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Metallica
Berlin, Waldbühne 06.06.06
 

Gnadenlos schnell ausverkauft, 63 Euro, einziges Konzert in Deutschland außerhalb der beiden Festivals Rock am Ring und Rock im Park.
In einem Forum las ich die Frage, warum denn das einzige Allein-Konzert im großen Deutschland unbedingt in Berlin sein musste. Die Frage lies mich kalt :-)
Einlass 17:00 Uhr. Die Fans warteten schon, waren angereist aus Polen, Tschechien, München, Nürnberg, Hamburg, Halle/Saale, Magdeburg, Falkensee. Also warum nicht Berlin, kommt doch jeder hin, blöde Frage aber auch :-)
Am Eingang eine Laufschrift: Keine Gewalt, keine Waffen, keine Videoaufnahmen, keine Fotos, ....
Na ja, in meinem Alter kann man sich nicht alles merken.

Pünktlich mit unserem Eintreffen gegen 17:15 Uhr am Eingang, begann der Regen. "Nachmittags vereinzelt auch Schauer möglich." Hätten die Nachrichten dies bloß nicht prophezeit. Große Tropfen, viele Tropfen, lang anhaltende Tropfen. So bis gegen 19:00 Uhr, bis die Vorband fertig war. Trotz Regenjacke waren wir durchnässt. Aber niemanden in der ausverkauften (22.000 waren da) Waldbühne schien das zu stören. Nur die Brezelverkäufer mit ihren großen Körben taten mir etwas leid. Und dass es nicht etwas wärmer war als 12 Grad. So war von Wet-T-Shirts wenig zu sehen. Aber die meisten Regenjacken waren bunt - ein Novum auf einem Metalkonzert. Wenig schwarz - viel bunt :-D

Als Vorband Avenged Sevenfold, eine kalifornische Power-Metal Band. Power-Metal - das sagt eigentlich alles. Ich kannte sie nicht, fand aber was bei Wikipedia :-)

19:45 Uhr - die Erkennungsmelodie, Jubel, Metallica kommt auf die Bühne. Früh, früher als beim letzten Konzert in der Waldbühne. Aber da gab es ja Probleme, weil ab 22:00 Uhr die Lautstärke drastisch wegen der Anwohner zurückgedreht wurde. Man hat gelernt - das Konzert fing nun eben früher an.

Kurz zusammengefasst: laut, perfekt, super
Hommage an Berlin -
The new Song'." So neu, dass er nicht einmal einen Titel hat. Erstaufführung eines Stückes des für nächstes Frühjahr avisierten neuen Albums.
Dann 20 Jahre
Master of Puppets. Viele der Fans waren nicht einmal so alt wie das Album. Nun hörten und sahen sie es live. Gigantisch. Grandiose Bühnenarbeit, Interaktion mit dem Publikum, perfektes Handwerk an den Instrumenten und sichtbare Freude am Spielen. Metallica ist endlich wieder da. Beieinander und zusammen mit den Fans.
Wie schon bei
Rock am Ring wurde das Album MoP gespielt. Zwischendurch die Kontrollfrage, welches der nächste Titel denn wäre, man hätte es vergessen. Nicht mit uns!!! Denken wir. Aber wir sind nur die, die an den Fäden des Puppenspielers hängen. Das weiß Hetfield und er lacht. Über uns, über sich, mit uns. Der Puppenspieler und seine Puppen und die bittere Ironie dieser Geschichte - die Wiederkehr von Werk und Würde.

Dann kurze Pause und danach ein Querschnitt durch ihr weiteres Können. U.a. One mit Feuerwerk, Seek and Destroy, Enter Sandman, Nothing else Matters, Sad but True, ... Ein Titel zusammen mit der Vorband (man, hätte ich nur mehr Gitarre geübt damals :-) ). Lange Verabschiedung vom Publikum. Man hat den Eindruck, sie würden nach den 2 1/2 Stunden auch noch länger spielen wollen. Aber die Anwohner.

Metallica verabschiedet sich. Wir waren das beste Publikum, sagen sie. Klar, wusten wir.
Lars kündigt für das nächste Jahr ein neues Album und eine neue Tour an. Bestimmt wieder mit Abstecher in Berlin. Warum auch nicht, die Fans aus Europa wissen ja nun, wo und wie sie herkommen.
Zu Gast bei Freunden, hier in Berlin: die Fans und Metallica - also: bis 2007 und DANKE





 

Komplette Songliste vom Konzert

Motorbreath
Fuel
Wherever I May Roam
New Song
The Unforgiven
Battery
Master of Puppets
The Thing That Should Not Be
Welcome Home (Sanitarium)
Disposable Heroes
Leper Messiah
Orion
Damage, Inc.
- - - -
Sad But True
Nothing Else Matters
One
Enter Sandman
- - - -
Commando (with Avenged Sevenfold on vocals)
Seek and Destroy

 

 


 
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