Heirat und Scheidung Marriage and Divorce gepredigt in Jeffersonville am 21. Februar 1965 William M. Branham Laßt uns jetzt die Häupter für einen Moment zum Gebet neigen. Gnädiger Vater, wir danken Dir für dieses Vorrecht heute morgen, hier in diesem Auditorium zu sein, während wir dem Ausgang dieses Tages entgegen- sehen. Wir wissen nicht, was der Tag uns bringt, doch wir wissen, wer den Tag in Händen hält. Deshalb beten wir, daß Er, der die Macht über das Heute, das Morgen und die ganze Ewigkeit hat, uns heute segnen möge, während wir in Seinem Namen versammelt sind, damit wir erfahren, wie wir Ihm in unserem Leben besser dienen können. Das ist unsere ganze Absicht, Vater. Gott, der unsere Herzen kennt, weiß, daß dies wahr ist. Wir übergeben uns Dir für den weiteren Verlauf dieses Tages zu Deinem Dienste. Im Namen Jesu Christi. Amen. Ihr könnt euch setzen. Ich wünsche den sichtbaren und auch den nicht sichtbaren Zuhörern im ganzen Land, die heute Vormittag durch die Übertragung erreicht werden, einen guten Morgen. Es ist mir ein großes Vorrecht, heute hier zu sein, um über dieses so wichtige Thema zu sprechen. Ihr, die ihr anwesend seid: Es ist wirklich ein wenig irritierend, vor mir Vorhänge zu haben und nach rechts und links sprechen zu müssen. Denen, die nicht hier sind, möchte ich erklären, daß sich zu meiner Rechten der Hörsaal und zu meiner Linken die Turnhalle befindet. Ich selbst stehe in einem Vorraum dazwischen, wo man die Vorhänge zu beiden Seiten geöffnet hat. Heute morgen sind sowohl der Hörsaal als auch die Turnhalle überfüllt, ebenso wie die Kapelle an der Ecke 8th und Penn Street. Von hier, wo alles überfüllt ist, findet eine Übertragung per Telefonleitung an die anderen Orte statt. Wir hatten eine gewaltige Zeit im HERRN und sind in großer Erwartung im Hinblick auf diesen Gottesdienst heute Vormittag. Heute abend wird der Abschluß dieses viertägigen Feldzuges sein, deshalb laden wir alle, die kom- men können, besonders ein. Wir vertrauen darauf, daß der HERR uns heute abend einen gewaltigen Höhepunkt schenken wird, indem Er etwas höchst Außergewöhnliches tut, und zwar insofern, daß Er alle Kranken heilt und die mächtigen Dinge wirkt, die Er gewöhnlich tut. Wir sind wirklich in großer Erwartung auf diesen Abend. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen: jedermann, jede Gemeinde, jede Denomination; ihr braucht nicht einmal Christ zu sein. Wir laden wirklich die Sünder ein, zu kommen und unter uns zu verweilen. Wir tun unser Bestes, sie über den Weg des HERRN zu belehren, um das Leben zu haben. Ich hoffe, daß die Zuhörerschaft nicht nervös wird, und vertraue Gott, daß ich ebenfalls nicht nervös sein werde. Ich hatte eine schreckliche Nacht voller Anspannung, denn ich bin mir dessen bewußt, daß ich mich für die Dinge, die ich heute morgen sage, am Tage des Gerichts verantworten muß. Ich konnte nicht schlafen. Ich weiß, wenn ich sie nicht sage, wird es mir am Tage des Gerichts zur Last gelegt werden. Das macht es so schwierig. Man kann es nicht erklären. Heute morgen wollen wir uns mit dem bedeutenden Thema "Heirat und Scheidung" befassen. Der Grund, weshalb ich es wie eine Sonntagsschullektion durchnehme, ist, daß wir uns Zeit nehmen, darüber zu sprechen. Anstatt eine Predigt darüber zu halten, soll es eine Belehrung aus der Schrift sein. Sollte dieses Tonband jemals irgendwo zu einem Prediger oder zu dienenden Brüdern gelangen, so möchte ich ihnen jetzt etwas sagen. Ich weiß nicht, ob es jemals veröffentlicht oder was die Gemeinde damit tun wird. Ich bitte Br. Fred, mit dem Gemeindevorstand zu sprechen, bevor er dieses Tonband herausgibt. Auch euch, die ihr jetzt im ganzen Land eure Tonbandgeräte laufen habt, bitte ich, das Band nicht weiterzugeben, bis ihr von Br. Sothmann darüber gehört habt. Sollte es freigegeben werden, und irgendeiner meiner Predigerbrüder oder irgendein Christ stimmt mit dem, was ich über dieses Thema sage, nicht überein, so hoffe ich, daß ihr es nicht kritisieren werdet. Wenn ihr es nicht so versteht, wie ich es lehre, dann habt ihr als Prediger, als Hirte das Recht dazu. Ich respektiere alles, was ihr glaubt. Über dieses Thema gibt es zwei große Lehransichten. Wenn zwei Antwor- ten auf eine Frage bestehen, dann muß entweder eine richtig sein, oder sie sind beide falsch. Deshalb wollen wir heute morgen im Wort Gottes nachsehen, um das zu klären. Ich meine, wenn es eine biblische Frage ist, hat die Bibel gewiß auch die Antwort darauf. Bevor wir jetzt mit diesem Thema beginnen, bzw. ehe ich nun über dem Wort bete, möchte ich euch, besonders euch Christen gegenüber einen Wunsch äußern, nämlich, daß ihr heute morgen für mich betet. Betet auch ihr, die ihr nicht anwesend seid und zuhört, für mich, denn ich möchte aufrichtig und wahrhaftig sein. Wenn ich diese Dinge darlege, so sind wir uns darüber im klaren, daß irgend jemand, und wäre es nur ein einziger, sich darauf verläßt auf Leben und Tod. Viele von euch werden glaubend von hier gehen. Viele von euch vielleicht auch nicht. Doch ich weiß, daß es, was meinen Dienst betrifft, Menschen gibt, die kommen, um auf mich zu hören, auf das, was ich zu sagen habe. Auch heute morgen befinden sie sich hier. Viele sind gekommen: aus den Vereinigten Staaten, aus Kanada und von Übersee. Ihr könnt euch vorstellen, was für einen Druck einem das Wissen auferlegt, daß es in eurer Hand liegt, wo der Mensch die Ewigkeit zubringen wird, weil er sich darauf verläßt, was ihr sagt. Gott wird mich dafür zur Rechenschaft ziehen. Deshalb möchte ich dieses Thema so aufrichtig behandeln, wie ich nur kann. An unsere Schwestern habe ich eine Bitte. Einige meiner Worte habe ich bereits abgeändert, damit ich sie vor ihnen aussprechen kann. Billy hat heute morgen Aufzeichnungen in seiner Tasche, die vor einer gemischten Zuhörer- schaft nicht gesagt werden können. Für anderes, das ich wahrscheinlich aussprechen werde, bitte ich euch, Verständnis aufzubringen. Nehmt es an als von eurem Bruder. Ich bringe es nach meinem besten Wissen. Im Sprechzim- mer eines Arztes würdet ihr doch auch sitzen bleiben und zuhören, wenn er euch einige sehr deutliche Worte sagen müßte. Ihr jungen Frauen und Männer: ich will nicht, daß ihr einen falschen Eindruck bekommt. Bleibt ruhig sitzen und glaubt. Denkt daran: Wahrheit muß als Wahrheit gesagt werden. Zweifellos werden viele von euch nicht mit dem übereinstimmen, was gesagt werden muß, aber ich möchte es euch mit der Bibel beweisen. Ich glaube, wenn ihr andächtig seid und zuhört, werdet ihr ein besseres Verständ- nis und eine bessere Vorstellung von dem bekommen, was ich schon immer hervorgehoben habe. Ich glaube, dies wird es erklären. Ich vertraue einfach darauf. Wir werden dazu etwas mehr Zeit benötigen, vielleicht eineinhalb Stunden oder mehr. Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird. Ich möchte noch einmal wiederholen, daß ich mir dessen bewußt bin, daß Menschen an euren Worten wie an denen ihres Pastors festhalten. Natürlich, auch ich bin Pastor. Und sie richten sich nach den Worten ihres Hirten, als ginge es um Leben und Tod. Andere halten sich auf Leben und Tod an das, was ein Priester sagt. Natürlich wird der Pastor seine Leute nach seinem besten Wissen so belehren, wie er im Seminar gelehrt wurde. Mit den Priestern in den verschiedenen Religionen, in denen es Priester gibt, verhält es sich ebenso. Auch der Pastor ist ja ein Priester - ein Fürsprecher. Wenn der Priester ein Mensch voll tiefer Aufrichtigkeit ist, wird er alles so weitergeben, wie es ihm im Seminar oder Kloster gelehrt wurde. Ich habe mein Wissen weder von einem Seminar noch Erfahrungen aus einem Kloster. Ich habe nichts gegen das alles, doch mein Leben verlief ganz eigenartig. Ich wurde berufen, als ich noch ein kleiner Junge war. Dabei wurde mir ein sichtbares und hörbares Zeichen gegeben. Im Alter von sieben Jahren sah ich hier am Utica Pike eine Feuersäule in einem Busch. Mein Vater arbeitete für Herrn O.H. Wathen. Er ist erst kürzlich verstorben. Ihr habt ja das Buch gelesen und kennt die Geschichte. Später erschien sie unten am Fluß sichtbar vor den Menschen. Viele Male wurde sie fotografiert; ein Bild hängt sogar urheberrechtlich geschützt in der Hauptstadt Washington, und zwar in der Religious Hall of Art als die einzig wissenschaftlich bestätigte Fotografie eines übernatürlichen Wesens. Sie sieht genauso aus und ist in jeder Hinsicht genau dieselbe Feuersäule, welche das Volk Israel aus Ägypten herausführte. Ich glaube, daß es Jesus Christus in Geistesgestalt, nämlich als Sohn Gottes, ist. ER wurde ja Menschensohn genannt, als Er damals auftrat. Jetzt wird Er Sohn Gottes genannt. Im Tausendjährigen Reich wird Er Sohn Davids sein. ER kam als Menschensohn, als Prophet, wie es von Ihm vorausgesagt worden war. Jetzt ist Er Sohn Gottes - übernatürlich. In dem großen Tausendjährigen Reich, das kommt, wird Er Sohn Davids sein und auf dem Throne Davids sitzen. Wie alle Bibelleser wissen, ist dies eine göttliche Verheißung. Gott sagte zu David, daß Er seinen Sohn auf seinen Thron erheben würde. In diesem sonderbaren, eigenartigen Dienst hat man mich alles genannt, von "Gott" bis "Teufel". So ist es immer. Der Erzbischof der katholischen Kirche (des chaldäischen Rechts) sagte vor kurzem, als wir an dem Abend die Besprechung hatten: "Br. Branham, Johannes der Täufer hat sich ganz klar als schriftgemäß erwiesen, nämlich als derjenige, von dem der Prophet Jesaja gesprochen hatte." Er fuhr fort: "Dein Dienst in der Gemeinde ist eindeutig bestätigt. Die Lutheraner waren schrift- gemäß. Sie erkannten Luther. Die Wesleyaner haben Wesley erkannt. Was aber ist mit den Pfingstlern? Sie irren umher und wissen nicht, wo sie hin- gehören." Ich erwiderte: "Mein Herr, das schätze ich." Es war zu der Zeit, als der Heilige Geist über eine Dame kam, die mich nie zuvor gesehen hatte, durch sie sprach und das gleiche bestätigte. Ich will ehrlich sein angesichts der Botschaft, die ich heute morgen bringe, und sagte ihm, daß ich es nicht weiß. Ich antwortete: "Mein Herr, ich könnte das nicht sagen. Es ist schon etwas Gewaltiges, das zu sagen. Doch es hat den Anschein." Eines weiß ich: Etwas ist geschehen, das ist sicher. All diese Dinge sind sogar wissenschaftlich bewiesen und auf der ganzen Welt bestätigt worden. Es kann nicht nur ein Mythos ein. Es ist die Wahrheit. Was ist es? Laßt es mich als Bekenntnis sagen, bevor ich heute morgen zu euch spreche: Ich weiß es nicht. Ich würde es nicht wagen, eine Bewegung zu machen, bevor ich nicht von Ihm gehört habe, der in der Vergangenheit zu mir geredet und mir diese Dinge gesagt hat. Denkt daran, unser HERR Jesus Christus hat sich nie selbst als Sohn Gottes bezeichnet. ER sprach: "Ihr sagt, daß Ich es bin. Dazu bin Ich geboren..."usw. Aber Er selbst hat sich nie so bezeichnet. Die Feuersäule, welche die Kinder Israel leitete, war der HERR Jesus Christus in Geistgestalt. Glaubt ihr das? Der Logos, der von Gott ausgegangen ist. Als Er auf Erden war, sagte Er: "ICH bin von Gott ausgegangen und kehre zu Gott zurück." Das wissen wir alle. Nach Seinem Tode, Seiner Grablegung und Auferstehung befand sich Saulus von Tarsus auf dem Weg nach Damaskus, um die Christen zu verfolgen, weil sie Dinge lehrten, die im Gegensatz zu dem standen, was sie gelehrt worden waren. Er war ein großer Streiter und hatte seine Ausbildung zu den Füßen Gamaliels erhalten, einem der hervorragendsten Lehrer ihrer Schule, ihres Klosters, zu jener Zeit, einem bedeutenden Mann und Amtsträger der Kirche. Da geschah es, daß ihn zur Mittagszeit ein helles Licht, wiederum die Feuersäule, umstrahlte, so daß er zu Boden stürzte. Eine Stimme rief ihm zu: "Saul, Saul! was verfolgst du mich?" Beachtet, als Saulus sich erhob, sagte er: "Wer bist du, HERR?" Dieser junge Mann war ja ein Jude und hätte nichts mit "HERR" angeredet, wenn es nicht Gott gewesen wäre, der sich so kundtat. Es war also dieselbe Feuersäule. Jesus hatte ja gesagt: "ICH bin von Gott ausgegangen und kehre zu Gott zurück." Nun war Er wieder in der Gestalt der Feuersäule. ER sagte: "ICH bin Jesus, den du verfolgst. Es ist schwer für dich, gegen den Stachel auszuschla- gen!" Als der Apostel Petrus, dem die Schlüssel zum Aufbau der Gemeinde gegeben wurden, sich im Gefängnis befand, kam dieselbe Feuersäule durch die Gitter, öffnete die Türen des Gefängnisses und führte Petrus auf geheim- nisvolle Weise hinaus, ohne die Wachposten zu stören. Für mich ist es Jesus Christus, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Man erkennt etwas immer an seinem Wesen. Alles wird an seinem Wesen erkannt, an der Frucht, die es trägt. Ich bitte euch, die Art von Frucht zu beachten, die es trägt - dieses Licht, welches Gott ist, denn es führt immer zum Worte Gottes zurück, es bestätigt das Wort Gottes, verkündigt das Wort Gottes, und Gott bestätigt das Wort sichtbar vor euch. Es muß etwas damit auf sich haben. Menschen haben mich einen Propheten genannt. Ich bezeichne mich selbst nicht als Prophet. Ich würde nicht wagen, das zu behaupten, aber so viel kann ich sagen: daß der HERR mich Dinge vorhersehen, vorhersagen ließ, die geschehen sind, geschehen werden und gerade vor sich gehen. Nicht EINMAL in den Zehntausenden von Fällen hat es fehlgeschlagen. Alles was Er vorhersag- te, daß es geschehen würde, ist eingetroffen. Wir alle wissen das. Sollte jemand heute morgen hier oder anderswo sein, der einen Fall nennen kann, wo es nicht eingetroffen ist, dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, aufzustehen und es zu sagen. Wenn aber alle wissen, daß es jedesmal bei den Tausenden von Fällen vollkommen richtig war, so sagt Amen. (Die Versammlung sagt: "Amen".) In der ganzen Welt würde es genauso sein. Etwas ist im Begriff zu geschehen. Gott sendet diese Dinge nicht, ohne daß ein Zweck damit verbunden ist. Mir fiel gerade ein, daß ich heute morgen ein bestimmtes Paar Manschet- tenknöpfe trage. Ich habe mir extra eine Notiz hingelegt. Viele von euch haben von dem Filmstar Jane Russel gehört. Ihre Mutter ist Pfingstler, und Danny Henry ist ihr Cousin ersten Grades, ein Sohn der Schwester ihrer Mutter. Er war Baptist. Vor zwei Jahren war er in einer Versammlung der "Christlichen Geschäftsleute" in Los Angeles, Kalifornien. Ich hatte gerade eine gewaltige, mächtige und eindringliche Erklärung abgegeben, die sogar einen der Hauptbezirksvorsteher der "Assemblies of God" dazu veranlaßte, von seinem Platz auf der Empore herunter auf die Plattform zu kommen und zu sagen: "Ich glaube nicht, daß Br. Branham das so gemeint hat." Ich antwortete: "Ich muß es so meinen, mein Herr, denn es ist SO SPRICHT DER HERR." Es betraf die Gemeinde in diesem Zeitalter. Dieser junge Mann ist Geschäftsmann. Sein Bruder machte an jenem Morgen Aufnahmen für das Fernsehen. Sein anderer Bruder ist Beamter bei der Straßenbaubehörde des Staates Kalifornien. Nach der Versammlung kam jener Danny Henry nach vorne auf die Plattform, wo noch die Verantwortli- chen saßen, legte seine Arme um mich und sagte diese Worte: "Br. Branham, ich hoffe, es klingt nicht gotteslästerlich, aber das könnte das 23. Kapitel der Offenbarung gewesen sein." Es gibt ja nur 22 Kapitel in der Offenbarung, deshalb sagte er: "Ich hoffe, dies klingt nicht gotteslästerlich." Dieser junge Mann, ein Baptist, dem Übernatürliches fremd war, hatte es kaum ausgesprochen und seine Arme noch um mich gelegt, als er in einer