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Mein erstes Mal
-
Hemmoor

Langfristig geplant, kurzzeitig verschoben, erfolgreich absolviert - das wäre mein Kurzbericht.
Nun gut, ich werde ihn etwas erweitern.

Vor langer Zeit wurde das Event vorgestellt und geplant. Nun war es endlich soweit. Hemmoor - egal wo man in der Welt auf deutsche Taucher trifft und man verkündet, aus Berlin zu sein: "Du tauchst dann ja stets in Hemmoor, oder?" Ging mir jedenfalls so und ich musste bisher immer verneinen und auf die knappen 400km verweisen (358 von mir direkt aus Falkensee )
Nun war es soweit - ich wollte auch mitreden (können). Hemmoor macht Schlagzeilen: Sichtweiten, Rüttler, Unfälle. Irgendwie zieht es immer viele dorthin. Gehört hatte ich auch viel, jetzt wollte ich alles selbst kennenlernen.
Dirk Obst organisierte alles schnell und unkompliziert und hatte dort auch den Hut auf. Egal ob es um Brötchen, essbare Forellen (Fische sind Freunde und Freunde isst man nicht !!!) oder die Organisation der Tauchgänge ging. Alles klappte reibungslos und problemfrei. Super und eine Dankeschön meinerseits dafür an ihn.

Hier nun der Ablauf des geschehens:
Freitag, die Arbeit nervt, nein nicht die Kinder, die Zeit, die nicht vergeht bis zur Abfahrt. 6. Unterrichtsstunde vorbei (Klasse 12, Informatik, Java-Programmierung ), ab nach Hause, Auto gepackt, 14:30 los und ab auf die Autobahn. Routenplaner sagt Ankunft 18:15 voraus. Na ja, ziemlich knapp bemessen. Aber es rollt. Bis Hamburg, dann unendlicher Freitags-Stau A2/A1. Endlich runter von der Autobahn, Ankunftsprognose 19:00 Uhr. Und es zieht sich auf der Bundesstraße. Alles will nach Hause oder kommt vom Einkaufen. Jeder hat Zeit hier oben. Nur mich störts, ich finde, dass alle trödeln.
Hemmoor, endlich. Oh man, zieht sich der Ort. Dann - Ortsende. Ups, irgendwo sollte doch der Kreisesee sein. Rechts ran, Dirk angerufen, Wende, zurück und - gefunden. Irgendwie sparen die dort oben auch mit öffentlichem Mitteln. Die Straßenschilder erkennt man noch, dann wirds links und rechts stockdunkel. Das Licht reicht gerade bis zur Erde :-)

"Der Mann mit der Kohle ist da!" - Wie jetzt? Muss ich einen ausgeben?
Nein - ich sollte Grillkohle mitbringen und alle warteten zwecks Kohle und Grill. Schön, wenn man erwartet wird. So hab ichs gern. Die meisten Leute kannte ich nicht, wurde aber freundlich empfangen (die Kohle lag ja noch im Auto ). Dann bekannte Gesichter vom Taucherstammtisch und neue kamen dazu - Tina und Holger.
Die Bungalows die wir bezogen sind groß, geräumig, hatten 3 Schlafzmmer, zwei Bäder mit Dusche, eine Sauna, Küche mit Geschirrspüler, Fernseher, ..., und einen speziellen Raum für die Tauchklamotten um diese aufzuhängen und zu trocknen. Schön, kann man nur sagen. Also bezog ich mein Zimmer, lernete meinen Bettnachbarn aus Düsseldorf kennen und schlüpfte in den Trockenanzug, Ein Nachttauchgang muss schon noch sein. Und er wurde auch gemacht. Dirk Neumann und ein weiterer Taucher kamen mit. Einstieg 1b, zum Fluggleiter, dann zur Steilwand rüber und im oberen Bereich Forellen begutachten. Ausstieg am E1. Wassertemperatur 8 Grad, Sicht gute 10m.
Als wir wieder an den Bungalows waren, wurde auch schon schön gegrillt, bzw. es war fast alles fertig.
Abend sitzen und quatschen und auf den Morgen warten.

Samstag: Gegen 7:45 trudelte Achim ein und 1/2 Stunde später zeigte ich ihm, wie toll Hemmoor ist. Ich hatte ja genügend Erfahrungen hier (1 Nacht-TG ) :-) . Also wieder E1b, Fluggleiter, aber bis unten runter und gleiche Tour wie nachts. Nur dass man etliches mehr sah. Sicht ca. 15m. Beim Ausstieg aber schon etliche Autos und Leute, die sich anrödelten. Es ist Wochenende, Tauchwochenende.
Egal, zurück zum Bungalow und  Frühstück. Dirk hatte Brötchen geholt und der nächste TG wurde abgesprochen. Angesetzt zu 11 Uhr, im Wasser waren wir gegen 11:45 E4 nach E3. Auch nett. Abstufungen, Mülltonne, Forellen, Barsche so groß wie Karpfen, UW-Wald.
Dann ausruhen, essen, ausruhen und dösen. Gegen 16 Uhr ging ich mit Achim das dritte Mal zu Wasser. E3 nach E2. Hört sich zwar an wie ein Schachspiel, ist aber die Bezeichnung der Einstiege. Diesmal also Rüttler und LKW mit Puppe drin. Auf 30m waren 7 Grad. Alles easy. Sicht etwas schlechter, viele waren vorher schon das gute Stück betrachten. Den LKW natürlich.
:-)
Abendbrot - Forelle vom Grill bzw. aus der Backröhre. Wie kann man nur. Erst die Viecher bei jeden TG suchen und sich freuen und dann verspeisen. Und sie sehen einen immer so freundlich an UW.
Egal, fertig werden - Nacht-TG gegen 20 Uhr. Einstieg 1b, Flieger, Förderbänder, riesige Forelle mit bösem Blick. Wahrscheinlich hatte Achim noch eine Gräte im Gesicht
vom Abendbrot. Recht so. :-)  aber wieder ein klasse TG muss man einfach sagen. Sicht am Ende des Tauchtages aber nur noch so 5-7m.

Abends dann wieder quatschen - Verbandsdiskussion PADi-CMAS, technischen Tauchen u.ä. - wie immer schön.
Kurze Nachtruhe, warten auf den Morgen, Früh-TG am Rüttler. Achim und ich sind schon etwas früher los als die anderen. Lauf vom Bungalow zu E3 zerrt doch etwas. Aber Taucher sind hart. Wir sowieso, ganz bestimmt. Am Alter kanns nicht liegen, bestimmt nicht.
Die Sicht oben so 10m, aber ab 50m dann unendliche Weiten. Ich denke ca. 20m Sicht auch ohne N
2 Nakose

Nach dem Frühstück klinkte ich mich aus der Gruppe und vom Wochenende aus. Aber - es war ein sehr interessantes und kommunikatives Tauchwochenende. Viele nette Leute getroffen in gemütlicher Atmosphäre, super Tauchgewässer, für jeden etwas.
3 1/2 Stunden Rückfahrt - hatte ja meine Bremse auf dem Beifahrersitz nicht dabei *lol*

Klasse, danke, immer wieder gerne dabei

 

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