Totale Befreiung (Total Deliverance) gepredigt in Jeffersonville am 11. Juli 1959 William M. Branham Ich wußte nicht, was ich an diesem Morgen sagen sollte. Ich saß dort mit Bruder Egan und hörte, dass Bruder Neville etwas sagte und zu mir herüberschaute. Ich fragte Bruder Egan: "Ruft er mich?" Er antwortete: "Ja." Nun bin ich hier, um an diesem Morgen etwas zu sagen. Als ich dort war, dachte ich, dass das Geräusch der Klimaanlage die Stimme auf- saugt, wenn gesprochen wird. Ich hörte das Zeugnis, als ich dort am Telefon für die Frau betete. Derjenige, der das Gespräch entgegennahm, hat vergessen, die Stadt oder den Ort aufzuschreiben, von wo die Frau von Dr. Morrison angerufen hatte. Ich möchte sagen, dass es eure und meine Gebete waren. Ich nahm das Telefon, zeigte auf die Nummer und bat den Heiligen Geist, zu der Frau zu gehen, wo immer es auch sei. Ich glaube, dass Er es genauso erhört hat, als hätten wir genau gewusst, um wen es sich handelt. Danach legte ich auf Es mag sein, dass der HERR es so wollte. Vielleicht war es besser so. Ich hörte die Zeugnisse, während ich dort war. Es war wohl Bruder Neville, der mir sagte, dass Schwester Rook einen Nervenzusammen- bruch hatte. Wir wollen an Gott festhalten und daran denken, dass Gott die Seinen kennt. ER weiß alles, was sie betrifft. Könnt ihr dort hinten gut hören? Wenn nicht, dann sind hier noch leere Plätze. Ihr könnt herüberwechseln, wenn ihr es möchtet. Ist dies das Hauptmikrophon? Hier dieses ist es, gut. Vielleicht kann es ein we- nig näher gerückt werden. Vielleicht bis hierher, Gene. Das wäre fein. Manchmal werde ich heiser vom vielen Predigen. Ist es so besser? Könnt ihr mich so besser hören? Gewiss gedenken wir aller im Gebet. Wir möchten von einer herrli- chen Versammlung berichten. Sehe ich hier Schwester Rook? Ich sehe dort hinten eine Dame, die ihr ähnlich sieht, denn sie selbst ist wohl im St. Edward Hospital. In Cleveland, Tennessee, und auch in Kalifornien hatten wir herrli- che Versammlungen. Der HERR hat reich gesegnet und vieles getan. Darüber sind wir froh. Wir sind froh darüber, dass wir zu unseren Be- kannten hier zurückkommen konnten und von der Güte und Barmher- zigkeit Gottes berichten. So taten sie es in den Tagen der Bibel. Ich habe mich über das Gebet Bruder Beelers gefreut, wie er für die Menschen betete und um Hilfe und Gnade bat. Wenn ihr wirklich gut umherseht, werdet ihr immer Dinge finden, die geschehen, an denen etwas Wahres und Echtes ist. Bruder Neville ließ die Diakone zur Platt- form kommen und bat um den Segen Gottes für das Gemeindeopfer. Ich hörte, wie er in seinem Gebet diese Männer vor Gott erwähnte. Sie bete- ten einer für den anderen. Es tat mir so wohl zu hören, dass ein Pastor für seine Diakone betet und dass die Diakone für den Pastor beten. Wenn ihr solche Zusammenarbeit in einer Gemeinde seht, ist etwas im Begriff zu geschehen. So muss es sein, wenn die Gemeinde in Ordnung ist. Da kam mir der Gedanke für meinen Text. Ich wollte über den Segen zu Kades sprechen und die Weigerung, den Bericht der Kundschafter zu hören, doch dann entschloss ich mich für etwas anderes. Was die Heilung betrifft, habe ich ein kleines Zeugnis, das ich geben möchte. Ich hoffte, meinen Sohn Billy zu treffen, denn er hat das Schrift- stück in seiner Tasche. Billy macht sich in den Versammlungen besser als früher. Sonst war er nervös und aufgeregt und sagte zu den Leuten: "Geh, setz dich hin, setz dich hin! Ich werde dir eine Gebetskarte ge- ben." Doch seit kurzem habe ich beobachtet, dass ihm die Menschen, die zu den Versammlungen kommen, leid tun. Wenn er keine Gebetskarte mehr übrig hat, dann nimmt er sie in den Raum, damit ich für sie beten kann. Solch ein Fall ereignete sich das letzte Mal in Chicago. Ich möchte euch den Brief vorlesen, wenn er noch kommt. Bis jetzt habe ich ihn noch nicht gesehen. Er wußte nicht, dass ich heute Morgen hier sein und den Brief benötigen würde. Ich dachte daran, als ich die vielen Kran- ken sah. Folgendes hat sich ereignet: In einer Tageszeitung war ein be- glaubigter Brief abgedruckt, in dem Oral Roberts kritisiert wurde, weil er für eine zuckerkranke Frau gebetet hatte und sie doch starb. Ich als Amerikaner möchte den Gesetzen Gehör schenken und dem, der Autori- tät hat, aber das finde ich nicht gerecht. Ich frage mich, ob sie bereit sind, über all die Fälle in den Zeitungen zu berichten, wo Oral Roberts gebetet hat und die Heilung eingetreten ist, nachdem die Ärzte bereits aufgegeben hatten. Ich frage mich, ob sie die Seite auch zeigen. Seht, dazu sind sie nicht bereit. Und dann denke ich, dass der Teufel sie so verdreht hat und Gott es zugelassen hat, so dass sie sich am Tage des Gerichtes dafür verantworten müssen. Ich weiß von Tausenden von Leu- ten, für die Oral Roberts gebetet hat, die im Sterben lagen und gesund wurden. So seht ihr, sie sind nicht fair. Sie zeigen ihre Seite, nämlich die der Kritik, aber die andere zeigen sie nicht. Nun, von einer Zeitung erwar- tet man, dass sie das Publikum über den neuesten Stand der Ereignisse informiert. Ich denke, wenn ein Mensch um den anderen besorgt ist, dann sollte, wenn jemand geheilt wird, wirklich geheilt wird, jede Zei- tung in den USA einen Artikel darüber schreiben. Aber ihr könnt sie nicht dazu bewegen. Nein, wenn ihr ihnen so etwas bringt, dann schmun- zeln und lachen sie darüber und weisen es ab; aber so ist es nicht, wenn sie etwas zu kritisieren haben. Es zeigt, dass diese Nation für das Ge- richt bereit ist. Das stimmt. Es muss ein Gericht stattfinden; es gibt keinen Weg, ihm zu entkommen. Sie häufen Feuer auf ihr Haupt und handeln nicht gemäß ihren Grundsätzen. Das Prinzip einer Zeitung ist, die Öffentlichkeit über alles, was geschieht, zu informieren, sei es gut oder schlecht. Aber sie haben sich von ihren Grundsätzen entfernt. Wenn sie nicht zu ihren Grundsätzen stehen, erfüllen sie nicht ihren Zweck. So ist es auch mit der Gemeinde. Wenn die Gemeinde sich von ihren Grundsätzen entfernt, kann sie den Heiligen niemals gut dienen. Wir müssen zusammenstehen in Einigkeit. Wir müssen ein Herz sein und einmütig zusammenstehen. Es sei denn, wir sind ein Herz, einmütig, stehen auf den Grundsätzen der Bibel und den Dingen, von denen Gott gesagt hat, dass sie recht sind, sonst werden wir nie Gott und den Men- schen dienen. Wir müssen immer dazu stehen. Zu Billy kam in Chicago eine Frau mit ihrem Mann, der mit Lungen- krebs im Sterben lag. Die Frau, selbst durch Kinderlähmung an den Rollstuhl gebunden, versuchte einen Mann zu versorgen, der kaum auf seinen Füßen stehen konnte, die Lunge voller Krebs. Billy sagte ihm: "Es tut mir leid, Herr, ich würde dir gern eine Gebetskarte geben, aber ich habe keine mehr." Der Mann