ER, der in euch ist (HE that is in you) gepredigt in Jeffersonville a m 1 0. N 0 v e m b e r 1 9 6 3 William Marrion Branham Der HErr segne euch. Laßt uns noch einen Moment zum Gebet ste- hen bleiben; wir beugen dazu unsere Häupter. Alle, die wünschen, daß ich ihrer in diesem Gebet gedenke, hebt eure Hände und sagt: "O Gott, es geht um mich." Heiliger und gnädiger Gott, wir bringen diese Menschen mit den Anliegen, die sie haben, vor Dich. Sie baten darum, daß wir ihrer ge- denken. HErr, auch meine Hände sind erhoben. Ich bitte Dich, sei uns gnädig. DU kennst unsere Nöte. Wir möchten beten, wie Du uns zu beten gelehrt hast: "Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden." Vater, wir bitten heute abend um Gnade und um die Freiheit des Geistes, damit wir imstande sind, den Menschen die Wahrheit des Evangeliums zu bringen. Wir glauben, daß dies die Botschaft dieser Stunde für Deine Gemeinde ist. HErr, wir bitten, daß auch wir ein Teil der Gemeinde sind, die in den letzten Tagen herausgerufen werden soll. Vater, wenn wir noch nicht dar- an teilhaben, so offenbare uns, was wir tun müssen, um ein Teil da- von zu werden. Gib uns Gnade und Kraft in der Stunde der Prüfung, die über alle Bewohner der Erde kommt. Gib uns Deinen Heiligen Geist, daß Er uns führe und leite, damit wir schließlich am Ende im Frieden zu Dir ins ewige Leben kommen können, nach dem alle Gläubigen Ausschau hielten seit dem Anfang der Zeit. Hilf uns, HErr. Wir bitten es in Jesu Namen. Amen. Ihr mögt euch setzen. Ich bin wirklich dankbar für das Vorrecht, heute abend hier sein zu dürfen, und für die Gnade Gottes, die uns durch Jesus geschenkt wurde. Was die Botschaft von heute morgen betrifft, möchte ich, daß jeder sie genau versteht. Ich hoffe vor Gott, daß es noch nicht die Zeit ist, doch die Botschaft ist wahr. Die Botschaft ist wahr. Irgend- wann wird es so sein, wenn dies noch nicht die Zeit ist. Es sieht so aus, als wäre die Zeit da, deshalb empfand ich wie Paulus damals, der sagte: "Ich habe nicht versäumt, euch den ganzen Ratschluß Gottes zu verkündigen."; alles, was geschehen sollte. Eine Sache, die ich heute morgen sagte, tut mir leid. Ich habe den Namen eines Bruders genannt, von dem ich meine, daß er im Irrtum ist. Das hätte ich nicht tun sollen. Ich nenne nie den Namen einer Person. Sollte das Tonband in seine Hände gelangen, möchte ich ihn aufsuchen und mit ihm sprechen, denn ich meine, der Bruder ist ein großer und guter Mann, der hier auf diesem Podium predigte; es ist Bruder DuPlessis. Ich hatte nicht vor, seinen Namen zu nennen. Ich war so um die Botschaft besorgt, besonders darum, wenn jetzt die Zeit schon da wäre; da habe ich den Namen des Bruders genannt. Das tue ich sonst nicht. Es tut mir leid, das getan zu haben. Ich liebe Bru- der David DuPlessis, er ist unser Bruder. Ich meine, daß ein solch ge- scheiter Mann wie er in der Schrift mehr unterwiesen sein müßte. Ich sage euch, was gewesen ist, Ich sprach einmal zu David, der ja in den Versammlungen früher für mich gesprochen hat. Er predigte von diesem Pult aus, wohl noch in der alten Kapelle. Sein Bruder Justus war mein Übersetzer in Südafrika, wohin ich zurückkehre. Sie kommen aus einer feinen Familie -- einer Pfingstfamilie. Er ist eine wirklich feine Person. Ich glaube, David war einmal der Vorsitzende bei einer Welt-Pfingst-Konferenz. Er war einer der Vorsitzenden. Spä- ter kam er in die Vereinigten Staaten und ließ sich in Texas bei Bru- der Gordon Lindsay nieder. Dann begann er, an verschiedenen Orten zu predigen. Doch worin ich meine, daß unser geliebter Bruder den Fehler ge- macht hat, wie es mir und allen anderen passieren könnte, ist, daß er anfing, sich mit den Hohen und Höchsten zu befassen. Er sprach von der Princeton Universität und den Stellen, die ihn eingeladen haben. Er nahm an, das Rechte zu tun, und meinte, "Futter in die Maschine zu tun". Solch ein Frohlocken! Doch nicht nur er, sondern auch die Geschäftsleute des vollen Evangeliums, die meine Versammlungen weltweit unterstützen. Ich liebe diese Männer, doch gewiß stimme ich in den Prinzipien nicht mit ihnen überein. Sie haben die Grund- sätze verlassen, mit denen sie begonnen haben, und werden jetzt so, wie jede andere Organisation. Es liegt daran, daß sie nicht versuchen, Pfingstler zu bleiben, sondern daß sie bestrebt sind, Pfingsten und alle übrigen miteinander zu vermischen. Ich meine, daß Bruder DuPlessis, ein solch hervorragender und fei- ner Mann, die Schrift genügend kennen müßte, um zu wissen, daß die Zeit ab gelaufen ist, wenn die törichten Jungfrauen kommen, um Öl zu Kaufen. Denkt daran, als sie kamen, um Öl zu kaufen, war keines mehr übrig. Das ist die Schrift. Sie sagten zur Gemeinde: "Gebt uns von eurem Öl." Aber sie empfingen es nicht. Sie mögen auf und ab springen, in Zungen reden und was sonst noch, doch gemäß dem Worte Gottes haben sie es nicht empfangen. Sie waren draußen in der Finsternis, wo Heulen und Zähneknirschen war, nachdem die auser- wählte Braut hineingegangen war - die klugen Jungfrauen, die Öl in ihren Lampen hatten. Ich kenne einen anderen Mann und weiß, was neulich geschah. Es liegt daran, daß diese feinen Menschen ein wenig Anklang unter dem Volk finden. Ihr wißt, was ich meine. Dann meinen sie sofort, daß es Gott ist, der es so fügt. Doch oft ist es der Teufel, der das tut. Jesus hatte die Möglichkeit, vor Herodes zu treten; Er hatte die Gelegenheit. vor viele zu treten, und man wollte Ihn als Attraktion haben. Das versuchen sie, mit Pfingsten zu tun. Die Pfingstler sind aus diesen Dingen herausgekommen, um anders zu sein. Doch, wie ein Hund zu seinem Gespei und ein Schwein in die Schwämme, so kehren sie wieder dahin zurück und gehen jetzt in den ökumenischen Rat hinein. Es ist furchtbar. Es ist eine Schande. Gott erhalte mich gering und demütig, damit Er Seine Wahrheit offenbaren kann. Seht, das möchte ich niemals: Rampenlicht, die Scheinwerfer dieser Welt. - Laß mich den Weg mit den wenigen Ver- achteten des HErrn gehen. Laß mich mit dem Wort verbleiben. Weil wir gerade über den ökumenischen Rat und die Vereinigung mit dem Vatikan sprechen: Glaubt ihr, daß sie sich auf dem Wort vereinigen könnten? Sie vermögen es in Organisationen, aber sie ver- mögen es nicht mit dem Worte. So gibt es nichts, mit dem man Kom- promisse schließen könnte. Eine Organisation - sie sind doch alle gleich. Es ist dasselbe. Sie stimmen vollkommen überein: Mutter und Tochter. Wenn es um dieses Wort geht, dann muß ich genauso kühn gegen Methodisten, Baptisten und Presbyterianer auftreten, wie ich es gegen den Katholizismus tue, denn gemäß diesem Wort sind sie Mutter und Töchter. Es ist dieses Wort, auf dem ich stehe, und zwar auf jedem Worte davon. Dieser geliebte Bruder - er und seine Frau stehen mir sehr nahe. Viele von euch haben die Zeitschrift gesehen. Wie konnte dieser ge- liebte, von Gott gesandte Bruder seiner Frau gestatten, ihr Haar so zu frisieren. daß jemand ihr sagte, sie sähe aus wie Jacqueline Kennedy. Was ist es? Sie hat fortwährend Umgang mit dieser Art von Men- schen. Wenn ein guter Mann eine schlechte Frau nimmt, wird entwe- der sie zu einer guten Frau werden oder er zu einem schlechten Mann. Zeige mir, mit wem du Umgang hast, und ich werde dir sagen, wer du bist. Gleich und gleich gesellt sich gern! Haltet euch fern von all diesem glänzenden Zeug! Vor einigen Tagen bin ich mit Bruder Sothmann, der hier sitzt, im Gebirge von Arizona, nahe der Grenze von Mexiko in ein Bergwerk hinuntergestiegen. Dort habe ich einen Brocken ausgegraben, der aus- sah wie Gold. Doch nur dadurch, daß er heller strahlte als Gold, konnte man erkennen, daß es kein Gold ist. Er glitzerte, aber Gold glitzert nicht, es hat einen warmen Schein. Das andere wird "Narren- Gold" genannt. Es ist nicht einmal soviel wert wie das Felsengestein, in dem es sich befindet. Eisenkies oder Pyrit wird es genannt. Ich glaube, die Wissenschaftler behaupten, daß das Wasser und die Säuren nicht tief genug eingedrungen sind, um es zu härten und zu Gold zu machen. Obwohl es heller strahlt, hat es nicht die chemischen Be- standteile in sich. So ist es auch mit dem Christentum, bei dem der Glaube nur gemacht ist: Es strahlt wie Hollywood. Doch die Gemein- de ist durchglüht mit dem Evangelium. Wie Billy mir zeigte und mitteilte, war eine Schwester so nett und hat die Wochenzeitschrift Life-Magazin mit dem Bild der sieben En- gel, das man aufgenommen hat, gekauft und mir zugesandt. Das ist das Bild. Wenn ihr beachtet, als die Wolke sich zu erheben begann, nachdem die sieben Engel ihre Botschaft gebracht hatten, formte sie sich zu einer Pyramide, genauso wie ich es euch drei Monate vorher sagte, ehe es geschah. Stimmt das? Ihr erinnert euch daran, daß mir ein Engel besonders auffiel, er hatte seine Fittiche seitwärts nach hin- ten gestreckt. Ich sagte: "Er hatte sein Haupt erhoben, als wollte er reden." Habt ihr die Flügel hier gesehen? Dort ist der Engel. Genau- so, wie es gesagt wurde. Nur Gott kann das tun. Man hat hier auch ein Foto von einer Frau hingelegt. Durch die Gabe der Unterscheidung wurde gesagt: "Diese Person ist vom Tode überschattet. Es ist ein dunkler Schat- ten." Manchmal heißt es dann: "Das hat er nur so gesagt." Seht, das sind die Menschen, die nicht den ganzen Weg gehen können; sie können das nicht sehen. Sie mögen mit euch jauchzen, sie mögen mit euch reden, wenn es aber darauf ankommt, wirklich alles zu glauben, mit ganzer Seele und dem ganzen Sein, dann können sie es nicht. Doch seht, wenn Gott darin ist und die Wahrheit sagt, dann geschieht es jetzt zum letzten Mal in der Geschichte. Dies ist der Abschluß der Weltgeschichte. Sie geht zu Ende. Eines Tages wird die Zeit nicht mehr sein. Gott bestätigt es, geistlich und wissenschaftlich. Schon als Junge sagte ich: "Es ist eine Säule von Licht, die wie ein Stern aussieht." Wie viele erinnern sich an die alten Zeiten, in denen man sie "Stern" nannte? Als es dort am Fluß erschien, als Er sagte: "Wie Johannes der Täufer gesandt wurde..." Bis es dann hinunterkam und die Aufnahme gemacht wurde. Wir hatten schon eine hier. Man sagt, sie ist dort in der Ecke. Ich kann sie von hier aus nicht sehen. Es wurde wissenschaftlich bewiesen, daß es die Wahrheit ist, Wenn ich sage, daß ein Schatten über bestimmten Menschen war - nun ist hier ein Foto von einer Frau; es sieht aus wie jedes andere Foto, so, als ob man diesen Apparat aufnehmen würde. Ich sagte zu der Frau: "Ein Todesschatten ist über dir, du hast Krebs. Dort ist ein dunkler Schatten." Irgend jemand, eine Frau, begriff das nicht ganz, wandte sich um und fotografierte. Sie war hier, gab ein Zeugnis, und soweit ich weiß, ist sie noch heute abend hier. Da ist die Frau mit der schwarzen Maske über ihr. In Ordnung, das ist der wissenschaftliche Beweis, daß es wahr ist. Direkt nachdem der Frau mitgeteilt wurde, daß sie gesund sei, ist eine andere Aufnahme gemacht worden, auf der nichts mehr zu sehen war. Was war es, das die Linse aufnehmen konnte? Was war es, das die Linse nicht mehr aufnehmen konnte, nachdem die Heilung über sie ausgesprochen war? Ich stand hier und sagte euch, daß die Engel herabkommen wer- den. Bruder Fred, den ich vor in gesehen habe, war einer der Brüder. Ich dachte, er steht dort drüben, aber irgendwie sehe ich ihn nicht mehr. Oh, er ist dort hinten. Er stand etwa eineinhalb bis zwei Meilen von der Stelle entfernt, wo ich mich befand, und hörte die Explo- sion, spürte die Erschütterung und alles andere, was dabei geschah. Stimmt das, Bruder Fred? Dort war der Engel, der mich mit der Bot- schaft zurücksandte. Es war in Form einer Pyramide, wie ich es euch schon vorher dargelegt hatte. Ehe ich von hier ging, hatte ich euch bereits gesagt, wie sie aufgestellt sein würden. In der ganzen Umge- bung, bis hinein nach Mexiko, wurden Aufnahmen gemacht. Die Wol- ke war dreißig Meilen hoch und siebenundzwanzig Meilen breit. Sie befand sich so hoch oben, wo es gar keine Feuchtigkeit mehr gibt, denn die Feuchtigkeit steigt nicht höher als etwa acht bis neun Mei- len. Weiter oben kann keine Feuchtigkeit mehr erzeugt werden. Das Life-Magazin veröffentlichte es, soweit ich weiß, in der Ausgabe vom 17. Mai. War es das Look- oder Life-Magazin? Das Life-Magazin. Das stimmt. Dort ist der wissenschaftliche Beweis, daß es die Wahrheit ist. Des- halb sind wir unbesorgt, denn es ist die Wahrheit und wurde wissen- schaftlich und geistlich bewiesen. Was vorhergesagt wurde, das ge- schah. So ist also die Botschaft der sieben Siegel, wenn sie zum Ab- schluß kommen, die Botschaft der ganzen Bibel. Die sieben Siegel bil- den den Abschluß des Neuen Testaments und versiegelten es. Das ist wahr. Wir wissen das durch prophetische Aussprüche, durch die Wis- senschaft und durch das Wort. Drei haben Zeugnis davon abgelegt, daß es die Wahrheit ist. Deshalb wissen wir, daß wir jetzt in der Endzeit sind. Ich weiß nicht, wie weit Sein Kommen noch entfernt ist, das wird Er uns nie wissen lassen, denn Er wird kommen "wie ein Dieb in der Nacht". Aber, Freunde, meine Brüder und Schwestern, laßt uns einfach bereit sein. Wir wollen uns reinigen; denn die Welt wird weitermachen wie eh und je. Sie werden nicht einmal wissen, daß es geschehen ist. Nachdem die Gnadentür geschlossen sein wird, werden Prediger noch weiterhin das Heil verkündigen und die Menschen zur Buße rufen. Man wird weitermachen, wie man es immer tat. So war es in anderen Zeitaltern, so wird es in diesem Zeitalter sein. Die Entrückung wird so plötzlich und so schnell sein, daß die Welt gar nicht merken wird, daß sie hinweggenommen wurden. Das stimmt. Sie werden nichts davon wissen. ER kommt und nimmt