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Marillion, Deep Purple, Luxuslärm

Konzertreiche Woche im November 2010. Kontrastreich dazu. Zwei Konzerte mit drei Bands, die nicht miteinander zu vergleichen sind. Bei den einen sind Publikum, Roadies und Groupies einfach schon alt - die Generation der (fast schon) Zahnprothesenträger. Bei der anderen Band hat das Publikum die Zahnspangen noch. Ich fühl mich zwischen den Welten - aber mittendrin.

Steve Hogarth, Marillion - fast 30 Jahre auf der Bühne.  Live unbeschreiblich. Hymnen, Sphären, die erklommen werden, 10 minütige Stücke. Und das alles verschroben einmalig präsentiert. Klasse.

Dann kommt Ian Gillan ans Mikro - Deep Purple live in der Halle. Power pur, trotz des Alters. Neue wie alte Titel erstklassig und experimentierfreudig dargestellt. Die alten Titel sprechen das alte Publikum mehr an. Highway Star, Lazy, Blind Man, Into the Fire, Strange Kind of Women. Und der Klassiker - Smoke on the Water. Ja, man muss sie nicht nur gehört haben. Urgestein des Rock, aber so die Wurzeln für Neues.


- Luxuslärm

Schnitt - der Montag ist vorbei, Berlin wieder verlassen, Donnerstag erreicht und nun ab nach Potsdam ins Waschhaus. Keine 10.000 Leute hier, nur 1000. Mehr ein intimes Konzert. Best Newcomer 2009 in NRW. Ich kenn sie seit knapp zwei Jahren, wurde auf sie aufmerksam gemacht - Luxuslärm. Das neue Album ist schon eine Weile draußen. Aber die Titel des ersten Albums fanden genauso Anklang wie Unsterblich, 1000km bis zum Meer. Von (Hard)Rock über Balladen bis Emo, von wilder Bühnenshow bis unplugged. Immer gefühl- und powervoll, mitreißend und individuell das Publikum ansprechend. Live ein super Erlebnis und gut anzuschauen, Konzert wie Frontfrau :)

Das eine Konzert zeigt, dass das Altwerden nicht so schlimm ist, das andere schon. Und ich bin immer noch zwischen den Welten. Hoff ich jedenfalls.

 

 


 
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