erwiderte: "Es ist in Ordnung. Wir ver- suchten früher herzukommen, doch es gelang uns nicht." Billy antwortete: "Weißt du, was wir tun können? Ich begleite Vater zu den Versammlungen hinein und heraus. Ich werde dich und deine Frau in einen Raum bringen, und sobald die Predigt beendet ist, werde ich Vater zu euch bringen, damit er für euch beten kann." "Oh," sagte er, "das ist sehr freundlich, mein Sohn. Das wird genügen." Das ist die rechte Einstellung. "Gut genug, das ist fein." An dem Abend fragte sich Billy, ob er richtig gehandelt hatte, denn der Bruder hatte seinen an Lungenbluten leidenden Schwager und sei- ne Schwägerin, die blutende Magengeschwüre hatte, mitgebracht. Man muss so aufpassen, sonst ist gleich der ganze Raum überfüllt. Wir gin- gen hinein und beteten für sie und erhielten jetzt einen Brief, dass der Mann vollkommen von dem Lungenkrebs geheilt wurde; seine Frau, die im Fahrstuhl war, geht jetzt völlig normal umher. Der Mann mit der Tuberkulose ist ganz gesund und auch seine Frau ist von den Geschwü- ren geheilt. Alle vier waren augenblicklich geheilt. Ich frage mich, ob die Zeitungen bereit wären, das zu drucken. Seht, Gott ist immer noch Gott. ER tut die Dinge auf Seine eigene Art, wisst ihr, und Er ist so gut. Wir sind so froh zu wissen, dass Er Gott ist. Vor kurzem sprachen wir an einem Morgen über einen Prediger, den wir kennen, der umherging und für die Kranken betete. Er ging hin und betete für eine Person in einem Krankenhaus in Louisville. Sie hatte TB, und die Frau starb. Der arme Mann sagte: "Nun, es hat keinen Zweck. Gott hat Sein Wort nicht gehalten. Es gibt keinen Gott, sonst würde Er Sein Wort halten. Ich habe sie gesalbt, so wie die Bibel es sagt. Wenn Er Sein Wort nicht hält, dann ist Er nicht Gott." Er sagte: "Es ist nur ein Buch." Nun, das mag so aussehen, es sei denn, ihr kennt Gott. Das ist ein Teil der Schrift, aber nicht die ganze Schrift. Seht, es geschieht auf der Basis des Glaubens des Einzelnen. Ich sagte zu meiner Frau: "Es sind so viele Dinge geschehen, dass ich einfach weiß, dass Er da ist. Ich weiß nicht, was am Ende mit mir ge- schehen wird. Vielleicht muss ich den gleichen Weg gehen. Wenn Gott mir Seine Gnadenhand entzieht, gehe ich denselben Weg. Aber solange Seine Gnadenhand auf mir ruht und Er mich führt, gehe ich vorwärts." Ich fragte Meda: "Wer befand sich in dem Raum an dem Morgen, nach- dem ich in der Vision meine kleine Tochter Sharon sah?" Ich denke gerade daran: Vor einigen Tagen wäre ich beinahe in Ohn- macht gefallen, als ich an der Straße saß. Ihr kennt meine Geschichte von der Vision von ihr. Ich schaute, und an meiner Seite kam ein junges Mädchen die Straße hier in Jeffersonville entlang. Es war genau so wie in der Vision. Ich brauchte nur meine Hände ineinanderzulegen. Es war wie in der Vision von meiner kleinen Sharon, sie war darin eine junge Frau. Nach dieser Vision an dem Morgen in der Herrlichkeit sprach Hope zu mir. Sie legte ihren Arm um meine Schulter und sagte: "Sorge dich nicht um uns, Bill. Uns geht es besser." Ich versuchte, Selbstmord zu begehen, und sie sagte: "Sorge dich nicht. Versprich mir, dass du dich nicht mehr sorgen wirst." Ich erwiderte: "Ich kann es dir nicht verspre- chen, Hope, weil ich mich sorge. Ich kann es nicht ändern." Die Vision verließ mich und ich stand in dem dunklen Raum. Nicht in einer Vision, nicht einer Vorstellung, aber ihr Arm war immer noch um mich und sie streichelte mich. Ich dachte: "Einen Moment mal, dies ist nicht ..." Ich wußte in den Tagen nicht, wie ich sie nennen sollte, die Visionen, ich nannte es Trance. Ich sagte: "Dies ist da. Ihre Hände sind noch hier.", und ich fragte: "Bist du hier, Hope?" Sie sagte: "Bill, versprich mir, dass du dich nicht mehr um mich und Sharon sorgen wirst." Ich war am Ende des Weges angelangt. Ich war bereit, Selbstmord zu begehen. Ich sagte: "Ich verspreche es dir." Sie umarmte mich und streichelte mich mit ih- rer Hand. Dann sagte ich: "Hope, wo bist du?" Ich erhob mich und ver- suchte Licht zu machen. Ich ging umher, suchte auf jedem Stuhl, um zu sehen, ob sie dort saß. ER ist Gott. ER ist heute noch so Gott, wie Er auf dem Berg der Verklärung war, als Mose und Elia erschienen. ER ist immer noch Gott. Wir mögen durch viele Schwierigkeiten und Versuchungen gehen. Denkt daran, es gibt Einen, der alles weiß, der den Weg erleuchtet und Klarheit bringt. Ich weiß nicht, was hinter dem Vorhang ist, aber ich weiß eins: ich strebe vorwärts, dem Ziel der hohen Berufung zu. Jeden Tag versuche ich für dieses große Geschehen zu leben, das eines Tages stattfinden wird, wenn ich Ihn von Angesicht zu Angesicht sehen werde und die Geschichte erzählen, gerettet durch Gnade. Für diesen Tag lebe ich. Ich lasse alles dahinten und dränge vorwärts und wandle immer weiter. Ich möchte, dass diese Gemeinde, die jetzt auf ihren Füßen steht, vorwärts geht gemäß der hohen Berufung. Was immer ihr tut, steht zu- sammen, bildet eine Einheit, aber habt immer einen offenen Arm, auch die zu erreichen, die außerhalb sind, und bringt sie herein. Aber ent- fernt euch nicht einen Zoll von dem Glauben, den wir predigen, sondern kämpft ernsthaft dafür. Denn wenn ihr mir glaubt, Sein Diener zu sein dies ist das Programm Gottes. Es wird niemals in der Überzahl sein. Es wird immer eine Minderheit sein, war es immer und wird es immer blei- ben. Aber denkt daran, es steht geschrieben: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, es ist deines Vaters Wohlgefallen, dir das Reich zu geben." Nun, wir haben in dieser Gemeinde eine Gruppe von Ämtern: Diako- ne, Kassierer, Sonntagsschulleiter, Prediger. So ist unsere Gemeinde geordnet. Und ihr Leute habt diese Ämter und den Pastor gewählt. Ich bin nur ein Aufseher, der darauf achtet, dass alles richtig geht, der Rat- schläge gibt usw. Ihr seid diejenigen, die ihren Pastor, die Kassierer und die Diakone gewählt haben. Ihr habt jedes Amt gewählt, das in der Ge- meinde ist, ihr Leute selbst. Und es ist eure Pflicht, hinter diesen Män- nern zu stehen. Seht, denn sie werden Fehler machen. Sie sind sterb- lich, sie sind nur Menschen, und sie werden Fehler machen. Aber wenn der Präsident der USA einen Fehler macht, setzen wir ihn dann als Prä- sidenten ab? Wir vergessen es und gehen weiter. So wollen wir es hier in der Gemeinde tun. Ich hörte ihn vor einigen Minuten für die Ältesten beten und hörte das Zeugnis von den Kassierern, wie ihr alle einmütig seid. Bleibt so. Nun, ihr Glieder steht hinter den Kassierern, den Diakonen und dem Pastor. Denkt daran, wenn ihr so zusammensteht, wird der Teufel sich damit beschäftigen, dieses zu zerstören. Seht, so war es immer und so wird es immer sein. Aber steht zu den Diensten. Darüber wollte ich