Geboren in Stettin, lebt und arbeitet Volker Koepp seit Ende der
60-er Jahre in Berlin, wo er seine Filmkarriere begann. Beim
DEFA-Dokumentarstudio drehte er 20 Jahre lang Filme über Menschen und
Landschaften zwischen Elbe und Oder, später dann auch in Osteuropa.
In Berlin-Stettin, dem Eröffnungsfilm des Leipziger
Dokumentarfilmfestes, hat er jetzt Stationen seines filmischen
Schaffens aufgesucht, mit Leuten gesprochen, die er einst
portraitierte, andere läßt er Geschichten von damals oder von heute
erzählen. Dazwischen immer wieder: die bekannt schönen
Landschaftsaufnahmen sowie Ausschnitte aus den alten Filmen.
Wie beim Puzzle stzen sich die Teichen zusammen, und ergeben, neben
einer persönlichen filmischen Reise, eine kleines Panorama eines
Landstriches und seiner Geschichte, mit den Veränderungen seit 1944,
dem Geburtsjahr des Regisseurs.
"Poetischer Dokumentarfilm, so kann man diese Artv des Filmemachens
nennen. Volker Koepp, so stelle ich es mir vor, will seine Zuschauer
nicht vorrangig belehren, sie nicht mit Informationen überhäufen. Er
möchte ihnen seine Landschaften, seine Hauptfiguren nahebringen. Jedoch
nicht als Lektion" Rainer Rother
