Der Ball, der Geist, das Wort

Morgen geht's los

"Wir wollten kein Gegentor kassieren. Das hat bis zum Gegentor auch ganz gut geklappt."
(Thomas Häßler)

"Wir sind insgesamt so gefestigt, daß jeder die Meinung des Trainers akzeptiert."
(Dieter Eilts)

"Zwei Chancen, ein Tor - das nennt man wohl hundertprozentige Chancenvervvertung."
(Roland Wohlfahrt)

Vom Feeling her hatte ich ein gutes Gefühl"
(Andi Möller)

"Da sind meine Gefühle mit mir Gassi gegangen."
(Jürgen Klinsmann)

"lch fühle mich als Arbeiter."
(Jürgen Kohler)

"Ein Arbeitssieg. Aber in einer Woche fragt kein Hahn mehr danach."
(derselbe)

"Ich habe ihn nur leicht retouchiert."
(Olaf Thon)

"Ein Lothar Matthäus kann es sich nicht leisten, sich zu blamieren."
(Lothar Matthäus)

"Ein Wort gab das andere - wir hatten uns nichts zu sagen."
(derselbe)

"Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken."
(ebender)

"Wir sind eine gut intrigierte Truppe."
(immer noch einmal)

"Klinsmann denkt zuviel."
(dito)

"Manchmal spreche ich zuviel"
(ach so)

"Das Tor ist ein Problem, das jede Mannschaft hat."
(Nevio Scala)

"Der springende Punkt ist der Ball."
(Dettmar Cramer)

"Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muß man sich fragen: Warum!? Ja, warum? Und was muß man tun? Ihn sich wiederholen!"
(Giovanni Trapattoni)

"Die vom DFB glauben doch, der Ball springt, weil ein Frosch drinsitzt."
(Max Merkel)

"Jedes Spiel hat zwei Halbzeiten."
(Ernst Happel)

"Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen."
(Volker Finke)

"Die Eintracht ist vom Pech begünstigt."
(Charly Körbel)

"Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen."
(Franz Beckenbauer)

"Ja, was soll man dazu sagen? Viel gibt's nicht zu sagen."
(Max Merkel)

"Halten Sie Ihre Klappe und spielen Sie Fußball, Herr Basler!"
(Otto Rehhagel)

"Im Fußball ist es wie bei der Liebe. Was vorher ist, kann auch sehr schön sein, aber es ist nur Händchenhalten. Der Ball muß hinein."
(Max Merkel)

"Mit der englischen Sprache ist es wie mit meiner Frau: ich liebe sie, habe sie aber nicht immer unter Kontrolle."
(Egidius Braun)

"Haß gehört nicht ins Stadion. Die Leute sollen ihre Emotionen zu Hause in den Wohnzimmern mit ihren Frauen ausleben."
(Berti Vogts)

"Wie man ein Tor schießt? Man muß im richtigen Moment in geeigneter Weise vor den Ball treten."
(Bernhard Dietz)


"Abschuß und Einschlag im gleichen Moment - dat wolln die Leute sehn."
(Lothar Emmerich)

"Ich habe nicht einfach draufgeknallt, sondern instinktiv die Lage gepeilt und den richtigen Winkel gewählt."
(derselbe)

"Für die meisten Bundesligaprofis wäre es besser, der Ball wäre ein Würfel. Dann würde er nicht so weit wegspringen."
(Buffy Ettmayer)

"Der Druck entlädt sich beim Torschuß - ein Wahnsinns-Feeling. So ähnlich wie beim Sex."
(Jürgen Klinsmann)

"Ich habe nie eine Torchance überhastet vergeben. Lieber habe ich sie vertändelt."
(Willi Lippens)

"Ich habe zu lange überlegt, ob ich schießen oder abspielen soll. Und als ich dann schoß, hatte ich mich eigentlich schon entschieden, abzugeben."
(Cyrill Makanaky)

"Wenn's denkst, ist eh zu spät."
(Gerd Müller)

Die Zitate wurden dem gerade erschienenen Buch von Bernd Müllender, "Fußballfrei in 11 Spieltagen. Eine Entziehungskur für Süchtige" (Fischer-Verlag) entnommen. (Tsp., 9.6.98)