Strenge Gottes: Seine Strenge gegen die Gefallenen, dagegen die Güte Gottes gegen dich, vorausgesetzt daß du bei der Güte verbleibst: denn sonst wirst auch du wieder herausge- schnitten werden, während umgekehrt jene, wenn sie nicht im Unglauben verharren, wieder ein gepfropft werden; Gott hat ja die Macht dazu, sie wie- der einzupfropfen. Denn wenn du aus dem wilden Ölbaum, dem du von Haus aus an gehörst, herausgeschnitten und gegen die Natur in den edlen Ölbaum ein gepfropft worden bist: wieviel eher werden diese, die von Natur dahin gehören, ihrem ursprünglichen Ölbaum ein gepfropft werden! Ich will euch nämlich, meine Brüder über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht in vermeintlicher Klugheit auf eigene Gedanken verfallt Verstockung ist über einen Teil der Israeliten gekommen bis zu der Zeit, da die Vollzahl der Heiden eingegangen sein wird; und auf diese Weise wird Israel in seiner Gesamtheit gerettet werden, wie geschrieben steht: 'Aus Zion wird der Ret- ter kommen; Er wird Jakob von allem gottlosen Wesen frei machen; und darin wird sich ihnen der von Mir herbeigeführte Bund zeigen, wenn Ich ihre Sünden wegnehme.'" Habt ihr es begriffen? Paulus führt aus: "Wenn Israel welches die Zeichen des Heiligen Geistes sah, abgeschnitten wurde...", weil sie die Botschaft des Paulus - die Buße und die Taufe auf den Namen Jesu Christi, die Zeichen und Wunder, die den Gläubigen folgen - ablehnten, wandten sie sich den Heiden zu. Stimmt das? Ich glaube, zu Antiochia wurden sie zuerst Christen genannt. Wenn der ursprüngliche Baum heilig war, so sind auch die Zweige des ursprünglichen Baumes heilig. Doch weil sie die Pfingstbotschaft, die Paulus predigte, nicht glaubten, hat Gott sie abgeschnitten und die Zweige des wil- den Ölbaumes, die Heiden, genommen und hat uns hineingepfropft, damit wir von derselben Substanz des Baumes leben sollten. Wieviel mehr in diesen Tagen, wenn wir die Pfingst-Botschaft ablehnen, die durch alle Gemeindezeitalter bestand, wird nicht Gott vielmehr imstande sein, die wilden Zweige des Ölbaumes herauszunehmen, damit die anderen hereinkommen können? Um des Unglaubens willen wird Er sie ablehnen. Bringt es in Übereinstimmung mit der Lektion heute morgen. Ihr wißt, wo wir uns befinden. Wir sind am Ende der Zeit, vor der Hinwegnahme der Gemeinde aus den Heiden durch die Entrückung, damit der Heilige Geist an den Juden zu wirken beginnen kann, und Jesus sich selbst zu erkennen gibt und die Hundertvierundvierzigtausend versiegelt werden. Der ursprüngliche Baum, Israel, wird wieder erstehen und zu den Segnungen zurückkehren. Jesus wird nicht immer draußen an eurer Tür stehen und klopfen. Die Zeit wird kommen, da Er es über ist und sich abwendet. Dann werdet ihr klopfen, Ihn aber nicht mehr finden. Kommt, solange es Zeit ist. Kommt, solange es noch klopft. Laßt euch mit nichts auf Kompromisse ein, denn ihr benötigt die Taufe des Heiligen Geistes, wie sie diejenigen zu Pfingsten emp- fangen haben, dieselbe Art der Wassertaufe, dieselben Dinge, die sie damals taten. Laßt nichts Geringeres als das in eure Herzen legen. Euch, meinen katholischen Freunden, möchte ich etwas sagen. Ihr glaubt an die Jungfrau Maria. Obwohl sie die Mutter Jesu Christi war, mußte sie Pfingsten erleben