Das Gemeinde-Zeitalter zu Ephesus gepredigt am 5. Dezember 1960 in Jeffersonville, Indiana, USA William M. Branham [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandenen Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 13.07.2000] Es ist gut, heute abend wieder hier im Gottesdienst zu sein. Wir erfreuen uns gemeinsam der lieblichen Gemeinschaft unter dem Wort. Erfreut Ihr euch daran? So ist es recht. Wir haben eine herrliche Zeit. Unser Vertrauen zu Gott ist, daß Er uns auch weiterhin helfen wird. Selbst das Grab hat keine Macht mehr über uns. Der Stachel des Todes ist herausgezogen worden. Wir haben eine herrliche Zeit. Der Herr segnet wunderbar. Nachdem ich die Kinder heute morgen zur Schule gebracht hatte, begab ich mich in einen Raum, um mich mit dem Worte Gottes zu befassen und bin erst vor kurzem herausgekommen. Ich hatte eine herrliche Zeit. Auch gestern abend blieb ich noch lange auf. Ungefähr um 2.30 Uhr morgens kamen Menschen vorbei, die mich um Ge- bet für ein kleines Mädchen baten, das im Sterben lag. Ich bin sicher, daß der Herr sie genesen läßt. Sie kamen die lange Strecke aus Bedford,Ind. mit der Bitte, daß für das Mädchen gebetet würde. Die beiden Brüder waren gestern abend im Gottesdienst, fuhren dann heim und kamen mit dem Mädchen wie- der und mußten dann wiederum zurückfahren. Sicher waren sie die ganze Nacht unterwegs. Es ist gut, zu wissen, daß Menschen solches Vertrauen und solchen Glauben an Gott haben. Es ist ein großer Tag, in dem wir leben, Wir erwarten, daß wir aus der Betrachtung über die sieben Sendschreiben mehr und mehr empfangen können. Heute abend werde ich euch früher entlassen. Das wird besser sein, denn die Menschen müssen wieder zur Arbeit. Gestern abend war ich kurz nach neun fertig. Wir sind froh, alle uns besuchenden Prediger heute abend in unserer Mitte zu haben. So der Herr will, werden wir heute abend über das erste und morgen abend über das zweite Sendschreiben sprechen. Ich bin sicher, daß der Herr Segen für uns bereit hält. Denkt daran, wie ich bereits erwähnt habe: sollten wir in theologischen Dingen nicht übereinstimmen, so möchte ich betonen, daß ich meine Zitate aus der authentischen Kirchengeschichte genommen habe. Die Historiker sind nicht daran interessiert, die eine oder andere Meinung zu vertreten, sondern schrie- ben lediglich die Tatsachen nieder, welche die Kirchen taten. Natürlich versuche ich, den göttlichen Teil der Auslegung so gut wie möglich darzulegen. Wenn ich manchmal ein wenig scharf spreche, dann meine ich es nicht so. Alle, die ihr mich kennt, wißt, daß ich es nicht so meine. Doch um einen Punkt zu unterstreichen, muß ich es tun. Wenn man einen Nagel in Holz hineinschlägt, kann man ihn nicht nur anheften. Dann hält er nicht Man muß ihn versenken, damit er hält. Das ist mein Bestreben. Es ist nicht mein Wunsch zu widerspre- chen, denn ich predige ja zu Menschen aus allen Denominationen. Vor kurzem sah ich eine große Viehherde. Jedes Tier hatte am Ohr die Be- zeichnung seiner Blutgruppe. Darauf achtete der Aufseher, Kein Tier konnte ohne dieses Zeichen in die Herde aufgenommen werden, ganz gleich, welcher Herkunft es war. So wird es am Tage des Gerichtes sein. Es wird das Zeichen des Blutes sein, nach dem Er sehen wird."Wenn Ich das Blut sehe, werde ich vorüberziehen." Nun, wir werden heute rechtzeitig aufhören, damit wir morgen abend wiederkommen können. Mir fällt es so schwer, die großen Dinge, die für uns bereit liegen, zurückzuhalten. Ich würde sie alle an einem Abend sagen. Ihr wißt, das ist meine Art. Doch wir müssen etwas für jeden Abend zurückbehalten. Bevor wir dieses Buch der Bücher öffnen, wollen wir zum Gebet aufstehen und unsere Häupter mit Ehrfurcht in Anbetung neigen. Unser himmlischer Vater, wir nahen uns wieder Deinem großen heiligen Thron. Wir kommen, ohne im Glauben zu wanken. Wir kommen, weil wir dazu einge- laden wurden. Wir können nicht sagen, daß wir im Namen einer gewissen Gemeinde oder Denomination, noch im Namen dieser Gemeinde oder in unse- rem eigenen Namen kommen, denn dann wären wir nicht sicher, ob Gott uns anhören würde. Doch Jesus sagte uns: "Was ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun." Vater, wir kommen im Namen Jesu, des- halb wissen wir, daß Du uns erhörst. Wir sind so froh, wenn wir über die Märtyrer lesen, die ihr Zeugnis mit ihrem eigenen Blute besiegelten. O Vater, wir empfinden, daß wir in dieser Zeit zu wenig tun. Ich bitte Dich, Herr, daß Du uns alle Nachlässigkeit und Versäumnisse in Deinem Reiche vergibst. Wir bitten, daß Du uns neu salben möchtest, während wir Dein Wort lesen. Wir sehen das Leid, durch welches die erlöste Gemeinde des lebendigen Gottes in der Vergangenheit ging. Ich bitte Dich, himmlischer Vater, sprich Du heute abend durch uns. Wir wissen nicht, was gesagt werden soll. Wir warten und bitten Dich im Gebet, denn wir sind in Deiner Gegenwart, O Gott, in Deiner Gemeinde, und wir bitten, daß der Heilige Geist, der über diesen Menschen ist, heute abend so kraftvoll wird, daß jedes Herz durch das Evangelium bewegt wird; daß wir unseren Stand neu einnehmen und eine neue Hoffnung für das zukünftige Zeitalter haben. Gewähre es uns, Herr. Wir sehen, daß der Feigenbaum aufgeblüht ist. Israel wurde zu einer Nation. Die Tage der Heiden gehen ihrem Ende zu und sind gezählt. Wir halten Ausschau nach der Wiederkunft unseres großen Erlösers, des Herrn Jesus Christus. Wandle unter uns, O Herr, wie Dein Wort sagt: "Du wandelst inmitten der sieben goldenen Leuchter"; so wandle in unserer Mitte heute abend, O Herr. Warne unsere Herzen vor dem Bösen, das vor uns liegt. Gib uns das rechte Verständnis für Dein Wort. Wir bitten es in Jesu Namen. Amen. Ihr mögt euch setzen. Wie ich gesagt habe, schreibe ich mir für jeden Tag auf, was ich an Zeiten und Orten betreffs der kirchengeschichtlichen Begebenheiten zu sagen habe. Es ist bereits Geschichte und wir sehen das gesamte Muster, wie, es bis in diese Zeit hinein paßt. Ich bin sicher, daß ihr alle wie ich am Sonntag eine herrliche Zeit hattet. Was nehmen wir jetzt durch? Die Offenbarung Jesu Christi. Wir stellten fest, daß Gott in der Offenbarung zeigt, wer Er ist. Dies ist die erste aller Offenbarungen, die wir finden. Gott gab sich zu erkennen, wer Er ist. Jesus war nicht eine dritte Person einer Trinität. Er war die volle Gott- heit leibhaftig: Er war Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist die Offen- barung. Viermal wird es im gleichen Kapitel gesagt, daß Er der allmächtige Gott ist, Er, der war, der ist und der kommen wird, die Wurzel und der Sproß Davids. Wir werden versuchen, alle Schwierigkeiten zu klären, denn ich weiß nicht, wann wir jemals wieder darüber sprechen werden. Vielleicht nie mehr, denn die Zeit wird in die Ewigkeit münden. Viele der Brüder und Bibellehrer sind sicherlich besser imstande, hierüber zu sprechen, als ich. Vielleicht könnten sie eine bessere Auslegung geben, doch Gott hat es auf mein Herz gelegt, es zu tun. Ich wäre ein Heuchler wenn ich euch nicht genau das sagen würde, was ich als richtig sehe. Ich möchte immer klar vor Gott sagen können: "Ich habe es nicht an mir fehlen lassen, euch den ganzen Ratschluß...", wie Paulus es sagte, "...um euch Tag und Nacht mit Tränen zu ermahnen, so daß die Gemeinde standhält." Wenn einige verloren sind, möge ihr Blut nicht von meinen Händen gefordert wer- den, denn an dem Tage möchte ich frei sein von dem Blut aller Menschen. Wenn ihr nicht mit übereinstimmt, so laßt es in freundlicher Weise gesche- hen, dann wird alles wohl sein. Vielleicht wird der Herr etwas offenbaren, daß uns allen zusammen helfen wird. Nun, zuerst offenbarte Er sich selbst, auf daß wir verstehen, wer Er ist. Nun, vor einiger Zeit sprach ich über das Besprengen und die Taufe in dem Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich sagte, daß es eine katholische Taufe und nicht eine protestantische, noch die Taufe des Neuen Testaments ist Ich hoffe, daß ich das klar herausgestellt habe. Ich fragte, ob irgend jemand mir eine Schriftstelle zeigen kann, wo jemand in der Bibel bis zur Zeit des ,Nizäischen Konziles', als die katholische Kirche gegründet wurde, jemals in dem Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wurde. Bitte zeigt es mir. Ich würde mir ein Schild umhängen, auf dem `falscher Prophet´ geschrieben steht, und damit durch die Straßen gehen. Ich sage das nicht, um hart zu sein, sondern ich möchte euch nur zeigen, daß es die Wahrheit ist. Nun, die Bibel offenbart Ihn hier als den allmächtigen Gott, Fleisch geworden und unter uns wohnend. Vater, Sohn und Heiliger Geist, nicht drei Götter oder Gott in drei geteilt. Es ist ein Gott, der sich in drei Kundge- bungen offenbarte: im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist. Gott kam herab im Garten Eden, wollte den Weg zurück zu den Herzen der Men- schen bahnen, auf daß sie leben und wieder zu Söhnen und Töchtern Gottes mit Ihm sein würden. Es ist Gott über uns, Gott mit uns, Gott in uns. Das ist der Unterschied. Seht ihr? Im ersten Kapitel der Offenbarung zeigt die Schrift eindeutig, daß dies das einzige Buch der Bibel im Neuen Testament in seiner Gesamtheit ist, an dem Jesus Sein Siegel anbrachte. Zu Beginn sagte Er: "Selig ist, der da liest und die da hören..." Am Ende sprach Er: "Wenn jemand von den Worten der Weissagung etwas wegnimmt... oder etwas hinzufügt, so wird Gott ihm seinen Anteil am Baume des Lebens wegnehmen." Es ist die vollkommene Offenbarung Jesu Christi. Der Fluch ruht auf denjenigen, die davon etwas hinwegnehmen. Wenn wir aus Ihm drei machen, so wißt ihr, was geschah. Seht ihr, euer Name wird herausgenommen. Niemand, kein Protestant noch die Urgemeinde glaubte je an die drei Götter. Es war die große Streitfrage bei dem Konzil zu Nizäa. Beide hielten nicht die Balance. Die 'Dreieinigkeitsleute', die an die Trinität glaubten und schließ- lich die katholische Kirche formten, gingen völlig zur Trinität über und machten Gott zu drei Personen. Die andere Gruppe glaubte, daß Gott nur 'Einer' war und gingen zur anderen Seite über und wurden zu 'Einheitsleuten'. Beide sind verkehrt. Jesus konnte nicht Sein eigener Vater sein, noch kann Jesus einen anderen Vater haben ... dann wären es drei Götter. Das kann nicht sein. Wenn Sein Vater eine andere Person als Er und der Heilige Geist noch eine andere ist, dann wäre Er ein uneheliches Kind. Die Bibel sagt, daß der Heilige Geist Sein Vater ist. (Matth. 1,18-20) Wenn wir den Heiligen Geist haben, dann ist es nicht der Heilige Geist als andere Person, es ist der Vater in uns in dem Namen des Heiligen Geistes, der uns zu Seinem Dienste gebraucht. Dieser Geist wohnte einst in einem Mann genannt Jesus, kehrte zurück und ist jetzt in uns, derselbe Jehova Gott! Seht ihr? Es gibt keine drei Götter. Drei Götter wurden aus dem Heidentum mit her- übergebracht. Wenn ihr die Woche hindurch ohne Vorurteil hierbleibt und acht gebt auf die Kirchengeschichte, und die gleichen Geschichtsbücher nehmt, die ich habe, werdet ihr sehen, daß alles übereinstimmt. Die Historiker waren nicht voreingenommen, sondern nur daran interessiert, es so niederzuschrei- ben, wie es geschah. Seht, wie es sich bei Luther einschlich, durch Wesley hervorkam und in den letzten Tagen aufgedeckt wurde - die Taufe im Namen des 'Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes'. Gebt acht, wie es in die katholische Kirche kam, in dem dunklen Zeitalter, sich bei Luther und Wesley mitbe- wegte, doch zu Laodicea, (am Ende) sollte es aufgedeckt werden. Das stimmt. All dies ist nicht nur Geschichte, sondern auch die Bibel. Heute abend begeben wir uns an die sieben Sendschreiben, welche zu der Zeit, als das Buch geschrieben wurde, an die sieben Gemeinden in Klein- Asien gerichtet waren. Diese Gemeinden hatten zu der Zeit die Merkmale der zukünftigen Gemeindezeitalter. Es waren mehrere Gemeinden zu der Zeit vorhanden, wie die Gemeinde zu Kolossä und viele andere, doch Gott er- wählte diese sieben Gemeinden aufgrund ihrer Eigenschaften. Nun, wir sehen Ihn inmitten der sieben goldenen Leuchter. In Seiner Hand hatte Er sieben Sterne. Die sieben Sterne, so lesen wir im 20. Vers des ersten Kapitels, sind "...die sieben Engel der sieben Gemeinden." Nun, diese Of- fenbarung wurde zur Zeit der Bibel noch nicht verstanden. Was hätte es ihnen genützt, wenn sie wüßten, daß sie noch Tausende von Jahren wachen und warten müßten, ehe Jesus wiederkommt. Ihnen war es nicht gegeben. Und ich sage euch, ihr Katholiken, ihr Lutheraner, ihr Methodisten und so weiter... Martin Luther wurde das Licht nicht gegeben, wie es heute auf dem Worte ist. Auch John Wesley hatte es nicht John Wesley predigte die Heiligung, über die Luther hinweggegangen war. Das Licht kommt, wenn wir das Licht benötigen. Gott spricht es aus, und es wird uns nicht eröffnet, dann es ist vor unseren Augen verborgen bis zu dem Tage, an dem Gott es enthüllen kann. Was wird wohl geschehen, wenn wir von hier gegangen sind? Ja, ich bin dessen gewiß, daß es noch sehr, sehr viel gibt, von dem wir noch nichts wissen. Das stimmt. Wenn wir das ganze Buch der Offen- barung nehmen, dann finden wir noch die sieben Siegel, die am Schluß des Buches versiegelt sind. Es ist nicht einmal in diesem Buch geschrieben Diese Siegel sollen während dieses Zeitalters geöffnet werden. Die letzten sieben Geheimnisse Gottes sollen offenbar werden. O, ich möchte den ganzen Winter dies Thema behandeln, sicher - diese sieben Gemeindezeitalter. Als Johannes die sieben Donner hörte, wurde ihm untersagt, sie niederzu- schreiben. Johannes hörte die Stimmen, und das Buch ward versiegelt. Auf der Rückseite des Buches war es mit sieben Siegeln versiegelt, doch an dem Tage, an dem die Siegel geöffnet werden, sollen "...die Geheimnisse Gottes zum Abschluß kommen." Gott wird von Seiner Gemeinde erkannt werden; nicht in drei Personen, sondern in einer Person. "Das Geheimnis Gottes wird offenbar werden." Wenn das nun alles völlig offenbar wird, dann sollen die sieben Geheimnisse der Gemeinde bekannt werden, denn die Gemein- de wird unter der Inspiration des Heiligen Geistes leben. Er bewegt sich in ihrer Mitte und beweist, daß Er lebt, indem Er Zeichen tut. Er lebt unter uns und wir huldigen dem lebendigen Christus, der in unserer Mitte weilt. Erwartet nie etwas von großen Gemeinden oder großen Dingen. Wenn wir Nun bis in dies Pfingst-Zeitalter hineinkommen, dann werdet ihr erken- nen, wo sie gefehlt haben. Das Wort 'Laodicea' bedeutet 'reich, bedarf nicht`, nackt, elend, blind, erbarmenswert und weiß es nicht. Seht ihr? Sie jagen dem Reichtum, großen Gebäuden und vielem anderen nach. In den Augen der Welt war die Gemeinde immer der Abschaum der Erde. Sie wurde von allen Menschen gehaßt, in Gassen gedrängt und wo immer Sie wohnen mußten. Lest Heb, 11, die letzten sechs bis acht Verse: "...sind in Schaffellen, in Ziegenhäuten... in Einöden und Gebirgen unter Entbeh- rungen, Drangsalen und Mißhandlungen umhergezogen." Wie wird unser Zeugnis einmal mit dem ihren am Tage des Gerichtes stehen? Seht, die Menschen jenes Tages. Nun, wir haben sieben Gemeindezeitalter, die ich aufzeichnen möchte. Ich glaube nicht, daß ihr es von hier aus sehen könnt. Ich weiß, daß ihr, die ihr dort sitzt, die Zeichnung der sieben Gemeindezeitalter nicht erkennen könnt. Ich werde es aufrecht halten, damit ihr es besser verstehen könnt. Die Gemeinde begann zu Pfingsten. Kann jemand das leugnen? Nein, gewiß nicht. Die Gemeinde begann zu Pfingsten mit dem Pfingst-Segen und war durch Jesus Christus vorherbestimmt und sollte mit dem gleichen Segen, der gleichen Botschaft bis zum letzten Tage fortgesetzt werden. Seinen letzten Auftrag an die Gemeinde finden wir in Markus 16: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium. Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen..." Wo sollte dies geschehen? "In aller Welt..." Wem? Der ganzen Schöpfung. Schwarz, braun, gelb, weiß, usw. - der ganzen Schöpfung sollte das Evangelium gepredigt werden. "Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen fol- gen..." Nun, heute abend möchten wir hiermit vorstoßen. Jeden Abend möchten wir ein größeres Stück durchnehmen, bis wir zu unserem Gemeindezeitalter vor- dringen. Nun, wir sehen Seinen letzten Auftrag. Die erste Gemeinde war die zu Ephesus. Die zweite war die Gemeinde zu Smyrna. Als drittes folgte die zu Pergamon. Das vierte Zeitalter war Thyatira, das fünfte Sardes, das sechste Philadelphia und das siebente Laodicea. Nun, das erste Gemeindezeitalter begann im Jahre 53, als Paulus die Ge- meinde zu Ephesus während seiner Missionsreise gründete. Er war 22 Jahre ihr Hirte, bis er im Jahre 66 enthauptet wurde. Es wird uns gesagt, daß nach seinem Tode Johannes der Hirte dieser Gemeinde wurde und das Werk weiterführte. Das erste Gemeindezeitalter reichte bis hinein zu dem Zeit- alter von Smyrna, welches 170 n. Chr. begann. Nach dem Zeitalter zu Ephesus von 53-170 n. Chr., begann das Zeitalter zu Smyrna, welches von 170-312 n. Chr. anhielt. Dann begann das Zeitalter zu Pergamon, welches im Jahre 312 begann und bis zum Jahre 606 n. Chr. andauerte. Dann begann das Gemeindezeitalter zu Thyatira vom Jahre 606 bis 1520, während des dunklen Zeitalters. Dann begann das Gemeindezeit- alter zu Sardes im Jahre 1520 und endete im Jahre 1750, - das Zeitalter der Reformation. Dann kam das Zeitalter zu Philadelphia, welches von 1750 bis 1906 anhielt, Im Jahre 1906 begann das Zeitalter zu Laodicea, und ich weiß nicht, wann es enden wird. Doch ich sage voraus, daß es bis 1977 ab- geschlossen ist. Ich sage voraus (der Herr hat es mir nicht gesagt), ich sage es voraus aufgrund der Vision, die der Herr mir vor einigen Jahren gezeigt hat. Fünf dieser sieben Dinge sind bereits geschehen. Wer kann sich hier im Gemeindesaal noch an die Vision erinnern, die ich hatte? Es wurde mir gezeigt, wie Präsident Kennedy in dieser letzten Wahl gewählt wurde, und daß Frauen das Wahlrecht erhalten würden. Roosevelt würde die Welt in einen Krieg führen, und Mussolini in Äthiopien einmar- schieren und würde es einnehmen, doch wäre das sein Ende. Danach würde er sterben. Die großen Ismen würden sich erheben und alle in den Kommu- nismus münden; die Zeit Hitlers, Mussolinis, die Nazizeit und so weiter, alles würde in den Kommunismus münden. Schon elf Jahre im voraus sagte Er, daß wir Krieg gegen Deutschland führen werden und Deutschland eine Fe- stungsmauer aus Beton haben würde; - die Siegfried-Linie. So ist es gesche- hen. Nach diesem Zeitpunkt würde die Wissenschaft so zunehmen, bis sie ein Auto erfinden... Die Autos werden immer mehr die Form eines "Eies" bekommen. Die Vision hatte ich damals, wo jetzt die Kirche Christi steht - in der Nähe des Waisenhauses. Charlie Kurn, der sich heute wahrscheinlich in der Ver- sammlung befindet, wohnte damals in dem Hause. Es geschah an einem Sonntagmorgen gegen 7 Uhr. Es hieß, daß die Zeit kommen würde, in der sie ein Auto erfinden, welches kein Steuerrad benötigt und durch irgend- eine Kraft gesteuert wird. Sie haben es jetzt - eine magnetische Kraft durch Radar-Kontrolle. Sie brauchen das Radar nur einzustellen, das Ziel bestim- men, und es bringt sie zu ihrem Bestimmungsort. Man braucht es nicht zu steuern. Dann hieß es: "Zu der Zeit wird eine mächtige Frau in den USA auftreten." Sie war sehr schön gekleidet, doch sie hatte ein grausames Herz. Dahinter schrieb ich in Klammern: vielleicht ist es die katholische Kirche. Die Frauen erhalten das Wahlrecht und dadurch würde der verkehrte Mann für diese Nation gewählt. Und so geschah es. Es hieß, daß das der Anfang sein würde. Unverzüglich danach sah ich diese Nation in Stücke zersprengt und schwelen. Wenn nun die ersten Dinge geschehen sind, wird auch dieses geschehen. Zu dem Zweck bin ich heute abend hier und versuche, den Menschen hier in Jeffersonville dieses zu bringen. Denn ich bereite mich vor, bald auf das Missionsfeld zu geben. Ich weiß nicht, zu welcher Zeit ich abberufen oder hinweggenommen werde. Das wissen wir nicht. Ich möchte sicher sein, daß ich der Gemeinde die Stunde, in der wir leben, gezeigt habe, denn der all- mächtige Gott hält mich dafür verantwortlich. Gemäß der Schrift hatte jede dieser Gemeinden einen Engel. Wieviele wissen, was mit dem Begriff 'Engel' hier gemeint ist? Es ist ein Botschafter. Es waren sieben Engel für die sieben Gemeinden, welches sieben Botschafter bedeuten. Es waren die sieben Sterne in Seiner Hand. Diese Sterne in Seiner Hand sollten das Licht Seiner Ge- genwart in der Dunkelheit des Tages widerstrahlen, bis hinein in die Zeit, in der wir leben. Die Sterne reflektieren die Sonne auf die Erde, damit wir genügend Licht haben und uns auch während der Nacht orientieren können. Wir stellen fest, daß während einer bestimmten Zeit diese Engel ihre Stellung und ihren Platz hatten. Brüder, heute abend werden wir nicht darauf eingehen, obwohl wir den Engel des ersten Gemeindezeitalters kennen, doch es wird etwas Ge- heimnisvolles und Herrliches sein, wenn wir die verschiedenen Engel der Kirchengeschichte hervorheben werden. Der Engel des ersten Gemeindezeitalters war Paulus. Er gründete die Ge- meinde zu Ephesus. Er war Gottes Botschafter - der Engel der Gemeinde zu Ephesus. Mit den anderen werdet ihr nicht einverstanden sein, doch ich habe Tage und Tage unter der Inspiration ausgeharrt, bis der Heilige Geist mich traf und mich dazu salbte. Deshalb weiß ich es. Betrachtet die Männer, die gewählt wurden, wenn ihr Historiker seid. Die gleichen Männer, die ich hier habe, und von denen ich es durch Offenbarung weiß, daß es die Engel für die Gemeinden sind, hatten den gleichen Dienst, wie diese am Anfang. Dieser Dienst kann sich nicht ändern. Es muß bis zum Ende wie zu Pfingsten sein. Nun, ihr Historiker, die ihr hier seid, werdet betreffs dieses Mannes nicht mit mir übereinstimmen, doch Irenäus war für die Gemeinde zu Smyrna - der Engel jenes Tages. Viele von euch mögen sagen, daß es Polykarp war. Polykarp neigte mehr zu einer Organisation, zu dem was später als katholische Religion hervorkam. Irenäus war ein Mann, der die Kraft Gottes erlebt hatte, in Zungen sprach und dessen Dienst durch Zeichen begleitet wurde. Er war der Engel Gottes, der das Licht hoch hielt und hinübernahm, nachdem Polykarp den Märtyrertod starb. Irenäus war ein Schüler Polykarps und Polykarp wiederum war noch mit Paulus und Johannes zusammen. Irenäus nahm seinen Platz ein, trug das Licht weiter. Der Engel, der das Licht zu Pergamon trug, war der bedeutende Martin. Ich glaube kaum, daß außer dem Herrn Jesus Christus ein größerer Mann auf Erden war wie Martin, was die Vollmacht betraf. Er glaubte an den Pfingst- segen, an Zeichen und Wunder. Als die Mörder kamen, ihn zu enthaupten und zu töten, machte er seinen Nacken frei und hielt ihn hin. Als der Mann das Schwert zog, sein Haupt abzuschlagen, schlug die Kraft Gottes ihn zu Boden. Auf den Knien kam er dann zu ihm und bat um Vergebung. Amen. Er war der Engel der Gemeinde. Etwas anderes; einer seiner Brüder wurde erhängt. Er befand sich auf dem Wege und suchte nach ihm. Als er zu dem Orte kam, wo er erhängt wurde, fand er ihn tot ausgestreckt mit heraus- stehenden Augen. Er ging zu ihn, warf sich über ihn und betete ungefähr eine Stunde lang zu Gott. Die Kraft Gottes kam hernieder, so daß er und der Mann sich erhoben. Er ergriff ihn bei der Hand und beide gingen da- von. Das ist geschichtlich festgehalten, ebenso wie George Washington und Abraham Lincoln in die Geschichte eingingen. Jawohl, Martin war der Engel für die Gemeinde zu Pergamon. Während dieser Zeit fand die Verbindung (zwischen weltlicher und religiöser Macht) statt. Es war der Übergang zum Katholizismus. Der Engel der Gemeinde zu Thyatira war Columba. Der Engel der Gemeinde zu Sardes war Luther. Das Wort Sardes bedeutet 'Tod'. Zu der Zeit hatte man einen Namen, aber nicht Seinen Namen. "Du hast den Namen, daß du lebst, bist aber tot." Seht, wie man die Taufe auch in jener Zeit vollzog, nachdem sie herausgekommen waren. Der Engel an die Gemeinde zu Sardes war Luther, der Reformator. Der Engel, der Botschafter der Gemeinde zu Philadelphia, war John Wesley. Der Engel der Gemeinde zu Laodicea ist noch nicht bekannt. Eines Tages wird er es sein. Vielleicht ist er jetzt auf Erden. Ihr wißt, dies ist das Zeit- alter, in dem wir leben. Gott wird das Urteil darüber sprechen. Jetzt wollen wir zu der Schrift, zu dem ersten Gemeindezeitalter zurückkehren. Ich habe mir einiges aufgeschrieben, das ihr bitte sorgfältig anhören möchtet. Die erste Gemeinde zu Ephesus wurde um ihrer Werke willen, die ohne Liebe waren, getadelt. Ihre Belohnung war der Baum des Lebens. Die Gemeinde zu Smyrna wurde verfolgt und ging durch Trübsal. Ihre Belohnung war die Krone des Lebens. Die dritte Gemeinde ist die zu Pergamon: das Zeitalter der falschen Lehren, der Lügen Satans, die Gründung der päpstlichen Herrschaft, die Verbindung von Kirche und Staat. Die Belohnung war verborgenes Manna und ein weißer Stein. ,Während der Gemeinde zu Thyatira fand die päpstliche Verführung statt. Es war das dunkle Zeitalter, Die Belohnung war das Herrschen über die Heiden und der Morgenstern. Das betrifft die Minderheit, die standhaft blieb. Die Gemeinde zu Sardes war das Reformationszeitalter. Doch der Name blieb verborgen. Sie hatten ihre eigenen Namen. Die Belohnung war das weiße Gewand und der Name im Buche des Lebens für diejenigen, die nicht in das Gericht kommen. Wir haben vor kurzem über das Buch des Lebens gespro- chen und über das Gericht bei der zweiten Auferstehung. Doch die Heiligen werden verwandelt und hinweggenommen, ohne ins Gericht zu kommen. Das Philadelphia-Gemeindezeitalter war die Zeit der Bruderliebe, das große Missions-Zeitalter mit der offenen Tür. Die Belohnung war: "...den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen und er wird seinen Platz dort nie wieder verlieren und ich werde auf ihn den Namen meines Gottes schreiben." Diese Zeit endete ungefähr im Jahre 1906. Das lauwarme Gemeinde-Zeitalter zu Laodicea ist zwar reich und benötigt nichts, doch ist es in Wahrheit nackt, blind und bloß. Den Überwindern dieses Zeitalters gilt die Verheißung, mit dem Herrn auf Seinem Thron zu sitzen. Nun, heute abend möchten wir uns mit dem ersten Gemeindezeitalter befassen. Wir wissen, wer Er ist, denn Er hat sich geoffenbart. Er ist Gott. Dieses Ge- meindezeitalter dauerte, wie ich bereits sagte, von 53 bis 170 n. Chr. Ephesus, eine der größten Städte Kleinasiens damals, wird oft die dritte Stadt des christlichen Glaubens genannt. Die erste ist Jerusalem, die zweite Antiochien, und Ephesus gilt als die dritte. Es war eine große Stadt des Handels und des Handwerks unter römischer Herrschaft. Die Sprache war griechisch. Historiker glauben, daß Johannes, Maria, Petrus, Andreas und Philippus hier begraben wurden. Ephesus war um seiner Schönheit willen bekannt. Das Christentum begann unter den dort wohnenden Juden, gegründet im Jahre 53 oder 55 n. Chr. durch Paulus, der dort das Evangelium hinbrachte. Später blieb der Apostel Paulus drei Jahre in Ephesus und seine Lehre hatte großen Einfluß auf die dortigen Gläubigen. Timotheus war der erste Bischof der Gemeinde zu Ephesus. Paulus schrieb an die Epheser. Zu seiner Zeit war es eine große Gemeinde. Der Begriff Ephesus bedeutet 'entspannen, erschlaf- fen lassen, rückfällig werden'. Gott nannte sie die zurückgefallene Gemeinde. "Ich kenne deine Werke, deine Arbeit, und dein standhaftes Ausharren." Gott tadelte sie, weil sie die erste Liebe verlassen hatten, zurückgewichen waren und nicht mehr das Licht tru- gen. Ephesus war nicht eine verführte Gemeinde. Sie versagten selbst, indem sie nicht in der vollkommenen Liebe blieben. Die zu Ephesus brachten Früch- te ohne Liebe, welches zur Abtrünnigkeit führte. Die Belohnung für die Über- winder der Heiligen in dem Zeitalter zu Ephesus war: "...dem werde ich zu essen geben vom Baume des Lebens, der im Paradiese Gottes steht." Hier ist eine herrliche Sache. Der Baum des Lebens wurde nur dreimal im 1. Buch Mose genannt und dreimal im Buch der Offenbarung. Das erste Mal wurde er im 1. Buch Mose im Zusammenhang mit dem Garten Eden ge- nannt und Christus war der Baum. Dreimal wurde es im Buch der Offen- barung beschrieben. Es war Christus im Paradiese. O, das ist kostbar. Der Herr segne uns. Nun, wir beginnen mit dem ersten Zeitalter zu Ephesus und lesen dazu Offbg. 