spre- chen. Und dann habe ich hier noch etwas für die Bekanntmachungstafel. Es geht um die Versammlung des Vorstands und ihre Autorität. Es wird an der Tafel bekanntgegeben, und ich habe eine Kopie für Bruder Roberson, der verantwortlich für die Kassierer ist. Auch für Bruder Collins habe ich eine Kopie, der wohl die Verantwortung für die Diakone hat. Nun, all diese Ämter sind gemäß der Schrift eingesetzt, und sie müssen schriftgemäße Verordnungen haben, was sie tun sollen. Des- halb hat der Vorstand sein eigenes Amt, und auch die Diakone haben es. Die Sonntagsschulleiter haben ihr eigenes Amt, und der Pastor ist das Haupt der Herde. Nun, sie alle haben etwas gemeinsam. Ihr solltet eure Zusammen- künfte getrennt halten, jedes Amt für sich, denn die Diakone haben mit den Kassierern nichts zu besprechen, es sei denn, dass sie ihnen etwas Geschäftliches vortragen müssen oder umgekehrt. Die Kassierer haben mit den finanziellen Dingen und was das Gebäude betrifft zu tun. Ihre Aufgabe ist eine andere als die der Diakone. Die Diakone sind die Polizis- ten der Gemeinde und die Helfer des Predigers. Die Kassierer sind für das ganze Gelände verantwortlich. Sie sind nicht für den geistlichen Teil zuständig und die Diakone nicht für den finanziellen Teil. So muss es sein. Der Sonntagsschulleiter steht der Sonntagsschule vor. Dies al- les habe ich für das Bekanntmachungsbrett niedergeschrieben. Wir werden auch die Lehre, die Prinzipien für die Gemeinde, einge- rahmt aufhängen. Um eine Gemeinde zu sein müssen wir eine Lehre haben. Wir legen keine Satzungen fest und sagen: "Wir gehen nur so weit." Wir gehen mit jedem so weit in der Gemeinschaft, wie Gott es uns gemäß der Schrift erlaubt. Und nun, steht zusammen, seid einmütig, eines Herzens, und geht vorwärts mit Gott. So will es Gott haben. Lasst uns nun beten und dann das Wort öffnen. O teurer HERR, wir stehen im Begriff, uns Deinem heiligen Wort zu nahen, um es zu lesen. Möge Dein Heiliger Geist uns das klarmachen, was wir benötigen. HERR, lass uns sprechen, handeln und leben in dem Wissen, dass wir alle Deine Kinder sind aus Gnaden, denn Du hast uns gerufen. Möge eine Gemeinschaft in dieser Gemeinde sein, die erkennt, dass wir im Begriff sind, in eine große Bewegung des Geistes hineinzu- gehen. Wir fühlen, dass dadurch andere Prediger ins Feld hinausgehen werden, um in den verschiedenen Teilen der Welt zu dienen und den Glauben zu festigen, damit dort, wohin Du mich auch sendest, bereits ein Prediger ist, der bereit, willig und ausgerüstet ist, es weiterzufüh- ren. Möge der Glaube, der einmal den Heiligen übergeben worden ist und für den wir treu einstehen, einen Kreis um die Welt bilden. Gewäh- re es, HERR. Möge hier auf diesem kleinen Flecken, der einst voller Un- kraut war, als wir diesen Platz Dir weihten, eine Gemeinde entstehen, HERR, aus der Prediger, Evangelisten, Lehrer und Missionare in alle Teile der Welt ausgehen. Wir möchten heute Morgen um einen besonderen Segen für unsere Geschwister Stricker bitten, die sehr leiden. Wir wissen, dass wir alle durch diese Prüfungen gehen. Jeder Sohn, der von Gott aufgenommen wird, muss gezüchtigt und geprüft werden. Wenn wir schnell aufgeben und uns abwenden, sind wir keine echten Kinder, keine Kinder Gottes. Gib Geschwister Stricker Kraft, um auf ihrem Posten der Pflicht zu ste- hen. Sollten sie um Nahrung bitten, so möge Deine Hand des Segens über ihnen sein. Denn wir wissen nicht, ob Du gerade dadurch den Hei- den in Afrika zeigen willst, was ein wahrer Christ ist. Gewähre es, HERR. Möge es alles gemäß Deinem Willen geschehen. Segne unseren Prediger, Bruder Neville. Wir wissen, HERR, dass Du aus ihm einen Hirten für diese Herde machst, wie Du es in der Vergan- genheit getan hast. Wir möchten auch seine geliebte Frau nicht verges- sen, die sehr krank ist. Der Feind möchte Bruder Neville mit der Schar der Kinder allein lassen ohne Mutter, doch wir sind standhaft und stel- len im Glauben das Blut Jesu Christi zwischen den Feind und unsere Schwester. Möge Dein Geist gewaltig über ihr sein. Wir wissen, dass alle Frauen dazu bestimmt sind, durch dieses Tal der Dunkelheit in diesem Alter zu gehen, aber wir bitten, dass Du bei ihr sein möchtest. Segne die kleinen Kinder. Sie wird nervös und aufgeregt sein, aber möge durch den Heiligen Geist die Gnadentür allezeit für diese Familie geöff- net sein. Segne unseren Vorstand, unseren Bruder Wood dort, Bruder Egan, Bruder Roberson und all die anderen, HERR, die Diakone, Kassierer und alle Helfer der Gemeinde. Wir bitten, HERR, dass sie ihren Dienst in Heiligkeit und Gerechtigkeit verrichten. Segne diejenigen, HERR, die in der Vergangenheit gedient haben. Wir bitten, dass Du fortfährst, mit uns allen zu sein, damit wir bekannt sind als eine Gemeinde der Einig- keit und des Geistes und der Liebe des HERRN. Wir bitten, dass Du uns jetzt Dein Wort austeilen möchtest, wie wir es bedürfen, während wir das geschriebene Wort lesen. Wir bitten es in Jesu Namen. Amen. Während wir um den Segen für den neuen Vorstand beteten, dachte ich an unsere Brüder Fleeman und Deakman, die hier sitzen, die vorher gut gedient haben. Wir sind Gott dankbar für ihren treuen Dienst. Möge der HERR immer mit ihnen sein, sie segnen und ihnen helfen. Denkt also daran, auf die Bekanntmachungen für die kommenden Versammlungen zu sehen. Wir sind heute Morgen sehr froh, einen Mann unter uns zu haben, der mir in der Vergangenheit sehr teuer wurde, einen lieben und guten Bruder, Fred Sothman, und seine Frau aus Saskatchewan, Kanada, der hier ist, um mit uns zu pilgern. In unserer Nation ist er ein Fremdling, aber in der Gemeinde ein geliebter Bruder, Fred Sothman, der hier sitzt. Er hat meine Versammlungen in Kanada arrangiert. Da ist noch ein anderer teurer Bruder, der früher Kanadier war. Er war ein Geschäftsmann und kann euch beweisen, dass ihr Gott nicht beschenken könnt. Er und sein Kamerad eröffneten einen Fonds, um Gelder für ein Gebäude zusammenzubekommen, eine Stiftung für eine ausländische Mission. Sie riefen mich nach Oakland für eine Versamm- lung. Sie sagten, sie hätten das Geld. Sie würden alles aus ihrem Fonds begleichen. Bruder Fred hatte Geld, das ich nicht persönlich in Anspruch neh- men wollte. So entschlossen wir uns, es für die Menschen in Kanada zu verwenden, so dass wir nicht einmal ein Opfer zu sammeln brauchten. Aber das war nicht gut. Die Versammlungen waren gut, aber weil wir kein Opfer erhoben ... Ich gebe nichts darum, ob eine Gemeinde hun- dert Billionen Dollar besitzt, ihr seid es Gott immer noch schuldig, ein Opfer zu erheben. Es ist ein Teil der Anbetung. Und wenn ihr das raubt So sehr ich auch gegen Geld und solche Dinge bin, meine ich doch, wenn ein Mensch verkehrt ist, sollte