und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden; auch sie be- nahm sich wie eine Trunkene, denn sie gehörte zu den Hundertzwanzig, wel- che die Taufe des Heiligen Geistes empfingen, in Zungen sprachen und sich wie Trunkene benahmen unter der Wirkung des Geistes Gottes. Wenn die Jungfrau Maria das erleben mußte, ehe sie zur Herrlichkeit eingehen konnte, wie wollt ihr mit weniger als das hineinkommen? Denkt darüber nach! Es stimmt. Der Baptisten-Prediger hier hinten möchte sicherstellen, daß es auch den Baptisten gesagt wird. Es ist für alle, ganz gleich, wer es ist. Nur einer Ge- meinde anzugehören, Glaubenssatzungen aufzusagen und an jedem Sonn- tagmorgen am Gottesdienst teilzunehmen wird euch nicht im geringsten nut- zen. Ihr macht Gott nur lächerlich. Seid entweder echte Christen oder gar nichts. Seid entweder heiß oder kalt. Niemals habt ihr einen Vogel gesehen, der gleichzeitig schwarz und weiß war, auch habt ihr niemals einen nüchter- nen Betrunkenen gesehen noch einen sündigen Geheiligten. Nein, das findet ihr nicht. Entweder seid ihr mit dem Heiligen Geist erfüllt und Gott wohnt in euch oder ihr seid's überhaupt nicht. Entweder ihr seid es, oder ihr seid es nicht. Deshalb denkt daran, daß Jesus an eurer Tür steht, und gedenkt der Ver- heißung Gottes, die Er in diesen Tagen tun will. Aus welchem Grunde? Ablehnung. Weshalb wurde Israel, der ursprüng- liche Baum, abgeschnitten? Weil sie die Pfingst-Botschaft des Paulus ablehn- ten. Glaubt ihr, daß dies das letzte Gemeindezeitalter ist? Die Bibel sagt es. Und was, sagt sie, wird mit ihnen geschehen? Sie werden abgeschnitten, weil sie die Pfingst-Botschaft ablehnen. Dann wird sich Gott wieder den Ju- den zuwenden, und ganz Israel wird gerettet werden. ER wird sie als Nation annehmen, nicht als einzelne. Doch für dich und mich, bei uns geht es um einzelne. Zunächst kam Er zu den Juden. In Apg. 15 lesen wir dann, daß Er aus den Heiden ein Volk um Seines Namens willen herausnimmt (Vers 14). Seine Braut, ein Volk - einen von hier, einen von da. Mit uns befaßt Er sich als einzelnen, ungeachtet der Rasse, Glaubenssatzung oder Farbe. Mit uns handelt Er als einzelnen, es ist Sein Blumenstrauß, den Er auf Seinen Altar legt. Doch was die Juden betrifft - mit Israel verhandelte Er immer als Na- tion. Sie sind Menschen einer Nation, Seiner Nation. Ich bin heute abend froh, daß wir diese Botschaft haben. Ich bin so froh, daß ihr daran teilgenommen habt. Eure Anwesenheit habe ich sehr geschätzt. Ich bin dem allmächtigen Gott dankbar, daß Er mich sehen ließ, was ich sehe, und daß es mir möglich war, es dieser Gemeinde zu bringen. Jetzt ist es von meinem Herzen, denn seit einiger Zeit wirkte der Heilige Geist an meinem Herzen. Ich konnte es nicht zur Seite legen. Ich mußte darauf eingehen. Ich war geleitet, zwei Dinge zu tun. Nach Shreveport, Louisiana, zu gehen für eine Versammlung mit Br. Moore. Meine Frau, die dort sitzt, kann es euch sagen. Einige Wochen lang habe ich fast geweint, weil ich nach Shreveport wollte. Jeder, der dort anwesend war, weiß jetzt, weshalb. Sie haben so etwas noch nie gehört oder gesehen. Prediger kamen von überall, Baptisten und verschiedene. Ein Mann erzählte, daß er im Begriff war, den Kühlschrank aufzumachen, als der Heilige Geist über