sie unbemerkt hinweg. Es wird geschehen sein, ohne daß sie etwas davon wissen. Seid des- halb im Gebet. Betet für mich; ich bete für euch. Wir wissen nicht, wann diese Stunde sein wird, doch wir glauben, daß es bald soweit ist. Haltet euch fern von den glänzenden Dingen. Verbleibt mit dem Evangelium. Bleibt hier und betet. Billy hat mir eine Notiz überreicht, darauf steht: "Jemand möchte ein Kind segnen lassen." Stimmt das? Hebt bitte die Hand, wenn je- mand sein Kind segnen lassen möchte. Ja, es sind zwei Babies. Bringt sie bitte hierher. Bruder Neville, komme du auch. Vielleicht kann un- sere Schwester für einen Moment ans Klavier kommen und während der Kindersegnung spielen. Wir möchten nichts versäumen. Denkt daran, so der HErr will, werde ich morgen abend um diese Zeit in New York sein. Wir gehen dort auf das Schlachtfeld, "um den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen". Schwester, komm bitte direkt hier nach vorn. Ich werde sie auf- nehmen. Wie viele werden für mich beten? So Gott will, und das hoffe ich, werde ich Sonntag in einer Woche, wenn es Bruder Neville recht ist, wieder hier sein. Ich komme auf meinem Wege nach Louisiana wieder hier vorbei und werde die Reise unterbrechen, um in der Gemeinde eine Versammlung zu halten. Euch allen möchte ich für eure Freundlichkeit danken. Der Da- me, die mir die Süßigkeiten sandte, möchte ich wissen lassen, daß ich das sehr schätze. Ich weiß nicht, wer die Dame ist, durch irgend je- manden hat sie mir eine Packung Süßigkeiten und Windbeutel zu- kommen lassen. Sie waren sehr, sehr köstlich. Ich bin jetzt noch voll davon. Vielen Dank. Ihr meint vielleicht, diese Kleinigkeiten bedeu- ten nicht viel. Gewiß tun sie es, es sind Liebeszeichen. Auch andere haben kleine Liebesgaben abgegeben, haben sich auch an Billy Paul erkenntlich gezeigt und ihm Dinge geschenkt. Ihr wißt nicht, wie sehr ich es schätze, wenn ich etwas bekomme. Gott segne euch. Ich werde es nicht vergessen. Wieviel weniger wird Er es vergessen. "Was ihr ge- tan habt an einem der Geringsten, die an Mich glauben, das habt ihr Mir getan." Barmherzigkeit wird denen erwiesen, die Barmherzigkeit üben. Jetzt haben wir die Kleinen hier. Ich möchte, daß ihr aufsteht und singt: "Bringt sie herein." Brüder, kommt jetzt hierher. (Kinder- segnung). Ich liebe Ihn, ihr nicht auch? ER ist wunderbar. Ich habe euch ver- sprochen, heute abend um 20.30 Uhr zu schließen, so bleibt mir noch eine halbe Stunde. Ich weiß es nicht, aber vielleicht wird es doch etwas später. Ich bin froh, Bruder Dauch heute morgen hier gesehen zu haben. Ich weiß nicht, wohin der andere Mann ging; doch wenn ihm je einer ähnlich sah, dann war es der Mann heute morgen, der dort hinten saß. Er war ein genaues Ebenbild. Ich fragte: "Welcher von den beiden ist Bruder Dauch?" Ich schaute hin und her und wollte es schon erwäh- nen, war aber so mit der Botschaft beschäftigt. Bruder Dauch, du weißt, du siehst so aus, wie eh und je. Ich bin so froh, ihn in dieser Verfassung zu sehen. Vor kurzem hatte ich ein Ferngespräch aus Tucson, daß ich wieder für ihn beten soll. Es war wieder etwas bei ihm aufgetreten. Bruder Dauch ist über neunzig Jahre alt, glaube ich. Euer Körper läßt nach. "Zahlreich sind die Leiden des Gerechten, doch aus allen rettet ihn der HErr." Doch wenn dann der Zeitpunkt kommt, wo der Leib auf- geben muß, weiß ich, daß Er meine Hand hält. Und wenn auch nur noch ein Klumpen Erde davon übrig bleibt - Gott hat verheißen, ihn am Jüngsten Tage aufzuerwecken. Dafür bin ich so dankbar. Ich erinnere mich noch daran, als Bruder Dauch in das Taufbecken kam, um auf den Namen Jesu Christi getauft zu werden. Er hatte nicht einmal Taufkleidung mit, wollte aber trotzdem getauft wer- den. Gott ist diesem Manne gnädig gewesen. Denkt nur, er hat die von Gott verheißene Zeit bereits um 20 Jahre überschritten. Wenn das keine Gnade ist! Vor einigen Tagen lag er mit totalem Herzver- sagen darnieder, und dazu kam noch ein Herzinfarkt. Oh, wenn Gott diesen Mann nicht geheilt und wieder aufgerichtet hätte! Ich glaube, inzwischen ist sein Arzt gestorben. Stimmt das? Es war ein jüdischer Arzt, der ihn behandelte und mit dem ich im Flur ein Gespräch über ihn hatte. Er ist schon gestorben. Oh. wie tief ist Deine Liebe, O HErr! Wie groß ist Deine Liebe! Hier liegen Taschentücher, über denen ich in Kürze beten werde. Zunächst jedoch werde ich zu euch über den Glauben sprechen. Dann werden wir sehen, wie der HErr leitet, und was wir anschließend tun. Wir wollen es einfach Ihm überlassen, das ist das beste. Oh, wir sind versammelt in himmlischen Örtern! Heute sprach ich zu einigen meiner Freunde, nachdem ich aus dem Blue Boar Restau- rant kam. Ich sagte: "Ihr bleibt doch zum Gottesdienst hier?" "Ja." Ich sagte: "Ihr werdet vielleicht bis zwölf oder ein Uhr morgens fahren." Aber es ist ein weiter Weg, sie werden wohl doch erst gegen sechs Uhr morgens zu Hause sein. Denkt daran, es sind Menschen, die genauso müde werden, wie ich auch. Sie fahren nach Tennessee und in andere Richtungen. Der HErr segne sie. Es gibt so viele Dinge, die ich sagen könnte. Damit würde ich die ganze Zeit ausfüllen. Ich sehe euch ja nicht mehr allzuoft und spre- che einfach gern zu euch. Auch wenn ich nicht dazukomme, euch alles zu sagen, so denke ich an euch alle hier. Es sind auch Brüder hier, die ihre Gottesdienste abgesagt haben. Bruder Jackson, der heute morgen hier war, gab eine wunderbare Auslegung der Zungenrede, die ein anderer Bruder brachte. Da- durch wurde bestätigt, daß es von Gott war. Habt ihr beachtet, Er sagte nicht, daß es verkehrt ist, und auch nicht das Gegenteil, Er gab nur die Warnung, zu hören. Bruder Jackson hatte heute morgen den Gottesdienst in seiner Kirche abgesagt, und soweit mir bekannt ist, taten es auch andere Brüder aus der Nähe von Sellersburg. Bruder Ruddell war heute morgen ebenfalls hier. Ich weiß nicht, ob sie jetzt auch anwesend sind. Sie sind hier! Der HErr Jesus segne euch, Bruder Ruddell und all ihr anderen. Ich kann es einfach nicht ausdrücken, was ich empfinde. Wenn wir dort drüben angekommen sein werden, möchte ich mich einmal mit euch allen zehntausend Jahre lang zusammensetzen, damit wir dann über alles sprechen können.. Doch jetzt, wo die Ernte reif ist und der Arbeiter wenige sind, laßt uns ans Werk gehen, denn vielleicht ist noch irgendwo ein Sünder. Es könnte jemand hier sein, dessen Leben heute abend völlig verän- dert wird. Wenn es nicht heute morgen war, dann könnte es heute abend sein, daß die Bücher geschlossen werden. Denkt daran, es wird keiner mehr hinzukommen, wenn alle Namen der Erlösten gerufen worden sind. Höret jetzt alle genau zu, ehe ich aus der Schrift vorlese. Alle, die einmal erlöst werden würden, deren Namen hat Gott in das Lebens- buch des Lammes geschrieben, ehe die Welt geschaffen wurde. Wie viele wissen das? Das sagt die Schrift. Der Antichrist wird in den letzten Tagen der echten Sache - der echten Gemeinde - so ähnlich sein, genauso wie Judas, daß womöglich sogar die Auserwählten verführt würden, wenn es möglich wäre. Ist das richtig? Niemand kann zu Jesus kommen, es sei denn, Gott zieht ihn. Alle, die Gott Ihm gegeben hat, werden zu Ihm kommen. Wenn Er das Buch nimmt, ist der letzte Name hereingekommen. Seht, im Zeitalter Luthers hat Er alle herausgezogen; in dem Zeit- alter Wesleys hat er sie alle herausgezogen; im Pfingstzeitalter, in den verschiedenen Zeitaltern, hat Er sie herausgezogen. Sie sind schon drüben und werden mit den übrigen nicht gerichtet, denn sie haben Anteil an der Entrückung. Wenn der letzte herauskommt, dessen Na- me im Lebensbuch des geschlachteten Lammes seit Grundlegung der Welt geschrieben steht, wenn er die Erlösung erlebt, ist Sein Werk vollendet. ER kommt dann hervor und stellt den Anspruch auf alle, die Er erlöst hat. Das läßt unser Herz bluten, denn auch wenn danach noch tausend Jahre vergingen, würde niemand mehr erlöst werden, es sei denn, er ist vor Grundlegung der Welt in das Lebensbuch des Lam- mes geschrieben worden. Wer ist es? Ich weiß es nicht. Niemand weiß es; nur Gott allein. Ich vertraue, daß jeder Name von uns allen in dem Buch steht. Wenn meiner darin steht, bin ich sicher, daß ich dort sein werde. Wenn es nicht so ist, dann werde ich nicht dort sein. Seht, es hängt alles von Gott ab. "Es liegt nicht an unserem Wollen oder an unserem Laufen, sondern an Gott, der Seine Barmherzigkeit er- weist." Jetzt wollen wir uns mit aller Ehrfurcht und Aufrichtigkeit dem Wort nahen. Ich meine, daß dies eine Sache ist, die wir tun müssen. Laßt uns aufhören mit allem Unsinn. Seid andächtig und aufrichtig. Ich habe mir diese Bekenntnisse in den Versammlungen, die Billy Graham hatte, im Fernsehen angesehen. Ich habe nichts gegen Billy Graham. Er predigte dort in Kalifornien am letzten Abend eine wun- derbare Botschaft, und zwar über dieselbe Sache, die ich hier vor nicht langer Zeit aus Daniel predigte. "Gewogen, gewogen und zu leicht erfunden." Wie viele haben es gesehen? Viele von euch, nehme ich an. Habt ihr diese Menschen beobachtet, die in den Gängen nach vor- ne kamen, wie sie Kaugummi kauten, lachten und einander anstie- ßen? Das ist doch kein Gang auf Leben und Tod. Das ist kein Leid- tragen um Sünde und auch keine Buße. Eine mit trockenen Augen getroffene Entscheidung ist nichts. Seht, es ist gar nichts. Die Sünde muß euch leid tun, und ihr müßt euch davon abwenden. Billy hat selbst gesagt: "Es ist erwiesen, daß man von dreißigtausend in einem Jahr nicht mehr dreißig finden kann.", und ein anderes Mal: "Was ist los mit New York? Ich hatte dort eine große Versammlung, und was geschah? Die Sünde ist schlimmer als je zuvor." Es wird noch schlim- mer werden! Diese Nation wird nicht Buße tun, denn die Nation ist dahin. Es geht nur um euch als einzelne. Und es wird bald vorbei sein, wenn es das noch nicht schon ist. Schreibt euch das auf, ihr jungen Leute. Seht, wie weit das, was Bruder Branham gesagt hat, richtig oder falsch ist - es ist nicht Bruder Branham. Die Sünde wird immer schlimmer werden, bis eines Tages der Himmel brennen und auf die Erde herunterfallen wird, die dann durch das verzehrende Feuer verbrennen wird. Doch die Erlösten sind dann nicht mehr hier, sie werden hinweggenommen sein. Jetzt möchte ich aus Markus 11; 1. Johannes 4, 4 und Matthäus 28,20 lesen. Zuerst aus Markus 11, 12-24. Höret genau zu, wenn wir lesen. Das wird die Grundlage sein für ein kleines Zeugnis und einige Worte der Ermahnung. Dann wollen wir sehen, was der HErr möchte, daß wir tun. Bleibt alle sitzen und seid im Gebet, während wir lesen. Als sie dann am folgenden Morgen von Bethanien wieder aufgebro- chen waren, hungerte ihn. Als er nun in der Ferne einen Feigen- baum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er nicht einige Früchte an ihm fände, doch als er zu ihm hinkam, fand er nichts als Blät- ter, denn es war noch nicht die Feigenzeit. Da rief er dem Baume die Worte zu: "Nie mehr in Ewigkeit soll jemand eine Frucht von dir essen!" Und seine Jünger hörten es. Sie kamen dann nach Jeru- salem, und als er dort in den Tempel hineingegangen war, machte er sich daran, die, welche im Tempel verkauften und kauften, hinauszu treiben, stieß die Tische der Geldwechsler und die Sitze der Taubenhändler um und duldete nicht, daß jemand ein Hausge- rät über den Tempelplatz trug. Und er belehrte sie mit den Wor- ten: "Steht nicht geschrieben: ,Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker heißen"? Ihr aber habt eine 'Räuberhöhle' aus ihm ge- macht!" Die Hohenpriester und Schriftgelehrten hörten davon und überlegten, wie sie ihn umbringen könnten; denn sie hatten Furcht vor ihm, weil seine Lehre auf das ganze Volk einen tiefen Eindruck machte. - Und so oft es Abend geworden war, gingen sie aus der Stadt hinaus. Als sie nun am folgenden Morgen vorübergingen, sa- hen sie den Feigenbaum, von den Wurzeln aus verdorrt (Innerhalb von vierundzwanzig Stunden war das Wunder geschehen, nachdem Er gesagt hatte: "Niemand wird je wieder Frucht von dir essen. Nichts deutete in dem Moment an, daß schon etwas geschehen wä- re, doch bis zum nächsten Tag war der Baum verdorrt.) Da erin nerte sich Petrus und sagte zu ihm.: "Rabbi, sieh doch: der Feigen- baum, den du verflucht hast, ist verdorrt!" Jesus gab ihnen zur Antwort: "Habt Glauben an Gott! Wahrlich ich sage euch: Wer zu dem Berge dort sagt.: 'Hebe dich empor und stürze dich ins Meer!' und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er ausspricht, in Erfüllung geht, dem wird es auch erfüllt werden. Darum sage ich euch: Bei allem, was ihr im Gebet erbittet, - glaubt nur, daß ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil wer- den. Und wenn ihr dastehen und beten wollt, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer himmlischer Vater euch eure Übertretungen vergebe." "Wenn aber ihr nicht vergebt, so wird auch euer himmlischer Vater euch eure Übertretungen nicht vergeben." (Das ist eine Bedingung.) Jetzt möchte ich aus 1.Johannes 4, 4 lesen: Ihr seid aus Gott, Kindlein, und habt sie überwunden, weil der, welcher in euch ist stärker ist, als der in der Welt Laßt es mich noch einmal lesen: Ihr seid aus Gott, Kindlein, und habt sie überwunden, weil der, welcher in euch ist, stärker ist, als der in der Welt (Zwei Fürwör- er, er persönliches Fürwort, der in der Welt ist, und Er, der in euch ist; Er, der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.) Und jetzt Matthäus 28,20: Und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit! Aus diesem Text möchte ich für den heutigen Abend folgendes Thema wählen: ER, der in euch ist Damit möchte ich natürlich