Glaube und (psychische) Gesundheit

Wenn Glaube krank macht
(Dieterich, Hrsg.)
Brockhaus Verlag, Wuppertal/ Zürich, 2. Aufl. 1992

"Die provozierende These, daß psychische Störungen religiöse Ursachen haben können, wird hier aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: Neben dem Theologen kommt der Arzt und Psychotherapeut ebenso zu Wort wie der Pädagoge.
Besonderes Interesse gilt dabei dem "christlichen Elternhaus" mit seinem speziellen Erziehungsstil. Nicht nur Eltern und Erzieher werden die pädagogischen Vorschläge zu schätzen wissen; auch Pastoren und Mitarbeiter in der Gemeinde, die mit seelisch kranken Menschen zu tun haben, erhalten Ratschläge aus der seelsorgerlichen Praxis."

 

Macht der Glaube krank? (MC)
(Petersen)
ERF-Verlag, Wetzlar, 1997

"Macht der Glaube krank? Oder macht er gesund? Zwei Fragen, eine Antwort: Nein! Und doch ist das Nein nicht nicht alles, was es zu sagen gibt.
Es gibt Menschen, die durch ihre Art zu glauben, krank geworden sind. Das ist der entscheidende Punkt: nicht der gottgewirkte Glaube macht krank, sondern das menschliche Umfeld des Glaubens kann krank machen - kann mehr belasten als entlasten.
Und warum auch ein Nein auf die zweite Frage? Um falschen Vorstellungen entgegenzutreten. Denn wer glaubt, wird nicht automatisch gesund. Und doch heilt Gott auch heute noch; nicht nur von Sünde, sondern auch von physisch-psychischen Nöten."

 

Gottesbild und psychische Gesundheit
D
ie Entwicklung eines Modells und seine empirische Überprüfung
(Murken)

Verlag Waxmann - MÜNSTER/NEW YORK MÜNCHEN/BERLIN

Sebastian Murken, geb. 1963, ist Religionswissenschaftler (M.A.) und Diplompsychologe. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Religionspsychologie, insbesondere das Verhältnis von Religiosität und psychischer Gesundheit Er arbeitet als klinischer Psychologe in einer psychosomatischen Fachklinik und als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungszentrums für Psychobiologie und Psychosomatik der Universität Trier.

Hat die Gottesbeziehung eines Menschen Einfluß auf seine psychische Gesundheit? Auf der Basis eines beziehungstheoretischen Modells untersucht der Autor an einer Stichprobe von 465 psychosomatischen Patienten, wie Menschen in psychischen Belastungssituationen Religiosität als ein Element ihrer Verarbeitungsstrategie nutzen, und in welcher Weise die jeweilige Gottesbeziehung zur Ausprägung psychischer Gesundheit beiträgt. Religiosität wird dabei in ein allgemeines salutogenetisches Modell integriert.

Es zeigt sich zum einen, daß Religiosität für die Mehrzahl der Patienten einen wichtigen Lebensbereich darstellt, zum anderen wird deutlich, daß negative Gefühle zu Gott und ein strafendes Gottesbild Vulnerabilitätsfaktoren für Selbstkonzept und psychische Gesundheit sind.

 

Glaubt dich nicht krank
Befreites Christsein leben
(Giesekus)
Brockhaus Verlag, Wuppertal, 2000

Inhalt:
Ein gesunder Glaube tut dem ganzen Menschen gut:

Ist das alles zu schön, um im ganz normalen Alltag eines Christen wahr zu sein? Im Gegenteil! Ein gesunder Glaube ist die Chance für ein von Ballast befreites, sinnerfülltes Leben. Dieses Buch hilft bei den entscheidenden Schritten.

 

Fromme Lügen, die wir glauben
Wie uns scheinbar gute Überzeugungen auf den Holzweg führen können
(Cloud/Townsend)
Schulte & Gerth, 1998

Inhalt:
Lebenslügen sind eine komplizierte Angelegenheit, denn auf den ersten Blick klingen sie immer recht logisch. Doch knapp daneben ist auch vorbei! Besonders fatal wirkt sich das aus, wenn es sich um vermeintlich "christliche" Überzeugungen handelt; zum Beispiel: "Wenn ich geistlich genug wäre, hätte ich keine Probleme", "Wenn ich Gott ganz nah bin, brauche ich keine Menschen" oder " oder "Es ist egoistisch, meine eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen".
An Aussagen wie diesen ist durchaus etwas Wahres dran. Doch aus dem Zusammenhang gerissen, erweisen sie sich schnell als Sackgasse - oder sogar als handfeste Lebenslüge, die einen Menschen zur Verzweiflung treiben können. Und aus dem Mund von Führungsfiguren können sie sogar an geistlichen Mißbrauch grenzen!

Die erfahrenen Autoren untersuchen in diesem Buch zwölf der verbreitetsten "frommen" Irrtümer, die durch unsere Köpfe geistern. Sie stellen ihnen biblische Wahrheiten entgegen und bieten Wege aus Schuldgefühlen und verzerrten Vorstellungen.

Dr. Henry Cloud & Dr. John Townsend
Beide Psychologen sind beliebte Redner und leiten gemeinsam einen großen christlichen Radiosender. Sie haben beide schon mehrere Bücher zu psychologsichen Themen veröffentlicht, die sich besonders durch ihren reichen Erfahrungsschatz auszeichen.

 

Du kannst es nicht jedem recht machen
und andere Redensarten, die es in sich haben
(Thurman)
Schulte & Gerth, 1993

Inhalt:
"Es gibt Lebenslügen, die uns als die reine Wahrheit erscheinen - dabei haben sie zerstörerische Auswirkungen auf unser Denken und Verhalten. Doch ebenso gibt es auch Lebens-Wahrheiten, Aussagen, die jeder von uns schon gehört oder selbst getroffen hat. Doch ist uns wirklich bewußt, dass diese Redensarten Wahrheiten enthalten, die wir glauben sollten, ja, die wir sogar glauben müssen, um emotional gesund zu bleiben?
"Irren ist menschlich", betonen wir - und kommen über die eigenen, "unverzeihlichen" Fehler nicht hinweg.
"Man kann es nicht jedem recht machen", nicken wir - und verzweifeln fast bei dem Versuch, mit jedem gut Freund zu sein.

In diesem Buch stellt Dr. Chris Thurman zwölf zeitlose Wahrheiten vor und erläutert anhand von lebensnahen Beispielen, wie wichtig es ist, diese Wahrheiten zu erkennen, zu akzeptieren und in die Tat umzusetzen. Das ist eine große Herausforderung; doch es lohnt sich, sie anzunehmen - und ein Leben in innerer Sicherheit, Zufriedenheit und Gesundheit zu führen."