er es zugeben, denn Bruder Fred und ich haben gesehen, dass der Ausgang nicht so gut war. Als ich Bruder Fred verließ und zu dir, Bruder Borders, kam, sagte ich: "Tue das nicht! Reiche einfach den Opferteller herum, und was im- mer einkommt, lege in den Fonds für die nächste Versammlung irgend- wo." Bevor die Versammlungen abgeschlossen waren, kamen Bruder Borders und sein Freund zu mir und sagten: "Was wir in diese Versamm- lung hineingesteckt haben, ist schon eingekommen." Vor einigen Tagen traf er Vorbereitungen für eine Versammlung in San Jose, Kalifornien, bei der wohl ungefähr 60 bis 70 Gemeinden der verschiedenen Glaubensrichtungen zusammentreffen. Wir hatten eine wunderbare Versammlung und werden im November wieder zurückkeh- ren. Wir sind froh, euch, Bruder Borders und Bruder Fred, die ihr dort hinten sitzt, hier zu haben. Vielleicht sind euch diese Brüder unbekannt, aber sie waren mir treue Brüder auf dem Missionsfeld, einstehend für den Glauben, für den auch wir einstehen. Gott segne euch, Brüder. Wir freuen uns, dass ihr heute Morgen hier seid in diesem kleinen, alten Tabernakel. Hier ist nichts Sehenswertes, doch irgendwie wissen wir, dass Gott hier wohnt. Darüber sind wir froh. Auch andere kostbare Brü- der sind heute hier; wenn ich nur Zeit hätte, sie zu erwähnen! Zwar habe ich es noch nicht bekanntgegeben, doch ich bete für die Lagerversammlung, die wir voraussichtlich in Kürze haben werden mit Bruder Sullivan in Ohio, so der HERR will. Ich fühle mich dazu geleitet. Ich glaube, es ist nur etwa hundert Meilen von hier entfernt. Falls ihr euren Urlaub noch nicht geplant habt und der HERR uns weiterhin führt, wäre das doch eine schöne Reise. Wir schätzen Bruder Sullivan sehr. Er ist ein feiner Mensch. Früher war er der Bürgermeister der Stadt. Er ist ein Kentuckier alten Schlages. Mehr kann ich von ihm nicht sagen. Wir wuchsen beide in den Bergen Kentuckys auf. Als ich ihn letztens traf, sagte er zu mir: "Hast du immer noch diesen Trachtenschlips um deinen Hals, Billy?" Nun, ihr wisst, wie Kentucky ist. Ich achte meine Ken- tucky-Brüder, Bruder Jeffrey und die anderen, nicht gering. Ich selbst komme aus Kentucky, wie ihr wisst. Ich möchte euch etwas sagen. Wir sind weder Kentuckier noch Amerikaner, wir sind Pilgrimme und Fremd- linge und suchen die Stadt, die kommt. Lasst uns aus 2. Mose 23, 20-23 lesen. Und ich möchte heute Morgen als Text nehmen: "Totale Befreiung." Ich werde nicht lange sprechen, während ich warte, dass ihr die Bibelstelle findet. Wisse wohl: ich will einen Engel vor dir hergehen lassen, um dich unterwegs zu behüten und dich an den Ort zu bringen, den ich dir bestimmt habe. Nimm dich vor ihm in Acht, gehorche sei- nen Weisungen und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er würde euch eure Verschuldungen nicht vergeben, weil ich persön- lich in ihm bin. Doch wenn du seinen Weisungen willig gehorchst und alles tust, was ich gebieten werde, so will ich der Feind deiner Feinde und der Bedränger deiner Bedränger sein. Wenn mein Engel nun vor dir hergeht und dich in das Land der Amoriter Hethiter Pherissiter Kanaanäer Hewiter und Jebusiter bringt und ich sie ausrotte:... Möge der HERR Sein Wort segnen, während wir einige Minuten lang darüber sprechen und ihr betet. Ich habe über dieses Thema "Totale Befreiung" nachgedacht. Die Gemeinde war in der Minderheit. Der Mit- gliederzahl nach wird sie es immer sein, bis Jesus kommt. Es ist aber ein Leben unter gottgegebenen Vorrechten. Wir sollten uns bewusst sein, dass dieses die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, nicht der Bran- ham-Tabernakel, denn der Branham-Tabernakel ist nur ein Teil des Ganzen. Solche Tabernakel gibt es im ganzen Lande. Bruder Snelling wird heute Abend einen Taufgottesdienst haben. Ich vergaß, dass Bruder Curtis mich gestern gebeten hatte, bekannt zu ge- ben, dass er einen Taufgottesdienst haben wird, und falls jemand hier ist, der noch nicht getauft ist, würde Bruder Snelling es gerne heute Abend tun, und zwar im Heiligkeits-Tabernakel in Utica. In New Albany ist Bruder Junior Jackson, und es gibt so viele Gemeinden im ganzen Land, doch es scheint, als seien wir mehr oder minder unterlegen. Als ich Bruder Neville heute die Bekanntmachung geben hörte, kam mir in den Sinn, dass die Leute Abstand gewinnen von der Befreiung. Es scheint, als ob die Menschen die Notwendigkeit erkennen, es aber beiseite schieben mit dem Gedanken: "Ach ja, Gott kann es wohl tun." Aber das ist nicht die rechte Einstellung. Als Mose von Gott gerufen wurde, war er durch und durch Prophet. Wenn Gott einen Menschen sendet, etwas zu tun, rüstet Er ihn aus mit allem, was er dafür nötig hat. Wenn Gott einen Menschen als Prediger beruft, legt Er etwas in ihn hinein, das ihn dazu befähigt. Wenn Er ihn als Lehrer beruft, befähigt Er ihn zur Belehrung. Wenn Er ihn als Pro- phet beruft, legt Er etwas in ihn hinein, Gesichte zu sehen und ein Pro- phet zu sein. Gott rüstet Seinen Mann immer völlig aus. So war es auch, als Er Mose nach Ägypten sandte. ER ließ ihn auf bestimmte Weise auf- wachsen und ausbilden, Er formte und gestaltete ihn. Als Er dem Abra- ham vor Hunderten von Jahren verhieß, dass Er das Volk befreien wür- de, da hatte Er bereits im Sinn, Mose so zu gestalten, wie er dann war. Mose war durch und durch Prophet. So ist es auch mit euch, wenn ihr Christen seid. Gott macht keine halben Christen, Gott macht uns zu echten Christen. Gott macht keine halben Prediger, aber der Prediger kann halbherzig sein. Gott macht Seine Kinder zu Christen, aber manchmal sind sie nur halbherzig. Aber es ist nicht Gottes Absicht, dass sie so sind. Ihre eigenen Wege vermi- schen sich mit dem Plan Gottes in ihrem Leben, deshalb werden sie so. Gott möchte nicht, dass sie halbherzige Christen oder halbherzige Pre- diger sind, die nach allen Seiten Kompromisse schließen. ER möchte, dass sie völlig in den Riss treten. Gott hatte Mose zu einem vollständigen Propheten für eine vollstän- dige Befreiung gesetzt. Mose hatte sich ganz in die Hände Gottes gege- ben. Aus diesem Grunde war er, was er war. Er hatte sich Gott so völlig hingegeben, dass Gott ihm vertrauen konnte. Ich frage mich, ob wir als Christen unseren eigenen Willen aufgege- ben und uns Gott so völlig übergeben haben, dass Er uns vertrauen kann auf dem Platz, wo Er uns hingestellt hat. Ich frage mich heute Morgen, ob auch ich selbst Gott so hingegeben sein könnte, dass Er mir vertrau- en könnte; und desgleichen Bruder Neville, unser Vorstand, die Diako- ne und alle Mitglieder der Gemeinde. Wir alle haben einen Platz und eine Pflicht. Der Prediger ist verpflichtet, die unerforschlichen Reichtümer in Christus zu predigen, ohne Kompromisse zu schließen, wenn er