unbekannten Sprache zu reden begann. Nachdem er in der unbekannten Sprache zu Ende gesprochen hatte, erhob sich eine gesetzte, dunkelhaarige Frau, die genau vor mir gesessen hatte, und sagte: "Das bedarf keiner Ausle- gung. Ich bin aus Shreveport, Louisiana, bzw. aus Baton Rouge, Louisiana. Das war klares Französisch." Victor Le Dioux, ein Franzose, war ebenfalls anwesend und sagte: "Das stimmt. Ich bin Franzose, und das war perfektes Französisch." Ich sagte: "Einen Moment. Schreibe du auf, was er gesagt hat, und schreibe auch du auf, was er gesagt hat, bevor ihr weitersprecht. Schreibt auf, was er sagte, und laßt uns das Aufgeschriebene vergleichen." Also schrieb er es auf, und sie ebenfalls. Selbst die Satzzeichen stimmten überein! Ungefähr zu der Zeit, als sie brachten, was sie aufgeschrieben hatten, kam ein netter, blonder junger Mann nach vorne. Er hatte ganz hinten gestanden, weil nicht genügend Sitzplätze vorhanden waren. Er sagte: "Einen Moment! Ich möchte noch eine Niederschrift hinzufügen. Ich bin Übersetzer für Französisch bei der UNO. Ich möchte das abgeben, was ich notiert habe." Alle drei Fassungen in Französisch stimmten genau überein. Hier ist die Originalübersetzung davon. Es ist Dannys eigene Abschrift. Er trug sie in seiner Tasche. Natürlich hat es sich bei den Christlichen Geschäftsleuten und anderen herumgesprochen. Es hieß: "Weil du den schmalen Pfad, den schwereren Weg gewählt hast - Du bist deiner eigenen Wahl gefolgt. Du hast die richtige und klare Entscheidung getroffen, und es ist Mein Weg - Wegen dieser wichti- gen Entscheidung erwartet dich ein gewaltiger Anteil im Himmel. Was für eine herrliche Entscheidung hast du getroffen! Dies in sich selbst ist es, was den gewaltigen Sieg geben und zustande bringen wird in der göttlichen Liebe." Dann hat der Mann unterschrieben: "Der obige Text einer Weissagung von Danny Henry über Br. Branham in der Cafeteria in Los Angeles, Kalifornien, wurde von drei Zeugen bestätigt und ist eine Übersetzung von..." Vor ungefähr einem Monat war der junge Mann, der diese Weissagung gab, ohne zu wissen, was er sagte, in Jerusalem. Er hatte das Vorrecht, hingehen und sich in die Grabstätte legen zu dürfen, in die Jesus nach Seinem Tod gelegt wurde. Während er dort lag, so erzählte er, mußte er plötzlich sehr intensiv an mich denken. Er fing an zu weinen, weil ihm in den Sinn kam, "wie schwer es für Bruder Branham ist, sich gegen die Welt und all die Dinge in den Gemeinden zu behaupten." So drückte sich einmal jemand von Billy Graham's Seite aus: "Wir können Billy Graham einordnen, denn alle Kirchen stehen geschlossen hinter ihm. Wir sehen Oral Roberts in Verbindung mit den Pfingstlern. Wie aber kann etwas bestehen, das im Gegensatz zu dem steht, wie es den Menschen gelehrt worden ist?" Es ist Gott! Danny hat ein Hobby: er bearbeitet kleine Steine. Er ging an die Stätte, von der man sagt, auf jenem Felsen habe das Kreuz gestanden. Niemand war in der Nähe so brach er ein paar kleine Stücke aus dem Felsen heraus und steckte sie als Andenken in die Tasche. Zu Hause fertigte er mir ein Paar Manschetten- knöpfe daraus an. Und eigenartig: Als er sie bearbeitete, bemerkte er, daß sie aussahen, als wären sie blutbefleckt, und durch beide verläuft eine gerade, schmale Linie. Jemand anders beachtet dies vielleicht gar nicht, doch für mich ist es eine Bestätigung dessen, was ich glaube. Ich glaube, daß alles eine Bedeutung hat. In dieser Zeit erfüllt sich, was Er in Mal. 3, Luk. 17 und vielen anderen Schriftstellen für diese letzte Zeit weissagen ließ. Abschließend möchte ich noch sagen, daß darin das Fundament für den Mann gelegt worden ist, wenn er kommen wird. Deshalb bin ich sehr dankbar, daß der Allmächtige Gott, wenn es so sein soll, mir gestattet hat, in meiner ungeschulten Verfassung ein wenig zu tun, um Ihm meine Dankbarkeit für Seine Liebe zu mir, meine Liebe zu Ihm und unsere Liebe zu den Menschen zum Ausdruck zu bringen. Deshalb wende ich mich jetzt voll Aufrichtigkeit dem Thema "Heirat und Scheidung" zu. Möge Gott uns allen gnädig sein. Hört jetzt genau zu. Schwestern, steht nicht auf und geht hinaus. Bleibt nur ein wenig still sitzen. Brüder, tut ihr das gleiche. Schaltet ihr, die ihr die Übertragung empfangt und eure Tonbandgeräte angeschlossen habt, nicht ab. Tut es nicht. Bleibt einfach die paar Minuten sitzen, bis es zu Ende ist. Hört genau hin. Falls ihr anderer Ansicht seid, notiert euch die Schriftstellen, die ich gebrauche, und befaßt euch damit unter Gebet, bevor ihr eure Entscheidung trefft. Gott helfe uns, wenn wir uns jetzt diesem Thema zuwenden. Es wird vielleicht ein wenig lange dauern. Ich möchte nicht, daß ihr in Eile seid. Wir alle wollen uns Zeit nehmen und das Wort Gottes so aufrichtig und gründlich durchforschen, wie wir nur können. Laßt uns mit Matth. 19, dem 8. Vers beginnen. Vielleicht beginne ich doch schon mit dem ersten Vers und lese bis 8. Vers des 19. Kapitels. Denkt daran: Die Dinge, die ich sage, müssen aus dem Worte Gottes kommen. Es kann nicht meine eigene Meinung sein, denn meine Meinung ist genau wie die aller anderen, sondern es muß mit dem Worte Gottes überein- stimmen. Denkt daran, Gott hält alles in Kontinuität. ER ändert sich niemals. ER ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Glaubt ihr das? ER ist derselbe. Jetzt werde ich aus dem 19. Kapitel lesen: Als Jesus nun diese Reden beendet hatte, brach er aus Galiläa auf und kam in das Gebiet von Judäa auf der anderen Seite des Jordans; eine große Volksmenge begleitete ihn, und er heilte sie dort. Da traten Pharisäer an ihn heran, die ihn auf die Probe stellen wollten, - (Ich halte hier inne, damit ihr die Bedeutung dessen begreift, wer es war, der ihn auf die Probe stellte.) - und legten ihm die Frage vor:" Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grunde entlassen?" Er gab ihnen zur Antwort: "Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer die Menschen von Anfang an als Mann und Weib geschaffen und gesagt hat: 'Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und die beiden werden ein Fleisch sein'? Also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was somit Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden." Sie entgegneten ihm: "Warum hat denn Mose geboten, der Frau einen Scheidebrief auszustellen und sie dann zu entlassen?" Er antwortete ihnen: "Mose hat euch mit Rücksicht auf eure Herzenshärte gestattet, eure Frauen zu entlassen; aber von Anfang an ist es nicht so gewesen." Gott helfe uns. Dieser Schriftstelle, dieser Frage stand Jesus am Anfang Seines Dienstes gegenüber, und auch Mose stand ihr am Anfang seines Dienstes gegenüber. Es ist eine der vorrangigen Fragen in den Herzen der Gläubigen. Die Sünder kümmern sich nicht darum. Doch für die Gläubigen ist sie wichtig, denn der Gläubige versucht alles zu tun, was er nur kann, um vor Gott recht zu leben. Wenn deshalb im Glaubensleben eine Frage entsteht, dann die über "Heirat und Scheidung". Weshalb? Weil es die Ursache der ursprünglichen Sünde ist. Dort nahm die Sünde ihren Anfang. Aus diesem Grund wird es immer wieder zur Sprache gebracht, weil die Sünde darin ihren Ursprung hat. Ich werde keine Zeit haben, all diese Dinge ausführlich zu erläutern, eure Briefe, oder was immer es ist, beantworte ich gern. Wir haben auch Bücher zu all diesen Fragen, ja sogar Zeitungsausschnitte und dergleichen, um es zu beweisen. Wir wissen, was mit Eva war. Jetzt behaupten sie, der Apfel, den sie angeblich gegessen hat (was nicht einmal schriftgemäß ist), sei eine Aprikose gewesen. Es war keines von beiden. Sie beging Ehebruch, wodurch das erste Kind entstand: Kain, Satans eigener Sohn. Denn in ihm war das Böse. Es kam nicht durch Abel. Kain war der Sohn Satans. Ich weiß jetzt eure Frage: Eva sagte: "Einen Mann habe ich ins Dasein gerufen mit Hilfe des HERRN." Das stimmt genau. Ihr könntet die gewöhnlichste Frau und den schlimmsten Mann der Stadt nehmen: wenn sie ein Baby bekämen, würde es mit Hilfe des HERRN geschehen, denn Gott hat Gesetze festgelegt. Es ist wie mit dem, was die Sonne hervorbringt: Wenn ihr eine Klette in einen guten Acker sät, wird sie wachsen. Sie muß wachsen, denn es ist das Gesetz Gottes. Wenn Same ausgepflanzt wird, muß er wachsen. Nichts kann Leben hervorbringen außer Gott, weil alles Seinen Gesetzen unterwor- fen ist. Deshalb mußte auch der böse Same hervorkommen, nachdem er in den Schoß Evas gefallen war, weil es so dem Fortpflanzungsgesetz Gottes ent- spricht. Er konnte nicht anders als hervorkommen, und es mußte so von Gott kommen. Manche Menschen sagen, daß Babys, die keine christlichen Eltern haben, verloren sind. Das Blut Jesu Christi hat für das Kind Sühne geleistet, ganz gleich, in wieviel Schlechtigkeit es geboren wurde. ER ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Das kleine Kind kann nicht Buße tun, weil es nichts hat, wofür es Buße tun müßte. Und es war ja die Sünde der Welt, die durch das Blut Christi hinweggenommen wurde. Babys kommen in den Himmel. Es betrifft die ursprüngliche Sünde, und aus dem Grund ist es eine Streitfrage. Wenn etwas Großes und Außergewöhnliches von Gott aus ge- schieht, ist immer die erste Frage: "Was ist mit Heirat und Scheidung?" Wie seit eh und je ist es auch heute immer noch eine Frage bei den Menschen. Wie es zur Zeit Jesu war, wie es zur Zeit Mose war, ist es immer, bis auf den heutigen Tag eine Frage bei den Menschen gewesen, denn die Menschen wollen die Wahrheit wissen. Wo jedoch eine Frage ist, da muß es auch eine Antwort geben. Wenn es also eine Antwort gibt, dann muß es, wie ich in dieser Woche schon einmal sagte, eine richtige Antwort sein. Wenn wir auf irgend etwas eine Antwort bekommen, die nicht stimmt, und wir wissen, daß sie verkehrt war, dann fragt ihr weiter, bis eure Frage wirklich beantwortet ist, wenn ihr die Wahrheit wissen wollt. Weil dies eine biblische Frage ist, sollte es auch eine biblische Antwort sein. Es ist, wie ich schon sagte: Wenn ich heute morgen nach Osten gehen wollte, um etwas Bestimmtes auf dem Felde zu finden, das genau östlich liegt, dann müßte ich nach meinem besten Wissen ostwärts gehen. Vielleicht sagt jemand: "Bruder Branham, hier ist Osten.", und es wäre teilweise Ost, aber Nordost, dann würde ich den Gegenstand, den ich suchte, verfehlen. Ich käme zurück und wüßte, daß es verkehrt war. Wenn dann jemand sagte: "Bruder Branham, gehe diesen Weg zu deiner Rechten.", und es wäre ebenfalls teilweise Ost, aber Südost, dann würde ich den Gegenstand, den ich suchte, wieder verfehlen, weil ich über die Grenzen des vollkommenen und direkten Weges hinausgegangen bin. Wenn dem so ist, haben wir zwei Lehrmeinungen über Heirat und Schei- dung. Die eine davon sagt, daß ein Mann nur einmal verheiratet sein kann, es sei denn, seine Frau ist tot. Das ist eine der Ansichten. Doch wenn ihr euch danach richtet, geht ihr über Bord. Die andere sagt: "Oh, wenn die Ehefrau oder der Ehemann, irgendeiner von den beiden, Ehebruch begangen hat, kann derjenige entlassen werden und der andere wieder heiraten." Auch damit geht ihr über Bord. Seht, es ist weder Südost noch Nordost: wir möchten genau nach Osten. Ihr geht über die Schrift hinaus, wenn ihr diesen Weg geht. Ihr geht über die Schrift hinaus, wenn ihr jenen Weg geht. Wir wollen wissen, wo sich die einzelnen Schriftstellen vereinigen, und erfahren, wie die Wahrheit darüber lautet. Jede geht einen anderen Weg und führt nicht zur richtigen Antwort. Doch es muß eine Antwort geben. So ist es heute. Es gibt zwei Hauptlehren in der Gemeinde: Die eine ist der Calvinismus, die andere der Arminianismus. Die einen berufen sich auf das Gesetz, die anderen auf die Gnade. Dann stellen wir fest, daß die Menschen, die an Gnade glauben (die Calvinisten), sagen: "Gepriesen sei Gott, es schadet mir nicht, wenn ich rauche; es schadet mir nicht, wenn ich trinke. Ich kann diese Dinge tun, ich habe ewige Sicherheit." Dann finden wir heraus, daß die andere Seite, die der Gesetzesmäßigen, sagt: "Oh, ich würde ihm gern Bescheid sagen; ich würde ihm gern meine Meinung sagen, aber ich bin ein Christ, ich muß schweigen." Seht, ihr befindet euch auf zwei verschiedenen Wegen, und keiner davon ist richtig. Es ist hart, das zu sagen, doch es ist die Wahrheit. Wir befinden uns auf zwei verschiedenen Wegen. Der eine führt dahin, der andere dorthin. Jetzt wollen wir sehen, was Wahrheit ist. Hört nun zu und seht, ob das vernünftig für euch klingt. Nehmen wir als Beispiel meine eigene Familie. Wenn ich mich anschickte, nach Übersee zu gehen, riefe ich meine Frau zu mir und würde sagen: "Ich gehe nach Übersee, Liebling." (Ich betrachte es jetzt von der Seite der Gesetzmäßigen.) "Hiermit, meine Frau, lege ich jetzt das Gesetz für dich fest. Solltest du mit irgendeinem Mann flirten, während ich weg bin, bist du eine geschiedene Frau, wenn ich zurück komme. Ich will nicht, daß du jemandem schöne Augen machst oder flirtest. Verstehst du das? Ich bin dein Mann! Wenn du es doch tust, werde ich mich von dir trennen, sobald ich wiederkomme." Dann würde sie mich am Kragen packen und sagen: "Mein guter Mann, jetzt will ich dir etwas sagen!" Seht ihr? Sie würde sagen: "Wenn du irgendei- ner Frau schöne Augen machst, eine Frau ausführst oder mit einer Frau flirtest, wirst du ein geschiedener Mann sein, wenn du zurückkommst." Wäre das eine glückliche Familie? Das waren die Gesetzmäßigen. Das Beispiel für die andere Seite würde so aussehen, daß ich, wenn ich nach Übersee ginge und einen Fehltritt beginge, sagen würde: "Oh, ich führe diese Frau jetzt aus. Meiner Frau gegenüber ist das in Ordnung; das kümmert sie nicht." Meine Frau sagte: "Ich gehe mit diesem Mann aus. Bill hat nichts dagegen; es macht ihm nichts aus." Wenn es mir nichts ausmacht, dann stimmt etwas nicht mit mir. Dann liebe ich diese Frau nicht richtig. Und wenn es ihr gleichgültig wäre, dann würde etwas mit ihr nicht stimmen. Sie ist doch meine Frau, und ich will nicht, daß ein anderer Mann mit ihr herumtändelt. Sie ist meine Frau. Tatsache ist, daß in beiden eine Wahrheit steckt, aber nicht die genaue Wahrheit Um es richtigzustellen: Wenn ich nach Übersee gehe, kommt meine Familie zusammen, und wir beten miteinander. Ich befehle sie Gott an und sie befehlen mich Gott an. Nachdem wir das getan haben, gehe ich nach Übersee. Ich weiß, daß sie mich liebt, und ich vertraue ihr. Ich liebe sie, und sie vertraut mir. Solange ich sie so liebe, hat sie keine Sorge, daß ich eine andere Frau ausführe. Solange sie mich wirklich liebt, brauche ich keine Bedenken zu haben, daß ein anderer Mann mit ihr ausgeht. Sie ist ja meine Frau, und ich glaube ihr. Ich glaube, wenn mir wirklich etwas unterlaufen würde, wenn ich einen Fehltritt beginge und mit einer Frau ausgehen würde, und ich würde zurück- kehren und es ihr bekennen, indem ich sagte: "Meda, ich hatte es nicht vor. Ich bin in eine Falle getappt. Die Frau ist einfach auf mich zugekommen, hat mich am Arm gepackt und sich soundso benommen." Ich glaube, daß sie Verständ- nis hätte. Ich glaube, daß sie es mir vergeben würde. Aber ich würde es um nichts in der Welt tun, weil ich sie liebe. Obwohl sie mir vergäbe, würde ich es nicht tun. Ich würde sie auf keinen Fall verletzen. Obwohl ich weiß, daß sie mir vergeben würde, möchte ich sie nicht verletzen! Dasselbe ist mit Gott. Wenn die Philia, die menschliche Liebe, die Liebe zum Gefährten, in einem Mann solch ein