2,1: "Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: ,So spricht der, welcher die sieben Sterne fest in seiner rechten Hand hält und der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt." Paulus war der Botschafter zu der Zeit. Jesus Christus, der allmächtige Gott, wandelte inmitten der sieben goldenen Leuchter. Was tut Er? Er sagt nicht, daß Er in einem der goldenen Leuchter wandelte. Er wandelte inmitten aller. Was wird dadurch bezeugt? Daß Er derselbe Gott ist, gestern, heute und in Ewigkeit, in jedem Gemeindezeitalter, in jedem Gläubigen. Er kommt zu jedem Zeitalter, zu allen Menschen, mit dem Heiligen Geist; der- selbe gestern, heute und in Ewigkeit. Er hält sie in Seiner rechten Hand. Die rechte Hand deutet auf Seine Autorität und Macht hin. Er hält die sieben Botschafter für die sieben Gemeindezeitalter unter Seiner Herrschaft in Seiner rechten Hand. O, das gefällt mir, zu sehen, wie Er, Christus, inmit- ten dieses Gemeindezeitalters wandelt, wie Er sich den Seinen kundtat durch diese dunklen Zeitalter, durch jedes Zeitalter hindurch, während die Ge- meinde formell wurde und zurückfiel. Manche von ihnen gingen hier und andere dort hin, doch die kleine Min- derheit der Gemeinde hielt daran fest, und Christus wirkte unter ihnen, be- stätigte Sein Wort und brachte sie hindurch. Es ist leicht zu sehen, wie wir zu der Stelle gelangt sind, an der wir uns jetzt befinden, wenn wir uns ein- gehend damit befassen. Nun, ich glaube, daß ihr alles genau sehen könnt. (Br. Branham erläutert oder schreibt es an die Tafel.) Hier ist ein Gemeinde-Zeitalter - das ist Pfingsten. Das zweite Gemeindezeitalter, das dritte, vierte, fünfte, sechste, siebente Gemeindezeitalter. Nun, gebt genau acht. Die Gemeinde begann zu Pfingsten. Wieviele glauben das? Seht ihr, was zu Pfingsten geschah? Dann sehen wir, wie die Gemeinde zurückging. Das Licht begann immer schwächer zu werden, bis zu dem Zeitpunkt, wo die echte, wahre Gemeinde ganz herauskam. Nun, wie klein die Gemeinde auch sein mag, "Wo zwei oder drei versam- melt sind in meinem Namen, so bin ich in ihrer Mitte." Wenn sie sich ver- sammeln worin? In dem Namen der Methodisten, im Namen der Baptisten? Im Namen der Pfingstler? Im Namen Jesus! Wo immer zwei oder drei ver- sammelt sind, wie klein es auch sein mag. Es werden so wenige sein in den letzten Tagen, daß Er schnell kommen muß und die Zeit verkürzt wird, sonst würde kein Fleisch gerettet werden für die Entrückung. Nun, wir sehen, Pfingsten war der Anfang und begann mit den Aposteln. Er, der große Gott, wandelt mitten unter ihnen. Die gleichen großen Zeichen sollten durch alle Zeitalter hindurch geschehen, denn Er wandelte in jedem Zeitalter unter den Seinen. Was segnet Er? Sein Volk, das in Seinem Namen- versammelt ist. Ich möchte, daß ihr dies beachtet, während wir durch die Gemeinden gehen. Diese Gemeinde hatte den Namen Jesus, die Ge- meinde hatte Jesu Namen. Die hier hatte den Namen Jesus. Die vierte Ge- meinde verlor Ihn. Diese Gemeinde, die Lutheraner, hatten den Namen, daß sie lebten und waren tot. Das blieb so bis zum Ende dieses Zeit- alters. Zwischen dem sechsten und siebenten Zeitalter befindet sich eine offene Tür, die Seinen Namen wieder in Seine Gemeinde zurückbringt. Nun, gebt acht, ob das die Wahrheit ist, nachdem wir es in der Schrift betrachtet ha- ben. Sie befindet sich zwischen den beiden Zeitaltern. Nun, morgen abend werde ich versuchen, dies so aufzustellen, damit es für euch alle sichtbar ist. Vielleicht komme ich morgen nachmittag, um alles auf- zuzeichnen, worüber ich zu euch sprechen möchte. Wenn ihr historische Bü- cher besitzt, bringt sie mit. Ihr könnt auch alles niederschreiben und dann zur Bücherei oder irgendwo hingehen, um diese Bücher zu bekommen. Lest es nach und seht, ob es stimmt. Nun lesen wir den ersten Vers. Was tut Er? Er grüßt sie: "Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: "So spricht der, welcher die sieben Sterne fest in seiner rechten Hand hält und der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt," Es ist ein Gruß. Nun, im zweiten und dritten Vers spricht Er den Lob aus: "Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein standhaftes Aus- harren und weiß, daß du Böses nicht zu ertragen vermagst; du hast auch die geprüft, welche sich für Apostel ausgeben, ohne es zu sein, und hast Lügner in ihnen erkannt.« Seht ihr, die Verführung hatte schon in dem ersten Zeitalter begonnen. Es begann schon damals; denn die Auserwählten, die wahre Gemeinde, die den Anordnungen der Bibel Folge leisten wollte und die Worte Jesu und Sein Zeugnis hatte, begann, sich schon zurückzuziehen. Etwas begann zu gesche- hen. Falsche Lehrer traten auf. Es waren Menschen, die nicht richtig lehrten, sondern im Gegensatz zu der Schrift. Sie versuchten, etwas hereinzubringen oder hinzuzufügen. Deshalb gab Er Seiner Gemeinde die Offenbarung und sprach: "Wenn jemand etwas hinzufügt oder etwas wegnimmt, so wird Gott ihm seinen Anteil am Buch des Lebens wegnehmen." Das bedeutet verloren, Bruder. Mische nichts mit Gottes Wort. Ungeachtet dessen, wem es weh tut oder was dadurch geschieht, sage es trotzdem, so, wie es geschrieben steht. Wir benötigen nicht etwas Großes, etwas Anderes, wir benötigen keinen Priester, um es auszulegen; Gott, der Heilige Geist ist der Ausleger. Er ist die Auslegung. Wenn ihr darauf achtgegeben habt, es heißt: "...ihr habt euch von dem Bösen und den falschen Propheten gewandt, nachdem ihr sie als trügerisch er- funden habt." Sie haben eine Form der Gottseligkeit. Seht ihr, wie die Ge- meinde damals begann, formell zu werden? Sie begannen damit, sich über die Menschen zu belustigen, die unter der Inspiration des Heiligen Geistes lebten. Hatte nicht Jesus gesagt: "Selig seid ihr, wenn ihr um der Gerechtig- keit willen verfolgt werdet!"? Er sagte nicht, daß die Gemeinde formell werden sollte. Er sprach: "Freuet euch darüber und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel! Ebenso hat man ja auch die Propheten vor euch verfolgt." Das sagte Er in der Bergpredigt in Matth. 5: "Selig seid Ihr!" Wenn die Menschen euch um eurer Liebe zum Herrn willen verhöhnen, dann ist es schon ein Segen, wenn sie es tun. Wenn sie euch fluchen, dann bringen sie Gottes Segen auf euch herab. Es kommt auf sie zurück, wie es damals mit Balak geschah. Es trifft sie selbst. Wenn sie sich über euer Christsein be- lustigen, dann kommt es auf sie zurück. Gott gibt den Segen, denn: "...selig seid ihr, wenn die Menschen euch um meines Namens willen schmähen." "Um seines Namens willen... selig seid ihr!" Nun, wir sehen, daß sie sich in eine Form der Gottseligkeit hineinbegaben. Ich könnte hierzu etwas sagen und werde es auch tun. Habt ihr darauf ge- achtet, daß in jeder Erweckung (nun ihr Prediger, ihr könnt das nachprü- fen...) Zwillinge hervorkommen, so wie Isaak und Rebekka Zwillinge hat- ten: Esau und Jakob. Isaak und Rebekka brachten Zwillinge hervor. Der Vater und die Mutter waren heilig, und zwei Söhne wurden ihnen ge- boren: Esau und Jakob. Beide waren religiös. Was Esau betraf, so war er, was Werke und Taten betrifft, vielleicht gerechter gewesen als Jakob. Habt ihr das gewußt? Jakob war immer um seine Mutter herum. Esau ging hinaus zur Arbeit. Er holte Wild für seinen alten, blinden Vater, der ein Prophet war. Er sorgte für ihn. Jakob jedoch hatte nur das Erstgeburtsrecht im Sinn, das er begehrte. Ungeachtet dessen, wie lange es dauerte und was er tun müßte, die Hauptsache in seinem Leben war, das Erstgeburtsrecht zu bekommen. Esau jedoch verwarf es. Könnt ihr nun den natürlichen Menschen sehen? Aus einer Erweckung ge- hen immer zwei Gruppen von Menschen hervor. Der natürliche Mensch kommt zum Altar und spricht: "Ja, ich nehme Christus als meinen Erlöser an." Dann geht er hinaus und was geschieht? Als nächstes hört man von ihm, daß er irgendwo in einer guten, kalten, formellen Gemeinde landete, denn er meint: "Wenn ich zu dieser Gemeinde gehöre, dann bin ich genau so gut wie alle anderen. Bin ich nicht ebenso gut wie der und der? Was für einen Unterschied macht es, solange ich nur zu einer Gemeinde gehöre und mein Bekenntnis abgelegt habe?" Jawohl, es ist ein sehr großer Unter- schied. Ihr müßt von neuem geboren werden. Ihr müßt das Erstgeburtsrecht haben. Jakob störte sich nicht daran, ob man über ihn lachte; er wollte das Erst- geburtsrecht. Wie er es bekam, war ihm gleichgültig. Viele wollen das Erst- geburtsrecht nicht, denn sie meinen, es ist nicht populär. Sie wollen dem Altarruf nicht folgen, sich nicht niederwerfen und weinen oder einige Mahlzeiten auslassen oder was immer damit zusammenhängt. Viele der Frauen mit ihrem Make-up meinen, daß sie es durch ihr Weinen herunterwaschen und dann wieder drauftun müßten. Ich meine dieses nicht im Aberwitz, ich hoffe nicht, daß ihr es so auffaßt, denn es ist die Wahrheit. Sie wollen es nicht. Sie wollen die Wiedergeburt nicht, denn die Wiedergeburt bringt aller- lei mit sich. Es ist wie mit einer natürlichen Geburt und jede Geburt bringt Unordnung mit sich. Ganz gleich, wo sie stattfindet, ob im Stall, im Haus oder in einem schön dekorierten Krankenhaus, immer ist es unangenehm. So ist die Wiedergeburt etwas Unangenehmes. Amen. Ihr werdet Dinge tun, von denen ihr niemals angenommen habt, daß ihr sie tun könntet. Danach könnt ihr mit einem Instrument an einer Straßenecke zur Ehre Gottes singen. Halleluja! Preis sei Gott! Ehre sei Gott! Weshalb? Euer Benehmen wird den anderen irrsinnig vorkommen. Dasselbe geschah mit den Aposteln. Es geschah mit der Jungfrau Maria. Auch sie benahm sich, als wäre sie trunken. Sie war etwas Anstößiges in der Gesellschaft. Doch gerade dieses Anstößige ist notwendig, damit das Leben hervorkommt. Amen. Es sei denn, daß etwas stirbt und verwest, sonst kann das Leben nicht dar- aus hervorkommen. Es sei denn, der Mensch stirbt und verwest in seinen ei- genen Gedanken, sonst kann Christus nicht in seinem Herzen Wohnung neh- men. Wenn ihr versucht, euren eigenen Gedanken nachzugehen und sagt: "Jetzt gehe ich zum Altar. Herr, ich bin ein feiner Mensch und möchte Dich aufnehmen. Ich bin bereit, meinen Zehnten und was sonst noch getan werden soll..." Nein, ihr müßt verwesen. Ihr müßt euch selbst und euren Gedanken sterben. Laßt den Heiligen Geist alles übernehmen und mit euch tun, was Er möchte. Es muß unangenehm werden. Das hört sich furchtbar an, aber es ist die Wahrheit. Ich weiß von keiner anderen Art, in der ich es euch klarmachen kann, daß ihr es verstehen könnt. Was gab es wohl mehr Abstoßendes für die würdevollen Juden, als an jenem Tage zu sehen, wie diese Menschen mit stammelnden Lippen herauskamen. Wißt ihr, was stammeln bedeutet? Andere Zungen - als seien sie trunken. Genau das taten sie. Sie sahen verwirrt aus. Und sie sprachen: "Sind diese Männer voll süßen Weins?" Doch nachdem einer von ihnen wieder zu sich kam, sprach er: "...dies sei euch kundgetan, und schenkt meinen Worten Gehör! Diese Männer hier sind nicht betrunken, wie ihr meint!" Er bezog sich direkt auf die Schrift und sagte: "...hier erfüllt sich die Verheißung des Propheten Joel. "In den letzten Tagen wird es geschehen, spricht Gott, da werde ich von meinem Geist auf alles Fleisch ausgießen..." So wurde die Gemeinde geboren. Wieviele glauben, daß Gott unendlich ist? Dann kann Er sich nicht ändern. Wenn das Sein Vorhaben mit der Gemeinde am Anfang war, dann ist es dieselbe Gemeinde, die Er am Ende haben wird. Er kann sich nicht ändern. Wie wollt ihr dieses durch einen Händedruck, durch die Besprengung oder durch andere Dinge ersetzen, die damals nicht geschahen? Jeder einzelne der Apostel bezog sich auf das, was am Anfang geschah. Nachdem der Heilige Geist (im Hause Cornelius) gefallen war, sprach Petrus: "Kann wohl jemand diesen Leuten, die den Heiligen Geist empfangen haben, wie wir am Anfang, das Wasser verbieten, daß sie nicht getauft wür- den?" So befahl er, daß sie im Namen Jesu Christi getauft würden. Das stimmt. Gemäß Apg. 19 fand Paulus Menschen, die froh waren, jauchzten und Gott verherrlichten. Er fragte sie. "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nach- dem ihr gläubig wurdet?" Sie antworteten: "Wir wissen nicht, ob der Heilige Geist da ist." Er fragte weiter: "Wie seid ihr getauft worden?" Die Antwort lautete: "Mit der Taufe des Johannes, von demselben Mann, der Jesus ge- tauft hat." Er sprach: "Das genügt nicht." Petrus hatte gesehen, was am Pfingsttage geschah. Er hatte die Schlüssel des Himmelreiches. Paulus legte ihnen dar, daß sie noch einmal getauft werden müssen. So taufte er sie wiederum auf den Namen des Herrn Jesus Christus, legte ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist mit denselben Resultaten, wie am Anfang. Nachdem der Heilige Geist auf sie gefallen war, begannen sie in Zungen zu reden und zu weissagen. So