als Pre- diger berufen ist. Ist er als Prediger berufen, wird er niemandem etwas durchlassen. Die Mitglieder der Gemeinde, wenn sie als Mitglieder der bestimm- ten Gruppe gerufen sind, werden keine Kompromisse schließen. Wenn die Gemeinde glaubt, dass man an Glücksspielen nicht teilnehmen soll, dann werden die Mitglieder niemals ein Kartenspiel anrühren. Wenn wir glauben, dass man nicht trinken soll, werden wir uns völlig vom Trinken fernhalten. Wenn wir glauben, dass man nicht an Glücksspie- len teilnehmen oder rauchen soll, sollten die Glieder der Gemeinde sol- che Dinge nie anrühren, Gott gibt totale Befreiung. ER wird es tun, wenn wir uns Ihm völlig hingeben. Wenn wir uns vollkommen in Seine Hand geben, dann kann Gott in uns Wohnung nehmen, Christus, die Hoff- nung der Herrlichkeit. ER kann sich selbst in uns widerspiegeln, wenn wir uns selbst aus dem Weg räumen; dann sind unsere Gedanken Seine Gedanken. Könnt ihr euch Christus eine Zigarre rauchend, trinkend oder Kar- ten spielend vorstellen? Wenn also euer Geist ein Teil Seines Geistes ist, möchte Er, dass das ein Teil eures Bekenntnisses ist. Aber ihr erlaubt dem Teufel, sich einzuschleichen und alles zu übernehmen, und doch wisst ihr die ganze Zeit tief in eurem Herzen, dass es ver- kehrt ist, wenn ihr diese Dinge tut. Ihr wisst, es ist verkehrt, wenn ein Glied über das andere redet. Es ist euch geboten, für einander zu beten, nicht gegeneinander zu reden, sondern ein- ander zu lieben. Wenn jemand niedergeschlagen ist, so helft ihm auf. Das macht uns zu einer einmütigen Gruppe von Gläubigen. Wenn wir dem nicht Folge leisten, dann sind wir Gott ungehor- sam und missfallen Ihm. Deshalb kann unsere Gemeinde, unser Volk nicht gedeihen, die Gemeinde kann nicht vorwärts gehen, weil wir nicht einmütig sind. Jesus sagte: "Ein wenig Sauerteig versäuert den ganzen Teig." Wenn der Gemeindevorstand und die Diakone kommen und sagen würden, dass wir ein neues Gebäude bauen sollten, und an die Kassie- rer herantreten würden, und sie hätten nicht das Geld, es zu tun, dann haben sie ein Bauprogramm, wie wir es jetzt haben, und dann wird es der ganzen Gemeinde vorgelegt, denn die Gemeinde hat das Bestim- mungsrecht. Wenn die Gemeinde sich dazu entschließt, das neue Ge- bäude zu bauen, sollten wir alle darin mitarbeiten. Offen gesagt war ich, als sie mit mir über ein neues Gebäude spra- chen, dagegen. Das stimmt. Ich sagte: "Eigentlich brauchen wir kein neues Gebäude. Ich werde wohl bald von hier gehen, wie der HERR ... wenn sich das erfüllt, was Er mir gezeigt hat. Wozu brauchen wir ein neues Gebäude? Wir haben das Geld nicht dazu." Dann kam ich hierher und empfand, dass die Mehrheit der Gemein- de es wohl doch wollte. Was habe ich dann getan? Ich opferte meine eigene Vorstellung und fügte mich der Gemeinde. Lasst es uns so hand- haben und in der Weise das Los werfen. So war es auch in Bibelzeiten, so entschied die Gemeinde. Die Gruppe von Leuten kommt zusammen, um zu bestimmen. In der Einheit liegt die Stärke. Deshalb sagte ich: "Gewiss, wenn die Gemeinde es so möchte, wenn Gott es so will. Er hat mehr Autorität, in einer ganzen Gruppe zu bestimmen als in mir allein, denn ich habe nicht den Überblick zu sagen, dass es nicht sein soll." Deshalb fügen wir uns der Gemeinde und gehen mit ihr voran. Ich stehe dahinter und tue alles, der Gemeinde zu helfen Das sollte das Motiv eines jeden Christen und jeder Person in der Gemeinde sein, nämlich einmütig zu sein und zusammenzuhalten. Wo- für sich die Gemeinde auch entschließt, wir sollten dahinterstehen. Wenn sie etwas im Gebäude ändern wollen, wenn die Kassierer, die Diakone oder jemand anders etwas ändern möchte, muss es der Gemeinde vorge- tragen werden und die Gemeinde entscheidet. Wenn unsere Meinung sich von der Gemeinde unterscheidet, dann lasst uns diese Meinung aufgeben, denn nur auf diese Weise können wir einmütig bleiben. Wenn diese Gemeinde so vorwärts geht, wie sie es jetzt tut, und einmütig bleibt, dann sind dem keine Grenzen gesetzt, was Gott tun wird, wenn wir nur zusammenhalten. Wir müssen nur zusammenhalten. So möchten wir sein, so eins miteinander und so völlig in den Händen Gottes. Und dann brauchen wir einen Mann, von dem wir glauben, dass er das Wort Gottes predigt. Wenn dieser es nicht tut, müssen wir jemand anders suchen, der es tut. So müssen wir stehen. Wenn der Vorstand nicht für das Richtige einsteht, dann ist es eure Aufgabe, jemanden zu wählen, der für das Rechte einsteht. Wenn ihr das getan habt, dann bleibt dabei. Es ist euch überlassen. Steht dazu. Und alle zusammen stehen wir für eins ein, und das ist Gott. Wenn jemand einen Fehler macht, tut ihn nicht ab, helft ihm, richtet ihn auf, kommt zusammen und hört einander an. So sagt es die Schrift. Wenn wir einen Fehler machen, lasst uns zu Gott kommen. Bevor wir zu Gott kommen können, müssen wir zu der Person gehen, die wir ver- letzt haben. Vor kurzem musste ich das tun. Ich weiß, ich hatte etwas Verkehrtes getan. Ich hatte gelogen und verursacht, dass auch meine Frau log. Ich glaube, ich habe es euch in der Gemeinde erzählt. Es war vor kurzem, vor ungefähr sechs Wochen. Der Staatsanwalt hatte mir so zugesetzt wegen dieser Untersuchung, bis ich nicht mehr wußte, wo ich mich be- fand. Ich war gerade zum Mittagessen vom Büro nach Hause gekom- men, als das Telefon klingelte und Meda ging, um es abzunehmen. Sie legte die Hand auf den Hörer und sagte: "Es ist wieder dieser Staatsan- walt." Ich sagte: "Ich kann keinen weiteren Abend aushalten. Ich habe das Gefühl, mein Kopf platzt. Ich verliere den Verstand, wenn sie mich so hin und her zerren. Ich kann das nicht aushalten." Ich sprang auf und sagte: "Sag ihnen, ich bin nicht hier," und lief hinters Haus. Als ich zu- rückkam (Meda ist sehr gewissenhaft), traf sie mich an der Tür, halb weinend, und sagte: "Bill, war das richtig?" Ihr wisst, wie man so ist. Ich weiß, wie ich bin. Ich sagte: "Natürlich, dann war ich ja nicht mehr drin" Ich wußte aber, Gott hatte mich verurteilt. Ich sagte: "Ich war doch dann gar nicht hier drin." Sie erwiderte: "Aber du warst hier, als sie anriefen." An dem Nachmittag ging ich hin, um für ein krankes Baby zu beten. Ehe ich das Haus verließ, klingelte wieder das Telefon, und der kleine Joseph lief hin, nahm den Hörer und sagte: "Daddy, soll ich ihnen sagen, dass du nicht hier bist?" Seht ihr, wie Sünde sich auswirkt, was zum Schluss aus der Familie wird? In 1. Joh. 3, 21 steht geschrieben: "Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, so besitzen wir Freudigkeit zu Gott." Aber wenn unsere Herzen uns verurteilen, wie können wir dann Freudigkeit zu Gott ha- ben? Wir wissen, solange wir Sünde haben, die wir nicht bekannt ha- ben, wird Er uns nicht