Die Offenbarung Jesu Christi (The Revelation of Jesus Christ) Gepredigt am 4. 12. 1960 in Jeffersonville, Indiana, USA William Marrion Branham Ihr mögt euch setzen. Ich glaube, es gibt den Ausspruch: "Ich war froh, als man zu mir sagte: 'Laßt uns hinaufgehen zum Hause des Herrn.'" Nun wir bedauern es, daß wir nicht genügend Sitzplätze für alle haben, die anwesend sind. Vielleicht werden in der nächsten Woche noch mehr Menschen dazukommen, sobald sie von diesen Versammlungen hören. Der Grund, weshalb wir diese besonderen Zusammenkünfte haben, ist, weil der Heilige Geist mir die überzeugende Warnung aufs Herz gelegt hat, daß die Gemeinde in dieser Zeit, diese Botschaft erhalten soll. Ich glaube, daß es die wichtigsten Botschaften der Schrift sind, denn sie offenbaren Christus in Seiner Gemeinde in dieser Zeit. Niemand kann Glauben haben, oder wissen, was er tut und wohin er geht, es sei denn, er hat etwas, worin er seine Gedanken und seinen Glauben gründen kann. Wenn nun die Schrift uns in diesen letzten Tagen Christus geoffenbart hat und auch den Zustand dieser Zeit, so wird es uns gut tun, zu erforschen, wo wir uns befinden. Es tut uns leid, daß der Saal nicht größer ist, doch wir hoffen, daß wir eines Tages einen größeren haben werden. In den vergangenen vier Tagen, während ich mich eingehend mit dem histo- rischen Teil des Buches der Offenbarung befaßte, stieß ich auf Dinge, von denen ich nie wußte, daß sie jemals geschehen sind. Es hinterließ in mir das Gefühl, daß ich nach diesen 'Sieben Gemeindezeitaltern' noch eine Serie von solchen Versammlungen haben möchte, um die echte Gemeinde mit der verkehrten aus der Schrift und Geschichte zu vergleichen. Ich hatte bereits eine Versammlung, in der wir den echten und verkehrten Weinstock durch- nahmen, wie wir es in der Bibel finden. Wir werden versuchen, mehr Stühle zu bekommen, damit alle eine Sitzgele- genheit haben. Auch in die Nebenräume werden wir Stühle stellen. Ich bitte einen jeden von euch, die ihr an diesen Dingen wirklich interessiert seid, immer zu kommen, um die Erläuterungen zu hören. Ich habe es gewagt, dies gewaltige Buch der Offenbarung, die sieben Gemeindezeitalter, zu be- trachten, und ich verlasse mich in Ehrfurcht auf Gott, daß Er es mir offenbart, während wir darüber sprechen. Ich entnehme die natürliche Geschichte den Büchern, die von den hervor- ragendsten Geschichtsschreibern geschrieben wurden. In meinem Büro habe ich ca. fünf oder sechs Kommentare: "Die Zwei Babylons" von Hislop, "Das Buch der Märtyrer" von Fox, und andere, Zusätzlich besitze ich noch vier Kommentare über das 'Vornizäische Konzil'. Jedes dieser Bücher hat ungefähr 400 Seiten. Wir werden das Konzil zu Nizäa und die ganze Geschichte durch- nehmen. Wenn wir damit fertig sind, werden wir ein Buch über die sieben Gemeindezeitalter schreiben, wobei wir die Tonbänder verwenden. Dann wird es in alle Welt hinausgesandt, denn wir leben in den letzten Tagen. Wir sind in der Endzeit. Nie zuvor ist es mir so klar aufgegangen, wo wir uns befinden, als nach dieser letzten Wahl. Der Heilige Geist hat begonnen, es mir zu offenbaren, damit ich es recht einordne und die Menschen warne. Es genügt nicht, wenn ich es nur in dieser Gemeinde tue. Ich kann mich nicht einfach hinsetzen und ein Buch schreiben. Ich erlebe auf dem Podium die Inspiration des Heiligen Geistes, der unter den Gläubigen ist und auf mich herabkommt, um mir zu helfen. Danach bin ich besser imstande, das Buch zu schreiben, indem ich es dem Tonband entnehme, denn darin haben wir die Inspiration. Gewiß werden die Bücher begradigt, denn hier sprechen wir über Dinge, die wir nicht in das Buch hineinfügen können. Ich, wiederhole mich zu oft, doch das wird in dem Buch korrigiert. Wir werden versuchen, so viel wie mög- lich auf Tonband aufzunehmen. Dort am Eingang befinden sich jeden Abend Brüder mit den Tonbändern, Literatur und so weiter. Nun, vielleicht wird es mir nicht möglich sein, diese sieben Botschaften an die Gemeinden in den sieben Abenden durchzunehmen, wie wir es uns, zur Ehre Gottes, vorgenommen haben. Wir wollten an jedem Abend ein Gemeinde- zeitalter durchnehmen. Am Montag - Ephesus, Dienstag - Smyrna, Mittwoch - Pergamon, Donnerstag - Thyatira, Freitag, - Sardes, Samstag - Philadelphia und Sonntagmorgen und -abends - Laodicea, das Gemeindezeitalter, in dem wir jetzt leben. Ich möchte die Geschichte der Originalgemeinde darstellen, die Schreiber und Historiker, die Engel eines jeden Zeitalters, die Botschaften an sie und den Verlauf der Gemeinde bis in unsere Zeit hinein. Es ist erstaunlich, zu sehen, wie jede der Weissagungen der Schrift genau mit der Geschichte übereinstimmt. Es überwältigte mich gestern derart. Ich, las, bis mir die Augen zuschwollen. Als ich herauskam, sagte ich zu meiner Frau: "Niemals hätte ich es mir träumen Lassen, daß es so ist." Es war einfach gewaltig. Wir haben bereits bekanntgegeben, daß keine Heilungsgottesdienste stattfin-- den? denn wir möchten uns mit den prophetischen Aussprüchen der Bibel befassen. Wir hatten ja erst vor kurzem einen Heilungsgottesdienst und wer- den wieder einen haben, sobald diese Versammlungen vorüber sind. Ich möchte alles deutlich darlegen, damit jeder es behält. Es mag einschnei- dend sein, uns hier und da packen und uns alle erschüttern. Doch ich bin nur für das Predigen des Wortes verantwortlich. Ich muß mich direkt an das Wort halten. Sollte während der Betrachtung der Gemeindezeitalter auf eure Denominationen ein Schatten fallen, so ist es nicht böse gemeint. Ich sage nur, was die Schrift aussagt, gemäß der Offenbarung, die mir zuteil wurde. Wenn ihr meint, ich, sei im Unrecht, so haltet es nicht gegen mich. Betet nur für mich, auf daß Gott mir das Rechte zeigt, denn ich möchte nur das Richtige. Andererseits bin ich mir der Verantwortung bewußt, die ich in einer solchen Versammlung habe, wenn ich die Menschen lehre. Der Heilige Geist hält mich für das, was ich auf diesem Podium sage, verantwortlich. So nahen wir uns ehrfurchtsvoll diesen Dingen. Woanders würde ich hierüber nicht sprechen, da es lehrmäßig ist. In den evangelistischen Versammlungen hat jeder seine eigene Idee und Beurteilung. So war es in allen Zeitaltern. Alle haben eigene Gemeinden und glauben das, was ihre Kirche lehrt. Ich möchte in einer anderen Gemeinde den Men- schen nicht das Gegenteil von dem sagen, was ihnen gelehrt wurde. Ich habe immer versucht, alles deutlich darzulegen. Wenn nun ein Mensch katholisch ist und er sich auf die katholische Kirche für seine Seligkeit verläßt, so ist er verloren. Wenn er als Baptist sich auf die Baptistengemeinde verläßt, so ist er verloren. Wenn er ein Pfingstler ist und seine Seligkeit von der Pfingstgemeinde abhängig macht, so ist er verloren. So ist es mit allen Gemeinden. Wenn jedoch jemand ernsthaft im Glauben an das vollendete Werk Jesu Christi auf Golgatha ruht, ist er gerettet. Welcher Gemeinde jemand auch angehören mag, er ist durch den Glauben aus Gna- den gerettet. Manchmal blicke ich zurück und denke an unser kleines Gebäude, welches wir vor vielen Jahren aus alten Zement-Steinen errichteten. Für uns ist es eine heilige Stätte. Wir sehen es nicht gerne, daß wir etwas daran ändern müs- sen, denn hier ist uns Gott von Anbeginn begegnet, als wir überhaupt noch keinen Fußboden darin hatten. Doch nun ist schon alles alt geworden und es ist vorgesehen, daß wir diesen Saal erweitern. Ich fühle, wenn ich vom Missionsfeld zurückkomme, wo ich die Brüder mit den Botschaften nicht verletzen will, habe ich hier auf meinem Podium das Recht, meine Überzeugung zu äußern. Wenn ihr nun einwendet, anders belehrt worden zu sein, dann möchte ich sagen, wir laden alle ein, die kommen wollen. Seht ihr, niemand fördert oder unterstützt uns hier in der Kapelle. Wer immer möchte, ist willkommen. Kommt nur alle herein. Ich lade euch dazu ein, eure Bibel, einen Bleistift und Papier zu jeder Versammlung mit- zubringen. All die Bücher und Kommentare konnte ich nicht mitbringen, deshalb machte ich mir Notizen betreffs der Geschichte und so weiter. Wenn es jedoch die Schrift betrifft, so werden wir direkt aus der Bibel lesen. Wenn die Infor- mation aus einem Geschichtsbuch oder Kommentar stammt, werde ich sagen, wer der Historiker war und was er schrieb. In dem Buch wird es eingehend behandelt. Wir werden versuchen, recht früh zu beginnen, damit wir euch auch so früh wie möglich entlassen können. Wir werden acht Tage Versammlungen haben, beginnend am Sonntag bis zum nächsten Sonntag. Heute morgen beginne ich mit dem ersten Kapitel der Offenbarung. Die Offenbarung ist in drei Teile aufgeteilt. In den nächsten acht Tagen werden wir eingehend die ersten drei Kapitel betrachten. Wir könnten uns einen ganzen Monat mit einem Gemeindezeitalter befassen, aber wir wollen nur die Höhepunkte streifen. In dem Buch werden wir mehr auf Einzelheiten eingehen. Nun, die ersten drei Kapitel der Offenbarung betreffen die Gemeinde. Dann findet die Hinwegnahme der Braut-Gemeinde statt. In Offb. 1-3 ist von der Gemeinde die Rede. Vom 4.-19. Kapitel lesen wir von Israel als Nation und vom 19.-22. Kapitel von beiden zusammen. Zwischendurch ist von den Plagen und den Zornesschalen bis hin zum Ende die Rede. Seht ihr, es sind drei Abschnitte. Nun nehmen wir die ersten drei Kapitel durch, die von der Ge- meinde handeln, auch von dem Gemeindezeitalter, in welchem wir leben. Zuerst wird es ein wenig trocken sein, doch müssen wir zum Anfang zurück- gehen, um ein Fundament zu legen. Ich habe gebetet und mich eingehend da- mit befaßt und alles getan, um durch die Salbung des Heiligen Geistes alles so zu sagen, damit jeder es verstehen kann. Wenn ihr es erkennt, wer- det ihr erleuchtet und Christus näher kommen, denn wir leben in der End- Zeit. Es ist etwas Herrliches, die Geschichte zu studieren, um herauszufinden, wann ein Gemeindezeitalter begann, wo es abwich und wie es geschah. Der unscheinbare Same Gottes blieb durch alle Zeitalter erhalten, obwohl er manchmal fast ausging. Morgen abend werden wir eine übersichtliche Zeichnung auf einer Tafel haben, um es besser zu veranschaulichen. Ehe ich fortfahre, möchte ich dieses sagen, damit ihr den Anfang der Ge- meinde und die Lehre der Apostel erfaßt, wie sie die Grundlehren der Bibel festlegten. Nachdem die Apostel nicht mehr da waren, wich die Gemeinde von der echten, wahren Lehre ab. Später entfernten sie sich noch mehr. Aus des Gemeinde wurde eine lauwarme Kirche. Ich möchte folgendes mit Respekt vor jeder Glaubensrichtung sagen: Die geisterfüllte Gemeinde ist seit Beginn immer die echte und wahre Pfingstge- meinde gewesen. Es ist wahr, daß Gott diese Gemeinde bewahrt hat. Oft fragte ich mich, weshalb Jesus die Bemerkung machte: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es ist des Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu- geben." Doch jetzt verstehe ich es. In der letzten Woche hatten wir in Shreveport, Louisiana die größten geist- lichen Versammlungen, die ich je in meinem Leben hatte. Ich machte vor kurzem zwei Tage Urlaub und ging mit Br. Wood, einem Ältesten der Ge- meinde, nach Kentucky, um zu jagen. Wir gingen in den Wald und ich schoß ein Eichhörnchen. Dann wartete ich, denn jemand kam gerade mit einigen Hunden vorbei. Ich sagte: "Ich werde warten, bis die Eichhörnchen aus ihren Verstecken zurückkommen und wieder die Bäume emporklettern", denn sie hatten sich in ihren Löchern versteckt. Ich bemerkte: "Wenn sie herauskom- men, werde ich hier auf sie warten." Es war kalt und überfroren. Meine Ohren waren rot von dem scharfen Wind, der über die Schlucht hinwegwehte. Ich sagte, daß ich warten werde, bis die Eichhörnchen herauskommen. Kaum hatte ich mich gesetzt, da sprach der Heilige Geist zu mir: "Stehe auf und gehe zu dem Ort genannt 'Sportmann's Schlucht', und dort werde Ich mit dir reden." Dann gelangte ich an den Ort, den ich Sportmann's Schlucht benannt hatte. Dort hatte ich einmal sechzehn Eichhörnchen auf einem Baum gesehen. Ich schoß die erlaubte Anzahl und ließ die anderen laufen. Der heilige Geist sprach zu mir: "Gehe zu dem Ort, den du Sportmann's Schlucht genannt hast!" Nicht Er, sondern ich hatte die Bezeichnung gewählt. Als ich dort ankam, setzte ich mich unter eine helle Eiche und wartete unge- fähr eine halbe Stunde, ohne das etwas geschah. Ich warf mich auf mein Angesicht zu Boden nieder und streckte meine Hände aus. Da sprach Er zu mir. Als das geschah, offenbarte Er mir das Wort, den Schriftabschnitt, über den wir heute morgen sprechen wollen. So hatte ich es nie zuvor in meinem Leben gesehen. Dann kam ich nach Shreveport. Dort war eine Frau, die Geistesgaben betä- tigte. Ihr Name ist Frau Shrader. Vor vielen Jahren, als der Engel des Herrn mir dort am Fluß zum ersten Mal begegnete und mir in dem Licht erschien, sprach Er einige Worte zu mir. Elf Jahre später, als ich in eine Versammlung ging, stand eine kleine Frau auf, sprach in Zungen und gab die Auslegung. Es war Wort für Wort das gleiche, was der Engel damals zu mir gesagt hatte. Als ich den Saal im 'Life Tabernacle' in Shreveport betrat, bewegte der Heilige Geist die gleiche kleine Frau und wiederum wiederholte sie Wort für Wort von dem, was Er mir dort oben auf dem Berge gesagt hatte. Der Geist wirkte, Er gab die Auslegung und sagte Dinge durch Offenbarung und Weissagung voraus, die am folgenden Abend in der Versammlung geschehen würden. Nicht ein einziges Mal schlug es fehl. Zuvor stand eine kleine Frau aus der Baptisten-Gemeinde auf und kam, ohne zu wissen. was sie tun sollte. Sie stand in der Mitte des Saales, als der Heilige Geist über sie kam. Sie begann in Zungen zu reden. Diese Frau aus der 'Ersten Baptisten-Gemeinde’ in Shreveport wußte nicht, was sie tat. Noch ehe sie darauf etwas sagen konnte, gab der Heilige Geist die Ausle- gung mit dem 'So spricht der Herr!' "Innerhalb drei Monate wird der Geist, der auf Mose und Elia ruhte, - der Geist Christi, in dieser Kapelle wirksam sein" So geschah es. Ein Mann aus der Baptisten-Gemeinde aus Meridian, Miss., legte seine Hand an den Kühlschrank, um etwas herauszuholen. Da kam der Geist Gottes über ihn. Auch er sprach in Zungen, ohne zu wissen, was er tat. Ehe er begreifen konnte, was geschah, kam der Heilige Geist wiederum über ihn und sprach: "Gehe zurück nach Shreveport, Louisiana. Dort wird dir Mein Knecht sagen, was du tun sollst!" Als er kam, sagte er: "Ich verstehe es nicht. So etwas ist nie zuvor geschehen." O, wir leben in den letzten Tagen kurz vor dem Kommen des Herrn. Die kleine Gemeinde, die Pfingstgruppe, war schon immer in der Minderheit. Damit meine ich nicht die Pfingstbewegung als Denomination. Nicht sie sind damit gemeint, sondern die Menschen, die eine Pfingst-Erfahrung hatten. Pfing- sten ist keine Organisation, sondern ein Erlebnis, das für alle da ist, sei jemand Katholik, Jude, Methodist, Baptist, wer immer es möchte. Laßt alle kommen, denn es ist ein Erlebnis für jeden einzelnen. Gott befaßt sich nicht mit den Denominationen. Er redet zu den Einzelnen aus allen Völkern. Das Wort: "Wer da will!" trifft auf alle zu, möge er weiß, schwarz, gelb, braun, Methodist, Baptist, Protestant oder Katholik sein. Sie alle können kommen. Ich bin so froh, daß Er es