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Das erste Mal - Fallschirmspringen - was sonst könnte hier stehen ? ;-))


Geschenkt bekommen - zum 15. Hochtzeitstag. Meine erste Frage an den Tandemmeister war, ob es Absprachen mit meiner Frau gäbe. "10% der Lebensversicherung", war die Antwort. Naja, irgendwie sollte es einem schon zu denken geben, wenn die eigene Frau einen aus 3000 m fallen sehen will.

Spaß beiseite - es war schon immer mein Wunsch, allein, um den Unterschied feststellen zu können, wie es sich im Medium Luft gegenüber dem Medium Wasser mit den dreidimnsionalen Bewegungsabläufen verhält. Am 4.9.1999 kam es dann zu diesem Vergleich.
Treffpunkt 10.00 Uhr, sonnniges Wetter, 25 Grad - ideal. Nach der Zuordnung, wer an wen geschnallt werden wird, kam eine kurze Unterweisung von "meinem" Tandemmeister. Verhalten in der Luft - wie eine Banane - Kopf hoch, Hohlkreuz, Beine anziehen, Landung und am Flugzeug die Probe, wie man aus der Luke häng, denn ich würde zwar angeschnallt vor dem Tandemmeister sein, aber er sitzt gerade noch in der Luke. Wo ich dann bin, wäre wohl klar. Also los, in die Maschine. Neben einem weiteren Tandempaar noch eine Springerin mit mit einer Videokamera. Damit neben uns fünfen auch der Pilot Platz hat, wurde der Co-Pilotensitz ausgebaut.Ja und ab gehts. 20 min. brauchten wir ca. bis auf 3000 m. Luke auf, 3 Leute weg - wir sind dran. Na dann mal los. Zur Luke hinbewegt, Füße raus, Hände im Gurt. So kommt man nicht in Versuchung, sich in letzter Sekunde irgendwo noch verkrampft festhalten zu wollen. Erstaunlicher Weise hatte ich überhaupt kein Problem damit. Die Neugier war viel größer. Ausserdem geht sowieso alles schnell. Also raus. Kopfüber nach unten, aber nur sehr kurz, dann waren wir schon stabilisiert.  Ich als Banane, mein Tandmmeister über mir. Was soll man sagen. Fantastisch - die Ruhe, der Wind im Gesicht, 200 km/h. Es kommt einem vor, als ob man in der Luft liegen bleibt. Die Erde wurde nicht viel größer, jedenfalls nicht nach meinem Empfinden. Das Bewußtsein, es getan zu haben ist einfach faszinierend. Nun noch einwenig umsehen, dann das Geräusch und darauf der Ruck, wir hängen in den Seilen. Noch 1500m bis nach unten. 30 sek. sollen vergangen sein, mir kam es wesentlich länger vor. Jetzt hat man Zeit. Man sieht sich um, sucht den Flugplatz, spricht, genießt. In 500 m (nach meiner Einschätzung) eine Probe, wie die Beine bei der Landung eingezogen werden sollten, noch ein paar Kreisel geflogen, die die Leute, die nach uns springen wollten, Gedanken zum Absagen aufkommen ließen. Landung - die Erde hat uns. Ich könnte sofort wieder ins Flugzeug. Resultat : Die 300 DM haben sich gelohnt. Man kann es nicht beschreiben, man sollte es eben tun. Vielleicht demnächst wieder. Für Interessenten : Flugplatz Bienenfarm, 14641 Selbelang, Tel. 033237 - 88280 von Berlin : Heerstrasse, B5 , Nauen , Selbelang - ca. 30 bis 45 min. Fahrt Vorsicht : auf dem Rückweg Blitzer in Selbelang, Lietzow und Berge !! (falls man noch so im Geschwindigkeitsrausch des freien Falles schwebt ;-)) )

 

 


 
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