erhören. Das ist stark, aber die Gemeinde braucht diese Dinge. Dann begann ich für dieses Baby zu beten. Als ich dabei war, meine Hände aufzulegen, wies mich der HERR zurecht und sagte: "Du hast ge- logen, es steht dir nicht zu, für das Baby zu beten." Ich wandte mich von dem Mann ab und sagte: "Warte hier, ich muss noch etwas in Ordnung bringen." Ich rief den Staatsanwalt an, ging in sein Büro, rief ihn herein und sagte: "Mein Herr, ich habe gelogen und auch meine Frau dazu gebracht, indem sie sagte, ich sei nicht da. Ich war nur aus dem Hause gelaufen." Ich bekannte es ihm. Er kam auf mich zu, legte mir die Hand auf die Schulter und sagte: "Bruder Branham, ich hatte schon immer Vertrauen zu dir, aber jetzt habe ich noch mehr Vertrauen zu dir, einem Mann, der gewillt ist, Ver- kehrtes zu berichtigen!" Ich erzählte ihm: "Ich begann für das Baby zu beten und der HERR verurteilte mich in meinem Herzen, denn ich wußte, ich hatte verkehrt gehandelt." Am anderen Tag sagte meine Frau: "Wohin gehst du?" Ich erwiderte: "Zu meiner Höhle." Und ich ging zu dem Ort in der Nähe von Charlestown, wohin ich schon seit Jahren gehe. Ich ging hinein und betete den ganzen Tag. "O Gott, lass mich niemals wieder so etwas tun. Vergib mir, HERR, denn als ich meine Hände auf die Kranken legte, um zu beten, wurde ich verur- teilt." Gegen drei Uhr am Nachmittag ging ich nach draußen. Da waren große Felsblöcke, ich setzte mich auf einen und schaute gen Osten, mit erhobenen Händen den HERRN preisend. Alles war ruhig, und ich sagte: "HERR, einst zogst du an Mose vorüber. Als er sich in der Bergesspalte befand, sah es aus wie der Rücken eines Mannes. HERR, könntest Du es noch einmal tun, um mich wissen zu lassen, dass mir vergeben worden ist? HERR, wenn Du mir hilfst und in meine Gesinnung kommst! HERR, ich bin nicht sehr stark, habe wenig Bildung und ich versuche Dir zu dienen. DU kennst mein Herz. Ich hätte es nicht tun sollen. Ich wollte es nicht tun. Ich hatte das Gefühl, als ob mein Kopf platzen würde, ich war so nervös und tat es in einem Augenblick, als Satan mich erwischte. Wenn Du mir vergibst, lass mich Dich sehen, HERR!" Und Gott ist mein Richter: zu meiner Rechten begannen die Büsche sich wie durch einen Wirbelwind zu bewegen, und es kam entlang der Seite der Höhle, wo ich war, und ging durch den Wald hindurch. O Bru- der, ein Friede, der alle Vernunft übersteigt, überströmte mich, und ich weinte, schrie und rief Ich wußte, meine Sünden waren mir vergeben. Seht, ich war aus der Gemeinschaft mit Gott geraten, ich konnte die Befreiung für das Baby nicht empfangen. Und am nächsten Tag war ein Mann da aus Chicago, ein großer Mann, ein bekehrter Katholik; seine Herzklappen waren aufgeschwollen wie eine aufgeblasene Tube. Man hatte schon vor langer Zeit versucht, ihn zu operieren, aber er weigerte sich. Endlich bekam er eine Aussprache. Wir unterhalten uns so lange, bis wir wissen, was verkehrt ist. Dieser Mann war gerade hereingekommen, und der Heilige Geist ging zurück in seinem Leben und nannte etwas, das er getan hatte, als er ein Messdiener in der katholischen Kirche war. Er sagte: "Das ist wahr. Das ist die reine Wahrheit." Er fragte: "Meinst du, dass das gegen mich stand?" Ich erwiderte: "Das ist der einzige Schatten, den ich in deinem Leben sehen kann." Er ging zu seinem Arzt zurück und sagte: "Du kannst die Operation vorbereiten." Der Doktor erwiderte: "Wir wollen noch einmal das Herz untersuchen." Als er es prüfte, sagte er: "Du brauchst die Ope- ration nicht." Seht, wenn unser Herz uns nicht verdammt! Wir möchten eine völli- ge Befreiung. Wir möchten keine Gemeinde sein, die nur halbwegs geht. Wir möchten eine echte Gemeinde oder überhaupt keine sein. Wir möch- ten wahre Christen sein oder überhaupt keine. Wir möchten eine totale Befreiung von unseren Lastern, von unserer Sünde, all dem bösen Den- ken, unserem bösen Handeln, von unseren Unterlassungssünden, was immer wir getan haben. Wir möchten völlige Befreiung, auf dass, wenn die Menschen zu dieser Gemeinde kommen, damit für sie gebetet wird, diese kleine Gruppe von etwa 100 oder 200 Menschen, die hier sitzt, sich Gott völlig in die Hände gegeben hat. Wenn wir beten, wird Gott uns vom Himmel her erhören. Gott sucht jemanden, den Er in Seiner Hand halten kann. Jemand, von dem Er sagen kann: "Ich habe Vertrau- en in ihn. Ich kann diesen Meinen kranken Diener zu dem Branham- Tabernakel in Jeffersonville senden, und diese Versammlung ist einmü- tig." Etwas wird geschehen. Seht, was Er für uns in der Verfassung tut, in der wir sind. Was könnte Er erst tun, wenn wir eines Herzens und einmütig sein würden. Der einzige Weg dazu ist, dass wir unsere Herzen in brüderlicher Liebe ver- einigen, dass wir den Dienern der Gemeinde und dem Pastor gehorchen und dass der Pastor Gott gehorcht. Dann wirkt Gott durch den Pastor, durch den Vorstand in der ganzen Gemeinde, und alle zusammen wer- den zu dem Königreich Gottes vereinigt. Wenn wir eine vereinigte Gruppe sind, wird Gott uns erhören. Lasst euch durch nichts beunruhigen. Lasst euch durch nichts bedrücken. Solche Menschen hat Gott dazu verordnet, das Land einzunehmen. Moses war völlig ausgerüstet, er war ein Mann, der keine Kompromisse schloss. Wenn Streitigkeiten und Unstimmigkeiten da waren, machte er keine Kompromisse. So möchte es Gott von uns jetzt haben. Pharao wollte übereinstimmen und sagte: "Moses, ihr könnt ziehen, aber lasst eure Kinder hier oder lasst einen Teil eurer Herden zurück." So möchte der Teufel einen Christen ziehen lassen: "Es ist für dich in Ordnung, einer Gemeinde beizutreten, aber vergib niemals deinem Nach- barn. Es ist für dich in Ordnung, wenn du das noch mitbringst, wenn du dahin noch gehst. Du brauchst das Rauchen nicht aufzugeben, dein Trin- ken, dein Lügen, dein Stehlen, immer an einem andern Fehler zu fin- den, über ihn herzuziehen, das brauchst du nicht aufzugeben. Tritt nur der Gemeinde bei." Aber Mose schloss keine Kompromisse, er wollte völlige Befreiung. Er sagte: "Keine Klaue soll zurückbleiben. Wir nehmen alles mit, was uns gehört, wenn wir den HERRN anbeten." So sollte die Gemeinde sein. "Wir nehmen Gerechtigkeit, wir neh- men Heiligkeit, wir nehmen den Heiligen Geist, wir nehmen eine verei- nigte Gruppe, wenn wir zum Altar gehen. Wir sind eine echte Gemein- de, die alles hinter sich zurückläßt. Wir nehmen alles. Da wird keine Klaue zurückbleiben." Ihr wisst: Menschen können in solch einer Weise beten, bis der Teufel aufgeben muss. So tat es Mose und seine Gruppe. Sie sind ausgezogen unter dem Blut. Beachtet, bevor sie nicht unter dem Blut waren, gab es keine tota- le Befreiung. Mose selbst war mit Gott vereinigt. Aber Israel war es nicht. Die Sünde war immer noch mit