den Glauben für den Gebetsgottesdienst aufbauen und sobald wie mög- lich damit beginnen. Es ist so, wie ich euch gesagt habe: ich möchte euch über die Ereig- nisse, die geschehen sind, auf dem laufenden halten, und gewöhnlich warte ich ab, bis ich hier zur Gemeinde komme, um die Begebenhei- ten zu sagen, und wenn andere es hören wollen, können sie es dann von den Tonbändern erfahren, doch ich warte damit, bis ich hierher komme. Zu diesem Ereignis, von dem ich euch jetzt erzählen werde, gibt es einige Männer - christliche Brüder -, die Zeugen waren und die hier sind. Einer von ihnen, der dabei war, ist Bruder Banks Wood. Ein anderer, der anwesend war, ist Bruder David Wood. Auch Bruder Evans, der hier ist, war mit seinem Sohn Ronald anwesend. Ein weiterer, der dabei war, ist unser edler Diakon, Bruder Wheeler. Und auch Bruder Mann, ein Methodisten-Prediger aus New Albany, den ich vor kurzem auf den Namen Jesu Christi taufte, war dort, als es geschah. Schon seit einiger Zeit, seit ein paar Jahren habe ich eine große Not auf meinem Herzen verspürt. Ich fühlte mich dabei, als hätte ich etwas Verkehrtes getan. Ich habe mein Leben immer und immer wie- der durchforscht, um festzustellen, was verkehrt wäre." HErr, wenn ich etwas Verkehrtes getan habe, dann offenbare es mir, und ich wer- de hingehen. um es in Ordnung zu bringen." Doch nichts ist mir ge- offenbart worden. Ich sagte: "Habe ich jemanden verletzt? Habe ich etwas ungetan gelassen? Habe ich nicht genug gelesen, nicht genug ge- betet?" Ich las, betete und dachte nach: "Offenbare es mir. Habe ich jemandem irgendwie weh getan? Wenn ich es tat, werde ich es in Ordnung bringen. Zeige es mir. Ich möchte diese Last nicht auf mir haben." Die letzten fünf Jahre, seit ich vom Missionsfeld zurück- trat, lag diese Last auf meinem Herzen. Ich ging ins Gebirge. Ich ging ans Meer. Ich ging überallhin; betete und betete und betete und betete, doch es ließ nicht nach. Ich habe über alles nachgedacht, ob ich irgend etwas getan habe. Doch immer noch ließ es nicht nach. Ich war wie gefesselt. Es ist ganz sonderbar, daß es hinweggenommen wurde, als diese Botschaft für den heutigen Vormittag hervorkam. War es Gott, der es dafür zurückhielt? Ich weiß es nicht. Seht, all diese Dinge sind in meinen Gedanken. Ihr könnt euch vorstellen, was im Herzen eines Menschen ist, wenn man damit fertig werden muß; wenn man daran denkt, was geschieht, und weiß, daß man es den Menschen sagen soll; wenn man weiß, daß einige es falsch verstehen werden und daß manche diese und andere jene Richtung einschlagen werden; wenn man weiß, wie es ist, daß manche es glauben werden und die anderen nicht. Doch damit muß man fertig werden. Wie kann man es sagen, ohne zu verletzen? Wie kann man es sa- gen, daß es auch seine Wirkung erzielt? Wie kann man es sagen und den Menschen zeigen, daß man nicht auf ihnen herumhackt, sondern daß man sie liebt? Wie kann man streng und entschlossen und den- noch liebevoll sein? Wie soll man es darlegen? Und wehe mir wenn ich es nicht bringe! Seht, da habt ihr es. Kein Wunder, daß man stän- dig nervös und innerlich zerrissen ist, Ich war aus Arizona gekommen, um hier eine Anzahl Brüder zu treffen, die jedes Jahr mit mir nach Colorado zur Jagd gehen. Manche haben sich gewundert: "Warum gehst du jagen? Was bewegt dich da- zu?" Seht, hier werdet ihr gefüllt, ich werde entleert. Dort werde ich gefüllt, damit ich hier ausleeren kann. Seht ihr? Ich gehe nicht nur, um auf Wild zu schießen. Jeder von denen, die mit mir gehen, weiß, daß ich an Hunderten von Wildtieren vorbeigegangen bin, ohne sie anzutasten. Ich tue es nicht deshalb. Vor nicht langer Zeit ging ich hin und schoß Wild für die christli- chen Geschäftsleute. Wenn man hingeht, sagen sie: "Billy" beschaffe mir einen Stier oder eine Kuh, einen Elch, dies oder jenes." Ich ging hin und erlegte das Wild zu meiner Rechten und zu meiner Linken. Der HErr half mir es zu entdecken, zu finden und gut zu schießen, so daß ich traf, und sie saßen da und sprachen über ihre Geschäfts- angelegenheiten. Dann sagte mir der HErr, daß ich das nicht mehr soll. Ich empfand deshalb sehr schlecht und versprach Ihm, daß ich es nicht mehr tun würde. Ich sagte: "Wenn eine Notlage ist und jemand es wirklich benötigt, würde ich es tun." Diese Männer haben genügend Geld, um Rindfleisch zu kaufen, und was sie haben möchten. Warum sollte ich es dann tun? Sollen die Tiere doch leben, wenn sie keine Verwen- dung dafür haben. Ich gehe dorthin, um allein zu sein. Alle, die mit mir auf die Jagd gehen, wissen, daß ich mit keinem anderen zusammen jage. Ich gehe und bleibe für mich allein. Am Abend habe ich dann mit ihnen Ge- meinschaft. Wir kommen zum Gebet zusammen. Viele Prediger wa- ren dort. Dort im Gebirge war in diesem Jahr auch unser Bruder Pal- mer. Ich meine, ihn hier irgendwo gesehen zu haben. Er sitzt hier. Auch Bruder Bob Lambert war heute morgen hier. Ich habe ihn ir- gendwo gehört. Ich nehme an, daß er immer noch hier ist. Auch die beiden Martin-Jungs waren dabei. Ich vermute, daß auch sie hier sind. Sind sie hier, die Martin-Jungs? Bruder Martin, du hast mich vor einigen Tagen angerufen, das war gut; der junge Prediger-Bruder wurde geheilt. Bist du hier, für den ich vor einigen Tagen am Telefon betete? Er ist aus Arkansas. Ich habe seinen Namen vergessen. Seine Frau rief mich an, der Mann war an einer Seite angeschwollen, hatte hohes Fie- ber und lag im Sterben. Derselbe Mann wurde damals in der Ver- sammlung in Little Rock bzw. Hot Springs gerufen. Er ist ein gut aus- sehender Mann. Wenn er hier ist, wird er sich wohl nicht erheben. Ich habe seinen Namen vergessen. Ich kann mich nicht daran erinnern. Es ist Bruder Blair. Wie viele waren in der Versammlung in Little Rock bzw. Hot Springs? Dort rief der Heilige Geist diesen jungen Mann und sagte ihm, daß der Teufel versuche, ihn dahin zu bringen, mich abzulehnen und zu sagen, daß ich ein falscher Prophet sei. Der Mann bezeugte, daß es die Wahrheit war. Seht ihr, was der Teufel zu tun versuchte? Der Mann geht zu keinem Arzt, er glaubt nicht daran, daß man zum Arzt gehen soll. Satan wußte, daß diese Krankheit ihn so treffen würde und daß er ihn direkt dort töten könnte. Deshalb versuchte er, ihn dahin zu bekommen, daß er mich ablehnt. Aus Gnaden hat der Heilige Geist ihn gerufen und ihm gesagt, daß er es nicht tun soll. Der Mann war mir fremd. Ihm wurde gesagt, daß er es nicht tun soll. An einem Abend rief mich seine Frau an und sagte: "Bruder Bran- ham" ich glaube, er stirbt. Er ist ganz geschwollen und hat Fieber, er ist fast von Sinnen. Als letztes sagte er: "Rufe Bruder Branham an." Ich fragte: "Hast du deine Handtasche mit einem Taschentuch bei dir?" "Nein." Ich war in Tucson, sie in Arkansas. Ich fragte: "Hast du irgend etwas?" Sie antwortete: "Ich habe einen Schal." Ich sagte: "Lege deine Hand auf den Schal und hake das Te- lefon mit der anderen Hand." Ich betete und bat Gott darum, daß Er barmherzig sei und daß Er ihn vom Feinde befreit. Sie ging hin und legte ihrem Mann den Schal auf. Am nächsten Morgen rief er mich an. Das geschah in weniger als vierundzwanzig Stunden. Unseren teuren Bruder Roy Roberson habe ich heute abend noch nicht gesehen. Ihr wißt ja, daß Bruder Roy einst bei der Armee war. Wenn er hier ist, hoffe ich, daß er es versteht, denn ich verurteile das nicht. Er nimmt alles genau. Er war Feldwebel bei der Armee und hatte sich daran gewöhnt, mit den Menschen umzugehen wie es in der Armee geschieht. Die geistlichen Dinge waren für alle anderen, nicht für ihn. Doch der HErr hat ihn erhalten. Er wäre sonst schon tot, man hatte ihn längere Zeit zu den Sterbenden gelegt. Aber der HErr heilte ihn; seitdem steht er in Seiner Nachfolge. Doch all diese geistlichen Dinge, die Visionen usw. kannte er nicht. Viele von euch wissen von der Vision, die Bruder Roy nun vor kur- zem hatte, ehe ich dorthin ging. Er sah mich darin auf dem Berg ste- hen und das Licht und eine Stimme, die daraus sprach. Das hat je- den Zweifel von Bruder Roy genommen. An einem Abend wurde er so schlimm heimgesucht - er wurde krank, hatte hohes Fieber, und der Arzt verschrieb ihm Medizin. Doch sie half ihm nicht, er geriet in eine Verfassung, daß er sich nicht mehr bewegen konnte. Seine Beine und alles war wie gelähmt. Der arme Bruder wurde von einer Schrapnell, von einem deutschen 88 Geschoß getroffen, und ich glaube, er war der einzige von der gesamten Besatzung, der überlebte, er war jedoch schwer verwundet. Wißt ihr, was geschah? Ich sagte seiner edlen Frau, Schwester Ro- berson: "Hast du etwas dort?" Sie sagte: "Ich habe ein Taschentuch. Er möchte, daß darüber ge- betet wird." "Gehe, hole es." Ich befand mich in Tucson. Sie legte ihre Hand darauf, ich betete und gebot und sagte: "Schwester Roberson es wird geschehen." Etwas hatte mir gesagt: "Es wird verschwinden, sprich es aus." Innerhalb einer halben Stunde war das Fieber gewichen, und er kam in die Küche und verlangte etwas zu essen. Was ich zu sagen versuche, ist: Verliert nie euer Vertrauen. Laßt euch vom Satan nichts Übles über mich sagen, denn davon gibt es so- viel, sondern haltet fest am Vertrauen. Wenn ihr das nicht tut, wird es nicht geschehen. Schaut nicht auf mich als Mensch, denn ich bin nur ein Mensch und bin voller Fehler. Schaut auf das, was ich über Ihn sage. ER ist es. ER ist es. Seht, als wir dort in Colorado waren und uns da oben befanden, gingen wir zurück, denn es war sehr trocken und Wild war rar. Der HErr segnete Bruder Wheeler und gab ihm eine schöne Trophäe. Darüber haben wir uns sehr gefreut, weil es das erste Mal war, daß er in den Wäldern jagte. Der HErr segnete ihn. Dann erlegte ich ein großes Stück Wild, nach dem ich seit zwanzig Jahren gesucht hatte. Bruder Banks und ich waren seit langem hinterher gewesen. Ich hatte mein Gewehr in einer warmen Gegend eingeschossen und es dann in die kalte gebracht, dadurch hatte sich der Schaft verzogen, obwohl es in Glas gebettet war, und der Schuß war einige Zoll danebengegan- gen. Das Tier stand zwischen Bäumen und wurde getroffen, wo es nicht hätte sein sollen. Hätte ich es an einer tieferen Stelle getroffen, wäre es innerhalb einer Sekunde tot gewesen. Doch es wurde weiter oben getroffen, so daß es aufsprang, und es schien, als fiele es hin. Billy war bei mir und sagte: "Es ist getroffen." Auch ich dachte es, doch als wir dorthin kamen, war dem nicht so. Er sagte: "Du hast einen Baum getroffen." Ich sah mich um, fand aber keine Spur davon an einem Baum. So ging ich los, um danach zu suchen. Dann ertönte ein Warnsignal. Etwa hundert Männer waren noch ein wenig weiter oben als wir; Bruder Palmer und Bruder Evans, sein Sohn Ronnie und andere sind Zeugen dafür. Eine große Anzahl von Män- nern ist noch weiter hinaufgegangen, bis dorthin, was man als "Kuh- Weide" bezeichnet, wo die Cowboys sich aufhalten und herumreiten, um die Kühe gesondert zu halten. Ich selbst war eine Zeit dort gewe- sen und habe das Vieh überwacht. Dort waren also etwa hundert Männer. Jeder in der Gegend weiß. daß man sich am besten sofort in Sicherheit bringt, wenn ein Schnee- sturm angesagt wird, Deshalb sind Bruder Palmer und andere vorzei- tig abgereist, denn sie haben nur eine Drei-Gang-Schaltung in ihrem Wagen und mußten von dort wegkommen, sonst kann es sein, daß man wochenlang dort bleiben muß. Die Wetter-Vorhersagen in den Zeitungen und im Radio hatten einen Schneesturm angekündigt. Ganze Scharen, praktisch alle, verließen die Gegend. Sie taten es unverzüglich, denn sie wußten, daß sie von dort weg mußten. Meine Brüder hatten noch zwei Wild-Plaketten und wollten des- halb nicht abreisen. So sagte ich: "Gut, wir bleiben hier." Doch ich hatte eine Versammlung anberaumt, die in etwa sechs Tagen statt- finden sollte, und mußte deshalb nach Tucson zurück. Meine Frau und ich sind seit zweiundzwanzig Jahren verheiratet. Zwanzig Jahre war ich jedesmal am Hochzeitstag dort oben. Es war immer so ausgekommen. Ich habe dort eine Stelle, wohin ich immer gehe und bete, sie sieht der Stelle ähnlich, wohin ich sie einmal mitgenommen hatte. Wißt ihr, ich habe einmal etwas gemacht: Weil ich nicht genügend Geld für die Hochzeitsreise und den Jagdausflug hatte, nahm ich mei- ne Frau mit auf den Jagdausflug, der dann zugleich unsere Hochzeits- reise war. Wir waren in New York, und ich erinnere mich, wie ich ihr über Baumstämme hinweghalf, um an diesen Platz zu gelangen. Nun habe ich eine ähnliche Stelle und denke an sie, wenn ich an unserem Hochzeitstag dorthin gehe. Am 23. Oktober beginnt dort die Jagd- Saison, und zwanzig Jahre war ich zu der Zeit nicht zu Hause, sondern immer dort. Das war an unserem Hochzeitstag. Ich sagte zu Bruder Mann und den anderen: "Macht abends Feuer. Wenn ihr also hierbleiben wollt, dann bedenkt, daß wir womöglich einen Monat hier sind.", denn ich habe schon erlebt, daß in einer Nacht zwanzig Fuß Schnee gefallen sind. Wenn man dorthin geht, kann es sein, daß alles schön und trok- ken ist, und schon am nächsten Morgen liegt so viel Schnee, daß er höher ist als euer Zelt. Dann muß man dort bleiben, bis er schmilzt, denn man ist etwa fünfzehn bis zwanzig Meilen in der Einöde. Wenn es kritisch wird, werden Hubschrauber geschickt, und man wird her- ausgeholt es kommt niemand um. Doch gewöhnlich muß man so lange warten. Jeder verschwindet, sobald er die Wetter-Vorhersage hört. Wir aber waren dort draußen, und ich sagte: "Entscheidet euch jetzt. Wenn ihr bleiben wollt, werde ich hier mit euch jagen. Ich werde meine Frau anrufen und ihr alles Gute zum Hochzeitstag wünschen." Ich sagte: Dann kaufen wir aber einige Lebensmittel, weil wir vielleicht