Empfinden seiner Frau gegenüber hervorrufen kann, was ist dann erst mit der Agape, dem griechischen Wort für die Liebe Gottes! Was wird sie in mir für Jesus bewirken? Solange ich es tun möchte, verlangt mein Herz danach. Ich sage: Solange mein Herz danach verlangt, werde ich es auch tun. Die Gesetzmäßigkeit hält mich davon ab, und zwar deswegen, weil ich wüßte, daß ich dafür bestraft würde. Die echte Wahrheit darüber lautet jedoch: Wenn die Liebe Gottes in euer Herz hinein- kommt, wollt ihr es gar nicht tun. Das ist die Wahrheit darüber. Da habt ihr die beiden Lehrmeinungen. Weder die Gesetzmäßigkeit noch der Calvinismus hat recht, beide nicht. Wir wissen, daß es heutzutage viele verschiedene Denominationen gibt. Da sind die katholische Kirche und die protestantische Kirche. Jede von ihnen behauptet, der rechte Weg zu sein: "Wir haben den Weg; wir sind die Wahrheit." Es gibt auch die Methodisten. Sie sagen: "Wir haben die Wahr- heit." Die Baptisten sagen: "Wir haben die Wahrheit." Solange sie davon überzeugt sind, heißt das für mich, daß es nicht zutrifft, denn Jesus sagte: "ICH bin die Wahrheit." Deshalb ist Er die Stätte, wie ich es in meiner Predigt am vergangenen Abend sagte, wohin Gott Seinen Namen gelegt hat - der einzige Ort der Anbetung. Ihr seid kein Christ, weil ihr Protestant seid; ihr seid kein Christ, weil ihr Katholik seid; ihr seid kein Christ, weil ihr Methodist, Baptist, oder Pfingstler seid. Ihr seid Christ, weil ihr durch den Heiligen Geist, nicht durch Wasser, in Jesus Christus hineingetauft worden seid. Es ist ein Glaube, ein HERR, eine Taufe, und das ist die Taufe des Heiligen Geistes. Die Wassertaufe bringt euch in eine Gemeinschaft hinein. Die Taufe des Heiligen Geistes bringt euch in Christus hinein. Dort Ist die Wahrheit. Ebenso haben wir zwei Ansichten über Heirat und Scheidung. Nun aber hat unser HERR in den letzten Tagen das Geheimnis der Sieben Siegel in Seinem Wort geöffnet. Vielen von euch mag dies heute abend wie Griechisch vorkom- men, doch meine Gemeinde versteht es. Ihr habt von den Visionen und dem, was geschehen ist, gehört. Es ist eine biblische Frage. Wir hier dürfen glauben, daß es auf das ganze verborgene Geheimnis, das seit Grundlegung der Welt verborgen war, eine wahre Antwort geben muß. Die Bibel prophezeit und sagt, daß die Geheimnisse in diesen Tagen bekanntgemacht werden. Gemäß Offbg. 10 sollen dann, wenn die Stimme des siebenten Engels (des Botschaf- ters für Laodicea) erschallt, die Geheimnisse Gottes bekannt werden. Dies ist das letzte Gemeindezeitalter, nämlich das von Laodicea. Seht, diese Erweckung dauert seit mehr als 15 Jahren an, und es ist keine Denomination daraus entstanden. Luther hatte eine Erweckung; daraus entstand eine Denomination; nach Wesley entstand eine Denomination; nach Alexander Campbell entstand eine Denomination. Nach all diesen großen Männern wie John Smith und so weiter entstanden Denominationen. Nach Moody ebenso. Jedesmal. Gewöhnlich hält eine Erweckung nur drei Jahre an. Diese dauert schon ungefähr 15 Jahre, und es ist keine Denomination daraus hervorgegangen. Dies ist die Zeit des Samens. Die Hülse ist nicht mehr da. Nachdem die Hülse verschwunden ist, kommt der Same hervor. Gott ist bereit. Wenn Er es jetzt nicht tut, wird Er bald eine Gemeinde zur Vollkommenheit rufen durch Sein Wort, Jesus Christus Beachtet, irgendwo muß eine Antwort sein, eben weil das siebenfach versiegelte Geheimnis Gottes - die sieben Siegel geöffnet sind. Wie viele verstehen das? Hebt eure Hände. Jetzt wollen wir sehen: Ich glaube, die meisten gehören zu unserer Versammlung aus der Umgebung. Wenn nicht, dann werden bald die Bücher über dieses Thema erscheinen. Wir haben bereits einige Bücher zur Verfügung. In unserem Text fordert Jesus uns auf, für die wahre, schriftgemäße Antwort zum Anfang zurückzugeben. Als Er damit konfrontiert wurde, standen zwei Dinge im Blickfeld. Der Priester sagte zu Ihm: "Kann ein Mann seine Frau aus jedem Grunde entlassen und eine andere heiraten?" Jesus antwortete: "So war es nicht von Anfang an." Dann sagten sie: "Moses hat uns doch die Ausstellung eines Scheidebriefs erlaubt." Man konnte sie aus jedem beliebigen Grund entlassen. ER antwortete ihnen, Mose tat dies wegen - (Ich lasse dies kurz eindrin- gen) - "wegen eurer Herzenshärte, aber von Anfang an - oder: am Anfang ist es nicht so gewesen." Es ist wie mit der Frage des Weltfriedens heute. Wird er durch Politik, durch die Vereinigung von Nationen, kommen? Ich sage euch: Nein. Es schlug immer fehl, und es wird wieder so sein. Doch es bleibt eine wahre Antwort auf die Frage: "Wird es Frieden auf Erden geben?" bestehen: Ja, wenn die Sünde von der Erde verschwunden sein wird, dann wird Frieden sein. Doch bis dahin wird es keinen Frieden geben. "Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere." Gott hat ein Heilmittel gegen die Sünde gegeben. Hört jetzt gut zu. Gott hat das Mittel gegeben, um die Sünde von der Erde zu tilgen, doch die Menschen auf Erden wollen die Arznei Gottes nicht annehmen. Gott gab uns ein Heilmittel und eine Möglichkeit, unsere Frauen zu heiraten und mit ihnen zu leben, doch der Mensch nimmt die Arznei von Gott nicht an; er nimmt Sein Wort darüber nicht an. Es war Jesus, der das sagte. Dies erinnert uns an Seine Worte, und wir wissen, daß Er gesagt hat: "Himmel und Erde werden vergehen, Meine Worte aber werden nimmermehr vergehen." Um die wahre Antwort auf die Frage zu erhalten, fordert Jesus uns auf, zum Anfang zurückzugehen. Das wäre zum ersten Buch Moses, der Genesis, denn in dem Buch Genesis liegt der Ursprung für jede Frage in der Bibel. Man muß immer zum Ursprung zurückkehren und erfahren, was für eine Art Same auf dem Feld ist, damit man weiß, wie die Ernte aussehen wird. Was für eine Art von Saat wurde also gesät? Weil Genesis, das erste Buch Mose, das "Ursprungskapitel" ist, gehen wir dorthin zurück. Jesus hat uns auf diesen Teil der Schrift, an den Anfang, verwiesen. Denkt daran: Dort hat die Zeit begonnen. Davor war Ewigkeit. Wir gehen mit unserer Frage zum Anfang zurück. Verpaßt dies jetzt nicht! Aus diesem Grund möchte ich langsam sprechen, auch um der Leute willen, welche die Übertragung mithören, und damit es auf dem Tonband deutlich zu verstehen ist. Wenn Jesus sagte: "Gehet zum Anfang zurück!", dann gab es dort jeweils nur ein Paar von allem auf Erden. Es gab einen Adam, eine Eva. Gott selbst hatte sie zusammengeführt. Es gab ein weibliches und ein männliches Pferd, einen weiblichen und einen männlichen Papagei. Am Anfang, an den Er uns zurückwies, gab es nur ein Paar von allem. Stimmt das? Außerdem sehen wir, daß am Anfang alles in vollkommener Ordnung und Harmonie mit Gott verlief. Nichts war außerhalb dieser Ordnung. Am Himmel ist sie immer noch vollkommen. Alle Sterne, die Galaxien, das Sonnensystem: alles ist in voll- kommener Ordnung. Eine einzige Verschiebung würde den gesamten Ablauf stören. Hört jetzt. Begreift ihr es? E i n e Störung macht das ganze Programm zunichte. Als die Menschen, der eine Mann und die eine Frau, mit Gott in Übereinstimmung waren, da sündigte die Frau. Dies warf das gesamte Pro- gramm für die Erde aus der Übereinstimmung mit Gott. Deshalb wirft ein Wort, das zu diesem Buch hinzugefügt, oder ein Wort, das davon weggenom- men wird, einen Christen aus der Übereinstimmung mit Gott, die Gemeinde aus der Übereinstimmung mit Gott, die Familie aus der Übereinstimmung mit Gott! Jedem Gläubigen kann das widerfahren, wenn er nicht jedes Wort Gottes annimmt. Es war also die Frau, welche die Trennung von jenem herrlichen Zuhause verschuldete. Es war nicht ein Cherub, welcher der Erde schadete. Es war nicht Adam oder etwas anderes, wodurch dieses Zuhause und alles andere aus der Übereinstimmung geworfen wurde, sondern eine Frau - Eva. Genau damit wurde der Anfang, von dem Jesus sprach, abgebrochen. Jesus sagte: "Am Anfang schuf Gott einen Mann und ein Weib." - von jeder Art. Und diese Frau - nicht das weibliche Pferd, nicht die Hündin - sondern die Frau unterbrach das kontinuierliche Wirken Gottes auf der Erde und stürzte alles in den Tod. Die Frau, nicht der Mann! Sie brach den Bund. Wodurch brach sie den Bund? Indem sie die Grenzen des Wortes Gottes übertrat! Als sie den Bund mit ihrem Mann brach, brach sie ihren Bund mit Gott. Oder: weil sie ihren Bund mit Gott brach, brach sie ihn mit ihrem Mann. Dadurch, wenn man sein Versprechen und seinen Bund mit dem Worte Gottes bricht, entstehen so viele unechte Gemeindeglieder. Eine Gruppe von Män- nern kommt zusammen und sagt: "Ach, das bedeutet es nicht." So wird die ganze Organisation aus der Übereinstimmung mit dem Wort gestürzt. "Oh, das glauben wir nicht. Dr. Jones sagte, daß es nicht so ist." Aber solange Gott es gesagt hat, ist es so! ER sprach: "Es bleibt vielmehr dabei: Gott ist wahrhaftig, ob auch jeder Mensch ein Lügner ist." So wird die Kontinuität unterbrochen. Wir erkennen jetzt: Als die Kontinuität unterbrochen wurde, zerbrach auch die Lebenslinie. Auch der zeitliche Ablauf war unterbrochen. Als der Bund gebrochen wurde, zerbarst alles. Wer hat es verursacht? Eine Frau. Dadurch wurde der Bund gebrochen. Wenn ihr es nachlesen wollt, könnt ihr es in 1. Mose 3 tun. Dann erst wurde der Mann durch das Wort Gottes dazu bestimmt, über die Frau zu herrschen. Sie war ihm nicht mehr gleichgestellt. Von Natur aus war sie ihm ebenbürtig, wißt ihr. Aber als sie Gottes Wort brach, bestimmte Gott den Mann zum Herrscher über sie. 1. Mose 3,16, falls ihr es euch notieren wollt. Sie war dem Mann nicht mehr gleichgestellt. Sie war ein Übertreter des Wortes Gottes. Begreift ihr nicht, daß es um sie geht - sie-, die Gemeinde hier unten? Als Übertreterin des Wortes Gottes stürzte sie gänzlich aus der Übereinstim- mung. Genau das hat auch die Gemeinde getan, und damit warf sie alles in den geistlichen Tod. Jetzt werdet ihr verstehen, weshalb ich so auf diese Dinge einschlage. Es ist die Wahrheit. Das sind biblische Tatsachen. Weshalb tat sie so etwas? Wie konnte diese liebliche, schöne, vollkommene Frau das tun? Ich sah einmal ein Gemälde. Ich glaube, es war in Griechenland, wo ein Künstler ein Bild von Eva malte. Er hatte sie als das schrecklichste Wesen dargestellt, das man sich vorstellen kann. Dies zeigt, was der irdische Mensch sehen kann. Doch sie war nicht häßlich, sie war schön, weil sie eine vollkommene Frau, weil sie ganz Frau war. Gebt acht: Weshalb tat sie so etwas, obwohl sie doch diesen hohen Rang hatte? Sie war dem Mann gleichrangig, sie war ihm ebenbürtig. Doch wir alle wissen, daß sie ihre Ebenbürtigkeit mit dem Mann verlor, als sie sündigte; und Gott sprach: "Er aber soll dein Herr sein!" So sagt es die Schrift. Wenn ihr wollt, können wir es lesen. Ich nenne euch die Schriftstellen, damit wir Zeit sparen wegen der Übertragung in das ganze Land. Ihr könnt es dann selbst nachlesen. Beachtet den Grund, aus dem sie es tat. Wie ist Satan überhaupt an sie herangekommen? Wußtet ihr, daß Satan einmal Gott ebenbürtig war? Gewiß war er das. Er war es in allem, außer daß er Schöpfer war. Sonst war er es in allem, stand zur Rechten Gottes im Himmel als mächtiger, herrschender Cherub. Der Grund, weshalb sie das tat, besteht darin, daß sie nicht in der Original- Schöpfung war. Sie gehört nicht zu Gottes ursprünglicher Schöpfung; sie ist ein Nebenprodukt. Es war deshalb, weil sie am Anfang, auf den Jesus Bezug nahm, kein von Gott ursprünglich erschaffenes Wesen war. Sie war ein Nebenprodukt des Mannes, - "am Anfang", auf den Jesus sich bezog. Denkt daran: In der Original-Schöpfung war Adam sowohl männlich als auch weiblich in einem. Doch dann wurde eine Rippe aus ihm herausgenom- men. Beachtet, dies war das einzige "Nebenprodukt" der gesamten Schöpfung Gottes. Von allen Tieren und allem anderen war sie die einzige, die so gestaltet wurde. Jedes andere weibliche Wesen war in der Original-Schöpfung. Jedes andere weibliche Wesen war in der ursprünglichen Schöpfung, doch Eva war nicht in der ursprünglichen Schöpfung. Seht, es mußte so geschehen. Wir kommen gleich noch darauf. Sie war also nicht in der Original-Schöpfung, sondern ein Nebenprodukt. Ich will eure Gefühle nicht verletzen, doch ich möchte euch die Wahrheit sagen. Verhaltet euch ruhig; das ist gut. Es gibt nichts, das so verführerisch gestaltet ist wie eine Frau, die verfüh- rerisch ist. Nichts anderes kann so sein; nichts ist so gemacht. Ebenso kann auch nichts so leicht verführt werden wie eine Frau. Der Sündenfall beweist, daß diese Aussage wahr ist; der Sündenfall am Anfang. Sie gehörte nicht zur ursprünglichen Original-Schöpfung. Sie war in Adam, aber nicht von vornherein als selbständiges weibliches Wesen. Sie wurde als Nebenprodukt erschaffen. Nichts ist so gestaltet, daß es so leicht verführt und verführt werden kann wie eine Frau. Nichts ist so gestaltet, daß es so tief sinken kann wie eine Frau. Denkt nur: In der gesamten Schöpfung ist nichts so gestaltet, daß es so tief sinken kann wie eine Frau. Sie kann das Herz eines Mannes eher brechen als irgend etwas anderes auf Erden - seine Frau! Laßt diese nette, kleine Frau nur dahin kommen, daß sie sich mit einem anderen Mann herumtreibt. Seht euch dann den Mann an, der nun mit seinen Kindern dasitzt, wie ihm die Tränen aus den Augen laufen. Sie ist so gestaltet. Sie ist so gestaltet, daß sie es tun kann. Kein Schwein, kein Hund, kein anderes Tier ist so gestaltet wie sie oder kann so tief sinken. Das stimmt. Meine hochgeschätzten Schwestern: Ich möchte, daß ihr achtgebt. Kein Tier kann unmoralisch sein. Für eine Hündin und ein weibliches Schwein gibt es bestimmte Ausdrücke, aber ihre Moral ist eine Million mal höher als die vieler Hollywood-Stars. So tief kann sie fallen. Denkt darüber nach: Nichts auf der Welt in Gottes Schöpfung kann so unmoralisch sein und so tief sinken. Ihr sagt: "Einen Moment bitte! Der Mann ..." Darauf kommen wir noch. Die Frau muß "ja" sagen. Nichts außer einer Frau kann so tief sinken oder so unanständig sein. Kein Hund, kein Schwein, kein Vogel, kein Tier ist unmoralisch oder kann es sein, denn es ist nicht so gestaltet, daß es so sein könnte. Ein Schwein kann nicht unmoralisch sein; eine Hündin kann nicht unmoralisch sein; ein Vogel- weibchen kann nicht unmoralisch sein. Eine Frau ist die einzige, die es kann. Seht ihr jetzt, wohin Satan ging? Aber sie hat die Macht, ja oder nein zu sagen. Es hängt davon ab, woran sie sich halten will. Hier können wir genau sehen, wo der Same der Schlange hereinkam. Es gab nur einen Ort, wohin er gehen konnte. Wenn das nicht überzeugt, dann ist jemand blind. Er mußte dorthin gehen. Beachtet, der Grund, weshalb ein weibliches Tier es nicht tun konnte, besteht darin, daß sie in der Original-Schöpfung waren. Die Frau jedoch war nicht in der Original-Schöpfung. Wir gehen zurück, um es aufzudecken und werden es anhand des Testaments bis in die heutige Zeit weiterverfolgen. Sie allein ist so gestaltet, um ein unanständiges und unreines Leben führen zu können. Weder ein Hund noch irgendein anderes weibliches Tier kann es. Nur die Frau! Ein Hund und andere Tiere paaren sich einmal im Jahr, und zwar um ihrer Jungen willen; nicht um des sexuellen Vergnügens willen, sondern wegen ihrer Jungen. Das Schwein wie auch die Hündin tut es einmal im Jahr für einen Moment, und zwar wegen ihrer Jungen. Die Frau kann es tun, wann immer sie will. Ich habe hier einiges ausgestrichen, den Rest