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Doppelter Druck ist bei Gasen halbes Volumen. So einfache Dinge verstecken sich hinter der Formel, die wir alle noch in den verstaubten Erinnerungen unserer Tauchtheorie haben. Deshalb spüren wir beim Abtauchen zum Teil deutliche Veränderungen in unseren gasgefüllten (luftgefüllten) Hohlräumen, auf die mit Druckausgleich reagiert werden muss. Die Bandbreite der Symptome kann von einem leichten Ziehen im Darm bis zum schmerzhaften Barotrauma in den Nebenhöhlen des Kopfes oder einem Riß des Trommelfells reichen. Im Apnoesport gibt es bei größeren Tiefen noch andere Probleme. Durch das fest verwachsene Brustbein beim Menschen kann das Volumen der Luft in der Lunge beim Abtauchen nicht beliebig verringert werden. Rein rechnerisch wird das Residuälvotumen (Restvolumen zirka 1,3 bis 1,5 Liter) bei einem ausgewachsenen Mann mit einer Totalkapazität von sechs Litern Atemluft bei rund 30 Meter unterschritten. Ab dieser Tiefe verursacht der entstehende Unterdruck Blut- und Plasmaeintritt aus den Alveolen in die Lunge (blood-Shift). Säugetiere, die im Wasser leben verzichten übrigens auf diese feste Konstruktion des Brustkorbes. Eine dünne Membran entscheidet über das Gelingen eines Tauchgangs: Bei steigendem Druck von außen wölbt sich das Trommelfell nach innen - möglicherweise bis zu einem Riß. Dem muß der Taucher entgegenwirken, indem er durch die Tube (Eustachische Röhre) Luft ins Mittelohr zuführt und so den Druck ausgleicht. Beim Apnoe-Sport stehen dafür nur wenig Zeit und Luft zur Verfügung

 

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