so eingerichtet hat, daß jedermann kommen kann. Ein Mann sagte: "Darüber empfinde ich große Freude, denn hätte Er nur meinen Namen gerufen oder gesagt: 'Laß William Branham kommen!', - vielleicht gibt es mehrere, die den gleichen Namen tragen. Doch als Er sagte: 'Wer da will!', wußte ich, daß Er mich auch mit eingeschlossen hat." Wir alle sind damit gemeint. "Wer da will, der komme!" Nun, ich weiß, daß viele Menschen in den Hotels und Motels untergebracht sind. Sie kamen aus aller Welt hierher. Es sind Menschen aus Irland und anderen Ländern hier, die eine Unterredung wünschen. Die Bitten kann ich diesmal nicht erfüllen, denn ich möchte meine Zeit völlig diesen Versamm- lungen widmen. Das versteht ihr. Wenn ich sonst von meinen Reisen zurück- kehre, kann ich denen dienen, die eine Unterredung wünschen. Doch nun müssen wir sie so gehen lassen. Eines möchte ich sagen, ehe wir mit der Betrachtung fortfahren. Die Pfingst- Gemeinde war seit dem Anfang. Sie bewegte sich vorwärts unter der Kraft des Geistes und dadurch wurde die Apostelgeschichte geschrieben. Bei der zweiten Runde gab sie nach und wurde formell. Im zweiten Gemeindezeit- alter erstarrte sie noch mehr. Der kleine Same von Pfingsten, die geistlich Gesinnten, gingen vorwärts. Sie mußten in das dunkle Zeitalter hinein. Es waren ca. 1400 Jahre der schlimmen Verfolgung. Die kleine Pfingstgruppe jedoch wurde während dieser ganzen Zeit am Leben erhalten. Fragt mich nicht, wie sie überleben konnten. Nur die Hand Gottes vermochte es zu tun. Man nagelte sie an Pfähle und hetzte Hunde auf sie. Diese rissen sie auf und zogen ihre Eingeweide heraus, ehe sie starben. Sie schnitten die Brüste der Frauen ab und ließen das Blut herausströmen, bis das Leben von ihnen wich. Man nahm die Kinder von den werdenden Müttern und warf sie den Schweinen vor, während sie zuschauen mußten. Das taten die, welche vorga- ben, Christen zu sein. Doch Jesus sagte: "Man wird euch in den Bann tun; ja, es kommt die Stunde, wo jeder, der euch tötet, Gott eine Opfergabe darzubringen meint." Diese Dinge schlichen sich in die andern Zeitalter hinein, ehe sie aufge- deckt wurden. Die Gemeinde kam durch die Reformisten neu hervor. Doch immer wieder wichen sie ab und entfernten sich vom Geiste. Sie wandten sich von dem Wirken des Geistes ab, bis in dieses letzte Zeitalter hinein. Jetzt sind sie bereit, sich zu vereinigen, um das Bildnis des Tieres zu formen. Doch der Heilige Geist wird so lange in den Herzen der kleinen Gruppe wohnen bleiben, bis Jesus wiederkommt. So muß es sein. Wir werden alles aufzeichnen und aus der Geschichte beweisen, daß dem so ist. ihr könnt selbst darin nachlesen und sehen, was die Bibel sagt O, möchten wir dies alles nicht nur als Vortrag hören, sondern ernsthaft die Warnung des Heiligen Geistes annehmen und Tag und Nacht beten. Laßt euch durch nichts vom Gebet abhalten. Wir werden das Leben dieser großen Männer betrachten, um euch zu zeigen, wie sie sich aufopferten. Dann werdet ihr erkennen, wie wenig ihr getan habt. Oftmals beschämt es mich, daß wir alles so leicht nehmen und sie es so schwer hatten. Paulus sagt in Heb. 11, daß sie ".... in Schaffellen, in Ziegenhäuten, unter Entbehrungen, Drangsalen und Mißhandlungen umher- zogen." Wie wird unser Zeugnis einst ihrem gegenüberstehen? Wir müssen alles so schön haben. Nun, ehe wir das Buch öffnen, wollen wir in Ehrfurcht zum Gebet aufstehen. Mit aufrichtigem Herzen möchten wir zu Gott beten. Herr, Gott, Schöpfer Himmels und der Erde, Geber des ewigen Lebens und aller guten und vollkommenen Gaben. Wir bitten Dich, Herr, vergib all unsere Gleichgültigkeit und unsere Sünden und Übertretungen gegen Dich, gegeneinander und gegen unseren Nächsten. Möge diese kurze Zeit unserer Zusammenkunft nicht nur für die Erbauung unserer Seele sein, sondern uns in solch mächtiger Weise erleuchten, damit wir dazu inspiriert werden, es anderen zu sagen. Möchte es die Zeit der neuen Weihe sein. Verbunden mit dem ganzen Leib Christi sehen wir der Zubereitung für die Entrückung ent- gegen. Gott, unser Vater, nicht auf mein Empfinden kommt es an, denn ich weiß, daß Dein Knecht und alle anderen Knechte dieser großen Aufgabe unwürdig sind. Wir erkennen, wie groß jene Männer der Vergangenheit waren. Sie ver- suchten, diese große Offenbarung zu bekommen und darüber zu lehren. Wir erkennen, daß wir noch unwürdiger sind als sie. Doch Du bist unser Alles. Himmlischer Vater, ich bitte Dich darum, daß Du etwas Besonderes während dieser Zeit tun möchtest. Möge der Heilige Geist den ersten Platz in jedem Herzen haben. Beschneide die Lippen des Redners und die Ohren derer, die hören. Wenn alles vorüber ist, bleiben wir Dir geweiht Wir schreiten über die Schwelle dieses Hauses und sagen: "Es war gut, hier zu sein. Der Hei- lige Geist redete zu uns, während wir dort saßen. Nun sind wir entschlossen, unser möglichstes zu tun, während das Abendlicht leuchtet." Gewähre es, Herr. Mögen die Männer und Frauen während dieser Versammlungen einen neuen Halt bekommen. Erwecke Du Gabenträger mit der Gabe des Zungenredens und der Auslegung. Schenke die Gabe der Weissagung. Erwecke Prediger, Hirten, Evangelisten und so weiter, damit die Gemeinde auferbaut wird. Rufe Mis- sionare, auf daß sie dieses herrliche Evangelium hinaustragen. Wo immer das Wort hingeht, möge es auf fruchtbaren Boden fallen und hundertfältige Frucht tragen, denn wir glauben, daß wir am Ende der Zeitalter leben und die Zeit zum Abschluß kommt. Gewähre diese Dinge, Vater. Herr, hilf be- sonders mir, denn ich bedarf es in dieser Zeit. Darum bitte ich Dich, wäh- rend ich mich Dir in diesen Versammlungen weihe. Im Namen Jesu Christi. Amen. (Eine Schwester redet in Zungen. Ein Bruder gibt die Auslegung.) Allmächtiger Gott, der Du Jesus von den Toten auferwecktest, wir sind so froh, zu wissen, daß Dein Geist in unserer Mitte waltet. Er ist immer wahr- haftig. Niemals ist ein unwahres Wort in Ihm. Nun Vater, bestätige wei- terhin Dein Wort, während wir es zu Deiner Ehre lesen. Möge ein jedes Herz, wie schon gesagt; "....zubereitet und wartend sein, denn es wird etwas hervorkommen." Vielleicht werden die Menschen ihre letzte Warnung annehmen und umkehren von den Dingen, die sie tun, zu dem rechten Weg. Wir danken Dir, heiliger Gott, in dem Namen Deines Sohnes, dem Herrn Jesus. Amen. Wir lesen jetzt die ersten drei Verse des ersten Kapitels der Offenbarung. "Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm hat zuteil werden lassen, um seinen Knechten anzuzeigen, was in Bälde geschehen soll; und er hat es durch die Sendung seines Engels seinem Knechte Johannes durch Zei- chen kundgetan, und dieser legt nunmehr Zeugnis ab von dem Worte Got- tes und von dem Zeugnis Jesu Christi, von allem, was er gesehen hat Selig ist der Vorleser und die Hörer der Worte der Weissagung und die das bewahren, was in ihr geschrieben steht; denn die Zeit ist nahe." Wie ich bereits sagte, möchten wir versuchen, dies Buch anhand der Ge- schichte durchzunehmen. Es wurde an die sieben Engel der sieben verschie- denen Epochen des christlichen Zeitalters adressiert, welches mit den Tagen der Apostel begann und bis zum Kommen des Herrn andauert. Die Zeitalter folgen aufeinander, beginnend mit der Himmelfahrt des Herrn bis zu Seiner Wiederkunft. Der geistliche Zustand eines jeden Gemeindezeitalters wurde beschrieben, so daß ein jedes von ihnen sich durch das schriftgemäße und geistliche Reden betrachten kann. Während der Geist spricht, kann jedes Zeit- alter sich selbst beurteilen. In jeder Epoche wurde der wahre Weinstock Christi, die klugen Jungfrauen, und ebenso der eingepfropfte Weinstock, die törichten Jungfrauen, herausgeboren. Die Geschichtsschreiber stimmen damit überein, daß Johannes in den letzten Jahren seines Lebens in der Stadt zu Ephesus wohnte und auch dort starb. Das Buch "Die Offenbarung" schrieb er auf der Insel Patmos. Es ist nicht seine Lebensgeschichte, sondern die Geschichte Christi in den Zeitaltern. Bei den prophetischen Aussprüchen ging es nicht um ihn, sondern um die Erhebung des Herrn. Es war nicht die Offenbarung des Johannes, sondern die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn. Es ist das letzte Buch des Neuen Testaments und berichtet von dem Anfang und Ende der Zeitspanne des Evangeliums. Darüber sind sich die Bibellehrer einig. Die Sendschreiben an die "Sieben Gemeinden" weisen prophetisch auf die zukünftigen Zeitalter hin. Paulus schrieb von dem Leben und der Herrlich- keit der Gemeinden zu seiner Zeit. Johannes jedoch schrieb von dem Leben und der Herrlichkeit der sieben zukünftigen Gemeinden. Johannes richtete seine Briefe an die sieben Hirten oder Botschafter und an alle, die durch den Dienst dieser sieben verschiedenen Engel gläubig werden würden. Nun, zu dem Buch der Offenbarung. Das erste Kapitel beinhaltet folgendes: Der erste Vers spricht für sich selbst. Es ist die Offenbarung Jesu Christi. Der zweite Vers bezeugt, daß Johannes der Schreiber und Knecht ist Im dritten wird der Segen ausgesprochen. Vers 16 berichten von dem Gruß an die Gemeinde. Dann folgt die Ankündigung. Vers 8 berichtet von der erhabenen Gottheit Jesu Christi. In den Versen 9-2O lesen wir von der Vision auf Patmos. Die Verse 13 bis 15 beschreiben die siebenfache Darstellung Seines Wesens im verherrlichten Zustand nach Seiner glorreichen Auferstehung. Mit der Anrede wird Sein Charakter beschrieben. "Offenbarung Jesu Christi." Es ist nicht die Offenbarung des Johannes, sondern die Offenbarung Jesu Christi, des Sohnes Gottes. Das griechische Wort für Offenbarung ist "Apo- kalypse" und bedeutet "Enthüllung". Ich forschte nach der Bedeutung dieses Wortes. Es trifft auf einen Bildhauer zu, der eine große Statue macht und sie unter einem Vorhang verhüllt. Dann entfernt er diesen und offenbart, was dahinter verborgen ist: Das ist eine Enthüllung. Dieses Buch ist nicht nur die Enthüllung der Person Jesu Christi. Es be- schreibt Seine Gottheit und siebenfache Darstellung Seiner Person. (Er ist König, Priester, etc.) Sein Wirken in den sieben zukünftigen Gemeindezeit- altern wird offenbar. Als unser Herr auf Erden wandelte, fragten Ihn die Jünger: "Meister, wann wirst Du das Königreich für Israel wieder herstellen?" Jesus antwortete: "Von jenem Tage aber und von jener Stunde hat niemand Kenntnis, auch die Engel im Himmel nicht..." Niemand wußte es, auch "...der Sohn nicht." Nach Seinem Tode, Seiner Gruftlegung, Auferstehung und Himmelfahrt zur Herrlichkeit wurde Ihm von Gott die Zukunft der Gemeinde zuteil. Er kam zurück, um Seiner Gemeinde die Botschaft zu bringen; die Botschaft Seines Kommens und des Zustandes Seiner Gemeinde während allen Zeitaltern. Vor Seinem Tode, Begräbnis und Seiner Auferstehung konnte Er darüber keine Auskunft geben, denn Er selbst wußte es noch nicht. Doch habt Ihr beach- tet, was die Schrift sagt? "Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm, (Jesus Christus) hat zuteil werden lassen." Gott der Vater gab Seinem Sohn Jesus Christus die Offenbarung und sandte Seinen Engel zu Johannes, um die Dinge, die da waren, die da sind und die da kommen sollten, kundzutun. O, alles ist herrlich festgesetzt. Nun, Johannes sah das große, zukünftige Zeitalter. Diese Offenbarung wurde ihm zuteil, um den eigentlichen Zweck Christi zu enthüllen, die Art und Weise, wie Er sich in jedem Zeitalter offenbaren würde. Deshalb sagte ich heute morgen: "Richtet euer Augenmerk auf die wahre Gemeinde! Die echte Gemeinde begann zu Pfingsten." Kein Theologe, Bibelkenner noch Geschicht- schreiber könnte je sagen, daß sie in den Tagen Martin Luthers, Wesleys, dem katholischen Zeitalter oder zu irgendeiner anderen Zeit begann. Die Gemeinde hatte zu Pfingsten ihren Ursprung. Das war der Anfang. Wenn ihr mit jemandem darüber diskutiert, so stellt euch an den Eingang von Pfingsten und sie können nicht daran vorbei. Ein Hase auf dem Felde weiß, wo sich alle Löcher befinden. Wenn diese verstopft werden, so muß er an der gleichen Stelle hervorkommen, wo er hineinlief. So ist es auch mit der Gemeinde, den Gemeindezeitaltern und dem Wirken des Heiligen Geistes. Ihr müßt zum ursprünglichen Anfang zu- rück. Dahin muß es kommen, denn Gott ist unendlich und allmächtig. Wenn Er unendlich ist, kann Er nichts im Gegensatz zu dem tun, was Er je getan hat. Als die Heiden den Heiligen Geist empfingen, sagte Petrus: "Kann wohl jemand diesen Leuten, die den Heiligen Geist ebenso wie wir empfangen haben, das Wasser versagen?" Als Jesus auf Erden wandelte, fragte man Ihn: "Darf man seine Frau aus irgendeinem Grunde entlassen?" Er antwortete: "...der Schöpfer hat die Menschen von Anfang an als Mann und Weib geschaffen und gesagt: 'Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen."' Sie sprachen: "Warum hat denn Mose geboten, der Frau einen Scheidebrief auszustellen?..." Doch Jesus antwortete: "Von Anfang an ist es nicht so gewesen." Geht zum Anfang zurück! Wenn wir über die Gemeinde sprechen, müssen wir zum Anfang zurückgehen. Die Darlegungen aller Männer zu allen Zeitaltern müssen beiseite gestellt werden. Dies ist das schwerwiegendste Buch der ganzen Bibel. Christus selbst hat Sein Siegel darauf gesetzt. Es beginnt mit einem Segen und endet mit einem Fluch: "Selig sind die Hörer der Worte der Weissagung... Gott wird auf ihn die Plagen legen, wenn jemand von den Worten dieses Buches der Weissagung etwas hinwegnimmt." Es ist das einzige Buch in der Bibel, das Christus selbst zu schreiben gebot. Er schrieb die zehn Gebote mit Seinen Fingern. Das stimmt. Die Juden hielten daran fest. Heute ist es die Offenbarung. Satan haßt ein Buch der Bibel mehr als alle anderen, - die Offenbarung. Er haßt die ganze Schrift. Jedoch das erste Buch Mose und die Offenbarung verabscheut er über alles. Das erste Buch Mose gibt Auskunft über den An- fang und die Offenbarung sagt aus, was mit ihm am Jüngsten Tage geschehen wird. Zunächst wird er für 1000 Jahre gebunden. Danach wird er mitsamt dem falschen Propheten und dem Tier lebendig in den feurigen Pfuhl ge- worfen. Deshalb greift er auch immer wieder das 1. Buch Mose an, indem er es als unglaubwürdig hinstellt. Er stellt die Glaubwürdigkeit der Schrift in Frage und versetzt somit die Menschen in Unruhe. Gebt acht, wie der Teufel das 1. Buch Mose und die Offenbarung, das erste und das letzte Buch, behandelt. Das Buch der Offenbarung ist ein Buch der Weissagung und ist in Symbolen geschrieben. Es ist ein prophetisches Buch und kann nur von prophetisch Gesinnten verstanden werden. Dieses Buch ist nicht für alle gedacht. Fast niemand kann es verstehen. Es ist an eine gewisse Gruppe von Menschen gerichtet. In 5. Mose 29,29 steht geschrieben: "Das noch Verborgene steht beim Herrn, unserm Gott, aber das bereits offenbar Ge- wordene ist für uns und unsere Kinder für alle Ewigkeit bestimmt." Die irdisch Gesinnten vernehmen nichts von den gewaltigen Dingen der Schrift. Für sie sind sie töricht. Doch dies Buch ist an die Gemeinde, an diejenigen, die Gottes Wort lieben, gerichtet. Es ist die Offenbarung Jesu Christi an die Gemeinde zu Ephesus, zu Smyrna und all die anderen Gemein- den, - die Offenbarung Jesu Christi für die Gesamt-Gemeinde. Das liebe ich. Gebt acht, es bildet den Abschluß der Schrift und ist am Ende der Bibel richtig eingeordnet. Die Offenbarung in der Gesamtheit, ist denen ein Se- gen, die es lesen und aufnehmen. Doch wer hinzufügt oder hinwegnimmt, dem ist es ein Fluch. Es ist der gültige Maßstab, - das Absolut. Nichts kann hinzugefügt werden. Wenn ein Mensch versucht, etwas hinwegzunehmen oder hinzuzufügen, so wird Gott seinen Anteil aus dem Buch des Lebens nehmen. Seht ihr? Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Er seinen Anteil aus dem Buch wegnehmen. Wenn wir die vielfältigen Offenbarungen unseres Herrn sehen, wer Er ist und was Er ist, und jemand etwas hinzufügt oder hinwegnimmt, käme es einer falschen Weissagung gleich. Viele haben versucht, zu sagen, daß sie später noch etwas dazu empfangen haben. Dieses jedoch ist die alleinumfas- sende Offenbarung des Herrn Jesus Christus in Seiner Gemeinde für alle Zeitalter. Es ist die Offenbarung unseres Herrn. Nun, das griechische Wort bedeutet Enthüllung, - etwas Verborgenes zu offenbaren. Christus wird offenbar. Im ersten Vers lesen wir von der Ent- hüllung Christi. Das letzte Zeitalter und das Kommen des Herrn war den Aposteln verborgen. Sie stellten die Frage, wann es geschehen würde. Jedoch nur einer blieb am Leben und empfing die Offenbarung. Auch er verstand sie nicht, denn der Verlauf der Geschichte lag noch vor ihm. Der Inhalt dieses Buches wurde an die sieben Gemeinden in Kleinasien adressiert. In jenen Tagen bestanden mehr Gemeinden, diese jedoch waren um ihrer prägenden Merkmale willen von besonderer Bedeutung. Ephesus, Smyrna, Pergamon bis hinunter zu Philadelphia, alle hatten sie charakteri- sierende Merkmale. Jede einzelne dieser Gemeinden hatte besondere Merk- male, die sich später in den Gemeindezeitaltern wiederfinden. O, wenn jemand nur die geistliche Anwendung der Schrift sehen könnte und begreifen, daß sie inspiriert ist. Sogar eure Handlungen, Motive und Zielstrebung beweisen, daß die Schrift inspiriert ist. Wenn ihr nur darauf achtet, wie Gott die Dinge verwirklicht. Was immer ihr tut, ist schon hierin vorschattiert. Die Opferung Isaaks, des einzigen Sohnes Abrahams, ist ein Sinnbild Gottes, der Seinen Sohn Hunderte von Jahren später dahingab. Joseph wurde ver- kauft und ins Gefängnis getan. Er wurde von seinen Brüdern gehaßt, von seinem Vater jedoch geliebt, - ein Sinnbild auf Jesus. Der Geist wirkte durch Joseph, einen Mann. Es war ein schlichtes, aber vollkommenes Schatten- bild auf das Leben Christi. David und der Sohn Davids saßen auf dem gleichen Berge. David, als Kö- nig zurückgewiesen, stieg zum Ölberg hinauf und blickte weinend zurück, - ein verworfener König. Das gleiche geschah Hunderte von Jahren später mit dem Sohne Davids, als Er den gleichen Berg hinaufstieg. Auch Er, ein verworfener König, weinte über Jerusalem. Es ist ein Schattenbild des Geistes. O, könnt ihr diese große Pfingstgemeinde in diesen letzten Tagen sehen? Erkennt ihr, wie Gott sie am Pfingsttage einsetzte? Der Geist sollte mit der Gemeinde durch alle Zeitalter hindurch verbleiben. Sie jedoch wurden formell und gleichgültig. Sie wollten eine Denomination. Sie mußten die Kirche mit dem Staat vereinigen. Sie taten es schlußendlich und verursachten dadurch Jahrhunderte der Verfolgung. Dann kam die Reformation. Jahr für Jahr wurde das Wirken des Geistes mehr abgeschnitten und das Menschliche hinzugefügt. Jetzt sind sie im Begriff, es wieder zu tun. Wir leben in den abschließenden Stunden der Vollendung der Gemeinde. Wir leben in dem Zeitalter zu Laodicea. Im ersten Kapitel empfängt Johannes die Einführung. Er war der Schreiber. Es war aber nicht die Offenbarung des Johannes, das wissen wir. Es war die Offenbarung Jesu Christi. Johannes war der auserkorene Apostel. Das Buch selbst bezeugt, daß Christus enthüllt wunde. Der Engel überbrachte es dem Johannes. Wir wissen nicht, wer der Engel war. Die Schrift gibt uns darüber keine Auskunft. Die Bibel berichtet, daß es ein Prophet gewesen ist: "Ich Jesus, habe meinen Engel gesandt, um von dem Zeugnis abzulegen, das in Kürze geschehen soll." Als Johannes niederfiel, um den Engel anzubeten, sprach dieser:" Nicht doch! Ich bin ein Mitknecht von dir und deinen Brüdern, den Propheten." (Kap. 22,8-9) Vielleicht war es Elia oder einer der anderen Propheten. Dieser Prophet wurde zu dem Apostel Johannes gesandt. Johannes war ein Apostel. Lest seine Briefe. Daran könnt ihr feststellen, daß nicht er das Buch der Offenbarung geschrieben hat. Darin findet ihr nicht die Wesenszüge des Johannes. Lest einmal den ersten und zweiten Brief des Johannes und ver- gleicht den Stil. Johannes war der Schreiber als Apostel, doch dies ist der Geist eines Propheten, - eine andere Person. Es war weder die Schreibweise des Johannes noch seine Offenbarung. Es ist die Offenbarung Gottes von Jesus Christus an die Gemeinden. Das Buch bezeugt es. Johannes war nur der Schreiber. Der Inhalt ist nicht an Johannes, sondern an die Gemeinde gerichtet. Das stimmt. Zu der Zeit war Johannes Hirte der Gemeinde zu Ephesus. Im dritten Vers kündigt Er den Segen an. Höret! "Selig ist der Vorleser und die Hörer der Worte der Weissagung und die das bewahren, was in ihr geschrieben steht; denn die Zeit ist nahe." Welche Zeit ist nahe? - Die Zeit der Erfüllung dieser Dinge, durch wel- che die Offenbarung Jesu Christi während allen Gemeindezeitaltern zur Vollendung gelangt. Er schrieb es nieder. Schon damals wartete man auf die Wiederkunft Christi. Auch Johannes nahm an, daß diese während der Zeit der Gemeinden stattfinden sollte. Hätten sie gewußt, daß die Offenbarung, die Johannes empfing, eine Zeitspanne von Jahrhunderten einbegriff, wä- ren sie nicht so voller Erwartung gewesen. Sie konnten nicht wissen, daß es noch ausstand. Gott hatte gesprochen, ohne ihnen Einzelheiten zu offenba- ren. Weder Martin Luther noch John Wesley wußten um die Bedeutung dieser Dinge. Diese Schriftstelle ist den Baptisten und den Pfingstlern nicht geoffen- bart worden, weil sie für ein anderes Zeitalter bestimmt war. Gott offenbart alles zu Seiner Zeit. O, ihr könnt das Korn nicht im Frühjahr säen und gleich ernten. Wenn ihr den Samen sät, so muß es erst zur Reife gelangen. Gott sät Sein Wort. Es muß herauswachsen. Dann erst können wir zurückblicken und sagen: "Dort war es!" Gewiß, wir erkennen es erst, nachdem es offenbar wurde. Nun, der dritte Vers dieses Wortes kündigt den Segen für diejenigen an, die es lesen und die Geheimnisse hören. Der natürliche Mensch meidet es, denn der Verstand begreift nichts davon. Der fleischlich gesinnte Mensch erkennt es nicht, denn Satan beeinflußt die fleischlich Gesinnten. Satan ist bloß- gestellt. Er möchte nicht entlarvt sein. Habt ihr es schon gemerkt, wie furchtbar es für Satan ist, wenn er weiß, daß er bloßgestellt wird? Habt acht auf das Verhalten der Menschen in meinen Versammlungen. Merkt darauf! Gerade ehe Satan in einer gewissen Person bloßgestellt wird, könnt ihr die Veränderung in ihrem Gesichtsaus- druck sehen. Sie wissen nicht, was sie denken sollen, wenn der Heilige Geist herabkommt und den Teufel entblößt. O, er haßt diese Versammlungen. Deshalb hatten wir solch einen Kampf, denn das Wort Gottes stellt den Teufel bloß. Seht ihr, es zeigt, was er ist. Wenn nun unter der Inspiration des Heiligen Geistes gesagt wird: "Die Frau, die dort sitzt, heißt Fräulein Jones. Sie kommt von dort und dort." Was geschieht dadurch? Ihr Geist wird aufgegriffen und an den bestimmten Ort vesetzt. Erstaunt wird gefragt: "Woher kennst du mich?" Dieser Mann kennt mich nicht. Es kann nur durch den Geist geschehen. Welcher Geist ist es? - Es ist der Geist Gottes. "Wie kannst du wissen, was mit mir nicht stimmt und sagen: 'Du hast Tu- berkulose, Krebs, usw.?"' Es ist: "So spricht der Herr!" O, Satan haßt es, denn dadurch wird er bloßgestellt. Die irdisch Gesinnten sehen es und sagen: "Es ist Gedankenlesen oder Telepathie." Sie haben kein Verständnis dafür. Ihnen ist es eine Torheit. Doch denjenigen, die es erkennen, ist es ein Segen. Was ist es? - eine Offenbarung. Eine Offen- barung welcher Person? - des Mannes auf der Plattform? Nein, - es ist die Offenbarung Jesu Christi, der sich in diesem letzten Gemeindezeitalter offen- bart, wie Er es verheißen hat. Es ist Offenbarung. O, wie haßt Satan all dieses. Er wird bloßgestellt und seine Pläne wer- den durchkreuzt Satan haßt die Offenbarung aus 1. Mose. Das habe ich nie- dergeschrieben. Es ist wirklich wahr. Weshalb ist er so gegen Offenbarungen? Nur deshalb, weil der ganze Ratschluß des Wortes Gottes mit Seiner Ge- meinde auf Offenbarung aufgebaut ist. Ungeachtet dessen, wieviel feine Se- minare wir haben, niemals wird es durch sie geschehen. Sie befinden sich immer noch in dem trüben Zeitalter. Die Bibel und die Gemeinde ist abso- lute Offenbarung. Laßt uns Matth. 16,18 aufschlagen, damit wir sehen, ob es so ist. Als Jesus vom Berge herabkam, sprach Er: "Selig bist du, Simon, Sohn des Jonas, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater droben im Himmel. Und nun sage ich dir: 'Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde erbauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen'." Die katholische Kirche lehrt, daß es Petrus war. Nun, das ist wirklich ver- standesmäßiges Denken. Ihr könnt euch nicht vorstellen, daß ein geistlich gesinnter Mensch so etwas aufnehmen würde. Gott, der auf Seinen Sohn herabblickt, wird statt dessen Seine Gemeinde doch nicht auf einen gewöhn- lichen, in Sünden geborenen Menschen, gründen. Petrus hat es kurz darauf durch seine Verleugnung Christi in dessen Gegenwart bewiesen. Er konnte es nicht sein. Es war auch kein Felsstück oder ein Stein, der dort lag, wie manche Gemeinden es behaupten. Es war kein natürlicher Felsen. Der Fels, von dem Er sprach, war weder Petrus noch Er selbst. Viele der Protestanten sagen: "Es war Jesus. Er ist es, auf dem die Ge- meinde auferbaut wurde." Nein, auch das stimmt nicht. Wenn ihr genau acht gebt, so könnt ihr sehen, daß es weder Jesus noch Petrus war. Es war die Offenbarung. "... nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater droben im Himmel" Ich möchte euch etwas fragen. Im Garten Eden war noch keine Bibel ge- schrieben. Die beiden Knaben, Kain und Abel, wollten beide ein Opfer dar- bringen, um Gottes Wohlgefallen zu finden. Als sie das taten, baute Kain und auch Abel einen Altar. Wenn Gott nur das erwartet, wäre Er ungerecht, wenn Er Kain verdammt. Kain brachte ein Opfer dar. Abel tat das gleiche. Beide brachten ein Opfer dar. Kain betete an. Abel tat es auch. Kain tat alles, was Abel machte. Wenn nun das "zur Kirche gehen", "einer Gemeinde anzugehören", "ein Opfer darzubringen", "beten", und "Gott die Huldigung darzubringen", genügte, wäre Gott ungerecht, Kain zu verdammen, der doch das tat, was Er forderte. Doch seht, Abel hatte die Offenbarung. Er wußte, daß es keine Frucht war, wes- halb sie aus dem Garten Eden vertrieben wurden, wie es heute viele Ver- standes-Gesinnte glaube. Kain kam und brachte die Früchte des Feldes dar, doch Gott lehnte es ab. Er opferte die Früchte des Feldes, denn er meinte, daß sie deshalb aus dem Garten Eden vertrieben wurden. Gebt acht Auf die Offenbarung! Achtet auf die Meinungsverschiedenheiten darüber. Noch heute verletzt man damit. Es war nicht das Essen der Frucht, das sie daraus vertrieben hat. Eva hat keinen Apfel gegessen. Gewiß nicht! Weshalb erkannte sie, daß sie nackt war? - vom Essen eines Apfels? Es konnte nur geschlechtlich sein. Nun, wir betrachteten das bereits. Sie haben keine Schnittstelle, es anders zu beweisen. Wohl wenden sie ein, daß Eva sagte: "Ich habe einen Sohn vom Herrn empfangen." Das gleiche kann eine Prostituierte sagen. Gott ist der Geber allen Lebens. Doch es war ein verderbtes Leben. Achtet auf die Natur des Jungen! Er kam nach seinem Vater. Er war haßerfüllt, gemein, ein Mörder, - wie der Teufel. Die Eltern mögen auch Abel das Fruchttragen der Bäume erklärt haben, doch ihm wurde es geoffenbart. Abel ging hin. und holte ein Lamm, schlach- tete es, nahm sein Leben und vergoß das Blut, - nicht die Frucht des Feldes; die Äpfel, Bananen oder Birnen. Abel hatte die geistliche Offenbarung. "Durch Glauben hat er Gott ein wohlgefälliges Opfer dargebracht" Gott legte Zeug- nis davon ab, daß es ihm durch Glauben geoffenbart wurde. So erbaute Gott Seine Gemeinde. "Denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart." Es konnte nicht in einem Seminar erlernt werden. Niemand kann es euch lehren. "Doch mein Vater im Himmel hat es dir geoffenbart." Alles, die ganze Gemeinde, ist auf Offenbarung gegründet. "... und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde erbauen" - auf die Offenbarung Jesu Christi. Ihr mögt das annehmen, was der Prediger oder ein Seminar euch lehrt. Ihr mögt das akzeptieren, was eine Gemeinde sagt. Das braucht nicht zu stimmen. Vielleicht seid ihr imstande, es mit Redegewandtheit zu erläu- tern. Es kann nicht eher geschehen, bis Gott es euch geoffenbart hat, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist und daß ihr durch Sein Blut gerettet seid, - die Offenbarung, daß Er mein Heiland ist. "Auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde erbauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Könnt ihr nun sehen, weshalb Satan sich so gegen dies Buch der Offenbarung auflehnt? Satan ist gegen alles Offenbarte, - die geistliche Offenbarung. Das ist auch der Grund, weshalb er so gegen diesen Dienst heute ist. Was ge- schieht dadurch? - Christus wird offenbart. Die Kirchen mit ihren großen Denominationen und Organisationen und aus- geschmückten Botschaften. Laßt sie gehen. Satan wird sich nicht um sie kümmern. Sie haben keine Schwierigkeiten. Jeder klopft ihnen auf die Schul- ter. Doch die Zeit kommt, in der Gott durch den Heiligen Geist, Christus wieder durch die Kraft-Demonstration in der Gemeinde offenbart. Kranke werden geheilt und die Zeichen, die Er vorausgesagt hat, werden den Gläu- bigen folgen. Dann dreht Satan sich auf seinem Lager um und tut etwas da- gegen. Satan gibt gar nichts darum, wievielen Gemeinden ihr euch anschließt. Darum gibt er überhaupt nichts. Doch wenn Christus euch offenbart, daß Er der Sohn Gottes ist und ihr die gleichen Werke tut wie Er; - keine anderen Werke, sondern die gleichen... Johannes 14 sagt: "Wer an mich glaubt, wird die Werke tun, die ich getan habe." Die gleichen Werke, ja er wird noch größere Werke vollbringen. Christus konnte die Taufe des Heiligen Geistes noch nicht predigen, wo- durch es geschehen sollte. Er konnte es ihnen noch nicht darreichen, weil der Heilige Geist noch nicht herabgekommen war. Doch Jesus kam, gab Sein Leben dahin. Der Heilige Geist kam zurück und konnte den Menschen das ewige Leben darreichen. Das ist größer. Doch von den Zeichen und Wundern sagte Jesus eindeutig in Mark. 16: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur." Bis wohin sollten sie gehen? - in alle Welt. Wer ist gemeint? - alle Kreatur! Wenn das Evangelium verkündigt wird, so werden diese Zeichen folgen, allen die da glauben. Wenn das zu einer Offenbarung wird, Bruder, so stehst du dem Königreich nahe. "Auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde erbauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen." Wenn jemals ein Mann oder eine Frau die Offenbarung Gottes durch den Heiligen Geist wie Mose in der Wüste empfängt, so kann sie nichts erschüttern. Sie stehen unerschütterlich fest. Satan haßt die Offenbarung. Er verabscheut sie, weil dadurch seine Pläne durchkreuzt werden. Die Natur des Buches zeigt, daß es nicht von Johannes stammt. Es wurde von ihm geschrieben, die Inspiration jedoch kam von Gott. Laßt uns nun sehen, was darin steht: "Selig ist der Vorleser und selig sind die Hörer der Worte der Weis- sagung und die das bewahren, was in ihr geschrieben steht; denn die Zeit ist nahe" "Die Zeit ist nahe." Wann? - Sobald die völlige Offenbarung Jesu Christi Seinen Gemeinden kundgetan ist.