könnt ihr euch denken. Ein Hund kann es nicht; die Frau kann. (Ich hoffe, der Heilige Geist offenbart euch das übrige, was ich hier ausgestrichen habe). Sie ist das einzige weibliche Wesen, das schöner ist als das männliche. Bei keiner anderen Gattung ist das so. Bei allen anderen Geschöpfen Gottes ist das männliche schöner. Bei den Tieren, z. B. den Vögeln usw., ist immer das Männchen schön. Seht euch den prachtvollen Hirsch an mit seinem herrlichen, mächtigen Geweih und die kleine, unscheinbare Hirschkuh. Seht euch den großen Pfauhahn mit seinen hübschen Federn an, und die kleine braune Pfauhenne. Betrachtet die Vögel: den Hahn und die Henne. Warum? Warum ist es so bei allen Geschöpfen Gottes? In der gesamten Schöpfung ist das Männchen am schönsten: bei den Schafen, den Schweinen, den Pferden, den Vögeln und allen anderen. Immer ist das Männchen stattlich und schön. Doch bei den Menschen ist es die Frau, die schön ist, nicht der Mann. Wenn doch, dann stimmt etwas nicht mit ihm. Dann ist es eine Art Vermischung. Normalerweise ist es so. Weshalb? Weshalb ist es geschehen? Um dadurch zu verführen. Ihr Gestalter, Satan ist auch in diesen letzten Tagen noch mit ihr beschäftigt. Laßt mich hier für einen Moment innehalten. Hübsch! Wußtet ihr, daß die erste weltweite Zerstörung wegen hübscher Frauen stattfand? "Als die Söhne Gottes die Schönheit der Menschentöchter sahen, nahmen sie sich von ihnen diejenigen zu Frauen, die ihnen besonders gefielen." Stimmt das? Ist euch aufgefallen, daß die Frauen in dieser Zeit immer schöner werden? Ich habe ein Bild von Pearl Bryan gesehen, die einmal als die hübscheste Frau der Nation galt. Es gibt kein junges Mädchen in dieser Schule, die sie, was die Schönheit anbelangt, nicht in den Schatten stellen wurde. Die Zunahme der Schönheit der Frauen ist ein Beweis für die Zeit der Verführung! Wann hat eine Kirche je schöner ausgesehen als heute? Alles hebt große, schöne Gebäude und Millionen hiervon und Millionen davon hervor. Seht ihr es nicht? Sie, die Verführung! Nichts kann so tief sinken wie sie, und sie ist dazu bestimmt, daß sie verführerisch sein kann. Satan beeinflußt sie heute in diesen letzten Tagen, denn er ist ihr Gestalter. Das könnte ich jetzt beweisen, indem ich zum Anfang zurückgehe. Wer hat sich zuerst mit ihr befaßt, Adam oder Satan? Gott oder Satan? Das ist ihr Gestalter. Es ist ihre Hauptwaffe, den Mann in ihre Verderbnis zu ziehen. Eine hübsche Frau kann einen Mann in jede Richtung dirigieren, wie sie nur will. Bruder, es ist nicht die Kneipe, die den Mann verdirbt, es ist die hübsche Frau, die spärlich bekleidet und aufreizend die Straße entlanggeht. Genau das ist die Verführung. Sie ist todbringend damit, absolut todbringend. Ihr mögt bezweifeln, daß Satan ihr Gestalter ist, doch es ist die Wahrheit. Satan gestaltete sie und tut es immer noch. Laßt mich euch etwas in der Schrift zeigen. Ich muß es euch mit der Schrift beweisen, damit ihr euch eure Meinung bilden könnt, wenn ihr es heute betrachtet. Satan hebt die Art von Schönheit hervor. Beachtet, er war der Schönste von allen Engeln im Himmel. Stimmt das? Er wollte den Himmel zu einem schöneren Ort als das Reich Michaels machen. Stimmt das? Und um zu beweisen, daß Kain sein Sohn war: Er brachte eine schönere Opfergabe dar, indem er seinen Altar mit Früchten und Blumen schmückte. Stimmt das? Schön! Die Sünde ist schön - was wir heute "schön" nennen. Durch Schönheit wird die Sünde verführerisch. Ihr könntet niemals eine Frau auf der Straße dahingehen sehen und sagen, was in ihrem Herzen ist. Doch ich wollte diese Dinge sagen, damit ihr begreift, warum Satan ihr Gestalter ist. Das stimmt genau. Sein eigener Sohn, Kain, erbrachte den Beweis. Sie ist schön, um verführen zu können. Die Welt ist schön, um täuschen zu können. Ich meine den Kosmos, die Weltordnung. Sie ist schön, um täuschen zu können, mit ihren herrlichen Orten und dem Luxus. Als Amos, einer der Propheten, herankam, auf die Stadt hinabblickte und sie in einer Verfassung wie das moderne Hollywood sah, da verengten sich seine alten Augen unter seinem grauen Haar, das ihm ins Gesicht hing, er ging mit einer Botschaft hinunter, und es brach an jenem Ort aus ihm heraus. Er sagte: "Der Gott, dem ihr zu dienen meint, wird euch vernichten." Jawohl! Sünde ist schön. Man stellt Judas als einen alten Trunkenbold auf der Straße dar, in dessen herunterhängendem Mund Fliegen saßen usw. Judas war hübsch, kräftig, ein Betrüger. Auf so einen Kerl bräuchtet ihr nicht achtzugeben: Nicht auf den Bauern in seinem Overall, der sich in der Nähe eurer Frau befindet, müßt ihr achtgeben, sondern auf den gerissenen Betrüger. Der ist der Schuft. In den Augen der Welt ist die Sünde schön. Gott aber kommt in dieser Art von Schönheit nicht zum Ausdruck. Wußtet ihr das? Gott kommt im Charak- ter zum Ausdruck, in einem angenehmen Wesen. In der Bibel - es ist Jesaja 53, wenn ihr euch die Schriftstellen aufschreiben wollt; ich habe mir viele an den Rand geschrieben - in Jesaja 53 sagt die Bibel von unserem HERRN Jesus, daß Er keine Schönheit hatte, daß wir Ihn hätten ansehen mögen, ja wie einer war, vor dem man das Angesicht verhüllt. Stimmt das? Wir hatten kein Gefallen an Ihm, denn Er war nicht hübsch. Wahrschein- lich war Er klein von Gestalt, hatte gebeugte Schultern und wirkte einfach. ER war als Führer nicht wünschenswert. ER sah nicht wie ein Führer aus, sprach wie das gewöhnliche Volk usw. ER sah nicht aus, als wäre Er ein großer, gebildeter, vornehmer Gelehrter in feinen Gewändern. ER war nur ein gewöhnlicher Mann. ER besaß keine Schönheit, daß wir Ihn hätten ansehen mögen. ER wandelte mitten unter den Menschen, und sie wußten nicht einmal, wer Er war. ER sah nicht aus wie ein Gott, der dort wandelte - wie wir uns einen Gott vorstellen würden. Aber genau das war Er! Ist euch etwas aufgefallen, als Gott der HERR zu Samuel sagte: "Gehe in das Haus Isais und salbe mir einen seiner Söhne zum König an Sauls Stelle."? Das Volk hatte Saul gewählt, obwohl Samuel ihnen dringend davon abgeraten hatte. Er sagte: "Gott will nicht, daß ihr einen König habt. ER ist euer König." Er fragte: "Habe ich euch je etwas im Namen des HERRN gesagt, das nicht geschehen ist? Habe ich euch je um Geld oder um etwas anderes für meinen Lebensunterhalt gebeten?" Sie antworteten: "Nein, du hast uns nie um Geld gebeten, und was immer du im Namen des HERRN gesagt hast, ist eingetroffen. Dennoch wollen wir einen König." So wählten sie Saul. Seht, was die Welt wählt! Seht, was Israel wählte! Israel, die Gesalbten Gottes, wählten einen Mann, dessen Haupt und Schultern jeden anderen im Volk überragten, einen großen, stattlichen, gut- aussehenden Mann. Doch er war immer "ein Haar in der Suppe". Aber Gott sagte: "ICH werde euch einen König nach Meiner Wahl geben." ER sagte: "Samuel, Ich werde dir nicht sagen, wer es ist, du aber gehe hin: es ist einer von den Söhnen Isais." Isai, seine Frau und alle anderen blickten sich um und sagten: "Ja, unser ältester Sohn ist ein großer, stattlicher, gutaussehender Mann. Er hat das richtige Aussehen für die Königskrone. Er ist klug, gebildet, ein feiner Mann. Ich weiß, er ist gerade recht. Er ist sehr redegewandt." Als sie ihn herausbrachten, nahm Samuel das Ölhorn und ging auf ihn zu. Doch dann sagte er: "Nein, der HERR hat ihn nicht erwählt." So verfuhr er noch bis hin zum sechsten seiner Söhne, doch der HERR hatte keinen von ihnen erwählt. Da sprach er: "Ist nicht noch einer da?" "O ja," erwiderte jener, "es ist noch der jüngste übrig; der hütet eben das Kleinvieh. Er sitzt dort draußen, spielt und singt Lieder, jauchzt usw. Aber er ist ein kleiner, bräunlicher Bursche mit hängenden Schultern. Er ist als König nicht geeignet." Da sagte er: "Sende hin und laß ihn holen!" Sobald David in das Blickfeld des Propheten kam, lief ihm der Prophet entgegen, goß das Öl auf sein Haupt und sprach: "Dieser ist der Erwählte Gottes." Nicht Schönheit, sondern Charakter. Gott sieht auf den Charakter. Die Menschen blicken auf die natürliche Schönheit. Sie ist verführerisch. Deshalb wurde der Frau die Schönheit zur Verführung gegeben - um zu verführen. Wenn eine schöne Frau sie nicht in rechter Weise nutzt, ist sie ein Fluch für sie. Das wird sie schneller in die Hölle bringen, als irgend etwas anderes, was ich kenne. Sicher kann sie hübsch sein; solange sie bei ihrem Mann bleibt und tut, was recht ist, so ist das fein und großartig. Sie kann dieselbe Sache aber auch dazu benutzen, um damit zu verführen, denn dazu ist sie ihr gegeben worden. Beachtet: Gott aber kommt im Charakter zum Ausdruck. ER hatte keine Schönheit, daß wir Jesus hätten ansehen mögen, doch einen Charakter wie Ihn hat es auf Erden nie mehr gegeben. Heute stellen wir fest, daß der Gemeindecharakter Satans und seiner Gruppe nach großen, schönen Kirchen, nach schönen Dingen blickt. Darauf sieht die Welt heute. Oh, wenn der Pastor, jener bedeutende Soundso, so weihevoll und fromm in seinem prächtigen Gewand und diesen Dingen einzieht, dann bezeichnet man es als schön. Die wirklichen Heiligen Gottes aber halten Ausschau nach dem Charakter des bestätigten Wortes. Genau das taten auch die Heiligen in jenen Tagen, als sie Jesus sahen. ER war nichts, worauf man blickte, doch sie sahen, daß Gott in Ihm war; sie sahen, daß Gott mit Ihm war! So war es auch mit Joab und den Charakteren, die zu David hielten, dem kleinen Mann. Sie sahen jedoch, was in dem Mann war. Sie erkannten, daß Gott in ihm war, und sie wußten, daß er eines Tages an die Macht kommen würde. Einer von ihnen schlug mit einer Hand die fünf Brüder Goliaths. Einer tötete 300 Mann. Als eine Frau Bohnen zur Mahlzeit holte und die Armee weggezogen war, nahm er einen Speer und tötete 300 Philister. Charakter! Warum? Weil sie zu David hielten. Sie wußten, daß die Salbung auf ihm war, und ebenso wußten sie, daß er an die Macht kommen würde. Ein reines Bild auf die heutige Gemeinde, die zum Wort hält! Wir wissen, daß es bestätigt werden wird! Wir wissen, daß es eines Tages zur Macht gelangen wird! Obwohl er vor Saul und dem Rest des Volkes auf der Flucht war, wußten sie, daß er an die Macht kommen würde. Wir wissen, daß auch Er zur Macht gelangen wird. Deshalb ergreifen wir das Wort und nehmen unseren Stand ein, koste es, was es wolle. Ob wir Philister schlagen oder in eine Grube springen und einen Löwen töten müssen, wir gehen trotzdem vorwärts, weil Gott es so bestimmt hat. Wir suchen den Charakter. Ihr fragt mich jetzt vielleicht: "Warum hat Er gestattet, daß sie so gestaltet wurde?" Ich möchte nicht zuviel Zeit darauf verwenden, denn ich habe hier noch viel mehr zu sagen. Weshalb? Die Frage mag aufkommen: Warum hat Gott die Frau so geschaffen? Warum hat Er zugelassen, daß sie so ist? Es war zu Seinem eigenen Wohlgefallen. Wenn ihr für einen Moment die Bibel aufschlagen wollt, so laßt es uns in Römer 9 tun. Ich will euch zeigen, wie Gott diese Dinge tut. Hier können wir sehen, was Gott zu Seinem eigenen Wohl- gefallen tut. Röm. 9, 14: "Was folgt nun daraus? Liegt da etwa Ungerechtigkeit auf Seiten Gottes vor? - (als Er Jakob erwählte und Esau verwarf, noch bevor einer der Jungen das Recht haben konnte, eine eigene Wahl zu treffen. Noch ehe beide geboren waren, als sie sich im Schoß ihrer Mutter befanden, schon da sprach Gott: "Jakob habe Ich geliebt, Esau aber habe Ich gehaßt." Seht ihr? Weshalb?) Zu Mose sagt Er ja: 'ICH werde Gnade erweisen, wem Ich gnädig bin, und werde Barmherzigkeit dem erzeigen, dessen Ich Mich erbarme.' Demnach kommt es nicht auf jemandes Wollen oder Laufen an, sondern auf Gottes Erbarmen So sagt ja auch die Schrift zum Pharao: 'Gerade dazu habe Ich dich in die Welt kommen lassen, um an dir Meine Macht zu erweisen und damit Mein Name auf der ganzen Erde verkündet werde.' Also: (Gebt nun acht!) Gott erbarmt sich, wessen Er will, und verstockt auch, wen Er will Da wirst du mir nun einwenden: 'Wie kann Er dann noch tadeln? Wer vermöchte denn Seinem Willen Widerstand zu leisten?' Ja, O Mensch, wer bist denn du, daß du Gott zur Verantwortung ziehen willst? Darf etwa das Gebilde zu seinem Bildner sagen: 'Warum hast du mich so gemacht?' Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus derselben Masse hier ein Gefäß zu ehrenvoller Bestimmung und dort ein anderes zu gemeiner Verwendung zu verfertigen? Wie aber, wenn Gott, obgleich Er Seinen Zorn offenbaren und Seine Macht an den Tag legen will, doch die Gefäße des Zornes, die zur Vernichtung hergestellt sind, mit großer Langmut getragen hat um zugleich den Reichtum Seiner Herrlichkeit an Gefäßen des Erbarmens zu erweisen, die Er zur Herrlichkeit zuvorbereitet hat?" Setzt euch nun ein wenig damit auseinander. Gott tat es, Er mußte es so machen. Es mußte vorhanden sein. Hört nun her. Ich möchte eure Aufmerksamkeit jetzt für etwa 5 Minuten auf etwas lenken. Was ist Gott? Gott ist der große Ewige. Am Anfang, lange bevor es einen Anfang gab, war Er nicht einmal Gott. Wußtet ihr das? "Gott" ist ein Gegenstand der Anbetung. Doch es gab noch nichts, was Ihn anbetete. ER lebte allein. In Ihm waren Eigenschaften. Was ist eine Eigenschaft? Ein Gedanke. Jetzt erfahrt ihr etwas, das bereits die Lektion von heute abend berührt. Beachtet, Er war, was Seine Eigenschaften in Ihm waren. Es war in Ihm, Vater zu sein; es war in Ihm, Gott zu sein; es war in Ihm, Sohn zu sein; es war in Ihm, Retter zu sein; es war in Ihm, Heiler zu sein. All diese Dinge hier entfalten nur Seine Eigenschaften. Da ist nichts in Unordnung. Meint ihr, Gott habe das Ende nicht von Anfang an gesehen? Gewiß hat Er das. Nichts ist in Unordnung; es entfaltet Er nur Seine Eigenschaften. ER konnte nicht gerecht sein und gleichzeitig einen Menschen erschaffen, der in Sünde fallen mußte. ER mußte ihn auf die Grundlage der freien Willensentscheidung stellen, damit er seine eigene Wahl treffen kann. Doch Er wußte, daß er in Sünde fallen würde. ER kann kein Retter sein, es sei denn, etwas ist verloren. ER kann kein Heiler sein, es sei denn, etwas ist krank. Diese Dinge mußten so sein. Gott machte sie so, damit Seine großen Eigenschaften entfaltet werden konnten. Wenn niemand dagewesen wäre, hätte Er nicht Erretter sein können. Wir wissen jedoch, daß Er es war. Noch ehe die Zeit begann, war Er schon Retter. ER war Retter. Deshalb mußte etwas verloren sein. Wie sollte es gesche- hen? Wenn Er nur etwas nimmt und verlorengehen läßt, um es zu erretten, dann wird das Seiner Gerechtigkeit nicht gerecht. ER könnte keinen Men- schen zur Hölle fahren lassen und gleichzeitig gerecht sein. ER ist gütig, freundlich, wahrhaftig, gerecht und ein erhabener Richter. Seht, Er würde ja gegen sich selbst wirken. Deshalb mußte Er den Menschen mit einem freien Willen erschaffen und dorthin stellen, obwohl er wußte, daß er in Sünde fallen würde. Wie konnte der Mensch, der in Seinem eigenen Bilde geschaffen war, sündigen? Geht euch nun ein Licht auf? Deswegen mußte Er ein Nebenpro- dukt, etwas außerhalb der Original-Schöpfung, schaffen. Jetzt begreift ihr es. Es wird euch klar. Und eben dies fiel in Sünde! ER schuf es in dem Wissen, daß es sündigen wurde. Deshalb ist es dem Satan als ein Gefäß zur Unehre übergeben worden. Wo wird heute noch Wert auf Ehre gelegt? Denkt darüber nach. Gebt jetzt gut acht. Und abermals: Warum ist sie so und nicht wie andere weibliche Lebewesen gestaltet? Warum ist die Frau so gestaltet und nicht wie andere weibliche Wesen? Kein