In
den 70ern begann der New Yorker Cop Ray Donlan, außerhalb des Kriminalitäts-Moloch
in dem New Jerseyer Städtchen Garrison einen Rückzugsort für
Polizisten-Familien aufzubauen. Dabei ging der Gedanke darüber hinaus,
eine Bar ausschließlich für Cops zu gründen, oder dass
sich die Ehefrauen der Gesetzeshüter als Nachbarinnen gegenseitig
die Butter austauschen können. Mit dem durchschlagenden Erfolg ist
so gut wie ganz Garrison ausschließlich mit dieser einen Berufsgruppe
bevölkert. Die Kriminalitätsrate sank ersteinmal gegen Null.
Bis sich die Cops sicher fühlten und nach dem Prinzip der gegenseitig
waschenden Hände einen Staat im Staate kreierten, in dem die Vollstrecker
des Gesetzes gleichzeitig die Rolle der Richter übernahmen. Gefälligkeiten
wie nie eingeforderte Geschwindigkeitstickets sind hierbei das geringste
Problem: Morde und anderes Fehlverhalten im Dienst werden großspurig
vertuscht. Der Cop-Überwacher Moe Tilden hat es mit Kriminellen zu
tun, die jegliche innere Kreise aus anderen bekannten Filmen so unorganisiert
aussehen lassen, wie ein Haufen Pfadfinder beim ersten Abenteuer.
Als die Cops beginnen, ihre eigenen Reihen bis hin zu Familienmitgliedern zu säubern, um Mitwisser loszuwerden und dabei fast undurchschaubare Spielchen treiben, fordert Tilden die Hilfe des Sheriffs Freddy Heflin ein. Doch dieser ist zunächst bereits zu weit konditioniert, um aufrichtig seine Dienstanforderungen im Namen des Gesetzes durchzusetzen. Als er seine Meinung zwangsläufig ändern muss, ist es bereits zu spät; selbst Tilden kommt dem aufgewachten Sheriff nicht mehr zu Hilfe, und die beiden Hilfssheriffs Cindy Bretts und Bill Geisler verlassen aus Gründen angestrebter fortgesetzter körperlicher Unversehrtheit das Geschehen...
Offizieller Link: http://www.miramax.com/movies/copland_.html