hier- bleiben müssen." Wir hatten kein Brot mehr, und ich will jetzt lan- ge Zeit keine Pfannkuchen mehr sehen. In Canada habe ich sie etwa zwanzig Tage lang gegessen. Ich hatte wirklich genug davon. Deshalb wollte ich Brot holen, Sie sagten, daß sie dort bleiben wollten. So blieb mir nichts ande- res übrig, als zu bleiben. Bruder Mann und ich fuhren hinunter, und ich holte Lebensmittel. Ich rief meine Frau an, doch niemand nahm das Telefon ab, niemand antwortete. So wartete ich etwa eine Stun- de, bis wir alle Lebensmittel eingekauft hatten, ging dann zurück und rief wieder an, doch niemand antwortete. Ich rief dann Schwester Evans an. Ich glaube, daß sie hier ist. Ja, Bruder und Schwester Evans sind hier. Ich rief also Schwester Evans im Auftrag von Bruder Evans an, und sie sagte: "Natürlich werde ich Schwester Branham anrufen und ihr alles Gute zum Hochzeitstag wünschen." Sie war weggegangen, um Lebensmittel für die Kinder einzukaufen. Dann fuhren wir zurück. Am nächsten Morgen war der Himmel von Wolken bedeckt. Es hatte den ganzen Herbst dort oben noch nicht geregnet, deshalb war es sehr trocken. Wegen der Trockenheit mußten sie die Jagd-Saison um einige Tage verlängern. An dem Morgen sagte ich zu den Brüdern. "Sofern es anfängt zu regnen, zu hageln oder zu schneien, kommt so schnell ihr könnt zum Lager, denn in fünfzehn Minuten werdet ihr die Hand vor euch nicht mehr sehen. Es wird drunter und drüber gehen. Ganz gleich, wie gut ihr die Gegend kennt, wenn ihr nicht zurückkommt, werdet ihr dort umkommen. Manchmal könnt ihr kaum noch atmen, und wenn der Hagel so herabprasselt, müßt ihr sterben. Sobald er einsetzt, begebt euch so schnell ihr könnt zum Lager, ganz gleich wo ihr seid." Ich sagte: "Kommt hierher in diese Schlucht. Ich werde hoch hin- aufsteigen und Gestein den Berg hinunterrollen, damit das Wild auf- gescheucht und heruntergetrieben wird, dann könnt ihr davon erle- gen, was ihr möchtet." So begann ich, hoch hinaufzusteigen, und nach einiger Zeit kam ich an eine Stelle, die man "Sattel" nennt. Ich überquere ihn jedes- mal, um zu dem Punkt, der "Quaker Knob" genannt wird und der dort oben an der Wasserscheide liegt, zu gelangen. Als ich fast an dem Sattel angelangt war, wurden die Wolken immer dunkler. Kein Auto war mehr dort. Die Cowboys befanden sich im Lager. Es wurde immer schlimmer. Innerhalb weniger Minuten begann es zu regnen. Ich tat mein Gewehr unter den Mantel, damit das Zielfernrohr innen nicht beschlug und der Schaft nicht naß wurde, so daß ich es gebrau- chen konnte, wenn ein Bär kommen würde. So hielt ich mein Ziel- fernrohr und setzte mich unter einen Baum. Ich saß dort und betete Ich sagte: "HErr, Gott, Du bist der große Jehova, ich liebe Dich." Wie viele Erlebnisse hatte ich gemacht! Ich habe Bruder Palmer und den Brüdern die Stelle gezeigt, wo ich den Adler an jenem Tage aufsteigen sah. In der Gegend sind die Stellen, wo das alles geschah. Dort werde ich immer in besonderer Weise berührt. In dem Gebirge hatte ich so viele große Erlebnisse mit meinem HErrn. Ihr könnt dort nicht hinaufgehen, ohne Ihn zu sehen; Er ist einfach überall. Als ich dort saß, begann der Graupelschauer. Der Wind wehte. Ich sagte: "Ich kenne den Weg nach unten, aber ich muß mich sofort auf- machen." Ich schaute hinunter und konnte das Tal nicht mehr sehen. Die Wolken wurden hin- und hergewirbelt und die Graupeln herabge- weht. Da war er, der Schneesturm! Es war schon einige Tage vorher- gesagt worden, daß ein großer Schneesturm kommen sollte. Bruder Tom, der hier ist, Bruder Tom Simpson, der aus Canada kam, hatte die Wetter-Vorhersage gehört. Man riet ihm, nicht durch diese Gegend zu fahren, weil vorhergesagt worden war, daß ein Schneesturm kommen sollte. Wo befindest du dich, Bruder Tom? Dort ist er. Der Schneesturm kam. Jeder hatte sich darauf eingestellt. Ich steckte mein Gewehr unter meine rote Jacke und ging den Berg hinunter. Als ich etwa eine halbe Meile von dem Sattel entfernt war, kamen große Schneeflocken herunter. Der Wind wirbelte durch das Gebirge. Ich konnte das Tal nicht mehr sehen, nur noch etwa zwanzig, dreißig Fuß weit. Ich wußte, daß ich den Kamm, den wir "Schweinerücken" nennen, hinuntergehen mußte und daß ich dann zu einem Bach gelangen würde. An diesem Bach mußte ich entlangge- hen, dann würde ich wissen, wohin ich gelange, wenn es tatsächlich schlimm werden sollte. Ich ging etwa eine halbe Meile hinunter, da sprach etwas zu mir, so klar, wie ihr mich hört: "Halte an und gehe zurück!" Ich dachte: "Worüber habe ich denn nachgedacht? Vielleicht ist es nur mein Verstand." Ich konnte keinen Schritt mehr weitergehen. Am Morgen hatte mir David ein belegtes Brot zurechtgemacht. Ich meine, er versuchte mir heimzuzahlen, daß ich seinem Papa einmal eine Schnitte mit Zwiebeln und Honig gemacht hatte. Wir hatten sonst nichts gehabt. Er bereitete mir irgend etwas Unsinniges zu; ich wußte nicht, was er alles hineingetan hatte. Ich hatte es in meiner Jacke, und es wurde naß, da dachte ich mir: "Ich werde anhalten und es essen. Vielleicht geht es mir dann besser." So fing ich also um etwa 10.00 Uhr an, die Schnitte zu essen. Dabei dachte ich: "Jetzt wird es mir wie der gutgehen." Ich begann weiterzugehen doch jemand sagte: "Gehe zurück, von wo du gekommen bist!" Durch den Sturm sollte ich zurückgehen -- mehr als eine halbe Meile den Berg hinauf, durch den dunklen Wald, wo man kaum so- weit sehen konnte wie bis zu der Orgel? Ich werde langsam alt, bin nun seit dreiunddreißig Jahren ein Christ, und ich weiß, ganz gleich, was es ist und wie sonderbar es zu sein scheint: Gehorcht dem HErrn. Tut, was der HErr sagt! Ich kehrte um und tastete mich bis zu dem Sattel zurück. Das Schneetreiben nahm immer mehr zu, und es wurde immer dunkler. Dort setzte ich mich, tat meinen Mantel hoch und deckte mein Zielfernrohr wieder zu. Als ich mich setzte, dachte ich: "Was tue ich hier? Weshalb bin ich wieder hier heraufgekommen?" Ich wartete einige Minuten und begann, noch weiter hinaufzustei- gen, und so klar, wie man es nur hören kann, sagte eine Stimme: "ICH bin der Schöpfer Himmels und der Erde. Ich mache den Wind und den Regen." Ich nahm meinen Hut ab und sagte: "Großer Jeho- va, bist Du es?" ER antwortete: "ICH war es, der dem Wind auf dem Meer zu schweigen gebot. ICH war es, der den Wellen gebot, sich zu legen. ICH habe Himmel und Erde geschaffen. War Ich es nicht, der dir sag- te, daß du die Eichhörnchen ins Dasein sprechen solltest, die dann auch erschienen? ICH bin Gott." Wenn eine Stimme zu euch spricht, beachtet die Schrift. Wenn es nicht schriftgemäß ist, habt nichts damit zu tun; ich gebe nichts dar- um, wie klar es ist, nehmt Abstand davon. Ich antwortete: "Ja, HErr." ER sprach: "Sprich zu diesem Wind in dem Sturm, und er wird wegziehen." Nun, die Bibel liegt vor mir, in ihr ist mein Leben. Ich stand auf und sagte: "HErr, ich zweifle nicht an Deiner Stim- me." Dann sprach ich: "Wolken, Schnee, Regen, Graupeln, ich lehne euer Kommen ab. Im Namen Jesu Christi: Geht an euren Platz zurück! Ich gebiete, daß die Sonne unverzüglich hervorkommt und vier Tage lang scheint, bis unser Jagdausflug zu Ende ist und ich mit meinen Brüdern abfahre." Zuerst kam es in Strömen herunter, dann wurde es immer weniger, bis es schließlich ganz aufhörte. Ich stand ganz stille. Meine Brüder, die sich unten befanden, frag- ten sich, was dort wohl geschah. Die Graupeln und der Regen hörten auf. Dann fuhr ein Wind durch das Gebirge, riß die Wolkendecke auf, und sie verzogen sich in alle vier Himmelsrichtungen. In wenigen Mi- nuten schien die Sonne angenehm warm. Das ist wahr! Gott weiß, daß es die Wahrheit ist. Ich stand dort, hatte meinen Hut abgenom- men und sah zu. "Hast du das jetzt gesagt?" Ich erstarrte gänzlich. Ich dachte: "Alles ist in der Hand Gottes, der die Schöpfung ins Dasein rief. Was sagt Er mir dadurch?" Ich nahm mein Gewehr, wischte das Zielfernrohr ab und begann, den Berg hinunterzugehen. Jemand sprach zu mir: "Warum wandelst du nicht auch durch diese Einöde mit Mir?" Ich antwortete: "Ja, HErr, von ganzem Herzen. Eins der größten Dinge, die ich tun kann, ist, mit Dir zu wandeln." Ich hing mein Ge- wehr über die Schulter und ging durch den unberührten Wald, an den noch nie eine Axt gelegt worden war, abwärts. Als ich so die Wildpfade entlang bergabwärts ging, dachte ich: "Ich glaube, ich werde zu dem Platz gehen - gestern war ja unser Hoch- zeitstag - und mich dort als Gruß für Meda ein paar Minuten aufhal- ten, dort wo diese kleine Gruppe von Espen auf einer Anhöhe steht." Ich dachte: "Dort gehe ich hin, einfach als Gruß zu unserem Hoch- zeitstag. Dann werde ich auf der anderen Seite dieses dunklen, dichten Waldes weitergehen, hinüber zu den Corral-Höhen, und von dort aus herunterkommen." Ich ging frohlockend dahin. Ich sagte: "Vater, ich weiß, Du gehst mit mir. Welch ein Vorrecht! Es gibt keinen Größeren, mit dem ich wandeln könnte, als mit Gott selbst." Die Sonne schien so warm, besonders als ich aus dem Ge- birgswald herauskam. Drei Tage später hielt ich an einer Tankstelle an und sagte: "Ein herrlicher Tag." In der Gegend hat es die vier Tage hindurch nicht ge- regnet, jeden Tag schien die Sonne, und nicht eine Wolke war am Himmel. Ich kam zur Tankstelle und sagte: "Ein wirklich herrlicher Tag." "Ja, das stimmt." Ich sagte: "Es war sehr trocken." Der Tankwart sagte: "Es ist sonderbar. Weißt du, man sagte uns, daß wir einen Schneesturm bekommen sollten, doch ganz plötzlich hörte er auf." Mein Sohn Billy und ich fuhren weiter, nahe der Grenze nach Neu- Mexiko. Wir kehrten irgendwo ein, um etwas zu uns zu nehmen, denn wir waren frühmorgens abgereist. Ich sagte: "Ein wirklich herrlicher Tag." "Ja, so ist es.'' Ich sagte: "Es sieht aus, als war es sehr trocken." "Ja, das war es. Ich fragte: "Bist du von hier?" "Nein", meinte der Betreffende, "ich komme aus Wisconsin, doch ich bin hier schon zwanzig Jahre, und so kann man es wohl als "zu Hause" bezeichnen." Ich sagte: "Dann bist du vermutlich schon hier einheimisch. Es sieht aus, als wäre es sehr trocken gewesen. Er antwortete: "Weißt du, es geschah etwas ganz Eigenartiges! In der Wetter-Vorhersage wurde ein Schneesturm angekündigt, eine Menge Schnee. Er begann tatsächlich, und dann hörte er plötzlich auf." "Was du nicht sagst!" Als ich nach Hause kam, berichtete Bruder Tom, daß man ihm ge- raten hatte, nicht diese Strecke zu fahren, weil ein Schneesturm er- wartet würde. Er fuhr durch die ganze Gegend, ohne auch nur einen Tropfen Regen gesehen zu haben. Gott ist immer noch Gott, wie Er es eh und je war. Ich hoffe, daß meine Frau dieses Tonband nicht bekommt, doch ich werde euch etwas erzählen. Ich sage euch nichts anderes als die Wahrheit. Nur so sollte man es tun. Ich habe mich oft gefragt, warum sie sich nie beklagt hat, daß ich immer am Hochzeitstag diese Ausflü- ge unternehme. Wißt ihr, wozu ich mich entschlossen hatte? Ich dachte: "Um das Haus herum sind so viele Menschen," ihr wißt ja, wie ich bin - ich bin immer so nervös; außerdem möchte ich im- mer über Gott oder die Bibel sprechen, "vielleicht nimmt sie es als kleine Ruhepause für sich an, wenn ich einige Tage zur Jagd weg bin. Dann ist sie mich ein paar Tage los." Während ich dort entlang ging, dachte ich ungefähr so. Ich werde mich bei ihr entschuldigen und Gott darum bitten, mir zu vergeben, daß mich solche Gedanken beschäftigen. Ich dachte: Nun, sie ist ja so fleißig, entweder ist sie in der Küche oder sonstwo beschäftigt." Jeder, der sie kennt, weiß, daß die Waschmaschine immer läuft. So ging ich hin und sagte: "Wasch doch nicht immer, sprich mit mir. Ich liebe dich. Ich möchte, daß du mir etwas sagst: Sage mir, daß du es auch tust." Sie sagte: "Das weißt du doch.", und wusch im gleichen Tempo weiter. Ich sagte: "Ich möchte nicht, daß du das jetzt tust, sondern daß du hereinkommst und dich zu mir setzt." "Oh, Bill, ich habe doch jetzt so viel zu tun." So dachte ich, daß ich dorthin fahre, damit sie Zeit hat, ihre Ar- beit zu tun. An all das dachte ich, als ich dort entlang ging. Denkt daran, ich habe die Bibel hierher gelegt, damit ihr sehen könnt, daß ich vor diesem Wort stehe. Während ich so dahinging, geschah etwas mit mir. Als ich losging, dachte ich zuerst daran, wie ich sie auf der Hochzeitsreise mit dort- hin genommen hatte. Sie war ein hübsches, schwarzhaariges, braun- äugiges Mädchen, und ich habe sie über die Baumstämme gehoben und versucht, sie dorthin zu führen, wo ich den Bären getötet hatte. Ich wollte meiner Frau zeigen, wo der Bär gewesen war. Sie hatte meine Cowboy-Stiefel an. Das war vor etwa zweiundzwanzig Jahren. Wir haben 1941 geheiratet. Ich hob sie damals über die Baumstämme. Ich dachte: "Armes Kleines! Du mußt mich ertragen, bist schon grau geworden." Ich ging weiter. Einige Tage hatte ich mich nicht ra- siert und stellte fest, daß auch ich grau geworden bin. Ich sah meine grauen Bartstoppeln und dachte: "Alter Junge, mit dir geht es bald zu Ende. Wenn du noch etwas tun willst, dann mußt du dich beeilen. Auch du wirst alt." Als ich so dahinging, geschah etwas. Ganz plötzlich wurde ich jung: In meinen ganzen Bewegungen und in meinem Wesen war ich wieder jung und dachte wie ein junger Mann. Ich hatte mein Haupt gebeugt und schaute dann auf: da sah ich sie ganz deutlich. Sie stand vor mir und hatte ihre Arme ausgestreckt. Ich blieb stehen, rieb mein Gesicht, schaute und sagte: "Meda' Liebling, bist du es?" Ich schaute hin und überlegte: "Was ist geschehen?" Ich dachte: "Ja, ich wandle mit Ihm." Dann wurde alles wie vorher, ich war wie- der ein alter Mann; die Vision hatte mich verlassen. Ich blieb stehen, nahm meinen Hut