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Unterwassermetalldetektor MD 3080 A

Hier meine ersten Erfahrungen mit dem Gerät Unterwasser.
1. er ist wirklich dicht :-)
2. er lässt sich besser handhaben, als erwartet
3. habe nicht Güldenes gefunden :-)



So sieht das Gerät aus. Es ist längenverstellbar, hat eine große Spule, wasserdichte Kopfhörer. Laut Handbuch ist es bis 40m wasserdruckfest, der Hersteller sagt aber auch aus, dass es bis ca. 60m im Einsatz war. Die Spule ist neigungsverstellbar, so dass man es bequem über den Boden führen kann. Das Gerät kann an Land wie Unterwasser einsetzen.
Ein Pipston in verschiedenen Frequenzen wird durch Bewegung (Induktion) erzeugt. Die Kopfhörer sitzen weich, die Lautstärke ist einstellbar, so dass man sie auch nur um den Hals lassen kann. Wenn man sie aufsetzt, wärmen sie allerdings die Ohren :-). Ggf. sollte man sie beim Aufstieg wieder absetzen (Druckausgleich).



Im/am Arm liegt er gut an. Man kann noch ein Klettband zu Befestigung anbringen. Ob es dann Unterwasser allerdings bei besonderen Situationen angebracht ist, würde ich bezweifeln. Dann würde das "Gestänge" wohl etwas stören. Beide Hände frei ist wohl besser. Ich also ohne Klettband.



Links stellt man an und reguliert die Lautstärke, rechts ist die Sensibilität (große Teile, verschiedene Metalle) einstellbar. Man bekommt dann (wohl) verschieden hohe Töne zu Ohr. Vielleicht war ich doch einmal zu viel bei Metallica im Konzert :-D.
Außerdem verfügt es über eine rote Leuchtdiode zur visuellen Anzeige.

Handhabung Unterwasser
Man sollte schon tarieren können :-). Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil der rechte Arm ausschließlich zur Handhabung dient und dem Tauchen selbst nicht zur Verfügung steht. Er liegt aber trotzdem recht ausgewogen im Wasser. Zur Feinjustierung des Suchens kann man dann auch kurz über der Spule anfassen und er lässt sich trotzdem gut führen
Günstig ist es, wenn man über festem Boden suchen kann. Man muss also ständig wie ein Hammerhai mit dem Teil in Bewegung sein. Ist man zu dicht über Schlamm, wirbelt man diesen leicht auf. Aber da die Spulentiefe ausreicht um auch im 30-50cm Tiefe was zu finden, kann man ruhig 10-15cm über dem Boden pendeln. Tiefer grabe ich mit meinen Trockenhandschuhen aus Angst eh nicht.

Fazit:
Ein neues Spielzeug, ich liebe Spielzeuge, ich will nicht groß werden :-D.

Interessant, da auch Salzwasser tauglich, ist es, ihn mal neben z.B. Ostseewracks auszuprobieren. Aber wenn jemand noch eine gute Schatzstelle weiß, nur her damit.

Vertrieben wird es auch unter AQUAVISION PRO
z.B. hier


Rebreather Schnuppern

Ich will einmal kurz einen Bericht über das von Kai (Berliner Taucherstammtisch) angebotene Rebreather-Schnuppern aus meiner Sicht schildern.
Rebreather scheinen im "kommen" zu sein. Aber die veröffentlichten tödlichen Unfälle damit stimmen wieder einders ein.
Na ja - probieren geht über studieren, sagte ich mir und meine Lebensversicherung stimmt auch :-D

Kai postete vor einiger Zeit, dass er an diesem Wochenende für Interessierte ein paar Infos nebst Wassererfahrung hinsichtlich Rebreather anbieten würde. Nun liegt sein Tauchladen nicht gerade um die Ecke (Falkensee - Eberswalde), aber die Aussicht auf einen Tauchgang am Werbellinsee war ja zusätzlich damit verbunden. Außerdem hätte ich daheim nur wieder was im Garten, der Küche oder im Havelpark machen müssen.
Also nahm ich Kontakt zu Kai auf und sagte zu. Eine Stunde Autobahnfahrt, seinen Laden schnell gefunden, unkompliziert Bekanntschaft gemacht. Kai gab dann eine Einführung über Aufbau, die verschiedenen Arten und weitere Insiderinformationen rund um "rebreathern". Dabei stellte er uns den Dräger Dolphin, einen zum KISS umgebauten IDA 71 und eine "Eigenkreation" vor. Interessant waren besonders seine Umbauten, die das Kreiseln wieder in ein bezahlbares Schema rücken (könnten).
Dann ging es zum Dornbusch und wir konnten die Kreisel probieren. Dass es ein ganz anderes Tauchen ist, muss ich glaube nicht unterstreichen. Für einen ersten Tauchgang allerding sehr interessant. Ich kam bis auf etwas wenig Blei, gut damit klar. Tarieren und atmen ist anders, Kontrolle von ppO2, Sauerstoffzumischung überhaupt, ... Alles etwas aufwendiger.
Aber der Tag sollte nicht nur damit abschließen, nein, wen trafen wir da auch noch mehr oder weniger zufällig? Helmut und Dirk waren auch gerade am Dornbusch und kamen gerade von einem längeren Tauchgang zurück. Dirk sah wohl zum ersten Male beide Wracks und strahlte demzufolge. Aber vielleicht hat Helmut ihn auch nur um das Wrack herumgeführt und es ihm als zweites verkauft.


Bedanken möchte ich mich hier bei Kai für die unkomplizierte Art, das Kreiseln kennenzulernen.
Und dann trafen wir noch die richtigen Prototypen Gottes, obwohl wir eigentlich dachten, das wir es wären. :-)
Wer am Dornbusch ist, kann ja vorher oder hinterher mal bei Kai vorbei, Luft und andere Gase tanken, sich etwas beraten lassen zwecks Boote, Wracks, Rebreather, ...

Fazit: hat Spaß gemacht

 

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