ihnen, und sie murrten gegen Mose und sagten: "Warum warum tust du dieses? Du bringst noch mehr Schwierigkeiten über uns, denn Pharao verlangt von uns die doppelte Anzahl der Steine." Das war Mose; er war vollkommen in der Hand Got- tes, vollkommen von dem Schafehüten befreit, um Gottes Schafe zu hü- ten. Er selbst war vollkommen befreit, aber die Leute waren nicht be- freit, denn es war noch immer Murren unter ihnen. An dem Abend, an dem Gott bestimmte, dass ein Lamm getötet wer- den sollte, als ein Sinnbild auf Christus, und das Blut mit Ysop, welches ein Kraut ist (gewöhnlich, demütig), über den Türpfosten und Türrah- men gestrichen wurde, da wurde Israel vollkommen befreit und keine Klaue blieb zurück. Alle, die dazugehörten, waren befreit. Ihre Famili- en, ihre Lieben, alles war befreit, als es völlig unter das Blut kam. Dann wird die Gemeinde völlig befreit, wenn alles unter das Blut kommt. Wenn deine Sünde unter das Blut kommt, wenn dein Rauchen, wenn dein Trin- ken, wenn dein Betrügen, wenn dein Stehlen, wenn dein Lügen, wenn alles unter das Blut gebracht ist, dann wird eine totale Befreiung da sein. Wenn du an jemandem verkehrt gehandelt hast, bringe es in Ord- nung. Das kannst du nicht mit unter das Blut bringen. Es wird dort nicht bleiben, du kannst es nicht bringen. Etwas wird es dir nicht erlau- ben. Wenn du dich selbst völlig, total unter das Blut bringst, wird eine totale Befreiung stattfinden. Dann wirst du eine Freiheit haben, wie du sie nie vorher kanntest - wenn alles unter das Blut gebracht ist, wenn sich alles dem Reiche Gottes unterordnet, wird eine echte Befreiung statt- finden. Jesus war vollkommen und total Mensch. ER konnte weinen wie ein Mensch. ER konnte essen wie ein Mensch. ER wurde Mensch. In Seiner leiblichen Gestalt war Er durch und durch Mensch, und in Seinem Geist war Er durch und durch Gott. So unterordnete Er Sein Fleisch dem Geiste, der in Ihm war. Ihr seht, Er wurde versucht in gleicher Weise wie wir. ER war Mensch, nicht ein Engel. ER war ein Mensch! ER hatte Verlangen und Versuchungen wie wir. Das sagt die Bibel. ER war ein Mensch, nicht ein Engel, der über Versuchungen stand. In Hebräer 1 steht geschrieben, dass Er ein wenig niedriger als die Engel gemacht wurde. ER war Mensch, völlig Mensch, so dass Gott einen vollkomme- nen Mann nahm, um völlige Befreiung zu bringen; und Er erfüllte Ihn mit Seinem Geist. Der Heilige Geist war in Ihm ohne Maß. ER wurde versucht wie wir. Und Er war vollkommen Gott. ER bewies es, als Er die Toten auferweckte, als Er der Natur gebot, der stürmischen See und dem mächtigen Wind. Als Er zu dem Baum sprach usw., gehorchten sie Ihm. ER war Gott und Er konnte Mensch sein, denn Er war Mensch; aber als Mensch hat Er sich ganz und gar in die Hände Gottes für den Dienst Gottes gestellt. Und Er ist unser Vorbild. Wir sind Männer und Frauen. Wir sind auch Christen. Wenn Er un- ser Vorbild ist, wollen wir uns völlig in Seine Hände legen durch den Heiligen Geist, auf dass wir Untertanen des Königreiches Gottes sind. ER war völlig Mensch, Er war völlig Gott, aber Er übergab den na- türlichen Teil, den physischen Teil, Sein eigenes Denken, Sein eigenes Tun, Seine eigenen Sorgen und sagte: "Ich tue nur das, was Meinem Vater wohlgefällig ist." So ist es. Völlige Befreiung des menschlichen Seins. Die Priester kamen zu Ihm, die großen Männer, und sagten: "Rab- bi, soundso" und versuchten Ihn für ihre Denomination und Vereine zu gewinnen, aber Er war völlig befreit, denn Er vertraute Gott. Hat der Psalmist nicht gesagt: "Du wirst ihn befreien, denn er hat Dir völlig vertraut."? Seht: "Errette vor dem Schwert mein Leben, mein einziges Gut aus der Hunde Gewalt!" Es kommt die Stunde, in der wir zum Ende unseres Lebensweges kommen. Ich möchte es für meinen, ihr möchtet es für euren haben. Ich möchte Ihn sagen hören: "Ich befreie ihn aus dem Rachen des Todes, denn er hat Mir vertraut. Ich werde ihn von dem Grabe befreien an dem Auferstehungsmorgen. Völlig befreien: Seele, Leib und Geist. Denn er hat Mir vertraut." All die Werke Jesu waren vollkommen, alles war vollkommen, völli- ge Befreiung. ER hat den Aussätzigen völlig von seinem Aussatz befreit. ER befreite die Frau völlig von ihrem Blutfluss. ER befreite die Welt völlig von der Sünde, als Er am Tag der Versöhnung starb. ER hat von jeder Sünde völlig freigemacht. ER hat die Gemeinde befreit. Wir brau- chen nicht mehr als Menschen zu leben, die kein Vorrecht hätten. Wir haben es nicht nötig, in der Niederlage zu verharren, denn Er hat den Teufel besiegt und hat alle Fürstentümer und Gewalten unter Seine Füße gelegt, und sie haben kein legales Recht, euch zu beherrschen. Wir sind Christen, erfüllt mit dem Heiligen Geist. Wir brauchen uns vom Teufel nicht dirigieren zu lassen. Christus hat uns befreit. Totale Befrei- ung. ER hat uns von allem Übel befreit. ER befreite uns von aller Sün- de, befreite uns von allen Leidenschaften, befreite uns vom Reden, be- freite uns vom Schlechtmachen, befreite uns von den verschiedenen schmutzigen Dingen. ER befreite uns vollkommen und hat uns in Seine heiligen Hände gelegt, eine völlige, totale Befreiung. ER hat uns von unserer Krankheit befreit; wir haben ein verbürgtes Anrecht dafür. Halleluja! Denn Er war verwundet um unserer Misse- taten willen, in Seinen Striemen sind wir geheilt. ER ist unser Heiler. Deshalb hat diese arme gelähmte Frau versucht, sich um ihren krebs- kranken Mann zu kümmern, der im Sterben lag. Sie begab sich in die Atmosphäre und Gegenwart Gottes. Sie hatte Glauben. Die Ärzte hat- ten alles getan, was sie konnten, so folgte sie den Anweisungen Gottes und wurde völlig befreit. Die Jünger hatten vollkommene Befreiung, absolute, völlige Befrei- ung. Warum? Weil sie völlig und ganz mit dem Heiligen Geist erfüllt waren. Wenn Du nur ein Kirchenmitglied bist und die Hand deines Pas- tors geschüttelt hast oder irgendeine kleine Erfahrung des Hüpfens, Jauchzens oder Redens in Zungen oder etwas anderes hattest und im- mer noch Bosheit in deinem Herzen hast, befremdende Handlungen tust, Lügen erzählst, Zigaretten rauchst, Verlangen nach Frauen hast, dann ist etwas noch nicht geschehen. Etwas ist verkehrt: "Denn wer die Welt lieb hat oder die Dinge der Welt, in dem ist nicht die Liebe Gottes vor- handen." Du bist verführt worden. "An ihren Früchten sollt ihr sie er- kennen." Wir alle möchten vereinigt werden mit dem Heiligen Geist. Ein Glied sollte mit dem anderen einmütig sein. Die Liebe Gottes ist in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist. ER reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wir sind befreit von den Dingen der Welt. Jesus sagte: "Daran wird jedermann erkennen, dass ihr Meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." - wenn