anderes weibliches Lebewesen ist so gestaltet. Auch heute nicht. Sie können es nicht. Weil sie nicht so gestaltet sind, können sie es nicht tun. Weshalb hat Er diese Frau nicht wie die anderen weiblichen Lebewesen gemacht, daß sie genauso wäre und nur ihre Kinder aufziehen würde? Dann würde sie mit ihrem Ehemann zusammenleben, und wenn die entsprechende Zeit käme, würde sie ihr Baby haben. Warum hat Er sie so geschaffen? Ich kann bestimmte Worte nicht aussprechen, dennoch versteht ihr, wor- über ich spreche, nicht wahr? Wenn ihr es verstehen könnt, sagt: Amen. (Die Versammlung sagt Amen.) Hier sitzen junge Mädchen und Jungen. Doch ihr wißt, das Tier muß eine gewisse Zeit im Jahr abwarten, bis die Paarung erfolgt. Damit ist es dann erledigt. Bei einer Frau aber ist es immer möglich. Warum hat Er sie so gemacht? Seht, wie sich jetzt, während wir dies durchnehmen, Sein gewaltiges Programm vor uns entfaltet, und zwar so vollkommen es nur sein kann. Ich habe dieses bis vor kurzem nicht gewußt. Weshalb hat Er sie so, und nicht wie die anderen weiblichen Lebewesen am Anfang gemacht? Es wäre Seiner nicht würdig gewesen. ER ist der Quell aller Reinheit. Aus diesem Grund mußte Er zulassen, daß Satan sie in seine Gewalt bekam - was ihm mit der verkehrten Art und Weise auch gelungen ist. Ein solches Geschöpf, das von Anfang an dafür gebildet wurde, wäre Seiner nicht würdig. All Seine Werke bestehen so fort, wie Er sie ursprünglich gebildet hat. Alle Seine ursprünglichen Werke bestehen fort: die Hündin, der Rüde; die Kuh, der Bulle. Alles hat Kontinuität. Die gesamte Natur ist in fortdauernder Beständigkeit. Der Same fällt in den Boden und stirbt - wie beim Tod, der Beerdigung und Auferstehung. Der Saft verläßt den Baum, so daß er seine Blätter verliert. Doch im nächsten Jahr kehrt er zurück und erweckt ein neues Blatt zum Leben. Seht ihr, was ich meine? Alles, selbst die Natur Gottes, verläuft in Kontinuität als eine Einheit. Und hier ist etwas außerhalb der Kontinuität Gottes gebildet. Die Natur ist so gestaltet, daß sie nicht sündigen kann. Denkt nur! Die Original Schöpfung Gottes konnte nicht sündigen! Oh, seht ihr die Verkehrtheit der Gemeinde jetzt nicht aus diesem Blick- winkel? Das Original ist Gottes Wort! In Gott ist keine Sünde! Seht ihr, was ich meine? Hier ist ein Geschöpf, das durch eine Verdrehung entstand. Gott wird eine Gemeinde haben, doch seht, welch eine verdrehte Sache sie dort haben. Gott schuf das Männliche und das Weibliche, aber diese Frau ... Seht, genau diese Merkmale zeigen, was Gott damals im Sinn hatte. Wir könnten eine oder zwei Stunden dazu verwenden, um es zu durchforschen. ER bildete dieses Geschöpf zu diesem Zweck. ER schuf das Geschöpf und machte sie so, daß Satan sie in seine Gewalt bekam - und er tat es. Er hat sie immer noch. Sie fliehe zum Kreuz, wie auch der Mann. Beachtet, die gesamte Natur verläuft in fortwährender Beständigkeit. Wenn Er die Frau in der gleichen, ursprünglichen Schöpfung geschaffen hätte, gäbe es keine Sünde, denn dann hätte sie es nicht tun können! Sie hätte es nicht tun können! Sie ist eine Verdrehung der ursprünglichen Schöpfung. Genauso ist jede Sünde eine Verdrehung der ursprünglichen Wahrheit. Was ist eine Lüge? Es ist die Wahrheit verdreht. Was ist Ehebruch? Der rechtmäßige Akt verkehrt. Da ist also das verdrehte Geschöpf, da ist die ganze verdrehte Sache. Die ganze Sache wird S-ü-n-d-e genannt. Genau dort liegt es. Deshalb ist die Schwierigkeit so groß. Nur ein Stück, ein Bruchstück, vom Mann genommen, um ihn zu verführen! Gott bildete es. Hier ist es nun bewiesen. Dafür ist sie gemacht worden. Eine unmoralische Frau ist das Niedrigste, was man sich auf Erden vorstel- len kann. Entschuldigt dies, ihr jungen Damen. Sie ist nichts als ein menschli- cher Abfalleimer, eine "Sex-Schau"! Mehr ist sie nicht. Eine unmoralische Frau ist ein menschlicher, sexueller Abfalleimer, eine Verunreinigung, durch die unflätiger, gemeiner, gewöhnlicher, niederträchtiger Schmutz dargeboten wird. Wofür ist sie so gestaltet? Zur Verführung. Jede Sünde, die es auf Erden gab, ist durch eine Frau verursacht worden. Eine Frau aus Chicago schrieb einen Artikel, wonach in 98 % aller Verbrechen jeglicher Art, die in den Metropolen der Vereinigten Staaten verübt und von der Polizei aufgeklärt worden sind, eine Frau entweder verwickelt war oder dahintergestanden hat. Ich sage dies alles, um hier am Ende auf etwas zu kommen, so daß ihr erkennen könnt, was es damit auf sich hat. Sie wurde gemacht, um zu verführen, wie sie es am Anfang mit Adam tat. Sie sagte ihm, daß die Frucht angenehm sei und so weiter, um ihn zu verführen und vom Wort Gottes wegzubringen. Dasselbe tut die Gemeinde heute, genau das gleiche. Danach aber wurde er ihr Herrscher, um über sie zu herrschen. Was für ein Unterschied zwischen jener Zeit und diesem Tag der Verdrehung! Anstatt daß er ihr Herrscher ist, wurde sie zu seinem Gott. Sicher. Sie beherrscht ihn. Nun könnt ihr schon einigermaßen verstehen, worauf ich hinaus will. Durch ihre Schönheit und ihre sexuelle Macht, ihre äußere Erscheinung, die ihr vom Satan gegeben wurde, ist sie als das Neben- produkt, zu dem Satan sie gemacht hat, ausgesandt, Söhne Gottes zu verfüh- ren, und sie kann mehr von ihnen in die Hölle bringen als irgendein anderes Werkzeug Satans. Das stimmt genau. Ich spreche jetzt von den unmoralischen, nicht von euch Schwestern. Wir werden euch in einigen Minuten anhand des Wortes Gottes euren rechten Platz zuweisen. Es war von Anfang an im Plan Gottes. Nun zum heutigen Tag. Wer ist der Gott der Vereinigten Staaten? Erinnert ihr euch, daß ich vor Jahren hier in der Kappelle über den "Gott dieses modernen Zeitalters" gepredigt habe? Dort befand sich so ein "Backfisch" voller Make-up, das Kleid hatte sie über die Knie hochgezogen und derglei- chen. Ich sagte: "Seht, da ist euer Gott." Und das stimmt! Auf jeder Reklame ist sie halbnackt; desgleichen auf der Straße. Es ist ein Werkzeug Satans. "Von Anfang an," sagte Jesus. Wir sehen jetzt, wie es von Anfang an war, und wovon Er hier spricht. Die Heiden machten sie zu einem Gott -- einer Göttin. Wußtet ihr das? Gewiß. Sie machten sie zur Göttin, denn sie hatten Geschlechtsakte in ihren religiösen Kulten. Sie behaupteten, daß sie ein Schöpfer wäre. In ihrem Schoß würde sie den Samen tragen und deshalb schöpferisch tätig sein. Das ist eine Lüge. Es gibt nur einen Schöpfer, das ist Gott. Erinnert ihr euch, wie es Paulus in Ephesus erging? Dort hieß es, daß das Bildnis der Göttin Diana vom Himmel herabgefallen wäre. Seht ihr nicht, was heidnische Anbetung ist? Und wir wenden uns, ohne es zu wissen, wieder der heidnischen Frauenverehrung zu - der niedrigsten Kreatur auf Erden. Frauenanbetung! Sie dirigiert den Mann, wohin sie will, und er erkennt es nicht, daß trotz aller äußeren Schönheit im Innern eine Hölle ist. Salomo sagte: "Ihr Haus ist das Tor zur Hölle." Nun erkennen wir deutlich, was Jesus in Offbg. 2,15 meinte, als Er von der Lehre der Nikolaiten sprach: die Entstehung jener Kirche, die sich vom Wort entfernte. Jetzt können wir auch diese vulgären, gottlosen, unanständigen Fernsehprogramme einordnen, in denen die Sex-Königinnen Hollywoods auftreten. Wir erkennen den Schmutz dieser Stadt, wenn jene Kinder, junge Mädchen, in engen, knappen Kleidern hüftschwingend die Straße entlangge- hen, obwohl es so kalt ist, daß sie fast erfrieren. Sie wissen nicht, daß es der Teufel ist, der dies bewirkt. Sie sind von einem bösen Geist besessen und wissen es nicht. Man sieht keine Hündin so etwas tun, nicht wahr? Man sieht kein anderes weibliches Wesen so etwas tun - und auch kein Männchen sich ihr nahen. Erfaßt ihr jetzt das Bild? So der HERR will, werden wir in einigen Minuten etwas zur Sprache bringen. Nun habt ihr die Nikolaiten und ihre Lehre erkannt; ebenso die "Teenager- Queens", wie man sie nennt, diese Nackten dort auf der Straße. Früher mußte man in eine Seitenstraße zu irgendeiner vulgären Vorführung gehen, um einen Striptease zu sehen. Jetzt braucht ihr nur eure Augen aufzumachen, und ihr seht sie auf der Straße. Mehr braucht ihr nicht zu tun. Das Ganze ist ein einziger Striptease. Gewiß! Wozu tun sie es? Um auf die Folter zu spannen, in Versuchung zu führen. Nur deshalb kann sie es tun. Sie tut es, weil sie liederlich ist. Sie tut es, weil sie so ist! Sie begreift nicht, daß sie ein Werkzeug in den Händen Satans ist! Das ist sie. Sogar in den Schulen wird heute Sex unterrichtet. Unsere verderbte Welt der Frauenanbetung! Ich weiß, sie wollen das nicht glauben. An einem Tag stehen sie da und singen Lebgesänge, und dann treiben sie sich die ganze Nacht mit Frauen herum. Seht ihr? Nun gut. Wenn sie aus der Sicht Gottes, dem Wort, das niedrigste aller Lebewesen im Tierreich ist, die Gott auf die Erde gestellt hat, so gebt nun acht! Deshalb verbietet Gott ihr, Sein Wort zu lehren. Das stimmt. In 1. Tim. 2, 9-15 steht: "Ich gestatte keiner Frau, Lehrvorträge zu halten oder sich die Gewalt über den Mann anzumaßen..." Ebenso heißt es in 1. Kor. 14,34: "Die Frauen sollen in den Gemeindeversammlungen schweigen, denn es kann ihnen nicht gestat- tet werden zu reden, sondern sie haben sich unterzuordnen, wie auch das Gesetz es gebietet." Was aber tut die Gemeinde heute? Sie machen sie zu Pastorinnen, Evangelistinnen, obwohl die Bibel es eindeutig verbietet. Indem die Bibel sagt: "Wie auch das Gesetz es gebietet ...", besteht das Ganze ohne Unterbrechung fort. Es ist, wie es gestern abend von dem Lamm dargelegt wurde: Der einzige Ort der Anbetung ist unter dem vergossenen Blut des Lammes. Das ist auch heute der einzige Ort: in Christus. Der einzige Weg ist, in Christus hineinzu- kommen. Das ist der einzige Ort der Anbetung! Immer ist es so gewesen. Der einzige Ort, um anzubeten, ist unter dem vergossenen Blut. Nun sehen wir, wie sich das ganze Bild vor uns entfaltet. Da habt ihr sie! Deshalb gestattet Gott ihr nicht zu lehren, läßt sie nichts in der Gemeinde tun, außer mit verhülltem Haupt still dazusitzen. Könnt ihr jetzt begreifen, weshalb ich die Dinge gesagt und getan habe, was ich tat? Weil ich all das in meinem Herzen wußte, Brüder und Schwestern. Ich weiß ja, Schwestern, daß ihr euren Platz und einen wunderbaren Charakter habt, den Gott in euch formen kann. Nur einen Moment noch! Ich habe lediglich versucht, über die andere Seite zu sprechen, um zu zeigen, was ihr eigentlich von Anfang an seid. Jesus sagte, daß wir zum Anfang zurückgehen sollen, um es zu ergründen. Genau das tun wir. Ich konnte von vielem nur das Wichtigste erwähnen, doch ich hoffe, ihr begreift es. Auch von euch, die ihr dieses Tonband hören werdet, hoffe ich, daß ihr es versteht. Ich bin lediglich zurückgegangen. Es ging nur darum, zu zeigen, daß Jesus meinte: "Geht zum Anfang zurück und findet es heraus." Alle Dinge gehen auf den Anfang zurück. Ihr könnt erkennen, warum die Leute heute sagen, ich sei ein Frauenhasser. Das ist von der Wahrheit weit entfernt. Ich bin es nicht. Sie nennen mich einen Frauenfeind. Denkt daran: Auch Paulus nannte man einen Frauenfeind. Vor kurzem sagte eine Predigerin: "Du bist wie Paulus damals. Alles, was er tat, war, auf uns Frauen herumzuhacken." Er war ein Heiliger Gottes, der die Bibel, das neue Testament, schreiben durfte - dessen Worte zieht man in Zweifel! Er sagte: "Auch wenn ein Engel vom Himmel euch etwas anderes lehren würde als das, was ich euch verkündigt habe: - Fluch über ihn!" - geschweige denn über eine Predigerin. Auch Elia hielt man für einen Frauenfeind. Er haßte nicht die wirklichen Frauen, er mochte nur jene Isebels nicht. Wenn dem so war, dann mußte Gott es ebenfalls tun, denn Er ist das Wort, welches an die Propheten ergeht. Also muß Gott es ebenfalls tun. Seht, Er kennt die Original-Schöpfung von Anfang an. ER sagte: "Von Anfang an." Es waren Propheten, an die das Wort erging. ER schuf sie um des Mannes willen und nicht den Mann um ihretwillen, Wußtet ihr, daß die Frau für den Mann und nicht der Mann für die Frau erschaffen wurde? Wie viele wissen das? Die Bibel lehrt es. In Ordnung. Vor dem Sündenfall war ihr Platz im Mann, dem sie ebenbürtig war und der über der gesamten Schöpfung stand. Nach dem Fall jedoch - hier kommen wir jetzt zu unserem Thema -, nach dem Fall jedoch war er ihr Herrscher. Sie muß in allen Angelegenheiten schweigen. Jetzt, nachdem der ursprüngliche Anfang vorüber ist, von dem Jesus sagte: "Von Anfang an ist es nicht so gewesen." (Das war, als die Zeit begann; als Gott alles in Seiner Original- Schöpfung erschuf) Alle, die es verstehen, sagt noch einmal: "Amen." Am Anfang schuf Gott nur ein Männliches und ein Weibliches. Doch dann wurde die Frau anders als die Tiere, alle anderen Tiere, gemacht: zum Betrügen. Gebt nun acht. So war es nicht von Anfang an. Wäre sie in dem ursprünglichen Zustand geblieben, hätte sie niemals den Sündenfall verur- sacht. Doch sie verschuldete den Sündenfall, die Unterbrechung, wodurch die gesamte Übereinstimmung mit Gott zerstört und in den Tod, das Leid und alles derartige auf Erden geworfen wurde. Sie war so gemacht. Gebt nun acht. Jetzt, nach dem Anfang, nach dem Anfang, als die Zeit begann - davor war ja Ewigkeit, dann war sie vorbei. Nachdem der Sünden- fall durch Eva zustande gekommen war, nach dem Sündenfall war es notwen- dig, einen anderen Bund zu machen. Dies wird euch bestürzen, doch ich werde euch die Schrift zeigen, um euch zu beweisen, daß es die Wahrheit ist. Beachtet: Nach dem Sündenfall! Jesus sagte, daß Gott am Anfang einen von jedem erschuf, aber jetzt, nach dem Fall gehen wir darüber hinaus. Der Bund war ebenbürtig. Doch nun, nach dem Fall wurde ein anderer Bund gemacht. Nun war sie nicht länger Herrscher mit ihm. Für beide war ein gesonderter Bund notwendig. Jetzt wollen wir feststellen, ob das stimmt. Wir gehen zu 1. Mose 3, um zu sehen, ob es sich so verhält, bevor wir fortfahren. Wir möchten doch sicher sein, daß diese Dinge, die gelehrt und hervorgebracht werden, wirklich wahr sind. Vielleicht haben wir hier ein wenig Zeit, denn wir sind ja nicht mehr zu weit vom Schluß entfernt, um in dem abschließenden Teil des Themas zu zeigen, weshalb es Scheidungen gibt, was es damit auf sich hat usw. Wir lesen aus 1. Mose 3 und beginnen mit Vers 14: "Da sagte Gott der HERR zu der Schlange: (Hier verflucht Er sie jetzt.) 'Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein vor allen Tieren, zahmen und wilden! Auf dem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang! Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen: er wird dir nach dem Kopfe treten und du wirst ihm nach der Ferse schnappen:' (Dies ist die Verheißung auf den Messias, der durch die Frau kommen sollte, um die Erlösung zu vollbringen.) Zum Weibe aber sagte er: (Nun seht: Da ist die Sache mit der Schlange. Sie waren am Anfang, bzw. vor dem Anfang, alle ein- vernehmlich.) Zum Weibe aber sagte er: 'Viele Mühsal will ich dir bereiten, wenn du Mutter wirst mit Schmerzen sollst du Kinder gebären und doch nach deinem Manne Verlangen tragen; er aber soll dein Herr sein!' (Sie waren absolut nicht mehr gleichrangig. Heutzutage aber hat sie den Spieß umgedreht, so daß sie nun der Herrscher ist.) Zu dem Manne aber sagte er: 'Weil du der Aufforderung deines Weibes nachgekommen bist und von dem Baume gegessen hast, von dem zu essen ich dir ausdrücklich verboten hatte, so soll der Ackerboden verflucht sein (Nicht Adam sollte verflucht sein, sondern der Acker- boden.) um deinetwillen: mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang! Dornen und Gestrüpp soll er dir wachsen lassen, und du sollst dich vom Gewächs des Feldes nähren! Im Schweiße deines Ange- sichts sollst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, von dem du genommen bist, denn Staub bist du, und zu Staub mußt du wieder werden!'" Zwei Bündnisse! Damit war der Anfang, von dem Jesus sagte: "Von Anfang an ist es nicht so gewesen", beendet. Wir haben nun einen anderen Bund bekommen. Beachtet, es ist ein anderer Bund. Jetzt gibt es einen Bund für das "Produkt" und einen für das "Nebenprodukt". Beachtet: Der Sünden- fall brachte Not, den Tod für jede Kreatur der Schöpfung; alles in der ganzen Natur wurde anders. Laßt uns beachten, was Jesus sagte, als Er davon sprach: "Von Anfang an ist es nicht so gewesen." Jetzt ist es nicht mehr so wie von Anfang an. Jetzt ist es nach dem Anfang. Nun gibt es einen zweifachen Bund. Zuerst war es nur ein Bund. Adam und Eva waren ebenbürtig; ein Mann, eine Frau. Dann sündigte die Frau. Was tat sie dadurch? Sie stürzte alles in den Tod, und deshalb mußte Gott einen Bund machen, einen anderen Bund. Er steht hier in 1. Mose 3, 16. Gott machte einen anderen Bund. Nun sollte die Welt nicht mehr wie am Anfang durch Original-Schöpfung Gottes bevölkert werden - nicht durch Original-Schöpfung, sondern durch Geschlechtsverlangen, Damit war der Anfang zu Ende, nicht wahr? Am Anfang gab es nur einen Mann und eine Frau - ein Männliches, ein Weibli- ches. Als sie aber jene Grenze überschritt und diese Sünde brachte, sollte die Welt von da an durch Sex bevölkert werden - nicht durch Schöpfung, sondern durch Sex. Seht ihr jetzt, wo sich die Frau befindet? Genauso wird die Welt heute bevölkert: Durch Frauen. Das ist der Grund, weshalb Jesus durch eine Frau kommen mußte: Damit der ursprüngliche Anfang ohne Geschlechtslust wieder erreicht wird. ER wurde von einer Jungfrau geboren. Aber, Hallelujah!, es wird eine Zeit kommen, wo es keinen Sex mehr geben wird, sondern Gott wird Seine Kinder wieder aus dem Staube der Erde hervorrufen, wie sie ursprünglich waren! Nicht durch irgendeine Frau, sondern durch das Formen von Lehm, durch kosmisches Licht und Mineralien wird Er wieder einen Schöpfungsakt voll- führen, wie Er es zum erstenmal bei Adam tat. Jesus hat dies möglich gemacht, indem Gott selbst Mensch wurde und durch die Frau in diese Welt kam, um sterben zu können. Jetzt ist Prüfungszeit durch die Sünde. Seht, jetzt, nach dem Anfang wurde etwas anderes eingeführt. Dies wird euch schockieren. (Seid ihr müde? Bleibt noch ein wenig sitzen.) Als der zweifache Bund für den Mann und die Frau durch Sex gemacht wurde - (Es war ja ein völlig anderer Bund; nicht der Original-Bund, sondern ein anderer Bund) -,was wurde nun eingeführt? Polygamie - Vielweiberei in allem. Da, nach dem Anfang, wurde die Vielweiberei sowohl bei den Menschen als auch bei den Tieren eingeführt. Nach dem Anfang, nach dem Sündenfall! Nun läßt Gott an zweiter Stelle eine neue Natur durch Sex entstehen. Die erste Natur schuf Gott ohne Sex. Glaubt ihr das? Jetzt gilt für die Natur ein anderer Bund; Er unterstellt sie einer anderen Ordnung, und zwar der geschlechtlichen. Der zweite Bund bedeutet: ein Männliches, viele Weibliche; ein Hirsch und ein ganzer Harem Hirschkühe (stimmt das?); ein Stier, eine ganze Herde Kühe; ein Hahn, ein Hof voller Hennen (stimmt das?); ein David nach Seinem Herzen mit 500 Frauen und 100 Kindern, die ihm in einem Jahr von verschiedenen Frauen geboren wurden - ein Mann nach dem Herzen Gottes; ein Salomo mit 1000 Frauen. Doch beachtet es jetzt: so war es nicht am Anfang! Aber jetzt ist es nach dem Anfang. Die Frau hat dies getan; deshalb ist sie geworden, was sie jetzt ist. David, der König, repräsentierte Christus. Haltet das in eurem Gedächtnis fest. David repräsentierte Christus. Glaubt ihr das? Christus wird seinen Thron einnehmen. Und dieser David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, hatte 500 Frauen. Seht ihr, was ich meine? David mit seinen 500, Salomo mit seinen 1000 Frauen. Und Salomo war der Sohn Davids im Natürlichen und repräsentiert Jesus Christus, den Sohn Davids, im Geistlichen. Doch das eine war das natürliche Leben durch Sex; das andere wird geistlich erschaffenes Leben sein. Erschaffen! So war es am Anfang, ist es aber nicht mehr in dem Leben, in dem wir jetzt leben. Gebt nun acht! Verpaßt dies jetzt nicht! Laßt es ganz tief in euer Herz sinken. Aber nicht eine von diesen Frauen konnte mehr als auch nur einen Ehemann haben. Er ist die Original-Schöpfung, nicht sie. Nicht eine von diesen Frauen konnte einen zweiten Ehemann haben, aber der eine Ehemann konnte 1000 Frauen haben. Das ist SO SPRICHT DER HERR. Das ist die Bibel. Ich habe mir die Zeit genommen, bin zurückgegangen und habe euch gezeigt, was damals begann, worauf Jesus Bezug nahm. Seht ihr es jetzt klar? Sie konnten so viele haben. "Oh," sagte ihr, "das galt nur für Israel." Wirklich? Als Abraham Sara mit in das Land der Philister nahm, gab es dort einen König namens Abimelech. Sara war fast 100 Jahre alt, doch sie war in eine junge, schöne Frau zurück- verwandelt worden. Wußtet ihr das? In Ordnung. Abimelech wollte sie zur Frau nehmen. Erinnert ihr euch an meine Botschaft darüber? Abimelech wollte Sara zu seiner Frau nehmen. Wahrscheinlich hatte er einen Harem. Aber er konnte sie nicht nehmen, weil sie mit Abraham verheiratet war. Abraham hatte zu Sara gesagt: "Sage, daß ich dein Bruder bin, denn sonst wird er mich umbringen, damit er dich nehmen kann." Warum hat er Abraham nicht einfach aus dem Land gejagt, seine Frau genommen und getan, was er wollte? Es war nicht nur ein Gesetz bei den Gläubigen, sondern bei allen Menschen in der Schöpfung. Ob Sünder oder Heiliger, ihr Männer seid für diese Taten verantwortlich. Dort war ein heidnischer König. Wie viele wissen, daß diese Geschichte wahr ist? Sie steht in der Bibel, in 1. Mose 20. Beachtet: Abimelech hätte sie zur Frau genommen. Er schickte sich an, dieses neue hebräische Mädchen zu besitzen. Sie hatte gesagt: "Er ist mein Bruder." Er hatte gesagt: "Sie ist meine Schwester." Und Abimelech sagte: "Dann werde ich sie zur Frau nehmen." Könnt ihr euch vorstellen, daß ein Mann so etwas tut? Doch, er tat es. In der Nacht jedoch, als er schlief, erschien ihm der HERR im Traum und sprach: "Jetzt bist du des Todes, Abimelech." ER bewahrte diese jüdische Blutslinie. ER sprach: "Jetzt bist du des Todes wegen der Frau, die du dir hast holen lassen: sie ist ja eines Mannes Ehefrau!" Abimelech antwortete: "HERR, Du kennst die Unschuld meines Herzens. Hat er nicht selbst zu mir gesagt, daß sie seine Schwester sei? Und auch sie selbst hat erklärt, er sei ihr Bruder." ER antwortete: "Auch Ich weiß wohl, daß du in der Unschuld deines Herzens so gehandelt hast, und Ich selbst habe dich davor behütet, daß du dich gegen Mich versündigt hast." Stimmt das? ER fuhr fort: "So gib also jetzt dem Manne seine Frau zurück, denn er ist Mein Prophet. Dann soll er- nicht dein Priester - Fürbitte für dich einlegen. Gibst du sie aber nicht zurück und betet er nicht für dich, dann muß dein ganzes Volk sterben." Amen! Es war noch wunderbare Gnade vorhanden. "Sonst ist dein ganzes Volk dahin. Sie ist eines Mannes Ehefrau, und er ist Mein Prophet." Amen! Das ist SO SPRICHT DER HERR. So steht es in der Schrift. Nun stellen wir fest, daß die Sünde der Frau die Ursache für den Tod ist. Er kam durch die Frau, nicht durch den Mann. Durch die Weise, wie sie lebt, durch ihr Leben, durch sie kommt der Tod. Ihre Art, Leben zu geben, ist Tod. Wie viele wissen das? Hiob 14, wenn ihr euch die Schriftstelle merken wollt. Ich habe mir Schriftstellen für jede Einzelheit aufgeschrieben, falls ihr dies anzweifelt. Ihr wollt Hiob 14 gleich lesen. Es heißt dort: " Der Mensch, vom Weibe geboren, ist arm an Lebenszeit, aber überreich an Unruhe." Stimmt das? "Wie eine Blume sprießt er auf und verwelkt, er flieht wie ein Schatten dahin und hat keinen Bestand." Jeder Mensch, der von einer Frau geboren wird, ist schon für den Tod bestimmt, sobald er hervorkommt. Wenn er aber in die Schöpfung Gottes hineingeboren wird, kann er nicht sterben! Er stammt von jenem anderen Baum, der im Garten Eden war: Christus. Ewiges Leben kommt durch diesen Baum. "Oh," sagt ihr, "sie war ein Baum?" Gewiß. Was hat Er gesagt? "Von diesem Baum darfst du nicht essen.", sprach Gott dort in 1. Mose. "Von diesem Baum darfst du nicht essen." Nun, die Frau ist ein Baum. Sie ist ein Fruchtbaum. Ihr seid die Frucht eurer Mutter, die Frucht ihres Schoßes. Das stimmt. Die Frucht des Baumes des Lebens, der im Garten Eden war, ist Christus. Durch die Frau kam der Tod. Durch den Mann in der Original-Schöpfung kommt Leben. Von einer Frau geboren zu werden, bedeutet Tod; aus Christus geboren zu werden, ist Leben. Erfaßt ihr die Bedeutung? Jetzt seht ihr, wohin die Göttinnen gegangen sind, nicht wahr? Der erste Adam und die erste Eva versinnbildlichten den zweiten Adam und die zweite Eva. Seht, die Vermehrung von Adam und Eva, um die Erde zu bevölkern, fand durch Sex statt, aber so war es nicht am Anfang. Gott erschuf nur einen Mann und eine Frau, wie Er es mit Seinen anderen Geschöp- fen tat. So war es rechtsgültig. Dasselbe war mit der Gemeinde. Wenn ihr möchtet, wollen wir nun in Anbetracht dieser bestätigten Wahr- heiten Gottes etwas weiter forschen. In Ordnung. Dies mag ein wenig verletzend sein, bis wir zum Kern dieser Sache vorgedrungen sind. Ich werde euch lediglich die Wahrheit darüber zeigen. Kein Prediger darf eine Witwe heiraten. Wußtet ihr das? Möchtet ihr es lesen? In Ordnung. Ihr findet es in 3. Mose 21, 7 und Hesekiel 44, 22. Dort werdet ihr erfahren, daß die Priesterschaft keine Frau heiraten durfte, die von einem anderen Mann berührt war. Dies ist ein Sinnbild auf die jungfräuliche Braut Jesu Christi, denn die Priester, die Nachkommen Aarons, handhabten das Feuer Gottes. Wir haben nicht die Zeit, alles zu lesen, wenn wir bis Mittag fertig sein wollen. Uns bleiben nur noch 20 Minuten. Die Nachkommen Aarons handhabten das Feuer Gottes. Deshalb durften sie keine Frau heira- ten, die von einem anderen Mann berührt worden war. Das hat der unverän- derliche Gott gesagt. Sie konnten keine Frau heiraten, die von einem Mann berührt war. Es war ein Sinnbild, wenn ihr es erkennen wollt, durch das uns gezeigt wird, daß die Gemeinde des lebendigen Gottes das reine, unverfälschte Wort Gottes ist, - und keine Denomination, die von Menschen geführt wird! Laßt uns jetzt etwas lesen. Ich möchte euch dies nahebringen. In Matth. 5 sprach Jesus über etwas, das wirklich von besonderer Bedeutung ist. Wir wollen es nachlesen. Ich habe einiges ausgestrichen, was ich nur den Männern sagen wollte, deshalb bleibt mir etwas Zeit, manches vor unseren Schwestern zu sagen. Vorher will ich aber dies als Ausgangspunkt nehmen. Schwester, dir möchte ich nun den Platz anweisen, den Gottes Wort dir verheißen hat, dann sieh zu, daß du auch dort bleibst. Matth. 5,32. Bitte gebt nun acht. Dies soll den Gedanken von einem und vielen bekräftigen. "Ferner ist gesagt worden: 'Wer seine Ehefrau entläßt, der soll ihr einen Scheidebrief geben!"' (Hier spricht Jesus, derjenige, der sagte: "Von Anfang an ..." Gebt nun acht.) "Ich dagegen sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet - außer auf Grund von Unzucht-, der verschuldet es, daß dann Ehebruch mit ihr verübt wird (seht ihr?)-" Wer sich von seiner Frau scheidet- außer auf Grund von Unzucht-, der verschuldet es, daß dann Ehebruch mit ihr verübt wird (weshalb? Weil sie wieder heiraten wird.), und wer eine entlassene Frau heiratet, der begeht Ehebruch." Seht, sie hat einen lebenden Ehemann, deshalb kann kein anderer Mann sie heiraten. Ungeachtet dessen, was sie tut oder wer sie ist: sie hat einen lebenden Ehemann. Es gibt für sie überhaupt keine Grundlage. Doch das trifft nicht auf ihn zu; denn es geht um sie, nicht um ihn. Begreift ihr das? Ihr müßt das Wort in Kontinuität verlaufen lassen. Seht ihr? Es steht nichts davon, daß er es nicht darf. Sie aber darf nicht, denn er verschuldet, daß dann Ehebruch an ihr, nicht an ihm, begangen wird. Genau das sagt die Bibel. "An ihr!" Hier wird nichts dagegen gesagt, daß er wieder heiratet, sondern sie! Weshalb? Es ist ein Sinnbild auf Christus. Hier steht, daß er nur eine Jungfrau heiraten kann. Er kann wieder heiraten, wenn es eine Jungfrau ist; aber er kann nicht die Frau eines anderen heiraten. Nein, in der Tat nicht. Und wenn er eine geschiedene Frau heiratet, lebt er im Ehebruch, ganz gleich, wer er ist. Die Bibel sagt, wer eine Geschiedene heiratet, lebt im Ehebruch. Da habt ihr es! Keine Geschiedene. Seht ihr jetzt den ursprünglichen Grund seit dem Anfang? Beachtet nun: Er kann wieder heiraten, sie jedoch nicht. Wie David, wie Salomo, wie es im Verlauf der gesamten Bibel war. Es ist genauso wie bei David und all den anderen. In 1. Kor. 7,10 seht ihr, daß Paulus einer Frau, die sich von ihrem Mann hat scheiden lassen, gebietet, unverheiratet zu bleiben oder sich mit ihrem Mann wieder zu versöhnen, aber nicht wieder zu heiraten. Sie muß unverheiratet bleiben oder sich mit ihrem Ehemann wieder versöhnen. Sie kann nicht wieder heiraten, sie muß allein bleiben. Doch beachtet, das hat er nicht vom Mann gesagt. Seht, ihr könnt das Wort nicht zur Lüge machen. Von Anfang an das Gesetz der Geschlechtlichkeit mit Vielweiberei. Das Wort Gottes verläuft im Einklang mit der Natur Gottes, es verläuft in Kontinuität. Seht ihr, wie eine Lehrauffassung darüber östlich und die andere westlich davon abwich? Ihr müßt zur Wahrheit zurückkehren, um herauszu- finden, was die Wahrheit ist. So ist es immer gewesen. Das ist der reguläre Bund mit Gott seit dem Anfang. Zuerst, vor dem Anfang bzw. von Anfang an, gab es nur einen und eine. Doch nachdem die Sünde hereingekommen war, gab es einen Mann und mehrere Frauen. So verhält es sich in der Natur, bei jedem Tier und bei den Menschen; und der natürliche Leib ist tierisch. Wir gehören zu den Säugetie- ren; das wissen wir alle. All das ist die Natur Gottes in ihrer Kontinuität. Jetzt aber, nachdem die Siegel geöffnet sind, führt uns der Geist der Wahrheit zum Wort. Das ist die Erklärung für all die Irrtümer während der Zeitalter: weil die Siegel nicht geöffnet waren. Es war noch nicht geoffenbart. Das stimmt. Beachtet: Die Schattenbilder können nicht falsch sein. Ich habe euch ja gestern von dem Schatten auf dem Fußboden gepredigt. Sie müssen sich als richtig herausstellen. Wie könnte der Schatten eines Elefanten auf dem Boden sein, und ein langer, hagerer Mann sollte dieser Elefant sein? Oder der Elefant sollte den langen, hageren Mann darstellen? Ihr könnt es anhand eines vollkommenen Schattenbildes sehen. Nun zu einer echten Frau. Eine echte Frau, eine Jungfrau, die ihren Ehemann heiratet und mit ihm lebt, ist ein wahrer Segen für den Mann. Wenn Gott Seinem Sohn etwas Besseres als eine Frau hätte gehen können, dann hätte Er es ihm gegeben. Doch sie ist für den Geschlechtsakt gestaltet. Kein anderes Tier ist so gestaltet. Keine andere Kreatur auf Erden ist so gestaltet. Das ist der Grund, daß ihr die Vielweiberei seht - um deswillen. Dadurch ist sie eingeführt worden. Seht nun in der abschließenden Analyse: Es gibt einen Jesus Christus. Stimmt das? Ein Mann: Gott