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Südafrika - kurzer Bericht einer Rundreise

Weihnachtsferien 2007. Drei Wochen waren sie lang. Wie soll man sie sinnvoll nutzen. In Südafrika ist zu dieser Zeit Sommer, keine Zeitverschiebung. Eine Idee war geboren, zumal ich sowieso vor hatte, einmal wenigstens beim Weißen Hai zu sein. Auf Empfehlung kamen wir zu UMFULANA, einem Reiseorganisator für Individualreisen. Etliche Mails gingen hin und her, bis die Reise so abgesteckt war, wie wir sie gerne hatten. Nett, freundlich und kompetent ging alles online. Und - es hat auch alles perfekt geklappt. Von den Unterkünften über Eintritte, Autovermietung bis zur Sitzplatzreservierung im Flieger. Klasse und einen Dank an UMFULANA.

Hier erfolgt nur noch die Zusammenfassung. Während der Reise habe ich im BLOG ein kleines Reisetagebuch geführt. Wer will, kann die einzelnen Tage und Stationen dort nachschauen.

Unsere Route ging von Kapstadt über Hermanus, Gansbaai, Knysna, Addopark, Oudtshoorn, Stellenbosch zurück nach Kapstadt. Insgesamt sind wir ca. 3000km gefahren.


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Anreise und Kapstadt - Tag 1

Berlin - Frankfurt und von dort ein Nachtflug nach Kapstadt mit South African Airways. Der Flieger (A340-600) hatte beim Start Elektronikprobleme, so dass sich der Abflug um dann insgesamt 2 Stunden verzögerte. 45 Minuten waren da schon "normale" Verspätung. Geht ja gut los dachten wir, zumal zu Beginn etliche Flugbegleiter immer wieder aus dem Fenster schauten. Vertrauen ist gut, wenn man es denn auch hat. Aber schließlich kamen Lufthansa-Mitarbeiter, die das Problem einer nicht schließenden Tür klären sollten. Haben sie wohl auch, denn wir flogen ab. Nichts desto trotz stürzte das Linux-Videosystem auch ca. eine Stunde lang ab. Wir hofften, dass im Cockpit weder Linux noch Windows verwendet wurde. Aber schließlich funktionierte dann doch alles, irgendwie. Die Betreuung an Bord haben wir schon besser erlebt. Es gab alles, aber man musste auch permanent nachfragen. Mit ca. 45-60 Minuten Verspätung kamen wir dann in Kapstadt an. Der Flieger hatte aufgeholt.
Einreise und AVIS Autovermietung. Klappte auch. Vorsorglich hatte ich mir das TomTom meines Vaters geliehen und mir sogar die Südafrikakarte von TomTom online gekauft. Also angeschmissen das Ding und geflucht. Geht nicht, das System hängt sich auf. Ich hätte es zum Schluss auch. Nicht mich, aber das TomTom. Also etwas übermüdet im nagelneuen Auto (1000km, Nissan Tiida, Achims hatte erst 7km weg) am 24.12. früh ohne Karte in den Linksverkehr. Umfulana hatte die Wegbeschreibung ja beigelegt, aber real sieht eben doch alles anders aus. Die Straßen sind gut ausgeschildert, aber wenn man eines übersieht, wirds doch kompliziert. Und ein Schild fehlte, weil es doch ab und an mal umgefahren wird, wie man uns versicherte. Wir irrten also in den Straßen von Kapstadt etwas herum, bis wir schlußendlich an einer Tankstellen den richtigen Tip bekamen und dann gegen 9:30 Uhr in der Villa Lutzi am Fuße des Tafelberges ankamen. Dort hatte man dann sogar noch Frühstück und erste Ausflugs- und Verhaltentips für uns.Inklusive Empfehlungen für Restaurants, denn es war ja Heilig Abend.
Nach ca. einer Stunde ging es mit dem Auto auf den Signal Hill, einem schönen Aussichtspunkt auf den Tafelberg und die Stadt, danach zur Waterfront und ins Aquarium und abends zum Portugieser auf Empfehlung. Das dann zu Fuß. Auch das kann man noch in Kapstadt, obwohl einige Vorsorgeregeln eingehalten werden sollten.




 

Kapstadt, Kap der Guten Hoffnung - Tag 2 und 3

Kapstadt und Umgebung erkunden stand an. Also zuerst Autotour zu den Stränden an der Westseite. Aber dort zog es sich vom Atlantik her zu. Der Tafelberg ist quasi das Stopschild. Also weiter gen Süden und um den Tafelberg herum, um am anderen Ende von Kapstadt wieder "herein" zu kommen. Tolle Landschaft. Dann einen Abstecher in die Parks von Kapstadt, dem Herzen der Stadt und etwas Eis essen auf der Waterfront. Abends Essen beim Italiener in der Nähe der Pension.



 

Nachmittags konnte man vom Balkon aus schön erkennen, wie der Nebel von der Atlantikseite über den Tafelberg in die Stadt zog. Erinnerungen an "the Fog - Nebel des Grauen" kamen auf. :-)

Am nächten Tag, einem schönen sonnigen, machten wir uns auf den Weg zum Kap der Guten Hoffnung. Und wir waren guter Hoffnung und es wurde nicht enttäuscht. Über schöne Pässe und ohne langes Warten am Einlass des Nationalparks. Wer früh kommt, den belohnt der Einlass. Lauf Infos kann man schon mal zwei bis drei Stunden in der Schlange stehen. Wir nur 10 Minuten. Fantastische Ausblicke und die Gewissheit, an einem bedeutenden Ort zu stehen, weit weg der Nordhalbkugel. Vom oberen Aussichtspunkt kann man dann noch direkt zum Kap wandern und den kleinen Leuchtturm anschauen, der der eigentliche ist. Der obere ist zu oft im Nebel "verschwunden".
Auf der Rücktour wollten wir noch in Simon' sTown zur Pinguin-Kolonie. Aber am zweiten Weihnachtsfeiertag bei heißer Sonne war der Strand einfach zu voll. Drei Pinguine warteten dann aber doch noch auf uns.




 

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