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Marsa Alam - Brayka Bay 2006

Die Erwartungen waren hoch. Es war ja nicht das erste Mal, dass wir Ägypten besuchten, aber noch nie waren wir soweit südlich. Nachdem Sinai die letzten Jahre unser Domizil waren, zog es uns, besonders mich zwecks anderer Tauchgebiete, weiter südlich. Marsa Alam - die Wahl des Hotels Brayka Bay fiel eigentlich wegen der Nähe der Tauchbasis zu Elphinstone. Doch zu dieser Pleite später mehr.

Organisatorisches: Berlin Tegel - via München, nach Marsa Alam. Von dort 30 Minuten mit dem Bus ins größte Hotel momentan an der Küste. Das ist eigentlich nicht unsere Art Hotel, aber die Hotelbeurteilungen im Internet klangen gut und wir buchten ein Zimmer in der Nähe der Tauchbasis, somit weiter weg vom Zentrum der Anlage.
Das Zimmer war groß, mit Balkon und soweit ok. Fernseher mit 3 deutschen Programmen, Kühlschrank, Bad mit Dusche und Fön. Der Roomservice funktionierte bei täglichem Trinkgeld von einem Dollar ebenso vorzüglich. Allerdings machte man uns am Beginn des Urlaubes darauf aufmerksam, das Trinkgeld nicht zu vergessen, sonst könnte ein Handtuchwechsel oder ein voller Mülleiner ebenso vergessen werden. Das machte uns etwas stutzig in einer 4 1/2 Sterne Anlage. Na ja, das Problem hatten wir jedenfalls nicht, weil wir es immer und überall genießen, wenn man mal nicht selber aufräumen muss :-)
Zimmer mit Balkon (Haus 12) und Blick aufs Meer, 50m bis zur Tauchbasis, 30m zum Strand. Dort Handtuchservice, Liegen und Sonnenschirm ohne Aufpreis, Strandbar. Das Hausriff eignet sich einigermaßen zum Schnorcheln. Es gibt keinen Steg, man geht vom Strand aus an einer Sand- und Badestelle ins Wasser. Der Riffbereich ist abgegrenzt und man achtet darauf, dass niemand über das Riffdach ins Wasser geht. Doch durch den Einstieg über den Sandbereich gibt es viele Aufwirbelungen, die im flachen Riffbereich die Korallen mit einer Sandschicht bedecken. :-(

 
 

Das Hotel hat neben der normalen Verplegung (Halb-, Vollpension, all inclusiv) auch 2 separate Gaststätten. Einen (mehr oder weniger) Italiener und eine Fischgaststätte. All Inclusiv-Bucher können sie jeweils einmal pro Urlaub kostenlos nutzen. Am großen Pool gibt es eine Poolbar.


Fischgaststätte
 
beim Italiener



Die Anlage soll erst zwei Jahre bestehen. Mobiliar und vorallem der Pool sehen aber anders aus. Im sehr großen und schön angelegten Pool fehlen zahlreiche Mosaikfliesen, so dass scharfe Kanten die Folge sind. Die Hotel-Anlage an sich ist sehr weiträumig und schön gestaltet. Animation ist sehr dezent, nicht laut und gar nicht aufdringlich. Der Spa-Bereich ist gerade im Umbau, was den Erholeffekt bei Massagen merklich minderte. Mittags kostete eine Ganzkörpermassage verbilligt für eine Stunde 20 Euro.

Morgens, mittags und abends gab es eine reichhaltiges Buffet. Besonders wären dabei der Salat und Süßspeisenbereich zu erwähnen. Ansonsten gab es für jeden Esser etwas - einen Nudelbereich, Rindfleisch, Hühnchen, Fisch. Jeden Tag etwas anders zubereitet und angeboten, allerdings meist nie heiß, eher lauwarm, selbst wenn nachgelegt wurde. Der Servicebereich ist so schnell, dass man schon aufpassen musste, dass nicht die halbvollen Teller abgeräumt wurden. Die Bedienung war aber stets freundlich.


Poolbar

Das Hotel verfügt über 450 Zimmer, die aber glücklicherweise nur zur Hälfte, später zu einem Drittel belegt waren. Gäste kamen vorallem aus Deutschland, Italien, Holland, einige Engländer, Schweizer und wenig Russen.

Fazit:
geht so, nicht schlecht
aus unserer Sicht max. 3 1/2 Sterne,
wir fahren dort nicht mehr hin

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