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 "Irgendetwas ist furchtbar schief gelaufen..."

Nichts in den letzten Tagen hat mich derart beschäftigt und geschockt, wie die Nachricht über den tragischen Unfall von Audrey Mestre am 12.10.2002 in der DomRep.Verzweifelt die Versuche nach einer Erklärung. Wut über die aufreißerischen Fotos der Bild-Zeitung, die die Tote abbilden. Trauer und Mitgefühl für die Angehörigen.

In den Foren, Chat's und persönlichen Gesprächen immer wieder die Aussagen, dass man ja wüsste, was man tut, wer die Gefahr sucht, ..., muss man denn so tief, ...

Audrey war eine faszinieren Frau, die genau wusste was sie wollte, zielorientiert und stark motiviert. Dass man diese Tiefe erreichen kann, hatte sie am Vortag bewiesen - 170m, postum als Weltrekord anerkannt. Beeindruckend die Beiträge im Freediving-Forum, die die Euphorie in der Vorbreitungsphase und die unendliche Trauer widerspiegeln. hier

Immer wieder kommen einem Parallelen zum Film "Im Rausch der Tiefe". Tauchen ist ihre Leidenschaft, ihr Lebensinhalt gewesen, was sie auch auslebte. Ich empfinde großen Respekt vor Leuten, die ihre Träume zu verwirklichen angehen. Sie gehörte dazu. Einige kennen das Gefühl, das einen in die Tiefe zieht. Das ist wie eine Droge und hat wenig mit Todessehnsucht zu tun. Das ist das Kennenlernen und Überwinden eigener physischer wie psychischer Grenzen. Das ist auch die Ruhe, einfach die Faszination. In einem Extremsport sind die Grenzen dann aber auch risikohafter. Aber wo wären wir ohne diese "Extremleute" ? Fortschritt in Wissenschaft, Medizin usw. kommt u.a. durch solche Vorstöße ins Unbekannte.

"Bis vor ein paar Jahren ist man davon ausgegangen, das eine kollabierte Lunge sich nicht mehr selber entfaltet.
Wie funktioniert der Gasaustausch, was passiert im Körper beim "Bloodshift", also der Zentralisation. Warum kann ein Mensch das ohne Schaden überstehen? Alles Fakten, die der Intensivmedizin sicherlich neue Denkanstöße gegen haben und auch weiterhin geben können. Als hört bitte hier auf den Stab darüber zu brechen und verneigt euch vor einem Menschen, der für seine Passion das letzte gab. " Uli Rose im Tauchernet

 

" A dear friend has departed after chasing a dream, a monumental endeavor to achieve the ultimate depth a human being can resist. Audrey Mestre Ferreras was dear to us because of her simplicity of character, humble approach to her beloved sport and lack of pretensions.  " Carlos Serra

Pipin hat sich in einem offenen Brief an alle gewandt, bat alle Spekulationen einzustellen und in Frieden Audrey's zu gedenken. Die Analyse des Tauchcomputers ergab folgendes :

Bill Stromberg was visiting Pipin and was actually in the water at the time, at the surface as a freediver, watching. The following is his account translated from Swedish by Peter Lindholm. We make no claim as to the accuracy of this report.

    The times and depths comes from the divelog computer Audrey dived with 0 start
    - 1.34 a small bang in the line
    - 1.42 a big bang when the sled hits the bottom
    - it takes 25 sec to fill the bag at the bottom (not normal)
    - the sled stops at 164m on the way up for 30 seconds
    - At 3.50 the sled reaches 120m and she loses the sled (blackout) and starts to fall back deeper again. - at 124 m the diver Pascal grabs her and takes her up to 90m where he waits with her for 90 seconds until Pipin comes down with scubagear and brings her to the surface
    - She reaches the surface after a total of 8.38

Der erwartete Report zur Klärung des Unfalls - Zusammenfassung hier

Bilder : www..audrey-mestre.com

 


 
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