war es mit der Gemeinde durch alle Zeitalter. So hat sie ihren Anfang gemacht. Der Herr sprach: "Ich kenne deine Geduld und deine Langmut, Ich weiß alles. Ich bin es, der mitten unter den sieben goldenen Leuchtern wandelt. ich kenne deine Langmut, dein Wirken, deine Arbeit, deine Liebe, usw. Ich weiß um alles, was ihr getan habt, Du hast diejenigen geprüft, die sich als Apostel oder Propheten ausgaben und sie als Lügner erfunden." Das ist frei herausgesagt, nicht wahr? Dafür bin nicht ich verantwortlich. Er sagte, daß sie Lügner waren. Die Bibel sagt: "Prüfet sie!" "Ist ein Prophet unter euch, so offenbare ich, der Herr, mich ihm durch Visionen und Träume und spreche zu ihm. Wenn das, was er sagt, geschieht, so höret auf ihn, und fürchtet euch nicht! Denn ich bin mit ihm. Wenn aber nicht geschieht, was er ankündigt, dann höret nicht auf ihn, denn er hat mein Wort nicht." Seht, wenn es Sein Wort ist, wird es geschehen. Nun, es stellte sich heraus, daß diese nicht gemäß der Bibel handelten. Sie versuchten, etwas anderes hervorzubringen. (Ich möchte, daß ihr genau darauf achtet, bis wir den Kern in einigen Minuten erreicht haben.) Nun, Er sagte: "Ich sehe, daß ihr langmütig und geduldig mit ihnen ward. Ihr habt sie geprüft und nicht als Apostel erfunden. Sie sind es nicht." Nun, wie ich schon sagte: jede Erweckung bringt Zwillinge hervor. Einer ist der geistliche Mensch, der andere der natürliche Mensch der Erde: "Ich gehöre zur Gemeinde und bin so gut wie jeder andere." Das hat auch diese Erweckung hervorgebracht. So war es mit jeder Erweckung - zur Zeit Luthers, Irenäus, Martins, Columbas, Wesleys und jetzt unter den Pfingstlern. Das stimmt. Ihr seht, wie sie ihren Samen säten. Sie bauten feine große Kirchen und wichen ab. Man steht da und wiederholt das apostolische Glaubensbekennt- nis: "...ich glaube an die heilige römisch-katholische Kirche und die Ge- meinschaft der Heiligen." Jemand, der an die Gemeinschaft verstorbener Heiliger glaubt, ist ein Spiritist. Jeder, der mit Verstorbenen in Verbindung steht, ist vom Teufel. Das stimmt. Wir haben nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, das ist der Mensch Christus Jesus. Das stimmt. So lehrte es der Apostel. Ihr Katholiken nennt Petrus den ersten Papst. Doch er wandelte mit Jesus. Der Apostel sagte: "Es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen...", und wieviel Tausende habt ihr heute? Warum hat sich so viel geändert, wenn die Kirche unfehlbar ist und sich nicht ändert? Wie steht es mit eurer lateinischen Messe? Was ist geschehen? Wo findet ihr in der Bibel solch ein 'Apostolisches Glaubensbekenntnis'? Wenn die Apostel je ein Bekenntnis hatten, so war es: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden..." Nie habe ich gehört, daß die Apostel etwas anderes aufgesagt hätten. Doch als es zur römisch-katholischen Kirche kam und all diesen an- deren Dingen: "...ich glaube an Gott den Vater, den Schöpfer Himmels und der Erde..." Unsinnige Dinge wurden aufgestellt, die nicht in der Bibel sind. Was nicht in der Heiligen Schrift zu finden ist, wurde von Menschen aufgestellt. All diese Gebete und Dinge sind von Menschen gemacht. Heute können wir sehen, daß die Protestanten manches von ihnen übernom- men haben. So wie Billy Graham es am Sonntag sagte: "Die Menschen sind schon so lange im Verkehrten, daß sie meinen, es sei richtig, während sie doch verkehrt sind." Das stimmt. Es ist die Wahrheit. Ich bin froh, daß es gesagt wurde. Nun, ihr wißt ja, daß Billy Graham den Heiligen Geist unter dem Dienst George Jeffries empfangen hat. Eines Tages wird er herauskom- men. Jetzt gebraucht ihn Gott noch dort. Er erschüttert ihr Königreich, wie niemand anders es könnte. Ihr könnt sehen, daß etwas hinter seinem Pre- digen steht. Mehr als hinter den Predigern, die den Menschen nur die Hand reichen. Jawohl. "Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein standhaftes Ausharren und weiß, daß du Böses nicht zu ertragen vermagst; du hast auch die ge- prüft, welche sich für Apostel ausgeben, ohne es zu sein, und hast sie als Lügner erkannt." Er hat sie als Lügner erfunden. Wie könnt ihr das wissen? Ihre Predigt stimmte nicht mit dem Wort überein. Die Bibel sagt in Heb. 13,8: "Jesus Christus, derselbe gestern, heute und derselbe in Ewigkeit." Wenn nun aber ein Mensch sagt: "Ach, die Tage der Wunder sind vorüber", so ist der Betreffende ein Lügner. Die Bibel sagt: "Tut Buße und lasse sich ein jeder taufen auf den Namen Jesu Christi, zur Vergebung eurer Sün- den..." In jeder Bibelstelle, die davon berichtet, steht das gleiche und jeder, der in den Zeiten der Bibel getauft wurde, ist auf den Namen Jesu Christi getauft worden. Wenn nun jemand gebietet, daß man die Taufe durch Besprengung empfängt oder in anderer Weise, dann ist der Betreffende ein Lügner und als falscher Prophet erfunden. Ich hoffe nicht, damit zu verletzen. Doch Brüder, wir kön- nen nicht länger Rücksicht nehmen. Es ist Zeit, daß wir die Handschuhe ablegen und das Evangelium richtig verkündigen. Das ist Wahrheit. Zeigt mir etwas anderes. Zeigt mir, wo jemals eine Person anders getauft wurde, als auf den Namen Jesu Christi, bis hin zur katholischen Kirche. Wenn ihr so getauft wurdet, seid ihr nicht in der christlichen Gemeinde, sondern in der katholischen Kirche, um eurer Taufe willen. In ihrer Zeitschrift "Sunday Visitor" (Sonntag-Besucher) geben sie ein Zitat ihres Katechismus wieder. "Werden auch Protestanten gerettet sein?" "Ja, viele von ihnen, denn sie vollziehen unsere Taufe." Noch andere Dinge wurden gesagt. Sie stellen den Anspruch auf die Bibel, doch die Schrift sagt: "...ein jeder lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi..." Davon wichen sie ab und verwenden eine Formel im 'Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes...' Die anderen beugen sich darunter. Doch es ist keine christliche Taufe. Es ist eine katholische Taufe. Habt ihr beim letztenmal recht zugehört? Seid ihr je mit der christlichen Taufe ge- tauft worden? Christliche Taufe? Es geht um Jesus Christus, nicht um irgend- welche Titel. Nun zum dritten Vers. "Auch standhaftes Ausharren besitzest du und hast um meines Namens willen schwere Lasten getragen und bist nicht müde geworden." "Um meines Namens willen ..." Habt ihr es beachtet? Sie hatten Geduld in ihrer Arbeit. Sie wirkten für Seinen Namen. Seht, wie diese Ge- meinde an diesem Namen festhielt. Gebt acht, wenn wir dieses alles im Laufe der Woche durchnehmen; wie es verblaßte und man später mit einem anderen Namen hervorkam. Sie hatten Geduld, arbeiteten um Seines Na- mens willen. Der Name Jesu Christi sollte über jede Gemeinde, über alles gestellt wer- den. Das laßt an erster Stelle stehen, denn die Bibel sagt: "Was immer ihr in Worten oder in Taten tut, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesus Christus." Stimmt das? "Was immer ihr tut in Worten oder Werken..." Wenn ihr jemanden trauen sollt und ihr könnt es nicht ohne Bedenken tun, weil Dinge nicht geordnet sind, dann tut es gar nicht. Wenn ihr nicht frei- mütig sagen könnt: "Von jetzt ab seid ihr Mann und Frau im Namen Jesu Christi!", dann laßt sie gehen. Wenn ihr jemanden taufen wollt, so tauft ihn in dem Namen Jesu Christi. Wenn ihr etwas zu tun vorhabt und ihr könnt es nicht im Namen Jesu Christi tun, so laßt es sein. Wenn euch jemand zu trinken anbietet, dann könnt ihr das nicht im Namen Jesu Christi tun. So laßt es sein. Wenn jemand sagt: "Spiele Karten mit mir", das könnt ihr nicht im Namen Jesu Christi. 17 Laßt es sein. Ihr könnt auf keiner Frauen-Kartenparty schmutzige Witze im Namen Jesu Christi erzählen. Deshalb bleibt fern. Ihr könnt als Frauen keine kurzen Hosen im Namen Jesu Christi tragen. Deshalb tut es nicht. Ich könnte noch manches erwähnen, doch ihr wißt, wovon ich spreche. Was ihr nicht in Seinem Namen tun könnt, davon nehmt Abstand, denn es steht geschrieben: "Was immer ihr in Worten oder Taten tut, das tut alles im Namen Jesu Christi." Jetzt haben wir über das Lob, das Er ihnen ausstellte, gesprochen. Nun wen- den wir uns dem Tadel zu: "Aber ich habe an dir auszusetzen, daß du deine erste Liebe aufgegeben hast." "O, ich habe etwas gegen dich. Du warst geduldig. Bist für meinen Namen eingestanden..." Könnte man das nicht von dieser Kapelle heute sagen? Jawohl. Es ist gut mit euch gewesen. Ihr habt viel Geduld gehabt. Ihr habt lange ausgehalten, doch die Sache ist: "Ihr habt meinen Namen nicht verleugnet. Ich schätze alles und erkenne es lobend an. Es ist gut so. Du hast auch die geprüft, die sich als Apostel aus- geben und hast Lügner in ihnen erfunden, denn sie stimmen mit dem Wort nicht überein. Das alles erkenne ich an, doch etwas habe ich gegen dich. Nämlich, daß du die erste Liebe verlassen hast." Du hast die Liebe verlas- sen, die du einmal hattest, für die alten, guten, vom Heiligen Geist durch- drungenen Versammlungen. Du hast angefangen, abzurutschen in das formelle Aufsagen: "...Unser Vater. . ." Es ist wie eine Gesellschaft. Jemand kommt mit einem langen Gewand. Selbst im Sängerchor hat man das eingeführt. Alles ist poliert, das Haar... und die viele Schminke in ihrem Gesicht und dann singen sie wer weiß wie. Vor kurzem besuchte ich eine Oral Roberts-Versammlung. Am liebsten hätte ich eine Gruppe herausgerufen. Ich besuchte die Konferenz der christlichen Ge- schäftsleute, die dort abgehalten wurde. An dem Abend war ich als Redner vorgesehen. Die Versammlung konnte nicht im Hotel stattfinden. So war sie in dem Gebäude von Oral Roberts. Als ich dann in seinem Studierzimmer saß, sah ich eine Gruppe von Pfingst-Kindern, eine Gruppe von ca. 40 Jungen und Mädchen im Alter von 16-18 Jahren, die sich aufstellten, um eine be- sondere Gesangdarbietung zu bringen, irgendeinen klassischen Gesang, von denen Becky immer spricht - Tschaikowsky oder desgleichen. Es sind klas- sische Lieder. Nun, die Brüder wollten in der Versammlung ein Opfer ein- sammeln. Jeder von ihnen hatte einen Opferbecher. Sie benahmen sich, als wä- ren sie blind und machten Witze untereinander. Die Mädchen hatten genug Schminke, um fast das Gebäude von Roberts' anstreichen zu können. Mit ihrem derartigen Benehmen nannten sie sich dennoch Pfingstler. Sie haben ihre erste Liebe verloren. Ich stimme mit David Duplessis überein, daß Gott keine Enkelkinder hat. Es gibt Enkelkinder bei den Methodisten, Baptisten und Pfingstlern, doch nicht bei Gott. Er hat nur Söhne und Töchter. Ihr könnt nicht hereinkommen, um eurer Mutter oder um eures Vaters willen. Sie waren gute Männer und Frauen. Ihr müßt denselben Preis bezahlen wie sie. Ihr müßt wiedergebo- ren werden wie sie, denn Gott hat keine Enkelkinder, Entweder seid ihr Söhne oder Töchter; Enkelkinder könnt ihr gewiß nicht sein. Das ist sicher. Ihr hättet die Frauen flüchten sehen sollen, als ich zu einem Gottesdienst in einer feinen Pfingstgemeinde kam. Mit ihrem kurzgeschnittenen Haar, halb angezogen, eng anliegend wie ein Wiener Würstchen, das sind Pfingst- Frauen. So sexy gekleidet. Dafür werdet ihr am Tage des Gerichtes zur Verantwortung gezogen. Ihr werdet des Ehebruchs schuldig sein. Jesus sagte: "Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, hat in seinem Herzen mit ihr die Ehe gebrochen." Wenn ihr euch einem Mann gegenüber so prä- sentiert, wer ist dann schuldig? Ihr oder der Mann? Handelt recht! Meidet jeden Eindruck des Bösen. Ihr wißt, was ich meine. Was ist mit euch geschehen? Ihr habt die erste Liebe verlassen. Heute würdet ihr sie nicht mehr auf eine Straßenecke mit Instrumenten be- kommen, wo sie in die Hände klatschen, singen und Gott preisen. O nein! Sie singen irgendeine Art klassischer Musik, in Gewändern gekleidet. Seht, Sie haben die erste Liebe verloren, Das geschah schon mit der Gemeinde zu Anfang. Sie benehmen sich wie die Welt, sie kleiden sich wie die Welt, sehen aus wie die Welt, handeln wie die Welt, sind begeistert von einem Fernsehstar, können nicht darauf verzichten, ein Programm zu sehen, z. B. "Ich liebe Susy", oder irgend etwas anderes. Sie müssen es einfach sehen. Sie bleiben den Gebetsversammlungen fern. Wenn sie dennoch kommen, sagen sie dem Prediger Bescheid, daß er rechtzeitig mit der Versammlung schließt, damit sie nach Hause können, um das Programm zu sehen. Mehr von der Liebe zur Welt angefüllt, als mit der Liebe zu Gott. Alles ist so formell geworden. Sie sagen kein 'Amen' mehr. Es entspricht ihrer Wesens- art nicht. Sie haben es nicht mehr, obwohl sie Pfingstler sind. Ich spreche hier nicht von den anderen Gemeinden, die es nie hatten, sondern von den Pfingslern. Das stimmt. Es ist ein krankhafter Zustand, aus dem wir herausgeboren werden müssen. Zuerst kommt das Sterben, ehe die neue Geburt stattfinden kann. Das ist die Wahrheit. Ihr habt die erste Liebe verlassen. Wenn Gott schon die erste Gemeinde deswegen tadelte, so tadelt Er sie auch jetzt. "Ich habe gegen dich, daß du die erste Liebe verlassen hast." Das ist meine Beanstandung gegen dich. Einst hattet ihr eine herrliche Zeit, doch ihr habt gestattet, daß die Welt sich einschlich und ihr habt begonnen, formell zu handeln. Immer noch hält ihr an Meinem Namen fest und tut, was recht ist. Habt Geduld und arbeitet. Ihr seid wie ein Maultier, arbeitet und wirkt. Beach- tet, ihr habt die Gnade, den Glauben und die Kraft für Arbeit und Werke vertauscht. Man sagt: "Br. Branham, ich möchte dich wissen lassen, daß ich den Witwen helfe." Das ist etwas Gutes und Lobenswertes. Doch wo ist die erste Liebe, die ihr einst hattet? Wo ist die Freude, die ihr hattet? Schon David rief aus: "O Herr, gib mir wieder die Freude deines Heils." Wo wird noch die Nacht hindurch gebetet mit Tränen über den Wangen? O meine Güte, die Bibel ist staubig mit Spinngewebe darüber. Man liest heute Liebesge- schichten, die Nachrichten usw., und Dinge, die nicht einmal gestattet sein sollten, veröffentlicht zu werden. Sie gehören in den Mülleimer. Wir Pfingst- ler stürzen uns darüber her, wie die Fliegen über einen Mülleimer. So ist es doch. O Barmherzigkeit. Es ist unbedingt notwendig, daß wir zur ersten Liebe zurückkehren. Zurück zu Pfingsten! Nun, ich wende mich lieber etwas anderem zu. Ich hoffe, daß ihr ver- standen habt, was das Verlassen der ersten Liebe mit sich gebracht hat. Jetzt der Tadel: "Denke also daran, von welcher Höhe zu herabgefallen bist; und gehe in dich und tue die ersten Werke wieder! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle rücken, wenn du nicht in dich gehst." "Es sei denn, ihr tut Buße..." Wenn ihr zum Beispiel einen von Gott ge- segneten, mit dem Heiligen Geist erfüllten Hirten habt, dann versucht nicht, ihn unter Druck zu setzen, indem ihr sagt: "Wenn er etwas gegen unsere einheitlichen Gewänder im Chor oder über das Tragen von Make-up sagt, werden wir ihn hinaustun." Sorgt euch nicht darum, Gott wird es tun, ehe ihr die Gelegenheit dazu habt. Er wird hinausgehen und zu den Steinen auf der Straße predigen, ehe er mit derartigen Dingen Kompromisse schließt. Wenn ihr einen Prediger habt, der euch wirklich die Wahrheit sagt, dann solltet ihr Gott ehren und im Geiste verbleiben und Gott anbeten, indem ihr begreift, daß ihr verlorengeht, wenn ihr nicht dem Wort entsprechend handelt. Heute tun die Menschen so, als hätten sie nur das Leben hier auf Erden. Begreift ihr nicht, daß ihr eine Seele habt, die eines Tages von hier ge- nommen wird? Eure ewige Bestimmung legt ihr schon hier fest. Wie lebt ihr dahin? Ihr habt Groll und Neid und andere Dinge in eurem Herzen, rennt aber zur Versammlung. O Barmherzigkeit. Schämt euch! Dadurch bringt ihr Schmach auf Christus. Nicht wahr? Tun wir das nicht? Nicht die Trun-- kenbolde verletzen die Gemeinde, es sind nicht die Dirnen, die ihr Scha- den zufügen. Es sind die Menschen, die bekennen, Christen zu sein, die der Gemeinde Schaden zufügen. Wir wissen, was die Trunkenen sind und die Dirnen, doch wenn unsere Schwestern sich wie Dirnen kleiden, dann ist das etwas anderes. Dadurch wird die Gemeinde verletzt. Wenn ein Mann wie ein Trunkenbold trinkt, wird die Gemeinde verletzt. Man bekennt sich als Christ, tut aber all diese anderen Dinge. Die Menschen achten auf euch. "Es wende sich ab von der Ungerechtigkeit und Sünde, wer den Namen Jesu Christi nennt." Seht, wendet euch davon ab! O Brüder, wir sind zu kurz gekommen. Ich, ihr, wir alle sind noch nicht das, was Christus aus uns machen möchte. Gerade jetzt, in dieser Zeit, müssen wir die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und in Geduld den Lauf vollenden. Prediger, Brüder, das stimmt genau. Denkt daran und tut Buße, sonst werde Ich den Leuchter von seiner Stelle rücken. Was ist seine Stellung in der Gemeinde? "Doch wenn du nicht in dich gehst, Buße tust und dahin zurückkehrst, wo du am Anfang warst, werde ich euren Hirten hinwegnehmen und ihn zu einem anderen Orte bringen." Er wird ihn anderswo hinstellen, wo Er Sein Licht ausstrahlen kann. Ist das nicht eine ernste Mahnung? Es ist Zeit, daß die Gemeinden Buße tun. Es ist Zeit, daß ihr Pfingstler die Polierten, Gelehrten von der Kanzel entfernt und die altmodischen Prediger zurückbekommt, die euch die Wahrheit sagen, - nicht solche, die euch auf die Schulter klopfen, es sich wohl sein lassen mit einem großen Gehalt, Psychologie anwenden, Wohl- tätigkeitsveranstaltungen, Pferderennen und was sonst noch dazu gehört. Es ist Zeit, zum Evangelium zurückzukehren. Auch wenn ihr nur wenige seid, es steht geschrieben: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, so bin ich mitten unter ihnen." Tut Buße, sonst komme Ich und werde den Leuchter hinwegnehmen, ihn anderswo hinsenden, damit das Licht an einen anderen Ort scheint. Nun, der sechste Vers wird uns Schwierigkeiten machen. "Es sei denn, ihr tut Buße, sonst wird Er kommen und den Prediger hinwegnehmen. "Doch das hast du..." Nun, erinnert euch. Verpaßt dieses jetzt nicht! Hier sehen wir die Verbindung bis in diese Zeit hinein. Fühlt jeder von euch gut? Amen! Seid ihr in Eile? Dann ist es gut. "Doch du hast etwas..." Sie besaßen damals etwas, nicht wahr? "Du hassest die Werke der Nikolaiten... die auch ich hasse." Als ich heute in meinem Studierzimmer saß, schrieb ich mir etwas auf. Ich möchte, daß ihr es jetzt hört. Aus dem 6. Vers geht hervor, daß Gott und die wahre Gemeinde darin übereinstimmt: "... die Werke der Niko- laiten zu hassen..." Das ist der wahre Weinstock, die echte Gemeinde, die zu Ephesus war. Denkt daran! In jeder Gemeinde sind die Formellen und die Geistlichen. Das sind die Zwillinge, die aus jeder Erweckung herausgeboren werden und in jeder Gemeinde leben. Es begann im ersten Gemeindezeitalter und endet in diesem. In dem Gemeindezeitalter zu Thyatira hatten die Formellen die Oberhand. Luther jedoch hat wiederum den Auszug vorbereitet, und jetzt schwingt es wieder alles zurück. Könnt ihr die formelle Religion sehen? Zwischen ihnen und den Katholiken ist kein Unterschied. Es ist alles das- selbe. Jede Organisation steckt darin. Gott hat Seine Gemeinde nie orga- nisiert. Doch versuchte sie schon damals, es zu tun. Gebt acht, ob das nicht stimmt. Ich möchte euch zeigen, wie verflucht eine Organisation ist. Der neutestamentlichen Gemeinde war sie unbekannt. "Doch das hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, die auch mir verhaßt sind." Der wahre Weinstock haßte die formellen Werke der Nikolaiten. So tat es auch Gott. Was in der Gemeinde zu Ephesus noch Werke waren, wurde zu einer Lehre in der Gemeinde zu Pergamon. In der ersten Gemeinde war es ein Werk, in der nächsten eine Lehre. Habt ihr es gehört? Könnt ihr es jetzt verstehen? In Ephesus waren es Werke, in Pergamon war es eine Lehre. Es begann in unscheinbarer Form. In Kürze werden wir heraus- finden, was es gewesen ist. Die Nikolaiten sind die Wölfe, von denen Paulus sprach. Laßt uns dieses Wort ein wenig näher betrachten. Uns ist das Wort Niko- laiten fremd. Ich habe im griechischen Lexikon nachgesehen, um die Be- deutung zu erforschen. Dieses Wort kommt von dem Begriff 'Niko', wel- Ches bedeutet ,zu stürzen oder zu besiegen'. 'Nikolaiten' - die Laien zu besiegen und zu unterwerfen. Hier versuchten sie, die Gemeinde zu über- nehmen, in die Gott Hirten gesetzt hatte, in welcher der Geist Gottes durch die Gaben in der Gemeinde des lebendigen Gottes wirksam war, und begannen mit einer Lehre, Priester, Bischöfe, Päpste, usw., zu haben. Gott sagte: "Das ist mir verhaßt!" Noch heute ist es Ihm verhaßt. ,Nikolaiten - Unterwerfung der Laien." Unter den Laien ist die Gemeinde zu verstehen. Wieviele von euch wissen es? Die Laien sind die Gemeinde - zu unterwerfen, zu besiegen und über die Laien zu bestimmen. Mit anderen Worten, man hat das Geweihtsein und die gesamte Kraft von der Gemeinde genommen und sie den Priestern übertragen. Sie gestatteten den zur Gemeinde Gehörenden zu leben, wie sie wollten, denn der Priester war jetzt der Heilige. Der Heilige Geist, die Zeichen und Wunder, wichen von dem Volk und man übertrug alles der heiligen Priesterschaft. Der Heilige Geist wurde abgelehnt und für eine Priesterschaft vertauscht. Seht ihr, was es war? Zunächst waren es Werke in der Gemeinde, dann wurde es zu einer Lehre. Durch Luther wurde es neu hervorgebracht, doch dann gingen auch sie wie- der zurück und führten Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle ein. Wer anders ist das Haupt der Gemeinde Gottes, als Er selbst. Amen! Jetzt fühle ich sehr wohl. Der Heilige Geist wurde gesandt, in der Gemeinde zu herrschen - nicht nur ein Prediger, sondern die ganze Versammlung. Nicht nur der Prediger ist heilig, sondern die ganze Gemeinde hat den Heiligen Geist. Anstatt, daß sie alles dem Heiligen Geist überlassen hätten, gaben sie dem Abendmahl eine andere Bedeutung und nennen es die 'Heilige Eucharistie', welches Heiliger Geist bedeutet. Wie in der Welt kann ein Stück Brot und ein Schluck Wein der Heilige Geist sein? Wenn es so wäre, dann müßtet ihr Apg.2 in folgender Weise lesen: "Als der Tag der Pfing- sten erfüllt war, kam ein römischer Priester und sprach, 'Steckt eure Zunge aus, ich lege euch die Hostie darauf!' und er selbst trinkt den Wein und spricht: ,Jetzt habt ihr den Heiligen Geist empfangen."' Nun, wir denken, das ist schrecklich. Das ist es auch. Jetzt wollen wir aber weiter sehen. Ich wurde in der Baptisten-Gemeinde ordiniert. Es heißt, "Wenn du Jesus Christus als den Sohn Gottes bekennst, dann bist du gerettet." Der Teufel glaubt, daß Er der Sohn Gottes ist und zittert dabei. Er glaubt es vielleicht mehr, wie viele der Gemeindemitglieder es tun. Der Teufel glaubt dasselbe und zittert, denn er weiß um sein Schicksal. Nun gehen wir zu den Methodisten. Sie sagen: "Johannes hat nicht getauft, sondern besprengt!" O Brüder, wohin ist es gekommen? "Als der Tag zu Pfingsten erfüllt war, waren sie alle einmütig an einem Ort versammelt." Dort kam nicht ein Prediger, der eine feine Ansprache hielt und sagte: Reicht mir die rechte Hand zur Gemeinschaft und wir werden eure Namen ins Buch eintragen." Das hört sich nicht richtig an. Damals hat man die Dinge noch besser gewußt. Wodurch wurde das alles verur- sacht? Die Nikolaiten brachten Männer herein, die das Wort der Schrift ver- drehten und eine Denomination formten, worin Gott nicht mehr wirken konnte. Dort starben sie. Deshalb sagte Jesus hier: "Ihr seid tot. Ihr habt einen Namen, daß ihr lebt, doch ihr seid tot." Viele sind tot und wissen es nicht. Mein Bruder und ich gingen zum Angeln, als wir noch klein waren. Ich fand eine Schildkröte, der ich den Kopf abhieb. Später fragte er mich, "Was hast du gefangen?" Ich sagte: "Eine Schildkröte, die ich getötet habe. Dort liegt ihr Kopf." Er nahm einen Stock, ging hin und wollte den Kopf ins Wasser werfen, wobei die Schildkröte danach schnappte. Ihr wißt ja, sie leben noch für ein paar Stunden weiter. Er sprang zurück und rief: "Hör mal, ich meine, du sagtest, sie sei tot." Ich sagte: "Jawohl!" Darauf erwiderte er: "Dann weiß sie es aber nicht." So ist es mit vielen Menschen. Sie sind tot, wissen es aber nicht. Er sagte: "Du hassest die Werke der Nikolaiten", die alles von der Gemeinde hin- wegnehmen und auf die heiligen Priester, heiligen Kardinäle und heiligen Bischöfe legten. Manche von euch Pfingstlern sagen: "Wenn der Bezirksvor- steher kommt, dann wird er entscheiden, ob hier ein Heilungsgottesdienst stattfinden kann oder nicht." Halleluja! Der Heilige Geist allein ist es, der das zu entscheiden hat. Gottes ewiges Wort. Ihr sagt: "Br. Branham, wir glau- ben, daß die Bibel die Taufe auf den Namen Jesu Christi lehrt, doch der Bezirksvorsteher sagt, wenn ,wir damit in unserer Gemeinde beginnen, werden wir alle hinausgeworfen." Geht nur vorwärts, denn es stimmt. Lieber möchte ich hier hinausgeworfen als dort ausgeschlossen sein. Wenn ihr etwas aus dem Wort herausnehmt, so werdet ihr dort nicht eingehen können. Es ist besser, ihr werdet hier herausgeworfen als dort. Wenn ihr hier hinaus- geworfen werdet, so werdet ihr dort hineingelangen. Es geht immer um dieselbe Sache. Bleibt darauf bestehen. Wir möchten recht dastehen. Meine Brüder, es ist eine sehr ernste Sache. Wir müssen dieses richtig darlegen. Die Gemeinde wird nicht eher auf- erbaut werden können, bis Gott uns auf das gelegte Fundament zurück- bringen kann. Er wird Seine Gemeinde nie auf etwas Unsinnigem bauen. Er wird sich nur zu Seinem Worte bekennen oder Er kommt gar nicht. Es muß mit Seinem Worte übereinstimmen. Vor nicht langer Zeit sagte jemand in einer Versammlung in Chatauqua, an der viele, die heute gegenwärtig sind, teilnahmen: "Br. Branham be- kommt von Gott Dinge im voraus geoffenbart, die hier gesagt werden." Ihr habt es ja mitgehört. Er sagte: "Nun, Br. Branham ist ein Knecht des Herrn. Wenn der Geist auf ihm ruht, ist er ein gesalbter Prophet. Er weiß Dinge, denn Gott sagt ihm, was gewesen ist und was sein wird. Doch auf seine Theologie hört nicht." Welch eine verzerrte Idee. Wie kann ein Mann so etwas sagen. Selbst wenn ihr den Unterschied zwischen grünen Bohnen und Kaffeebohnen nicht kennen würdet, so wüßtet ihr doch dieses besser. Wie könnt ihr in solcher Weise über diese Sache denken? Das Wort Prophet in sich selbst bedeutet 'Ein göttlicher Offenbarer des Wortes'. Wie könnt ihr nur? Das Wort des Herrn kommt zu den Propheten. Ich habe nicht gesagt, daß ich einer bin. Sie haben es gesagt. Doch ihr seht es wohl. Wie kann ein Mensch, nur um die Lehre einer Gemeinde aufrecht zu halten, nur um mit seiner Organisation übereinzustimmen, etwas Derartiges sagen? Du ver- kaufst dein Erstgeburtsrecht für eine Linsensuppe. Esau, du erbärmlicher Heuchler. So ist es. Verkauft euer Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht, um der Denominationen und der Organisationen willen, die Gott haßt. Denkt daran! Ihr sagt: "Organisation? .... Gott haßt sie. Dadurch sind die Trennungen un- ter den Brüdern gekommen. Viele unter den Methodisten, Baptisten und Presbyterianern möchten heute in Gemeinschaft am Tische Gottes sitzen. Doch täten sie es, würde man sie hinaustun. So fangen sie erst gar nicht an. Das stimmt. Mutter gehörte schon dazu - sie sind also von vornherein Enkelkinder. Was gebe ich darum, wohin Mutter gehörte. Sie lebte in dem Licht zu ihrer Zeit. Ihr lebt in einer anderen Zeit. Vor ungefähr 300 Jahren sagten Wissenschaftler, wenn ein Ball eine Geschwindigkeit von über dreißig Meilen erreicht, so würde er sich von dem Gesetz der Schwerkraft lösen, sich von der Erde in das All erheben. Meint ihr, die Wissenschaftler glauben das heute noch? Jetzt