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 Mein erstes Mal
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Wildschütz

Das letzte Jahr klang wieder gut aus und begann auch wieder sportlich. Silvester-10km-Lauf am 30.12. und Antauchen im Tegeler See am 01.01.2007. Eigentlich wie jedes Jahr. Allerdings machten wir gleich fürs nächste Wochenende eine Tagestour aus. Deshalb nun ein weiterer Bericht aus der legendären Serie - MEIN ERSTES MAL. Diesmal Wildschütz
Ich weiß, viele von Euch waren schon da. Aber vielleicht eben einige noch nicht bzw. andere vor langer Zeit. Deshalb ein Kurzbericht von einem Kurztrip dorthin.
Angekündigt und verabredet wurde dies wieder über den Berliner-Taucherstammtisch. Dirk N., Bernd und ich trafen uns an der Spanischen Allee, parkten dort und packten Dirks Wagen mit unserem Tauchgerödel voll und zogen gegen 8 Uhr gen Sachsen. Die Autobahn war frei und es rollte gut.

Wir fuhren direkt über Leipzig, weil wir den TRILAMINATOR (einigen aus dem T.Net bekannt) noch abholen wollten. Letztendlich waren wir kurz vor 11 am Wildschütz, meldeten uns dort an, wobei Brevet und ärztliches Attest kontrolliert wurden und zahlten die 10 Euro Tagesgebühr.
Etwas zur Logistik dort. Es gibt Überdachungen und Zelte, um sich jederzeit trocken umziehen zu können. Vom Anrödelplatz bis zum Steinbruch geht es über wenige Stufen nach unten. Alles ist betoniert oder gepflastert, d.h., dass man nie schmutzigen Füßlinge in die Kiste packen muss. An der Basis gibt es einen schön warmen Aufenthaltsraum, sehr saubere Toiletten, man kann auch duschen,wenn man will. Es gibt warme und/oder kalte Getränke und kleine Snacks. Flaschenfüllung D7 kostet 7 Euro, M12 6 Euro. Nicht billig, aber man muss ja auch in Sachsen leben (können)
:-) Wer übernachten will, kann dies dort auch tun - es stehen Zimmer zur Verfügung. Parkplätze sind genügend vorhanden. Die 10 Euro passen schon, kein Problem.

  • Basispersonal/Inhaber - freundlich.
  • Tauchplatz - Aus meiner Sicht nicht für Anfänger geeignet, weil Steilwandtauchen, aber ganz nett.
  • Tiefe etwas mehr als 70m, eben viel Steil- und Steinwand.

Ein paar Highlights wie ein Fluggleiter, eine Telefonzelle, Übungsgeräte zum Tarieren etc. wurden versenkt. Wenig Fisch haben wir gesehen (2 Hechte, einige Barsche), aber wer will die schon, wenn die Steilwand ruft. :-)

Zu unseren TGs: Gegen 12 gingen wir in 2-er Teams ins Wasser und versenkten uns so um die 50m. Die Sicht war gut, ich schätze so zwischen 10 und 15m. Die Lampen mussten wir erst jenseits der 30m anschalten. Wassertemperatur ca. 4 Grad. Wir planten und blieben so inkl. einiger Minuten Deko ca. 50 Minuten, dann wurde es langsam an den Fingern kalt, mir jedenfalls. Als wir ins Wasser gingen, kamen uns Carsten und sein Kumpel gerade entgegen, als wir auftauchten waren Bodo und Sascha auch da und alle 4 tauchbereit. In der Oberflächenpause trafen wir uns im warmen Aufenthaltsraum, bei Tee usw. und füllten die Logbücher schon mal aus.


Bernd und Sascha                                                   Bernd, Bodo, Sascha

Sascha und Bodo machten nur einen TG, weil Bodo etwas Probleme mit den Ohren hatte. Schade. Sie fuhren dann schon nach Berlin zurück. Wir ließen uns gegen 15:15 Uhr nochmal ins Wasser gleiten und Bernd und ich erkundeten die Telefonzelle und den Fluggleiter. Und die Steilwände natürlich :-)
Dirk N. und der Tri sowie Carsten und Freund waren auch im Wasser. Beim Austrieg wurde es schon dunkel und es regnete, was durch die Überdachung aber eben kein Problem war bzw. ist.


          Carsten

Gegen 17:30 Uhr zogen wir uns vom Wildschütz zurück und ließen uns mit dem Trilaminator noch etwas zum Plauschen und Deko-Bier ein. Wer ihn aus dem T.Net kennt, kennt ihn eben nicht. Er ist ein absolutes sächsisches Unikum. Wir haben selten
so lachen müssen.

Gegen 21 Uhr waren wir wieder an der Spanischen Allee, wo wir unsere Autos auch wiederfanden.
Fazit: Schönes Tauchrevier, gute Logistik, netter Ausflug

 

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