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Marvin privat
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Wappen von Berlin      Wappen von Berlin

Ich wurde im Westteil Berlins zu einer Zeit geboren, als die Spree noch sauber und der Sex schmutzig war. Da meine Sippe seit Jahrhunderten in der Gegend des Dorfes Schöneberg haust (was heute ein zentral gelegener Stadtbezirk ist) und ich in der alten Dorfkirche mit Spreewasser getauft wurde (damals war das noch möglich, ohne das Anzeigen wegen Kindesmisshandlung oder Mordversuch erstattet wurden), bin ich einer der wenigen 'echten' Berliner, wa ey!

Wanted - Dead, NOT alive!

WANTED
Cooked not alive

VORSICHT! Der Gesuchte ist auf Kehle
(Kniekehle!) dressiert und gnadenloser Feind aller coolen Skateboardfahrer!


rocky2.jpg (12639 Byte)
Rocky
Mischung aus Säbelzahntiger und
tibetanischer Wüstenkampfratte !


Bei meiner Geburt, die wenig erfreulich für meine Mutter war, war es brütend heiß. Um 15 Uhr und 32 Minuten war es dann endlich geschafft und Marvin riß zum ersten Mal seine große Klappe auf. Das geschah am 23. Mail 1955 im Karl-Schrader-Kinderkrankenhaus in Berlin-Schöneberg (13°21' Ost und 52°29' Nord - für Astrologiegeile gibt es hier meine Radixhoroskopzeichnung als GIF-Grafik).

Meine Kindheit verlief harmonisch, was bedeutete, dass ich fast täglich einen Arschvoll bekam und selten zu Unrecht, denn Ich war ein aufgeweckter, neugieriger Bursche, der nix als Unsinn und Schabernack im Kopf hatte. Mein erstes Schuljahr gestaltete sich recht peinlich, denn Ich saß zwischen gut einem Dutzend Kindern die mühsam 'Papa' und 'Mama' buchstammelten, während ich gelangweilt ein Buch las. Mein Großvater hatte mir im zarten Alter von vier Jahren das Lesen beigebracht, um mir nicht andauernd meine 'Micky Maus'- oder 'Fix & Foxi'-Hefte vorlesen zu müssen. So kam es, das ich das Los vieler 'Genies' teilte und die Schule nur äußerst lustlos und widerwillig besuchte. Die wilde Hippiezeit erlebte ich als langhaariger 16-20Jähriger, der Pink Floyd hörte, kiffend unter seinem Che-Poster hockte und selbstgefertigte Batikhemden trug.


Mit Computern begann ich dann mit etwa 25 Jahren zu hantieren. Genau genommen war es ein Commodore PET 2001 mit 8K Hauptspeicher und einem eingebauten Kassettenrekorder zur 'komfortablen' Speicherung der Programme. Ihm folgen unzählige andere Computer (TRS80 Modell I, Ohio Scientific 32, ZX81, C-64 und alles vom Plantron XT bis hin zu einem modernen Pentium).


Marvin der Verzweifelte

Probleme mit Computern löse ich auf Grund meines 'riesigen' Erfahrungsschatzes natürlich in Nullzeit und zu Krisen und Nervenzusammenbrüchen kommt es, wie man in der vorrangehenden und folgenden Grafik sieht, NIEMALS!


Seit gut 20 Jahren bin ich nun ein fanatischer Anhänger der unmodernen Programmiersprache BASIC und beherrsche gut ein Dutzend Dialekte! Kenntnisse in 6502- und Z80-Assembler, sowie 'holpriges' COBOL und DBase zählen da heute kaum noch. Ich bin halt ein Dinosaurier aus einer Zeit, als die Computerliteratur und Standardsoftware noch nicht 'erfunden' waren. Man schrieb sich alles selbst und fand Tipps und Tricks in nächtelangem, haareraufendem Stöbern allein im Betriebssystem... und unser Betriebssystem hieß natürlich DOS!

Marvin in seiner normalen Phase!

Wie man am vorrangegangenen Bild unschwer erkennen kann, ist das wöchentliche Verfassen meiner respektlosen "Wort zum Sonntag"-Satire, ebenso wie der Konsum mehrerer Doppelzentner Gummibärchen pro Woche, nicht spurlos an mir vorrübergegangen. Es zeigt mich in einer meiner seltenen 'Normalphasen', die sich mit furchtbaren Anfällen abwechseln, bei denen ich fast nackt, nur mit einem langen Mantel und tief ins Gesicht gezogenen Hut bekleidet, im Wald stehe und 80-jährige Blaubeersucherinnen im Beisein ihrer Großmütter erschrecke. Wenn ich den Mantel auseinanderhalte werden die 'späten Mädels' meist selig seufzend ohnmächtig und die Blaubeeren krebsrot... was die seit vielen Monaten anhaltende Preiselbeerschwemme auf Berliner Wochenmärkten erklärt!

Marvin der Perverse

 

WAV John F. Kennedy: Ich bin ein Berliner   John F. Kennedy's berühmte Worte   John F. Kennedy: Ich bin ein Berliner MP3
 Ernst Reuter's berühmte Worte   Ernst Reuter: Ihr Völker der Welt... WAV

Marvin's Berlin

posthorn.gif (335 Byte) Er mag die Post AG ganz und gar nicht! posthorn.gif (335 Byte)

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