ihn kam und sprach: "Gehe nach Shreveport, La. Dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst." Ihm wurde mein Name gesagt und wo er mich finden kann. "Er wird dir sagen, was du tun sollst." Ich sagte: "Das Taufbecken steht bereit! Du brauchst die Taufe des Heiligen Geistes." Solche Dinge geschahen. Menschen sprachen, weissagten und sagten Dinge voraus, die dort unter uns geschahen. Dann sagte ich: "Ich muß nach Jeffersonville und dieses Buch schreiben, denn ich weiß nicht, wie lange ich noch hier bleiben werde. Wenn ich dies zum Ausdruck bringe, und es aufge- schrieben wird, werden die Worte weiterleben, nachdem ich fort bin." Ich habe den geschichtlichen Teil aufgeschrieben, der im Buch sein wird. Hier bin ich hergekommen, es vor der Gemeinde darzulegen, um die Inspira- tion des Heiligen Geistes zu bekommen, denn diese Dinge habe ich selbst nicht gewußt. Jetzt fühle ich mich erleichtert. Ich empfinde, daß Gott uns die Botschaft brachte. Ich glaube, daß wir am Ende des Weges sind. Ich glaube, daß die Stunde der Offenbarung Gottes hier ist, daß es unter uns kund wer- de. Ich weiß nicht, wie lange es noch dauern wird, doch die Stunde ist sehr bald da. Wir schauen aus, daß dieser Große auftritt. Vielleicht kommt er zu meiner Zeit, vielleicht in der Zeit der Jüngeren. Ich weiß es nicht. ER mag jetzt schon unter uns sein. Wir können es nicht sagen. Der Heilige Geist ist hier, um uns dahin zu leiten. Dieser Führer, der uns hinüber nimmt, wird so mit dem Heiligen Geist gesalbt sein - natürlich wird der Elia kommen. ER wird der Leiter sein, der die Herzen der Kinder zu der Botschaft der Väter zurückbringt. Zurück zu der Botschaft unseres himmlischen Vaters am Pfingsttage, als Er Seinen Heiligen Geist ausgoß. Schlicht und einfach legte ich es dar, so genau ich es nur konnte, im Ein- klang mit der Bibel und der Geschichte. Ich zeigte, wie die Sache durch die Zeitalter hindurchkam und noch heute hier ist. Ich zeigte euch, daß Denomi- nationen ein Fluch vor Gott sind. Ich hoffe; das hat sich in eurer Gesinnung festgesetzt anhand der Bibel, der Apostelgeschichte und der Kirchengeschich- te. Kein einziges Mal hat Gott Seine Gemeinde organisiert. Die Mutter der organisierten Kirchen ist die römisch-katholische Hierarchie. Die römisch- katholische Kirche ist die Mutter aller Organisationen. Sobald die Erwek- kung in einer protestantischen Gruppe ausbricht, wenden sie sich alsbald um und tun das gleiche. Die Bibel spricht von der Hure und ihren Töchtern, wel- ches Kirchen sind, die aus ihr herauskamen. Sie waren Weiber - Dirnen. Dort ist sie. Doch Er sagte auch: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben." Ihr alle, ihr Methodisten, Bap- tisten, wer immer ihr seid: "So jemand die Tür öffnet, werde Ich hineinkom- men und mit ihm das Mahl halten." Meine Brüder, meine Schwestern, mögen wir an jenem Tage zu der klei- nen Herde gezählt werden. Mögen wir zu der kleinen Herde gehören, die auf Sein Kommen wartet, während Er sie von der ganzen Welt hinaufnehmen wird. Die Entrückung wird universell sein. "Zwei werden in einem Bette sein, einer wird genommen. Zwei werden auf dem Felde sein, einer wird genom- men." Das zeigt, daß auf einem Teil der Erde Nacht und auf dem anderen Teil Tag ist. "Zwei werden in einem