
Marvin privat
Letzte Änderung:
Ich wurde im Westteil Berlins zu einer Zeit geboren, als die
Spree noch sauber und der Sex schmutzig war. Da meine Sippe seit Jahrhunderten in der
Gegend des Dorfes Schöneberg haust (was heute ein zentral gelegener Stadtbezirk ist) und
ich in der alten Dorfkirche mit Spreewasser getauft wurde (damals war das noch möglich,
ohne das Anzeigen wegen Kindesmisshandlung oder Mordversuch erstattet wurden), bin ich
einer der wenigen 'echten' Berliner, wa ey!
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Bei meiner Geburt, die wenig erfreulich für meine Mutter war, war es brütend
heiß. Um 15 Uhr und 32 Minuten war es dann endlich geschafft und Marvin riß zum ersten
Mal seine große Klappe auf. Das geschah am 23. Mail 1955 im
Karl-Schrader-Kinderkrankenhaus in Berlin-Schöneberg (13°21' Ost
und 52°29' Nord - für
Astrologiegeile gibt es hier meine
Radixhoroskopzeichnung als GIF-Grafik).
Meine Kindheit verlief harmonisch, was
bedeutete, dass ich fast täglich einen Arschvoll bekam und selten zu Unrecht,
denn Ich war ein
aufgeweckter, neugieriger Bursche, der nix als Unsinn und Schabernack im Kopf hatte. Mein erstes Schuljahr
gestaltete sich recht peinlich, denn Ich saß zwischen gut einem Dutzend Kindern die mühsam 'Papa'
und 'Mama' buchstammelten, während ich gelangweilt ein Buch las. Mein Großvater hatte mir
im zarten Alter von vier Jahren das Lesen beigebracht, um mir nicht andauernd meine 'Micky
Maus'- oder 'Fix & Foxi'-Hefte vorlesen zu müssen. So kam es, das ich das Los vieler
'Genies' teilte und die Schule nur äußerst lustlos und widerwillig besuchte. Die
wilde Hippiezeit erlebte ich als langhaariger 16-20Jähriger, der Pink Floyd hörte, kiffend unter
seinem Che-Poster hockte und selbstgefertigte Batikhemden trug.
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Mit Computern begann ich dann mit etwa 25
Jahren zu hantieren. Genau
genommen war es ein Commodore PET 2001 mit 8K Hauptspeicher und einem eingebauten
Kassettenrekorder zur 'komfortablen' Speicherung der Programme. Ihm folgen
unzählige andere Computer (TRS80 Modell I, Ohio Scientific 32, ZX81, C-64 und alles vom
Plantron XT bis hin zu einem modernen Pentium).

Probleme mit Computern löse ich auf Grund meines 'riesigen'
Erfahrungsschatzes natürlich in Nullzeit und zu Krisen und Nervenzusammenbrüchen kommt
es, wie man in der vorrangehenden und folgenden Grafik sieht, NIEMALS!

Seit gut 20 Jahren bin ich nun ein fanatischer Anhänger der unmodernen Programmiersprache BASIC und beherrsche gut ein Dutzend Dialekte! Kenntnisse in 6502- und Z80-Assembler, sowie 'holpriges' COBOL und DBase zählen da heute kaum noch. Ich bin halt ein Dinosaurier aus einer Zeit, als die Computerliteratur und Standardsoftware noch nicht 'erfunden' waren. Man schrieb sich alles selbst und fand Tipps und Tricks in nächtelangem, haareraufendem Stöbern allein im Betriebssystem... und unser Betriebssystem hieß natürlich DOS!

Wie man am vorrangegangenen Bild unschwer erkennen kann, ist das wöchentliche
Verfassen meiner respektlosen "Wort zum Sonntag"-Satire, ebenso wie der Konsum
mehrerer Doppelzentner Gummibärchen pro Woche, nicht spurlos an mir vorrübergegangen. Es
zeigt mich in einer meiner seltenen 'Normalphasen', die sich mit furchtbaren Anfällen
abwechseln, bei denen ich fast nackt, nur mit einem langen Mantel und tief ins Gesicht
gezogenen Hut bekleidet, im Wald stehe und 80-jährige Blaubeersucherinnen im Beisein
ihrer Großmütter erschrecke. Wenn ich den Mantel auseinanderhalte werden die 'späten
Mädels' meist selig
seufzend ohnmächtig und die Blaubeeren krebsrot... was die seit
vielen Monaten anhaltende Preiselbeerschwemme auf Berliner
Wochenmärkten erklärt!

WAV
John F. Kennedy's
berühmte Worte
MP3
Ernst Reuter's berühmte Worte
WAV

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