wieder ab, legte ihn auf mein Herz und sagte: "HErr Jesus, jahrelang ist mein Herz so beschwert gewesen. Ich brauche Dir nicht zu sagen, daß ich beschwert bin. Ich habe Buße getan und Buße getan, ich habe alles getan, was ich wußte. Warum werde ich diese Last nicht los?" Ich ging wieder weiter. Als ich den kleinen Hügel, der etwa vierzig Meter vor mir war, zu besteigen begann, wurde ich sehr schwach. Dort war eine kleine, zitternde Espe, ungefähr zwölf Zoll im Durch- messer. Sie war an einem Punkt gebogen und wuchs dann wieder ge- rade weiter. Als ich dort ankam, war ich so schwach, daß ich stolper- te. Ich hatte meinen Hut wieder auf und lehnte meinen Kopf an. Es ergab sich, daß ich mich gegen diese Espe lehnte, oder war es tatsäch- lich eine Pappel, bzw. eine Birke? Dort lehnte ich mich an. Ich stand da, hatte mein Haupt gebeugt, die warme Sonne schien mir auf den Rücken, und ich dachte an Gott, der den Regen und den Wind wei- chen ließ. Da hörte ich etwas tropfen. Ich dachte: "Was ist das? Der Regen hat sich verzogen, die Sonne scheint. Was tropft hier?" Ich schaute herunter, und es war Wasser aus meinen Augen, das durch den grauen Bart hinunterlief und auf die trockenen Blätter fiel, die Gott getrocknet hatte und die vor mir lagen. Ich stand so gegen den Baum dort gelehnt. Die eine Hand ließ ich hängen, den Kopf hatte ich an den Baum gelehnt, die andere Hand hielt den Gewehrriemen. So stand ich da und weinte. Ich sagte: "O Gott, ich bin nicht wert, Dein Knecht zu sein." Ich sagte: "Es tut mir leid, daß ich so viele Fehler gemacht habe, HErr. Ich hatte nicht vor, Fehler zu machen. Du bist so gut zu mir gewe- sen." Meine Augen fielen zu, da hörte ich etwas. Ich öffnete meine Au- gen: Ganz nahe bei mir waren drei Hirsche. Ich dachte: "Einer für Bruder Evans, einer für Bruder Woods; da sind unsere drei Hirsche." Das ist, was ich wollte, und ich richtete mich auf und reichte hin, um mein Gewehr zu nehmen. Doch ich sprach: "Das kann ich nicht tun. Ich habe Gott versprochen, daß ich es nicht mehr tun würde. Ich ha- be Ihm versprochen, es nicht zu tun." Etwas sagte mir: "Aber sie sind dort." Ich dachte: "Ja, das sagte ein Mann damals dem David: 'Gott hat ihn in deine Hände gegeben.' "Ihr wißt, es war König Saul. Joab sagte zu ihm: "Töte ihn! Dort liegt er." Er antwortete: "Gott gestattet mir nicht, Seinen Gesalbten anzuta- sten." Die Hirsche standen dort und schauten mich an. Ich dachte: "Sie können nicht entkommen. Es gibt für sie keine Möglichkeit zu ent- kommen. Sie sind keine dreißig Meter von mir entfernt, und ich habe das Gewehr bei mir. Ich stehe hier, und da sind die drei Hirsche. Ich kann es nicht tun. Ich kann es einfach nicht." Es war eine Hirschkuh mit zwei prächtigen Jungen. Ich konnte das Gewehr einfach nicht nehmen und sagte wieder: "Ich kann nicht." Ich blieb stehen und bewegte mich nicht. Ich sprach: "Das kann ich nicht tun, ich habe es Gott versprochen. Die Brüder brauchen die Hirsche nicht. Ich kann es nicht tun. Ich kann einfach nicht." Die Mutter kam noch näher. Denkt daran, etwa hundert Mann ha- ben dort vier, fünf Tage lang geschossen. Beim ersten roten Zeichen ich trug ein rotes Hemd und eine rote Mütze -, beim ersten roten Zeichen würden sie weglaufen. Doch alle drei blieben stehen und schauten mich an. Ich sprach: "Mutter, nimm deine Jungen und geht in den Wald hinein. Ihr seid mir ausgeliefert, euer Leben ist in meiner Hand, doch ich werde euch kein Leid zufügen. Ich habe Gott versprochen, es nicht zu tun." Sie kam noch näher und sah mich an. Alle kamen nä- her, sie traten heran, so daß sie fast aus meiner Hand fressen konn- ten. Der Wind wehte direkt in ihre Richtung. Da wandten sie sich um und gingen alle drei ein Stück zurück. Dann kam sie wieder auf mich zu, ganz nahe. Ich stand da, beweg- te mich nicht und sprach: "Gehe in den Wald hinein, auch ich liebe das Leben. Dein Leben ist in meiner Hand, doch ich werde dich verschonen. Du könntest nicht entkommen, das weißt du." Ich hätte alle drei innerhalb von Sekunden töten können, so schnell ich nur ab- feuern konnte. Sie standen so nahe bei mir und hätten nicht fliehen können. Ich sagte: "Ich werde euch verschonen. Gehet hin und lebt." Ich stand dort und sah, wie sie in den Wald hineingingen. Ich wischte mein Gesicht, und dann geschah etwas. Eine Stimme ertönte aus dem wolkenlosen Himmel heraus, ganz klar. Alles ge- schah innerhalb einer kurzen Zeit. Eine Stimme ertönte und sprach: "Du gedachtest deiner Verheißung, nicht wahr?" Ich sagte: "Ja, HErr." ER antwortete: "Auch Ich gedenke Meiner. ICH werde dich nie verlassen und nie versäumen." Die Last wurde von meinem Herzen genommen und ist seitdem nicht mehr dagewesen. Möge sie nie wie- der dasein. Dann kam ich nach Tucson. Es ist sonderbar, niemals ist so viel ge- schehen wie jetzt, seitdem ich hierher kam. Ich glaube, daß Gott es für diese Stunde aufbewahrte. Ich glaube, daß die Zeit jetzt nahe ist, denn es muß etwas geschehen. Wenn wir diese Wahrheit nur annehmen könnten. Nur einen Mo- ment. Wenn wir doch nur begreifen könnten, was diese Schriftstelle bedeutet: ...Er, der in euch ist, ist größer als der in der Welt. Obwohl wir es nicht begreifen können, bekennen wir, daß wir es dennoch glauben. Wir wissen, daß es wahr ist, doch wirklich verste- hen können wir es nicht. ...Der in euch ist stärker als der in der Welt. Wer ist in euch, der stärker ist? Es ist Christus, der Gesalbte. Gott, der in Christus war, ist in euch. ...mächtiger ist Er, der in euch ist, als der, welcher in der Welt ist. Wenn Er also in euch ist, seid ihr es nicht mehr, die da leben - Er ist es, der in euch lebt. Es ist nicht euer Denken und was ihr darüber meint, sondern das, was Er darüber gesagt hat. Wenn Er in euch ist, wird Er gewiß nicht leugnen, was Er gesagt hat. Das könnte Er nicht tun. Er würde halten, was Er zugesagt hat. ER versucht, die Person zu finden, durch die Er sich bestätigen kann. Das bedeutet nicht, daß Er es bei allen tun muß. Zu der Zeit, als Moses die Kinder Israel leitete, gab es nur einen, das war Moses. Die übrigen folgten einfach der Botschaft. Manche versuchten, sich zu er- heben und es nachzuahmen. Gott aber sprach: "Sondere dich ab"", und sie wurden einfach verschlungen. ER, der in euch ist, ist größer als der in der Welt - Gott in euch, wie Er in Jesus Christus war. Denn alles, was Gott war, ergoß sich in Christus, und alles, was Christus war, goß Er in die Gemeinde hinein. ER, der in euch ist - das ist Gott in euch. Kein Wunder, daß Wind und Wellen Ihm - Seinem Wort gehorch- ten. Sie gehorchten Seinen Worten, denn es war Gottes Wort durch Ihn. ER war Mensch, doch Er war das Wort, das Fleisch geworden war. Wenn Er sprach, war es Gott, der durch menschliche Lippen re- dete. Kein Wunder, daß Wind und Wellen gehorchten. Derselbe Schöpfer, der Wind und Wellen schuf, war in Ihm. Denkt darüber nach. Denkt gründlich darüber nach, ehe ich zum Schluß komme. Kein Wunder, daß Dämonen auf Sein Wort hin gelähmt waren. Es war Gott in Ihm. Es war Gott in Christus. Die Dämonen waren ge- lähmt. Kein Wunder, daß der Tote, der schon im Begriff war, wieder zu Staub zu werden, auf Sein Wort hin dort nicht liegenbleiben konnte, denn Er war das Wort. ER sprach zu Lazarus, der vier Tage tot war und bereits in Verwesung überging - sein Gesicht und seine Nase waren in dieser Zeit schon eingefallen. " Lazarus, komm her- aus!", und ein toter Mann stand auf seinen Füßen! Weshalb? Es war Gott. ER, der in Christus war, ist Gott. Der Tod konnte in Seiner Gegenwart nicht standhalten. Es war Gott in Christus. Denkt daran, Gott hat den Wind - die Luft - geschaffen. Gott hat das Wasser und die Wellen gemacht. Doch als der Teufel in sie hinein- fuhr, brachte er sie in Aufruhr, um dadurch Vernichtung zu brin- gen. Gott schuf die Menschen zu Söhnen Gottes, wenn aber der Teu- el in sie hineinkommt, gibt es Schwierigkeiten. Es war der Teufel, der in den Wind fuhr und einen Sturm auslöste. Konnte da der Schöpfer, der den Wind gemacht hatte, nicht sagen: "Weiche zurück, Denn Ich habe dich geschaffen!"? War es nicht derselbe Schöpfer, der vor kurzem dort auf der Bergesspitze stand? Ist es nicht derselbe, der einen Fisch nahm und ihn brach, und schon war wieder ein Stück da? Das hätte Er noch nicht einmal nötig gehabt. ER hätte sie ins Dasein sprechen können. Ist es nicht derselbe Schöpfer, der die Eichhörn- chen erschuf? Deshalb ist der, welcher in Christus war, auch in uns, denn Er tut die gleichen Werke, dasselbe, was Er getan hat. Die Toten konnten in Seiner Gegenwart auf Sein Wort hin nicht tot bleiben. Seht, wir haben fünf glaubwürdige Erklärungen von Menschen, die tot waren; der HErr gab eine Vision, ich ging zu ihnen, und sie wurden auferweckt. Hier sitzt gerade jemand, der dort starb, wo er jetzt sitzt. Er ist am Leben, obwohl er einem Herzanfall erlegen war. Da ist seine Frau, eine Krankenschwester. Wir gingen zu ihm, nichts war mehr zu spüren, seine Augen waren starr. Er war tot. Hier ist er nun, und er lebt. Denn Er, der hier drinnen ist, in uns, ist größer als der in der Welt. ER ist größer, denn Er ist Gott, der Schöpfer. Wind und Wellen mußten Ihm gehorchen. Dämonen wurden gelähmt. Die gesamte Na- tur gehorchte Ihm, denn Er war der Schöpfer der Natur. oh, wenn wir darüber nachdenken, trifft es den Kern. Seht, dann verstehen wir diese Dinge. Was ist es? Es ist kein Mensch. Ein Mensch kann das nicht tun, denn er ist ein Teil der Schöpfung. Doch die Winde und Wellen gehorchen dem Schöpfer. Nur der Schöpfer vermag es zu tun, "denn Er, welcher in euch ist, ist stärker als der in der Welt". Er, der den Aufruhr verursacht, das ist der, welcher in der Welt ist. ER, der in euch ist, das ist der Schöpfer, der den Wind machte. ER kann den Teufel, der im Winde ist, schelten, und alles wird still. ER kann den Teufel, der im Sturm ist, schelten, und der Sturm legt sich. ER ist der Schöpfer, und der, welcher in euch ist, ist stärker als der in der Welt. Seht, der Teufel ist von der Welt. Die Welt gehört ihm schon seit jeher. "Oh, wie bist du gefallen, Lucifer, Sohn der Morgenröte!" Seht, diese Welt gehört ihm. Er wurde aus dem Himmel gestoßen und kam auf sie herab. Er war es, der zu Christus sagte: "Diese Königreiche gehören mir, ich kann sie geben, wem ich will." Sie gehören ihm, und er ist der je- nige, der "in der Welt" herrscht. Johannes hatte den Jüngern gesagt: "Ihr habt von dem Antichrist gehört, der kommen wird und bereits hier wirksam ist in den Kindern des Ungehorsams. Doch ihr, Kindlein, seid nicht von dieser Welt, ihr seid aus Gott. Er, welcher in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Das ist Christus in euch. ER, der Himmel und Erde geschaffen hat, offenbarte sich in der Person Jesu Christi; Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst. Wir wollen sehen. Ihr sagt: "Das war nicht der Sohn Got- tes, Bruder Branham." Nun gut, laßt uns herausfinden, ob Er der ewi- ge, immerwährende Gott ist. ER, der in Josua war, war größer als die Sonne. Josua war ein Mann, in Sünden geboren wie du und ich. Doch Er, der in Josua war, war größer, als was in der Sonne war, die durch den Befehl Gottes ih- re Bahn geht. Gott gebot der Sonne zu scheinen und ihre Bahn zu ziehen. Sie wird gelenkt und überwacht durch die Gesetze Gottes. Doch Er, der in Josua war, war größer als die Gesetze Gottes; denn der Schöpfer selbst war in Josua, als er zu ihr aufsah und sagte: "Bleibe stehen, wo du gerade bist. Und Mond, bleibe du, wo du bist, bis ich diesen Kampf beendet habe." Und die Sonne und der Mond gehorchten ihm! Denn Er, der in Josua war, ist größer als die Sonne und der Mond -- Er, der in Josua war. ER, der in Mose war, war stärker als Ägypten. Ägypten hatte die mächtigsten Streitkräfte der Welt. Sie hatten die ganze damalige Welt erobert. Doch Er, der in Mose war, war stärker als Ägypten, denn Mose überwand Ägypten. ER, der in Mose war, ist sogar größer als die Natur. Habt ihr je darüber nachgedacht, daß Gott Sein Wort nahm, es Mose gab und sagte: "Gehe hin und gebiete, daß die Sonne nicht scheint."