Bett sein, zwei werden auf dem Felde sein. Einen werde Ich jeweils nehmen." Wie ich bereits heute morgen sagte, werdet ihr eines Tages auf der Straße dahinfahren, zur Mutter sprechen, dann schaut ihr euch um, und sie ist weg. Ihr werdet am Tisch sitzen, euren Kaffee trinken, euer Frühstück essen, und sobald ihr euch umschaut, ist Papa nicht mehr da. So wird es sein. Es kommt, doch die Zeit wissen wir nicht. Doch wenn es vorüber ist, ist es vorbei. Dann könnt ihr nichts mehr ändern. Ihr sagt: "Das höre ich seit langer Zeit." Doch einmal werdet ihr es zum letzten Mal hören. Es wird geschehen, denn so sagt es das Wort des HERRN. Denkt daran! Ist es je während dieser acht Abende meines Predigens fehl- geschlagen? Was Jesus hier sagte, ist geschehen, und zwar genau in jedem Gemeindezeitalter. Wir sehen, dieses Gemeindezeitalter paßt genau mit hinein zu dieser Stun- de. Sogar heute morgen, als wir über die sinnbildliche Bedeutung der zehn Jungfrauen sprachen - die Bibel sagt, wenn der Ruf erschallt: "Siehe, der Bräutigam kommt..." Das Kommen des HERRN - zunächst wird das Wort gepredigt. Zu der Zeit werden die törichten Jungfrauen offenbar. Und was geschah dann? "Die Zeit ist nahe..." Die Atombomben sind überall bereit Die Prediger rennen auf die Straßen und beginnen die Botschaft auszurufen. Sobald sie das tun, sagt die große Gemeinde, die törichten Jungfrauen: "Wir sind seit langem Presbyterianer. Vielleicht sollten wir uns damit befas- sen, um es festzustellen. Ja, wißt ihr, wir benötigen den Heiligen Geist." Schon jetzt schreiben sie Traktate darüber und beginnen damit. Sie sprachen dann: "Wollt ihr uns etwas davon abgeben?" Sie antworteten: "Nein, wir haben nur genügend für uns." Als sie hingingen, den Heiligen Geist zu empfangen, um zu beten, wie es die Gemeinden, die feinen großen Kirchen, heute tun - die Organisationen - als sie hingingen, Öl zu holen, kam der Bräutigam. Diese großen, organisierten Gemeinden versuchen es jetzt in großen, internationa- le Versammlungen zu bekommen, indem sie sagen: "Wir müssen zum Pfingstsegen zurückkommen. Wir brauchen göttliche Heilung in der Gemein- de. Wir benötigen Zungenredner und Ausleger der Zungen in der Gemein- de. Wir müssen alle Geistesgaben in der Gemeinde haben. Wir müssen ein- fach Versammlungen anberaumen und damit beginnen." Sie haben begon- nen, darüber zu beraten. Während sie hingehen, das zu tun, wird der Bräuti- gam kommen, um die mitzunehmen, die das Öl in ihren Lampen haben. Was geschah, als sie zurückkamen? Sie wurden in die Finsternis draußen geworfen - die große Trübsalszeit Dort wird Heulen und zähneknirschen sein, während die Braut im Himmel ist Am Ende der dreieinhalb Jahre wird Er kommen und, wie Joseph es tat, sich Seinen Brüdern zu erkennen geben. Es wird überall ein Wehklagen verursachen. Sie werden sich als Familien ab- sondern, weinen und sagen: "Woher hast du diese Narben?" Sie haben Ihn durchstochen. Und die Ihn durchstochen haben, werden Ihn sehen. ER wird sich Seinen Brüdern zu erkennen geben. Doch jetzt ist Er bemüht, sich Seiner Gemeinde zu erkennen zu geben. Sie aber haben Ihn hinausgeschoben. ER steht noch immer klopfend da und sagt: "Ist noch jemand da drin, der aufmacht und Mich hereinläßt, mit ihm zu reden?" Ich bin so froh, so