- Während dem Verlaut der Zeitalter wurde es ihnen offenbart. Nun befinden wir uns in der Endzeit. Jetzt sind wir am Ende der Welt angelangt, dem Abschluß der Weltgeschichte. Ehe diese Woche um ist und Gott uns hilft, werden wir beweisen, daß wir am Abschluß der Gemeindezeitalter sind. Wir befinden uns im Zeitalter zu Laodicea, der Vollendung aller Zeitalter. Die politische Welt ist am Ende, sowie die natür- liche Welt. Das Ende aller Dinge ist da. Wir befinden uns am Abschluß der irdischen Dinge und sind bereit, hinüberzugehen. Als ich vor einigen Tagen zurückkam, ich glaube es war aus Shreveport, sah ich mich um und sprach "Die Bäume und das Gras sterben ab. Die Blumen verwelken. Ich sterbe. Die Weit liegt im Sterben. Alles, was sich in dieser Welt befindet, alle, die heute morgen hier sitzen, liegen im Sterben. Gewiß gibt es eine andere Welt, in der wir nie sterben werden. Genauso wie es diese Welt gibt, in der man stirbt, so gibt es eine, wo alles lebt. Wir sehnen uns danach, zu einem Ort zu gelangen, wo selbst jeder Baum unvergänglich ist. Wir mochten dorthin gelangen, wo alles unsterblich ist in der Herrlichkeit Gottes." Mit den ersten drei Versen haben wir bereits die Grundlage gelegt. Der erste Vers spricht über die Offenbarung Jesu Christi. Im zweiten über- brachte sie ein Engel dem Johannes. Im dritten Vers wird der Segen über jeden, der da liest, ausgesprochen. Wer nicht lesen kann: "Selig sind die Hörer!" Könnt ihr nicht lesen, so könnt ihr doch hören. Das ist etwas. "Selig ist, der da liest." Könnt ihr nicht lesen: "Selig ist, der da hört, denn die Zeit ist nahe." Könntet ihr euch vorstellen, daß Johannes, von sich den Segen aussprach? Nun, ich meine, im Alten Testament las der Priester jeden Morgen aus der Schrift, und die Versammlung hörte zu. Viele von ihnen konnten nicht lesen. Deshalb sagte Er: "Selig ist der Vorleser und selig sind die Hörer!" Seht ihr, der Vorleser und auch der Hörer ist gesegnet. Wenn ihr nur dasitzt und zuhört, seid ihr schon gesegnet. "Selig ist der Vorleser und selig die Hörer der Worte der Weissagung... denn die Zeit ist nahe." In den Versen 4-6, die wir jetzt betrachten möchten, steht der Gruß an die Gemeinde. Denkt alle darüber nach, ehe wir damit beginnen. Was ist es? Es ist die Offenbarung Jesu Christi, in der Gott den Vorhang der Zeit hinwegnahm. Hier ist der Zeitabschnitt der Gemeinde, den Jesus wäh- rend Seines Erdenlebens nicht sehen konnte. Gott nahm den Vorhang hin- weg und Johannes sah, was in den kommenden Zeitaltern geschehen würde. Er schrieb es nieder und sandte das Buch an die sieben Gemeinden. Was geschah? Das Wirken Christi durch die Zeit wurde geoffenbart. Es ist ein prophetisches Buch und gibt Seine Handlungen wieder. Gott gab es uns durch Seinen Engel. Johannes schrieb es nieder, auf daß alle, die es lesen und hören, dadurch gesegnet wurden. Die Zeit der Erfüllung ist nahe. Ich habe alles aufgezeichnet. Wir richten unser Augenmerk auf die sieben Gemeindezeitalter, die wir von Anfang bis zu Ende durchnehmen. "Ich, Johannes, sende den sieben Gemeinden in der Provinz Asien mei- nen Gruß: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind." Nun wollen wir die geheimnisvollen Symbole, den tiefen Teil dieses Ab- schnittes durchnehmen, der an die sieben Gemeinden in Kleinasien gerich- tet war. Die Gemeinden jener Zeit hatten die Merkmale der zukünftigen Gemeindezeitalter. Er lobte sie und erkannte ihre Werke an. Die Provinz Asien war nur ein kleiner Teil Kleinasiens. Man sagt, daß sie die Größe des Bundesstaates Pennsylvania oder Indiana hatte. Die sieben Ge- meinden befanden sich in diesem kleinen Land. Wohl gab es zu jener Zeit noch mehr Gemeinden, doch diese hatten besondere Charaktermerkmale. Dazu möchte ich aus meinen Notizen aus der Geschichte vorlesen. "Verflucht ist, wer hört und nicht danach tut." Ich beziehe mich zunächst auf den vierten Vers. "... der da ist und der da war und der da kommt; und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind." Über die 'sieben Geister' werden wir später sprechen. Die sieben Gemeinden werden angesprochen, von dem "... der da ist und der da war und der da kommt, dem Allmächtigen." 'Der da war' ist jetzt. 'Der da kommt' ist jetzt. Er bekundigt Seine dreifache Offenbarung. Im 8. Vers lesen wir: "Ich bin das Alpha und Omega, spricht der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Richtet euer Augenmerk gleichzeitig auf den vierten und sechsten Vers. Er sagt: "...der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Was versucht Er Seiner Gemeinde vorzustellen? - Seine Gottheit. Heute sagt man, Er ist ein Prophet. Er ist mehr als ein Prophet. Andere versuchen, drei aus Ihm zu machen. Er ist nicht drei. Er ist ein Gott, der sich in drei- facher Weise offenbarte. Denkt daran, dies ist Offenbarung! "Wenn jemand zu diesen Worten der Weissagung etwas hinzufügt, so wird Gott auf ihn die Plagen legen, von denen in diesem Buche geschrieben steht..." Jesus wurde nicht als drei Götter offenbart, sondern ein Gott in drei Offenbarungsformen. O, es ist kostbar, die Gemeindezeitalter durchzunehmen. Ihr werdet sehen, wann sie es verloren. Im 'Nizäischen Konzil' kam es zu einer großen Spaltung. Beide Gruppen verloren das Gleichgewicht In diesen letzten Tagen tun sie das gleiche, wie sie es im Nizäischen Konzil taten. Das wiederholt sich noch einmal. So gewiß, wie ich hier stehe, wer- den die Katholiken und protestantischen Gemeinden sich vereinigen, bzw. übereinstimmen. Seht euch den Erzbischof von Canterbury an. Sie häufen alles zusammen. Es gibt keine Dreieinigkeitslehre in der Bibel. Es gibt nur einen Gott. Das wurde im Buch der Offenbarung klargestellt Der gesamte Kanon der Schrift wird hierin bestätigt, denn Christus hat Sein eigenes Siegel ange- bracht. So ist es. Wenn jemand etwas hinwegnimmt oder hinzufügt, dessen Anteil wird aus dem Buch des Lebens genommen. Naht euch diesem allem selbstlos mit offenen Herzen und Gedanken. Bei dem Konzil zu Nizäa wurden zwei große Entscheidungen getroffen. Viel geschah in den Tagen der frühen Kirchenväter. Sie hatten zwei extreme Anschauungen. Eine von ihnen war die der 'Trinität', und die anderen glaubten an einen Gott. Beide Richtungen entstanden und wichen ab. Die der Dreieinigkeit glaubten an Gott in drei Personen. Die Einheitsleute wurden Unitarier. Eins ist genau so verkehrt wie das andere. Beide wichen vom echten ab, doch hierdurch wird die Wahrheit enthüllt Jesus kann nicht Sein eigener Vater sein. Wenn Er jedoch einen anderen Vater als den Heilig Geist hatte, so ist Er ein unrechtmäßiger Sohn. Die Schrift sagt, daß Er vom Heiligen Geiste empfangen war. Er aber sprach, daß Gott Sein Vater ist. Deshalb müssen Gott und der Heilige Geist gemäß Matth. 1,18-20 dieselbe Person sein. Er kann unmöglich zwei Väter haben. Er wurde 'Immanuel, - Gott mit uns' genannt. Als Er auf Erden wandelte, stellte Er den Anspruch, daß Er und der Vater eins seien. Ich habe all die Schrift- stellen niedergeschrieben, so daß ihr es nachschlagen könnt, wenn ihr Fra- gen darüber habt. Er wurde in der dreifachen Weise Seines Wesens offenbar: "... der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Es gibt keine drei Götter, sondern nur den Einen Gott. Während des 'Nizäischen Konzils' mußten sie die Trinität annehmen, denn die heidnischen Römer hatten mehrere Götter. Sie beteten ihre toten Ahnen an. Die Zitate habe ich aus der Geschichte niedergeschrieben. Sie beteten ihre toten Vorfahren an. Deshalb haben sie die Heilige. Der Apostel Paulus jedoch sagte: "Denn es ist nur ein Gott, ebenso auch ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich ein Mensch Christus Jesus." Er ist nur einer. Weil die Römer einen Jupiter, Mars und eine Venus hatten, mußten auch sie einen 'Dreieinigen Gott' haben. Deshalb machten sie aus dem einen Gott drei und aus drei Offenbarungen Gottes drei Götter. Er jedoch sagt in dem Buch der Offenbarung sehr deutlich, wer Er ist: "Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Es ist das A und Z aus dem griechischen Alpha- bet. Er ist die Lilie im Tale, die Rose Sarons, Vater, Sohn, Heiliger Geist, der da war, der da ist und der da kommt, die Wurzel und Sproß Davids. Er ist Gott. "Und etwas unbestreitbar Großes ist das Geheimnis der Gottselig- keit. Gott ist geoffenbart im Fleisch, als gerecht erwiesen im Geist, erschienen den Engeln, verkündigt unter den Völkern, gläubig angenommen in der Welt, emporgehoben in die Herrlichkeit." Er ist Gott, - nicht eine dritte Person oder ein Prophet. Er ist Gott selbst, der Fleisch, wurde in mensch- licher Gestalt. Das ist eine Offenbarung. Denkt daran! Am Anfang war Gott der große Jehova, der in der Feuersäule wohnte, über Israel war und sie führte. Das war Gott, der Engel des Bundes. Er kam auf den Berg herab, der ganze Berg war von Feuer eingehüllt. Feuer strömte hervor, als die zehn Gebote niedergeschrieben wurden. Derselbe Gott wurde jungfräulich geboren in dem Leibe, den Er im Mutter- schoß der Maria erschuf, nahm Wohnung und schlug Sein Zelt unter den Menschen auf. Derselbe Gott wurde Fleisch und wohnte unter uns. So sagt es die Bibel. Gott war in Christus. Der Leib war Jesus. In Jesus wohnte die Fülle der Gottheit leibhaftig. Ihr könnt keine drei verschiedenen Perso- nen aus Ihm machen. Ihr könnt nicht auf drei Götter taufen, es gibt nur einen Gott. Derselbe eine Gott wurde Fleisch. Er sprach: "Ich kam von Gott und gehe zurück zu Gott." Nachdem Er durch Tod, Begräbnis, Auferstehung und Himmelfahrt von dieser Erde ging, begegnete Er dem Paulus auf dem Wege nach Damaskus. Damals hieß er noch Saulus. Die Stimme erscholl und sprach: "Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" Er fragte: "Wer bist Du?" Er erwiderte: "Ich bin Jesus." Das war Er in der Feuersäule, ein Licht, welches die Augen des Apostels erblinden ließ. Er hatte sich zurückverwandelt. Derselbe Jesus war zu Gott, dem Vater, zurückgekehrt. Deshalb sprach Er hier: "Ich bin der Allmächtige." Er war wieder in dieselbe Gestalt zurückgekehrt wie zu der Zeit, ehe Er Fleisch wurde. Der Leib, in dem Er Wohnung nahm, wurde Jesus genannt. Wir kennen Ihn als Jesus. Viele von euch lieben Einheitsleuten, die ihr auf den Namen Jesus tauft, seid darin verkehrt. In der Welt gibt es viele, die Jesus heißen, jedoch gibt es nur einen Herrn Jesus Christus. Er wurde als 'Christus' geboren. Ich bin bereits vielen begegnet, die Jesus heißen, doch es gibt nur einen Herrn Jesus Christus. Er ist Gott. 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' sind keine Namen, - es sind Titel eines Namens. Wenn ihr sagt: "Taufet sie in dem Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes..." Vater ist kein Namen, Sohn ist kein Name, noch ist Heiliger Geist ein Name. Es sind Titel, so wie das Wort 'Mensch' bezeichnet, was wir sind. So ist es. Der Heilige Geist ist eine Bezeichnung. Ihr sagt: "In dem Namen des Vaters." Seht auf die Väter und die Söhne. Erkennt ihr, daß es um den Namen geht? Vater, Sohn und Heiliger Geist sind keine Namen. Es sind Titel, die auf den Namen des Herrn Jesus Christus zutreffen. So hat die Gemeinde zu den Zeiten der Apostel am An- fang getauft. Ich möchte alle bitten, mir aus der Kirchengeschichte oder der Schrift zu zeigen, ob irgendwann in der christlichen Gemeinde anders als auf den Namen Jesu Christi getauft wurde, bis die katholische Kirche geformt wurde. Sie stellten die Titel "Vater, Sohn und Heiliger Geist" als eine ihrer Satzungen auf. Nun, ihr Historiker könnt eure Geschichtsbücher mitbringen. So etwas gibt es nicht. Erst nach dem Jahre 304 wurde die trinitarische Taufe auf den 'Dreieinigen Gott' festgelegt und formuliert: "Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist". Das stammt aus dem Heidentum. Ehe diese Woche vorüber ist, möchte ich aus den Büchern etwas vorlesen und es euch mit der Schrift beweisen. Heute morgen sprechen wir über die Offenbarung, um zu beweisen, wo es sich einschlich und hervorkam. Zurück zur Wahrheit, Brüder. Wir leben in den letzten Tagen. Wartet, bis wir das Gemeindezeitalter zu Ephesus durchnehmen und es mit dem zu Laodicea vergleichen und erkennen, was in der Zwischenzeit ge- schah. Ihr werdet sehen, was sich einschlich. Es kam hinein bis in Luther's Zeitalter: "... du stehst im Rufe, daß du lebest, und bist doch tot." Der Name Sardes bedeutet 'Tod'. Sie hatten es in den 1500 Jahren des dunklen Zeitalters verloren. Jede einzelne der Gemeinden hielt bis zu dem Zeitalter fest. Während dem Konzil zu Nizäa im Jahre 325 beseitigten sie diesen Namen und machten daraus drei Götter. Doch Er sagte: "Ich bin der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Er tat sich auf Erden in dreifacher Weise kund. Er offenbart sich in dreifacher Weise. Auf Erden war Er Prophet. Im Himmel ist Er Priester. Als König kommt Er zur Erde zurück. König, Priester und Prophet, - Der da war, der da ist und der da kommt. "Der da war" ist Jesus als Prophet. "Der da ist", - Er als Priester, indem Er geistliche Opfer darbringt; ein Hohepriester, der Mitgefühl mit unseren Schwachheiten hat, der sich mitteilt und beweist, daß Er in unserer Mitte ist. Er ist Prophet, Priester und König; doch nur Ein Gott. Als Er auf Erden wandelte, war Er Prophet, - das Wort, der wahrhaftige und zuverlässige Zeuge. So nennt Ihn die Bibel. Der zuverlässige Zeuge ist der Prophet. Er ist jetzt Priester. Wenn Er wiederkommt, wird Er König sein. Laßt uns Offb. 15,3 lesen, damit wir daraus ersehen, daß Er tatsächlich als König wiederkommen wird. "Sie sangen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lam- mes mit den Worten: 'Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmäch- tiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker!" Was war Er auf Erden? - ein Prophet- Woran erkannten die Menschen, daß Er ein Prophet war? Er tat das Zeichen des Messias, - das, eines Pro- pheten. O, gepriesen sei der Name des Herrn. Wie konnten sie Ihn verfeh- len? Sie hielten nach etwas anderem Ausschau. Er tat das Zeichen des Mes- sias. Sie jedoch wollten nicht darauf hören. Er war ein Prophet. Moses sprach: "Einen Propheten wie mich wird der Herr, dein Gott, dir aus deiner Mitte, aus deinen Volksgenossen, erstehen lassen... Wer als- dann meinen Worten, die er in meinem Namen verkünden wird, nicht ge- horcht, den will ich selbst dafür zur Rechenschaft ziehen." Auf Erden war Er Prophet Was war Er? - der zuverlässige Zeuge des Wor- tes Gottes. Amen. Er war das geoffenbarte Wort Gottes. In Johannes 1 lesen