Immanuel. Glaubt ihr das? Seine Ehefrau aber besteht aus vielen tausend mal tausend mal tausend Gliedern. Stimmt das? Seine Frau - die Braut - die Gemeinde. Versteht ihr es jetzt? Deshalb sagte Er zu Adam, noch bevor es die Geschlechtlichkeit über- haupt gab: "Seid fruchtbar, mehrt euch und füllt die Erde." - als er sich noch am Anfang befand, als er Doch männlich und weiblich in einem war! Daraus geht hervor, daß die Braut durch geistliche Vermehrung aus dem Wort kommen muß. Durch Vermehrung sollte die Erde angefüllt werden. Was nun den Geschlechtsakt betrifft, so haben die beiden Lehrmeinungen diese Dinge durcheinandergebracht. Deshalb gelingt es nicht. Ihr müßt damit zur Wahrheit zurückkehren, zum Anfang. Und am Ende wird ein HERR Jesus und Seine Braut (Einzahl) aus vielen sein. Begreift ihr das? Es gab einen David auf einem Thron - einen König nach dem Herzen Gottes - mit 500 Frauen! Wenn Jesus im Tausendjährigen Reich auf Seinem Thron sitzt (Hallelujah!), dann wird Er ein Weib haben, wie es am Anfang war, das durch die Hand des Allmächtigen Gottes in der Auferstehung aus der Erde geschaffen wird und aus vielen Gliedern besteht. Da habt ihr es! Frauen, ringt danach, dabei zu sein. Kommt in Christus hinein, dann werdet ihr euch nicht in dem schmutzigen Durcheinander dort draußen befinden. Doch solange ihr nur ein Gemeindemitglied seid und versucht, aus euch selbst gut und moralisch zu leben, werdet ihr es nicht schaffen. Ebensowenig kann es einem Mann außerhalb von Christus gelingen. Es ist, wie Paulus weiter schreibt: "Da gibt es nun nicht mehr Mann und Weib: nein, ihr seid allesamt Einer in Christus Jesus." Ich wollte jedoch dieses Thema "Heirat und Schei- dung" klarstellen, damit ihr wißt, was richtig und verkehrt ist. Durch diese Schattenbilder zeigt Er klar, daß es einen Christus gibt, dessen Weib aus vielen Gliedern besteht. Beachtet: ER kann uns jederzeit wegen geistlicher Hurerei und falscher Lehren hinwegtun, wenn Er will, wie aber wollt ihr es wagen, Ihn hinwegzutun, und es dennoch schaffen? Ein Mann kann seine Frau entlassen und eine andere heiraten, die Frau aber kann ihren Ehemann nicht entlassen und einen anderen heiraten. Seht ihr, wie vollkom- men all die Schatten- und Sinnbilder übereinstimmen? Die Original-Schöp- fung und nicht das Nebenprodukt; nicht die Gemeinde, sondern die Braut durch das Wort; nicht die Frau, sondern der Mann. Jedesmal. Nirgends steht etwas dagegen, wenn es der Mann tut; es geht immer um die Frau. Das stimmt genau. Doch sie kann zur Braut Christi gehören. Denkt aber daran: Weil sie Teil eines Mannes ist, gesteht ihr die Bibel lediglich eines zu: "Dagegen gestatte ich keiner Frau, Lehrvorträge zu halten oder sich die Gewalt über den Mann anzumaßen; nein, sie soll in stiller Zurückhaltung verbleiben. Denn Adam ist zuerst geschaffen worden, danach erst Eva; auch hat nicht Adam sich verführen lassen, sondern die Frau (das Nebenprodukt) ist dadurch, daß sie sich hat verführen lassen, in Übertretung geraten. Sie wird jedoch dadurch gerettet werden, daß sie Kindern das Leben gibt, (denn dadurch wird sie zu einem Teil des Mannes) vorausgesetzt, daß sie im Glauben, in der Liebe und in einer mit Besonnenheit vollzogenen Heiligkeit verharrt." Weshalb hat Gott, als Er zu Abraham kam, Sara nicht getötet, die leugnete und Gott ins Angesicht log, während Er dort als Mann saß, Fleisch und Brot aß und Milch trank? ER sprach: "Warum hat denn Sara gelacht", die hinter Ihm im Zelt war und die Er nicht sah, "und denkt: 'Wie soll das geschehen können?'?" Sie erwiderte: "Ich habe es nicht gesagt." Oh! Oh! Gott ins Angesicht zu sagen, daß Er ein Lügner ist! Doch Er konnte sie nicht hinwegnehmen. Weshalb? Weil sie ein Teil Abrahams war. ER konnte sie nicht verletzen, ohne Abraham weh zu tun. Seht ihr Frauen jetzt, wohin ihr gehört? Und die Bibel sagt, daß ihr Frauen sein sollt wie Sara, die sich mit sittsamen Kleidern schmückte, tugendhaft lebte, ihrem eigenen Ehemann treu war und ihn so sehr liebte, daß sie ihn Herr - Herrscher, Eigentümer - nannte. Manche von euch Frauen ziehen diese liederliche Kleidung an, wenn ihr zum Essen ausgeht, und werft euch so den Männern vor. Jesus sagte: "Wer eine Ehefrau auch nur mit Begehrlichkeit anblickt, hat damit schon in seinem Herzen Ehebruch an ihr begangen." Wer ist dann schuldig, der Mann oder du? Er ist ein Mann und so gemacht, um diesen Akt vollziehen zu können. Und du bist die Frau, die sich weigern sollte. Weshalb stellst du dich so dar? Doch nicht, weil es bequem ist. Das kann es nicht sein, wenn ihr in euren Shorts halb erfriert. Es kann nicht bequem sein. Was ist es dann? Es ist wegen der Unanständigkeit. Ihr wollt es nicht zugeben, doch die Bibel sagt, daß es so ist. Es ist die Wahrheit. Es ist ein unreiner Geist in euch. Ihr möchtet nicht unanständig sein, doch ihr erkennt nicht, daß ihr geistlich unrein seid, weil ihr euch unanständig präsentiert. Bei einem Mann mit seinen knochigen, kantigen Knien macht es keinen Unterschied, auch wenn er fast überhaupt nichts anhätte. Sein Körper ist nicht verführerisch. Warum? Weil er in der Original-Schöpfung war. Er sollte Charakter haben. Doch ihr sei das Nebenprodukt, das verführerisch ist. Gott sei gnädig! O diese sündhafte Welt. Ich werde froh sein, wenn es vorüber ist. Beachtet, Er kann seine Frau jederzeit, wenn Er möchte, entlassen, aber sie kann Ihn nicht hinwegtun. ER kann mich jederzeit in den Staub werfen, wenn Er es beabsichtigt, aber oh, Bruder, ich versuche lieber nicht, Ihn dorthin zu werfen, sonst bin ich dahin. Salomo konnte jede Frau heiraten, die nicht verheiratet war. Er konnte jede Frau heiraten, die er wollte. Ein Priester konnte nur eine Jungfrau heiraten. David heiratete - wie war ihr Name? Abigail, deren Mann ein Tor genannt wurde. Er hatte eine nette Frau und starb. Dann wurde Abigail mit David verheiratet. Er war ein König, kein Priester. Seht ihr? Deshalb heiratete er sie. Ein Priester aber konnte das nicht tun, denn er hätte dann eine Frau berührt und genommen, die bereits die Frau eines anderen Mannes gewesen war. Das zeigt die Jungfräulichkeit der Gemeinde des HERRN Jesus Christus. Die Braut muß das unvermischte Wort sein, und nicht ein Wort darf irgendwo fehlen. Gewiß. Könntet ihr euch eine echte Braut vorstellen, der eine Brust fehlt oder mit der etwas anderes verkehrt ist? Das wird nicht die Braut Christi sein. Sie ist vollkommen. Sie ist ganz das Wort, und nicht an einem Wort wird es irgendwo mangeln. Beachtet, Er kann sie hinwegtun, aber sie kann Ihn nicht hinwegtun. ER hat es getan und bewiesen in den Tagen, als Luther, Wesley und die Pfingstler sich weigerten, ein weiterer Teil von Ihm zu werden durch geistliche Zeugung, um schwanger zu werden mit dem weiteren Teil des Wortes. Versteht ihr das? Sie weigerte sich. Die lutherische Kirche verweigerte Christus, Sein Verlangen mit ihr zu stillen. Luther lehnte es ab. Und laßt mich dies sagen - ihr werdet mich sowieso als irgend etwas bezeichnen--: So ist es heute mit jeder einzelnen von ihnen. Sie nehmen das Wort nicht an. Sie weisen Christus ab! Und jede Frau, die dem Mann ein Kind verweigert, hat kein Recht, seine Ehefrau zu sein. Amen. Ihr erinnert euch an den König in der Bibel, der Esther heiratete, weil die Königin den Gehorsam verweigert hatte. Er nahm sich einfach eine andere. Was geschah, als sie sich weigerte, dem König zu gehorchen und vor ihm zu erscheinen? Das gleiche ist mit einer Frau, die sich ihrem Ehemann als Frau verweigert. Ebenso ißt es mit der Gemeinde in dem Zeitalter, in dem wir jetzt leben, die es ablehnt, schwanger zu werden, um Kinder dieses Zeitalters hervorzubrin- gen. Wir sind weder Lutheraner noch Wesleyaner, noch sind wir Pfingstler. Wir müssen die Kinder dieses Zeitalters sein durch die Schwangerschaft des Wortes Gottes, um ein Kind dieses Zeitalters, das "Samenkind", hervorzu- bringen. Amen. Ich hoffe, ihr versteht das. Eine Schwangerschaft war nicht möglich. Was tat Er deshalb? ER hat sich von ihr geschieden. Das stimmt. Sie aber soll es wagen, Ihn hinwegzutun. ER hat sie hinweggetan. ER fuhr fort, dem Leibe Sein Wort zu offenbaren und es zu bestätigen, wie Er selbst es gesagt hatte. Seine Kinder werden Ihm immer ähnlicher, weil es zur vollen Reife gelangt, und sie werden Kinder des Wortes - nicht Kinder der Gemeinde, sondern Kinder des Wortes. Die Braut wird eine liebliche, unver- dorbene Dame des Wortes sein, unberührt von irgendeiner menschlichen Organisation oder menschengemachter Theorie. Sie wird eine reine, unvermischte Braut des Wortes sein. Amen und Amen! Ich hoffe, ihr begreift das, die ihr durch Übertragung zuhört. Sie wird die schwangere Tochter Gottes sein! Seht ihr, was für eine große Ehre eine Frau sein kann? Seht ihr, was für etwas Gewaltiges die Gemeinde sein kann? Seht ihr aber auch, wohin sie der Schmutz gebracht hat? Wenn man die Gemeinde draußen mit der Gemeinde hier zu vergleichen versucht, wird es euch nicht gelingen. Versucht die Straßendirne mit der Gemeinde des lebendigen Gottes zu vergleichen, oder die Frau, die wahre Frau, mit einer Dirne. Warum gibt es solche Dinge? Es ist ein Gesetz Gottes, das Gesetz der Gegensätze. Wie könnten wir uns am Tageslicht erfreuen, wenn es keine Nacht gäbe? Wie sollten wir eine wirkliche Frau schätzen und achten können, wenn es keine unanständige gäbe? ER offenbarte es immer mehr, in der Weise, wie Er Sein Wort offenbart. Aber es soll jemand von uns einmal versuchen, Ihn hinwegzutun und jemand anders zu heiraten! Jetzt ist bestimmt klar, warum beide Theorien falsch sind. Ihr könnt es nicht dahin verlaufen lassen; es wäre dahin. Laßt ihr es dorthin verlaufen, geht es über die Verheißung hinaus. Hier ist die Verheißung; hier ist die Sache, genau hier. Das Wort widerspricht sich nicht; es muß überein- stimmen, und zwar ebensowenig, wie Matth. 28, 19; Apg. 2, 38 widerspricht. Ich weiß, daß einige von euch Frauen und einige von euch Männern nicht damit übereinstimmen. Ihr könnt es jetzt nicht verbergen. Ihr könnt es nicht. Doch laßt mich euch etwas zeigen: In Matth. 28, 19 steht: "Darum gehet hin und lehret alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes." Sie wandten sich um, und jeder, der in jenen Zeiten der Bibel und noch 300 Jahre danach, bis zum Konzil von Nizäa, getauft wurde, wurde im Gegensatz dazu auf den Namen Jesu Christi getauft. Erst dann nahmen sie Dogmen anstelle dessen an. Was ist der Unterschied? Wenn es nicht geoffenbart ist! Und wißt ihr, daß dieses ganze Buch, die ganze Bibel eine Offenbarung ist? Deshalb müßt ihr die Wahrheit zwischen dem einen und dem anderen erkennen. Es ist eine Offenbarung, und die Offenbarung muß genau mit dem Wort übereinstimmen. Sie darf nicht im Gegensatz zum Wort sein. Ihr sagt: "Nun, es ist mir geoffenbart worden." Wenn es jedoch im Gegen- satz zum Wort ist, kommt es niemals von Gott. Das stimmt. Wenn ihr Matth. 16, 18 nehmen wollt: Dort hat Jesus selbst gesagt, daß die gesamte Gemeinde, Seine Gemeinde, auf die geistliche Offenbarung Seiner selbst, der das Wort ist, erbaut werden sollte. "Selig bist du, Simon, Sohn des Jona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern Mein Vater droben im Himmel. Und nun sage auch Ich dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen..." Ich weiß, daß unsere katholischen Freunde dort sagen, sie wäre auf Petrus gebaut worden, und von Petrus wird die apostolische Nachfolge abgeleitet. Die Protestanten sagen, sie wäre auf Jesus Christus gebaut. Ich möchte nicht widersprechen, aber nehmt doch, was Er gesagt hat. ER sprach: "Nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern Mein Vater, der im Himmel ist... und auf diesem Felsen (die geistliche Offenbarung des Wortes) will Ich Meine Gemeinde erbauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Seine Gemahlin wird von anderen Männern nicht verführt. "ICH werde Meine Gemeinde erbauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht über- wältigen." Bei Abel und Kain im Garten Eden machte Kain sich seine eigene Vorstellung. Er sagte: "Nun schau, Gott ist ein guter Gott. ER regiert über die ganze Natur. Deshalb hole ich Bohnen, Kartoffeln und Blumen und mache Ihm einen wirklich schönen Altar (das bedeutet: eine Gemeinde)." Er kniete nieder; er glaubte Gott; er betete Ihn an, hob seine Hände und brachte dieses Opfer dar. Er vollzog jede religiöse Handlung, die auch Abel vollzog. Abel baute einen Altar von gleicher Art, aber als Abel seine Opfergabe brachte, war es ein Lamm. Kain dachte, dies sei ein Gegenmittel für die Sünde, weil sein Vater und seine Mutter im Garten Früchte gegessen hätten, wie es ihnen gelehrt worden war. Abel jedoch wußte durch göttliche Offenbarung, daß es durch Blut geschehen war. Durch göttliche Offenbarung! Die Bibel sagt in Hebr. 11, daß Abel Gott durch Glauben - Offenbarung - ein wertvolleres Opfer darbrachte als Kain und Gott Zeugnis ablegte, daß er gerecht war. Stimmt das? Amen! Bruder, Schwester, mir ist es so klar, wie es nur sein kann. Da ist die ganze Sache. Nun zu Heirat und Scheidung. Seht, es muß geoffenbart werden. Ihr wißt es nicht, bis es geoffenbart ist. Doch Er hat verbeißen, daß in diesen letzten Tagen, in diesem letzten Zeitalter, jedes verborgene Geheimnis der Bibel geoffen bart wurde. Wie viele wissen das? In Offbg. 