dankbar. Vor ungefähr 28 Jahren fühlte ich dieses Klop- fen an meinem Herzen. ER kam hinein. Seitdem halte ich das Mahl mit Ihm und Er mit mir. Ich habe den Pfingstsegen, den Heiligen Geist, empfangen, wurde auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden getauft. Es war das einzige Mal, daß ich in meinem Leben getauft wurde. Schon als Junge konnte mir niemand erzählen, daß es drei Götter gibt. Nein, das konntet ihr nicht in mich hineinstopfen. Das könnt ihr mit niemand tun der weiß, wer Gott ist. Das stimmt. Als ich von einem Baptistenprediger getauft wurde, sagte ich ihm: "Ich möchte auf den Namen des HERRN Jesus Christus getauft werden." Dr. Roy E. Davis taufte mich auf den Namen des HERRN Jesus Christus, als ich noch ein Junge war. Ich glaubte es und blieb dabei. Ich weiß, es ist die Wahrheit. Es ist Gottes ewiges Wort. Das stimmt. Ich bin so froh, daß ich sagen kann, daß ich einer von denen bin. Einer von denen, einer von denen. Ich bin so froh, daß ich sagen kann: Ich bin einer von denen Seid ihr froh? Wenn ihr es seid, dann erhebt eure Hand. Einer von denen, einer von denen Seid ihr nicht froh, einer von denen zu sein? Ja! Amen! Hallelujah! (Ein Bruder redet in Zungen. Ein anderer gibt die Auslegung). Wir dan- ken Dir, Vater, für Deine Güte und Gnade zu uns, den Unwürdigen. Wenn wir daran denken, daß Du Deine Botschaft jetzt bestätigst, HERR, wie Du es den Menschen verheißen hast! Ich bete, O Gott, daß Deine Gnadenerweise auf ihnen ruhen. Sollte jemand hier sein, der Ihn noch nicht als Retter kennt, wollt ihr Ihn jetzt in euren Herzen als Erlöser aufnehmen? Würdet ihr bitte aufstehen, ehe wir für euch beten? ER sagte, daß Er Seine Botschaft dazu gebrauche und daß Er Sein Wort an euch bestätigen möchte. Wenn einige hier sind, die Ihn nicht kennen und Seinen Geist nicht empfangen haben, Er spricht zu euch. Dort ist jemand! Würdest du bitte aufstehen, Bruder? Er möchte mit dem Heiligen Geist getauft werden. Stimmt das, Bruder? Gott segne dich. Bleibe dort stehen. Möchte noch jemand aufstehen, der sagen möchte: "Ich möchte mit dem Heiligen Geist getauft werden"? Gott segne dich, Bruder. Gott seg- ne dich. Steht auf, bleibt stehen. Noch jemand, der den Heiligen Geist emp- fangen und sich taufen lassen möchte? Und ihr wollt, daß wir jetzt für euch beten, möchtet im Heiligen Geist getauft werden? Ist noch jemand, ehe ich noch etwas sage. Wollt ihr mit einbegriffen sein und aufstehen? Oh, möchtest du zu Seiner Herde gezählt sein?... Er kommt wieder. Möchtest Du Sein Feind oder Sein Kind sein? An je- nem Morgen wird Er ein zorniger Gott sein. Nur das Blut Jesu Christi wird Er anerkennen, nicht Gemeindemitgliedschaft. Sie bedeutet Ihm nichts. Nichts, als das Blut. Was macht mich von Sünden rein? Nur das Blut des Lammes Jesu!... Nun, Freunde, die ihr aufgestanden seid, versucht die Lieblichkeit des HERRN Jesus aufzunehmen. Dieselben Dinge, die in der Bibel vorausgesagt sind, erfüllen sich genau, wie Er es verheißen hat. Petrus sagte damals: "Diese Verheißung gilt euch und euren Kindern und allen, die noch ferne sind, so viele der HERR, unser Gott, herzurufen wird. Ihr seid aufgestanden, weil ihr den Segen Gottes empfangen möchtet. Als Sein Knecht bete ich für euch. Ich werde beten, daß Gott euch die