wir: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns." Er war der wahrhaftige und zuverlässige Zeuge des ewigen Wortes Gottes. Er war das Wort Gottes. Er war der Prophet, denn Er war das Wort. Das Wort Gottes kam zu Ihm. Er konnte nur das eine sagen: "... der Sohn ver- mag von sich selber aus nichts zu tun, als was er den Vater tun sieht... Mein Vater wirkt bis zu dieser Stunde; darum wirke ich ... Ich und der Va- ter sind eins. Mein Vater ist in mir", sagte Jesus, als Mensch, - die Wohn- stätte. Gott hat viele Titel. Jehova-Jireh, Jehova-Rapha. Er hat sieben Namen im Zusammenhang mit der Erlösung. Er hat viele Titel, - Rose Sarons, Lilie im Tale, Morgenstern, Vater, Sohn, Heiliger Geist und andere. Er hat jedoch nur einen menschlichen Namen. Gott hatte nur einen Namen und der ist Herr Jesus Christus. Als Er geboren wurde, nannte man Ihn Christus, der Herr. Acht Tage später nannte der Heilige Geist Ihn Jesus. Als Seine Mutter Ihn beschneiden ließ, wurde Er Jesus genannt Er war als Christus geboren, so wie ich als Branham geboren bin. Ich bin als Branham geboren Der Name William wurde mir gegeben. Amen. Er wurde als Christus, der Heiland, geboren und nach acht Tagen wurde Ihm der Name Jesus gegeben. Er war der Herr der Herrlichkeit geoffenbart Er ist der Herr Jesus Christus, der Gott der Herrlichkeit, der sich unter uns kundtat. O, da ist Er. Auf Erden war Er Prophet. In der Herrlichkeit ist Er Priester, der kom- mende König. O, das liebe ich. Als Prophet, - der zuverlässige Zeuge des Wortes. Als Priester bringt Er Sein eigenes Blut vor Gott Als König ist Er König der Völker. Nicht König der Welt, Er ist König der Heiligen. Auf Erden haben wir Könige, die über ein Volk gesetzt sind. Auch wir haben einen König und ein Königreich. Das ist der Grund, weshalb wir anders handeln. Vor einigen Tagen gingen meine Frau und ich ins Geschäft. Wir sahen etwas, das fast als ein Wunder bezeichnet werden könnte. Es war Sommer, und eine Frau hatte sogar ein Kleid an. Ich sagte: "Das ist sonderbar. Wenn ich einen Photoapparat hätte, würde ich von dieser Frau eine Aufnahme machen." Seht ihr, sie war die erste Frau, die so gekleidet war, wie es allen Frauen geziemt. Meine Frau sagte zu mir: "Kleiden sich unsere Leute so, weil es ihnen geboten wird?" Darauf erwiderte ich: "Es sind nicht unsere Leute, es ist das Volk Gottes. Gott erwartet Heiligkeit von Seinem Volk." Sie fragte: "Gehen die anderen nicht zur Kirche?" Ich antwortete: "Dort ist eine Frau, die in einer gewissen Kirche im Chor singt." Sie sagte: "Weshalb handelt sie so?" Ich erwiderte: "Sie wurde nicht anders gelehrt. Daran liegt es." Das ist die weltliche Kirche. Wir werden in dieser Woche den Unterschied zwischen der geistlichen und natürlichen Gemeinde durchnehmen. Sie alle fallen immer wieder zurück zu den von Menschen gemachten Gemeinden. Die Bibel sagt in Offbg. 17, daß sie es tun würden. Sie kehren jetzt zurück, indem sie sich organisieren und sagen: "Wir sind dies und wir sind das." So war es nicht im Anfang. Man nahm nicht die Kraft aus der Gemeinde und übertrug sie einem Bischof oder einem Papst. Gott ist in Seiner Ge- meinde unter Seinem Volk und tut sich unter Ihnen, den Laien, überall kund. Meine Frau bemerkte: "Sind wir nicht alle Amerikaner?" Ich antwortete: "Nein, wir wohnen hier, sind aber keine Amerikaner. Wir sind Christen. Unser Königreich ist droben." Wenn unser Leben von dort stammt, so be- nehmen wir uns danach. Unser Leben stammt von einem heiligen Ort. Da sieht es anders aus. Man kleidet sich anders. Die Frauen dort droben ha- ben langes Haar und schminken sich nicht. Sie tragen keine kurzen Hosen. Sie tragen Röcke, - lange Gewänder, haben langes Haar, etc. Die Natur von dort oben reflektiert auf uns herab. Die Männer rauchen nicht, kauen keinen Kautabak, lügen oder stehlen nicht. Ihr Geist stammt aus einem heiligen Ort. Deshalb sind sie heilig und erkennen einander als Brüder an. Seht ihr? So ist es. Wir stammen aus einem Königreich. Wir haben einen König. Er ist der König der Heiligen. Das Wort 'Heilige' kommt von dem Wort, die 'Geheiligten'. Wenn nun jemand geheiligt wird, so wirkt Christus, der Heilige Geist in dem Herzen und nimmt daselbst Sein Königreich ein. O, das sollte uns überwältigen. Wenn das Gefäß durch Gott, Christus dem König, dem Heili- gen Geist, geheiligt ist, und Er in uns wirkt, nimmt der König Sein Reich ein. O, Amen. Euer ganzes Sein wird von dem König der Heiligen regiert- Ein Königreich! Jedes Königreich der Erde wird erschüttert, durch Atom- kraft heruntergerissen. Doch die Bibel sagt: "Wir erhalten ein unerschütter- liches Königreich." Er ist der König der Völker. Beachtet die Symbole in der Bibel die sich auf Christus hier auf Erden beziehen. Auf Erden war Er ein Prophet Glaubt ihr das? Ein Prophet hat das Wort. Das wissen wir. Einem Propheten wird die göttliche Bedeutung des Wortes zuteil. Das göttliche Wort wurde niedergeschrieben. Der Pro- phet hat den Geist Gottes in sich. Im Alten Testament wurden die Prophe- ten, an die das Wort erging, Götter genannt. (Joh. 10,34) Jesus sagte: "Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben... Ihr seid Götter. Wenn die Schrift schon jene, an die das Wort Gottes erging (die Propheten), Götter genannt hat... wie könnt ihr da dem, welchem der Vater die Weihe erteilt und den er in die Welt gesandt hat, Gotteslästerung vorwerfen, weil ich gesagt habe: 'Ich bin Gottes Sohn?'" Die Propheten wurden Götter genannt, weil sie das Wort Gottes, das 'So spricht der Herr!' hatten. Nichts kann mit dem Wort vermischt werden, das er bringt. Er sagt: "Ist ein Prophet unter euch, so will ich meine Worte in seinen Mund legen. Wer alsdann meinen Worten, die er in meinem Namen verkünden wird, nicht gehorcht, den will ich selbst dafür zur Rechenschaft ziehen... Wenn das, was ein Prophet im Namen des Herrn verkündet, nicht eintrifft und nicht in Erfüllung geht, so ist das ein Wort, das der Herr nicht geredet hat; in Vermessenheit hat der Prophet es ausgesprochen; ihr braucht vor ihm nicht bange zu sein." Daran sollt ihr ihn erkennen. Die göttliche Aus- legung muß mit dieser letzten Offenbarung an die Gemeinde übereinstimmen. Er ist der allmächtige Gott. Auf Erden war Er Prophet, - ein Adler. Wer von euch weiß, daß ein Prophet mit dem Adler verglichen wird? Ein Adler ist der stärkste und gewaltigste Vogel, den es gibt. Bei den größ- ten von ihnen ist die Flügelspanne ca. 14 Fuß. Er kann sehr hoch fliegen. Wenn ein anderer Vogel versucht, ihm zu folgen, so würde er sich auflösen. Die Federn würden ihm ausreißen und er käme um. Weshalb? Ein Adler ist besonders gebaut. Was würde es ihm nützen, wenn er so hoch hinaus- fliegen könnte, aber nicht sehen könnte, was er dort oben vorhat? Wenn ihr meint, die Augen eines Habichts sind gut, dann müßtet ihr erst die Augen eines Adlers sehen. Ein Habicht kann vielleicht ein Huhn erkennen. Das stimmt. Was ist mit diesen Habichten heute los? Doch ich sage euch, ein Adler schwebt sehr hoch. Würde ein Habicht versuchen, ihm zu folgen, müßte er sterben. Er wurde ersticken. Er kann einfach nicht in die gleichen Sphären wie ein Adler hineindringen. Auch sind seine Augen nicht so scharf, daß er die weiten Entfernungen erkennen könnte. Deshalb vergleicht Gott Seine Propheten mit Adlern. Ein Adler schwingt sich hinauf. So kann er in weite Entfernungen sehen. Christus war auf Erden ein Adler. Im Sterben war Er das Lamm. Jetzt ist Er Hoherpriester. Stimmt das? Wenn Er wiederkommen wird, ist Er König. Dann wird Er ein Löwe sein. Amen. Der Löwe aus dem Stamme Juda. Amen. Er ist Adler, Lamm und Löwe. Amen. Er ist Vater, Sohn, Heiliger Geist, Prophet, Priester und König. "... der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Er ist Alpha und Omega, der Anfang und das Ende, - der ewige Gott. Ich möchte euch, ihr wertvollen Katholiken, etwas fragen. Ihr lehrt die ewige Sohnschaft, - Jesus Christus mit Gott. Wie könnt ihr nur einen solchen Wortbegriff verwenden? Ich bin ungeschult, habe nur das siebente Schuljahr beendet, doch das wüßte ich besser. Ein Sohn muß einen Anfang haben. Wie kann Er dann gleichzeitig ein ewiger Sohn sein? Die Ewigkeit hat weder einen Anfang noch ein Ende. Er hat einen Anfang, - wie kann Er ewiger Sohn sein? Einen ewigen Sohn gibt es nicht. Ein Sohn hat einen Anfang, deshalb kann Er nicht ewig sein. Seht ihr, Er ist der ewige Gott, nicht der ewige Sohn. Er ist der Allmächtige, Jehova-Jireh, Jehova-Rapha, - offenbart im Fleisch. "In ihm wohnte die Fülle der Gottheit leibhaftig." Habt Ihr darauf geachtet, daß die Feuersäule sich am Pfingsttage auf die Gläubigen ver- teilte? Feuerzungen setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Was tat Gott dadurch? Er teilte sich selbst auf in Seiner Gemeinde, kam auf jeden Einzelnen, wodurch die Frauen und Männer Seines Geistes teilhaftig wur- den. Wie kann ein Mensch daherkommen und sagen: "Der Papst oder ein Bischof ist der 'Heilige Mann'." Der 'Heilige' ist Christus, der Heilige Geist in uns. Wie könnt ihr nur behaupten, daß die Laien in der Gemeinde nichts zu sagen haben? Jeder einzelne von euch hat eine Aufgabe. Jeder von euch hat eine Botschaft, die er hinaustragen muß. Der Heilige Geist teilte sich selbst an dem Pfingsttage auf. "An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in dem Vater und der Vater in mir ist... Ich in euch und ihr in mir." An dem Tage wird der Heilige Geist über euch, in euch und durch euch wirken. Amen. So ist es. Der Heilige Geist hat das Recht, zu wirken, wo immer und durch wen Er will. Ihr braucht nicht die Meinung eines Bischofs oder Priesters anzunehmen. Er, (Christus) allein ist unser Priester, unser Hohepriester. Er ist Prophet, Priester und König. "... und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen der Toten und dem Herrscher über die Könige der Erde! Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsern Sünden erlöst hat." Das Wort 'gewaschen' schließt im griechischen die Befreiung mit ein. Wir waren durch unsere Sünden an die Erde gebunden. Er hat uns gelöst. Wir konnten weder sehen noch hören und hatten keine Vorstellung vom Himmel. Doch als das Blut herabfloß, zerisssen die Bande und wir wurden frei. Ich las einmal eine Geschichte, die gut hierherpaßt. Ein Bauer hatte eine Krähe gefangen und sie angebunden. Er sprach: "Dadurch werde ich den anderen Krähen einen Denkzettel geben." Deshalb band er ein Bein dieser Krähe an eine Schnur fest. Das arme, alte Ding verhungerte fast. Sie wurde so schwach, daß sie kaum noch gehen konnte. So ist es mit diesen Organisationen und Gemeinden, welche die Menschen binden. Deshalb können sie auch nicht weitergehen. Sie sagen: "Die Tage der Wunder sind vorbei." Ihr seid nur gebunden. So ist es, wenn ihr sagt: "Es gibt keinen Heiligen Geist. Er spricht nicht mehr in Zungen, wie Er es zu Anfang tat" Er ist Gott. "Er ist derselbe gestern, heute und derselbe in Ewigkeit" Heb. 13,8) - In allen Gemeinden wohnend. Wir kommen noch darauf, nachdem wir heute morgen alles vorbereitet haben. Seht Ihr? Er ist Gott, der in jedem Gemeindezeitalter wohnte. Unter Seinem Volke wird Er in alle Ewigkeit wohnen. Wir tragen schon jetzt das ewige Leben in uns. Denominationen hatten sie festgebunden, indem sie sagten: "Die Tage der Wunder sind vorbei, es gibt keine göttliche Heilung mehr, etc." Diese arme Krähe humpelte solange einher, bis sie fast nicht mehr gehen konnte. Doch eines Tages kam ein netter Mann vorbei und sagte: "Die alte Krähe tut mir so leid. Vielleicht hat sie sein Korn gefressen, doch nur so konnte sie ihr Leben erhalten. Irgendetwas mußte sie ja fressen. Sie holte das Korn und sah darin nichts Verkehrtes." Er nahm sei Messer und schnitt die Bande dieser Krähe durch. Die anderen kamen herbeigeflogen und riefen: "Komm her, du alte Krähe, wir fliegen südwärts. Das kalte Wetter naht." Wißt ihr, was geschah? Die Krähe konnte nur so weit gehen wie zuvor. Im- mer wieder sprach sie: "Ich kann es nicht! Es ist nicht für mich in diesen Tagen. Ich kann es nicht" Seht ihr? Sie war schon so lange gebunden, daß sie meinte, sie wäre es immer noch. So ist es mit vielen Menschen. Ihr seid so an die Satzungen und Denominationen gebunden. Es begann damals mit der Mutter-Dirne, die euch lehrte, daß Jesus Christus nicht derselbe ist, daß es keine Heilung, keine Taufe mit dem Heiligen Geist mehr gibt. Ihr seid so lange gebunden gewesen, daß ihr meint, ihr seid es immer noch. Jesus Christus in seiner Güte gab sein Blut, auf daß er uns von unseren Sünden erlöst und reinigt. Was ist Sünde? Diese Frage möchte ich an alle richten. Was ist Sünde? Sünde ist Unglaube. "Wer nicht glaubt, wird ver- dammt werden." Allein eure Sünde hält euch von der Freiheit fern. Gott befreite euch vom Unglauben. Ihr jedoch seid so an eure Satzungen gebun- den, daß ihr meint, Ihr seid immer noch nicht los. Ihr verhungert, humpelt umher und sagt: "Ich bin Presbyterianer. Ich bin Methodist oder Baptist. Ich gehöre zur Kirche Christi. Die Tage der Wunder sind vorbei. So etwas gibt es nicht" Du arme, ausgehungerte Seele, warum schwingst du dich heute nicht hinauf. Warum fliegst du nicht fort? Halleluja. Fliege hinweg, glaube der Warnung. Fliege der Sonne der Gerechtigkeit mit Heilung unter ihren Flügeln, ent- gegen. Amen. Das ist es, Bruder, Schwester. O, wen der Sohn freimacht, der ist in Wahrheit frei. "Nun, mein Prediger sagt..." Hört doch auf das, was die Bibel sagt Ihr seid frei. Das stimmt. Ihr seid befreit. "Meine Gemeinde..." Löst euch! Er hat uns gereinigt und von unseren De- nominationen gelöst durch Sein eigenes Blut. Er hat uns befreit, damit wir selbständig denken, reden und handeln können. "O, ich würde zurückgehen und meinem Prediger sagen, daß ich mich noch einmal taufen lassen muß, er ..." Ihr seid frei. Dies ist Offenbarung, das wißt ihr. Ihr seid befreit. Seid Ihr auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes besprengt worden, so ist für euch eine Tauf- möglichkeit bereit. Seht ihr, anders ist es nicht richtig. Ihr seid nicht länger gebunden. Ihr seid frei. Vielleicht habt ihr es noch nicht erkannt. Laßt es mich euch heute morgen sagen. Gemäß der Bibel hat Er die Bande der Sünde und des Unglaubens gelöst, auf daß wir die Offenbarung Jesu Christi annehmen. Geht befreit von dannen. Nehmt nicht mehr das Wort einer Gemeinde sondern das Wort Gottes an. Durch Seine Offenbarung wird enthüllt, wer Er selber ist. "Immer glaubte ich, daß Gott der Vater, einen langen Bart und weißes Haar hat, und daß der Sohn ein Mann des mittleren Alters, und der Heilige Geist Glücksbringer ist", sagte jemand. Bruder, das ist Heidentum. Wenn ihr an drei Götter glaubt, so ist das heidnisch. Schon im ersten Gebot lesen wir: "Höre, O Israel, ich bin der Herr dein Gott. - Ein Gott." Er ist ein Gott, - nicht drei. Er offenbarte sich in drei Kundgebungen, drei Zwecken dienend. Er ist Prophet, Priester und König. Er ist der Adler, der Seine Fittiche aus- breitet, das Lamm und der Löwe. Er ist die Lilie des Tales, die Rose Sarons, der helle Morgenstern. Er ist die Wurzel und der Sproß Davids. Er ist das A bis Z. Er ist Vater, Sohn und Heiliger Geist Das alles ist Er, jedoch nur Einer. Er ist Ein Gott. Das sind Seine Bezeichnungen, aber es gibt nur einen Gott Niemals