haben sie die Geschwindigkeit von 1900 Meilen pro Stunde übertroffen. Sie schauen nicht zurück auf das, was damals gesagt wurde. Sie schauen vorwärts. Doch die Gemeinde schaut im- mer zurück auf das, was Wesley, Moody oder Sankey sagten. Alle Dinge sind denen möglich, die glauben. Laßt uns vorwärts schauen. Wißt ihr, daß nur das niedrigste Tier rückwärts schaut? Es ist der Frosch. Der Mensch aber hat das höchste Leben, das es gibt. Ein Frosch sieht rück- wärts. Ich mag ihn nicht. Ich möchte vorwärts schauen, glaubend und ver- trauend, in dem Lichte wandeln, wie Er in dem Licht ist. Er läßt das Licht hervorleuchten. Als ich einmal in Kentucky Versammlungen hielt, kam jemand und sagte: "Ich glaube nicht an Heilung." Ich antwortete: "Es ist in Ordnung. Du bist ja Amerikaner." Er sprach: "Ich glaube nichts, es sei denn, ich sehe es." Ich sagte: "Das ist in Ordnung." Er erwiderte: "Ich habe nichts gegen dich, ich glaube nur nicht, was du sagst." Ich antwortete: "Das ist dein gutes Recht. Du brauchst es nicht." Er antwortete wiederum: "Ich nehme nichts an, es sei denn, ich sehe es klar." Ich sagte: "Das ist gut. Du kommst sicher aus Missouri." Er erwiderte, "Nein, aus Kentucky." "Das hört sich für einen aus Kentucky nicht gut an", sagte ich. "Doch wenn du so denkst, dann tu es nur." Ich fragte ihn dann: "Wie gehst du nach Hause?" Er antwortete: "Über den Berg. Dahinter steht mein Haus." Es war ein netter Mann, der mir anbot, mit ihm nach Hause zu gehen. Ich sagte: "Ich wünschte, es wäre mir möglich, Bruder." Doch ich hatte schon zugesagt, zu meinem Onkel zu ge- hen. Ich bot ihm an, mitfahren zu können. "Nein, ich muß hier über den Berg und dann dort ins Tal hinunter." Ich fragte ihn: "Wie kommst du dort hin?" Er sagte: "Ich gehe den Pfad hinauf." Ich erwiderte: "Es ist so dunkel, du kannst kaum deine Hand vor dir sehen. Wie willst du dort hinkommen?" Er sprach: "Ich habe eine Laterne. Diese zünde ich an und sie leuchtet mir." Ich erwiderte: "Wenn die Laterne brennt, kannst du die denn hochhalten, um dein Haus zu sehen?" Er sagte: "Nein, das Haus kannst du nicht sehen." Ich fragte wieder: "Wie kommst du dann dort hin?" Er sagte: "Ich gehe einfach und das Licht leuchtet mir auf dem Weg." Da sagte ich: "Das ist es. Amen! Wandle nur in dem Licht!" Geht weiter, bleibt nicht stehen, geht weiter in der Heiligung. Ihr fragt: "Wie komme ich dahin?" Geht einfach weiter. Nach der Heiligung ist die Taufe des Heiligen Geistes für euch bereit. Wie empfange ich sie? Wandelt einfach weiter in dem Licht. Es werden Zeichen und Wunder folgen. Wandelt einfach weiter in dem Licht. Gebt vorwärts! Jedesmal, wenn ihr einen neuen Schritt tut, wird das Licht euch schon den nächsten erhellen. Denn Er geht vor euch her. Er schiebt euch nicht. Er leitet euch. Er ist das Licht. O, ich bin so froh darüber. Seid ihr es nicht auch? Er ist das Licht. In Ihm ist keine Finsternis. "Du hassest die Werke der Nikolaiten", die zur Lehre wurden. Laßt uns sehen, was Paulus, der die Gemeinde zu Ephesus gründete, sagte. Wir schla- gen dazu Apg.20 auf. Glaubt ihr, daß Paulus ein Prophet war? Gewiß ist er es gewesen. Ihr erinnert euch der Vision, die er auf dem Meer hatte. Pau- lus, ein Prophet, hat vorausgesagt, was geschehen würde. Er legte dar: (Höret genau zu) "Denn ich habe es an mir nicht fehlen lassen, euch den ganzen Ratschluß Gottes zu verkündigen." O, dieser gesegnete Mann. An dem Tage möchte ich zuschauen, wie die Märtyrerkrone auf sein Haupt gesetzt wird. Wenn es dort noch so etwas gibt, daß ich weinen kann, dann werde ich weinen. Ich werde jauchzen, wenn ich Paulus, den großen Apostel, mit seinem hellen und schönen Ge- wand sehen werde. Nun, ich bin gewiß, daß viel Jauchzen sein wird, wenn wir alle dort angelangt sind. "Denn ich habe es an mir nicht fehlen lassen, euch den ganzen Rat- schluß Gottes zu verkündigen." Stimmt das? Nun, ihr Christen, blickt hierher. Ich möchte euch etwas fragen. Wer war es, der den Gläubigen befahl, daß sie sich noch einmal taufen lassen sollten, nachdem sie schon vorher in einem anderen Namen als im Namen Jesu Christi getauft waren? Er predigte den ganzen Ratschluß Gottes. Nicht wahr? Was hat Paulus gesagt? "...und wenn ein Engel vom Him- mel kommt und euch das Evangelium anders predigt, wie wir es euch ge- predigt haben..." Das schließt die nochmalige Taufe auf den Namen Jesu Christi mit ein. "Ob ein Engel vom Himmel, ein Bischof, ein Kardinal, ein Aufseher, ein Hirte, ein Prediger, wer immer es sein mag, das Evangelium anders verkündigt, der sei verflucht." So ist es. So steht es in Gal.1,8. In Apg.20,27 sagt er: "Denn ich habe es an mir nicht fehlen lassen, euch den ganzen Ratschluß Gottes zu verkündigen. So gebt denn acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, bei welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern bestellt hat, damit ihr die Gemeinde Gottes weidet, die er sich durch sein eigenes Blut erworben hat." Wer hat uns erkauft? Wessen Blut war es? Die Bibel sagt hier, daß es Gottes Blut war. Gott hat uns mit Seinem eigenen Blute erkauft. Stimmt das? "...damit ihr die Gemeinde Gottes weidet, die er sich durch sein eigenes Blut erworben hat." Die Bibel bezeugt, daß wir durch Gottes Blut gerettet sind. Gewiß, das stimmt. Er hat uns erkauft mit Seinem eigenen Blut. "Ich weiß, daß nach meinem Weggang schlimme Wölfe bei euch ein- brechen und die Herde nicht verschonen werden. Ja, aus eurer eigenen Mitte werden Männer auftreten und Irrlehren vortragen, um die Jün- ger in ihre Gefolgschaft zu ziehen." Jahre später formten solche Männer eine Organisation. Die Weihe des Hei- ligen Geistes wich von der Gemeinde. Priester, Bischöfe und Päpste herrscht-- ten von jetzt ab. Sie bezahlen den Priester und er betet sie aus dem Höllen- feuer heraus und alles andere. Es sind die Nikolaiten. Gott sprach: "Ich hasse sie!" Gebt acht! Ihr mögt sagen: "Hat Gott gesagt, daß Er sie haßt?" Nun, laßt uns nachforschen, ob Er es tat. "Doch das hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, die auch mir verhaßt sind." Gott haßt Organisationen. Das stimmt. Nun, ihr seht genau, was sie tun würden. Ihr seht, was sie getan haben. Nun gebt darauf acht, ob sie es durch die Gemeindezeitalter nicht tun. Er haßt eine Organisation. "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Nun, die Wölfe, von denen Paulus sprach, sehen wir hier als Nikolaiten. Sie versuchten, ein Priestertum zu formen, nach dem Vorbild des levitischen Priestertums, welches der neutestamentlichen Lehre fremd ist. Amen. Das griechische Wort 'Niko' bedeutet zu besiegen oder zu überwinden. Was sollte überwunden werden? Die Laien - der Heilige Geist. Wenn ihr den auferstandenen Herrn Jesus, der Zeichen und Wunder unter den Gläubigen tut aus der Gemeinde herausnehmt und einen Mann hineinwählt, er sei Papst, Kardinal oder Aufseher, so versucht ihr, den Heiligen Geist von den Laien hinwegzunehmen und einer sogenannten heiligen menschlichen Ord- nung zu unterstellen. Man setzt sie über die Laien, nennt sie nicht mehr Hirten, sondern Vater. Obwohl Jesus sagte: "Niemand auf Erden sollt ihr Va- ter nennen..." Seht ihr, diese böse Sache? Und was haben wir getan? O, ich wünschte, daß wir nicht so eingeengt wären und ich hier über Offbg. 17, über die große Hure, sprechen könnte. Sie war es, weil sie Ehebruch gegen Gott getrieben hat. Sie wird als Witwe bezeichnet und auch als Mutter von Dirnen. Das stimmt. Wir wissen, das war Rom, das sich auf sieben Hügeln befindet. Die Beschreibung trifft genau zu, Der Mann in ihr mit der Namenszahl. (Offbg. 13,18) Wir alle wissen von den vorausgegangenen Be- lehrungen, wer es war. Das Traurige ist, daß sie die Mutter von Dirnen war. Hier sehen wir sie in ihrem Anfang, in Rom, mit einer Gruppe soge- nannter Christen. Höret, Gott helfe mir, es klar zu machen Es war eine Gruppe von Christen in der Gemeinde. Sie wurden gleichgültig, formell, zogen sich zurück und formten eine Organisation. In dem dunklen Zeitalter wurden sie mit dem Staat vereinigt. Staat und Kirche wurden eine christliche Kirche genannt, - die 'Heilige Katholische Kirche'. Das Wort 'katholisch' bedeutet "allgemein". Es war jetzt die große universelle, christliche Kirche. Diejenigen, die in Zungen sprachen, jauchzten' die Kranken heilten, usw., bezeichneten sie als Irr- lehrer, bis sie endlich einen Zwang ausübten und alle, die noch in rechter Weise anbeteten, wurden den Löwen vorgeworfen, wenn sie den Katholizis- mus nicht annahmen. Diese Verfolgung dauerte Jahrhunderte an. Die Ge- meinde jedoch ist nie ausgestorben. Ihr könnt sie nicht töten. Gott sagte, sie wird bis zum Ende bestehen und Er wird ihr die Krone des Lebens geben. Sie gingen durch Zeiten der Verfolgung. Dann trat Martin Luther auf und er riß die Gemeinde durch die Rechtfertigung heraus. Was geschah aber, nachdem Luther starb? Sie organisierten und machten eine lutherische Kirche daraus und legten ihre Lehren fest. Was taten sie, indem sie organisierten? Es war die Geburt zurück nach Rom. Der heilige Geist wirkte weiter. John Wesley sah es, er, Whitefield und viele andere der großen Erweckungsprediger. Sie brachten der Welt die Rettung in jenen Tagen. In dem Philadelphia-Gemeindezeitalter hatten sie eine Erweckung, die Eng- land und auch Amerika gerettet hat. Sie hatten Versammlungen, aus denen sie hinausgeworfen wurden. Man nannte sie Heilige Roller. Euch Methodisten ist es so ergangen. Unter der Kraft Gottes fielen sie zu Boden. Sie schüt- teten Wasser in ihre Gesichter und fächelten ihnen Luft zu. Das stimmt. Sie schüttelten sich unter der Kraft Gottes, bis ihnen nachgesagt wurde, daß sie Zuk- kungen hätten. Es waren Menschen, die unter der Kraft des Heiligen Geistes schwankten und zitterten. Das ist Methodisten-Geschichte. Von ihnen kamen die Quäker, usw. Nun haben sie sich organisiert. Sie machten daraus 'Primitive Methodisten' und diese und jene Sorte von Methodisten, bis sie so tief sanken, daß die Methodisten das 'Blut' aus ihren Liederbüchern herausneh- men möchten. Vor einigen Tagen rief mich meine Mutter, um ein Fernseh-Programm zu sehen. Hier in Indiana war ein Methodisten-Prediger, der Rock und Roll in seiner Kirche lehrte. Er sagte: "Es ist eine Schande, daß wir diese schöne Kunst bis jetzt nicht in der Kirche hatten." Das ist der Teufel in einem fal- schen Propheten. Das stimmt. Ich möchte euch nicht verletzen, doch Brüder, ich sage euch die Wahrheit Gottes. Ich mache euch lieber ein wenig böse und bewirke dadurch, daß ihr die Schrift prüft und mit Gott in Ordnung kommt, als daß ihr am Ende verloren seid. Ihr mögt mich vielleicht jetzt nicht, doch eines Tages werdet ihr euren Arm um mich legen und sagen: "Bruder Branham, das ist die Wahrheit." Es ist hier, sie aber begeben sich dort hinein. Die Bibel sagt, daß sie es tun würden. Nach Wesley kam die Pfingsterweckung. Sie empfingen die Wiedererstattung der Gaben, empfingen die Taufe des Heiligen Geistes, sprachen in Zungen, usw. Wenn ein Weizenkorn aus der Erde wächst, schlägt es Wurzeln, dann kom- men die zwei Blätter hervor. Ihr meint, ihr habt schon ein Weizenfeld. Der Halm wächst empor bis hin zur Ähre. Das erste Stadium war zur Zeit der Reformation. Das zweite in der Methodisten-Erweckung - der Blü- tenstaub, die Bruderliebe, das Evangelisieren, das Befruchten untereinander. Sogar die Natur legt Zeugnis von diesen drei Entwicklungsstufen ab. Die Lutheraner kamen aus dem Chaos heraus. Die Methodisten stellten ihre Bruderliebe unter Beweis. Sie evangelisierten zu ihrer Zeit. Es war die Epoche der Missionare. Die größte Zeit der Missionare, die die Welt je sah, war in dem Methodisten-Zeitalter. Das stimmt. Sie schütteln den Blü- tenstaub ab. Was geschah dort? Über die Ähre kam der Blütenstaub - die Pfingst- erweckung - ein Weizenkorn, wie es in den Boden gelegt wurde. Nicht das Blatt, nicht der Halm, sondern das Korn. Doch viele Pfingstler sind so vom Schlingengewächs umgeben, daß man den Weizen kaum sehen kann. Es ist Zeit, daß eine Reinigung vollzogen wird. Was haben sie getan? Dasselbe, was die Methodisten taten. Die einen organisierten und sagten: "Wir sind die 'Assemblies of God!