ein Glied das andere so sehr liebt, dass es für es sterben würde. Wenn irgend etwas Böses passiert, dann sagt die Außenwelt, oder irgendeine Frau kommt und sagt: "Nun schau, es wäre besser für dich, dies oder das zu tun, dies oder jenes zu tragen. Oder tue das, oder gehe, entferne dich von diesen Heiligen Rollern usw." Wir sind so mit Gott vereinigt! Du sagst: "Nun, Bruder Branham, es ist eine solch furchtbare Versuchung." Aber Christus starb zu diesem Zweck. Der Teufel ist besiegt. Wir wollen totale Befreiung. Wir wollen eine Gemeinde, die rein, geläutert und unbefleckt, gewaschen in dem Blut des Lammes und erfüllt mit dem Heiligen Geiste ist und in der Zeichen und Wunder geschehen. Völlige Befreiung für jedermann! O Gott, Du nimmst nichts an, bis es völlig befreit ist. DU kannst kein fehlerhaftes Opfer annehmen. DU nimmst kein Gebet an, wenn Sünde in dem Leben der Person ist. DU kannst es einfach nicht tun, HERR. DU hast es in den vergangenen Zeiten nicht getan und Du kannst es heute nicht tun. Das Opfer muss ohne Fehl sein. HERR, unser Gott, während wir uns selbst als lebendige Opfer auf den Altar legen, nimm jeden Ma- kel der Sünde von uns, O HERR. Ich lege meine Seele, meinen Leib, meine Kraft, meine Anstrengungen mit dieser Gemeinde heute Morgen völlig auf den Altar. Reinige uns durch Dein Blut und vergib uns jede Sünde, die wir getan haben. Und möge der große Heilige Geist so reichlich in uns bleiben und Seine Gegenwart mit uns gehen, wenn wir heute Mor- gen aus dem Gottesdienst gehen, dass wir innerlich wissen, dass Du uns vergeben hast. Dann wird unser Gebet sein: "Vergib uns unsere Über- tretungen, wie wir denen vergeben, die gegen uns gesündigt haben." Gewähre es, HERR. Sei uns jetzt nahe. Segne uns und erhalte uns, bis wir heute Abend wieder zum Gottesdienst kommen. Mögen wir mit rei- nen Händen und reinem Herzen kommen, das Du nicht ablehnst, denn wir möchten völlige, totale Befreiung von allem, HERR, was uns hindert, ein Licht der Welt zu sein, ein Licht, das auf einem Berge scheint; nicht mit einem Scheffel darüber, sondern ein Licht, das auf einen Berg ge- setzt ist, das Licht gibt und die Füße der Menschen auf den Weg führt, der richtig ist. Gewähre es, Vater. Wir bitten es in Jesu Namen und zu Seiner Verherrlichung. Amen. Ich möchte Doc oder einen der Diakone, die anwesend sind, bitten, dass die Gemeinde dieses liest. Doc, befestige dies an der Bekannt- machungstafel, damit die Gemeinde es sehen kann, während sie hin- ausgehen. Und dann gib das andere Bruder Collins, wenn er hier ist. Da ist jemand, der ein Gespräch wünscht. Dazu geben wir die Gele- genheit. Wir sind froh, die Aussprachen zu haben. Ihr müsst unsere Nummer anrufen. Seht, zu Hause hatten wir so viele Schwierigkeiten. Die Gemeinde weiß das, und dies hier ist ein Fremder und wir sollten für diejenigen von außerhalb die Nummer irgendwo anbringen. Es sind so viele, dass wir es gar nicht schaffen; wir müssen nach Nummern ge- hen. Ich möchte auch, dass die Glieder hier sich um diejenigen küm- mern, die von außerhalb kommen. Ich freue mich immer, wenn ich Leu- te sehe, aber wir haben hier ein System. Einige haben bereits angeru- fen, sehr viele, aber wir müssen einen nach dem andern nehmen. Frü- her haben wir einfach den drangenommen, der gerade kam, und ande- re, die warteten, gingen enttäuscht nach Hause. Jetzt schreiben wir sie uns in Nummern nacheinander auf. Seht, davon versuchen wir zu spre- chen, dass wir alles in völliger Ordnung haben müssen. Mr. Mercier und Mr. Goad werden die Anrufe entgegennehmen, um euch zu sagen, wel- che Zeit ihr genau haben könnt. Wir haben einen klimatisierten Raum, wo wir die Leute empfangen und für sie beten können. Wir sind froh, es zu tun. Das ist der Grund warum ich nicht hierher komme. Die Leute mei- nen manchmal, ich versuche mich von ihnen fernzuhalten, aber das ist es nicht. Ich versuche nur, alles in Ordnung zu haben. Seht, warum ich das tue: Ich möchte kein Ansehen der Person walten lassen, jeden Men- schen, alle zu jeder Zeit, ob farbig, gleich welcher Satzung; das hat nichts damit zu tun. Wir kommen dorthin und treffen diese Leute. Und wenn sie eine Not haben, dann verbleiben wir mit Gott, bis es gelöst ist. Wenn sie etwas über die Versammlungen wissen wollen, schreiben wir es selbst- verständlich auf. Wir tun das gemäß der Leitung des Heiligen Geistes. Ich glaube, das ist der gerechte Weg, dadurch behandeln wir jeden gleich. So gibt es kein Ansehen der Person, kein Ansehen. Sind heute Morgen Kranke hier, die Gebet wünschen? Keine? In Ord- nung. Lasst uns zur Anbetung ein gutes Lied singen. Was können wir heute Morgen singen? "Was wäscht mich von Sünden rein?" Kannst du es, Teddy? "Nur das Blut des Lammes Jesu." (Eine Schwester in der Versammlung erzählt, dass eine Frau sehr krank ist). Gut, Schwester. Sollen wir jetzt für sie beten? Ich werde jetzt für die Frau beten und auf diese Frau hier die Hände legen. Würdet ihr bitte für einige Minuten eure Häupter beugen? Teurer Gott, da ist eine Frau, die sehr krank ist. Unsere Schwester steht hier an ihrer Stelle. Selbst für Krebskranke kann man hier ste- hen, in die Bresche für andere springen. Aber Du befreist sie davon, HERR. Vor einigen Tagen haben sie das bei ihr erkannt, aber lass sie jetzt selbst erkennen, HERR, dass es von Dir kommt. Ich lege meine Hände auf sie und bitte um Gnade für diese andere Frau. Möge die Gnade Got- tes, die Kraft des Heiligen Geistes, sich unseren Herzen offenbaren, HERR. Dann wissen wir, dass wir das Wohlgefallen Gottes haben. Wir haben Frieden mit Gott, empfangen, worum wir bitten, denn wir haben keine Verurteilung. Gewähre es, HERR, in Jesu Namen bete ich. Amen. Was wäscht mich von Sünden rein? Nur das Blut des Lammes Jesu. Wo find ich mein Heil allein? Nur im Blut des Lammes Jesu. Oh, kostbar ist die Flut, macht allen Schaden gut. Hier meine Seele ruht, nur im Blut des Lammes Jesu. Wie viele von Euch wissen, dass eure Sünden unter dem Blute sind? Lasst es uns noch einmal singen, während wir unsere Hände erheben. Was wäscht mich von Sünden rein? Nur das Blut des Lammes Jesu. Wo find ich mein Heil allein? Nur im Blut des Lammes Jesu. Wir wollen einander die Hände reichen. Oh, kostbar ist die Flut, macht allen Schaden gut. Hier meine Seele ruht, nur im Blut des Lammes Jesu. Liebt ihr Ihn? Oh, wie liebe ich Jesus! Oh, wie liebe ich Jesus! Bleibt dabei. Ein jeder halte sich fest an Gott. Oh, wie liebe ich Jesus! Denn Er hat mich zuerst geliebt. Ich werde Ihn nie verlassen. [Die deutsche Übersetzung wurde mit einem Scanner eingelesen und mit einem OCR-System in diese Textdatei umgewandelt. Noch vorhandenen Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. 06.08.2000]