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Alfonso
Bauer Paiz ist 84 Jahre alt, Rechtsanwalt und lebt in Guatemala. Poncho
- wie ihn seine Freunde nennen - macht sich auf, bei den ersten freien
Wahlen nach Jahrzehnten der Diktatur in den Kongress gewählt zu werden.
Auf den Kundgebungen fordert er Land für die Bauern und gleiche Rechte
für die Maya-Bevölkerung. Seit mehr als einem halben Jahrhundert kämpft
er für soziale Gerechtigkeit.
Der Film erzählt das Leben eines ruhelosen Mannes und seiner Ideale. Eine Geschichte der lateinamerikanischen Revolution.
„Es sollte trotz unserer Sympathie keine lineare Geschichte, kein
sozialer Held, kein lebender Mythos dabei herauskommen. Die größte
Herausforderung bestand darin, einen aufrichtigen und ehrlichen Film zu
machen, ohne dabei die nötige Distanz zu verlieren. Filmisch standen
wir vor der Frage, wie wir seine und die guatemaltekische Geschichte in
Bildern entwerfen. Glücklicherweise ist Alfonso ein Mensch, der sich in
permanenter Bewegung befindet und immer unterwegs ist. Das half uns,
die Struktur und den Rhythmus des Films zu finden.“ Uli Stelzner
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BRD 2003
95 Min., O.m.U.
R.: Uli Stelzner und Thomas Walther
mit Alfonso Bauer Paíz, Francisco Bauer Paíz, Abigail Bauer Carillo, Marco Antonio Villamar Verleihseite
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