Hydrologische
Optik (als Einstieg) Hydrologische
Optik befasst sich mit der Verbreitung des Lichtes
im Ozean und seiner Interaktion mit verschiedenen Partikeln
und Lebewesen im Wasser, denn das Licht wird von
diesen und dem Wasser selbst gemäß den optischen Eigenschaften
gestreut und absorbiert.Reflexion und Brechung treten
nicht nur am Übergang Luft/Wasser, sondern auch an den
Teilchen im Wasser auf. Es kommt neben Reflexion und
Refraktion auch immer mehr oder weniger zu Absorption
und Diffraktion. Reflexion
: Strahlen eriner Lichtquelle (Sonne, Lampe, ...) werden
beim Auftreffen auf der Wasseroberfläche zu einem kleinen
Teil refektiert. Aus dem Physikunterricht wissen wir,
dass sie sich im gleichen Winkel in dem sie eingefallen
sind, wegbewegen. Bei ruhiger Oberfläche entsteht ein
Spiegelbild. Der Einfallswinkel ist allerdings ausschlaggebend
dafür, wieviel reflektiert wird. Ebenso die unterschiedliche
Lichtgeschwindigkeit in den verschiedenen Medien.Ein
senkrecht auftreffender Lichtstrahl wird zu etwa 2%
reflektiert, der Rest wird von der Wasseroberfläche
hindurchgelassen.
Refraktion
:Da das Wasser optisch dichter ist als Luft, braucht
das Licht länger, wenn es sich fortbewegt.Der transmittierte
Teil des Lichtes (der durchgelassene) ändert auch aufgrund
der verschiedenen Lichtgeschwindigkeit im neuen Medium
seine Richtung.Der Lichtstrahl wird gebrochen. Einfluss
darauf hat allerdings auch Unruhen und Streuung an der
Oberfläche. Gegebenenfalls wird die Brechung dadurch
gemindert. Der Brechwinkel ist kleiner als der Einfallswinkel,
wenn das Medium dichter wird.Bei Wasser liegt der vereinfachte
Wert für n bei 1,33 und bei Luft bei 1,0. Es gilt
:
Sollte
der Lichtstrahl in einem Winkel von
30 Grad auftreffen, wird er im Wasser
zu 22 Grad gebrochen. In der Abbildung
wird sichtbar, wo der Wahrscheinlichkeit
nach die Sonne stehen müsste, wenn man
aus dem Wasser nach oben sieht.Der Brechungswinkel
kann aber 90 Grad nicht überschreiten,
weil er sonst das Medium verlassen müsste.Dieses
phänomen des kritischen Winkels tritt
aber nur am Wasser/Luft Übergang auf.Im
Bild sieht man, dass so ein Strahl an
der unteren Wasseroberfläche reflektiert
wird. Der blickwinkel des betrachters
zur Wasseroberfläche ist somit auf einen
Kegel von knapp 98 Grad (97,2) beschränkt.
Außerhalb des kegels spiegeln sich am
Grund liegende oder im Wasser schwimmende
Gegenstände. Das lässt sich berechnen
:
wobei n2 die Brechzahl des
dichteren Medium ist.
Da Fische
meist ein Sichtfeld von 180 Grad aufweisen und eine
schlanken Kopf haben, besitzen sie eine beachtliche
Rundumsicht, einen Panoramablick. Dadurch ist eine unenddeckte
Annäherung an einen Fisch von Land aus kaum möglich
Absorption
: Ein nicht transparenter Gegenstand absorbiert Lichtstrahlen,
wenn er sie nicht reflektiert. Das führt zu einer Reduzierung
der Lichtmenge, beispielsweise Unterwasser. Partikel,
Wassermolekühle etc. nehmen den Lichtquanten Impuls
weg. Die in den Partikeln enthaltenen Atome erwärmen
sich dabei durch die gewonnene Beschleunigung. Die Flurenszens
gehört auch zur Absorption, dabei ändert sich gelegentlich
die Farbe des Wassers. Bei Chlorophyll eine Phytoplanktons
ist sie bei einer Wellenlänge von 680nm gur zu beobachten.
Das Photon verliert hier nur einen bestimmten Teil seines
Energiegehaltes. Der Rest wird von dem Partikel in alle
Richtungen zurückgestrahlt.
Diffraktion:
Ändert sich die Richtung des Lichtes längst der Umgebung
des Partikels, spricht man von der Diffraktion (siehe
Bild). Der Effekt von Wasser auf den Partikel führt
zu einer Richtungsänderung, sobald der Lichtstrahl diesen
Partikel erreicht. Die Beugung beeinflusst soviel Licht,
wie das Partikel selbst absorbiert und bricht.
Außerdem verdoppelt sie die Lichtabschwächung, weil
die Wegstrecke verlängert und die Wahrscheinlichkeit
der Absorption erhöht wird.
wichtige
"Seh" - Begriffe
Sehachse
: Linie der besten Sicht, von der Forea (area) durch
den Mittelpunkt der Linse Fovea/Area von Fisch zu
Fisch verschieden, kann oben oder auch unten an der
Netzhaut liegen daher verschiedene Sehachsen möglich
(z.B. Himmelsgucker)
Sehwinkel : Winkel,
die den Raum gegenüber der Netzhaut aufspannen, begrenzt
durch Iris
Sehfeld : Beschreibung
siehe
oben, allerdings gibt es einen "toten Winkel"
direkt vor den Augen