10 hat Jesus verheißen, daß all die verborgenen Geheimnisse - über Heirat und Scheidung und alle anderen verborgenen Geheimnisse - in der Endzeit geoffenbart würden. Ihr erinnert euch, daß die Stimme sagte: "Gehe nach Tucson." Erinnert ihr euch auch noch an jenes geheimnisvolle Licht am Himmel, und daß die sieben Engel dort standen? Ich kam zurück, und die Öffnung der sieben Siegel fand statt. Beachtet, was geschehen ist. Das ist wahr. Nun noch ein wenig weiter. Hört jetzt aber! Ich weiß, daß bald Essenszeit für euch ist, aber ich esse bereits sehr gut. Beachtet, jetzt hat die Frau ihren Platz erhalten, und sie ist ein Juwel. Salomo, der 1000 Frauen hatte, sagte, daß ein Mann, der eine Frau gefunden hat, etwas Gutes gefunden hat. Er sagte: "Ein braves Weib ist ihres Gatten Krone (das bedeutet: eine Ehre), ein nichtsnutziges aber ist wie Wurmfraß in seinen Gebeinen (das bedeutet: in seinem Leben)." Er sagte auch: "Unter tausend habe ich wohl einen Mann gefunden, aber ein (gerechtes) Weib habe ich unter ihnen allen nicht gefunden." Das hat Salomo gesagt. Beachtet das jetzt. So ist es. Seht, ihr Frauen, ihr seid ein Juwel, wenn ihr es sein möchtet. Doch das Verlangen muß in euch sein. Seht ihr, weshalb Jesus bei Heirat und Scheidung zum Anfang zurückgewiesen hat? Es war, weil eure Gattung die Ursache aller Sünde war. Aus diesem Grund wurden Vielweiberei und Scheidung usw. eingeführt. Am Anfang war es nicht so, und es wird auch nicht so in der zukünftigen Welt sein. Seht euch Jakob an, von dem die Erzväter abstammen. Er hatte fast ein Dutzend Frauen. Er heiratete zwei Schwestern und hatte legale Nebenfrauen, mit denen er lebte. Einige der Erzväter wurden von diesen Nebenweibern geboren. Stimmt das? Seht, ihr müßt das Wort geradlinig verlaufen lassen. Oh, ich habe Seiten darüber. Wenn mich je ein Geistlicher darüber zur Rede stellen wird, können wir gerne darüber sprechen, falls wir je zusammenkom- men. Doch wenn nur etwas Geistliches an ihm ist, wird er schon jetzt erkennen, daß dies hier die Wahrheit ist. Es gibt keinen Zweifel daran. Eine gute Frau ist etwas Gutes. Ich weiß das. Ich weiß es durch echte Frauen. Ich habe wirkliche Frauen getroffen, die aufrichtig sind, so echt wie irgendein Mann, der je wandelte. Sie ist ein Nebenprodukt, ein Teil von ihm. Beim Sündenfall hörte er auf sie. Sie ist ein Teil von ihm. Es liegt an ihr; sie ist so gestaltet, daß sie unanständig sein kann. Sie hat das Recht, abzulehnen oder anzunehmen. Es ist im Gegensatz zu der ursprünglichen Natur am Anfang. Doch so ist es. Jetzt ist es 12 Uhr; deshalb werde ich etwas weglassen, und noch ein paar Minuten fortfahren. Ich möchte euch etwas fragen. Denkt daran: Ich sage dies nur zu meiner Gruppe. Ihr, die ihr die Übertragung mithört: Ich sage dies nur zu denen, die mir folgen; diese Botschaft gilt nur ihnen. Mit dem, was ich hier sagen werde, kann jeder Hirte einer Herde tun, was er möchte. Es ist eine Sache zwischen ihm und Gott. Ob Priester oder Prediger: es ist dir überlassen, mein Bruder. Ich spreche nur hier in Jeffersonville darüber. Es ist der einzige Ort, an dem ich dies sage, weil es meine eigene Herde ist. Es ist die Herde, über die der Heilige Geist mich zum Aufseher gemacht hat, wie Er es mir zu verstehen gab. ER wird mich dafür zur Verantwortung ziehen. Diese Menschen, die ich zu Christus geführt habe, sind Bekehrte aus dem ganzen Land. Kindlein, ich bin hier, um euch zu helfen; ich bin euer Freund. Ihr denkt vielleicht, ich rede gegen euch, doch ich sage dies zu eurem Besten. Ich liebe euch. Wenn dem nicht so ist, sei Gott mein Richter. Ihr wißt, daß ich euch liebe. Dieses ist etwas überaus Gewaltiges. Ich wußte nicht, wie ich es darlegen sollte. Was werde ich tun, wenn Männer und Frauen in meiner Versammlung sitzen, von denen einige schon zum zweiten oder drittenmal verheiratet sind - gute Männer, gute Frauen, völlig durcheinander? Wodurch ist es gesche- hen? Durch falsche Belehrung. Genau. Man hat nicht auf den HERRN geharrt. "Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden." Nicht, was ein Mensch zusammengefügt hat, sondern was Gott zusammengeführt hat. Wenn du eine direkte Offenbarung von Gott empfangen hast, daß dies deine Frau ist, dann bleibe dabei, sie ist die Deine für den Rest deines Lebens. Was der Mensch zusammenfügt, kann jeder trennen. Aber was Gott zusammen- fügt, sollte kein Mensch wagen anzutasten. "Was Gott zusammengefügt hat," sprach Er, "das soll der Mensch nicht scheiden." Nicht, was ein halbbetrunkener Standesbeamter oder sonst jemand zusammengefügt hat, oder ein abtrünniger Prediger mit einer Anzahl von Satzungen in einem Buch, die ihnen alles in der Welt gestatten, und das Wort Gottes ist beiseite gelegt. Ich spreche von dem, was Gott zusammengefügt hat. Jetzt werde ich euch etwas sagen. Ich bin sehr sorgfältig mit dem, was ich euch sage. Ich möchte nicht grob zu euch Menschen sein. Ich will auch nicht grob zu euch, meinen Prediger-Brüdern, sein. Das möchte ich nicht. Aber ich bin verantwortlich und erkenne, daß mir dies übertragen wurde. Ich kann es nicht für mich behalten, weiß aber auch nicht, wie ich es bringen soll. Ich weiß, was mit diesem Tonband sein wird. Oh! Ich bereite mich schon darauf vor! Das Büro ist geöffnet, denn es wird kommen, ebenso wie es mit dem Samen der Schlange war, was sich jedoch als vollkommen richtig erwiesen hat. Ich habe Zeitungs ausschnitte von einem Bild hier, auf dem eine Schlange an dem Bein einer Frau hochkriecht und sich um sie herumwindet. Eine große Diözese hat das Original. Sie empfindet jede Art von Erregung, während sich diese riesige Schlange um sie windet, wie es ein Mann nie bei ihr hervorrufen könnte. Das stimmt genau. Es wird immer schlimmer und noch schlimmer. Die Schlange in ihrer jetzigen Form hätte keine geschlechtliche Beziehung mit ihr haben können. Vor einigen Tagen hatte ich eine Debatte oder besser gesagt ein Gespräch mit einem befreundeten Prediger der "Assembly of God". Er sagte: "Darin bist du im Irrtum." Ich antwortete: "Nun, vielleicht bin ich es. Du kannst mich ja aufklären." Da begann er mit seinen Ausführungen, doch bald verlor er sich. Etwas, das er vorbrachte, war: "Bruder Branham, wo ist jene Gattung. Gott hat doch gesagt: '... jedes nach seiner Art.' Wo ist jene Gattung, von der du sagtest, sie sei zwischen Mensch und Tier gewesen, und welche die Wissenschaft nicht finden kann? Wo ist sie? Ist sie auf Erden? War es der Schimpanse?" Nein, denn das Blut eines Schimpansen wird sich nicht mit dem einer Frau vermischen. Kein anderes Tier wird sich mit ihr vermischen. Nein. Ebensowe- nig wird die Spermie eines Mannes sich mit einem weiblichen Tier kreuzen. Das geht nicht. Wo ist dann dieses bestimmte Tier? Gott hat ja gesagt: "Alles bringe nach seiner Art hervor." Ich wartete einen Moment, und die Lieblichkeit des Heiligen Geistes sprach: "Sage ihm, es ist hier" Zuerst hatte ich geantwortet: "Nun, vielleicht hat es sich verändert." Er sagte: "Aber Bruder Branham, wir sprechen doch über das Wort, nicht wahr?" Ich antwortete: "Ja. Aber von den anderen Lebewesen, den Dinosauriern und den Mammuts usw. behauptet man ja auch, daß sie sich verändert haben. So könnte es sein. Er entgegnete: "Bruder Branham, wir sprechen über einen Beweis des Wortes. Wenn die Sünde hier ist, sollte auch die ursprüngliche Sünde hier sein." Ich sagte: "HERR Jesus, du sagtest: 'Macht euch keine Sorge darüber, was ihr den Menschen sagen sollt, denn es wird euch in jener Stunde eingegeben werden.' HERR, was soll ich sagen?" ER sprach: "Sage ihm, es ist hier", (in derselben Weise, wie ich die Visionen auf der Plattform sehe.) Ich sagte: "Es ist hier", wußte aber nicht wo. Er fragte: "Wo?" Ehe ich noch nachdenken konnte, sprach Er: "Es ist die Schlange." Genau das war es, denn sie war nicht länger ein Tier auf Beinen, sie wurde verflucht und kriecht auf dem Bauch bis zum Ende ihrer Tage. Sie ist hier. Stimmt das? Immer noch bewirkt sie mit jener Handlung, die sie vollzog, bei einer Frau die gleiche Sünde wie ein Mann. Dadurch bekommt sie ihren starren Blick und gerät in eine Erregung, die ein Mann nie bei ihr erreichen könnte. Ich höre hier auf, denn wir sind eine gemischte Versammlung. Vor Män- nern könnte ich noch mehr darüber sagen. Ich habe die Zeitungsausschnitte und alles, was ich euch heute morgen bringen wollte, hier liegen und zur Hand. Eigentlich wollte ich den ganzen Tag dazu verwenden, doch ich will nun zum Schluß kommen, indem ich folgendes sage: Dies ist nur für meine Gemeinde - nicht meine Gemeinde, sondern für die kleine Herde, die mir glaubt und folgt. Dies ist für sie. Ich weiß ja, wenn ich euch etwas sage, muß es SO SPRICHT DER HERR sein, und ich hatte die Schriftstellen, wie Er sie mir geoffenbart hat. Dennoch sagte ich neulich: "Gott und HERR, was kann ich dieser Versammlung sagen? Ich werde Trennungen verursachen. Männer werden auf der Veranda, im Garten und überall sein und sich fragen: 'Soll ich sie verlassen?' Frauen: 'Soll ich meinen Mann verlassen? Was soll ich tun?' HERR, was kann ich tun?" Etwas sprach zu mir: "Gehe ins Gebirge, und Ich werde mit dir reden." Während ich dort im Gebirge war, wußte ich nicht, daß sie es unten in Tucson sehen konnten. Aber selbst die Lehrer riefen die Kinder aus dem Klassen- zimmer, auch die Klasse meiner Tochter, und sagten: "Schaut hinüber auf jenen Berg. Dort ist eine feurig aussehende, bernsteinfarbene Wolke, die sich erhebt und wieder senkt, sich wieder erhebt und abermals senkt." Frau Evans, sind Sie hier? Ronnie, bist du hier? Als ich zurückkam und an der Tankstelle von Evans hielt, sagte dieser junge Mann, bevor ich ahnen konnte, was er sagen wurde, etwas, das mich fast umwarf. Er sagte: "Bruder Branham, du warst dort drüben im Gebirge, nicht wahr?" Ich antwortete: "Was meinst du, Ronnie? Nein." (Um zu sehen, was er tun würde.) Oft geschehen Dinge, die ich, die man den Menschen nicht sagt. Es liegt daran, daß es sonst alltäglich wird, wenn man soviel erlebt. Deshalb sage ich es den Menschen einfach nicht. Ich fragte: "Ronnie, was wolltest du sagen?" Er antwortete: "Ich kann dir genau zeigen, wo du warst. Ich habe Mama gerufen, wir standen hier und beobachteten, wie die Wolke dort oben sich hob und senkte. Ich sagte: 'Irgendwo muß sich Bruder Branham dort befinden. Das ist Gott, der zu ihm spricht.'" Die Bewohner der ganzen Stadt beobachteten es. An einem strahlenden, wolkenlosen Tag befand sich plötzlich diese riesige, bernsteinfarbene Wolke in Form eines Trichters dort, senkte sich, hob sich und verteilte sich dann. Freund, (dann komme ich zum Schluß, und ihr könnt von hier weggehen): Das war, als mir dies geoffenbart wurde, was ich euch jetzt sagen werde. Verpaßt es also nicht. Ich spreche nur zu unseren Nachfolgern, die mir und dieser Botschaft folgen, nicht zu den Außenstehenden. Ihr seid meine Zeugen vor Gott nur zu dieser Gruppe allein. Wir befinden uns in diesem Durcheinander wegen falsch ausgelegter Theologie. Stimmt das? Deshalb habt ihr Frauen zum zweiten Mal geheiratet, und ihr Männer: wegen falsch ausgelegter Theologie. Jetzt möchte ich euch etwas zeigen, das Er mir sagte. Als Gott, unser Schöpfer, diese Frage vorgelegt bekam, als Er hier auf Erden war, Jesus Christus, und als Sein Befreier, der Prophet Mose, in Ägypten auftrat, um die Kinder aus Ägypten zu führen und sie in das verheißene Land zu bringen - Jesus sagte hier, daß Mose die Menschen in diesem Zustand sah, und er gestattete ihnen die Ausfertigung eines Scheidebriefes, weil die Situation so war, wie sie war. Mose befand: "Laßt es ihm gestattet sein..." Gott erlaubte Mose, dem Propheten, der zum Volke gesandt war, den Scheidebrief zu gewähren. In 1. Kor. 7, 12 und 15 wiederum hat der neutestamentliche Prophet, Paulus, welcher derselben Sache in der Gemeinde gegenüberstand, folgendes gesagt: "Dies sage ich, nicht der ~ Stimmt das? Was die Scheidungslage anbetraf. So war es nicht von Anfang an. Dem Mose wurde es gestattet, und Gott hat es als gerecht anerkannt. Ebenso hatte Paulus das Recht, als er seine Gemein- de in diesem Zustand vorfand. Ihr glaubt, daß dies wahr ist und daß es von Gott kommt. Und sollte Gott mir aufgrund der Bestätigung durch Seine Wolke und Seine Botschaft, die mich so weit gebracht hat, auf dem Berg nicht erlaubt haben, das gleiche zu tun und euch zu gestatten, so weiterzuleben, wie ihr seid, und es nie mehr zu tun! Geht mit euren Ehefrauen und lebt in Frieden, denn die Stunde ist spät. Das Kommen des HERRN steht Nahe bevor. Wir haben keine Zeit mehr, diese Dinge aufzulösen. Wagt aber nicht, es noch einmal zu versuchen. Ich spreche nur zu meiner Versammlung. Wenn ihr verheiratet seid - und Gott gab mir Zeugnis darüber auf dem Berge, daß ich dies sagen kann (eine übernatürliche Offenbarung aufgrund der Öffnung der sieben Siegel, und dies ist eine Frage des Wortes Gottes): laß sie darin verbleiben, wie sie sind und nicht mehr sündigen! Es war nicht so von Anfang an. Das stimmt. Es war nicht so, und es wird nicht so sein am Ende! Aber unter den gegebenen Verhältnissen gebiete ich euch als Gottes Knecht - ich will mich nicht Sein Prophet nennen, aber ich glaube, wenn ich nicht dafür gesandt wäre, so würde ich das Fundament für ihn legen, wenn er kommt - unter den gegebenen Verhältnissen gebiete ich euch also, mit eurer Frau jetzt in euer Heim zu gehen. Wenn du mit ihr glücklich bist, dann lebe mit ihr, erzieht eure Kinder in der Ermahnung Gottes; aber Gnade euch Gott, wenn ihr es je wieder tut! Lehrt eure Kinder, niemals so etwas zu tun. Erzieht sie in der Ermahnung Gottes. Und weil ihr seid, wie ihr seid, so laßt uns nun in dieser späten Abendstunde, in der wir leben, dem vorgesteckten Ziel der hohen Berufung in Christus, wo alle Dinge möglich sind, zustreben. Bis ich euch heute abend wiedersehe, möge Gott der HERR euch segnen, während wir beten: HERR, unser Gott, wir danken Dir. Wir preisen Dich. DU bist derselbe große Jehova, der es Mose gestattete. Moses, jener Knecht, was hätte er seinem Volk gesagt? DU, O Gott, hast ihm gestattet, einen Scheidebrief ausstellen zu lassen. Paulus, der große Apostel, hat das Neue Testament mitgeschrieben, wie Mose das Alte. Mose schrieb die Gesetze und die Anwendung der Gesetze. Die Worte vieler Propheten sind hinzugefügt worden, Mose jedoch schrieb die Gesetze. DU hast ihm gestattet, daß sie einen Scheidebrief ausstellen konnten, um ihrer Hartherzigkeit willen. Der große, heilige Paulus, als Schreiber des Neuen Testamentes, konnte ebenfalls eine solche Erklärung abgeben: "Ich sage unter diesen Umständen - ich, nicht der HERR." So ist es auch heute, HERR, unser Gott, am Ende der Welt. Während wir hier unter der Barmherzigkeit Gottes sind und wissen, daß wir bald in Seiner Gegenwart antworten müssen, und daß Du soviel getan hast, HERR, bin ich sicher, angesichts dieser Menschen, daß sie daran festhalten als von Dir kommend. Ich lege heute vor vielen Menschen Zeugnis ab, die sogar das Zeichen auf dem Berge sahen, wo die Engel des HERRN in einem Wirbelsturm herabkamen, da, wo die sieben Engel erschienen und die Offenbarung der sieben Geheimnisse entfaltet wurde - daß es derselbe Engel war und daß er an dem Tage in dieselbe Richtung blickte, als dies geoffenbart wurde. Gott, ich bete, daß die Menschen dankbar nach Hause gehen, weil Gott ihnen diese Gnade gewährt hat. Ich habe es nur mit Deiner Erlaubnis, HERR, ausgesprochen. Ich sage es nur mit Erlaubnis, HERR. Mögen die Menschen so dankbar sein, daß sie nie wieder versuchen, diese Sünde abermals zu begehen. Mögen sie nie wieder zu sündigen versuchen, sondern Dich von ganzem Herzen lieben. HERR, mache diese Familien glücklich, und mögen sie wachsen und ihre Kinder in der Ermahnung Gottes erziehen. Meine Botschaft, die auf meinem Herzen war, ist gebracht worden, HERR. Ich habe alles getan, wie ich es wußte. Satan hat mich wochenlang bekämpft und stundenlang nicht schlafen lassen, doch jetzt habe ich den Menschen geboten, HERR, es zu durchforschen, hinzugeben und für Dich zu leben. Gewähre es, HERR. Es ist jetzt von meinen Schultern. Sie sind in Deinen Händen. Ich bete, daß Du sie segnest. Segne diese Taschentücher, HERR, die für die Kranken und Angefochtenen hierher gelegt wurden. Möge dieser Abend einer der gewaltigsten und macht- vollsten sein, daß alle Menschen geheilt werden. Gewähre es, HERR. Segne uns gemeinsam. Mögen wir in Frieden gehen, glücklich und frohlockend, weil Gott der Schöpfung uns von Anfang an und auch in dem Durcheinander, in dem wir uns in diesen letzten Tagen befinden, wiederum Seine Gnade gewährt hat. O großer, ewiger Gott, wie danken wir Dir dafür! Mögen unsere Herzen so glücklich sein, daß wir nie wieder ein Verlagen haben, gegen Dich zu sündigen. In Jesu Namen. Amen. Ich liebe Ihn (Warum solltest du Ihn nicht lieben!) Ich liebe Ihn, denn Er liebte mich zuerst, und erkaufte mir das Heil, auf Golgatha? Ich sage es jetzt noch einmal, damit die Prediger es verstehen: Dies ist nur für diejenigen, die dieser Botschaft folgen. Oh, seid ihr glücklich? Ich habe euch die Wahrheit gesagt. Die ganze Darlegung ist SO SPRICHT DER HERR. Laßt uns jetzt aufstehen und unsere Hände erheben, während wir noch einmal singen: Ich liebe Ihn, ich liebe Ihn um Seiner Gnade willen; ich liebe Ihn um Seiner Barmherzigkeit willen; ich liebe Ihn um Seines Wortes willen. Und das Wort erging an den Propheten. Ich liebe Ihn (Komm, mein Bruder), Ich liebe Ihn... [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandene Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 07.01.2001]