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Baron Hotel - Sharm El Sheikh 2005
 

Nun, wieder waren 2 Jahre um, wieder ein Besuch im Baron Hotel. Skeptisch und unsicher nach den Anschlägen an der Naama Bay - aber man kann ja seinem Schicksal nicht entrinnen. Der Tourismus auf Sinai ist nach den Anschlägen um ca. 30% eingebrochen. Aus Sicht der Hotelbelegung nicht schlecht, viel Platz und wenig Strandbelegung. Momentan wurden die Reiseanbieterverträge geändert. Waren bisher ca. 60% Italiener dort, soll es nun anders werdent. Man setzt mehr auf deutsche, russsische, französische und vor allem britische Reiseanbieter.

Wir waren wieder in den Bungalows untergekommen, 400-er Zimmer, dicht am Strand, dicht an der Tauchbasis. Die Animation war relativ dezent. Nur für 2 Stunden konnte man die italienische Animation lautstark vom Nachbarhotel her hören. Das Essen war, im Gegensatz zum letzten Besuch, sehr abwechslungsreich. Jeden Abend gab es thematisches Essen (orientalisch, italienisch, asiatisch, mediterrain, BBQ, Sea-Food...). Abendliche Animation und Shows wurden in der Ladenstraße abgehalten.

Wir trafen unseren alten Freund Mohamed wieder, der uns bisher auf der Tauchbasis begleitete. Da er nun allerdings nicht mehr im Baron arbeitet, war es nicht so leicht, ihn an einem Abend mit ins Hotel-Revier zu bringen, um zu plaudern. Es dauerte fast eine halbe Stunde, um die Sicherheitskräfte und den diensthabenden Manager zu überzeugen. Hier im Hotel klappte scheinbar also die Security. Allerdings wurde bestimmte Ausflüge, wie beispielsweise die Sternenschau-Nachtfahrten, aus Sicherheitsgründen aus dem Programm genommen.

 


Der Strand war sehr sauber und aufgeräumt, Sonnenauf- und untergänge natürlich fantastisch. Was deprimierend ist, sind die Urlauber (besonders Russen) und ihre Einstellung zur Umwelt. Trotz Warn- und Verbotsschilder geht man über die Riffdächer, füttert die Fische an, schmeißt Kippen ins Meer. Ein Urlauber wurde von einem Drücker-Fisch attakiert,der Nahrung forderte, Napoleons kommen aggressiv sehr nah und verängstigen schwimmende und schnorchelde Kinder. Das "wachhabende" Personal hat es scheinbar aufgegeben gegen diese Art von, zugegeben sehr zahlungskräftigen, Urlaubern vorzugehen. Die Arroganz des Geldes greift auch hier um sich - leider.

Von der Jetty aus kann man also wie beschrieben und je nach Strömung bequem schnorcheln. Dort beginnen auch die Tauchgänge sowie die anderen Wasser(sport)-Aktivitäten wie Jet-Ski, leider auch Banana-Boat, Glasbodenbootfahrten etc. Außerdem bekommt man auch so ein paar interessante Dinge zu sehen wie die abgebildeten Frachter.

Die Abende kann man wie immer bei lauen Temperaturen u.a. an der Beach-Bar verbringen. Interessant war, dass bis auf den letzten Abend dann, kein Cocktail so zubereitet wurde, wie es in der Karte stand. Interessant, weil sie alle schmeckten, interessant auch, weil man sich stets überrascht fühlte. Vielleicht lag es aber auch am Ramadan oder am Personal, oder an Unkenntniss im Umgang mit Alkohol, oder ... . Jedenfalls fühlten wir uns trotzdem wohl :-)

 

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