wurde in der Bibel, noch in der Geschichte jemand durch Unter- tauchen in dem Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft, bis zu Beginn der katholischen Kirche. Wenn ihr mir das zeigen könnt, so schreibt es bitte auf und legt es heute abend hier hin. Dann werde ich aus diesem Gebäude hinausgehen und bekennen, ein Heuchler zu sein und das Volk verkehrt gelehrt zu haben. Wenn ihr es mir aus der authen- tisches Geschichte oder der Schrift zeigen könnt, das jemand jemals im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wurde bis zum Nizäischen Konzil der katholischen Kirche, so bringt es mir. Dann werde ich mit einem Aushängeschild auf meinem Rücken durch Jeffersonville gehen, auf dem geschrieben steht: "Ein falscher Prophet, der das Volk irreführt." Ihr könnt mit einem Blasinstrument hinterherschreiten. Ihr Pre- diger, die Ihr heute morgen hier seid oder das Tonband bekommen werdet, die ihr so etwas lehrt, solltet ihr nicht das gleiche tun? Nun, was ist es? Dies ist die Offenbarung und der Heilige Geist, Christus, richtet Seine Botschaft an die Gemeinden. Höret es! Höret darauf! Das lehrt die Bibel. Wodurch kam es herein? Werdet nicht ärgerlich und zieht euch nicht zu- rück! Während der kommenden Woche werden wir alles durchnehmen. Be- sorgt euch die Bücher, das 'Konzil zu Nizäa' und 'Die Zwei Babylons' von Hislop. Die Geschichte von Josephus ist auch gut, doch er schrieb einen Artikel über Christus, in dem er sagte: "Es war ein Mann namens Jesus, der umherwandelte und die Kranken heilte. Er starb, Pilatus tötete Ihn und die Jünger stahlen Seinen Leichnam und versteckten Ihn. Jeden Abend gingen sie hinaus und aßen ein Stück davon, deshalb waren sie Kannibalen. Sie nannten es das Abendmahl" Seht ihr, - der menschliche Verstand Auf Josephus braucht ihr nicht zu hören. Doch nehmt das 'Buch der Märtyrer' von Fox. Das ist ein ausgezeichnetes, authentisches Buch der Kirchengeschichte. Wer von euch hat das Buch 'Foxes Buch des Märtyrer', von Pember, 'Die Zwei Babylons' von Hislop, oder andere bedeutende, authentische Bücher bereits gelesen? Das bedeutendste, das wir besitzen, ist das 'Nizäische Konzil'. Darin findet ihr nicht, daß je- mand vorher auf die Titel getauft wurde. Wenn Ihr die Heilige Schrift nehmt, beweist mir, ob irgend jemand in der Bibel auf die Titel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' getauft wurde. Das deutet auf drei Götter hin, die nur für eine heidnische Zeremonie passen. Der Katholizismus ist nichts anderes in der Welt als eine heidnische Form der Christenheit. Aus der katholischen Kirche kamen Martin Luther, John Wesley, die Baptisten, Presbyterianer und viele andere hervor. In den letzten Tagen jedoch wurde eine offene Tür angebracht, um den Weg für die Wahrheit zu öffnen. So sagt es die Bibel. Ein großer Prophet sollte in den letzten Tagen auf Erden sein. Wir glauben, daß er kommt. Gebt acht! Wir glauben, daß er kommt. Er wird eine Gemeinde haben. Dies werden wir sehen. Denkt daran! Dies ist die Offenbarung, von der ihr nichts hinwegnehmen dürft. O, welch eine Aufforderung! Findet nur eine Person oder eine Schriftstelle in der Bibel, wo jemand im Namen des Va- ters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wurde. Beweist es mit der Schrift, ob man zur Vergebung der Sünden besprengte. Nie taten sie das. Jede Person, ungeachtet dessen, wie sie getauft war, mußte sich noch einmal taufen lassen auf den Namen Jesu Christi, um den Heiligen Geist zu empfangen. In Apg. 19 lesen wir: "Paulus kam nach Ephesus und fand dort einige Jün- ger vor." Er sagte 'Jünger'. Sie hatten eine gewaltige Versammlung. Sie folgten einem Mann namens Apollos, einem bekehrten Rechtsanwalt, ein Baptist, der ein Nachfolger Johannes des Täufers war. Er bewies es mit der Schrift, daß Jesus der Christus war. Paulus befand sich auf der Durchreise und sah Aquila und Priscilla. (Apg. 18) Er ging hin, um mit ihnen Gemeinschaft zu pflegen. Sie sprachen zu ihm von diesem großen Mann. Sie gingen hin, um ihn zu hören, und schenkten ihm die ganze Nacht Gehör. Er sprach sehr gut. Alles war schön, doch: "...habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig ge- worden seid?" Wie steht es um euch Baptisten, die ihr glaubt, daß ihr den Heiligen Geist empfangen habt, als ihr gläubig wurdet. Er sprach: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden waret?" Jemand sagte, daß es nicht in der Weise niedergeschrieben wurde. Dem muß ich widerstehen. Ich habe die authentische griechische und auch hebräische Bibel. So sagt es die Bibel in der griechischen, hebräischen und aramäischen Sprache. Alle drei sagen einstimmig aus: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nach- dem ihr gläubig geworden waret?" Sie antworteten: "Nein, wir haben überhaupt noch nichts davon gehört, ob der Heilige Geist da ist." Er erwi- derte: "Worauf seid ihr denn getauft worden?" Sie antworteten: "Wir wurden schon von dem gleichen Mann getauft, der den Herrn Jesus Christus taufte. Wir wurden auf die Taufe des Johannes getauft." Vielleicht sogar in dem- selben Fluß. Paulus sprach: "Das genügt nicht. Johannes hat nur eine Taufe zur Buße vollzogen, nicht zur Vergebung der Sünden." Manche der Einheits- leute taufen verkehrt, weil sie zur Erneuerung taufen. Das Wasser rettet nicht, sondern das Blut durch die Buße, - nicht eine Taufe zur Erneuerung. Die Erneuerung geschieht durch den Geist Durch die äußerlich sichtbare Taufe wird das innere Werk der Erneuerung bestätigt Gebt acht! Er sprach: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?" Sie antworteten: "Nein, wir haben überhaupt noch nichts davon gehört, ob der Heilige Geist da ist." Er fragte: "Wo- rauf seid ihr denn getauft worden?" Sie antworteten: "Auf die Taufe des Johannes." Er sprach: "Johannes hat nur eine Bußtaufe vollzogen und dabei dein Volke geboten, sie sollten an den glauben ... (An das Opferlamm, das kommen sollte, - der Herr Jesus Christus.)" "Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen... und als Paulus ihnen dann die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und weissagten." Ich frage euch, ob das nicht die Schrift ist? Zeigt mir, ob jemand im Neuen Testament anders als auf den Namen des Herrn Jesus Christus ge- tauft wurde. Beweist es mir. Agabus und viele andere, bis hin zum Konzil zu Nizäa, wurden alle auf den Namen Jesu Christi getauft. Die Missionare bereiteten den Acker in dem Namen Jesu Christi zu. Doch bei dem Nizäischen Konzil wurden drei Götter gemacht Sie nahmen Jupiter weg und erhoben Paulus an dessen Stelle. Sie nahmen Venus herunter und setzten Maria ein. Sie hatten verschiedene Göt- ter, Heilige und anderes mehr. Sie setzten sich auf die Dreieinigkeits-Taufe fest und speisten damit die Protestanten, die es noch heute schlucken. Das Abendlicht ist jetzt gekommen. Der Prophet sagte: "Zur Abendzeit wird es Licht sein. Glaubt ihr das? Petrus sagte am Tage zu Pfingsten: "Ihr jüdischen Männer und ihr anderen alle, die ihr in Jerusalem wohnt: dies sei euch kundge- tan und schenkt meinen Worten Gehör! ... So möge denn das ganze Haus Israel mit Sicherheit erkennen, daß Gott ihn zum Herrn und zum Christus gemacht hat, eben diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt!" Vor einiger Zeit sprach ich mit einem Juden hier im 'Hause Davids’. Er sagte: "Ihr Heiden könnt doch Gott nicht in drei Teile schneiden und Ihn einem Juden geben. Das wissen wir anders." Ich antwortete: "Das stimmt, Rabbi Wir teilen Gott nicht in drei. Glaubst du den Propheten." Er sagte: "Gewiß!" Ich sprach: "Glaubst du Jesaja 9,6?" Er antwortete: "Ja!" Da fragte ich ihn: "Von wem sprach der Prophet?" Er sagte: "Dem Messias." Ich sagte: "In welchem Verhältnis wird dieser Messias zu Gott stehen?" Er erwiderte: "Er wird Gott sein." Ich sagte: "Das stimmt." Amen. Seht ihr, so ist es. Ihr könnt ihn nicht in drei aufteilen. Wenn ihr Missionare nach Israel geht, (ich glaube, einer von innen ist heute hier) so versucht niemals einem Juden mit den Titeln Vater, Sohn und Heiliger Geist zu kommen. Er wird euch schnell sagen, woher es kommt, - dem Konzil zu Nizäa. Darauf wird er nicht hören. Wohl könnt ihr ihm be- zeugen, daß der alleinige Gott Fleisch wurde. Gott wurde Fleisch in mensch- licher Gestalt und wohnte unter uns, um uns zu heiligen. Als Er Hinweg- ging, versprach Er selbst in der Form des Heiligen Geistes zurückzukommen. Gott, der Vater und der Heilige Geist sind ein und dieselbe Person. Im Geschlechtsregister Jesu Christi sagt die Bibel in Matth. 1: "Abraham war der Vater Isaaks; Isaak der Vater Jakobs..." Laßt uns den 18. Vers lesen, damit ihr seht, wovon ich spreche: "Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mut- ter Maria mit Joseph verlobt war, stellte es sich heraus" noch ehe sie zusammengekommen waren, daß sie von Gott dem Vater guter Hoffnung war." Steht es so geschrieben? Von wem war sie guter Hoffnung? "Vom Heiligen Geist." Ich meine, Gott war Sein Vater. So ist Gott der Vater und der Heilige Geist derselbe, sonst hätte Er zwei Väter. "Da faßte Joseph, ihr Verlobter, der ein rechtschaffener Mann war und sie nicht in üblen Ruf bringen wollte, den Entschluß, sich, ohne Aufsehen zu erregen, von ihr loszusagen. Doch als er sich mit solchen Gedanken trug, siehe, da erschien him ein Engel des Herrn im Traum und sagte zu ihm: 'Joseph, Sohn Davids, trage keinerlei Bedenken, Maria, deine Verlobte, als Ehefrau zu dir zu nehmen! Denn das von ihr zu erwartende Kind stammt vom Heili- gen Geist.'" Wer war nun der Vater Jesu Christi? - Der Heilige Geist Wer hat Wohnung in euch genommen? - Derselbe, der auch Gott der Vater ist Stimmt das? Gewiß. "Sie wird Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Jesus geben sollst" Hier ist Gott - der Vater, Gott - der Heilige Geist, Gott - der Sohn. Sind es drei Götter? Das sagt die Bibel nicht Diese beiden müssen die gleichen sein, sonst hätte Er zwei Väter. Seht ihr, Er konnte keine zwei Väter haben. Das wißt ihr. "Sie wird Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Jesus geben sollst; denn er ist es, der sein Volk von ihren Sünden erretten wird. Dies alles ist aber geschehen, damit das Wort erfüllt würde, das der Herr durch den Propheten gesprochen hat, der da sagt: 'Siehe, die Jungfrau wird guter Hoffnung und Mutter eines Sohnes werden, dem man den Namen Immanuel geben wird', das heißt übersetzt: 'Mit uns ist Gott.'" (Matth. 1) In Matth. 28,19 sagt Jesus: "Darum gehet hin und macht alle Völker zu Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." Was ist der Name des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes? Es ist Jesus Christus. Natürlich. Wenn ihr eine Liebesgeschichte von John und Mary lest, daß sie fortan froh und glücklich waren, so fragt ihr euch, wer John und Mary ist Geht zum Anfang der Geschichte zurück, dann erfahrt ihr es. Wenn Vater, Sohn und Heiliger Geist kein Name ist, was ist dann der Name? Geht zum Anfang der Geschichte zurück, um zu sehen, wovon die Rede ist. Petrus sagte am Tage zu Pfingsten: "Tut Buße und laßt euch ein jeder auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen..." Er hatte die Offenbarung. Auch Johannes hatte sie. Jesus war diese Offenbarung. Er stellt sich in der Schrift vor: "Ich bin das Alpha und Omega, Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." "... und hat uns zu einer Königsherrschaft gemacht, zu Priestern für seinen Gott und Vater: - sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit Amen." Seht ihr die Offenbarung und wie es enthüllt wurde? Menschen versuchen alles, um zu erforschen, wer der Vater, Sohn und Heilige Geist ist. Sie machen drei aus Einem. Rauft euch nicht das Haar, kratzt nicht euren Kopf, blickt empor, denn die Offenbarung kommt von oben. Das stimmt. Er wird es offenbaren. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind nicht getrennt, sondern der Eine Gott hat sich in drei Offenbarungsformen kundgetan. Ehe Er sich zu den Menschen herabneigte, war Er Geist Dann schuf Er sich einen Leib, nahm Wohnung darin, um Sein eigenes Blut vergießen zu können. Nicht ein Leib durch geschlechtliche Beziehung hervorgebracht, sondern ein geschaffener Leib. In dem jungfräulich geborenen Leib ver- goß Er Sein Blut, um uns von der Sünde, dem Unglauben zu erlösen und uns durch den Glauben an Ihn zu heiligen. So nehmen wir Ihn in unserem Her- zen auf. Es ist Gott in uns, - Vater, Sohn und Heiliger Geist, König, Priester und Prophet Dieselbe Sache. Im 7. Vers ist die Ankündigung: "Seht, er kommt mit den Wolken, und sehen werden ihn die Augen aller, auch die, welche ihn durchstoßen haben, und wehklagen werden um ihn alle Geschlechter der Erde." O, das ist herrlich. Habt ihr noch eine halbe Stunde Zeit? Heute abend möchten wir den Schluß der Patmos-Vision durchnehmen. Damit beenden wir die Ankündigung. O, fühlt ihr gut? Liebt ihr diese alte Bibel? O, es lohnt sich. Welche Offenbarung ist es? Was geschieht? Gott neigt sich herab, nimmt den Vor- hang von diesem Buche hinweg, auf daß ihr Ihn sehen könnt, - Prophet, Priester, König, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der da war, der da ist und der da kommt. Er ist alles in allem. Er ist Gott. Wir wollen den Vorhang wegnehmen. Der Herr helfe uns, die Decke von unseren Augen zu nehmen. "Seht, er kommt in der Wolke..." In welcher Weise kommt Er wieder? "In der Wolke." In welcher Wolke? - In der Wolke der Herrlichkeit. Nicht auf den Gewitter- oder Regenwolken, sondern der Wolke der Herrlichkeit. Beachtet, in welch eine Wolke Er gehüllt war, als Petrus Ihn auf dem Verklärungsberge sah! Eine Wolke Überschattete Ihn und Sein Gewand leuchtete. Er war in eine Wolke der Kraft Gottes eingehüllt. O, das werden wir in den Gemeinde-Zeitaltern durchnehmen. Ich sage euch, es überwältigt mich, wenn ich daran denke, daß Er wiederkommt. Ich er- kenne den Tag, in dem wir leben. Außer Seiner Wiederkunft gibt es keine Hoffnung. "... und sehen werden ihn die Augen aller..." Hier ist nicht von der Entrückung die Rede. Es war nicht die Entrückung. Wovon spricht Er hier? - Von Seinem Kommen zum tausendjährigen Reich. "... welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden um ihn alle Geschlechter der Erde..." Wir werden zur Geschichte zurückgehen, zu Sacharja 12. "Der Herr tat hin- zu täglich, die da gläubig wurden." Wir sind so dankbar, für die gütige Offenbarung Jesu Christi. Seid ihr nicht froh darüber? Wir werden alles so schnell wie möglich in ein Buch zusammenfassen, damit ihr es in der Stille lesen und sorgfältig betrachten könnt. Wir möchten Sacharja 12 unter Gebet zur Ehre Gottes lesen. "Und geschehen wird es an jenem Tage, da werde ich darauf bedacht sein, alle Völker zu vernichten, die gegen Jerusalem zu Felde gezo- gen sind. (Sacharja weissagte 487 Jahre vor dem Kommen Christi.) Sodann will ich über das Haus Davids und über die Bewohner Jeru- salems den Geist der Gnade und der Bitte um Gnade ausgießen, so daß sie auf den hinblicken werden, den sie durchbohrt haben..." Wann wird das Evangelium zu den Juden zurückkehren? Wenn die Tage der Heiden vollendet sind, kommt das Heil über die Juden. O, wenn ich euch nur etwas im voraus sagen könnte, das im Begriff ist, zu geschehen in diesen Tagen! Es ist im Geschehen. Wir werden es noch durchnehmen. Die- ses große Etwas, das im Begriff ist zu geschehen, bezieht sich auf Offbg. 