Taufe des Heiligen Geistes gibt. Ich frage, ob ihr dieses von Herzen tun könnt, ob ihr aufrichtig seid und Gott das Versprechen geben könnt: "O Gott, ich werde von jetzt ab, während ich hier stehe, die Taufe des Heiligen Geistes suchen, ich werde anhaltend beten und warten, bis Du mich mit dem Heiligen Geist erfüllt hast." Wollt ihr Gott dieses Versprechen geben, so hebt eure Hand. "Ich werde fortwährend beten, anhaltend, bis Du mich mit der Lieblichkeit und Güte des Geistes erfüllst." Ich werde jetzt für euch beten, während wir unsere Häupter neigen. Unser himmlischer Vater, sie sind die Belohnung Deiner Gegenwart. Sie erkennen, daß diese Worte wahr sind, denn sie gehören Dir. Sie wissen, daß es vom Heiligen Geist gegeben wurde und daß es die Worte Gottes sind. Sie sind überzeugt, daß sie Dich brauchen, daß sie die Lieblichkeit des Heiligen Geistes in ihrem Leben benötigen und ihnen Überwindungskraft gegeben wird. "Sie werden Kraft von oben empfangen..." ; Kraft empfangen, ein christ- liches Leben zu führen, Kraft empfangen, Versuchungen zu überwinden. Wie das Lied es besagt, das wir gerade gesungen haben: "Sie waren versammelt in dem Obersaal und beteten in Seinem Namen. Sie wurden getauft mit Heili- gern Geist und Kraft für den Dienst kam." Das möchten sie, daß Kraft für den Dienst über sie kommt. Vater, ich bitte Dich als Dein Knecht, Du hast ihre erhobenen Hände ge- sehen. Sie haben Dir ein Gelöbnis gegeben und das Versprechen, daß sie weder aufhören werden noch es zur Seite tun, sondern beten werden, bis Du sie erfüllst, HERR, und sie den zufriedenstellenden Teil Deiner heiligen Gegen- wart in ihrem Leben haben. Ich bete um ihretwillen, HERR als Dein Knecht, damit sie mit dem Heiligen Geist erfüllt werden. HERR ich bete, daß sie diese Gemeinde nicht verlassen, bis es geschehen ist, daß sie hierbleiben, bis jede Seele mit dem Heiligen Geist erfüllt ist. Gewähre es, HERR. Du bist der allmächtige Gott. Du wurdest im Fleisch offenbar, um die Sünde der Welt hinwegzunehmen. Du bist am dritten Tage auferstanden und zur Höhe hinaufgefahren. Du bist heute abend hier unter uns durch den Heiligen Geist. Wir beten, Vater, daß Du, unser geliebter HERR, jeden einzelnen von ihnen mit Dir selbst erfüllst. Mögen sie ein Segen in Deinem Reiche sein und in der zukünftigen Welt. Und eines Tages, wenn ihr das Ende des Weges er- reicht, welches heute sein könnte - wir wissen nicht, wann es sein wird - doch möge ich, HERR zu denen gezählt werden, die entrückt werden. Mögen sie es sein, die an der Entrückung teilhaben. Möge ein jeder in Deiner göttli- chen Gegenwart und alle, die mit dem Heiligen Geist erfüllt sind und Dir angehören, O Gott, entrückt werden. Nimm diese heute abend hinein, Vater. Sie sind Dein. Ich übergebe sie Dir in dem Namen Jesu Christi. Amen. Ein heil'ger Born, gefüllt mit Blut, Erhebt jetzt eure Hände zu Gott und preiset Ihn. Dank sei Dir, HERR. Ich bin aufgestanden und preise Dich. Ich danke Dir für Deine Segnungen, für Deine Güte, und dafür, daß Du mir die Taufe des Heiligen Geistes gibst. Dank sei Dir, HERR! Dank sei Dir, HERR! Dir sei Dank, daß Du uns rufst und uns vergibst. Du stehst zu Deiner Verheißung. Du kannst sie nicht zurückneh- men. Wir glauben dir. Seid ihr nicht froh? Sagt: "Preis dem HERRN!"