? Und die Sonne wurde stockfinster. Stimmt das? ER kann die Sonne scheinen und die Wolken sich verziehen lassen, oder Er kann die Sonne dunkel werden lassen. ER ist Gott; Er kann tun, was immer Er möchte, und Er ist in Seinem gläubigen Kind. Amen. So ist es. Dort waren keine Mücken in Sicht. Es könnte Winter gewesen sein da gibt es keine Fliegen, doch Gott sagte zu Mose: "Gehe, sprich Mein Wort aus. ICH werde dir eingeben, was du sagen sollst. Gehe hinaus, strecke deinen Stab aus und schlage mit ihm den Staub auf dem Erdboden." Er sagte: "Es sollen Fliegen kommen." In wenigen Stunden kro- chen womöglich einige Zoll hoch Fliegen über den Erdboden. Stimmt das? Der Schöpfer! Es waren keine Frösche da, so streckte er seinen Stab aus und sprach: "Es sollen Frösche kommen!" Und schon waren sie überall aufgehäuft, so daß es im ganzen Lande stank. Stimmt das? Als er zum Roten Meer kam, und es ihm im Weg war, sagte Gott: "Sprich zum Meer!" Und Mose sprach zum Meer. ER, der in Mose war, ist stärker gewesen als selbst das Meer. Stimmt das? Seht, Er, der in Mose war, war größer als der in der Welt. ER, der in Moses war, ist größer als irgendein Wesen, das es in der Welt gibt. Er gebot der Na- tur -- alles, was Gott ihm sagte, sprach er aus, und es geschah so. Derselbe Gott ist heute abend bei uns. Nicht nur bei uns, sondern in uns. ER hat bewiesen, daß Er in uns ist. "ER, der in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Wovor fürchten wir uns in der Welt? Vor kurzem fanden sie hier an den Niagarafällen einen Zahn eines Dinosauriers. Ich nehme an, ihr habt davon gehört. Man sagte, er wog sechs Pfund. Ich dachte, sie würden sagen, er stammt von einem Men- schen, doch schließlich haben sie ihn als von einem aus der Urzeit stammenden Tier bezeichnet, glaube ich. Vielleicht lebten diese Tiere einst auf Erden. Wo sind sie jetzt? Wißt ihr, daß der allmächtige Gott gebieten könnte, daß Dinosaurier auf diese Erde kommen? In einer Stunde könnten sie vierzig Meilen groß sein. Wißt ihr, daß Gott die- se Welt mit Fliegen zerstören könnte? ER könnte Fliegen ins Dasein rufen. Wohin gehen sie, wenn sie sterben? Was geschieht mit der Hausfliege? Was geschieht mit dem Grashüpfer? Der Winter mit sei- nen vierzig Grad unter Null bricht herein, und doch kommen im nächsten Frühjahr überall Grashüpfer hervor. Woher kommen sie? ER ist der Schöpfer, der sie ins Dasein ruft. ER ist Gott. Die Natur ge- horcht Seinem Wort. So werden viele unserer Brüder aufgeregt: Sie haben den Ein- druck, daß Gott sagt: "Tue eine gewisse Sache.", dann sagen sie: "Es ist SO SPRICHT DER HERR", obwohl es nicht so ist. Das ist der Grund, weshalb es nicht geschieht. Doch wenn Gott es tatsächlich sagt, dann muß es so sein. ER, der in Mose war, ist größer als der, welcher in Ägypten war. ER, der in Mose war, ist stärker als irgend etwas, das Pharao tun konnte - als alle seine Zauberkünstler. ER, der in Mose gewesen ist, war stärker als der, welcher in den Zauberern war. ER, der in Mose war, ist größer als die gesamte Natur. ER, der in Daniel war, ist stärker als die Löwen. ER konnte die hungrigen Löwen zurückhalten. Wenn man etwas aufhalten kann, ist man größer als das, was man aufhalten kann. Die Löwen waren hungrig und stürzten heraus, um Daniel zu fressen. Doch Er, der in Daniel war, ist stärker als der in den Löwen. Am Anfang, als die Löwen geschaffen wurden, waren sie Freunde des Menschen. Es ist der Teufel, der sie so handeln läßt. Das stimmt. Im Tausendjährigen Reich werden der Wolf und das Lamm zusam- men weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie der Stier, und sie werden sich zusammen lagern. Im Tausendjährigen Reich werden sie nicht mehr verletzen noch zerstören. Der Teufel wird verschwunden sein. Es ist der Teufel, der die wilden Tiere beeinflußt, zu zerreißen und so zu fressen, wie sie es tun. Es ist Satan, der das tut. Doch Er der in Daniel war, ist stärker als der in den Löwen. Größer war Er, der in dem Propheten war, als der, welcher in den Löwen war. Stärker war der, welcher in den drei Hebräern war, als der, der das Feuer verursachte. Sie wurden in das Feuer geworfen, und Er, der in ihnen war, ist bei ihnen gewesen und gestattete nicht, daß sie vom Feuer verbrannt wurden. Der Ofen wurde siebenmal heißer geheizt als je zuvor. Stimmt das? Doch Er, der bei den drei Hebräern war, ist stärker als der, welcher in der Welt ist. Nebukadnezar befahl, daß der Ofen siebenmal heißer geheizt wer- den sollte als je zuvor. Er war vom Teufel inspiriert und wollte diese Leute vernichten, weil sie auf dem Worte Gottes standen. Deshalb ließ er sie in den siebenmal stärker geheizten Ofen werfen. Doch sie verbrannten nicht. Denn Er, welcher in Sadrach, Mesach und Abed- nego war, ist stärker gewesen, als der, welcher in der Welt war. Gewiß! ER der in Elia war, war stärker als der Himmel, der wie Erz aus- sah denn er gebot, daß Regen komme, obwohl es schon dreieinhalb Jahre nicht mehr geregnet hatte. ER, der in Elia war, war stärker als der Tod, denn als die Zeit kam, wo er sterben sollte, sah Gott den al- ten müden Propheten an, der Isebel mit all ihrer Schminke und den modernen Dingen gescholten hatte und der nun müde war, und Er ließ ihn nicht wie Henoch einfach nach Hause gehen, sondern Er schickte einen Wagen, ließ ihn einsteigen und nach Hause brin- gen ER, der in Elia war, ist größer als das, was in Jerusalem, in Judäa und im Gebirge war, Er ist sogar stärker als selbst der Tod. ER, der in Elia war, ist größer als das Grab, denn er ist dem Grabe und dem Tode entronnen und fuhr in einem Wagen hinauf nach Hause. ER war größer und war in Elia. Ihr sagt: "Nun gut, das war ein großer Mann." Einen Moment bitte! Die Bibel sagt: "Er war ein Mensch von glei- cher Art wie wir." Das stimmt. Doch als er betete, glaubte er, daß er empfing, worum er betete. Das sagte Jesus uns: "Wenn ihr betet, glaubet, daß ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil werden." Er betete ernsthaft, daß es nicht regnen sollte, und es regnete dreiein- halb Jahre nicht. ER, der in Elia war, ist größer als die Natur. Was ist dann mit der Heilung der Kranken? ER, der in euch ist, ist stärker als die Krankheit. Denn sie stört die Gesetze Gottes - das tut die Krankheit. ER aber, welcher in euch ist - das ist der Heiler und Schöpfer - Er ist größer als der Teufel, der euer Leben stört. "ER, welcher in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Größer war der in Elia. ER, der in Jesaja und in den anderen Propheten war, ist größer als die Zeit, denn sie schauten über die Zeit hinaus. Hiob sah das Kommen des HErrn und sagte: "Ich aber, ich weiß, daß mein Erlöser lebt und als letzter auf der Erde auftreten wird; und danach werde ich, mag jetzt auch meine Haut so ganz zerfetzt und ich meines Fleisches ledig sein, Gott schauen." ER, welcher in Hiob war, ist größer gewesen als der Tod. Der Tod versuchte, ihn zu pak- ken, vermochte es aber nicht. Er konnte es nicht tun, denn er sagte: "Ich werde wieder auferstehen.", und so geschah es. Er erlebte es. Höret! Ich wünschte, wir hätten Zeit, damit fortzufahren. Doch ich möchte euch aufgrund einer Bemerkung, die ich hörte, über Christus in euch eine Frage stellen. Begnügt euch nicht mit dem, was ihr getan habt. Sagt nicht: "Ich fühlte einen Schauer. Ich sprach in Zungen. Ich tanzte im Geiste." Nichts gegen all dieses, das ist in Ord- nung, doch verlaßt euch nicht darauf. Euer Leben muß es sein. Dar- auf kommt es an. Ihr müßt damit eins werden. Dann tut es sich von selber kund. Was wäre, wenn ihr heute abend von ganzem Herzen sagen könn- tet, daß der Geist Shakespeares in euch lebt, daß Shakespeare in euch wohnt? Wißt ihr, was ihr dann tun würdet? Ihr würdet die Werke Shakespeares tun. Dann würdet ihr Gedichte, Dramen usw. schreiben, denn Shakespeare war so eine Art von Künstler - ein großer Dichter und Schriftsteller. Wenn nun Shakespeare in euch wohnte, würdet ihr die Werke Shakespeares tun. Was wäre, wenn Beethoven in euch lebte, wenn Beethoven in euch wohnte? Wißt ihr, was ihr tun würdet? Dann würdet ihr Musikwerke wie Beethoven, dieser große Komponist, schreiben. Ihr würdet dann Musikwerke schreiben, denn euer Leben wäre das von Beethoven. Ihr würdet der verkörperte Beethoven sein. Wenn Beethoven in euch wohnte, würdet ihr die Werke Beethovens tun, denn Beethoven lebte in euch. Doch Er, der in euch ist, das ist Christus. Und wenn Christus in euch ist, wenn Christus in euch wohnt, werdet ihr die Werke Christi tun. Das sagte Er in Johannes 14, 12: "Wer an Mich glaubt, wird die Werke, die Ich getan habe, auch tun." - wenn ihr in Christus seid und Christus in euch wohnt. Christus ist das Wort. Stimmt das? Das Wort kommt zu Seinen Propheten. Wenn Christus in euch wohnte, würden durch euch die Werke Christi geschehen; das Leben Christi würde durch euch ausgelebt werden. Die Werke, die Er tat, das Leben, das Er führte - alles, würde durch euch leben, genauso, als lebte Shakespeare oder Beethoven in euch. Nur wenn Sein Leben in euch wohnt! Wenn ihr aber immer noch euch selber lebt, dann werdet ihr eure Werke tun. Wenn jedoch Chri- stus in euch wohnt und ihr das Leben Christi auslebt, dann ist "Er, der in euch ist, größer als der in der Welt". Wenn Zweifel und Ver- wirrung über Gottes Verheißung in euch herrschen, dann ist Christus nicht dort, und ihr steigert euch nur in etwas hinein. Wenn aber das Leben Christi in euch ist, wird Er Sein Wort anerkennen und Seine Verheißung erfüllen. ER wird es tun. "Wenn ihr betet, glaubt, daß ihr empfangen habt, worum ihr bit- tet, und es wird euch gegeben werden. Wenn ihr zu diesem Berge sagt: 'Versetze dich!' und in eurem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß geschieht, was ihr sagt, dann könnt ihr haben, was ihr aussprecht." "Der Vater wirkt, und auch Ich wirke. Wahrlich, wahr- lich, Ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern, was Er den Vater tun sieht, das tut der Sohn gleichermaßen." Als der Vater Ihm zeigte, was Er tun sollte, trat Er auf ohne ein einziges Ver- sagen und sprach: "Es geschehe", und es geschah. Derselbe Christus wohnt in euch. ER lebt in uns. Deshalb tun wir Seine Werke, denn Christus ist das Wort. Eine Verheißung des Wortes bringt euch Hei- lung. Glaubt ihr das? Gewiß! ER sprach: "ICH werde euch nicht trostlos zurücklassen," wie Ich vorhin in Meinem Gebet bat; wie Er es auch in Matth. 28, 20 aus- drückt. "ICH komme wieder zu euch und werde in euch sein." "ICH" - die Person Christi in der Gestalt des Heiligen Geistes "werde kommen und in euch wohnen. Dann werdet ihr nicht mehr ihr selbst sein, sondern Ich werde in euch sein. Und Er, der in euch ist, ist größer als der, welcher in der Welt ist." Hebräer 13, 8 sagt: "ER ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit." ER, der in Noah war, ist größer gewesen als das Gericht durch das Wasser. ER, der in euch ist, der ist größer als das Gericht durch das Feuer. ER, der in euch ist, Er ist größer, denn Er bezahlte die Ge- richsforderung für euch und hat das Gericht überwunden. Wir brau- chen uns davor nicht zu fürchten. Ihr seid hineingenommen. Ja, Er, der in Noah war, ist größer als der, welcher in den Gerichten des Wassers war und die ungläubige Welt zerstörte, denn Noah glaubte. ER, der in ihm war, dem er glaubte und der zu ihm geredet hatte, ist größer als der, welcher in der Welt war. Noah entkam dem ganzen Gericht, denn das Wort Gottes war größer. Er wurde über das Gericht erhoben. Größer; wir könnten uns noch viel länger damit befassen. ER, der in David war, ist stärker als der Bär, der sein Schaf gestoh- len hatte. ER, der in David war, ist stärker als der Löwe, der eines sei- ner Lämmer holte. ER, der in David war ist mächtiger gewesen als der Feind Goliath, dieser große Philister, der ihm mit einer Größe von 12-14 Fuß und mit 14 Zoll langen Fingern gegenüber stand, einen Speer wie ein Weberbaum hatte und einen Schuppenpanzer mit ei- nem Gewicht von fünftausend Schekeln Erz trug. Doch der, welcher in David war, ist stärker als das, was in ihm war. Er hatte Kraft, er hatte Muskeln, er war ein Kämpfer. Er meinte, David mit der Spitze seines Speeres aufspießen und ihn dann den Vögeln zum Fraß vorset- zen zu können. David sagte. "Du begegnest mir als ein Philister in dem Namen der Philister. Du fluchst mir im Namen des Gottes der Philister. Du hast damit geprahlt, was du tun wirst. Du trittst gegen mich mit einer Rüstung und einem Speer an. Doch ich begegne dir im Namen Gottes, des HErrn. Heute noch werde ich den Kopf von deinen Schultern hauen." Er tat es, denn Er, der David mit solchem Mut erfüllte, war stärker. ER, der in euch ist, ist größer als der Rollstuhl. ER, der in euch ist, ist größer als die Tragbahre. ER, der in euch ist, ist stärker als Krebs. ER, der in euch ist, ist größer als euer Leiden. ER, der in euch ist, ist größer als alles, was der Teufel euch aufbürden mag. "ER, welcher in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Ja, Er ist stärker! ER, der in David stärker war, war Gott. ER, der in uns ist, das ist Christus. ER ist der Sieger, der jeden Feind für uns überwunden hat. Als Er hier auf Erden war, besiegte Er die Sünde, Er besiegte die Krankheit, Er besiegte den Tod, Er besiegte die Hölle, Er besiegte das Grab. Jetzt lebt Er als Sieger in uns. ER hat die Krankheit, die Hölle, den Tod und das Grab besiegt und kam zu uns, um uns von all diesen Dingen zu befreien. ER, der in euch ist, ist größer als der, welcher diese Täuschungen über euch bringt. Ja, "Er, welcher in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Deshalb geschehen diese Wunder. Deshalb legte sich neulich der Wind. Könnte ein Mensch das tun? Nein, das ist unmöglich. Als ich dort stand und weinte und der Wind tobte - wieviele, die dort wa- ren, sind heute hier? Laßt uns eure Hände sehen. Hebt eure Hand, al- le, die zu der Zeit dort oben in Colorado waren. Bruder Fred ist wohl der einzige hier, der dort anwesend war. Ich dachte, auch Bruder Mann und Bruder Evans seien hier. Bruder Evans war zu der Zeit dort. In Ordnung. Gebt acht! Ist das nicht die Wahrheit? Ist es nicht so geschehen, daß der Regen einfach aufhörte und der Wind sich legte? Was war es? Mein Wort? Nein! ER gebot mir. Und Er, der in uns ist, ist stärker als jede Naturgewalt. Ist es nicht derselbe Gott, der die Wellen des Mee- res zum Stillstand bringen und dem Wind gebieten konnte, zu seinem Ort zurückzukehren? Ist es nicht derselbe, der die Sonne verdunkeln und sie wieder scheinen lassen kann? "Denn Er, welcher in euch ist, ist größer als der in der Welt." Seht ihr? In Ordnung. Nun, deshalb können diese echten Wunder geschehen, denn es ist eine Verheißung Gottes: "Die Werke, die Ich tue, werdet ihr auch tun." (Joh. 14,12). ER, Christus, der den Wind und die Wellen still- te, ist auch ihr Schöpfer. ER ist immer noch derselbe Schöpfer, der Er damals war - Er ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. ER heilte die Kranken, vernichtete die Sünde und veränderte das alles für euch und kommt zu euch, damit Er in euch wohne. ER überwand dies alles, um zu kommen und in uns zu wohnen. ER ist der Über- winder, der über diese Dinge bereits gesiegt hat; Er bewies es in der Schrift, kam zurück, überwand alles und bewies