´" Die anderen: "Wir sind die Heiligkeits-Pfingstgemeinde." Die dritte: "Wir sind die Einheits-Gläubigen." Wieder andere: "Wir sind die Zweiheits-Gläubigen." Und so ging es weiter. Ein 'Ein-Höcker-Kamel, zwei- höcker, drei-Höcker, alles. O, es gibt so viele verschiedene Organisationen von ihnen. Was taten sie? Sie warfen alles wieder ins Römische zurück. Sie tauften in der Taufe der Römisch-Katholischen Kirche. Ich frage irgendeinen Pfingst- ler, mir zu zeigen, wo jemals irgendjemand in der Bibel im Namen des 'Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes' getauft wurde. Ich frage irgend- einen Bischof, Kardinal, Lehrer, mir zu zeigen, ob dies jemals außerhalb der katholischen Kirche geschah. Luther brachte es mit hinüber - den Katechis- mus und alles andere. Die Methodisten trugen es weiter. Ihr Pfingstler, ihr solltet euch schämen. Bereinigt alles. Geht zum Worte zurück! Tut Buße, sonst wird Gott euren Leuchter von euch hinwegnehmen, das Licht, das ihr habt. Amen! Das stimmt. Ihr nimmt den Heiligen Geist nicht mehr als Leiter, sondern habt statt de- sen eine Bruderschaft von heiligen Männern, die den Platz über die Laien oder die Versammlung einnehmen. Ihr nennt sie nicht Pastor, Hirte, (man soll uns Hirten nennen) sondern Vater, Kardinal, Erzbischof und Bezirks- vorsteher. Die wahren Gläubigen haßten dies, und Gott stand dazu und sagte: "Ich hasse sie auch..." Denn Er soll der Vorsteher, der Erzbischof, der Papst sein. Er wirkt an jedem Einzelnen, nicht in einer Organisation, son- dern an einer Person. Nun gebt acht, während wir zum Schluß kommen. Wir haben noch einen Vers. Hier haben wir den Anfang des katholischen Dogmas der apostolischen Nachfolge. Wieviele wissen das? (Apostolische Sukzession) Die Katholiken sagen: "Der Papst ist ein Nachfolger des Petrus - durch apostolische Sukze- sion. So etwas gibt es gar nicht. Wie kann es sein, daß Esau und Jakob von heiligen Eltern geboren wurden. Der eine wie ein Christ, der andere vom Teufel beeinflußt. Wie kann es sein? Sünde ist Sünde... Doch Gott gibt die Geburt. Gott hat uns vor Grundlegung der Welt auserwählt. Wußtet ihr das? Wartet, bis ihr die Geschichte lest und seht, wie Irenäus Gott preist, weil Er ihn vor Grundlegung der Welt ausersehen hat. Auch Martin und all die anderen preisen Ihn. Sogar die Menschen sprachen über ihn und sagten, er sei vor Grundlegung der Welt auserwählt. So lehrt es die Schrift. Diese Brüder waren im Einklang mit Gott. Doch diese alte schwarze Kirche kam durch 1500 Jahre des dunklen Zeitalters und erstickte alles wie eine rauchende Lampe und verdunkelte das Licht. "Doch zur Abendzeit wird es Licht sein!", sprach der Herr. In der apostolischen Nachfolge folgt ein Papst dem anderen. Um Papst zu werden, muß man die Laufbahn eines Kardinals in der Kirche beschritten ha- ben. Gewiß, das ist Unsinn. Die Laien, ...nicht die Heiligen und Gerechten... Die Priester beteten nun für sie, um sie aus ihren Sünden herauszuholen, sie vergaben die Sünden und nahmen für die Beichte Geld ein. Die Protestanten tun das gleiche. Sie klopfen ihren Pastoren auf die Schulter und leben so wie die Welt. Und ihr wißt nicht mehr von Gott als er. Er läßt sie in seiner Gemeinde bleiben und zählt sie zu den Mitgliedern seiner Gemeinde. Er läßt sie so verbleiben und versichert ihnen, daß sie gerettet sind. Wie enttäuscht werden sie an jenem Tage sein, wenn sie nicht wie- dergeboren sind. Ohne den Heiligen Geist seid ihr verloren. Kein Mensch kann sagen: "Jesus ist der Christus", als nur allein durch den Heiligen Geist. Die echte Gemeinde zu Ephesus war nicht verführt durch diese glatten in- tellektuellen Ansprachen. Das haßten sie. Sie waren nicht verführt. Die wahre Gemeinde war es nicht. Sie erkannte es. Die Nikolaiten hatten falsche Offenbarungen, die nicht mit dem Worte Gottes übereinstimmten. Zeigt mir, wo in der Bibel von einem Priester und der Beichte die Rede ist. Wo steht etwas vom 'Besprengen' zur Vergebung der Sünde in der Bibel? Wo wurde jemals in dem 'Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Gei- stes' zur Vergebung der Sünden getauft? Wo steht der Vers: "Gebt uns die rechte Hand der Gemeinschaft und schreibt unseren Namen in das Kirchen- buch!" Wo habt ihr all dieses gesehen? Was ist es? Es ist eine Priester- schaft - Geistlichkeit - die nicht mit dem Worte übereinstimmt. Es sind die Nikolaiten und Gott sprach: "Ich hasse sie!" Kommt zurück zum Wort! Ich weiß, daß dies stark ist, Brüder. Doch nicht ich bin verantwortlich. Rechtet mit Ihm. Falsche Offenbarung - nicht eins mit dem Wort. Sie wurden als Lügner, falsche Apostel und falsche Propheten bezeichnet. Doch die wahre Ge- meinde hielt an den ursprünglichen Lehren des Paulus fest, der Taufe mit dem Heiligen Geist und den mitfolgenden Zeichen, die das Wort bestätigten, welches Paulus lehrte. Amen! Zeigt mir, wo Gott je das Wort von der Be- sprengung bestätigte. Zeigt mir, wo Gott das Wort durch Zungenreden und große Dinge bestätigte, nur weil man dem Prediger die Hand der Ge- meinschaft reicht und euer Name in das Gemeindebuch eingetragen wird, obwohl ihr noch immer kaut (Tabak), raucht, trinkt, lügt, Karten spielt und Vergnügungen nachgeht... O Gnade, das ist fleischlich! Falsche Propheten, Freunde. Gewiß. Der Weg Gottes ist heilig. Möge dies jedem Glied des Leibes Christi bekannt werden: Gott nimmt euer Opfer nicht eher an, als bis ihr ein heiliges Leben führt Das Opfer muß mit heiligen Händen dargebracht werden. Ehe der Hohepriester hineingehen konnte, um das Opfer darzubringen, mußte er sich heiligen, geweiht und gesalbt sein - Wohlgeruch und alles andere mußte vorhanden sein, ehe er überhaupt in die Gegenwart Gottes kommen konnte, um das Opfer darzubringen. Stimmt das? Wie könnt ihr dann betrügen, stehlen, euch aufregen, mit euren Nachbarn streiten und vieles mehr, wie ihr es tut und dann hineinkommen und sagen: "Preist Gott den Herrn! Preist den Herrn Jesus. Halleluja!" Menschen sagen: "Ich sehe, sie sprechen in Zungen." Das bedeutet nicht, daß sie den Heiligen Geist haben. "Ich höre sie jauchzen" Auch das be- deutet nicht, daß sie den Heiligen Geist haben. Der Heilige Geist ist das Leben. Die Schrift sagt: "Der Regen fällt auf die Erde, um die, für die er bestellt ist, nützlichen Ertrag hervorzubringen, doch die Dornen und Disteln sind unbrauchbar und gehen dem Fluch entgegen, dessen Ende zum Feuer- brand führt." Heb. 6) Die Sonne scheint auf die Gerechten und Ungerechten. Der Regen fällt auf die Gerechten und die Ungerechten. Der Regen kommt für den Weizen, (so nen- nen wir es) und auch für das Unkraut des Feldes. Wenn der Weizen durstig wird, dann ist auch das Unkraut durstig. Und derselbe Regen, der auf den Weizen fällt, bewässert auch das Unkraut. O, der kleine Weizen erhebt das Haupt und ruft: "Preist den Herrn! Halleluja! Halleluja! Ich bin so froh, diesen Regen zu bekommen." Auch das Unkraut wird rufen: "Ehre sei Gott! Preis Gott! Halleluja! Ich bin so froh, es zu bekommen." "Doch an den Früchten sollt ihr sie erkennen." Das stimmt. "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen" Nun den siebten Vers, während wir zum Ende des ersten Gemeindezeit- alters kommen. "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer da überwindet, dem werde ich zu essen geben vom Baume des Lebens, der im Paradiese Gottes steht." Nun seht, Freunde, so könnt ihr überwinden. Erst müßt ihr überwinden, dann könnt ihr von der Frucht essen. Könnt ihr euch noch an die Predigt des letzten Abends erinnern? Johannes mußte erst im Geiste sein, ehe er etwas sehen konnte. Wenn ihr nun sagt: "Er ist kein Baptist, deshalb werde ich ihn nicht anhören." "Er ist kein Presbyterianer, so werde ich ihn nicht anhören." "Wenn er nicht genau das gleiche lehrt wie meine Gemeinde..." So werdet ihr nicht überwinden. Ihr seid noch nicht im Geiste. Ihr habt noch nicht die rechte Stellung eingenommen. Kommt in den Geist und sagt: "Herr Jesus, ich liebe Dich. Offenbare mir alles, wie Du es siehst. Zeige es mir!" Dann werdet ihr zurechtkommen. Das stimmt. Gebt acht! Im 1. Buch Mose und der Offenbarung lesen wir jeweils drei- mal vom Baum des Lebens. Wir haben es vor einigen Tagen am Sonntag durchgenommen. Beachtet es! Der Teufel haßt jede Schriftstelle, doch das 1. Buch Mose und das der Offenbarung haßt er über alles. Er stürzt sich auf das 1. Buch Mose wegen der Glaubwürdigkeit dieses Buches, Er möchte die Menschen glauben machen, daß dem nicht so war, daß es alles nicht in der Weise, wie es dort beschrieben ist und Gott es sagte, geschah, sondern etwas anderes brachte die Schöpfung zustande. Er attackiert es in solcher Weise. Von dem Buch der Offenbarung nimmt er etwas hinweg, denn es offen- bart, daß Jesus Gott ist und daß er, der Teufel, ins Verderben gestürzt wird, die Herrlichkeit der geheiligten Gemeinde und ihr Hinaufgehen zu Gott, die Verurteilung des falschen Propheten und all derer, die da lügen und all diese Dinge tun. Sie werden in den Feuer- und Schwefelsee ge- worfen werden. Es soll uns nicht verwundern, daß er sie davon fern- hält. Doch denkt daran, in beiden lesen wir von dem Baum des Lebens im Paradiese. Nun, der Baum. Jesus sagte in Joh. 6, wenn ihr es aufschreiben möchtet: "Ich bin das Brot des Lebens..." Denkt daran! Nun, ich möchte diese beiden Pfeiler als Symbole nehmen. Zu meiner Rech- ten ist der Baum in dem Garten, genannt: "Baum des Lebens." Zu meiner Linken steht der Baum, genannt: "Der Baum der Erkenntnis." Wieviele von euch wissen, daß die Schrift von dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis spricht? Nun, der Mensch sollte von dem Baum des Lebens essen, doch den Baum der Erkenntnis durfte er nicht berühren. Stimmt das? Als er ihn zum erstenmal anrührte, trennte er sich von seinem Schöpfer. Er verlor die Gemeinschaft mit Gott, als er das erstemal von dem Baume der Erkenntnis aß. Nun, denkt scharf nach! Euch, die ihr alles niederschreibt, werde ich genug Zeit geben, damit ihr es nicht versäumt. Jesus sagte in Joh. 6, daß ihre Väter von dem geistlichen Felsen getrun- ken hatten. Er sprach: "Ich bin der Felsen, der dort in der Wüste war." Die Juden hoben ihre Hände und spotteten, indem sie sagten: "Du warst vor Abraham und bist noch nicht 50 Jahre alt. Du sagst, daß Du Abraham gesehen hast. Wir wissen nun, daß Du von Sinnen und vom Teufel bist." Seht ihr? Er sprach: "Ehe Abraham war, bin Ich." 'Ich bin' war in dem brennenden Busch mit Mose - 'Ich Bin'. "Ehe Abraham war, Bin Ich", nicht "Ich War". Nun ihr, die ihr sagt: "Die Tage der Wunder sind vorbei", müßtet diese Schriftstelle so nehmen: "Ich war der große 'Ich War"'. Seht ihr? Nicht der 'Ich War' oder 'Ich werde sein', sondern der 'Ich Bin'. Das bedeutet auf ewig. Er ist ewig. Das Wort 'Ich Bin' ist ewig, durch alle Zeitalter hindurch, zu jeder Zeit, in all den sieben goldenen Leuchtern, in jeder Gemeinde, jedem Ort, jedem Herz. 'Ich Bin', (nicht 'Ich War' oder 'Ich will sein'). 'Ich bin jetzt, wie Ich immer war.' Seht ihr? Immer 'Bin Ich'. Sie sprachen: "Unsere Väter ... Dich kennen wir nicht. Wir wissen, daß Du vom Teufel bist." Sie sagten: "Unsere Väter haben vierzig Jahre in der Wüste Manna gegessen." Jesus sprach: "...sie sind dennoch gestorben..." Stimmt das? "Sie sind alle gestorben." O, "Ich bin das Brot des Lebens, das von Gott aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn ein Mensch davon ißt, wird er nimmermehr sterben." Sie sprachen: "Wird dieser Mensch Seinen Leib dahingeben, daß sie davon essen? Wir wissen, daß Er von Sinnen ist. Gewiß." Das Brot des Lebens war von dem Baum des Lebens, von dem sie im Gar- ten Eden aßen. Er war der Baum des Lebens. Nun, wenn der Baum des Lebens eine Person war, dann war auch der Baum der Erkenntnis eine Per- son. Die Schlange hatte keinen Samen. Wenn das Leben durch den Mann kam, dann kam der Tod durch die Frau. Sie war der Baum des Todes. Die Schlange verunreinigte sie. Sie sagte ja: "Die Schlange hat mich verführt" Das stimmt. Nicht eine Schlange als Kriechtier, sondern als das listigste un- ter allen Tieren des Feldes. Sie war zwischen dem Schimpansen und dem Menschen. Der Same des Tieres vermischt sich nicht mit der Frau. Doch die Schlange war das Verbindungsglied. Gott sprach den Fluch über sie aus, so daß jeder Knochen in ihr verändert wurde, der dem Menschen ähnlich war. Sie hat keine Füße, sondern muß auf dem Bauche kriechen. Die Wissen- schaft versucht, dieses zu ergründen, doch es liegt verborgen in den Geheim- nissen Gottes, was mitten im Paradiese Gottes geschah. Da habt ihr es geoffenbart. Sie brachte ihren ersten Sohn Kain hervor - den Sohn Satans. Stimmt das? Er war Satans Sohn. Wenn es nicht so geschah, wo kam dann all das Böse her? Von Adam, der ein Sohn Gottes war? Er kam von seinem Vater, dem Teufel. Er mordete. Der erste Mörder war der Teufel - der Sohn des Teufels. Gebt acht, was danach geschah. Achtet auf die Linie Kains. Seine Nach- kommen waren in allen Generationen Wissenschaftler und große Männer. Lest die Bibel. Sie bauten Häuser, arbeiteten mit Metall und waren Wis- senschaftler. Doch all die Nachkommen Seths, (Abel war tot, ein Typ auf Christus, gestorben. Abel war gestorben und Seth nahm seinen Platz ein: Tod, Bestattung und Auferstehung) waren einfache Landwirte und Schaf- hirten. Jesus sprach: "Eure Väter haben in der Wüste Manna gegessen und sind den- noch gestorben. Doch ich bin das Brot des Lebens." Welches Brot des Le- bens? Aus Eden. "Wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er nimmermehr sterben." Nun, Gott stellte einen Engel vor den Baum des Lebens, um ihn zu bewachen, daß niemand von dem Baume esse und ewig leben würde. Stimmt das? Sie mußten mit dem anderen Baum verbleiben und sterben. Stimmt das? Solange, sie davon aßen, mußten sie sterben. So gewiß werdet ihr sterben, wenn ihr von dem Baum der Erkenntnis eßt. Nun, laßt uns diesen Baum ein wenig näher betrachten. Laßt uns sehen, was durch ihn geschient. Dadurch wurde Schießpulver erfunden - durch den Baum der Erkenntnis. Es tötet unsere Kameraden. Die nächste Erfindung war das Automobil - durch den Baum der Erkenntnis. Es tötet noch mehr als das Schießpulver. Nun haben wir die Wasserstoffbombe. Gott zerstört nichts, doch der Mensch zer- stört sich selbst durch seine Erkenntnis. Doch alles, was Gott gehört, wird Er wieder zurückrufen. Gott verliert nichts. Jesus sagte das. "Wer von diesem Brote ißt, hat ewiges Leben und ich werde ihn am letzten Tage wieder auf- erwecken." Das ist Seine Verheißung. Sie sind nun weit vorangeschritten, essen von dem Baum der Erkenntnis und sterben, Doch sobald sie an den anderen Baum herankönnten, würden sie ewig leben. Doch anstatt, daß jetzt ein Engel sie von dem Baume fern- hält, werden sie zu diesem Baum durch die Engel der Gemeinden zurück- gebracht. Es ist für alle Menschen. Sie werden zurückgebracht zu dem Namen Jesu Christi, dem Baum des Lebens, der im Paradiese Gottes steht. Ich hoffe, daß ihr es verstanden habt. Der Baum des Lebens steht im Paradiese Gottes, damit ihr Seiner teilhaftig werdet, Söhne und Töchter Gottes seid und ewig lebt. "Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tode ins Leben hinübergegangen." Bruder, Schwester, ich habe beschnitten und euch weh getan. Ich wollte es nicht so tun. Seht ihr? Gott weiß das. Doch ich muß es in dieser Weise tun, um euch zu zeigen, wo wir uns befinden. Ich glaube nicht, daß wir noch viel Zeit haben, Ich habe es nicht darauf abgesehen, euch euer Christen- tum abzusprechen, die ihr zu einer Organisation gehört. Dem ist nicht so. Die Menschen sind zum Opfer der Umstände geworden. Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Ihre Eltern haben bisher immer nur einer Gemeinde angehört. Doch Bruder, ich möchte noch etwas sagen, ehe wir von hier gehen. Glaubt ihr den Propheten? Die Schrift sagt uns, daß wir auf sie hören sollen. Der Prophet sagte. "An jenem Tage... ohne Wechsel von Tag und Nacht, und auch zur Abendzeit, (ehe die Sonne untergeht) wird es Licht sein." Stimmt das? Nun seht, was wir hatten. Wir wollen es näher betrachten. Geographisch geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter. Gern möchte ich es euch auf der Karte demonstrieren. Nachdem der Heilige Geist in Jerusalem fiel, machte Er in Seinem Wirken über der ganzen Erde den Verlauf wie eine acht. Es kam von dort hier herüber, hinein nach Irland, bis hinüber zur Westküste und begibt sich wieder dorthin zurück. Das Evangelium nahm seinen Verlauf wie die Zahl acht. Die Zivilisation ist mit der Sonne ge- wandert. Wieviele wissen das? Es ist euch gelehrt worden. Ihr wißt es. Die älteste Zivilisation ist China. Von dort kam es hin zum Orient, als der Hei- lige Geist nicht durch die Sonne, sondern den Sohn hervorbrach. Wenn die Sonne durch den Nebel und das Dunkel der Nacht hervordringt, wo immer der Same sich auch befinden mag, wird es leben, denn all das Pflan- zenleben lebt ,durch die Sonne. Das wissen wir. ihr könnt Beton auf ein Stückchen Rasen hingießen und was geschieht im nächsten Frühjahr? Wo befindet sich der dickste Rasen? - gleich neben dem Beton. Es ist das Leben darunter. Ihr könnt das echte Leben nicht verstecken. Das kleine Leben, sobald es feststellt, daß die Sonne durchdringt, bahnt sich seinen Weg auch unter dem Beton hervor, bis der kleine Halm an die Luft gedrungen ist und Gott preisen kann. Ihr könnt das Leben nicht verstecken. Das stimmt. Leben. Wenn ihr von neuem geboren seid, könnt ihr es nicht verbergen. Etwas muß ausschreien, wenn ihr Leben in euch habt. Nun, alle Dinge, die jetzt tot sind - die kleinen Samenkörner bersten auf, der Saft läuft herunter und alles ist tot, doch das Leben ist noch da. Wenn die Sonne im Frühjahr zu scheinen beginnt, kommen die kleinen Blumen wieder und alles bricht hervor, durch Splitter, durch Stämme und Steine. Alles steht wieder zum neuen Leben auf. Stimmt das? Es geschieht, weil die Sonne scheint. Nun, einst wird der Sohn, der Urheber des ewigen Lebens, erstrahlen und alle, die für Ihn zum ewigen Leben befruchtet wurden, "... werde ich in den letzten Tagen auferwecken", sprach Er. Seht ihr, was ich meine? Alle, die das ewige Leben haben, werden auferstehen. Ob sie euch im Meer be- graben, eure Leiber verbrennen und die Asche in die vier Winde zerstreuen so wird Gott euch am Ende der Tage doch auferwecken. Auch wenn ihr in dem Bauch eines hungrigen Löwen landet oder in den Feuerflammen, wenn nichts mehr von euch übrig bleibt, so wird Gott euch dennoch auferwecken. Sogar die Haare auf eurem Haupt sind gezählt. Gott wird euch aufer- wecken. Alle von Frauen Geborenen sterben. Wer aber aus dem Mann, Christus Jesus, gezeugt wurde, lebt. Durch die Frau seid ihr an dieser Art des Lebens teilhaftig geworden und ihr sterbt. Daran führt kein Weg vorbei. Ihr müßt sterben. So gewiß ihr an Ihm Anteil habt, werdet ihr leben. Daran führt kein Weg vorbei. Ihr werdet leben. Amen. Wenn das eine den Tod zur Folge hat, so bringt das andere das Leben hervor. Das ist die einzige Mög-. lichkeit, um Leben zu empfangen. Der Prophet sagte: "...Es wird Licht sein zur Abendzeit." Er sprach von einem Tage, der nicht hell und nicht dunkel sein wird, ein bewölkter, kalter, nebliger Tag. Doch die Sonne wird hervorbrechen und Licht spenden. Weit über dem Nebel und den Wolken bricht das Licht der Sonne hervor - genügend Licht, so daß ihr darin wan- dein könnt. Ihr seht, worin ihr geht und doch ist noch kein klarer und heller Tag. In dem Tage konnte kaum etwas leben. Was immer ihr pflanzt wohin die Sonne nicht kommt, das verkümmert. Nicht wahr? Ihr Bauern wißt das. Wenn ihr den Samen im Schatten sät, dann verkümmert er. Ihr, die ihr Weizen an- baut, wißt, wenn ein schlechter und kalter Sommer ist, dann verkümmert er. Seht ihr, was in all diesen Zeitaltern mit der Gemeinde geschah? Sie ist verkümmert. Sie verkümmerte durch Denominationen. "Tragt euren Namen in das Gemeindebuch ein! Wir hatten genug Licht, um zu wissen, daß es einen Gott gibt." Darüber bin ich froh. "Wir hatten genug Licht, um zu wissen, daß es einen Christus gibt, daß ein Tag des Gerichtes kommt. Wir hatten genügend Licht. Unsere Namen standen in einem Verzeichnis. Wir reichten dem Prediger die Hand. Das alles taten wir." Doch jetzt ist Abendzeit. Die Zivilisation ging vom Osten bis zum Westen. Jetzt sind wir an der West- küste angelangt. Weiter geht es nicht, sonst sind wir wieder im Osten. Die Bibel sagt, daß das Licht zur Abendzeit kommen würde. Ist es nicht dieselbe Sonne, die im Westen scheint, die auch im Osten auf- ging? Jawohl! Das stimmt. Was hat Gott nun verheißen? Das möchten wir jetzt betrachten. Haltet daran fest, denn es findet in diesem Zeitalter statt. Die Bibel sagt es. Ich werde es beweisen, während ich über die Sendschreiben spreche. "Zur Abendzeit soll das Licht im Westen hervorbrechen, damit die Sonne der Gerechtigkeit wieder hervorkommt mit Heilung unter ihren Flü- geln." Dieselben Zeichen und Wunder, die damals im Osten geschahen, ge- schehen jetzt im Westen durch die Ausgießung des Heiligen Geistes in den letzten Tagen. Br. Branham singt. Dasselbe sagte schon Petrus. "Es möge dann das ganze Haus Israel mit Sicherheit erkennen, daß Gott ihn zum Herrn und zum Christus gemacht hat, eben diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt." Er sagte weiter: "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Verge- bung eurer Sünden..." Laßt mich euch noch daran erinnern, was ich schon vor einigen Tagen von der verschriebenen Arznei erwähnte. Menschen nehmen nicht gerne die verschri- bene Arznei ein. Wenn ein Heilmittel für eure Krankheit vorhanden ist, ihr es aber verweigert, so ist es nicht die Schuld des Arztes, wenn ihr sterbt. Nein, dann ist es eure Schuld, weil ihr es nicht eingenommen habt. Wenn der Arzt etwas verschreibt, und ihr geht mit dem Rezept zu jemand, der nichts davon versteht und er tut etwas hinein, das nicht dazu gehört, so kann es euch töten. Nicht wahr? Der Arzt hat lange studiert, um zu wis- sen, wieviel von allen Zutaten dazugehört. Es muß genug Gegenmittel ent- halten, um das Gift unschädlich zu machen, damit ihr nicht getötet werdet. Es muß ausgeglichen sein. Wenn ihr zuviel Gegenmittel nimmt, wird es dem Patienten nicht helfen. Ist zuviel Gift darin, wird es ihn töten. Es muß ausgeglichen sein. Die Frage wurde gestellt: "Gibt es denn keine Salbe mehr in Gilead? Ist kein Arzt mehr dort? Ach, warum ist der Tochter meines Volkes noch keine Heilung zuteil geworden?" Was ist mit der Gemeinde los? Worin besteht die Ursache, daß so viele alte Gemeinden krank sind? Weil es zu viele unbefugte Apotheker gibt, die die verkehrte Arznei austeilen. Das stimmt. Niemals wurde in die Formel 'Vater, Sohn und Heiliger Geist' ge- tauft. Wie lautet das Rezept? Lassen wir Petrus sprechen. Wieviele wissen, daß er die Schlüssel des Him- melsreiches hatte? Jesus sagte es. Was hat er dazu gesagt? Er hatte die Befugnis, das Rezept festzulegen. Als die Volksmenge gehört hatte, was geschehen war (das Schreien, Jauchzen und Zungenreden, usw.), sprachen sie: "Diese sind voll süßen Weins." Petrus antwortete: "Diese sind nicht trunken, wie ihr meint, es ist ja erst die dritte Stunde des Tages. Nein, hier erfüllt sich die Verheißung des Propheten Joel: 'In den letzten Tagen wird es geschehen, spricht Gott, da werde ich von meinem Geist auf alles Fleisch ausgießen, so daß eure Söhne und eure Töchter weissagen und eure jungen Männer Gesichte schauen und eure Greise Offenbarungen in Träumen empfangen. Ja, sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, so daß sie prophe- tisch reden. Und ich werde Wunderzeichen erscheinen lassen, am Himmel und Wahrzeichen unten auf der Erde. Blut und Feuer und Rauchwolken. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor der Tag des Herrn kommt, der große und herrliche. Und es wird geschehen, jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.'" Von David spricht Petrus weiter: "Weil er nun ein Prophet war und wußte, daß Gott ihm mit einem Eide zugeschworen hatte, es solle einer von seinen leiblichen Nachkommen auf dem Throne sitzen. So hat er vorausschauend vor, der Auferstehung Christi geredet, daß dieser nämlich weder dem Toten- reich überlassen worden ist noch sein Leib die Verwesung gesehen hat." "Werte Brüder, ich darf mit Freimütigkeit zu euch vom Erzvater David reden: er ist gestorben und begraben worden, und sein Grabmal befindet sich bis auf den heutigen Tag hier bei uns." "Seht, er als Prophet, sah die Auferstehung Christi. Das sei euch kundgetan, diesen Jesus, den ihr ge- kreuzigt habt, den hat Gott zum Herrn und Christus gemacht." "Als sie das hörten ... ging es ihnen wie ein Stich durchs Herz und sie wandten sich an Petrus und die anderen Apostel mit der Frage, "Was sol- len wir tun, werte Brüder?" "Dr. Simon Petrus, schreibe uns das Rezept aus! Wie können wir dieses empfangen? Wir möchten von der Sünde geheilt wer- den." Beachtet, was er sagte. Daran könnt ihr sehen, wo die Gemeinde die Spuren verlassen hat. Er sagte: "Einen Augenblick bitte, ich gebe euch jetzt das Rezept. Es ist ein ewiges Rezept. Für euch, für eure Kinder und für alle, die noch ferne sind, so viele der Herr unser Gott berufen wird." Was sagte er? Wie hat er es aufgestellt? Wie die Katholiken es haben? Wie die Baptisten oder Methodisten es haben? Jeder hat etwas hinzugefügt oder hinweggenommen. Wie die Pfingstler? Auch sie haben hinzugefügt und hin- weggenommen. Was sagte er? "Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Es ist eine ewige Verordnung. "...für euch, für eure Kin- der, für alle Zeitalter gültig und steht allen zur Verfügung." O Gott, reinige meine Hände, reinige mein Herz, Herr! Auch wenn mich alle Freunde ver- lassen, möchte ich die biblische Verordnung weitergeben, wie sie geschrie- ben steht. In diesem Versagen liegt der Grund, weshalb so viele tote Gemeinden und Mitglieder sind. Ihr habt so viel Gegenmittel hinzugefügt und so viel hinweg- genommen, daß es sich dabei gar nicht mehr um das Original-Rezept handelt. Nichts wird mehr geheilt. Man schüttelt einander die Hände, tritt Gemein- den bei. Man besprengt! O Barmherzigkeit, das ist nicht die Verordnung. Das ist der Tod. Wenn ihr das Leben, wenn ihr den Heiligen Geist wollt, dann folgt dem, was Gott gesagt hat. Nehmt die Verordnung, und zwar genauso, wie Er sie gegeben hat. Fügt nichts hinzu! Nehmt nichts hinweg! Denn bis hin zur Offenbarung steht: "Wer hinzutun oder hinwegnehmen wird, dem wird Gott den Anteil am Baume des Lebens wegnehmen." Er ist der Chefarzt. O ich liebe Ihn. Liebt ihr Ihn auch? Nun seht, das große Zeitalter zu Ephesus, in das die Irrlehren sich hinein- schlichen, um Organisationen zu formen. Man fing an, Bischöfe, Kardinäle, Päpste und Aufseher in die Gemeinde zu setzen, die über den Heiligen Geist und die Gemeinde bestimmen wollten. Das könnt ihr in der wahren Ge- meinde nicht haben. Wer ist überhaupt der Chef? Petrus wurde einmal auf- gefordert, im Namen Jesu Christi nicht mehr zu predigen. Nicht das Predigen, sondern das Predigen im Namen Jesu Christi wurde ihm untersagt. O, der Teufel haßt diesen Namen. Petrus antwortet ihnen mit den Worten: "Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott?" Die Bibel bezeugt, daß Petrus voll von Denominationen? ... Nein, voll des Heiligen Geistes war. Er sagte nicht: "Wartet, ich werde erst mit dem Gemeindeaufseher sprechen und hören, was er darüber zu sagen hat." Habt ihr gewußt, oder soll ich es euch sagen, das die 'Assemblies of God' ihre Missionare von einem Psychiater beurtei- len lassen, um festzustellen, ob sie geistig dazu fähig sind, Missionare zu werden? Wieviele haben davon gehört? Sicher, es ist euch allen bekannt. Wer soll die Missionare beurteilen? Der Psychiater oder der Heilige Geist? Seht ihr, was ihr bekommt, wenn Menschen darin bestimmen? Menschen- gemachte Theorien, menschengemachte Lehren. Wartet, bis wir zu dem Pfingstzeitalter kommen. Gott wird alles verbrennen, so gewiß die Welt besteht. Ja, gewiß, und ihr werdet sehen, wie alle, durch die Zeitalter hin- durch, davon angezündet wurden. Doch eines herrlichen Tages wird Er wiederkommen, Es sind sieben Gemein- dezeitalter. Stimmt das? Es sind sieben Gemeindezeitalter. Doch dann kam die Zeit, in der man dem Bräutigam entgegenging. Manche schliefen in der ersten, zweiten, dritten Nachtwache ein. Doch zuletzt ertönte der Ruf: ,Siehe, der Bräutigam kommt, macht euch auf, Ihm zu begegnen. All die schlafenden Jungfrauen erwachten. Br. Branham singt. Wenn der ew'ge Morgen taget... Reicht einander die Hände. So ist es gut. Es erglänzt uns von Ferne ein Land... O, laßt uns alle mit gebeugten Häuptern beten und folgendes sagen: "Herr Jesus, ich liebe Dich. Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, Gott geoffenbart im Fleisch, um meine Sünden hinwegzunehmen. Ich ver- traue nicht auf meine Verdienste, denn ich habe keine. Doch ich vertraue ernstlich auf die Verdienste Jesu Christi, der mein Erlöser, mein Gott und mein König ist. Ich liebe Ihn. Amen. Bald ja bald, O wie schön, werden wir auch dort jubelnd eingehn. Bald ja bald, O wie schön, werden wir auch dort jubelnd eingehn. 39