11 und die beiden Zeugen. Elia und Moses werden zu den Juden zurück- kehren. Alles ist in Vorbereitung und ordnungsgemäß eingefügt und vor- bereitet. So wie die Juden die Botschaft den Nationen brachten, so werden es diese wiederum den Juden zurückbringen, und die Entrückung wird stattfinden. Denkt daran! Die Brautgemeinde wird nicht durch die große Trübsal gehen. Das wissen wir, denn so sagt es die Bibel. "Sodann will ich über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gnade und der Bitte um Gnade ausgießen." Derselbe Heilige Geist kommt auf sie herab, nachdem die Gemeinde aus den Nationen hinweggenommen worden ist. "... so daß sie auf den hinblicken werden, den sie durchbohrt haben, und um ihn wehklagen, wie man um den einzigen Sohn wehklagt, und bitterlich Leid um ihn tragen, wie man um den Erstgeborenen Leid trägt. An jenem Tage wird die Trauer in Jerusalem so groß sein wie einst die Trauer um Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo. Da wird das Land wehklagen, jedes Geschlecht für sich besonders: das Geschlecht des Hauses Davids für sich, auch ihre Frauen für sich, .... und ebenso alle übrigen Geschlechter, jedes Geschlecht für sich." Was wird zu der Zeit geschehen? Sie werden Ihn erkennen, wenn Er auf der Wolke in Herrlichkeit kommt. Dann werden die Juden, die Ihn durchbohrt haben, es erkennen. In einer anderen Schriftstelle lesen wir, daß sie Ihn fragen werden: "Was sind das für Wunden in deinen Händen?" Er wird sagen: "So bin ich geschlagen im Hause derer, die mich lieben." Es wird nicht nur eine traurige Zeit für die Juden sein, die ihren Messias verworfen haben, sondern auch für die Nationen, die Ihn als ihren Messias nicht annahmen. Sie werden weinen und wehklagen. Die törichten Jungfrauen werden wehklagen. Das ist die Gemeinde, welche ihre Lampen nicht mit Öl gefüllt hatte. Zehn Jungfrauen gingen Ihm entgegen, - alles gute Men- schen Fünf von ihnen hatten Öl in ihren Lampen. Die anderen fünf aber hatten ihre Lampen nicht mit Öl gefüllt. Sie blieben draußen, wo heulen und Zähneklappern sein wird. Gemäß diesem Text werden sie weinen und wehklagen. Die Bibel sagt, daß sie zerbrochenen Herzens wehklagen werden. Ich gebe euch noch eine andere Bibelstelle aus 1. Mose 45, wenn ihr es nachschlagen möchtet. Joseph gab sich seinen Brüdern zu erkennen. Wir werden es lesen, um das Schattenbild dessen, was an jenem Tage geschehen wird, zu sehen. Dann fügen wir die beiden zusammen. "Da vermochte Joseph nicht länger an sich zu halten vor allen, die um ihn her standen, sondern er rief aus: 'Laßt jedermann von mir weg hinausgehen! (Nun denkt daran! Als Joseph sich seinen Brüdern zu erkennen gab, sprach er: 'Laßt jedermann von mir weg hinausgehen!') So war denn niemand zugegen, als Joseph sich seinen Brüdern zu erkennen gab. Er brach aber in ein so lautes Weinen aus, daß die Ägypter es hörten und auch das Haus des Pharaos Kunde davon erhielt. (Er muß laut geschrien haben.) Joseph sagte aber zu seinen Brüdern: 'Ich bin Joseph! Lebt mein Vater noch?' Seine Brüder vermochten aber nicht, ihm zu antworten: so bestürzt standen sie vor ihm. Da sagte er zu seinen Brüdern: 'Tretet doch nahe an mich heran!' Als sie nun näher getreten waren, sagte er: 'Ich bin euer Bruder Joseph, den ihr nach Ägypten verkauft habt! Nun beunruhigt euch aber nicht und macht euch keine Vorwürfe darüber, daß ihr mich hierher ver- kauft habt! Denn um alle am Leben zu erhalten, hat Gott mich euch vorausgesandt. (O, wie herrlich). Denn jetzt herrscht die Hungersnot erst zwei Jahre im Lande, und fünf Jahre stehen noch bevor, in denen kein Pflügen und kein Ernten statt- finden wird. Darum hat Gott mich euch vorausgesandt, um das Fortbestehen eures Geschlechts auf Erden zu sichern und um euch, eine große Schar von Erretteten, am Leben zu erhalten,"' Laßt mich das mit Sacharja 12 vergleichen. Wir hatten das Schattenbild durchgenommen. Wenn man von Sinnbildern lehrt, muß es immer stimmen. Mein Denken ist den Sinnbildern entsprechend ausgerichtet. Als Joseph geboren wurde, haßten ihn seine Brüder. Stimmt das? Ich möch- te euch nun beweisen, daß Joseph ein Typ auf die geisterfüllte Gemeinde ist. Joseph wurde von seinen Brüdern gehaßt. Warum? Er war geistlich gesinnt Joseph konnte ja nichts dafür, daß er Visionen sah. Auch konnte er nichts dafür, daß er Träume hatte und sie auch zu deuten vermochte. Es war in ihm und wurde deshalb durch ihn offenbar. Seine Brüder haßten ihn ohne Ursache. Sein Vater jedoch liebte ihn, denn sein Vater war ein Pro- phet. Seht ihr, wie es mit Jesus war? Gott liebte Seinen Sohn, doch die Brüder, die Pharisäer und Sadduzäer haßten Ihn, weil Er die Kranken heilte und Dinge voraussah, Visionen hatte und sie auslegte. Seht ihr, was ich meine? Sie haßten Ihn ohne Grund. Was taten sie Joseph an? Sie gaben vor, er sei getötet worden. Sie warfen ihn in eine Grube und nahmen seinen bunten Rock mit den sieben Farben, den sein Vater ihm gegeben hatte. Ein Regenbogen hat sieben Farben. Wir wissen, was der Regenbogen bedeu- tet. Später werden wir es eingehend durchnehmen. Der Regenbogen befindet sich über dem Haupt, - Jesus. Sie besprengten seinen Rock mit Blut und brachten ihn seinem Vater, um so seinen Tod vorzutäuschen. Er wurde jedoch aus der Grube hervorgebracht und nach Ägypten unter die Obhut eines Hofbeamten des Pharao gestellt. Als das geschah, kam Böses über ihn, und er wurde ins Gefängnis geworfen. Auch dort weissagte er, indem er zwei Männern ihr Schicksal voraussagte. Der eine war ein Mundschenk, der andere ein Bäcker. Beide hatten einen Traum. Dann wurde Joseph zur Rechten Pharaos erhoben. Kein Mensch konnte zu Pharao kommen als nur durch Joseph. Gebt acht! Joseph wurde nach Ägypten verkauft. Alles, was er tat, war ein Schattenbild auf Christus. Seht auf den Mundschenk und den Bäcker. Beide hatten einen Traum. Joseph befand sich im Gefängnis. Seht Jesus, gefangen am Kreuze, im Gefängnis. Während er dort festgehalten wurde, empfing der Schächer Gnade, der andere ging verloren. Gebt acht! Nachdem Jesus gekreuzigt, begraben und auferstanden war, wurde Er in den Himmel erhöht und sitzt zur Rechten Gottes, des großen Geistes, Jehova. "Niemand kann zum Vater kommen, denn durch mich!", sagte Jesus. Es geht nicht um das Aufsagen der 'Heiligen Maria', nicht um dieses oder jenes ist gesegnet, es geht um Jesus Christus allein, der einzige Mitttler zwischen Gott und Menschen, dargebracht in dem kostbaren Leib, in dem Gott Wohnung unter uns nahm. Er trug den Namen Gottes in Seiner Menschwerdung! Gebt acht! Ich kann mich einfach nicht von diesem Thema trennen. Es scheint, als ob jemand anwesend ist, der es nicht verstehen kann. Laßt mich euch etwas zeigen. Der Heilige Geist mahnt mich. Ich muß es sagen. Gleich werde ich auf ein anderes Thema übergehen. Als die erste Nachricht zur Herrlichkeit drang, daß der Sohn, Adam, verloren ging, sandte Gott damals einen Engel? Sandte Er Seinen Sohn? Sandte Er irgend jemand anderes? Nein Er kam selbst, um Seinen Sohn, Adam, zurückzukaufen. Halleluja. Gott vertraute keinem anderen als sich selbst. Gott wurde Fleisch und wohnte unter uns. Er selbst erlöste die Menschheit. Die Bibel sagt, daß wir durch das Blut des Herrn gerettet sind. (Apg. 20,28) Der unsterbliche Gott wurde sterb- lich, um die Sünden hinwegzunehmen. Er selbst wurde das Lamm, ging mit Seinem eigenen Blut zur Herrlichkeit hinter den Vorhang ein. Joseph mußte nach Ägypten und wurde aus dem Gefängnis zur Rechten Pha- raos als Wärter gesetzt. Alles blühte auf in den Tagen Josephs. Wenn Jesus wiederkommt, wird die Wüste blühen wie eine Rose. Er bringt Wohlergehen mit sich, - eine Erfüllung des Sinnbildes von Joseph. Als Joseph im Hause des Potiphar war, gedieh alles. Dann mußte er ins Gefängnis, - auch da hatte er Gelingen. Als er zur Rechten Pharaos erhoben wurde, blühte ganz Ägypten auf, mehr als der Rest der Welt. Wenn Christus wiederkommt, wird alles im Wohlstand aufblühen. Die alte Wüste wird blühen, überall wird ge- nügend Nahrung sein. Jeder wird unter dem eigenen Feigenbaum sitzen und sich Seiner Gegenwart erfreuen, wenn Er als König wiederkommt. Er war der Menschensohn und Prophet. Amen. Er war der Menschensohn, das Opferlamm, der Priester. Er ist Menschensohn. Als König ist Er der Sohn Davids, sitzend auf dem Throne Seiner Herrlichkeit. Er ist Gott als Mensch geoffenbart. Er kam herab, wurde Mensch, um die Sünden der Welt weg- zunehmen. Vor Joseph wurde die Posaune geblasen. Die Menschen riefen: "Beugt eure Knie, Joseph kommt." Was immer jemand auch tat, wenn die Posaune er- tönte, mußte er seine Knie beugen. Wenn jemand gerade sein Geld herausneh- men wollte, mußte er seine Knie beugen, wenn Joseph kam. Ungeachtet des- sen, welcher Beschäftigung jemand auch nachging, er mußte damit aufhören, sobald Joseph kam. Die Posaune erscholl, wenn Joseph kam. Eines Tages wird alles still stehen, sogar die Zeit. Die Posaune Gottes wird erschallen, die Toten in Christus werden auferstehen. "Wenn der ewge Morgen taget und die Zeit wird nicht mehr sein...", dann werden sich alle Knie beugen. "Jedes Knie wird sich beugen und jede Zunge Christus be- kennen." Die einen bekennen jetzt ihre Sünden, die Sünden der anderen wer- den dann aufgedeckt. Gebt auf den Vergleich acht! Joseph heiratete eine Ägypterin und hatte zwei Söhne, - Ephraim und Manasse. Habt ihr darauf geachtet, als Jakob Ephraim und Manasse zu segnen begann? Er legte die Rechte auf Ephraim und die Linke auf Manasse. Der Segen der rechten Hand war für den Ältesten bestimmt. Als er jedoch zu beten begann und seine Arme gekreuzt waren, gab er dem Jüngsten den Segen, anstatt dem, der zu seiner Rechten stand. Da sprach Joseph: "Nicht so, lieber Vater! Denn dieser ist der Erstgeborene; lege deine rechte Hand auf sein Haupt! Du segnest ja Ephraim anstatt Manasse." Er antwortete: "Gott hat meine Arme gekreuzt." Von den Juden, dem Ältesten, dem zuerst auserwählten Gottes, kam der Segen durch das Kreuz auf die Braut aus den Nationen. Joseph wurde von seinen Brüdern verletzt. Die Juden sind seit Jahren ohne Gemeinschaft. Gebt acht! Wir kommen zu Sacharja zurück, wo sie weinen, wehklagen und bitterlich Leid um Ihn tragen werden, - jedes Geschlecht und jede Familie für sich. Sie werden einander fragen: "Wie konnten wir nur so etwas tun?" Sie werden fragen: "Was sind das für Wunden in deinen Hän- den?" Sogar die, welche Ihn durchstochen haben. Er wird in den Wolken wie- derkommen und sehen werden Ihn alle, auch die Ihn durchstochen haben. Jedes Geschlecht wird wehklagen und bitterlich Leid tragen. Sie werden ratlos sein." Ihr kennt ja die Geschichte Josephs. Als er seine Brüder sah, tat er so, als ob er nicht hebraisch konnte. Er sprach durch einen Übersetzer. Er wollte sie prüfen. Eines Tages jedoch brachten sie seinen kleinen Bruder. Es war Benjamin, durch den sein Gefühl überwältigt wurde. Was wird Christus überwältigen in diesen Tagen? - Die junge Gemeinde, die in jenem Land hervorkommt und die Gebote Gottes hält; ein neugeborenes zurückerstattetes Volk, versammelt in Palästina. Israel, mit dem sechseckigen Stern Davids in der ältesten Flagge der Welt, - eine Nation wurde in den letzten Jahren herausgeboren. "Nationen sterben. Israel erwacht. Die Zeichen geschehen, die die Pro- pheten voraussagten. Die Tage der Heiden sind gezählt mit all ihren Sorgen und Nöten. Kehrt zurück, ihr Zerstreuten zu eurem Eigentum. Der Tag der Erlösung ist nahe. Die Herzen der Menschen versagen vor Furcht. Werdet erfüllt mit dem Geist Gottes, haltet eure Lampen klar und hell. Schaut auf, eure Erlösung ist nahe." Joseph sah den jungen Benjamin, der dort saß. Die Juden aus allen Stäm- men kehrten zurück. Von ihnen werden 144000 Christus annehmen. Sie werden Ihn kommen sehen und sagen: "Das ist unser Gott, auf den wir war- teten." Dann werden sie erkennen, daß sie Ihn durchstochen haben. Sie wer- den sagen: "Woher hast du diese Wunden?" Er wird antworten: "Im Hause derer, die mich lieben, bin ich geschlagen worden." Sie werden weinen und wehklagen; ein jedes Geschlecht. Das Haus Davids und Nathan wird sich absondern und weinen, wenn sie auf den blicken, den sie durchstochen haben. Worin wird seine Botschaft bestehen? Gebt acht auf das, was Joseph sagte. Als Joseph seine Brüder vor sich hatte, sah er sie an und erblickte den kleinen Benjamin. Er sah all die anderen, Gad und die anderen zehn Stäm- me, sie standen alle vor ihm. Er wußte, daß es seine Brüder waren. Doch als er den kleinen Benjamin erblickte, kamen ihm die Tränen, denn er wußte, daß es sein Vollbruder war. Was sagte er? "Lasset jedermann hinaus- gehen!" Wo waren seine Frau und Kinder? Sie befanden sich im Palast. Wohin geht die Braut-Gemeinde aus den Nationen nach der Entrückung? In den Palast Halleluja. Die Braut wird durch die Entrückung von der Erde hinweggenommen. Wenn Er kommt und sich Seinen Brüdern, den Juden, zu erkennen gibt, ist Seine Braut nicht dabei. Sie haben Ihn durchbohrt und abgelehnt. Doch Seine Vermählte, Seine Geliebte, Seine gottgeweihte Gefähr- tin befand sich im Tempel. Er blickte hin und wußte, daß sie ihn nicht erkannten. Sie sahen diesen großen Fürsten und sprachen zueinander von dem, was sie getan hatten. Ich glaube, es war Ruben, der sprach: "Habe ich es euch nicht gesagt, 'Ver- sündigt euch nicht an dem Knaben', und ihr wolltet nicht hören? Jetzt wird sein Blut geopfert." Joseph stand da. Sie wußten nicht, daß er verstand, was sie sagten. Manche meinen: "Man kann das Zungenreden nicht verstehen." Doch Er weiß alles. Gewiß, Er weiß es. Das Zeitalter der Nationen begann mit dem Sprechen in Zungen und der Auslegung, als der Heilige Geist herabkam. Die Handschrift erschien in unbekannter Sprache und doch konnte ein Mann es auslegen und sagen, was es bedeutete. In gleicher Weise wird es enden. Amen. Es fing so an und genauso wird es enden. Sie meinten, er könnte die Sprache nicht verstehen. Er jedoch kannte sie. Sie sprachen: "Seht ihr, was wir getan haben?" Joseph sah, daß es ihnen leid tat, was sie an ihm verübt hatten. Er sah ihr Leid und Bedauern dar- über, daß sie ihn abgelehnt hatten. Der Herr macht sich bereit, Seine Ge- meinde von dieser Erde in die Herrlichkeit hinaufzunehmen. Dann wird Er kommen. Alle Geschlechter auf Erden werden wehklagen. Was taten sie? Ruben und all die anderen fingen an zu weinen. Sie hatten Angst und sprachen: "Das ist er. Jetzt wird er es uns vergelten und uns töten. Wir wissen, was uns bevorsteht, denn das ist Joseph, der so lange von uns fort war. Es ist Joseph, unser Bruder. Nun ist es um uns geschehen." Er sprach: "Und nun bekümmert euch nicht und denkt nicht, daß ich darum zürne, daß ihr mich hierher verkauft habt; denn um eures Lebens willen hat mich Gott vor euch hergesandt." Was tat Gott? Weshalb verwarfen die Juden Jesus? - Damit die Menschen aus den Nationen herausgerufen werden, um Seines Namens Willen. Gott hat es getan, um das Leben der Brautgemeinde aus den Nationen zu erhalten. Alle, die Ihn verworfen haben, werden wehklagen. Sie werden sich verstek- ken in Gebäuden, in Felsklüften und dergleichen. Weshalb haben sie das getan? Warum verwarfen sie Ihn. Nun steht Er vor ihnen, der Gott, auf den sie gewartet haben. "Das ist Er mit den Nägelmalen in Seinen Händen und wir haben es Ihm angetan." Das gleiche sagten auch die Brüder, als sie zurückkamen. Er sagte: "Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt" O, sie hatten Angst, sie weinten und wehklagten, waren ratlos und sprachen: "Was kön- nen wir nur tun?" Er sprach: "Seid unbekümmert, denn Gott hat es so gefügt Gott hat mich vorausgesandt." Gott schuf alle Menschen; die Weißen, Schwarzen, Braunen und Gelben. Gott hat alle Menschen geschaffen; die Völker und die Juden. Er schuf alle zu Seiner Ehre. Die Juden lehnten Ihn ab, so nahm Er die Braut aus den Heiden, die herrliche Pfingst-Gemeinde, die im Blute des Lammes gewaschen ist. Die Kraft der Auferstehung wohnt in ihnen. Sie werden auferstehen und entrückt. In einem Augenblick werden sie in die Gegenwart Jesu ver- setzt Dann kommt Er und tut sich Seinen Brüdern kund. Gebt acht auf diese Schriftstelle! "Seht, er kommt mit den Wolken, und sehen werden ihn die Augen aller, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden um ihn alle Geschlechter der Erde." Kap. 1,7: "Seht, er kommt mit den Wolken, und sehen werden ihn die Augen aller, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden um ihn alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen!" Dann macht Er den Ausspruch: "Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Petrus sagt in Apg. 4,12: "... und in keinem anderen ist die Rettung zu finden; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Men- schen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen." Ich wollte die Stelle aus Apg. 2,36 lesen: "So möge denn das ganze Haus Israel mit Sicherheit er- kennen, daß Gott ihn zum Herrn und zum Christus gemacht hat, eben die- sen Jesus, den ihr gekreuzigt habt." In Joh. 14,8 sprach Philippus: "Herr, zeige uns den Vater, das genügt uns." Er antwortete: "Solange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Phil- lippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: 'Zeige uns den Vater!'? Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist?" Das sagte ich einer Frau. Sie wandte ein: "Einen Augenblick, Herr Branham. Du und deine Frau seid auch eins." Ich sagte: "Aber nicht so!" Sie ant- wortete: "Wie bitte?" Ich sagte: "Kannst du mich sehen?" Sie antwortete: "Gewiß!" Darauf sprach ich: "Siehst du auch meine Frau?" Sie antwortete: "Nein." Ich sprach: "So muß Er es anders gemeint haben, als Er sagte: 'Wer mich sieht, der sieht den Vater."' Das genügte. Drei sind es, die Zeugnis ablegen, der Vater, das Wort (der Sohn), und der Heilige Geist. Diese drei sind eins. Drei legen Zeugnis ab auf Erden: "Der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind vereint."(1. Joh. 5) Derselbe Mann, der diese Worte schrieb, bat die Offenbarung niedergeschrie- ben, die Jesus ihm gab. Ihr könnt den Vater nicht ohne den Sohn haben. Ihr könnt weder den Vater noch den Sohn ohne den Heiligen Geist haben. Gewiß. Das Wasser, das Blut und der Geist sind die Lebens-Elemente des Leibes. Was geschieht zuerst bei einer natürlichen Geburt, wenn eine Frau ein Kind gebärt? Als erstes kommt das Wasser, dann das Blut Dann kommt der Geist, das Leben, und das Kind beginnt zu atmen. Das Wasser, das Blut und der Geist müssen bei einer natürlichen Geburt vorhanden sein. So ist es auch mit der geistlichen Geburt. Zuerst kommt die Rechtfertigung durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus, durch das Blut kommt Vergebung, Reinigung und Heiligung. Darauf folgt die Wassertaufe in dem Namen Jesu Christi. Da seid ihr Nazarener stehengeblieben. Ihr seid nicht weiter gegangen. Ihr ward 'Geheiligte Gefäße', zubereitet für den Gebrauch, aber noch nicht benutzt. "Selig sind, die da hungern und dürsten nach der Gerechtig- keit; denn sie sollen satt werden." Das Gefäß wird zuerst geheiligt. Hier trifft das Gleichnis von den Jungfrauen zu. Das Wort 'Jungfrau' bedeutet rein, heilig, unberührt, geheiligt. Fünf von ihnen hatten Öl, die anderen fünf hatten kein Öl. Die ersten fünf wurden mit dem Geist erfüllt, die anderen blieben in dem Zustand der Heiligung. "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig wurdet?" Sie antworteten: "Wir ha- ben nicht gehört, ob der Heilige Geist da sei." "Worauf seid ihr denn getauft?" Als Paulus die Hände auf sie legte, kam der Heilige Geist auf sie. Wasser, Blut, Geist. Jesus kam, um die Gemeinde durch Sein Blut zu reinigen und zu heiligen, auf daß Er Wohnung darin nehme. Er gab Sein eigenes Blut und reinigte uns von unserer sexualen Geburt, um ein geheiligtes Ge- fäß zu machen, in das Er selbst hineinkommen kann. "Nur noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr. Doch ihr sollt mich sehen... und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt!" Amen. Auf der ganzen Wegstrecke werde ich mit euch, ja in euch sein. Die Werke, die ich tue, sollt ihr auch tun. Diese Zeichen wer- den denen folgen, die da glauben." Gott in der Gemeinde. Drei legen Zeugnis ab im Himmel, der Vater, das Wort (der Sohn) und der Heilige Geist. Diese drei sind eins. Doch könnt ihr gerettet sein, ohne geheiligt zu sein. Man kann geheiligt sein, ohne den Heiligen Geist empfangen zu haben. Das stimmt Durch den Geist geheiligt, aber noch nicht erfüllt. Euer Herz kann gereinigt und ge- heiligt sein, ohne daß es gefüllt ist. Davon steht geschrieben, wenn der unreine Geist den Menschen verlassen hat, so geht er durch dürre Stätten. Wenn er zurückkommt und findet das Haus geschmückt vor, so kommt er herein. Der letzte Zustand eines solchen Menschen ist siebenmal schlimmer als der vorherige war. Was ist euch, die ihr die Heiligung lehrtet, widerfahren? Als der Heilige Geist mit Zungenreden, Zeichen und Wundern herabkam, habt ihr es als vom Teufel bezeichnet und euch somit gegen den Heiligen Geist versündigt, indem ihr es als unrein hingestellt habt. Nun seht, wie es euren Gemeinden seitdem erging! Kommt heraus! Die Stunde ist hier. Die Offenbarung Jesu Christi wird gelehrt. Gott ist offenbar geworden in der Kraft des Heiligen Geistes. Amen. Der Tag der Erlösung ist nahe. Seine Gottheit wird in 1. Tim. 3,16 beschrieben: "Und etwas unbestreitbar Großes ist das Geheimnis der Gottseligkeit; Gott ist offenbart im Fleisch, als gerecht erwiesen im Geist, erschie- nen den Sendboten, verkündigt unter den Völkern, gläubig angenom- men in der Welt, emporgehoben in die Herrlichkeit." Wir sind jetzt bis zum 8. Vers gekommen und beginnen heute abend mit dem 9. Vers über die Patmos-Vision. Große Dinge sind uns bereitet. Liebt ihr Ihn? "Ich liebe Ihn, ich liebe Ihn, denn Er hat mich zuerst geliebt, und bezahlte für mein Heil auf Golgatha." Tut ihr es wirklich? Hat Gott sich euch zu erkennen gegeben? Ist es geoffen- bart worden, daß Er der Sohn Gottes, Jesus Christus, Gott geoffenbart im Fleische ist, der die Sünden hinweggenommen hat? Er offenbart sich selbst in Seiner Gemeinde in diesen letzten Tagen und gibt sich zu erkennen. Gebt acht auf die Dinge, die jetzt in der Gemeinde vor sich gehen! Am Ende dieser Botschaft werdet ihr es sehen, ob die Bibel die Dinge be- zeugt, die stattfinden. Jawohl! Genau! Für jedes Gemeindezeitalter, angefan- gen mit Ephesus, Pergamon, Thyatira, bis hin zum letzten Zeitalter. Es ist vorausgesagt, was durch Luther, Wesley und andere geschehen sollte, wie die Pfingst-Denominationen zu Laodicea in eine lauwarme Verfassung zurück- fallen. Doch inmitten dessen zieht Er Sein Volk heraus. Das stimmt genau. Wir sind am Ende. O, ich bin so froh. Ich selbst habe mich absondern müs- sen und sehe meine Freunde, die das gleiche taten. Die Welt ist in einem Chaos. Doch denkt daran, daß das Kommen des Herrn sehr nahegerückt ist. Wir sind am Ende des Zeitalters. Menschenherzen versagen vor Furcht. Über Radio hört man die Bekanntmachung: "Seid bereit für den Luftalarm! Nehmt dieses oder jenes mit! Geht in den Keller!" Wie wollt ihr euch davor verbergen? Ihr könnt euch nicht verstecken. Die Dinge werden 150 Fuß in den Boden einschlagen und 150 Meilen im Umkreis erfassen. Wenn es hier einschlägt, wurde der Luftdruck Indianapolis dem Erdboden gleichmachen und in Stücke zerschlagen. Es ist schwer zu sagen, was sie sonst noch haben. Seht, es braucht nicht Rußland zu sein, schon von einem kleinen Land wie Kuba kann es ausgehen. Von dem kleinsten Land kann es über die ganze Welt kommen. Sie brauchen es nur einzustellen und an der Strippe zu ziehen. Ihr braucht keine Armee. Ein Fanatiker In der Hand des Teufels, der es tut, genügt, und alles ist vorüber. Dann ist alles vorbei. Doch laßt mich euch das Segensreiche mitteilen. Wenn wir das alles so nahe sehen, daß es schon vor Tagesanbruch geschehen könnte, so vergeßt nicht, daß die Gemeinde heimgenommen wird, ehe das geschieht. Die Ent- rückung findet vorher statt. Damit ihr es nicht mißversteht, denkt daran! Jesus sagte: "Wie es war in den Tagen Noahs und in den Tagen Lots, so wird es sein..." Denkt daran! Ehe der Regen fiel, ging Noah zur Arche ein. Seht, Noah war in der Arche und wurde bewahrt. Noah war ein Sinnbild auf die Juden. Henoch ist heimgegangen, ohne zu sterben. Als Noah Henoch heimgehen sah, wußte er, die Zeit, mit dem Bau der Arche zu beginnen, ist gekommen. Als He- noch heimgenommen wurde, war es das Zeichen für Noah. Sobald die Ge- meinde aus den Nationen hinweggenommen wird, gibt Er sich Israel zu er- kennen. Das stimmt. Denkt an die Tage Lots, von denen Jesus sprach: "Be- vor ein Feuerfunke die Erde traf, sprach der Engel: 'Eile, rette deine Seele! Gehe hinweg von hier, denn ich kann nichts tun, bis du herausgekommen bist!'" Ehe das Feuer fiel, kam Lot mit den Seinen heraus. So wird die Ent- rückung stattfinden, ehe die Trübsal beginnt. Viele verwechseln es mit der Drangsal, doch in dieser Woche werden wir, so der Herr es will, es mit Seiner Hilfe begradigen. Denkt daran, die große Trübsalszeit wird in der Bibel als die Not Jakobs beschrieben. Doch das hat nichts mit den Nationen zu tun. Dafür gibt es in der Bibel keinen Hinweis. Die Gemeinde aus den Nationen wird vorher entrückt Manche warten darauf, daß sich Wasser in Blut verwandelt und dergleichen mehr. Doch das geschieht in dem Zeitabschnitt für Israel, mit Moses und Elia, wenn sie zurückkehren. Der Geist dieser Männer ist nicht gestorben. Moses starb, doch sein Grab ward nicht gefunden. Er ist irgendwann auf- erweckt worden, denn er war mit Jesus auf dem Verklärungsberge und sprach mit Ihm. Sie werden zurückkommen und getötet werden: "Und ihre Leich- name werden auf der Straße der großen Stadt liegen, die geistlich gesprochen 'Sodom und Ägypten' heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt worden ist" (Je- rusalem). Sie werden den Juden predigen und die Erde mit Plagen schlagen, den Himmel verschließen und so weiter. Der abschließende Dienst unter den Nationen wird zu ihnen übergehen. Die Gemeinde aus den Heiden geht heim, doch der Dienst wird fortgesetzt. Dann kommt die Zerstörung aller Dinge. Zunächst wird ein Drittel der Erde davon betroffen. Die Leichname der beiden Propheten werden dreieinhalb Tage auf der Straße liegen. Seht euch die Aufnahmen an, die ich aus Südamerika bekam. Dort wurde ein Pfingstmissionar mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern getötet Man ließ sie auf der Straße liegen, ohne sie zu beerdigen. Der Leib des kleinen Mädchens war sehr angeschwollen. Man ging an ihnen vor- bei und spie drei, vier Tage lang in ihre Angesichter. Br. Kopp machte die Aufnahmen. Ich habe sie zuhause. So tun sie es. Dann werden sie ein- ander Geschenke zusenden. Seht den Hinweis, den die Bibel dafür gibt und welche Kirche es tun wird. Das stimmt. Es ist nahe gekommen und schleicht wie eine Schlange hinein, so listig, wie es nur geht. Ein Zeichen der Dinge bis zum Ende! Beachtet die Weissagung, die der Herr mir im Jahre 1933 gab, wie alles geschehen muß. Zunächst würde den Frauen das Recht zur Wahl gegeben, die dann den verkehrten Mann wählen. Sieben Dinge wurden mir gezeigt. Fünf davon sind bereits erfüllt. Das nächste war ein gewaltiges Weib, eine Kirche, eine Macht oder dergleichen, die in den Vereinigten Staaten die Macht ausüben wird. Dann sah ich alles in Asche daliegen. Es betraf die Endzeit. Es wurde mir gesagt, daß sie ein Fahrzeug herstellen werden, welches nicht gesteuert werden braucht. Sie haben es bereits hergestellt, wie der Heilige Geist es mir gesagt hat. Es ist aufgeschrieben. Niemand kann es leugnen. Elf Jahre vorher wurde mir gezeigt, daß die Siegfried-Linie (Westfront im zweiten Weltkrieg), gebaut würde. Ich sagte damals den Krieg mit Deutschland voraus, und daß Amerika mit hineingezogen wird. Präsident Roosevelt würde der größte Schuft von ihnen allen sein. Das stimmt, er war es. Damit will ich die Gefühle der Demokraten nicht verletzen. Hier geht es nicht um einen Demokraten oder Republikaner, sondern um Jesus Christus, den Sohn Got- tes, der es sagte. Ich bin weder Republikaner noch Demokrat, ich bin ein Christ. Seht her, vor einigen Tagen wurde ihre Schuftigkeit offenbar. Sie richteten die Wahlmaschinen so ein, daß jedesmal, wenn Mr. Nixon gewählt wurde, gleichzeitig auch die anderen gewählt wurden. Mr. J. Edgar Hoover hat die Maschinen eingezogen. Wieviele haben darüber gelesen? Sicher, es stand ja in allen Zeitungen. Könnt ihr sehen, wo wir uns befinden. Es gibt nichts Ehrliches mehr außer Christus. O, dieses gesegnete, alte Buch. Es ist das einzige, das euch darüber Auskunft gibt, wer ihr seid, woher ihr kommt und wohin ihr geht. Ja, dieses alte, gesegnete Buch. O, wie liebe ich Ihn. Ihr auch? Glaube an den Vater, glaube an den Sohn, glaube an den Heiligen Geist, diese drei sind eins. Dämonen erzittern, Sünder erwachen. Glaube an Jehovah läßt alles erschüttern. Amen. Freunde, welch ein großer Tag liegt vor uns. Die Offenbarung Jesu Christi, die Gott Seinem Engel gab, der zu Johannes kam und es ihm überbrachte, damit durch die Gemeindezeitalter bekannt wird, was für uns bereitet ist. Der Herr möge uns segnen, während wir aufstehen. Wir möchten unter Be- gleitung des Klaviers singen: "O, wie süß klingt Jesu Name. Ohne Zweifel sind Fremde heute morgen unter uns. Ich möchte, daß ihr ihnen die Hand reicht. Ladet sie ein, mit euch zu kommen. Heißt sie will- kommen. Ich möchte, daß ihr es alle tut. Heute abend beginnt der Gottesdienst um 19 Uhr. Ich werde über 'Die Pat- mos-Vision' sprechen. Morgen abend spreche ich, so der Herr will, über das erste Gemeindezeitalter. O wie süß klingt Jesu Name, o wie heilt Er allen Schmerz, und wie bringt Er Fried und Freude, jedem kindlich gläub'gen Herz. o wie süß, es erklingt, wenn ein Herz von Jesu singt, o wie süß, es erklingt, wenn ein Herz von Jesu singt. Ehe wir den nächsten Vers singen, möchte ich, daß Ihr einander die Hände reicht. Ob Methodisten, Baptisten, Pfingstler, Katholiken usw., wer immer ihr sein mögt, reicht denen neben euch die Hand und sagt: "Christlicher Pilger- freund, ich bin froh, daß Du heute morgen hier bist und freue mich, in der Gemeinschaft mit Dir unter dem Schall des Wortes Gottes zu sein." [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandene Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 01.05.2001]