euch dadurch, daß Er derselbe Gott ist. Nach neunzehnhundert Jahren tut Er immer noch dasselbe unter uns, was Er damals tat. ER besiegte den Tod, die Höl- le, die Krankheit und das Grab. Dieser Christus, dieser Er -- ER, der in euch ist, Er ist Christus. So, wie Johannes sagte: "ER, der in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Es ist Christus! ER ist stärker als die ganze Welt, denn ER hat die Welt überwunden und ist größer als all diese Dinge, weil Er sie für uns überwand, und wir sind mehr als Überwinder durch Ihn, der uns geliebt und sich für uns hingegeben hat, damit Er zurückkommen, Seine Werke durch Uns tun und uns dadurch beweisen kann, daß Er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit. Als Er hier auf Erden unter den Menschen war, bewies Er, daß Er der Messias ist. ER konn- te die Gedanken ihrer Herzen unterscheiden. Die Bibel -- Moses -- sagte, daß Er ein Prophet sein würde. Stimmt das? ER kannte Die Ge- heimnisse der Herzen. ER wußte, wer die Leute waren. ER wußte. was mit ihnen nicht stimmte. Haben wird das geschehen sehen? Immer wieder! Wir wissen, daß Tote auferweckt wurden. Einige von ihnen waren schon eineinhalb Tage tot oder starben am Morgen, und man brachte sie am Abend. Man fuhr die ganze Nacht und den nächsten Tag bis zum Mittag oder zum frühen Nachmittag, um dahin zu kommen. wo das Zelt stand. Ein Baby lag tot im Arm der Mutter und war schon kalt. Gott, der HErr sprach das Wort des Lebens, und dieses Baby wurde wieder warm und begann zu schreien, und ich legte es in die Arme der Mutter zurück. Mrs. Stadklev stand dabei und sah das geschehen. Deshalb wollte sie, daß ich nach Deutschland fliege, als sie betroffen war und um ihr Baby weinte. Doch der HErr sprach: "Das ist Meine Hand, lehne dich nicht dagegen auf." Seht, da wußte ich Bescheid. Als Er zu Moses sprach und sagte: "Sprich zu dem Felsen" - nicht: "Schlage ihn.", dann bedeutete es "sprechen" und nicht, ihn zu schlagen. Ihr seht, man muß dem gehorchen, was Er gebiete', denn niemand kann etwas aus sich selbst heraus tun, Gott muß es ihm zuerst sagen. Das Wort Gottes verhieß, daß Er leben wird, und weil Er lebt, des- halb lebt auch ihr. ER hat verheißen: "Die Werke, die Ich tue, sollt auch ihr tun - dieselben Dinge, nur mehr davon werdet ihr tun denn Ich gehe zum Vater." ER überwand alles. ER ist derjenige, der den Schneesturm stoppte. ER ist derjenige, der die Eichhörnchen schuf. Es geschah zweimal; einmal dort unten bei dir, Charlie, und es geschah dort oben, als Bruder Fred und Bruder Banks mit uns dort oben waren. Es ereignete sich in Deutschland, als die fünfzehn Hexenmeister, die rechts und links von mir standen, sagten: "Nun, wir werden verursachen, daß dieses Zelt weggeblasen wird.", weil Billy und Bruder Arganbright sie nicht zu mir lassen wollten. Sie setzten sich mit ihren Zaubergegenständen hin, riefen ihren Gott, den Teufel, an, und schon kam er mit einem Sturm. Ungefähr dreißig- oder vierzig- tausend Menschen waren dort, und dieses Zelt schwankte auf und ab. Dann nahmen sie eine Schere, halbierten eine Feder und zeigten damit in der Weise. Dort saßen sie, führten ihre Zauberstücke auf und sprachen die drei heiligen Worte aus. Sie sagten: "Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist." Dies alles ging so vor sich, und der Sturm kam tatsächlich auf, sicher, denn Satan ist der Machthaber, der die Gewalt über die Luft hat. Sie riefen den Sturm herbei. Dieses riesengroße Zelt hatte die Fläche von einem Häuserblock. Man hatte Kanthölzer aufgestellt und ein Zelttuch darüber gespannt. Der Wind fuhr darunter und hob es hoch. Während es stürmte und Blitze aufleuchteten, predigte ich einfach weiter. Dann fingen sie an, ein großes Zauberstück aufzuführen, machten so weiter und sagten diese heiligen Worte. Sie sprachen: "Die drei ho- hen heiligen Worte: Vater, Sohn und Heiliger Geist", auf beiden Sei- ten. Ich sah, wie er sich verneigte, umgeben von Teufeln, die noch nicht gebunden sind. Zu Bruder Lauster sagte ich: "Übersetze das jetzt nicht." Dann sprach ich: "Bruder Arganbright, bete. Ich betete: "HErr, mein Gott, Schöpfer des Himmels und der Er- de, Du hast mich hierher gesandt. Ich setze meinen Fuß im Namen Jesu Christi auf den deutschen Boden, denn Du hast mich hierher ge- sandt. Diese dunkle Macht hat keine Gewalt über mich. Sie hat es nicht, denn ich bin gesalbt und zum Heil für diese Menschen hierher- gesandt. Ich gebiete in Jesu Namen, daß es von hier weicht." Die Donnerschläge krachten direkt über dem Zelt, dann verzogen sich die Wolken, und die Sonne brach durch. Innerhalb von zehn Minuten standen zehntausend um den Altar herum und schrien um Gnade, weil sie die Macht Gottes gesehen hat- ten. Weshalb? "ER, der in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Seht ihr? "ER, der in euch ist, ist größer als der in der Welt." Seht, die Lei- den und die anderen Dinge - oh, Bruder, Schwester, wir brauchen uns überhaupt nicht zu sorgen. Gott ist der Größte, und Er ist in euch. Glaubt ihr das? Nun, ich habe die Zeit überzogen. Es ist ungefähr fünfzehn Minu- ten nach neun. Ich weiß, diese Menschen müssen weite Strecken fah- ren. Laßt uns nun für einen Moment unsere Häupter beugen. O Gott, unser Vater, Du weißt die Sache von Colorado. DU weißt, daß diese Dinge wahr sind, und ich sage sie zu Deiner Ehre, da- mit diese Menschen alles über die wissenschaftlichen Beweise der Aufnahmen und die Werke des Heiligen Geistes wissen. HErr, Du weißt, daß ich es den Menschen deshalb immer so genau darlege,, weil Du sie verheißen hast. DU bist hier und möchtest jemandenfin- den, durch den Du Dich bestätigen kannst, damit andere sehen, daß Du lebst und daß Du derselbe bist, gestern, heute und in Ewigkeit. Ich bitte Dich, HErr, mögest Du barmherzig sein und unsere Gedan- ken führen und leiten. Hier sind Kranke und Leidende. Vielleicht sind Menschen hier, die sterben werden, wenn sie nicht Hilfe von Dir bekommen. Viele von ihnen sind vielleicht am Ende ihres Weges, wo ihnen die Ärzte nicht mehr helfen können. DU bist Gott, Du bist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit, und Deine Gegenwart ist hier. HErr, wir wissen nicht, was der dritte Zug, auf den wir uns bezo- gen haben, sein wird. Ich weiß es nicht. Aber eines wissen wir: daß der erste Zug in Vollkommenheit ausgeführt wurde. In dem zweiten Zug geschahen die fünf Dinge, welches Gnade bedeutet. O Gott, ich bete heute abend: Offenbare Dich uns nach all den Beispielen, in de- nen wir sagten: "ER, der in euch ist..." DU sprachst: "Die Werke, die Ich tue, sollt auch ihr tun." und sagtest auch, daß Du nichts ge- tan hast, bis der Vater es Dir gezeigt hatte. Wir sehen, was Du tatst: DU warst imstande, dem Apostel Petrus zu sagen, wer er war und auch den Namen seines Vaters; dem Na- thanael zu sagen, wer er war, wie er dorthin gekommen, wo er vorher gewesen war und was er getan hatte; Du konntest der Frau am Brunnen ihre Sünden sagen, daß sie mit den sechs Männern im Ehebruch gelebt hatte - fünf hatte sie gehabt und der, mit dem sie jetzt lebte, war nicht ihr Mann. DU bist immer noch derselbe Gott. Bartimäus stand wegen seiner Blindheit dort, und doch konnte er in seinem Herzen sehen, daß Er imstande war, seinen Notschrei zu kennen, wenn es Jehova war, der sich in der Sohnschaft Jesu Christi kundtat. Und er rief aus: "Du Sohn Davids" erbarme Dich meiner! Dadurch bliebst Du stehen, wandtest Dich um und heiltest ihn. O Va- ter, Du sagtest ihm, daß sein Glaube ihn gerettet hat. Jene kleine Frau hatte durch den Blutfluß, der viele Jahre nicht aufhörte, ihr ganzes Geld für die Ärzte ausgegeben, und keiner von ihnen konnte ihr helfen. Sie kam zu einer Deiner Versammlungen, als Du dort in Galiläa mit dem Mann sprachst und auf dem Weg zum Hause von Jairus warst. Diese Frau hatte in ihrem Herzen gesagt: "Wenn ich nur den Saum Seines Gewandes berühren könnte! Ich glaube, daß ich dann geheilt werde.", ohne daß sie eine Schriftstelle dafür hatte. Das Verlangen ihres Herzens wurde ihr gegeben, als sie Dein Gewand berührte. DU sagtest ihr, daß ihr Glaube dies bewirkt hatte, hast ihren Wunsch geschildert, und sie wurde geheilt. Das Wort sagt uns, daß Du dort oben unser Hohepriester bist, der fürbittend für uns eintritt. Es sagt uns auch, daß Du als Hohepriester auch jetzt noch berührt werden kannst und Mitgefühl mit unseren Schwachheiten hast. HErr, unser Gott, gewähre, daß jede Person heu- te abend das Vorrecht hat, Dich, den Hohenpriester, zu berühren und geheilt zu werden. Zur Ehre Gottes bitte ich es in Jesu Namen. Amen. Nun, ich weiß nicht, ob Gebetskarten ausgeteilt wurden. Ich habe Billy nichts gesagt. Hat jemand eine Gebetskarte? In Ordnung, dann ist es gut. Ich habe ihm nicht gesagt, sie auszuteilen. Ich dachte, viel- leicht spreche ich ein wenig länger - oh, ich rede einfach so viel. Und als ich sagte: "Ich werde versuchen, um 20.30 Uhr zu enden," da habt ihr gelacht, und ich wußte, daß ihr Bescheid wußtet. Doch ich liebe euch. Ich habe immer versucht, euch klar zu machen, Freunde, daß nie jemand sagt: "Bruder Branham hat das getan." Bruder Branham kann nichts tun. Es ist Jesus Christus. Und Er, der in mir ist, ist auch in euch. Ihr müßt nur glauben. Stimmt das? ER, der in euch ist, ist stär- ker als eure Krankheit. Nun, wie viele hier, die mich nicht kennen, sind dem Leibe nach krank, und ihr glaubt, daß ihr genügend Glauben habt, um den Ho- henpriester zu berühren? Erhebt eure Hand und sagt: "Ich glaube." In Ordnung. Oh, praktisch überall sind die Hände erhoben. Gut. Wie viele sind hier, die mich kennen und die wissen, daß ich nicht weiß, was ihr benötigt, und ihr möchtet, daß Gott euch berührt. Hebt eure Hand. In Ordnung. Genaugenommen, gibt es niemanden hier, von dem ich im Mo- ment weiß, daß er krank ist. Doch, den Jungen, der hier sitzt, kenne ich. Ich habe schon oft für ihn gebetet. Ich kann mich an seinen Na- men nicht erinnern, aber er stammt aus Kentucky. Er schreibt mir immer, ist ein persönlicher Freund von Bruder und Schwester Wood und kommt öfter hierher. Er kommt schon sehr, sehr lange zur Versammlung. Das ist die einzige Person, die ich kenne. Nun, Bruder Dauch ist, soweit ich weiß, gesund, sonst würde er nicht hier sitzen. Er war kürzlich sehr krank, doch der HErr heilte ihn. Diese Person kenne ich nicht. Ich weiß auch nicht, wem diese Krücken hier gehören, vielleicht dieser Person hier; ich weiß es nicht. Ich kenne viele von euch, doch Gott im Himmel weiß, daß ich keine Ahnung habe, was ihr heute von Ihm möchtet. Ich weiß es nicht. Nun, es ist irgendwie schwierig hier in der Kapelle; das ist des- halb, weil ich viele Leute hier kenne. Manchmal komme ich hierher und sage: "In Ordnung, wir werden jedem eine Gebetskarte geben und sie alle aufstellen und auf die Plattform kommen lassen." Nun, Freunde, werde ich euch mein Innerstes kundtun und euch etwas sagen. Ihr könnt nicht verbergen, was ihr denkt; sogar das weiß ich. Das stimmt. Ich weiß, was ihr denkt. Manchmal sagt ihr: "Bruder, ich glaube..." In einem gewissen Ausmaß glaubt ihr auch. Ich weiß es. Gerade jetzt kommt die Sal- bung über mich, ich spüre dieses Pulsieren. Es ist wie ein Pochen; ein Dröhnen von verschiedenen Stellen. Seid jetzt nicht ungläubig, glaubt die ganze Botschaft. Glaubt, daß sie wahr ist. Wenn es nicht in der Bi- bel geschrieben steht, dann glaubt es nicht. Aber wenn es in der Bibel steht, dann ist der Heilige Geist verpflichtet, es auszuführen, wenn wir es glauben. Stimmt das? Ich weiß, es ist schwer. Nichts ist ein- fach. Es war schwer für Ihn, zu sterben, damit euch dieses zuteil werden konnte. Es war schwer für Ihn, nach Golgatha zu gehen. ER wollte so gerne bleiben, aber Er rief aus: "Nicht Mein, sondern Dein Wille ge- schehe." ER wollte nicht weggehen, denn Er war ein junger Mann und hatte Seine Brüder. ER liebte sie, so, wie ich euch liebe. Doch es war nicht möglich, daß Er lebte und auch sie lebten. Und so starb Er damit wir leben konnten. Das war nicht leicht. Doch Er mußte es tun. Seht, was für ein Tod vor Ihm lag! "Vater, die Stunde ist gekom- men. Soll Ich beten, daß Du diesen Kelch von Mir nimmst? Nein!", das wollte Er nicht tun -- Er wollte, daß der Wille Gottes geschieht. Nun seht, wenn ihr das glaubt, laßt keinen Schatten darauf fallen glaubt es einfach; glaubt es einfach voll und ganz. Zweifelt es nicht an. Glaubt es! Wenn ich die Menschen in der Gebetsreihe aufstelle, sage ich oft: "In Ordnung, nun zu dieser Person: Du weißt, daß ich dich nicht kenne." "Ja, das stimmt, Bruder Branham." Dann werdet ihr irgend jemanden finden, der sagt: "Ach, er liest, was sie auf ihre Gebetskarte geschrieben haben! Telepathie!" So ma- chen sie es. "Nun," sage ich, "in Ordnung. An diesem Sonntag werden wir kei- ne Gebetskarten austeilen. Ich möchte, daß jeder aufsteht, der mir fremd ist und nie zuvor hier war." Und der Heilige Geist unterschei- det, was in ihnen ist. Stimmt das? Ihr seht, es gibt beide Arten. Dann heißt es: "Oh, irgend etwas stimmt damit nicht!" Seht, so- lange Satan von euch Besitz ergreifen kann, wird er es fertigbringen, daß ihr nichts glaubt. Er wird euch jeden Fehler zeigen, den ich habe, und ich habe eine Menge, die er euch zeigen kann. Aber seht nicht darauf! Schaut nicht darauf, ich bin nur ein Mensch, sondern denkt daran, daß das Wort Gottes die Wahrheit ist, und ich versuche, danach zu leben. Wenn ich hinausginge und anfangen würde, Dinge zu tun, die ver- kehrt sind, wenn ich sündige, trinke oder rauche oder Dinge tue, die nicht recht sind, dann kommt und ruft mich herunter, denn das ge- hört sich nicht. Dann möchte ich die Welt verlassen. Ich möchte lie- ber von hier gehen, ehe ich das tue. Ich möchte das nicht tun. Doch solange ich versuche, wie ein Christ zu leben - so zu leben, wie es recht ist, und das zu tun, was recht ist, wird Gott Sein Wort nehmen und mich erhören, indem Er dazu steht. Obwohl es mich so viele Freunde, so viel Ansehen in der Welt kostet und ich von vielen gehaßt und von den Denominationen hinausgeworfen werde, möchte ich Seinem Wort folgen. Es ist Gottes Wort. Ich liebe Gott. Es ist Gottes Wort, und ich sage euch: "ER ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit, und Er ist jetzt in uns." Wenn das Leben Shakespeares in mir wäre, wenn er in mir lebte würde ich dann nicht die Werke Shakespeares tun? Wenn Beetho- ven in mir wäre - würde ich dann nicht die Werke Beethovens tun? Wenn der Geist Dillingers in mir wäre, wenn John Dillinger in mir lebte - würde ich nicht ein John Dillinger sein? Wenn Beethoven in mir wäre - würde ich nicht ein Beethoven sein? Wenn Castro in mir wäre - würde ich nicht ein Castro sein? Wenn nun Jesus Christus in mir ist, werde ich Sein Werk tun, weil Er es ist. Sagte Er nicht, daß die gleichen Dinge geschehen werden? Nun, was würde Er tun, wenn Er hier stünde, wenn Er derselbe, ge- stern, heute und in Ewigkeit ist? ER würde sagen: "ICH kann nur das tun, was der Vater Mir zeigt." Stimmt das? So hat Er es gestern ge- tan. Ist Er derselbe? Was ist dann mit der Krankheit? Euer Preis ist bereits bezahlt. Jeder von euch ist bereits von seiner Krankheit ge- heilt. Stimmt das? Jedem von euch ist vergeben, aber ihr müßt es an- nehmen. Jeder von euch ist geheilt, aber ihr müßt es annehmen. Um zu beweisen, daß Er derselbe ist, gestern, heute und in Ewig- keit: Wenn Er hier stehen würde, könnte Er euch nicht heilen, wenn ihr nicht glaubt. Ihr müßtet es genauso glauben, wie ihr es auch jetzt glauben müßt. Es wäre dasselbe, denn in Seinen Tagen konnte Er vie- le mächtige Werke wegen ihres Unglaubens nicht tun. Stimmt das? Auch heute kann Er viele mächtige Werke um des Unglaubens willen nicht tun. Nun, wer konnte das vorhersagen? Gott. Wer sagte dies vorher? Gott. Wer tat jenes? Gott. Wer sagte, wo der Bär, der Hirsch, das Ka- ribu und all diese anderen Dinge sein würden, all das, was geschah? Wer war es, der das sagte? ER, Christus, der in uns ist, Er tut sich in prophetischer Weise durch uns kund und offenbart sich als derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Wer stoppte den Sturm? Wer erschuf die Eichhörnchen? Es war derselbe, der den Widder für Abraham erschuf. Er nannte Ihn "Jehovah-jireh". Die verschiedenen Namen Seiner Eigenschaften treffen immer noch auf Ihn zu. ER ist immer noch "Jehovah-jireh": "der HErr kann ein Opfer für sich bereiten". Jetzt möchte ich, daß jeder von euch zutiefst aufrichtig ist. Wenn ihr tatsächlich von ganzem Herzen glaubt, wird nach Ablauf von fünf Minuten keine schwache Person mehr in unserer Mitte sein. Dann wird keine Person mehr hier sein, die nicht gesund auf ihren Beinen stehen kann, wenn ihr es nur glaubt. Könnt ihr glauben? Wir wollen nun sehen, ob Er kommen und sich unter uns offenba- ren wird, während wir unsere Häupter beugen. HErr Jesus, hilf Du mir jetzt. Ich werde Dir gehorchen, HErr, wie ich nur kann. Vergib meine Sünden und Übertretungen. Ich bitte es in Jesu Namen. Amen. Laßt uns nun jemanden von dieser Seite hier nehmen. Habt Glau- ben, zweifelt nicht! Jemand, der mich nicht kennt, wenn es möglich ist. Ich kann nicht sagen, wo die Vision einsetzt. Ich muß nur darauf achtgeben. Wenn etwas gezeigt wird, dann wißt ihr, ob es stimmt oder nicht. Glaubt einfach und zweifelt nicht. Wenn Er es tut, werdet ihr glauben, nach all dem, was heute geschehen ist? Nehmt eure Heilung einfach an. Sagt: "HErr, ich berühre jetzt Jesus Christus. Ich glaube." Möge der Gott des Himmels es gewähren. "ER, der in euch ist, Christus, ist stärker als der in der Welt." Wenn wir Ihn jetzt in der Versammlung berühren, wird Er sich euch zuwenden, so, wie Er die Not der Frau kundtat, die Gott durch Chri- stus berührte. Ich schaue jetzt in eine Ecke hier, es sieht aus, als ob es ein Mann ist, er ist sehr ernst. Nein, es ist kein Mann, es ist eine Frau, die für ei- nen Mann betet. Der Mann selbst ist nicht hier. Es ist eine Frau. Ich sehe, daß der Vater dieser Frau an Krebs im Sterben liegt. Es steht sehr ernst um ihn. Der Mann ist nicht hier. Er ist an einem anderen Ort, es ist nicht einmal dieser Bundesstaat, sondern er ist in Georgia. Bleibt im Gebet. Glaubt ihr jetzt von ganzem Herzen? Betet weiter für mich. Der Name der Frau, die betet, ist Mrs. Jordan. Sie ist nicht aus Georgia, sie ist aus Nord Carolina. Wenn das stimmt, Dame, wenn all das die Wahrheit ist, dann stehe auf. Hast du dafür gebetet? In Ordnung. Du glaubst, daß "Er, der in dir ist, stärker ist als der in der Welt"? Glaubst du das? Seht, hier ist noch etwas, du hattest in deiner Jugend ein gründli- che Ausbildung oder so etwas, denn es sieht aus, als wärst du in ir- gend einer Art von Glaubensbekenntnis. Ist dein Vater oder jemand anders aus deiner Familie ein Prediger, oder so etwas? Es ist dein Mann. Ich sehe jemanden bei dir stehen, der das Evangelium predigt. Er war zusammen mit dir in einer Gemeinde. In Ordnung, das ist es. Nun, ich kenne die Dame nicht, doch Gott kennt die Frau. Hast du etwas in deiner Handtasche, ein Taschentuch oder so etwas? In Ordnung, bete, wenn du dich hinsetzt, lege deine Hände auf das Ta- schentuch und zweifle nicht, denn Er, der in dir ist, ist größer als der, der deinen Vater tötet. Glaube von ganzem Herzen, dann wird es geschehen, wie du geglaubt hast. Nun möchte ich euch etwas fragen. Ich kenne diese Frau nicht. So weit ich weiß, ist dies das erste Mal, daß ich sie sah. Aber sie befand sich dort in einer verzweifelten Lage und betete. Und derselbe Gott, der sich umdrehen und der Frau von ihrem Blutfluß sagen konnte, ist derselbe Gott, der hier ist und beweist, daß Er, der in euch ist, die Welt überwunden hat. Glaubt ihr? Wenn ihr nur Glauben habt! Zwei- felt nicht. Als ich über den Krebs sprach, sah ich diesen schwarzen Schatten wieder. Er ist über einer Frau, die dort sitzt. Sie hat Kehlkopfkrebs und befindet sich in einer schlechten Verfassung. Für sie ist gebetet worden, und sie versucht, ihre Heilung anzunehmen. Frau Burton, du wirst glauben! Ich kenne die Frau nicht, doch wenn du von ganzem Herzen glaubst... Laß mich dir erklären, was du zu tun versuchst. Du hast deine Stimme dadurch verloren, und du versuchst zu beten, daß die Stimme wiederkommen soll. Stimmt das? Dann winke mit deiner Hand. Nun, die Frau ist mir fremd. Ich kenne sie nicht. Seht ihr sie? Es stimmt. Dort ist sie. ER, der in dir ist, und der Glaube, der Ihn berühren kann, sind stärker als derjenige, der in deinem Rachen ist. Glaubst du von ganzem Herzen? Schwester Larsen, dich kenne ich. Sie ist meine Hauswirtin. Doch Schwester Larsen, du warst bei einem Arzt. Du sollst operiert wer- den. Das stimmt, nicht wahr? ER, der in dir ist, Schwester Larsen, ist größer als der in der Welt. Jesus sagte: "ICH war ein Fremdling, und ihr nahmt Mich auf." "Alles, was ihr einem von diesen Meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr Mir getan." O himmli- scher Vater, sei barmherzig! Was denkst du? Du sollst ebenfalls operiert werden. Du bist mir fremd. Stimmt das? Du bist nicht von hier. Du kennst mich, doch ich kenne dich nicht. Gott aber kennt dich. Glaubst du das? Du sollst operiert werden. Du wohnst nicht hier, sondern in der Nähe von Bed- ford: Springville. Das ist es: Springville. Mrs. Burton, nein, Entschul- digung, das meinte ich nicht. Mrs. Parker ist dein Name, nicht wahr? ER, der in dir ist, ist stärker als der, welcher dich zu töten versucht. Stimmt das? Glaubst du von ganzem Herzen? Wenn du es tust, brauchst du nicht operiert zu werden. Was denkst du über all dieses, Schwester? Ich kenne dich nicht. Du bist mir fremd. Glaubst du, daß ich Sein Prophet bin? Oh, du tust es. Danke. Gott wird das ehren. Du bist Mrs. White und kommst aus Fort Worth, Texas. Du hast Muskelschwund; es ist eine Nervensache. Es geht dir sehr schlecht, und es besteht keine Hoffnung für dich, so- weit es die Medizin betrifft. Dein Mann hat eine geistliche Not, für die er betet. Ihr habt einen Sohn hier, der Schwierigkeiten mit sei- nem Rücken und Herzbeschwerden hat. Du hast einen kleinen Jungen auf deinem Schoß, er hat irgend etwas mit seiner Sprache, wofür du auch betest. Wenn das stimmt, hebe deine Hand. "ER, der in dir ist, ist größer als der in der Welt." Glaubst du das? Von ganzem Herzen? Wirklich? Laßt uns nun unsere Häupter beugen. ER ist durch das Gebäude gegangen, Er hat euch bewiesen, daß Er Gott ist. "ER, der in euch ist, ist stärker als der in der Welt." Es ist Gott, der HErr. Laßt Ihn, der in euch ist, Vorrang haben. Laßt Ihn die Leitung über das haben, was ihr tut. Sagt jetzt in euren Herzen: "Die Krankheit, die in meinem Körper war, ist vorbei.", wenn ihr es von ganzem Herzen sagen könnt und es glaubt. "Ich bin nicht mehr leidend. Ich habe die Krankheit nicht mehr. ER, der in mir ist, ist stärker als der, welcher in meinem Körper ist. ER, der in meinem Herzen ist, schuf Himmel und Erde. Mein Leib ist vom Satan verun- reinigt worden, doch ich bin ein Tempel, in dem der Heilige Geist wohnen soll. Deshalb gebiete ich dir, Satan, meinen Körper zu verlassen. Im Namen Jesu Christi, komme aus mir heraus." Glaubt ihr es? Ein jeder bete jetzt auf seine Art, während ich für euch bete: Allmächtiger Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, Urheber des Lebens, der Du die Geheimnisse der Herzen offenbarst, Du sag- test: "Das Wort Gottes ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert, es unterscheidet sogar die Gedanken des Herzens." Das ist der Grund, daß das Wort, als es Fleisch geworden war, wuß- te, was man über Ihn dachte, denn Er erkannte ihre Gedanken. ER war das Wort, und das Wort kannte die Geheimnisse der Herzen. Die- ses Wort ist immer noch dasselbe. Heute abend sehen wir, wie es sich nach zweitausend Jahren in uns offenbart, denn ER ließ es auf Pa- pier schreiben und ist hier, um es zu bestätigen und zu zeigen, daß es wahr ist. Hier liegen Taschentücher. Überall sind kranke Menschen. Ich be- te, daß der Heilige Geist, der jetzt gegenwärtig ist, der diese Dinge zeigt und sie uns sagt und darin niemals einen Fehler macht, sondern nur sagt, was richtig ist - es kann nicht ein einziges Mal versagen, denn es ist Gott - Er möge diese Taschentücher mit Seiner Gegen- wart salben und jede kranke Person heilen, auf die sie gelegt werden. Der Gott, der nach zweitausend Jahren noch lebt und sich in den Herzen der Sünder bestätigt, die durch Gnade und Glauben erlöst worden sind, kann Seine eigenen Worte durch menschliche Lippen sprechen und es genauso geschehen lassen, wie Er es verheißen hat. O HErr, unser Gott, ich bitte Dich, uns gnädig zu sein. Für jeden Mann und jede Frau, die hier gegenwärtig und irgendwie krank oder angefochten sind, lege ich mein Herz heute abend Dir hin, HErr, so, wie Mose sich für das Volk in den Riss geworfen hat. Mit all meinem Glauben an Dich, den Du mir gegeben hast, gebe ich ihnen das, so, wie Petrus es an dem Tor, genannt das Schöne, sagte: "Was ich habe, gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth: 'Gehe umher.' Der Mann war lahm und noch einige Momente schwach, doch wäh- rend sie ihn bei der Hand faßten, wurden seine Knöchel gestärkt. Er trat in das Haus Gottes, ging umher, indem er Gott lobte und pries. DU bist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Sein Apostel sag- te: "Was ich habe, das gebe ich dir." Es war Glauben. Ich sage: "Was ich habe, gebe ich dieser Versammlung: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, sagt euch von eurer Krankheit los, denn Er, welcher in euch ist, ist stärker als der Teufel, der versucht, euch das Leben zu nehmen. Ihr seid Kinder Gottes. Ihr seid die Erlösten. Ich gebiete, daß Satan diese Menschen verläßt." Möge der Gott, der vor kurzem den Sturm hinwegnahm, der Gott, der Wind und Wellen stillt, möge Er darauf sehen, damit jede Krank- heit von diesen Menschen genommen und die Macht Christi von die- ser Stunde ab in ihrem Leben kundgetan wird. Möge jeder Sünder Bu- ße tun. Möge jede Person, die von Dir entfernt ist, in dieser Stunde in Ordnung kommen. Im Namen Jesu Christi möge es so sein. Ich, als euer Pastor und euer Bruder, habe Gott mit dem Glauben, den ich habe, gebeten, es euch zu geben. Ich glaube, daß ich empfan- ge, worum ich gebeten habe. Wenn ihr es mit mir glaubt, mit demsel- ben Glauben, den ich habe, den ich euch in dieser Stunde gegeben ha- be, dann sagt euch im Namen Jesu Christi, des Sohnes Gottes, von eurem Leiden, von eurer Krankheit los. Sagt: "Du mußt weichen!" Denn euer Glaube und mein Glaube, zusammen mit der Macht Jesu Christi, dessen Allgegenwart hier ist, um zu bestätigen und zu bewei- sen, daß Er hier ist, wird euch jetzt wohl machen. Glaubst du das, Dame, die du auf dieser Tragbahre liegst? Obwohl deine Muskeln wegen Sklerose gelähmt sind, kannst du gehen, wenn du es versuchst. Stehe auf im Namen Jesu Christi. Helft ihr auf. Dort geht sie. Glaubt ihr? Ihr anderen, steht auf und sagt euch los. Glaubt! Ihre Knöchel bekamen Kraft. Laßt uns nun die Hände erheben und Ihm den Preis darbringen: Preis sei Dir, Jehovah Gott! Im Namen Jesu Christi übergeben wir uns Dir, damit Du uns heilst. ------------------------------------------------------------------------------------------------- [Die deutsche Übersetzung wurd mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandenen Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 05.08.2000]